Wohnungsbauvorhaben UWS | Wichernstraße/Bachstraße

    • Cool. Sieht auf den ersten Blick schlüssig aus.

      Ich bin bei der Ansicht des Plans drüber gestolpert, dass nirgendwo eine Zufahrt zur obligatorischen Tiefgarage geplant ist. Dann kam ich drauf: gleich daneben ist ja die städtische Tiefgarage CCU Nord, die eh schwach ausgelastet ist. Ich denke, UWS und heimstätte werden da ~50 Stellplätze ablösen und für die Wohnungen ausweisen. Gute Sache, macht den Bau günstiger (= die Mieten erschwinglicher) und lastet die bestehende Infrastruktur besser aus. Auch Volumen und Schnitt scheinen gut geraten zu sein.

      Bin mir nur nicht sicher, ob ich die recht ungeschützten Terrassen der EG-Wohnungen im halböffentlichen Raum hier, hart am Rande der Innenstadt, gewagt oder selbstbewusst finde. Andererseits, gleich daneben hat Grün-Weiß Tübingen eine Außenstelle :thumbup:
    • Weitere ältere Posts,

      Aquarium, 8.6.12

      Hmm jetzt sind wir hier ja schon ziemlich weit von der Bachstraße weg. :rolleyes:
      Wobei wirklich ein Behördenzentrum in der Innenstadt (Reisebusparkplatz) weitaus attraktiver wäre und man wie gesagt das Parkplatzareal in der Oststadt optimal für den Wohnungsbau nutzen könnte.

      noch mehr offtopic @Finn:
      Der meiste soziale Wohnungsbau wurde in den letzten Jahren in der Weststadt realisiert (UWS, Heimstätte). Die ist relativ innenstadtnah und war auch schon vor 80-100 Jahren ein Arbeiterviertel, was sich bis heute kaum geändert hat. Freie Flächen sind allerdings auch hier knapp. Langfristig könnte ich mir noch Entwicklungen auf dem Areal Magirus-/Einsteinstraße vorstellen. Weitere Gebiete wie das nördliche und westliche Dichterviertel könnten dementsprechend miteinbezogen werden. Wie du schon sagtest, entlang der Söflinger Straße könnte ein Entwicklungsgebiet sein. Dann hoffe ich jedoch nicht, dass historische Industriegebäude wie das der AEG abgerissen werden. Wie man sieht, taugt dieses noch bestens als Gründerzentrum für kleine Betriebe bzw. als Technologiepark.

      Naja und dann gibt es eben vor allem außerhalb der Innenstadt Entwicklungsgebiete, z.B. in Böfingen das "Lettenwald". Langfristig könnte die Stadt zusätzlich versuchen, auf Flächen im riesigen Schrebergartenstreifen, der den alten Eselsberg von der Stadt abtrennt, zurückzugreifen. Wobei, ob das politisch
      durchsetzbar ist? :?: :whistling:

      Eine Nachverdichtung auf bebauten Flächen, z.B. an der Mörikestraße, erfordert natürlich einen Abriss, was für die Bewohner auch einen Umzug bedeuten würde. Und freie Kapazitäten erfordert.

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      Finn, 22.6.12

      swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm…ngsneubau;art4329,1510756
      Zitat
      Ulm. Kommando zurück? Die Ulmer SPD-Ratsfraktion meint, ein
      Verwaltungsneubau sei verzichtbar, wenn Stadt und Land zu Verschiebungen
      bereit sind.
      Ist noch viel im Fluss, und ehrlich gesagt klingt die Rochade finanzpolitisch vernünftig. Wenn das Land gewillt ist, mitzuspielen, dann kann das durchaus Sinn ergeben. Das Zeughaus ist zwar verkehrstechnisch nicht optimal angebunden, aber irgendwie haben auch Sozialgericht etc. ihren Publikumsverkehr gestemmt; und wir kriegen ein echtes, einziges Justizzentrum an einer Stelle. In dem Fall müssten wir unsere hochfliegenden Pläne wieder begraben ;). Aber hey, vielleicht flattert die Idee mit dem Parkplatz an der Bachstraße ja weiter...

      Einzige Stolperstelle im Artikel: "Das Land baut nördlich des heutigen Justiz-Hochhauses an der Olgastraße zwei neue Gebäude" - nördlich? Nicht etwa an derselben Stelle, etwas versetzt, wie ich es in Erinnerung habe? Ich schieb's einfach mal wieder auf die SWP.

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      Finn, 13.3 13

      Ein kleiner Paukenschlag:

      Der Gemeinderat wird am 20. März das Projekt Dienstleistungszentrum/Technisches Rathaus beraten, und es läuft wohl allen Anscheins auf einen Standort hinaus, der auch gleich eine andere offene Frage beantwortet: Olgastraße 66!

      Der ursprünglich angepeilte Standort an der Bachstraße (Parkplatz bei AOK/Arbeitsamt) wurde aufgegeben, weil das Land, dem die Fläche gehört, dort wohl eigene Pläne hat für ihre Dienststelle Vermögen und Bau. Die Fläche des ehemaligen Modehauses Jung (Neue Straße 87/89) wurde untersucht, aber für ungeeignet befunden. Bleibt noch die Olgastraße 66, die bis auf zwei Doppelgarage bereits in städtischem Besitz ist.

      Die Gesamtkosten sollen sich auf knapp 13,4 Millionen Euro belaufen. Der Wettbewerb soll noch im März beschlossen werden, der Baubeschluss im Herbst 2014 fallen, die Fertigstellung in der ersten Jahreshälfte 2016 erfolgen.

      Damit wäre zumindest die Frage geklärt, wieso diese Fläche nicht Teil der Sedelhöfe ist :). Mal schauen, was architektonisch rumkommt - die Stadt muss scharf kalkulieren, aber an so einer exponierten Stelle wäre ein fader Verwaltungsbau doch schon sehr schade.

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      Thorsten, 29.4.14
      Stadt kauft im Osten

      Zitat
      Die Stadt Ulm hat das alte Schlachthofgelände in der Oststadt vom Land Baden-Württemberg zurückgekauft. Das 3900 Quadratmeter große Grundstück wird derzeit als Behördenparkplatz genutzt. Jetzt soll dort mit 50 bis 60 Wohneinheiten verdichteter Wohnungsbau entstehen.


      swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ul…art4329,2576015

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      Finn, 29.4.14

      Gut zu hören, dass wahrscheinlich UWS und die heimstätte da zum Zuge kommen werden. Den Standort finde ich nicht superglücklich für Wohnungsbau, umringt von Büros und Behörden (AOK, Arbeitsamt, Basteicenter, Polizei, Bürobau Münchner Straße), aber gut. Ich nehme an, dass die Wagen, die heute dort parken, künftig im Parkhaus CCU Nord abgestellt werden sollen (was eh unter Auslastungsproblemen leidet). Hab auf dem Parkplatz eigentlich immer gerne geparkt für Besuche im Donaustadion :).

      Schade, dass aus der zwischenzeitlich mal ins Spiel gebrachten Option, die Polizeidienststelle umzusiedeln und die Fläche anderweitig zu verwerten, nichts geworden ist. Hätte den Willy-Brandt-Platz stark aufgewertet und die jetzt kommenden Wohngebäude städtebaulich vielleicht etwas besser eingebunden.

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      Reinhold, 30.4.14

      Schön das sich da jetzt etwas tut. :)

      Ab und zu gehen doch Wünsche in Erfüllung. ;) Ich hatte mir ja an dieser Stelle Wohnungen gewünscht, dieses auch im Alten Thread geschrieben als über einen möglichen Standort der Bürgerdienste an diesem Flecken berichtet wurde. Dieses Wurde ja bekanntlich verworfen und die Stadt baut jetzt in der Olgastraße im Westen direkt beim Bahnhof.

      Mit den Ulmer Gesellschaften UWS und Heimstätte läßt sich sicher auch ein Sozialer Wohnungsbau verwirklichen. Und das ist gut so. :thumbup:

      Alter Visionsthread mit den Neuen Post zum vorgesehenen Projekt zusammengestellt am 29 April Hoffe ich hab damit jedem zur besseren Übersicht des Forums geholfen, ein Neuer Thread wäre sicher zu früh gewesen.

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      Sedelhöfe Galerie, klick, Orginalgröße,
      "Die beste Methode das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken." ( Jonathan Swift )
    • Ach, für mich bleiben die Grün-Weiß ;).

      Schade übrigens, nebenbei, dass das Polizeigebäude an der Schwambergerstraße bleibt, wo es ist. Ich glaube, dass im Zuge der Reform der Polizeistrukturen angedacht war, das Referat Prävention zusammen mit anderen Dienststellen in einen Neubau auf der Fläche des Parkplatzes am Neuen Bau umzusiedeln. Hätte den innerstädtischen Parkplatz eliminiert und im Osten ein schönes Grundstück am Willy-Brandt-Platz freigemacht. Sei's drum.

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      Bezahlbare Wohnungen in der Oststadt [SWP]

      Die Wohnungsgenossenschaft Ulmer Heimstätte und die städtische Wohnungsgesellschaft UWS machen gemeinsame Sache. Sie wollen auf einem derzeit als Parkplatz genutzten Grundstück in der Nähe der Arbeitsagentur 54 bezahlbare Mietwohnungen schaffen.

      Die Visualisierung in der SWP sieht reichlich lahm aus... wieso müssen diese Dinger alle gleich aussehen? :(
    • Hier soll der Bebauungsplan demnächst öffentlich ausgelegt werden. Infos und Dokumente (leider keine aktuelle Visualisierung) gibt es dazu bei der Bürgerinfo. Einen Namen hat das Projekt jetzt auch: Schwamberger Hof.

      Gegenüber der letzten Wasserstandsmeldung (54 WE, sieben Geschosse am Eck) sind die drei Gebäude jeweils noch ein Stück gewachsen. Mittlerweile sind 63 WE vorgesehen, zwei der Gebäude werden sechsgeschossig, das dritte achtgeschossig. Drunter eine Tiefgarage mit 64 WE - ich dachte, es würde sich anbieten, die eh nie ausgelastete Tiefgarage des CCU mitzunutzen. Wahrscheinlich eine Frage der Vermarktbarkeit.
    • Puh, diesen Thread muss ich dringend einmal aufräumen...

      Der Bebauungsplan zum "Schwamberger Hof" (also diesem Vorhaben hier) ist geändert worden. Es hat sich herausgestellt, dass ein verdohlter Bach unter dem östlichen Grundstücksteil verläuft; eine Verlegung käme zu teuer, weswegen man das Vorhaben insgesamt einfach nach Westen rückt, die drei Gebäude zusammenschiebt und eine Blockrandbebauung herstellt. Einen alten Funktionsplan kann man hier sehen.


      (Quelle: Stadt Ulm; Bildrechte: Wohnen I GbR, Hähnig-Gemmeke)

      Durch die Umplanungen ist man nun aber auch in der Lage, 78 statt 63 WE herstellen zu können. Bedauert wird hingegen, das die Verkehrs- und Freifläche zwischen Neubebauung und AOK/Arbeitsagentur nun so groß wird. Das sei für die von gründerzeitlich geprägten Strukturen der Oststadt untypisch. Kann ich nachvollziehen, auch wenn ich mich für die Bewohner freue. Das Ding wird jetzt jedenfalls noch einmal ausgelegt.
    • Ist ja nicht so, als ob das CCU-Nord mit seinen vergünstigten Tarifen direkt daneben liegt :rolleyes: .

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      Schwamberger Straße: Wohnhäuser auf Parkplatz [SWP]
      Auf dem Parkplatz an der Schwambergerstraße in der Ulmer Oststadt wollen die Genossenschaft Heimstätte und die städtische Wohnungsgesellschaft UWS drei Wohnhäuser bauen. Diesem gemeinsamem Projekt unter dem Titel „Schwamberger Hof“ haben die Stadträte schon vor Monaten zugestimmt. Nun mussten die Pläne allerdings leicht verändert werden, weil ein Kanal dazwischen gekommen ist. Angenehmer Nebeneffekt für Stadtplaner und Stadträte: Durch die Umplanung können ein paar Wohnungen mehr entstehen.