Stadtgespräche Neu-Ulm

  • Ohne Diskurs können die Zeitungen auch kein größeres Publikum begeistern. Ich muss sagen, dass mir erst durch das Forum Zeitungen wie die Schwäbische überhaupt bekannt geworden sind mit gut gemachten Artikeln. Seit es die extensiven Bezahlschranken gibt, ist es auch gar nicht mehr selbstverständlich, dass man zu einem Thema einen bei einer Suchmaschine gelisteten Zeitungsartikel dazu findet. Die Suchmaschinen arbeiten schließlich auch nach deren Klickzahlen.

    Jedoch ist auch folgendes zu beachten: Ich bin mir nicht sicher, ob eine Paraphrasierung reicht. Schließlich entstehen Schadensersatzforderungen durch entgangene Einnahmen. Diese entstehen, wenn der Artikel umfänglich zusammengefasst dargestellt wird, bzw. in seinem Kern des Neuinformationsgehaltes, und so ein Aufruf des Aritkels unwahrscheinlich oder sogar obsolet wird. Die Datenschutzgrundverordnung hat aufbauend auf das Zitatrecht hier enge Grenzen gesetzt, was und vor allem wieviel auch als indirektes Zitat entnommen werden darf.

  • Das kommt ganz drauf an, wie man es sehen möchte… Das könnte genau so auch unter „Werbung“ fallen. Vielleicht haben wir denen eher, dass ein oder andere Abo „beschert“. Und für die, denen das eh nicht Wert ist.. Könnten womöglich auf den Geschmack kommen, „gut informiert“ zu sein…


    Aber meine Meinung steht… Als wäre es ein „Privileg“ und kein Gemeingut. Das ist sowieso nicht das einzigste Beispiel, was passiert, wenn man der (angeblich) freien Wirtschaft „Narrenfreiheit“ gewährt… und dann „schwört“ (Schwörmontag) man sich noch auf seine „Scheinheiligkeit“ ein… Aber vielleicht gibt es ja ein Umdenken. Besonders wenn man die Erfahrung gemacht hat, man sitzt letztendlich doch nicht am längeren Hebel…

  • Ehemaliges Golden-Tulip-Hotel soll bald wieder öffnen [Schwäbische+]

    Zitat

    An einigen Stellen der Fassade sind violette Farbtöne zu sehen: Hier probiert die Anter-Group offensichtlich aus, welcher Lila-Ton am besten zu ihrer kleinen Hotelkette namens „Stays“ passt. Nach Häusern in Dortmund, Bochum und Gelsenkirchen soll in vier Wochen das Ex-Golden-Tulip am Donauufer in Neu-Ulm wiedereröffnen.

    Liest sich ganz okay. Die Investoren stecken anscheinend viel Geld in das Objekt und scheinen von anrüchigen Ideen (so es die je wirklich gab) abgerückt zu sein. Unter den gegebenen Umständen kann man wohl vorsichtig optimistisch sein, dass das was wird.

  • Infoveranstaltung (Livestream) zur Sanierung der Reuttier Straße (Heute/ab 18Uhr):


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    https://nu.neu-ulm.de/stadt-po…tiefbau/reuttier-strasse/

  • (Der Vollständigkeit halber:)

    Zitat

    Die Stadt Neu-Ulm wurde als eine von 11 Kommunen für das Modellprojekt „Smart Cities Smart Regions – Kommunale Digitalisierungsstrategien für Städtebau und Mobilität der Zukunft“ ausgewählt.

    https://nu.neu-ulm.de/aktuelle…f-den-weg-zur-smart-city/



    Auftaktveranstaltung Smart City:


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  • https://www.swp.de/lokales/ulm…s-neue-jahr-61813243.html

    Zitat

    Auch Neu-Ulm brummt, sagt Albsteiger. 2022 werde ein „Jahr der Spatenstiche“, als größte Batzen nannte sie die Sanierung der Reuttier Straße, den Start des Bauvorhabens „Wohnen am Illerpark“ oder den Neubau der Kita in Steinheim. Im Wiley neben der Hochschule werden die alten Studentenwohnheime abgerissen um Platz für die Ansiedlung von IT-Unternehmen zu schaffen.


    Auch Neu-Ulm sei es 2021 trotz Corona gelungen, „das Leben in der Stadt zu halten – auch kulturell“. Trotz widriger Bedingungen für die Gastwirtschaft habe man es sogar geschafft, neue Gastronomiebetriebe anzusiedeln. Und dass im Wasserturm im Kollmannsparks eine Außenstelle des Standesamts eingerichtet worden ist, auch das sei eine positive Nachricht. Albsteiger: „Wir hoffen auf eine intensive Wasserturm-Heiratssaison 2022“.

  • https://m.augsburger-allgemein…fklaerung-id61418116.html


    Weiterhin Fragezeichen über dem ehemaligen Barfüßer-Gebäude:

    Zitat

    Noch vor knapp zwei Jahren schien alles klar: Das ehemalige Barfüßer-Gebäude in Neu-Ulm wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Und auch das Gelände der früheren Gaststätte Bad Wolf sollte ein neues Gesicht erhalten. Doch nachdem Gastronom Eberhard Riedmüller seine Pläne von einem Hotel-Neubau am Donauufer aufgegeben hatte, wurden die Karten neu gemischt.

    Zitat

    CSU und JU weisen in ihrem Antrag darauf hin, dass der Stadtrat im September 2019 die Aufstellung eines gemeinsamen Bebauungsplans für das ehemalige Donau-Casino und das Bad-Wolf-Areal beschlossen habe. Zuletzt habe es jedoch Berichte gegeben, die mit diesem Beschluss nicht vereinbar seien. So sei die Rede von einem Erhalt des Ex-Barfüßers durch die Stadt und einem Konzept für urbanes Wohnen beim ehemaligen Bad Wolf auf der Basis eines gesonderten Bebauungsplans gewesen. Insbesondere bei der möglichen Nachnutzung der früheren Brauereigaststätte sieht die Fraktionsgemeinschaft eine "Kehrtwendung" mit hohem Erklärungsbedarf, der bislang nicht geliefert worden sei.

    Zitat

    Die Christsozialen wollen wissen, welche Sanierungskosten für das frühere Barfüßer-Gebäude im Raum stehen. 2019 sei noch die Rede von 4,8 Millionen Euro gewesen. Die Fraktion fordert außerdem ein Gutachten zur Frage, ob sich in einem sanierten Barfüßer ein Gastronomiebetrieb überhaupt wirtschaftlich betreiben lässt. Bisher habe es geheißen, dass dies nicht der Fall sei.

    Zitat

    Die Fraktionsgemeinschaft drängt zudem auf eine Planung "möglichst aus einem Guss" für Barfüßer und Bad Wolf und fragt: "Wie lässt sich dieses Ziel erreichen?".

    Zitat

    Das Grundstück des ehemaligen Donau-Casinos gehört der Stadt Neu-Ulm, dort hat sie also das Heft in der Hand. Das benachbarte Bad-Wolf-Areal gehört Tanja Nrecaj und Verena Riedmüller, den Töchtern von Eberhard Riedmüller. Diese wollen dort Wohnungen bauen. Nach Auskunft der Verwaltung soll noch in diesem Jahr ein Bebauungsplan für das Grundstück beschlossen werden. Aufgrund der besonderen Lage am Donauufer legten Stadt und Bauherr besonderen Wert auf eine sehr wertige Gestaltung.

  • https://m.augsburger-allgemein…gebaeudes-id61443586.html


    Der Verein Kulturcasino signalisiert Kampfbereitschaft:


  • Irgendwie gleichen sich diese und die Greisdreieck-Geschichte. Beide Mal geht es im Kern um Immobilien am Donauufer und einem „öffentlichen Mehrwert“…


    Dann kann man aber gleich noch das Hotel-Golden-Tulip Areal „mitdenken“…


    Die eigentliche Frage ist also für Ulm und Neu-Ulm: Was ist das Donauufer für uns?

    Mir scheint es da an der „zündenden Idee“ zu fehlen. „Öffentlicher Raum“ oder lediglich „kleine Verbindungswege“ vorbei an Eigentumswohnungen/Erbbaurecht? Soll das wirklich „der Plan“ sein…


    Neu-Ulm hat doch eine mögliche/naheliegende Antwort bereits vor der Nase. Das künftige „Heiners“ am Heiner-Metzger-Platz, vielleicht ein Projekt mit Modellcharakter?


    Besonders beim Hotel-Golden-Tulip Areal ist Potential da, mit einem „entsprechenden Pendant“ zur gegenüberliegenden Donauwiese für „bißle Gleichgewicht“ zu sorgen. Es heißt ja: Das schönste an Neu-Ulm ist der Blick auf Ulm. Welcher Ort in Neu-Ulm hat überhaupt dieses Potential dazu? Spaß beiseite, habe selber Teile meiner Kindheit auf Neu-Ulmer Seite verbracht… Hoffe aber wirklich das es sich dabei um „harte Verhandlungen“ handelt und die richtigen Leute das noch im Auge haben…


    Denkbar auch ein „Städtevertrag“ zwischen Ulm / Neu-Ulm was das Donauufer betrifft.

    Zumindest von der Fußgängerbrücke/Friedrichsau (Donausteg) bis zur Fußgängerbrücke/am Jahnufer/Orange Campus/Donaubad, eine Art Donauring? Tolle Möglichkeiten sinnvoll zu verbinden. Auch die bevorstehende Landesgartenschau könnte dazu beitragen Ulm/Neu-Ulm zusammenzuführen, insbesondere mit einem Donauring…

    Sonst kann man da langsam echt eine Verschwörung wittern. Das kann doch echt nicht wahr sein, „Rosinenpicken“…


    Ich frag mich überhaupt in welchem Universum diese Leute leben, die denken Ulm/Neu-Ulm sei nicht ein Herz- und eine Seele. Das sollte zumindest „das Ziel“ und „der Weg“ sein. Natürlich gibt es auch gewisse Interessengruppen die ein Vorteil hätten, wenn das nicht so wäre… Ich hasse das. Immer sein „eigenes Süppchen“ kochen…


    Ein Kommentar aus der SWP dazu:


    https://www.swp.de/lokales/ulm…n-kommentar-61791239.html


    Zitat

    Die Region kann mehr sein als die Summe ihrer Städte und Kreise

    Ulm, die Landkreise Neu-Ulm und Alb-Donau sind ein zusammenhängender, prosperierender Lebens- und Wirtschaftsraum. Eine Region, die zusammen mehr sein kann als die Summe ihrer Einzelteile, die auf zwei Bundesländer und drei Kommunalverwaltungen verteilt sind. In der Gewerbeansiedlungspolitik, im Gesundheitswesen, im ÖPNV, bei der flächenschonenden Schaffung und Verteilung von Wohnraum – überall könnten die Landkreise und Städte mehr erreichen, wenn sie sich noch besser verzahnen, Synergien besser einsetzen könnten.


    Sie denken, das sagt sich leichter, als es ist? Stimmt! Die formalen (Landes-)Grenzen werden sich nicht ohne weiteres verschieben lassen. Mit mehr Mut können wir aber lokale Egoismen und Bedenken aus dem Weg schaffen. Es gibt längst gute Beispiele für die gedeihliche Zusammenarbeit in der Region. Und in Ulm und Neu-Ulm sogar gemeinsame Stadtwerke und Donaubrücken. Genug Positives, um uns alle am letzten Tag des Jahres für die gemeinsame Heimat zu ermutigen: Lasst uns künftig noch mehr Region wagen!

  • Online-Infoveranstaltung zum Neubau am Heiner-Metzger-Platz (Heiners)


    Beginn: 18 Uhr


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  • https://www.swp.de/lokales/neu…t-der-grund-61997909.html


    Verzögerungen an der Steinle-Ruine (Petrusplatz) durch „höllische Nachbarn“?


    Offizielle Antwort (Sparkasse Ulm):

    Zitat

    „Wir sind in Verhandlungen, in Gesprächen mit einem Nachbarn.“ Vom Ausgang dieser Gespräche hänge ab, wie der Neubau aussieht. Und ehe das nicht klar ist, werde der Abriss nicht starten.

    Gerüchteküche:

    Zitat

    Demnach geht es mal wieder um das leidige Thema Stellplätze. Die Sparkasse will diese in einer Tiefgarage unter ihrem P3 getauften Gebäude schaffen. Wegen der beengten Situation zwischen Platz und Straße kann aber keine Zufahrt gebaut werden. Deshalb ist vorgesehen, die Autos über die Rampe der Tiefgarage des Nachbarhauses zu schicken und eine Verbindung zwischen beiden Garagen zu schaffen.


    Diese Lösung war wohl auch vereinbart mit dem Nachbarn, ist zu erfahren. Warum die Abmachung nun nicht mehr gilt, ob es eventuell um monetäre Nachforderungen geht, war nicht in Erfahrung zu bringen. Fazit von Fazzini: „Ich kann keinen belastbaren Termin für den Abriss nennen.“

    Ausgangslage:

    Zitat

    Zur Erinnerung: Nach dem Ende des Bettenhauses Renftle 2015 hatte Günter Steinle das Gebäude gekauft und mit dem Umbau begonnen. Nachdem das Bauunternehmen 2018 Insolvenz anmelden musste und Steinle verstarb, erwarb die Sparkasse als Hauptgläubigerin die Ruine.

    Visualisierung:


    http://stemshorn-kopp.de/projekte/petrusplatz-3/

  • https://www.uniapart.de/newsro…n-der-turmstrasse-neu-ulm


    https://www.swp.de/lokales/neu…ern-weichen-62019915.html


    Uni Apart mit „nächsten Coup“.


    Nach der Studentenanlage (Plus Hotel) am Allgäuer Ring geht Uni Apart an der Turmstraße weiter in die Offensive:


    http://www.zg-architekten.de/projekte.html



    Zitat

    Was Rainer Staiger mit Pro Invest für das Ulmer Dichterviertel ist, könnte Alexander Orthmann mit Uni Apart für die Neu-Ulmer Südstadt werden: So wie Staiger ein Gebäude nach dem anderen hochzieht, baut auch Orthmann aus Ingolstadt in Neu-Ulm immer weiter. Nach der Studentenwohnanlage samt Hotel am Allgäuer Ring entsteht derzeit direkt gegenüber das „Grüne Haus“ mit mehr als 300 Wohnungen, Gewerbefläche und Café. Und am Donnerstag verkündete Uni Apart den nächsten Coup: An der Turmstraße entstehen auf einem heute gewerblichen genutzten Grundstück vier Häuser mit insgesamt bis zu 100 Wohnungen.
    Uni Apart hatte dafür einen Architekturwettbewerb ausgelobt. Von den fünf eingeladenen Architekturbüros setzte sich vor einer „hochkarätig besetzten Jury“ unter Leitung von Professor Franz Pesch aus Köln das Ulmer Büros ZG Architekten durch.

    Zitat

    Der Vorschlag gruppiert vier, bis zu sieben Etagen hohe Einzelgebäude um einen Hof, der einerseits den Bewohnern geschützte Gemeinschaftsflächen biete, sich andererseits der Umgebung und der Stadt gegenüber nicht verschließe.

    Zitat

    „Dem Ansatz der Uni Apart folgend, erweitern verschiedene Gemeinschaftsangebote im Erdgeschoss den Bewohnern die Möglichkeiten sich zu treffen und auszutauschen.“ Durch die Höhenstaffelung der Gebäude entstehen auf den Dächern weitere Flächen, die den Bewohnern als Gemeinschaftsterrassen oder für gemeinsame Aktionen wie etwa Urban Gardening zur Verfügung gestellt werden können.

    Zitat
    Es geht aber anders als bei den bisherigen Uni-Apart-Projekten an dieser Stelle nur um „normale“ Mietwohnungen, nicht um studentisches Wohnen. Alle Wohnungen in der Turmstraße sind südost- oder südwestorientiert und verfügen über Balkone oder Terrassen. Baubeginn oder Bezugstermin sind noch unklar, die Entscheidung für die Architektur war der erste Schritt.
    Zitat
    „Die stimmigen Gebäudekörper werden das am Glacis-Park gelegene Wohnareal deutlich aufwerten.“ Seitens der Stadt, die in den Wettbewerb eng eingebunden war, wird mitgeteilt, man freue sich „auf einen weiteren gelungenen Baustein in der Entwicklung des Gebietes“.
    Zitat
    Daniel Huber vom Projektcontrolling bei Uni Apart. „Wir haben uns ein wenig in die Stadt verguckt. Uns gefällt Neu-Ulm gut, das ist ein zukunftsträchtiger Standort.“ Gerade an der Turmstraße werde sich in den kommenden Jahren bestimmt noch einiges verändern.