Projekt Citybahnhof: Bahnhofsvorplatz, Parkhaus am Bahnhof, Passage und ÖPNV-Haltestelle

  • Das ist ja gleich ob Bus oder Bahn. Es sollte einfach nicht Kreuz und Quer über die Fahrbahnen gesprungen werden. Das wird auf einer Länge von geplanten 100 Meter Bahnsteig sicher ständig vorkommen. 8)

    Ja, das Geländer wäre schon sinnvoll. Aber mit mehr Querstangen, sonst krabbeln da wieder welche durch.

    Und ich will immer noch je einen Bus- und einen Trambahnsteig je Richtung.

  • Wahrscheinlich müsste man ca. in der Mitte der Bahnhaltesteige einen Übergang schaffen, aber das wiederum könnte schwierig werden, weil man nie weiß, in welcher Konfiguration und Reihenfolge welche Straßenbahnen und Busse am Bahnsteig stehen. Ich würde es trotzdem probieren, die mutmaßlich geringere Unfallzahl wäre es wert.

  • Was ist denn da passiert. Mann weiß doch das es bei den Gelenkis große Spurrillen gibt, warum hat man dann nur die untere Seite betoniert und nicht das gesamte Gleisfeld. Oben eine Schicht Asphalt und nach nur 4 Monaten schon an der Schiene entlang abgefräst, damit die Trampe nicht aus den Rillen hüpft. :(


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    "Die beste Methode das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken." ( Jonathan Swift )

  • Was ist denn da passiert. Mann weiß doch das es bei den Gelenkis große Spurrillen gibt, warum hat man dann nur die untere Seite betoniert und nicht das gesamte Gleisfeld. Oben eine Schicht Asphalt und nach nur 4 Monaten schon an der Schiene entlang abgefräst, damit die Trampe nicht aus den Rillen hüpft. :(

    ööööhm, Reinhold, das stimmt nicht!

    Einbau war Bitumenkies+Binder+Decke, also wie bei jeder anderen Straße üblich.

    War aber vom Auftraggeber so vorgesehen, also wirds so gemacht. Das ganze soll ja auch nur max. 2 Jahre halten dann kommt alles wieder weg.

    Beton an der Stelle vergießen dauert viel zu lange bis zum aushärten. Dazu noch die ganzen Stahlmattenbewehrungen, da ist nix mit mal kurz abfräsen, da müssen ganze Betonplatten rausgemacht und neu vergossen werden.

    Und Beton kann auch brechen bei zu großen Temperaturunterschieden, das hat man bei den ganzen alten Bushaltestellen in Böfingen und am Kuhberg gesehen, die waren schon nach einigen Jahren "fertig".

  • Da hast du vollkommen recht Reiner.

    Es ist klar was der Auftraggeber wünscht wird gemacht, nur gibt es bei denen eben auch kompetente Streiter. Meine Rüge ging auch in diese Richtung.

    Nur bin ich der Meinung, nach nur wenigen Monaten die erste Fräsung ist schon happig.

    Es wäre doch sicher möglich gewesen die Beton Decke mit genügen Dehnfugen alle 5 pluß x Meter auszustatten.

    Dann eben länger aushärten lassen, die Woche oder 10 Tage hätten es auch nicht mehr herausgerissen.

    Sicher aber ist diese jetzt schon entstandenen Spurrillen hätte es nicht gegeben. Wir hatten ja auch erst 1 Woche heißes Wetter.

    Wie schaut es aus wenn wir im Sommer noch ein paar heiße Wochen bekommen.


    Wie sich aber die Trasse auf der Decke des Parkhauses bei langer Hitze verhält weiß ich auch nicht. Es könnte ja der Grund für diese Ausführung sein.

    Warten wir mal ab was noch kommt.

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  • Danke für das informative Video!

    Man sieht daß dort kein Stein auf dem anderen mehr bleibt. Sehr beeindruckend, selbst wenn man, wie ich, schon seit Jahren auf den Großbaustellen in Ulm unterwegs ist.


    Was ist denn das für eine Stahlgitterkonstruktion bei Minute 0:13 links im Bild?

  • ... sieht aus wie der Steg, der beim Bahnhof Merklingen vor kurzem eingesetzt wurde :)


    edit:

    habs mal aus dem Video raus vergrößert:



    Das ist ein Bild aus der SWP vom einsetzen der Fußgängerbrücke am Bahnhof Merklingen:


    Quelle: SWP

  • Nun ich glaube und sage einfach das ist eine Behelfsbrücke für die Infrastruktur, Versorgungsleitungrn die dort. Alle im Boden über der Passage liegen. Wenn jetzt aber die Grube für den 2. Teil ausgehoben wird, dann muß das alles ja irgend wie aufgehängt werden. Direkt vor der bahnhofshalle war ja so gut wie nichts zu sehen von Strom Wasser etc. Die Brücke wurde wohl extra dafür gefertigt. Das Fassadengerüst vom Sedelhöfe Teil wurde ja auf andere Art am Boden gesichert

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  • Info über den Schienenersatzverkehr der Straßenbahn wegen der Baustelle am Hauptbahnhof:

    Der Schienenersatzverkehr (SEV) der Straßenbahnlinien 1 und 2 in Ulm erstreckt sich über die vier mittleren Wochen der Sommerferien. Beginn ist am Freitag, 02. August, um 22 Uhr. Geplantes Ende ist Freitag, 30. August,...

    [...]

    Grund für den Ersatzverkehr sind Arbeiten im Umfeld der Großbaustelle am Ulmer Hauptbahnhof. Anstelle der Straßenbahnen fahren Ersatzbusse.


    Auch die SWP berichtet.