Umbau Weinbergweg

  • Das ist doch mehr als ausreichend. Für den MIV ist eine Fahrbahnbreite von 5,50 Metern zuzüglich des Radfahrstreifens von 1,85 (sehr breit ausgelegt) und zuzüglich 1,5 Meter Schutzstreifen angelegt. Wo liegt das Problem. Anders wäre es, wenn der Schutzstreifen lediglich aufgezeichnet aber in der Gesamtfahrbahnbreite dem MIV zugerechnet wird. Eng ist so was an der Steinernen Brücke, wo der Schutzstreifen lediglich plakativ vorhanden ist!!!

  • Hallo tessarakt,

    erst mal herzlich Willkommen hier im Forum und viel Spaß beim Lesen, Diskutieren und Mitschreiben!

    Mir erscheint der Querschnitt auch breit genug.

    Wenn die stilisierten Bäume tatsächlich so vorhanden sind wird sich da auch nichts verbreitern lassen.

  • Willkommen im Forum, tessarakt!


    Die Planung dürfte gesetzeskonform sein, auch wenn ich bei aufgemalten Schutzstreifen grundsätzlich ein mulmiges Gefühl habe. Was ja im Grundsatz nicht verkehrt, sondern gewollt ist; ein mulmiges Gefühl lässt einen ja aufmerksamer fahren.


    Die rapide steigende Zahl von Unfällen unter Beteiligung von Radfahrerinnen verleiht Forderungen nach einer deutlich besseren und sichereren Radweginfrastruktur viel Gewicht, aber wie Reiner L. meinte, der Raum ist leider endlich. Der Weinbergweg muss Begegnungsverkehr von Linienbussen Rechnung tragen.


    Was mich in den Diskussionen nie überzeugt hat war die Position, dass in die Fahrbahn eingezogene Radfahrstreifen den MIV zu erhöhter Aufmerksamkeit und geringerer Geschwindigkeit zwingen und damit aus Sicherheitsgründen z. B. gegenüber separaten Streifen auf einem (verbreiterten) Bürgersteig zu bevorzugen sind. Die Position wird auch in der Beschlussvorlage ins Feld geführt. Wie gesagt: Bei mir funktioniert das, bei vielen anderen auch; aber nach meiner Beobachtung funktioniert es bei so vielen motorisierten Verkehrsteilnehmern nicht, dass ich in Frage stelle, ob hier die Sicherheit von Radfahrern hinreichend gewährleistet wird.


    Nicht in der Vorlage thematisiert werden die konflikthaften Situationen an den Bushaltestellen, konkret die Haltestellen Traminerweg und Kelternweg. Unter anderem im Verlauf der Linie 2 auf den Kuhberg rauf wurde zuletzt thematisiert, wie es hier zwischen Radfahrerinnen und Wartenden zu haarigen Situationen kommen kann.

  • Unter anderem im Verlauf der Linie 2 auf den Kuhberg rauf wurde zuletzt thematisiert, wie es hier zwischen Radfahrerinnen und Wartenden zu haarigen Situationen kommen kann.

    Hallo Finn,

    im Mähringer Weg macht es mir mehr Sorgen wenn der MIV die Radfahrstreifen und Trottoirs zuparkt. Sieht man zwischen den Haltestellen Stifterweg und Hasenkopf leider viel zu oft. Auch die Pampersbomber vor der Stifterschule sind ein Ärgernis seit die Linie2 eröffnet wurde, da wird dann einfach der Gehweg zugeparkt...

  • ich würde Radfahrstreifen auf den Gehwegen bevorzugen. Das Problem sind nämlich nicht die Autofahrer sondern die Radfahrer die ganz gerne so weit links wie es nur geht fahren anstatt sich möglichst rechts zu halten. Das Variante 3, ohne Parkplätze überhaupt in Betracht gezogen wurde ist mir unverständlich

  • ich würde Radfahrstreifen auf den Gehwegen bevorzugen. Das Problem sind nämlich nicht die Autofahrer sondern die Radfahrer die ganz gerne so weit links wie es nur geht fahren anstatt sich möglichst rechts zu halten. Das Variante 3, ohne Parkplätze überhaupt in Betracht gezogen wurde ist mir unverständlich

    Reichen 5,50m nicht für 2 PKW um aneinander vorbeizukommen? Oder ein Bus und ein PKW?

    Und wo willst du den Radweg bei 2,50m breitem Fußgängerweg unterbringen? Die Bäume absägen?

    Die Straße ist wirklich breit genug um an den Radlern vorbeizukommen.

  • Der Umbau des Weinbergwegs soll kommende Woche zum Beschluss kommen. Auch in der zweiten Runde empfiehlt die Verwaltung die im Eingangspost abgebildete Variante 2, wobei noch versucht werden soll, den bergab führenden Schutzstreifen von 1,50 m auf 1,65 m zu verbreitern, auf Kosten des (recht breiten) Fußwegs, der von 4,15 m auf 4,00 m verschmälert werden soll. Das ist immerhin etwas.

  • Mehr Sicherheit für Radfahrer am Eselsberg [SWP+]

    Zitat

    Die Anforderungen sind hoch. Es soll eine möglichst große Sicherheit für Radfahrer geben, einen reibungslosen Busverkehr, ausreichend Platz für Fußgänger, möglichst viele Parkplätze und Bäume. Am Weinbergweg am Eselsberg sind diese Anforderungen zu hoch – jedenfalls für eine optimale Lösung für alle Bereiche. Denn dafür fehlt der Platz. Deshalb war die Lösung gesucht, die dem Optimum möglichst nahe kommt. Der Gemeinderat hat sich auf eine festgelegt.