Angepinnt Projekt Citybahnhof: Bahnhofsvorplatz, Parkhaus am Bahnhof, Passage und ÖPNV-Haltestelle

    • Rolltreppen sind ja schön und gut, und eine Hilfe für alle Menschen, die damit fahren können. Das hilft aber Rollstuhlfahrern genausowenig wie Personen mit Fahrrad.
      Ich habe in der letzten Zeit mehrfach einen Zug am hintersten Bahnsteig mit Fahrrad erreichen müssen. Da gibt es keinen Posttunnel mehr und man muss das Fahrrad im Prinzip hochtragen. Wie wird das denn bisher für Rollstuhlfahrer gehandhabt? Kann man einen "Fahrservice" beantragen, der einen dann über den normalerweise gesperrten, ebenerdigen Übergang von Bahnsteig C auf Bahnsteig D fährt?

      In jeden Fall freue ich mich schon über die neuen Aufzüge und Treppen.
    • Mondlicht schrieb:

      Rolltreppen sind ja schön und gut, und eine Hilfe für alle Menschen, die damit fahren können. Das hilft aber Rollstuhlfahrern genausowenig wie Personen mit Fahrrad.
      Ich habe in der letzten Zeit mehrfach einen Zug am hintersten Bahnsteig mit Fahrrad erreichen müssen. Da gibt es keinen Posttunnel mehr und man muss das Fahrrad im Prinzip hochtragen. Wie wird das denn bisher für Rollstuhlfahrer gehandhabt? Kann man einen "Fahrservice" beantragen, der einen dann über den normalerweise gesperrten, ebenerdigen Übergang von Bahnsteig C auf Bahnsteig D fährt?

      In jeden Fall freue ich mich schon über die neuen Aufzüge und Treppen.
      Zumindest fürs ein- und aussteigen in den Zug gibt es einen Service, da wird der Rollifahrer mit einem Hublift in den Zug eingeladen. Macht wohl die Bahnhofsmission. Ich denke schon daß einem da bis in die Bahnhofshalle geholfen wird. Muß allerdings vorab angemeldet werden.
      Mit dem Anspruch auf Unabhängigkeit ist da leider nicht mehr viel wenn einem dauernd geholfen werden muß...
    • Am 26. September soll im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau und Umwelt final der Bebauungsplan "Bahnhofplatz - Friedrich-Ebert-Straße" als Satzung beschlossen werden. Der Entwurf ist ja bekanntlich weitestgehend festgezurrt, lag aber ein zweites Mal aus. Die nennenswerteste Änderung ist vielleicht, dass Fahrräder sich auf der durchgehend zweispurigen Westseite (Bahnhofsseite) doch nicht die Fahrbahn mit dem MIV teilen müssen, sondern einen separaten Radweg mit komfortablen 1,85 Metern Breite auf höherem Niveau gegenüber den Fahrspuren erhalten. Der ADFC und die RPG West konnten wohl überzeugend darlegen, dass ein Schutzstreifen auf der Stadtautobahn auf mangelnde Akzeptanz gestoßen wäre. Für den MIV bleibt mit 3,00 + 3,25 Metern weiterhin bequem Platz.

      In der Vorlage kann man noch einmal in den Stellungnahmen alle Argumente nachvollziehen, die jemals zu diesem Vorhaben insgesamt geäußert worden sind -- die IHK und die HWK plädieren nämlich "trotz Grundsatzbeschluss" weiterhin für vier Spuren, der BUND weiterhin für zwei Spuren. Die Verwaltung muss auf diese Stellungnahmen ausführlich antworten, weswegen im Anhang die Diskussion noch einmal mehr oder weniger kompakt nachvollzogen werden kann.

      Es ist zu diesem Thema viel gesagt worden, niemand ist so ganz glücklich (ich auch nicht)... aber irgendwann muss man mal den Knopf dranmachen und es gut sein lassen. :rolleyes:
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      Nach den Änderungen am siegreichen Entwurf für den Bahnhofsvorplatz (u.a. Verzicht auf ein durchgehendes Dach bei der ÖPNV-Haltestelle) haben die Architekten ein weiterentwickeltes Konzept vorgelegt. Die Visualisierungen und eine detaillierte Beschlussvorlage lassen sich bei der Bürgerinfo einsehen.

      Als Grundbaustein für die Platzmöblierung sollen Glaswürfel dienen, aus denen man zum Beispiel die Fahrgastunterstände zusammenbastelt. Soll Transparenz herstellen.

      (Quelle: Stadt Ulm; Bildrechte: ARGE Hummert Hullak Rannow)

      In der Nordansicht sieht man auch ein Beispiel, wie eine Überbauung des ZOB wirken könnte.

      (Quelle: Stadt Ulm; Bildrechte: ARGE Hummert Hullak Rannow)

      Der Baumstandort im Norden gruppiert sich um eine alte Platane, die die Bauarbeiten überleben soll, und ist eher lose angeordnet. Im Süden ist ein kleiner Hain mit regelmäßig strukturierten, kleineren Stadtbäumen geplant. Kommt dieser und kommt das Gebäude an der südlichen Platzkante, wird es keine direkte Beziehung mehr zum ZOB geben.

      (Quelle: Stadt Ulm; Bildrechte: ARGE Hummert Hullak Rannow)

      Das Eintrittsgebäude der Bahnhofsgarage kann man sich wahrscheinlich ganz gut wie das am Rathaus vorstellen. Beide Parkhäuser stammen ja von Scherr+Klimke.

      (Quelle: Stadt Ulm; Bildrechte: ARGE Hummert Hullak Rannow)
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      Ulmer schrieb:

      @Reiner L. Ich wär mir nicht sicher dass die Stadt die abgebildeten Unterstände so realisieren lässt, die Stadt plant derzeit ein komplett neues Design für die Haltestellen. Neben den blauen, den grauen Wall-Wartehallen und den Neuen wird man nicht noch ein 4. Modell umsetzen würde ich zumindest vermuten
      Hört sich logisch an.
      Die graue Serie war doch, glaube ich, auch von Wall?
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      @mucerl: Ich glaube, viel mehr Höhe und damit bei konventioneller Bauweise auch Masse vertragen die Stützen in der Tiefgarage nicht. Vielleicht mit Textilbeton als Baustoff, oder wenn man noch ein oder zwei Stahl-Glas-Geschosse aufsetzt...

      ***

      Und um nicht zu spammen, ein Terminhinweis aus dem aktuellen ulm-baut-um-Newsletter:


      Ich denke, ich gehe hin. Vor allem die Infos zum Bahnhofplatz 7 würden mich interessieren, vielleicht gibt es einen ersten Entwurf zu sehen.
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      Finn schrieb:

      @mucerl: Ich glaube, viel mehr Höhe und damit bei konventioneller Bauweise auch Masse vertragen die Stützen in der Tiefgarage nicht. Vielleicht mit Textilbeton als Baustoff, oder wenn man noch ein oder zwei Stahl-Glas-Geschosse aufsetzt...

      ***

      Und um nicht zu spammen, ein Terminhinweis aus dem aktuellen ulm-baut-um-Newsletter:


      Ich denke, ich gehe hin. Vor allem die Infos zum Bahnhofplatz 7 würden mich interessieren, vielleicht gibt es einen ersten Entwurf zu sehen.
      Wenn nix dazwischen kommt gehe ich auch hin... ;)