Angepinnt Stadtgespräche Neu-Ulm

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    • Doch kein Masterplan für Innenstadt von Neu-Ulm [SWP]

      SWP schrieb:

      Mit einem Masterplan wollte die Stadtverwaltung Neu-Ulm die Innenstadt voranbringen. Er ist nun vom Tisch – weil es laut Gutachtern gar nicht so viel zu verbessern gibt. Alles nur eine Frage des Images?
      Aus dem Artikel mitzunehmen: Neu-Ulm wird sich kurz- und mittelfristig dem Donauufer und der Ludwigstraße widmen. Bei ersterem wünsche ich mir eine Gestaltung über den Schwal hinaus -- das Ufer ist lang --, bei letzterem eine Aufwertung des Gebäudebestands entlang eines kleinen Boulevards. Wäre doch nett.

      Das Image der grauen Maus ließe sich doch ganz vorzüglich mit einer fortschrittlichen ÖPNV-Politik bekämpfen :whistling:
    • Doch nur eine „kleine Lösung“ für den Allgäuer Ring? [NUZ]

      NUZ schrieb:

      Durch den Tod eines Radfahrers gerät Neu-Ulms gefährlichster Kreisverkehr wieder in den Fokus. Bei den Planungen für einen Umbau werden die Optionen aber immer weniger.
      Klingt nach kreißenden Bergen in Neu-Ulm. Dürfte auf lange Planungs- und Bauzeit mit entsprechenden Verkehrsbehinderungen und anschließend allenfalls kosmetischem Ergebnis hinauslaufen.
    • Ich kann nicht verstehen, warum man nicht "einfach":
      - die Zebrastreifen 10-20 Meter weg vom Ring verlegt um Stauungen der Autos bei den queerendem Schüler zu reduzieren
      - und gleichzeitig an diesen Übergängen Umlaufsperren errichtet um die Unfallgefahr zu reduzieren.

      Stand heute gibts eine verwirrende Regelung, an die sich die Fahrradfahrer nicht halten und die Autofahrer sich (zum Glück) nicht trauen ihr Vorfahrtsrecht auszunutzen. Gefühlt ist doch bei fast jedem Unfall ein Fahrradfahrer beteiligt, selten aber Fußgänger. Oder Irre ich mich?

      Allzu viel sollte dieser kleine Umbau doch auch nicht Kosten und im Vergleich zu den lächerlichen Warnlichtern (für 30.000€) sicherlich effektiver. Ebenso wäre ein Rückbau, wenn sich nichts bessert, ohne viel Aufwand möglich.
    • Wird sie sein müssen, da ist nämlich schon gut abgeholzt worden.

      ***


      Stadt und Bürger streiten weiter um B10-Ausbau [SWP]

      Kommt nach der ausgebauten B 10 auch eine Umgehungsstraße? Ein Dialog zum Thema sollte die Gemüter beruhigen – das Gegenteil wurde erreicht.
      Geht ja ganz schön hoch her. Wenn ich das richtig lese, dann argumentieren die Vertreter der Bürgerinitiative, dass der geplante Ausbau der B10 eine (ähnlich dimensionierte?) direkte Verlängerung zum Autobahnkreuz Wiblingen und damit zur B30/B28 zur Folge haben muss. Damit ist dann wohl, wenn man auf diese Darstellung in der SWP schaut, die alte Vorbehaltstrasse gemeint.

      Nagelt mich nicht fest, aber ich meine, dass die Trasse mehr oder weniger vor kurzem semi-offiziell beerdigt worden ist. Dürfte irgendwo in irgendwelchen Ratsunterlagen stehen, aber durch die furchtbare NU-Bürgerinfo navigiere ich mich sicher nicht... Jedenfalls bestand der Plan irgendwann mal, aber schon durch den kostspieligen Ausbau der B10 auf dem Stadtgebiet -- die dritte große Kreuzung steht ja auch bald an -- ist das Geschichte. Das ist einfach nicht zuschussfähig, kein staatliche Stelle würde eine solche Umgehungsstrecke finanzieren, wenn parallel so viel Geld reingesteckt worden ist. Direkt an einem bestehenden, teils höherwertigen Wohngebiet, und das wäre hier der Fall, würde man eine solche Strecke auch nicht vorbeiführen. Mittelfristig steht außerdem die Erschließung der Ulmer Riedteile für den Wohnbau an. Ich fand die Idee zugegebenermaßen auch mal reizvoll, so als Direktanbindung des Bodenseehighways B30 an das Autobahnnetz, aber kommen wird das nie und das ist vermutlich auch besser so.

      Insofern habe ich keine Ahnung, was das soll. Zum B10-Ausbau selber kann ich nichts sagen, kenne die Gegend zu wenig und kann die Dimensionen des Vorhabens nicht bewerten. (Kann mir aber nicht vorstellen, dass Pfuhler und Burlafinger zur Naherholung an den B10-Rand rausfahren, hehe.)
    • Ich fahre täglich auf der B10 zur Arbeit und zurück. Jeden Morgen und Abend stundenlang im Stop-and-Go zu stehen weil die Straße keine Kapazität mehr hat ist echt ätzend.

      Und ich muss sagen es wird wirklich langsam Zeit die Straße auszubauen, was dort an schon "kriminellen" Fahraktionen veranstaltet wird ist nicht mehr vertretbar. Es gilt tatsächlich das Gesetz des stärksten Motors. Ist ja auch nicht verwunderlich das dies eine der unfallstärksten Straßen auch mit vielen Todesfällen ist.

      Die Leute, welche dort gerade rumheulen von wegen Landschaft etc. tun mir echt leid. Haben die keine andere Sorgen? Drumherum sind doch eh nur 2 Feldwege und ein Streifen der angrenzenden Felder welche dafür verkleinert werden müssen.

      Was jetzt noch fehlt für einen reibungslosen Verkehrsfluss:
      3 Unterführung beim McDonalds
      Ampel an Breitenhofkreuzung weg
      B10 zweispurig bis zum Autobahnanschluss
      Autobahnanschluss auf volles Kleeblatt ausbauen

      Erst dann kann man zügig und vorallem ohne Überholungsselbstmördergefährder von Neu-Ulm Richtung Nersingen/Leipheim fahren.
    • Hallo,

      Ich war an besagter Veranstaltung. Mir kam das ganze so vor, als ob die Bürgerinitiative Pfuhler Ried aus letzter Verzweiflung die Anwohner von Wiley und Ludwigsfeld aufhetzen will, um irgendwie noch den B10-Ausbau zwischen Breitenhof und Nersingen zu kippen. Sogar der Bürgermeister fühlte sich genötigt, anwesend zu sein und hat recht deutlich bekräftigt, dass es einen gültigen Gemeinderatsbeschluss gegen die Querspange gibt. Was in 15 Jahren ist, kann natürlich keiner vorhersagen.
      augsburger-allgemeine.de/neu-u…e-geht-um-id37065112.html

      Zur Kreuzung beim McDonalds: Es wird wohl eine Brücke, keine Unterführung:
      wagner-ingenieure.com/b-10-neu-ulm---guenzburg.html
    • Die CSU hat neben der genannten Anfrage auch von der Verwaltung eine Stellungnahme zu den Planungen der Memminger Straße erbeten. Zur Erinnerung: Die komplette Memminger Straße vom Allgäuer Ring bis zum Kreisverkehrsplatz am südlichen Ortsausgang Ludwigsfelds, wahrscheinlich die wichtigste Nord-Süd-Achse im Stadtgebiet, soll kritisch begutachtet und je nach Befund umgebaut werden.

      Anfrage und Beschlussvorlage der Verwaltung sind in der Neu-Ulmer Bürgerinfo zu finden: Sitzung vom 5. April 2016, TOP 8.

      Die Verwaltung hat die Straße planerisch in drei Teile gesplittet: Allgäuer Ring bis Europastraße -- Europastraße bis Wiley-Süd -- Wiley Süd bis Ortsende Ludwigsfeld. Der mittlere Abschnitt hat 2015 bereit eine Querungshilfe erhalten. Zum Ludwigsfelder Abschnitt wird keine Aussage getroffen; ist wohl auch nicht wirklich dringlich. Ausführlicher wird es beim Abschnitt zwischen dem Allgäuer Ring und der Europastraße:
      Für den Teilabschnitt Allgäuer Ring – B 10/Europastraße werden derzeit auf Fachebene erste Entwürfe diskutiert. Hierbei sind insbesondere folgende Aspekte und mögliche Entwicklungen angemessen zu berücksichtigen:
      - Mögliche Umgestaltung Allgäuer Ring
      - Neubau eines Hotels und Studierendenwohnungen auf dem Trucksäßgelände
      - Städtebauliche Entwicklungen im Bereich Wiley-Nord (Mark-Twain-Grundschule, Lessinggymnasium, Wohnungsbau, etc.)
      - Mögliche Straßenbahn-/ÖPNV-Trasse
      - u.ä.
      Die Ergebnisse dieser Diskussionen werden dem Stadtrat als konkrete Maßnahmenvorschläge voraussichtlich im 4. Quartal dieses Jahres zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt. Daraus folgende Umbauschritte in der Memminger Straße sind im Rahmen des Investitionsprogramms zu definieren.
      Also nur lose Gespräche, die im Q4 mal als Vorschläge auf den Tisch kommen sollen. Immerhin interessant, dass man auch eine straßenbahnfähige ÖPNV-Trasse zumindest diskutiert wird. Müsste dann aber auch analog vom ZUP und irgendwie durch den Allgäuer Ring geführt werden, damit's was Gescheites wird.
    • Der Allgäuer Ring soll sicherer werden [SWP]

      Eine Unterführung für Radler und Fußgänger, Ampeln oder Fahrbahnteiler: Diese drei Varianten sind favorisiert für den Allgäuer Ring.
      Klingt ehrlich gesagt alles nicht so prickelnd. Bei den beiden teureren wird man angesichts der Kosten schlucken, die günstigere wiederum wird wohl insgesamt eher wenig bringen. Unterführungen finde ich außerdem nicht mehr zeitgemäß. Ich hatte im letzten Jahr mal diese Spinnerei zusammengestümpert, eine Überführungslösung... mit Straßenbahn :D .
    • Auch ich verfolge die Planung des Allgäuer Rings schon seit längerem, da ich ihn fast täglich benütze. Gerade morgens gegen 7:40 ist er eine Zumutung - sowohl für Fußgänger, Fahrradfahrer und Autofahrer (u.A. Schulweg meines Sohnes, mein Arbeitsweg,..). Deswegen hoffe ich auf eine vernünftige Lösung. Obenherum hätte ich auch gut gefunden, wurde aber in der Sitzung des Stadtrats am Mittwoch 15.6 als Lösung ausgeschlossen.

      Mehr Infos zu den einzelnen Varianten gibt es unter "Kalender" - "5.Sitzung des Stadtrates" vom 15.6 - "Allgäuer Ring - Varianten für eine mögliche Umgestaltung" - ganz am Ende des PDFs sind die 3 empfohlenen Varianten.

      neu-ulm.more-rubin1.de/sitzungen_top.php

      Auch in folgendem Artikel geht es um diese Sitzung und im zweiten Teil um den Allgäuer Ring.

      augsburger-allgemeine.de/neu-u…austellen-id38139367.html

      Auszug aus dem Artikel der Augsburger Allgemeinen:
      "Doch so weit wird es nicht kommen. Denn als es nach rund eineinhalb Stunden an die Entscheidung ging, wählte Oberbürgermeister Gerold Noerenberg eine formal korrekte, aber undurchsichtige Reihenfolge bei der Abstimmung, so dass die Anträge der „kleinen Fraktionen“ erst gar nicht zum Tragen kamen. Eine Überführung für Radler und Fußgänger wird es damit am Allgäuer Ring nicht geben. Den düpierten Räten waren Frust und Ratlosigkeit daraufhin ins Gesicht geschrieben...."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MidiHasta ()

    • Gerne auch hier noch einmal:

      MidiHasta schrieb:

      Auch in folgendem Artikel geht es um diese Sitzung und im zweiten Teil um den Allgäuer Ring.

      augsburger-allgemeine.de/neu-u…austellen-id38139367.html

      Auszug aus dem Artikel der Augsburger Allgemeinen:
      "Doch so weit wird es nicht kommen. Denn als es nach rund eineinhalb Stunden an die Entscheidung ging, wählte Oberbürgermeister Gerold Noerenberg eine formal korrekte, aber undurchsichtige Reihenfolge bei der Abstimmung, so dass die Anträge der „kleinen Fraktionen“ erst gar nicht zum Tragen kamen. Eine Überführung für Radler und Fußgänger wird es damit am Allgäuer Ring nicht geben. Den düpierten Räten waren Frust und Ratlosigkeit daraufhin ins Gesicht geschrieben...."
      Das ist ganz, ganz schlechter Stil, gewählte Vertreter der Bürgerschaft derart auszumanövrieren. Zur Erinnerung: Noerenberg hat sich in der Stichwahl gegen Kröger vor zwei Jahren mit gerade einmal 100 Stimmen (7208 gegenüber 7108) und 50,3% zu 49,7% durchgesetzt. Da stünde einem etwas mehr Demut und Verständigung und etwas weniger Durchregieren besser zu Gesicht.

      Mag sein, dass Überführungslösungen unverhältnismäßig teuer wären und das Verfahren und die Ausführung nur noch weiter verzögern würden, ich kann das nicht beurteilen. Aber das muss man mit Argumenten lösen und nicht mit Verfahrensformalitäten.

      Mit Blick auf die zu untersuchenden letzten drei Alternativen kann ich mir keine der beiden teureren Umbauoptionen vorstellen. Da wird das Kostenargument ziehen. Also wohl Optimierung des Bestands.
    • ich als 50/50 Fahrred-/Autofahrer würde mir 2 Dinge wünschen:
      1. Unterführungen für Radler
      2. nur eine Spur soll jeweils in den Ring führen, die rechte Spur soll ausschließlich als separate Abbiegespur dienen. Der Ring ist einfach zu klein und sichere Spurwechsel darin zu gewährleisten, wenn man dazu die Unfähigkeit vieler Autofahrer in Betracht zieht.
    • B10-Ausbau: Frieden ist nicht in Sicht [NUZ]
      Rein formell ist der vierspurige Ausbau der Bundesstraße 10 zwischen Neu-Ulm und der A7 bei Nersingen wieder einen Schritt näher gerückt – der Streit darüber ist aber noch längst nicht beendet. Das wurde in der jüngsten Sitzung im Technischen Ausschuss des Neu-Ulmer Stadtrates deutlich. Dort sprachen sich sowohl Stadtverwaltung als auch die Politiker erneut gegen die geplante Ausbaubreite von 31 Metern aus.

      Kleine Anmerkung/Vorabankündigung: Wir werden demnächst die Forenstruktur etwas überarbeiten und viele Sammelthreads wie auch die etwas kunterbunten Stadtgespräche-Threads durchforsten und sortieren. Noch etwas Geduld!