Sanierungsgebiete Dichterviertel (2015-2025) / Dichterviertel II (2026+)

  • TOP 14 der Hauptausschusssitzung vom 10.07.2025 befasst sich mit der Ausübung eines Vorkaufsrechts der Stadt zum Grundstück Kleiststraße 5. Leider fehlt die Beschlussvorlage, aber aus dem hinterlegten Kaufvertrag lässt sich schließen, dass das Grundstück verkauft werden sollte, der Notar pflichtgemäß bei der Stadt anfragte, ob ein Vorkaufsrecht besteht und falls ja, ausgeübt werden soll.


    Laut Rahmenplan gehören die Grundstücke direkt östlich (Gleis 44) und westlich der Kleiststraße 5 bereits der Stadt. Ich denke, es dürfte darauf ankommen, um wen es sich beim Käufer handelt und wie kooperationsbereit dieser ist, wenn es um eine künftige Neuentwicklung des gesamten Areals geht.

  • Die letzten vier Wohnhäuser im Dichterviertel sind im Bau [SWP+]

    Zitat

    Die Bauarbeiten in der Bleichstraße läuten das Ende ein. Die vier Häuser, die hier auf einer Fläche von rund 3500 Quadratmetern entstehen, befinden sich noch im Rohbau. Das Projekt, „Dichter4“ genannt, ist ein Kooperationsprojekt der Prisma-Unternehmensgruppe aus Friedrichshafen und der Ulmer Unternehmerfamilie Markus Schäfer an deren ehemaligem Firmensitz. Sind die Gebäude fertiggestellt, stehen unter anderem nochmals 106 Wohnungen zur Verfügung. Nicht nur das: Nach rund 15 Jahren ist dann das Sanierungsgebiet Dichterviertel I abgeschlossen. Zumindest in Bezug auf Wohnbebauung. Übrig bleiben die Renaturierung der Blau sowie der große Umbau entlang der B10 für die Landesgartenschau.


    Gut angelegtes Geld [SWP+]

    Zitat

    In Sanierungsgebieten ist in Ulm eine vorbildliche Stadtentwicklung entstanden. Das haben auch andere Quartiere nötig. Ein Kommentar von Chirin Kolb


    Das Bett der Kleinen Blau ist wohl von einer dicken Schlammschicht überzogen, weil die B 10 über Jahrzehnte in den Fluss entwässert wurde. Ist die einmal entfernt, sollte das Wasser wieder klar werden.


    Im Übrigen: Die Sanierungssatzung wurde im Dezember 2025 aufgehoben, zugleich wurde aber die Sanierungssatzung für ein neues Sanierungsgebiet (Dichterviertel II) beschlossen, die den Umgriff noch weiter fasst. Wir können den Thread daher fortführen :).

  • Finn

    Hat den Titel des Themas von „Nördliches Dichterviertel (2015+)“ zu „Sanierungsgebiete Dichterviertel (2015-2025) / Dichterviertel II (2026+)“ geändert.
  • In der Sitzung des Gemeinderats vom 18.12.2025 wurde eine Sanierungssetzung für das Gebiet "Dichterviertel II" beschlossen, das im Wesentlichen das Gebiet des Sanierungsgebiets "Dichterviertel" (Satzung in derselben Sitzung förmlich aufgehoben) umfasst, aber um das LGS-Gelände sowie einige Abschnitte bis zum Ehinger Tor und westlich der B 10 umfasst. Alle Informationen dazu finden sich in der Bürgerinfo.


    (Quelle: Stadt Ulm)


    Interessant sind insbesondere die beispielhaften Maßnahmen im Abschnitt 5.5 im Bericht zu den Vorbereitenden Untersuchungen (ab S. 81), die so ein wenig den Weg vorzeichnen. Einige Beispiele:


    (Quelle: Stadt Ulm)

    (Quelle: Stadt Ulm)

    (Quelle: Stadt Ulm)

  • Das sind schon richtig gute Ideen die die Stadtverwaltung skizziert hat! Mir persönlich fehlt nur das Universumcentern dem neuen Sanierungsgebiet, die Kragenbebauung und die klaffende städtebauliche Wunde des halben Gründerzeitblocks stößt mir immer beim umsteigen am Ehinger Tor auf. Zumindest wird bald das aufgewertete Ehinger Tor mit den vielen neuen Bäumen, das entfernte Monsterdach und die MIV-Spurreduktion diese Bausünde etwas in den Hintergrund rücken...



    Was mich aber nach wie vor wundert, ist das sich bei Bäko (rot) immer noch nichts tut. Die haben ja in Türkheim eine neue Zentrale eröffnet und den Ulmer Standort in der Schillerstraße geschlossen. Die Neubauten drumherum sind ja weitgehend fertig bebaut, sodass es schon jammerschade wäre wenn solche arrondierende, leerstehende Grundstücke nicht dem Wohnungbau zur Verfügung stehen. Der Maier Metallbau (blau) wird mit Sicherheit erst mit der Erschließung des Moco-Areals sein Standort in der Schillerstraße schließen.