Weitere Straßenbahnlinien in Ulm

    • Interessante Diskussion, danke fürs Verlinken!

      Ich denke, man kann sicher davon ausgehen, dass hier nicht nur der ein oder andere Gemeinderat, sondern auch ein paar Journalisten und Leute aus der Stadtverwaltung mitlesen, neben ganz vielen anderen. Nimmt man die Ein-Prozent-Regel ernst, kommen auf 10 Leute, die im Forum mitmachen, 90 stille Mitleser. Und wenn's nur die halbe Bauverwaltung ist, die Screnshots fürs Intranet sammelt, Ordner \allgemein\sonstiges\unfug ;) . Paar davon werden ausgedruckt und an den Kühlschrank in der Teeküche gebappt.

      Dürfte aber nur ein Zufall sein, dass das Thema der Verlängerung fast zeitgleich hier und im Gemeinderat aufkam. Das liegt halt so dermaßen auf der Hand...
    • Auch Martin Rivoir hat die Straßenbahnverlängerung zur Kohlplatte ins Gespräch gebracht :D

      "Straßenbahn, Landesgartenschau und Bundestagswahl: Martin Rivoir hat bei seinem bereits 24. Neujahrsgespräch lokale sowie bundespolitische Themen angesprochen. Im Vereinsheim des Kuhbergverein, der auch die Bewirtung übernahm, machte der SPD-Landtagsabgeordnete und Mitglied der SPD-Fraktion im Ulmer Gemeinderat seine Positionen deutlich."

      Der ganze Artikel:
      swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm…-aufwachen_-14276965.html
    • Finn schrieb:

      An eine Verlängerung der Linie 1 nach Wiblingen kann ich nicht glauben. Das wäre auch keine attraktive Fahrzeit für die Wiblinger zur Innenstadt mehr
      hallo Finn. wieso sollten die Wiblinger immer in die Innenstadt wollen. ein Großteil wird auch gerne in Richtung der vielen Firmen in der Einsteinstraße oder auf den Eselsberg wollen.
      Eine schnelle Verbindung zb. zum Blautalcenter, aber eben NICHT über die Innenstadt, wäre sehr vorteilhaft
    • Bin mir grad nicht sicher, ob wir das schonmal diskutiert haben, oder ob das hier der richtige Thread ist dafür - aber gibt es schon konkrete Pläne dafür, wie die Linie 2 ggf. in den Science Park III verlängert werden würde? Freihaltetrassen gibt es dort ja offensichtlich schon. Mir ist aber völlig unklar, wie man den Berliner Ring queren würde - ginge wohl nur mit einer Unterführung?
    • Sputnick schrieb:

      Bin mir grad nicht sicher, ob wir das schonmal diskutiert haben, oder ob das hier der richtige Thread ist dafür - aber gibt es schon konkrete Pläne dafür, wie die Linie 2 ggf. in den Science Park III verlängert werden würde? Freihaltetrassen gibt es dort ja offensichtlich schon. Mir ist aber völlig unklar, wie man den Berliner Ring queren würde - ginge wohl nur mit einer Unterführung?
      Vorgesehen ist bis jetzt ebenerdig, direkt über die Kreuzung.
    • Kontrastprogramm:

      So sollen Busfahrten durch die Stadt kürzer werden [NUZ]
      Es sind drei Buchstaben, die für schnellere Stadtbusse sorgen sollen: BRT, in Langform: Bus Rapid Transit. Fachleute des Neu-Ulmer Busherstellers Evobus beraten dazu seit Jahren schon weltweit Verkehrsbetriebe – und nun auch in Neu-Ulm. Auf Einladung von CSU und Verein WIN (Wir in Neu-Ulm) schilderten Evobus-Berater, wie Neu-Ulm und mit ihm auch Ulm von BRT profitieren könnte.
    • Finn schrieb:

      Kontrastprogramm:

      So sollen Busfahrten durch die Stadt kürzer werden [NUZ]
      Es sind drei Buchstaben, die für schnellere Stadtbusse sorgen sollen: BRT, in Langform: Bus Rapid Transit. Fachleute des Neu-Ulmer Busherstellers Evobus beraten dazu seit Jahren schon weltweit Verkehrsbetriebe – und nun auch in Neu-Ulm. Auf Einladung von CSU und Verein WIN (Wir in Neu-Ulm) schilderten Evobus-Berater, wie Neu-Ulm und mit ihm auch Ulm von BRT profitieren könnte.

      Da haben Teile des NU-Stadtrates ja endlich den Stein der Weisen entdeckt... noch mehr Busse. Der achso toll propagierte alleinfahrende Bus fährt von der Amsterdamer Innenstadt zum Flughafen Schipol, auf völlig eigener Trasse. Da schwimmt der nicht teilweise im Verkehr mit, sondern hat bevorrechtigte Ampelschaltungen und eine eigene Trasse. Also wie eine Straßenbahn hierzulande in Ulm, nur ohne Schienen.
      BRT heiß Bus Rapid Transport. Das mitschwimmen im MIV, wie im Artikel beschrieben ist, dann kein Rapid mehr sondern nur eine neue Verpackung ohne geänderten Inhalt.
      Herr Stingel von der CSU sei wirklich empfohlen mal nach Straßburg zu fahren. Oder nach Freiburg und Augsburg. Er sollte sich dann aber lieber die Straßenbahn dort ansehen. Dann würde ihm ein Licht aufgehen was richtig guter ÖPNV sein könnte. Und er würde feststellen daß dort die Straßenbahn mittlerweile über die Grenze fährt, bis ins badische Kehl! War da nicht was mit Ulm und Neu-Ulm, Herr Stingel?
      Das Argument mit der heimischen Busproduktion zieht dann demnächst auch nicht mehr wenn man erfährt daß die Produktion von Citaro-Stadtbussen aus Neu-Ulm völlig abgezogen wird und in Mannheim und der Türkei konzentriert werden soll...

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    • Reiner L. schrieb:

      Herr Stingel von der CSU sei wirklich empfohlen mal nach Straßburg zu fahren. Oder nach Freiburg und Augsburg. Er sollte sich dann aber lieber die Straßenbahn dort ansehen. Dann würde ihm ein Licht aufgehen was richtig guter ÖPNV sein könnte. Und er würde feststellen daß dort die Straßenbahn mittlerweile über die Grenze fährt, bis ins badische Kehl! War da nicht was mit Ulm und Neu-Ulm, Herr Stingel?
      Oder nach Karlsruhe. Wo die Straßen- und S-Bahnen von Freudenstadt, Baden-Baden, die halbe Pfalz, über Pforzheim bis nach Heilbronn reichen. Mit Zu- und Umstieg in der Innenstadt. Auch nachts. Sogar werktags.
      Wo man dann halt auch keine gigantischen Tiefgaragen in der Innenstadt bauen muss.
    • Sputnick schrieb:

      Reiner L. schrieb:

      Herr Stingel von der CSU sei wirklich empfohlen mal nach Straßburg zu fahren. Oder nach Freiburg und Augsburg. Er sollte sich dann aber lieber die Straßenbahn dort ansehen. Dann würde ihm ein Licht aufgehen was richtig guter ÖPNV sein könnte. Und er würde feststellen daß dort die Straßenbahn mittlerweile über die Grenze fährt, bis ins badische Kehl! War da nicht was mit Ulm und Neu-Ulm, Herr Stingel?
      Oder nach Karlsruhe. Wo die Straßen- und S-Bahnen von Freudenstadt, Baden-Baden, die halbe Pfalz, über Pforzheim bis nach Heilbronn reichen. Mit Zu- und Umstieg in der Innenstadt. Auch nachts. Sogar werktags.Wo man dann halt auch keine gigantischen Tiefgaragen in der Innenstadt bauen muss.
      Das war beim 5-Linienkonzept von 1999 so geplant.
      Inklusive Umspurung von Meterspur auf 1435mm - Eisenbahnspurbreite.
    • Wobei man nicht die Nachteile des "Karlsruher-Modells" außer Acht lassen darf. Die Kombilösung die dort gebaut wird versucht ja gerade eines
      der Hauptprobleme zu beheben, welches nämlich die hohe Belastung der Stammstrecke in den Haupt- und Nebenverkehrszeiten ist. An manchen
      Tagen wenn es einen Unfall gab, geht dann gar nichts mehr.

      In Ulm könnte ich mir nicht vorstellen dass am Bahnhof vier Trams hintereinander halten,
      was wahrlich eine Katastrophe wäre. Abgesehen davon mag ich bezweifeln, dass sich so ein Tram-Train-System in Ulm lohnen würde.. dafür geht's
      einfach zu schnell raus aufs Land und von den Einwohnerzahlen schnell in den dreistelligen Bereich.

      In der Pfalz z.B. wohin die Stadtbahn Karlsruhe auch fährt, gibt's gerade gewaltige Auslastungsprobleme und da bewegen wir uns meistens um die 10.000 Einwohner.
      Die Verspätungen die, die Bahn aus der Innenstadt mitschleppt und die lange Fahrtdauer machen das gesamte System unattraktiv.
    • Auch das 5-Linien-Konzept war teils unausgegoren:
      Keine Verlängerung der Linie 1 nach Böfingen, dafür z.B. eine Linie vom Ehinger Tor über HBF, Theater und Frauenstraße nach Offenhausen/Pfuhl. Die Wendeschleife für diese Linie war in den Ehinger Anlagen vorgesehen, etwa im Bereich der zukünftigen Haltestelle Martin-Luther-Kirche. Was da Bäume weggekommen wären...
      Oder eine Linie zum Hasenkopf, mit Umweg vom Mähringer Weg durch ein Schrebergartengebiet am VfB-Gelände vorbei den Weinbergweg hoch zum Hasenkopf.
      Vom Karlsruher Modell in Ulm habe ich auch nicht sonderlich viel gehalten, Ulm sollte sich lieber an Straßenbahnstädten wie Augsburg oder Freiburg orientieren.