Angepinnt Stadtgespräche Ulm

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    • Verwaltung Stadt Ulm schrieb:

      In einem weiteren Schritt wurde das heutige Angebot analysiert und bewertet. ImErgebnis wurden nur wenige Mängel festgestellt, beispielsweise das angesichts derEinwohnerzahl und Einwohnerdichte zu geringe Fahrtenangebot im ÖPNV in denOrtschaften Gögglingen und Donaustetten.Für Verbindungen mit hoher Gesamtnachfrage wurde geprüft, ob ungenutzte Potenzialefür den ÖPNV bestehen. Diese konnten nicht festgestellt werden.
      Die Themen Tarif, Marketing und Vertrieb sowie Fahrgastinformation wurden aufgrundder heute bereits bestehenden sehr guten Qualität innerhalb der Donau-IllerNahverkehrsverbund-GmbH(DING) nicht vertieft.
      Diese Aussage ist in der Beschlussvorlage zur Anhörung des neuen Nahverkehrsplan enthalten, bereits hier wird deutlich dass die Kritik der Bürger im Online-Forum nicht nachvollzogen werden kann und es eigentlich keine Verbesserungen geben soll. Gesamter 150-Seiten Bericht ist in der Bürgerinfo zu finden.

      Im Folgenden eine kurze Zusammenfassung:

      - keine zusätzlichen Fahrten auf der Linie 1 (abends weiter 30min Takt, HVZ 10min-Takt)
      - Linie 5 wird auf Wunsch der Stadt Neu-Ulm nicht im 10min-Takt nach Ludwigsfeld fahren, sondern behält beide Äste
      - Linie 6 wird nicht bis zur Uni Süd durch gebunden
      - Linie 9 entfällt
      - gewünschte Verdichtung der heutigen Linie 20 abends auf einen 30min Takt wird nicht realisiert
      - Verlängerung der neuen 8 (derzeit Linie 13) von Grimmelfingen zum Haltepunkt Donautal wird nicht realisiert
      - Keine Verbesserung durch richtige Tangentiallinien, z.B. Linie 15 nur in der HVZ
      - Keine Nachtbus-Linie in Richtung Wiley/Ludwigsfeld
      - Abschaffung der heute ganztägigen Fahrten (während des Semester) der Linie 15, danach nur noch innerhalb der HVZ
      - Keine Verknüpfung der Linie 15 zu den Linien 8 und 13 (heutige Linie 13 und zukünftige Linie nach Lehr/Mähringen)
      - keine neuen Ticketvarianten wie Kurzstreckentickets

      + Linie 5 fährt immer bis zur Haltestelle Uni Süd
      + Nutzung der Nummern 1-19 für alle Stadtbuslinien (Linie 13 wird zur 8, 11 wird zur 9, 20 wird zur 11, 22 zur 12, 45 zur 13)
      + Ausweitung der neuen Linie 12 -> 30-Takt nach Gögglingen und Donaustetten
      + Planung neuer Haltestelle Sporthalle Nord an der Linie 13 (derzeit 48)


      Aussage zum Online-Forum:

      Bericht PTV Group schrieb:

      Zusammenfassend läßt sich sagen, dass die städtischen Planungen im Wesentlichen bestätigt wurden.
      Kann ich persönlich überhaupt nicht bestätigen, viele Kritikpunkte wurden ignoriert.

      Ein paar Informationen sind noch zu den künftigen Fahrzeugen enthalten:
      Die Neufahrzeuge für die Linie 2 müssen "angenehme LED-Beleuchtung" besitzen, werden also nicht mehr bei Dunkelheit die Flutlichtbeleuchtung wie heute in der Linie 1 aufweisen. Zudem müssen Steigungen bis 8,6% befahren werden können und alle Fahrzeuge mit Fahnenhaltern an der Front ausgestattet werden, insbesondere 8,6% ist schon eine hohe Anforderung.

      Das Höchstalter der Busse ab 2020 darf maximal 14 Jahre (Reservefahrzeuge 15 Jahre) betragen, ohne Ausnahmen für E-Busse und das Durchschnittsalter maximal bei 8 Jahren liegen. Zum Vergleich aktuell sind Fahrzeuge mit bis zu 19 Jahren in der Flotte.

      Die Karte unten ist aus dem Bericht entnommen und zeigt mögliche Verlängerungen der Linie 1, die aber erst 2026-2030 angedacht sind.

      (Edit Finn: Link hinzugefügt)
    • Danke für die Auswertung! Spart mir die Detaillektüre... Ich habe gestern auch schon die Beschlussvorlage durchgelesen und den Bericht überflogen, und die PDFs dann ein bisschen gefrustet weggeklickt, nachdem ich über dieselben Stellen gestolpert bin wie du.

      Man muss sich ja keine Illusionen machen, ein Plan in diesem Stadium wird nicht von heute auf morgen komplett umgeschmissen. Ich fand auch nicht alle Vorschläge, die in dem Forum kamen, unbedingt sinnvoll. Dass die Beiträge der Bürger es letztlich nur in homöopathischen Dosen in die Beschlussvorlage geschafft haben, stört mich vor allem hinsichtlich der angeleierten Bürgerbeteiligung. Den Aufwand und die Kosten hätte man sich sparen können, und man hätte den Bürgern keine falschen Hoffnungen machen sollen. Das macht viel kaputt, was man eigentlich aufbauen wollte und sollte.

      Das Grundproblem besteht für mich darin, dass diese Beteiligung nur dem Namen nach ein Dialog war. Hätte man es ernst gemeint, dann wäre man mit einem unfertigen Skelett eines Plans an die Öffentlichkeit gegangen und hätte ehrlich interessiert Meinungen eingeholt. Die Bürger hätten ihre Beobachtungen und Ideen aus Nutzersicht, die Verwaltung ihr Fachwissen als Rahmen des Machbaren eingebracht, und der Moderation wäre die Aufgabe zugekommen, so etwas wie einen Konsens herzustellen. Konnte aber letztlich gar nicht klappen und war wahrscheinlich auch nie das Ziel.

      Wozu dann der ganze Klimbim? Für ein bisschen demokratischen Anstrich und etwas Legitimationsdeko? Dafür ist das Vertrauen der Bürger zu schade und zu teuer. Das Projekt ist sicher noch zu Gönners Zeiten beschlossen worden, aber Czisch, der mit dem Anspruch einer neuen Beteiligungs- und digitalen Kommunikationskultur angetreten ist, fällt sie vor die Füße. Ich sehe mich weiß Gott nicht als Motzki, mich nervt die allerorten teilweise schon feindliche Haltung gegenüber Verwaltung und Politik eher; aber ich bin empfindlich eingestellt bei Aktionen, bei denen sich der Bürger am Ende vergackeiert vorkommt, ob's gewollt war oder nicht. Die Qualität der Beteiligung bemisst sich nicht an Klickzahlen. Es rächt sich irgendwann in der Stadtgesellschaft, wenn politisches Kapitel in Form von Vertrauen vernichtet wird. Da hat man im Rathaus angesichts der eigenen Ansprüche noch viel Luft nach oben.

      ***

      Zum Thema: Immerhin nachrichtlich etwas zur Verlängerung der Linie 1 :) . Die violetten und roten Linienführungen sind beide untersuchenswert, die Straßenquerschnitte sollten das allemal hergeben. Hätten beide was für sich. Die blaue Linie mag ich nicht. Ich kann verstehen, dass man den dicht zu bebauenden Arealen Gummi Welz und Magirus Brandschutz eine gute Anbindung spendieren will, ebenso dem Stadtregal und dem Blautalcenter, aber effektiv wäre das eine unintuitive Verästelung der Linie 1. Wenn überhaupt, dann kann ich mir die Streckenführung für eine Erschließung des westlichen Eselsbergs via Bahnhof Söflingen und Weinbergweg vorstellen.

      Oh, und: Bis zu 8,6% Steigung ist stattlich! Da wird man doch nicht etwa... ;)
    • @Ulmer und Finn:
      Ich mag euch beiden vollumfänglich zustimmen, das Papier ist eine einzige Enttäuschung!
      Vor allem die Reduzierung der Tangentiallinien ist nichts, gerade die hätten eine Verstärkung nötig um die innerstädtischen Linien zu entlasten. Nicht jeder will in die City.
      Für mich besonders enttäuschend ist das Ergebnis zur Linie 5. Allgemein habe ich den Eindruck es geht nicht um eine Angebotsausweitung sondern nur um Sparen und Fahrten- und Angebotsreduzierung.
    • Unbedingt, da bin ich voll bei dir. Die Nahverkehrsbedienung hat da absolut nicht Schritt gehalten mit der massiven Aufsiedlung v.a. mit Gewerbe in der Einsteinstraße. Aber im Plan ist... nix ||

      P.S: panpikus, mittelfristig steht übrigens eine Komplettsanierung der Einsteinstraße an, falls du das noch nicht mitbekommen hast. Heißt, dass während der Bauzeit sicher viele Parkplätze entlang der Straße entfallen...
    • Finn schrieb:

      mittelfristig steht übrigens eine Komplettsanierung der Einsteinstraße an, falls du das noch nicht mitbekommen hast. Heißt, dass während der Bauzeit sicher viele Parkplätze entlang der Straße entfallen...
      Nicht nur die Einsteinstraße ist eigentlich am Ende, auch die Westtangente zwischen Donautal und Blautal hat eine Komplettsanierung nötig. Immerhin hat die auch schon über 30 Jahre auf dem Buckel, die Fahrerei dort kann man insbesondere im Abschnitt Donautal-Kuhberg mit einem Ping-Pong-Spiel vergleichen...
      Aber da wird vor der Fertigstellung der Linie 2 nichts passieren denke ich. Ansonsten hat man gleich das nächste Chaos am Hacken.
    • Finn schrieb:

      Zum Thema: Immerhin nachrichtlich etwas zur Verlängerung der Linie 1 . Die violetten und roten Linienführungen sind beide untersuchenswert, die Straßenquerschnitte sollten das allemal hergeben. Hätten beide was für sich. Die blaue Linie mag ich nicht. Ich kann verstehen, dass man den dicht zu bebauenden Arealen Gummi Welz und Magirus Brandschutz eine gute Anbindung spendieren will, ebenso dem Stadtregal und dem Blautalcenter, aber effektiv wäre das eine unintuitive Verästelung der Linie 1. Wenn überhaupt, dann kann ich mir die Streckenführung für eine Erschließung des westlichen Eselsbergs via Bahnhof Söflingen und Weinbergweg vorstellen.
      Ich denke, die Trassenführung über die Harthauser Straße zur Kohlplatte dürfte am Naheliegendsten sein. Kürzeste Strecke, keine Kunstbauten und schnellste Erreichbarkeit des Endpunktes.
      Die Führung über Gleißelstetten beinhaltet eine neue Brücke (oder Unterführung) über die Westtangente und mit Sicherheit Konflikte mit den Anwohnern. Die Trasse ist wesentlich länger als die über die Harthauser Straße, hätte aber den Vorteil daß mehr Fahrgäste in nächster Nähe der Fahrstrecke wohnen.
      Für die Einsteinstraße halte ich eine Taktverdichtung einer dort entlangführenden Buslinie für am Praktikabelsten. Mit dem oben angeführten Verkehrsplan dürfte das allerdings ein Wunschtraum bleiben denn die Linie 1 fährt ja auch "nur" 400 - 600m paralell zur Einsteinstraße.
    • Ich hatte die Harthauser Straße ja selber vorgeschlagen gehabt, aus den von dir genannten Gründen. Sie wäre kurz und verhältnismäßig flach und damit relativ günstig herzustellen. Die Führung über Gleißelstetten dürfte natürlich deutlich mehr Nutzer ansprechen, aber die Kosten wären wahrscheinlich ungleich höher. Fände ich aber gut, wenn die Diskussion dann in 6-8 Jahren offen geführt wird.

      Den Knackpunkt bei der Einsteinstraße sehe ich auch darin, dass die Linie 1 vielleicht "zu nah" wäre. Aus Planersicht dürfte das wahrscheinlich auch stimmen, aber aus Nutzersicht spätestens beim Stadtregal und seiner Nachbarschaft nicht mehr.
    • sollten die Parkmöglichkeiten entlang der Einsteinstraße auch nur abschnittsweise ohne Ersatz wegfallen wird das ein Super-GAU sein.
      Btw, was mich dort extrem stört sind diese dämlichen Werbeanhänger dieser Sch***-Umzugsfirmen. die Parkmöglichkeiten sind jetzt schon knapp genug. Einer dieser Umzugstypen 'parkt' seinen Anhänger manchmal sogar direkt hinter HoGaKa in der Magirus-Deutz-Str...unverschämt ohne Ende!
    • panpikus schrieb:

      das wäre eine super Sache, aber scheinbar will das BC nichts vermieten. meine Firma hat sogar beim BC angefragt um dies als mitarbeiterplätze anzumieten
      Find ich sehr interessant, unsere Firma war in der Lage 30 Stellplätze zu mieten (Beginn war vor ca 1-2 Jahren).
      Ob das Angebot aber noch gültig ist, ist mir nicht bekannt da es für mich relativ unattraktiv ist.

      Gruß
    • Neuerungen im Nahverkehr: Bei Ulmer Buslinien ändert sich einiges [SWP]
      Es war ein jahrelanger Prozess, den neuen Nahverkehrsplan zu erstellen. Etliche Fachleute waren damit befasst, Stadt- und Ortschaftsräte und auch die Bürger. Sie zeigten sogar nach Darstellung der Stadtverwaltung außerordentlich großes Interesse: Mehr als 1100 Beiträge von Bürgern gingen ein. Nun liegt der Entwurf des Nahverkehrsplans vor. Er schreibt als Rahmenplan unter anderem den Verlauf der Linien und die Taktzeiten fest und bildet die Grundlage für die Vergabe.
      Kein kritisches Wort zu den konzeptionellen Mängeln der Bürgerbeteiligung.
    • Am 10. Mai diskutiert der Gemeinderat die Umsetzung der Beschlüsse aus der Wohnungsdebatte 2016.

      Die Verwaltung schlägt den Beschluss folgender Punkte vor:
      • Beibehalt des Ziels von 3.500 neuen WE zwischen 2017 und 2021 (= 700 WE p.a.)
      • Erhöhung des Anteils preisgünstiger Wohnungen in Neubauten von 20% auf 30%, weiterhin auch für private Vorhaben
      • Aufhebung der Verpflichtung, alle neuen WE nach den mittlerweile weiter verschärften Vorschriften der LBO zur Barrierefreiheit umsetzen zu müssen
      • 15% der WE (statt 33%) sollen 4+ Zimmer haben, vorrangig im geförderten Bereich
      • Soziale, funktionale und inhaltliche Qualitäten von Konzepten bei der Vergabe mehr beachten
      Es wird zudem berichtet, dass Planungen zu den 2016 beschlossenen Entwicklungsschwerpunkten Alter Eselsberg, Wiblingen-Süd und Böfingen-Steige derzeit erstellt werden. Mal schauen, wann wir konkretere Informationen kriegen.

      Außerdem schlägt die Verwaltung vor, ein besonderes Programm zur Wohnungsvermittlung und -herrichtung für Interessenten mit besonderen Einschränkungen oder Problemen aufzulegen, "Drehscheibe Wohnraum". Hierbei wird vor allem an Menschen mit körperlichen/geistigen/seelischen Behinderungen, Familien in prekären Lebenssituationen, Junge Erwachsene, Strafentlassene, Ältere und Flüchtlinge gedacht.

      Der Bericht ist übrigens sehr lesenswert. Er enthält neben Erläuterungen der Beschlussvorschläge auch aktuelle Daten und Zahlen zur Situation auf dem Wohnungsmarkt in Ulm, wie etwa die folgende:

      (Quelle: Stadt Ulm)

      Toll für Entwickler und Wiederverkäufer, für alle anderen bedrückend. Und die NBS kommt näher...

      Gleichzeitig muss aber konstatiert werden, dass die Lage noch schlimmer sein könnte. Das dürfte die vielen Suchenden nicht trösten, aber so liegen halt die Fakten:

      (Quelle: Stadt Ulm)

      Wobei auch das relativ zu sehen ist, mit 7,23 € Durchschnittsmiete kalt liegt man auch nur 0,46 € bzw. 0,66 € hinter Heidelberg und Freiburg. Die Rolle der UWS und der genossenschaftlichen Wohnungsbaugesellschaften macht sich da positiv bemerkbar. Der Auftrag ist indes klar: Abstand zur Spitzengruppe wahren.

      Zum Abschluss meines Exzerpts die aktualisierte Bevölkerungsprognose, Stand Herbst 2016:

      (Quelle: Stadt Ulm)

      Szenario 1, deren Prognose wir derzeit sogar noch knapp übertreffen, sieht uns in zwölf Jahren bei 139.000 Einwohner. Letztes Jahr, mit Stand Herbst 2014, wurden für dasselbe Jahr 2029 im Maximalszenario etwa 132.000 prognostiziert. Uff.
    • Traditionsfirma Mayser zieht von Ulm nach Senden [SWP]
      Die Firma Mayser, eines der ältesten Unternehmen in Ulm, verlässt die Stadt. Mayser verhandelt mit Senden über den Bau eines neuen Werks. In der Oststadt seien die Flächen für den expandierenden Betrieb zu klein, sagte Geschäftsführer Thomas Zawalski. [...] Das Rathaus habe Mayser keine Alternative zur Umsiedlung anbieten können.
      Daraus:
      Überraschenderweise will die Firma, die sich im Besitz der Münchner Familie Zechbauer befindet, das Areal an der Örlinger Straße nicht für Wohnbau verkaufen, sondern vermieten – auch an kleinere Firmen. So könnte eine Art Gewerbepark entstehen.
      Schade für den Ulmer Stadthaushalt, dass die Gewerbesteuereinnahmen flöten gehen. An Mayser wird man wohl u.a. gedacht haben, als der Finanzbürgermeister vor kurzem vom dringenden Handlungsbedarf bei den Gewerbeflächen sprach.

      Reinhold hatte 2014 gefordert, aus dem Standort was zu machen. Nun wird es wohl keine Wohnnutzung, sondern ein Gewerbepark, aber auch da hat man ja Bedarf. Flächen in alten Industriebauten erfreuen sich ja einer gewissen Beliebtheit.
    • Ulm will 3500 neue Wohnungen in 5 Jahren [SWP]
      Wohnraum zu schaffen ist eine der größten Aufgaben der Stadt in den nächsten Jahren. „Ulm ist attraktiv, viele wollen hier leben“, sagte Baubürgermeister Tim von Winning im Gemeinderat. In der Stadt herrsche keine Wohnungsnot, die Mieten seien noch vergleichsweise moderat. Dennoch müssten Weichen gestellt werden, damit das so bleibt. Das hat der Gemeinderat in seiner Wohnungsdebatte getan und Richtlinien für Bauen, Mieten und Wohnen in den nächsten Jahren festgelegt.
      Der hier vorgestellten Vorlage ist zugestimmt worden.
    • Finn schrieb:

      Schade für den Ulmer Stadthaushalt, dass die Gewerbesteuereinnahmen flöten gehen. An Mayser wird man wohl u.a. gedacht haben, als der Finanzbürgermeister vor kurzem vom dringenden Handlungsbedarf bei den Gewerbeflächen sprach.

      Reinhold hatte 2014 gefordert, aus dem Standort was zu machen. Nun wird es wohl keine Wohnnutzung, sondern ein Gewerbepark, aber auch da hat man ja Bedarf. Flächen in alten Industriebauten erfreuen sich ja einer gewissen Beliebtheit.
      Eine Nutzung als Kleingewerbepark ist natürlich ok, obwohl ich mir da Wohnbebauung gewünscht hätte. Wir suchen ja selber was innenstadtnahes mit Straßenbahnanbindung...
      :D
      Ich frage mich allerdings ob das gezeigte Gebäude von Mayser nicht unter Denkmalschutz steht? Für ein Gewerbegebäude sieht es ja trotz allem recht attraktiv aus.