Angepinnt Stadtgespräche Neu-Ulm

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    • Win-win an der Donau


      Deshalb verwundert es den Neu-Ulmer OB, dass mit 43,2 Prozent der von der Neu-Ulmer Zeitung Befragten doch ein relativ hoher Anteil einen Zusammenschluss beider Städte befürwortet.


      augsburger-allgemeine.de/Home/…3_puid,2_pageid,4503.html

      nuz
      Obwohl die Probleme der Welt immer komplexer werden, bleiben die Lösungen beschämend einfach.
      Bill Mollision
    • Kein Mehrheit für Scharff-Haus-Erweiterung

      Der Neu-Ulmer Stadtrat hat im nichtöffentlichen Teil der Sitzung am Mittwochabend die anstehende Sanierung des Edwin-Scharff-Hauses für 6 Millionen Euro gestoppt. "Eine fatale Entscheidung", sagt der OB.


      http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/Kein-Mehrheit-fuer-Scharff-Haus-Erweiterung;art4329,741333

      Südwest Presse
      Obwohl die Probleme der Welt immer komplexer werden, bleiben die Lösungen beschämend einfach.
      Bill Mollision
    • Aus dem Mövenpick wird das Parkhotel

      Sprachen die Hamburger Manager anfänglich von einer Investitionssumme von fünf Millionen Euro, so sind es nach neuesten Schätzungen jetzt nur noch zwei bis drei Millionen, wie Berkenkamp sagte. Mit diesem Geld sollen die Teppichböden im ganzen Haus und das Mobiliar in den Zimmern erneuert werden.


      augsburger-allgemeine.de/neu-u…Parkhotel-id14544066.html

      nuz
      Obwohl die Probleme der Welt immer komplexer werden, bleiben die Lösungen beschämend einfach.
      Bill Mollision
    • In der SWP wurde über die Leidtragenden der Neubaupläne auf dem Weiss-Gelände berichtet:
      swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm…Subkultur;art4329,1201453

      Aus den Kulturnächten hab ich die alten Räumlichkeiten in der Ex-Fabrik noch positiv in Erinnerung. Schön gammelig ... großstädtisch :thumbsup:
      So etwas fehlt einfach in der Doppelstadt.
      Für Neugründer von Was-auch-immer-Unterkultur/Nicht-Hauptstrom sind die Mieten/Pachten mittlerweile viel zu hoch, v.a. in Ulm.

      Ich wünschte, man würde die fast unerschöpflichen Reserven der Räume der Bundesfestung gerade für solche Nutzer: Kunsthandwerker/Bildende Künstler, Musiker, Party-Off-Locations, Vereine, undundund verstärkt ausbauen und nutzen. Mit Leben füllen.

      Bezügl. der Flussmeisterei/Kulturbiergarten finde ich den Standort auf dem ehemaligen nordöstlichen Donaubad-Gelände gar nicht so schlecht. Ist zwar aus der Innenstadt raus, aber immer noch zentral zwischen den Städten und gut erreichbar, sowie in ausreichender Distanz zur Wohnbebauung (noch, zumindest). Infrastruktur (Wasser/Klos/Strom) sind vorhanden, Flair ist abenteuerlich, Gelände groß genug...
      Ulm ist Provinz.
    • Neu-Ulm, der ödeste Flecken unter der Sonne ... äh, den Wolken Schwabens. Die Stadt hat die Weiterführung des Kulturbiergartens auf dem früheren Gelände des Donaubades, welches bereits im Gespräch war, abgecancelt. Auszug aus dem SWP-Artikel: "Zu groß sei die Gefahr, dass sich der Kulturbiergarten dort verselbständige."

      swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm…ug-Kosten;art4329,1377082

      Ja, Kultur ist wie eine Krankheit, man darf sie nur nicht chronisch werden lassen, sonst wird man sie nicht mehr los. :pinch: :wacko:

      Die Konversion der Neu-Ulmer Innenstadt in ein erlebnisfreies, gesichtsloses Wohngebiet sollte also demnächst abgeschlossen sein. Ach nein, vorher müssen ja noch die städtebaulichen Zeugnisse einstiger Kulturverbundenheit beseitigt werden, wie der historische Konzertsaal. Chapeau, Bavaria!
      Ulm ist Provinz.
    • Neu-Ulmer Stadträte für Transparenz

      Alle Informationen, die Personen betreffen, dürfen laut bayerischem Innenministerium und Landes-Datenschutzbeauftragten nicht veröffentlicht werden. Das betrifft zum Beispiel Baugesuche und Einwendungen von Bürgern bei Bauvorhaben, stellte Fachbereichsleiter Anton Bullinger dar.


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      Südwest Presse
      Obwohl die Probleme der Welt immer komplexer werden, bleiben die Lösungen beschämend einfach.
      Bill Mollision
    • Neu-Ulm wird weiter wachsen [NUZ]
      Die Neu-Ulmer werden – trotz allgemeinen Geburtenrückgangs – immer mehr. Je nach Zähl- und Rechenmethode steigt ihre Zahl von heute gut 54000 bis zum Jahr 2025 um 2,6 oder gar 5,7 Prozent. Der Bauausschuss des Stadtrats stützt sich auf den niedrigeren Wert, weil er die lokale Wirklichkeit besser wiedergebe als die überregionale Prognose mit ihren 5,7 Prozent.

      +2,6% ergäbe knapp 55'400 Einwohner im Jahr 2025, +5,7% hingegen etwa 57'000 Einwohner. Da die Wahrheit ("lokale Wahrheit"... :rolleyes: ) immer irgendwo in der Mitte liegt, wird Neu-Ulm innerhab von 12 Jahren zwischen 1400 und 3000 Einwohner wachsen. Klingt prinzpiell schaffbar.

      Eine grundsätzliche Frage allerdings: wieso sträubt man sich denn eigentlich immer so ein bisschen gegen Wachstum? Mir ist bewusst, dass einem Mehr an Einwohnern natürlich entsprechend mit der Verkehrsplanung, mit Infrastruktur, mit dem Verwaltungsaufwand, mit der Arbeitsmarktsituation und der sozialen Entwicklung verrechnet werden muss und nicht immer positive Effekte hat; und, auf einen Aufschwung folgt auch oft genug ein Abschwung, und dann steht man da mit Leerstand.

      Aber derzeit und demnächst werden in der Region Weichen gestellt, die sie auf Jahrzehnte hin auf ein sehr, sehr solides Fundament stellen werden - die NBS, die sechsstreifige A8, das Gewerbegebiet an der A8, die Straßenbahn, die S-Bahn, der Science Park, die Hochschulen... Für mich ist diese Zeit momentan ein window of opportunity, das vielleicht nicht so schnell wiederkommt, um die eigene Stadt zukunftsfest zu machen. Eine progressivere Politik fände ich da besser als ein bloßes Reagieren, das letztlich immer den "lokalen Wahrheiten" vor Ort hinterherhechelt.
    • Bisschen an mir vorbeigegangen - an euch auch? Die Städte Ulm und Neu-Ulm haben für begrenzte Zeit ein Diskussionsforum zur regionalen Verkehrsentwicklungsplanung online gestellt.

      Zu finden ist es hier, ich werde es mir anschauen und mich vielleicht auch beteiligen ;)

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      Eine zweite Info: am morgigen Mittwoch wird der Neu-Ulmer Stadtrat u.a. über den Wohnungsbau diskutieren, die Diskussions- und Beschlussvorlage findet man dort online.

      Soweit ich das sehe, wird eher noch einmal der Status Quo bekräftigt, die NUWOG soll weiterhin knapp 25-30 Sozialwohnungen/Jahr realisieren. Interessant ist allenfalls das Bauprogramm bis 2018+, das an dieser Stelle skizziert wird. So lautet der Plan:
      • Offenhausen Ganghoferstraße: 24 WE, 2013/2014
      • Offenhausen Lönsstraße: 12 WE, 2014
      • Stadtgärtnerei: 20 WE, 2014/2015
      • Elefantensiedlung: 18 WE, 2014/2015
      • Ludwigsfeld: 24 WE, 2015/2016
      • Wiley-Nord: 75 WE, 2015-2018
      • Ulmer Riedteile: 50 WE, 2018 ff.
      Interessant daran sind vor allem die beiden letzten Einträge. Neuer Wohnungsbau findet ja oft nicht kontextlos statt, also kann man aus diesen Angaben wohl schließen, dass die Stadt das Wiley-Nord an sich 2015 erschließen will (bei 75WE dürfte ein gutes Stück davon an die NUWOG gehen), und nach Abschluss dieser Maßnahmen die Ulmer Riedteile (das Gebiet südlich der ratiopharm-Arena) in Angriff nehmen wird; ich nehme an, dass da die Lücken zur Kleingartensiedlung im Muthenhölzle geschlossen werden sollen.

      Find ich an sich gut, das ist eine sinnvolle Entwicklungsachse für Neu-Ulm. Umso ärgerlicher finde ich es, dass man die Pläne, eine eventuelle Straßenbahn durch das Wiley-Nord und über die Wiley-Brücke zu führen, schon verworfen hat. Bei einer größeren Siedlung in den Riedteilen hätte man im Süden zwei Siedlungsschwerpunkte, die man mit Straßenbahn und Bus schön erschließen könnte - eine Strab Linie 3 durch das komplette Wiley nach Ludwigsfeld, ein neuer 5er über die Memminger Straße oder das Vorfeld zum Muthenhölzle. Schade.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Finn ()

    • Neu-Ulm baut Schulden ab

      Ende des Jahres soll die Gesamtverschuldung um 3,8 Millionen Euro auf 46,7 Millionen abgebaut sein, kündigte Stier den Stadträten im Haupt- und Finanzausschuss an. Den höchsten Schuldenstand hatte die Stadt im Jahr 2010 mit 56,7 Millionen Euro.


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      Obwohl die Probleme der Welt immer komplexer werden, bleiben die Lösungen beschämend einfach.
      Bill Mollision
    • Neu-Ulmer Zukunft steht fest

      Wo und wie stark soll Neu-Ulm wachsen? Wo soll sich Gewerbe ansiedeln? Diese Fragen beantwortet der Flächennutzungsplan für die Zeit bis 2025. Das Werk ist beschlossen, wenn auch mit Gegenstimmen.


      2640 neue Wohneinheiten sind bis 2025 geplant.Man hat sich auf 60 Prozent Geschosswohnungen und 40 Prozent Einfamilienhäuser festgelegt. Hierbei liegen die Schwerpunkte auf dem Gelände NU21, Wiley und Ludwigsfeld.

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      Südwest Presse
      Obwohl die Probleme der Welt immer komplexer werden, bleiben die Lösungen beschämend einfach.
      Bill Mollision
    • Ein weiterer Baustein in den Planungen für das Wiley-Nord: Der dortige Recyclinghof wird voraussichtlich 2014/2015 umziehen, und zwar zur Kompostanlage an der Breitenhofstraße - dürfte dieses Gelände sein, war selber nie dort. Hauptgrund, auch wenn darauf im Ratsdokument nur ganz am Rande eingegangen wird, ist der Städtebau.

      Püntklich zum ungefähr avisierten Baubeginn 2015 im Wiley-Nord wird also auch diese Fläche zur Verfügung stehen. Schaut man sich das Gelände noch einmal an und rechnet im Kopf schon das neue Studentenwohnheim raus, und will man nicht zu sehr in die bestehenden Grünflächen in Richtung Riedstraße und Bradleystraße eingreifen, bleibt ein ziemlich kompaktes Gebiet übrig. Wird interessant zu sehen sein, wer sich da was städtebaulich einfallen lassen wird...
    • Ganz am Rande interessant, aber doch ein bisschen ;)

      Gemeinsam mit Marcus Scharpf gegen den OB? [SWP]

      Die Freien Wähler in Neu-Ulm wollen mit SPD, Grünen und der FDP einen OB-Kandidaten suchen. Mit Dr. Marcus Scharpf fiel am Dienstag ein erster Name.

      Wäre ja nicht uninteressant, von unserem Forum her gedacht, einen Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht an der Stadtspitze zu sehen :). Vielleicht käme dann auch wieder Schwung in die begrabenen Straßenbahnpläne; meines Erachtens hat Noerenberg die Sache stets nur halbherzig betrieben und war vermutlich ganz froh, durch die Verzögerungen das KO-Argument mit dem Auslaufen den GVFG-Topfes bringen zu können. Aber wo ein Wille ist... die nächsten Kommunalwahlen finden, glaube ich, in knapp einem Jahr statt. Mal schauen, was rumkommt.
    • Der große Bau am Heiner-Metzger-Platz (fünfgeschossiger "LEW-Komplex"; mit Nebengebäuden?), in dem u.a. die Stadtbücherei und (noch) das Amtsgericht untergebracht sind, steht zur Diskussion. Grund sind der Auszug des Amtsgerichts und der stark sanierungsbedürftige Zustand des Gebäudes.

      Die Verwaltung wird mehrere Optionen prüfen, darunter Generalsanierung (Kosten 8-9 MIllionen Euro), Teilsanierungen/Teilabbrüche, und eben auch kompletter Abbruch und Neubebauung (4-6geschossig). Denkmalgeschützt ist das Gebäude nicht, auch wenn SRat Seitz schon in einem Schreiben fordert, es als gutes Beispiel 1950er Architektur und Neu-Ulmer Stadtgeschichte nicht abzureißen.

      Selber habe ich noch keine Meinung dazu, finde es aber sehr gut, dass darüber diskutiert wird. Ein prägendes und geschichtsträchtiges Gebäude ist es sicherlich, aber 9 Millionen Euro Sanierungskosten sind auch nicht ohne.
      Ich bin mir nicht sicher, welche Flächen noch zum Komplex gehören - sollten es aber die nach Nordosten sein, mit der Baracke entlang der Bahnhofstraße, dann könnte ich mir eine Sanierung und optische Aufwertung des Hauptgebäudes mit einer Neubebauung der Nebenflächen gut gefallen lassen :).

      Infos: neu-ulm.more-rubin1.de/sitzungskalender.php --> Sitzung vom 16.04. --> TOP7