Westumfahrung Ulm: Berliner Ring und Kuhbergring

    • Westumfahrung Ulm: Berliner Ring und Kuhbergring

      Kreuzungsumbau Berliner Ring/Albert-Einstein-Allee verschiebt sich weiter - siehe SWP. Vorlesungsfreie Zeit an der Uni ist vom 18.02.2017 bis zum 18.04.2017, der beste Starttermin für die notwendigen verkehrsbehindernde Eingriffe wäre also am 16.2. nach der morgendlichen Rush-Hour (Freitag ist generell weniger los). Die Frage dürfte sein, für wie lange diese Maßnahme Luft verschafft - Science Park II und III werden in Zukunft sicherlich ein deutliches mehr an Verkehr generieren, auch unter Berücksichtigung der Linie 2.
    • Dann würde ich den Ausbau aber fast schon bis zur Kreuzung Berliner Ring/Wilhelm-Runge-Straße verlängern, um dem Ausbau von SP2 und dem Neubau von SP3 Rechnung zu tragen. Mindestens an der Ausfahrt zu den Kliniken wäre dann auch eine Ampelschaltung fällig, aber vielleicht wäre das auch eine Chance, eine zuverlässigere Grüne Welle zu programmieren.

      Den Kommentar von Herrn Schaible unter dem SWP-Artikel fand ich ganz interessant, intuitiv hätte ich ihm bei der Forderung nach mehr Ausfahrten auch sofort zugestimmt. Allerdings weiß ich nicht, wo man überhaupt weitere Ausfahrten herstellen könnte, die wirklich sinnvoll sind. Die vier Ausfahrten Uni-Ost/SP1/Uniklinik, BWK/RKU, SP2/SP3 und Uni-West/Hochschule liegen eigentlich gut, nur der Berliner Ring ist mittlerweile unterdimensioniert.

      Den Mähringer Weg würde ich aber unbedingt weiterhin für den ÖPNV reserviert lassen. Ich denke, das resultierende Plus an MIV würde die Straße massiv überfordern, und letzten Endes soll ja der Berliner Ring die Wohngebiete entlasten und nicht umgekehrt. Ausbau von Straßenquerschnitt und Knotenpunkten auf dem Ring ist wahrscheinlich insgesamt zielführender.
    • Keine Verlagerung des Verkehrs in die Wohngebiete am Eselsberg ist richtig. Und die Einfahrt von und zum BWK ist die einzige ohne Ampelregelung, da wärs mal Zeit für eine Ampel. Vor einiger Zeit war mal im Gespräch, den Kurt-Schuhmacher-Ring und den Berliner Ring an den Steigungsstrecken um eine dritte Spur zu ergänzen, wegen den mittlerweile vielen LKWs. Einhergehend mit einer Grundsanierung der Straße wäre das dann ein Aufwasch.
      Wer schon mal mit dem LKW vom Donautal ins Blautal gefahren ist weiß wovon ich rede. Die Straße ist dermaßen wellig und hat Spurrillen daß eine Sanierung in den nächsten Jahren unumgänglich ist, insbesondere zwischen Donautal und Kuhberg.

      edit: An der Uni-Süd ist ja seit einiger Zeit die Bus-Schranke außer Betrieb, das verführt viele zu einer Abkürzung. Wird eigentlich Zeit daß man das Schlupfloch wieder schließt.
    • Von dem Plan wusste ich noch nichts, aber ich find ihn gut! Die K 9915, also von Böfingen über das Gewerbegebiet Hörvelsinger Weg auf Berliner Ring auf Kurt-Schumacher-Ring auf Kuhbergring auf Wiblinger Allee, dient immerhin satten 5 Bundesstraßen als Umfahrungs- und Umleitungsstrecke: B 19, B 10, B 28, B 311, B 30. Als damals die Straße von der B 19 (ab dem neuen Kreisverkehr) zum Hörvelsinger Weg gebaut worden ist, hat man beim Gewerbegebiet auch gleich eine dritte Spur für die Steigungsstrecke mitgebaut. Der Ausbau könnte immissionsbedingt entlang der Wohngebiete für Ärger sorgen, aber da baut man moosberankte Lärmschutzwände hin und dann passt das :D .
    • > Den großen Stau gibt es ja nur 2-3x täglich, eher fraglich ob das einen teuren Tunnel (oder Brücke?) rechtfertigt.

      Hmm - also sollte man dann seinen nächsten Herzinfarkt besser geschickt timen. (Wobei das gefühlt gar nicht so häufig vorkommt, dass sich der Krankenwagen durch den Stau quälen muss - nehmen die ggf. den Mähringer Weg oder 'ne andere Klinik?)

      Zum Thema Ampel und Grüne Welle: Wird nicht klappen, dafür sorgen schon die SWU Busse mit ihrer Vorrangschaltung. Aber verbessern kann man die Taktung sicherlich! Auch etwas bizzar klingt folgendes Beispiel: Ein Radler/Fussgänger drückt die Signaltaste an der Ampel bei der Sporthalle um die Straßenseite zu wechseln. Falls (nicht gemessen!) der Verkehr dadurch zusätzlich 12 Sekunden steht macht das bei 600 Fahrzeugen im Stau insgesamt 2 zusätzliche Kfz-Staustunden. Ökologisch gesehen (StauVerbrauch) wäre es da wohl günstiger gewesen, einmal mit dem Auto rund um Ulm zu fahren, anstatt morgens diesen Fussgängerüberweg zu nutzen (und ja, ich weiss, die Schuldigen sind die Autofahrer im Stau, nicht der Radler :) ).
    • Die Ampelschaltungen am Berliner Ring sind aus mehreren Gründen komplett bescheuert, oder kann einer der Experten mir vielleicht folgendes erklären:
      • Häufig schalten die Ampeln für nur eine Sekunde auf Rot, um danach direkt wieder auf Grün zu gehen. Erkennbar ist das für Ortskundige daran, daß die parallele Fußgängerampel grün bleibt. Da lohnt sich dann das Bremsen nicht. Wozu tut man sowas? Um den Verkehrsfluß künstlich zu verlangsamen?
      • An der Einmündung Berliner Ring / Albert-Einstein-Allee dauert die Rotphase bergabwärts meist deutlich länger als die bergaufwärts. Mit anderen Worten, man kann den Berg hoch schon längst wieder fahren, während der Gegenverkehr noch eine halbe Minute oder mehr blockiert ist. Da an dieser Stelle bergabwärts keinerlei Spur-Konflikte vorliegen, gibt es auch dafür absolut keinen Grund, außer man will den Verkehr dort künstlich aufhalten...
    • Sputnick schrieb:

      Die Ampelschaltungen am Berliner Ring sind aus mehreren Gründen komplett bescheuert, oder kann einer der Experten mir vielleicht folgendes erklären:
      • Häufig schalten die Ampeln für nur eine Sekunde auf Rot, um danach direkt wieder auf Grün zu gehen. Erkennbar ist das für Ortskundige daran, daß die parallele Fußgängerampel grün bleibt. Da lohnt sich dann das Bremsen nicht. Wozu tut man sowas? Um den Verkehrsfluß künstlich zu verlangsamen?
      • An der Einmündung Berliner Ring / Albert-Einstein-Allee dauert die Rotphase bergabwärts meist deutlich länger als die bergaufwärts. Mit anderen Worten, man kann den Berg hoch schon längst wieder fahren, während der Gegenverkehr noch eine halbe Minute oder mehr blockiert ist. Da an dieser Stelle bergabwärts keinerlei Spur-Konflikte vorliegen, gibt es auch dafür absolut keinen Grund, außer man will den Verkehr dort künstlich aufhalten...

      Mir sind die beiden Punkte auch häufig übel aufgestoßen. Ich glaube nicht, dass das so gedacht war. Erinnert mich übrigens auch an das, was @Mondlicht und @mundm vor fast zwei Jahren in Erfahrung gebracht hatten, nämlich Probleme mit den Kontaktschleifen und der Steuerungslogik. Gäbe es eine Lösung für die Probleme, hätte man sie vermutlich in bald zwei Jahren gefunden... sieht nicht gut aus.
    • Auf Basis meiner Beobachtungen:

      Sputnick schrieb:


      • Häufig schalten die Ampeln für nur eine Sekunde auf Rot, um danach direkt wieder auf Grün zu gehen. Erkennbar ist das für Ortskundige daran, daß die parallele Fußgängerampel grün bleibt. Da lohnt sich dann das Bremsen nicht. Wozu tut man sowas? Um den Verkehrsfluß künstlich zu verlangsamen?

      Ich vermute, das ist eine Art Verkehrserziehungsmaßnahme. Mit dem Tempomat auf 55km/h (Tacho) passiert mir das nie. Darüber schon.

      Sputnick schrieb:


      • An der Einmündung Berliner Ring / Albert-Einstein-Allee dauert die Rotphase bergabwärts meist deutlich länger als die bergaufwärts. Mit anderen Worten, man kann den Berg hoch schon längst wieder fahren, während der Gegenverkehr noch eine halbe Minute oder mehr blockiert ist. Da an dieser Stelle bergabwärts keinerlei Spur-Konflikte vorliegen, gibt es auch dafür absolut keinen Grund, außer man will den Verkehr dort künstlich aufhalten...

      Die Ampel ist mit derjenigen an der nächsten Kreuzung (bergab) synchronisiert, das ist so eingestellt, dass du an der nächsten Grün bekommst, wenn du dich an das Tempolimit hältst. Selbiges bei der nächsten Kreuzung. Wobei ich insgesamt vermute, dass die Grüne Welle eher auf 50km/h eingestellt ist. Wenn ich mit Tempomat 60km/h fahre, dann bekomme ich meistens erst dann Grün, wenn ich schon an die Ampel anfahre (und bremse). Man könnte zwar auch einfach drüber donnern, wäre in den meisten Fällen wahrscheinlich auch Grün beim Überqueren der Haltelinien.
    • Neuartiger Lärmschutz schützt Wohnungen im Neubaugebiet [SWP]
      Derzeit wird entlang des Berliner Rings eine Lärmschutzwand für das Lehrer Wohngebiet „Wengenholz“ errichtet. Beim Bau dieser Wand setzt die Ulmer Bauverwaltung auf eine neue und innovative Technik: Erstmals kommt in Deutschland ein besonderer „Flüsterschaum“ zum Einsatz, teilt die Stadtverwaltung mit.
      Hatte mich schon beim Vorbeifahren über das Material gewundert. Sieht ganz gut aus, etwas dezenter* als die üblichen Paneele.

      * So dezent eine übermanngroße Mauer halt sein kann...