Wohn-/Geschäftshaus "Neue Glacis-Bastion" | Meininger Allee

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    • Kann nur beipflichten, einer der wenigen Neubauten mit dem Anspruch das Quartier aufzuwerten. Angefangen bei der wie ich finde hochwertigen Materialwahl bis hin zur teils verschachtelten perspektivisch sehr unterschiedlichen und interessanten Architektur.











      © Thorsten | Bauforum Ulm
      Obwohl die Probleme der Welt immer komplexer werden, bleiben die Lösungen beschämend einfach.
      Bill Mollision
    • Kein Wort zur abgerissenen Escarpenmauer...

      Ich weiß auch nicht mehr. Das Gebäude an sich finde ich schön, hat viele Qualitäten. Das Verhältnis von Fassade zu Fenster ist gut, die Fassade selber ist toll, die Kubatur ist stimmig, die schrägen Baulinien lockern die Ansicht wohltuend auf. Man schaue nur auf das letzte Foto von Thorsten, wie aus der Perspektive der hintere Baukörper auftaucht. Und dann stelle man sich vor, die ganze Allee wäre so abwechslungsreich und mit einem solchen Anspruch bebaut, und nicht uniform mit diesen Inhofer-Klötzen...

      Derentwegen und wegen des heimlichen Abbaus eines Baudenkmals gehe und fahre ich trotz des schönen Neubaus mit einem grimmigen Gefühl durch die Straße.
    • Finn schrieb:

      Kein Wort zur abgerissenen Escarpenmauer...

      Ich weiß auch nicht mehr. Das Gebäude an sich finde ich schön, hat viele Qualitäten. Das Verhältnis von Fassade zu Fenster ist gut, die Fassade selber ist toll, die Kubatur ist stimmig, die schrägen Baulinien lockern die Ansicht wohltuend auf. Man schaue nur auf das letzte Foto von Thorsten, wie aus der Perspektive der hintere Baukörper auftaucht. Und dann stelle man sich vor, die ganze Allee wäre so abwechslungsreich und mit einem solchen Anspruch bebaut, und nicht uniform mit diesen Inhofer-Klötzen...

      Derentwegen und wegen des heimlichen Abbaus eines Baudenkmals gehe und fahre ich trotz des schönen Neubaus mit einem grimmigen Gefühl durch die Straße.
      Absolute Zustimmung Finn!
    • Ja, sehr schade, dass man die Escarpenmauer nicht erhalten hat oder irgendwie integriert hat. Das Gebäude an sich gefällt mir auch sehr, obwohl mir selten ungleiche Fenster gefallen.
      Ja, die Inhofer Klötze sind an sich nicht schlecht, aber warum müssen gleich an sich 4 gleiche Blöcke an der Meiniger Allee stehen?

      Habe hier einen Artikel, was in das Gebäude einziehen wird.
      swp.de/ulm/lokales/alb_donau/s…ach-neu-ulm-16418553.html
    • Ursprünglich sollten die vier großen Baufelder von vier großen Bauträgern bebaut werden, aber am Ende haben drei zurückgezogen, als die Finanzkrise 2008/2009 durchschlug. Inhofer hat dann deren Baufelder übernommen und dann viermal mehr oder weniger dasselbe gebaut. War städtebaulich 'ne fiese Sache :|

      P.S.: Danke für den Artikel, interessant das mit dem Schierhuber. Ich bin auch gespannt, wer diese "Tochtergesellschaft eines weltweit agierenden Konzerns" aus dem Bereich der Mobilitätstechnologien wird, die laut Eberhardt dort einziehen will. Hätte ein solches Büro eher oben im Science Park (III) erwartet.
    • Am Anfang ist immer ein Aufschrei, das ist überall so.Anwohner oder irgendwelche Leute aus der Politik, die halt mal wieder von sich hören lassen wollen.
      Miestens bringt es eh nichts. Gibt ja auch Leute, die erstmals grundsätzlich ablehnend neuen Dingen gegenüber stehen. Es ist ja noch nichts Konkretes und anscheinend hat ja ein Gutachten das für legitim angesehen bis 22 Uhr.
      Dieses Gebiet zählt für mich auch zum innerstädtischen Raum. Wer in der Stadt wohnen will sollte sich auch darauf einstellen finde ich, dass es auch mal
      länger lauter sein kann.

      Gab ja auch mal vor ein paar Jahren Anwohner, die in der Augsburger Straße wohnten und sich über Derartiges beschwert haben.
      Wer in der Stadt direkt wohnen will, weil da mehr Leben ist, der muss halt mit sowas rechnen.
      Wer auf Ruhe wert legt, muss halt eher in vorstädtische Gebiete ziehen wie Böfingen, Offenhausen oder Ludwigsfeld und dann mit dem Auto, ÖPNV oder
      Fahrrad in die Stadt kommen.
    • Aki schrieb:

      Am Anfang ist immer ein Aufschrei, das ist überall so.Anwohner oder irgendwelche Leute aus der Politik, die halt mal wieder von sich hören lassen wollen.
      Miestens bringt es eh nichts. Gibt ja auch Leute, die erstmals grundsätzlich ablehnend neuen Dingen gegenüber stehen. Es ist ja noch nichts Konkretes und anscheinend hat ja ein Gutachten das für legitim angesehen bis 22 Uhr.
      Dieses Gebiet zählt für mich auch zum innerstädtischen Raum. Wer in der Stadt wohnen will sollte sich auch darauf einstellen finde ich, dass es auch mal
      länger lauter sein kann.

      Gab ja auch mal vor ein paar Jahren Anwohner, die in der Augsburger Straße wohnten und sich über Derartiges beschwert haben.
      Wer in der Stadt direkt wohnen will, weil da mehr Leben ist, der muss halt mit sowas rechnen.
      Wer auf Ruhe wert legt, muss halt eher in vorstädtische Gebiete ziehen wie Böfingen, Offenhausen oder Ludwigsfeld und dann mit dem Auto, ÖPNV oder
      Fahrrad in die Stadt kommen.
      Tut mir leid, das sehe ich etwas anders.
      Nur weil jemand in der Innenstadt wohnt muß er nicht jede Art von Lärm ertragen. Darauf gibt es auch kein Recht daß man feiert bis in die Puppen. Wenn man deiner Logik folgen würde dürften die Innenstädte so gut wie entvölkert sein da Lärm auf Dauer schädigt und die Menschen vertreibt. Und ich will keine entvölkerte Stadt.
      Es kann auch keine Lösung sein die Menschen in den MIV oder ÖPNV zu verfrachten nur weil sie in die Stadt wollen. Gerade in der Stadtmitte muß genug Raum für Menschen bleiben sonst können wir gleich irgendwelche Stadtautobahnen dorthin planen, es wohnt dann ja eh keiner mehr dort.
    • Ganz so ist es ja nicht, aber wer halt in der Innenstadt wohnt sollte sich nicht gleich über jedes Geräusch beschweren. Genauso die Leute, die sich neben einer Schule oder Kindergarten wegen Lärm beschweren.
      An der Meiniger Allee würde mich der Bahnlärm mehr nerven. Auch wenn das unten in dem Trog ist, aber wenn da ein Zug, vor allem Güterzug fährt hallt das an den Hohen Inhoferblöcken. Aber wenn ich dort wohne finde ich kann ich mich nicht beschweren über Bahnlärm, wenn es gesetzliche Bestimmungen einhält.
    • Ich sage auch nicht, dass es überall Lärm und Leben auf der Straße geben muss. Ich mag auch zum Beispiel den Schwal auf der Insel oder den Rosengarten. Auch viele abschnitte des Donauufers in Neu-Ulm sind eher ruhig und sind zentral. Aber dort in der Meiniger Allee fahren einige Autos, viele Busse mit dem, Züge und gegenüber noch die Glacis Galerie. Da kann man nicht von einem ruhigen Ort ausgehen, wenn man eine Wohnung kauft oder mietet
    • das heißt nicht dass man sich mit Lärm bis in die Nacht zufrieden geben muß...außerdem war noch nichts von irgendwelchen Gastronomien bekannt als sich die Leute dort die Wohnungen für teures Geld gekauft hatten, weil sie in einer guten Lage (ÖPNV-Anbindung, viel Grün) wohnen wollten.

      Ich denke aber dass mit der Ansage 'bis 22 Uhr' ein guter Kompromiss vorliegt. Es wird sich eben noch zeigen ob sich der Wirt daran halten wird und wie sich dann die Leute draußen aufführen. Es reichen ja schon ein paar Bierchen und viele denken denen gehört die ganze Stadt...
    • Klar hat jeder auch ein gewisses Recht auf Ruhe, und wenn hier tatsächlich falsche Versprechungen gemacht worden sind, dann muss man dem auch nachgehen. Würde mich bei der Stadt Neu-Ulm nicht wundern :D . Als Anwohner würde ich mich auch in Stellung bringen.

      Die Frage ist wohl, welches Maß an Lärm man welchen Wohnlagen konkret zumuten kann. Ich sehe es hier auch eher wie Aki: In mehr oder weniger direkter Nachbarschaft mit dem Bahntrog, dem ZUP mit seinen Dieselbussen und der Ringstraße ist es einfach von sich aus schon recht laut, auch wenn die Beschwerdeführer in der Turmstraße eher in zweiter Reihe wohnen. Ob die Außenbestuhlung eines Restaurants, das wohl auch einen gewissen Anspruch mit sich bringt und vermutlich eine etwas gesittetere Klientel, da wirklich noch so viel ausmacht, weiß ich nicht.

      Mit Blick auf die Karte geht es wohl darum, wo genau die Außenbestuhlung am südöstlichen Ende des Neubaus hinsoll. Ich denke, dass man da schon einen vernünftigen Kompromiss finden kann. Den Anwohnern dürfte man die Außenbestuhlung zumuten können, wenn diese im Gegenzug etwas weiter nach Nordosten rückt und das betriebstechnisch möglich ist. Oder man gibt Verzehrgutscheine aus, dann passt's auch :D . Sollte für so eine zentrale Lage hinnehmbar sein.