Neubau B10-Tunnel am Blaubeurer Tor

  • Vielen Dank,

    diese Pläne hatten wir vor Kurzem schon einmal im Rahmen der LGS andiskutiert und Skizzen gezeigt.

    Ich fände die Kappung der Brücke und die Führung über eine Doppelkreuzung am dann ehemaligen Kreisel sehr reizvoll und attraktiv.

  • An eine Tunnellösung hab ich gar nicht gewagt zu hoffen aber gefällt mir sehr gut, wobei die Rampen zur Wallstraßenbrücke (neu) tatsächlich sehr sportlich sind. Die Kreuzungslösung mit Abfahrt und dann westlicher Führung (erst nach links, um dann nördlich am Festungsbaukörper vorbei zur L-E-Brücke geführt zu werden halte ich für keine wirklich prickelnde Lösung. Ich sehe da schon die Rückstaus bis zurück auf den Söflinger Ring.


    Für die LGS wäre es aber eine tolle Sache, weil man den Bereich zum alten Instandsetzungwerk an der Schillerstraße (kommt hoffentlich jetzt auch noch weg) super grün vernetzen könnte. Da noch das Einstein-Science-Center und das wäre ein echter Hingucker am Stadteingang.

  • An eine Tunnellösung hab ich gar nicht gewagt zu hoffen aber gefällt mir sehr gut, wobei die Rampen zur Wallstraßenbrücke (neu) tatsächlich sehr sportlich sind.

    Wäre nur die Frage wohin im Bereich westlich des Blaubeurer Tors die Große und die Kleine Blau verlegt werden muß... und ob das baulich überhaupt möglich ist.

  • Ich hätte auch nicht gedacht, dass eine solche Lösung sich tatsächlich im Rahmen des (denkbar) Möglichen bewegt. Sollte es so kommen - sensationell. Alleine dafür hätte sich die LGS 2030 gelohnt ^^.


    Trivial wäre das Vorhaben sicher nicht. Neben der Steigung der Rampen dürfte auch der eigentliche Bau unter dem Blaubeurer Tor (wie viel wiegt das Ding eigentlich?) nicht eben einfach sein. Ich will auch gar nicht wissen, wie man die Bauphase mit Umbau des Blaubeurer Rings, Tunnelbau und (Teil-) Rückbau der Brücke managen will. Aber lohnen würde es sich ganz definitiv. Da würde ich dann auch eine originalgetreue Rekonstruktion der geschliffenen Teile des Bauwerks begrüßen.


    Zwangspunkte auf der einen Seite wäre die Wallstraßenbrücke, auf der anderen die Blau. Letztere dürfte eher nicht verlegbar sein, allenfalls könnte man den einen oder anderen (entscheidenden?) Meter an ihrer Breite rausholen. Am Bismarckring hinten sind die kürzesten Rampen 140-150 Meter lang, vom Blaubeurer Tor zur Blau sind es knapp 150 Meter - aber der Blaubeurer-Tor-Tunnel dürfte tiefer liegen müssen, um eine bergmännische Unterbauung des Tors zu ermöglichen. Wobei ich als Laie gar nicht so recht weiß, was da so alles an technischen Kniffen vorstellbar ist... seit ich die schwebende Bahndirektion in Stuttgart mal live gesehen habe, kann ich in der Hinsicht nix mehr ausschließen ^^.


    Bei der Wallstraßenbrücke kann man ja ggf. etwas tricksen - die muss an ihrem südlichen Ende ja noch nicht ihre volle Höhe erreichen, sondern kann auch von Norden nach Süden abfallen. An ihrem südlichen Ende müsste sie nur eben so die bahntechnisch mindestens notwendige lichte Höhe über dem südlichsten Durchfahrgleis aufweisen. Vielleicht wird die Bahn auch absehbar auf diese ein oder zwei Gleise verzichten können, falls das Gelände am Wall aufgegeben wird? Das würde die Herausforderung am nördlichen Ende deutlicher humaner gestalten.


    Am wenigsten Sorgen mache ich mir übrigens über den Umbau des Blaubeurer Rings zur Kreuzung. Die "Zufahrt" von Süden macht ja einen Schlenker und ist damit deutlich länger als die Aufstellflächen vor dem jetzigen Ring.


    Sollte das Blaubeurer Tor mitsamt kleinem Bahnpark tatsächlich freigestellt werden können, würde sich für mich in einem zweiten Schritt auch die plötzlich viel dringendere Frage stellen, wie man diesen ganz neu geordneten Stadteingang gestalten könnte. Der Südosten ist mit dem Dichterviertel gut versorgt, aber in den anderen Quadranten sieht es mau aus - im Südwesten ein flacher Gewerbebau (Autohaus Fricker), im Nordwesten der IKEA-Parkplatz, im Nordosten aktuell Bahngelände, zur LGS 2030 perspektivisch ein temporärer Park, und danach gähnende Leere aufs Gleisvorfeld.

  • Warum kann man nicht die kleine und große Blau unterfahren mit dem Tunnel? Für mich würde ein Tunnel eigentlich hauptsächlich Sinn machen, wenn man an den bestehenden B10 Tunnel anschließen kann und damit den viel wichtigeren Bereich des Dichterviertels mit Söflingen oder auch dem Blaupark verbunden bekommt. Das beweist ja schon allein Finns richtige Analyse der städtebaulichen Begebenheiten um das Blaubeurer Tor. Daraus folgt dann wahrscheinlich auch die Art der Erstellung des Tunnels. Wird er tatsächlich nur von der Wallstraßenbrücke bis zur kleinen Blau gezogen, dann wird unter Garantie in offener Bauweise der Tunnel erstellt und damit neben dem Tor verlaufen. Das wäre meines Erachtens sonst viel zu kostspielig für diese ,,günstigere Lösung". Baut man den Tunnel dagegen bis zum bestehenden Tunnel, wäre genügend Raum für die bergmännische Bauweise. Die Baustelle könnte von der Brachfläche neben dem DB Werk aufgefahren werden bzw. bei beidseitigem Vortrieb auch vom Hindenburgring. Die Kosten wären für diese Lösung wahrscheinlich 100 Mio.

  • Warum kann man nicht die kleine und große Blau unterfahren mit dem Tunnel? Für mich würde ein Tunnel eigentlich hauptsächlich Sinn machen, wenn man an den bestehenden B10 Tunnel anschließen kann und damit den viel wichtigeren Bereich des Dichterviertels mit Söflingen oder auch dem Blaupark verbunden bekommt. Das beweist ja schon allein Finns richtige Analyse der städtebaulichen Begebenheiten um das Blaubeurer Tor. Daraus folgt dann wahrscheinlich auch die Art der Erstellung des Tunnels. Wird er tatsächlich nur von der Wallstraßenbrücke bis zur kleinen Blau gezogen, dann wird unter Garantie in offener Bauweise der Tunnel erstellt und damit neben dem Tor verlaufen. Das wäre meines Erachtens sonst viel zu kostspielig für diese ,,günstigere Lösung". Baut man den Tunnel dagegen bis zum bestehenden Tunnel, wäre genügend Raum für die bergmännische Bauweise. Die Baustelle könnte von der Brachfläche neben dem DB Werk aufgefahren werden bzw. bei beidseitigem Vortrieb auch vom Hindenburgring. Die Kosten wären für diese Lösung wahrscheinlich knapp 100 Mio.

    Laut verlinktem Artikel wäre das "ungleich schwieriger und teurer", im Vergleich zur "kleinen" Lösung, die wohl sogar noch günstiger ausfallen könnte als ein Ersatz der maroden Brücken (mit dem zusätzlichen Vorteil, dass man die Verkehrsführung während des Tunnelbaus wohl weitgehend aufrechterhalten könnte).

  • Laut verlinktem Artikel wäre das "ungleich schwieriger und teurer", im Vergleich zur "kleinen" Lösung, die wohl sogar noch günstiger ausfallen könnte als ein Ersatz der maroden Brücken (mit dem zusätzlichen Vorteil, dass man die Verkehrsführung während des Tunnelbaus wohl weitgehend aufrechterhalten könnte).

    Ah vielen Dank, ich hab nur ein Abo bei der Neu-Ulmer Zeitung. Dann wird es ziemlich sicher in offener Bauweise erstellt, wenn es mit einer Brücke kostenmäßig mithalten kann. Es ist zumindest ein guter Anfang, vielleicht dann bis in 60 Jahren, dass man die Tunnel zu einem großen verbinden kann. Aber so ganz verstehen kann ich es nicht, dass man nur maximal 400 Meter untertunnelt, wenn man schon diesen riesen Aufwand beginnt, sich so ein Baustelle in die Stadt holt und dann doch Stadtautobahn stehen lässt. Den Wert der Verbesserung am Blaubeurer Tor wird wohl erst sich richtig zeigen, wenn man die umliegenden Flächen dann aufwertet. Dann aber wäre es auch in dieser kleinen Lösung eine runde Sache.

  • Also ich hab Zweifel, dass das bis 2028 gebaut sein soll, egal ob Brücke oder Tunnel. Mit unserer Planfeststellungs-, Genehmigungs-, Zuständigkeits-, Umweltschutz- und Einspruchkultur die sich immer mehr und exzessiv aufblähen ... irgendeiner findet schon nen Grottenmolch der sich in der Nähe der kleinen Blau einen halben Meter tief eingebuddelt hat oder einen Baum mit dem er seit Jahren befreundet ist und ein persönliches Verhältnis pflegt.

  • An eine Tunnellösung hab ich gar nicht gewagt zu hoffen aber gefällt mir sehr gut.


    (…)


    Für die LGS wäre es aber eine tolle Sache, weil man den Bereich zum alten Instandsetzungwerk an der Schillerstraße (kommt hoffentlich jetzt auch noch weg) super grün vernetzen könnte. Da noch das Einstein-Science-Center und das wäre ein echter Hingucker am Stadteingang.


    Man hat sich tatsächlich ein hohes Ziel gesteckt.

    Erinnert mich aber irgendwie gleich an die Seilbahn…
    Da ist man auch hoch geflogen / tief gefallen.
    Genauso könnte es dann später heißen, die Machbarkeitstudie spricht aber „leider“ eine andere Sprache…


    Naja, vielleicht war ja „nur“, die Zeit nicht reif dafür…


    Wie auch immer. Fühlt sich richtig an. Hoffe wirklich, das auf schöne Worte… diesmal auch Taten folgen…


    (…)


    Hmm… Habe auch darüber viel nachgedacht. Denke, dass es 2 wichtige Stadteingänge sind, die man gut in Auge haben sollte.

    Einmal der „alte“ über die Wallstraßenbrücke und der „neue“, über dem zukünftigen Citybahnhof…

    Und man muss das wirklich gut abwägen…


    Viele Städte hätten es gerne, aber Ulm hat „wirklich“ kurze Wege…

    Natürlich könnte man sagen, man schließt einfach den öffentlichen Nahverkehr dran an…


    Das Einstein-Discovery-Center wird aber eines wichtigsten Gebäude der Stadt überhaupt sein.

    Daher spreche ich mich ausdrücklich dafür aus, es „fußläufig“ zu platzieren:


    - Für Ältere

    - Für die ganz Kleinen

    - Für Touristen

    - Der Orientierung und der besonderen Nähe zum Geburtsort her…



    Also ganz klar FÜR das Theaterviertel.




    Ich hätte auch nicht gedacht, dass eine solche Lösung sich tatsächlich im Rahmen des (denkbar) Möglichen bewegt. Sollte es so kommen - sensationell. Alleine dafür hätte sich die LGS 2030 gelohnt ^^.


    (…)


    Da würde ich dann auch eine originalgetreue Rekonstruktion der geschliffenen Teile des Bauwerks begrüßen.


    Es heißt ja der Weg ist das Ziel. Darum muss man sich auch hohe Ziele setzen. Um überhaupt aber was von Bedeutung zu erreichen…




    (…)




    Bitte nicht. Selbst die beste Kopie kommt nie an das Orginal ran. Einfach ein trauriger Versuch…


    Das ärgert mich auch jedes Mal an der

    Dreifaltigkeitskirche / Wengenkirche

    (der Nachkriegszeit)…


    Disneyland…




    Oder warum möchte man die Konrad-Adenauer-Brücke (Baujahr 1954!) nach einem „Neubau“ immer noch so nennen?
    Nichts gegen den ersten Bundeskanzler!!! Aber irgendwann ist auch genug…


    In der Geschichte haben sich selbst die Gassen in Laufe der Zeit umbenannt (z.B. Frauenstraße)…




    Als gebe es keine neuen Ideen… Man kann also auch in „unserer Zeit“ bauen und vielleicht überdauert es dann „diesmal“ die Zeit…


    So sehe ich auch übrigens auch den Zeitgeist. Würde daher das Blaubeurer-Tor mit einem neuen Anbau verschmelzen lassen (auch das Ehinger-Tor)…

  • Bitte nicht. Selbst die beste Kopie kommt nie an das Orginal ran. Einfach ein trauriger Versuch…

    Disneyland…

    Als gebe es keine neuen Ideen… Man kann also auch in „unserer Zeit“ bauen und vielleicht überdauert es dann „diesmal“ die Zeit…
    So sehe ich auch übrigens auch den Zeitgeist. Würde daher das Blaubeurer-Tor mit einem neuen Anbau verschmelzen lassen (auch das Ehinger-Tor)…

    Warum sollte eine Rekonstruktion des Blaubeurer Tors Disneyland sein? Im Disneyland werden ja eben gerade nicht historisch korrekte Szenerien dargestellt, sondern eine Mischung aus historischer Anmutung vorgeblendet einem modernem Hintergrund. Also sprich genau das was Dir vorschwebt mit dem Vorschlag da modern anzubauen, und die historische Anlage zur reinen Schaufassade verkommen zu lassen.

  • Warum sollte eine Rekonstruktion des Blaubeurer Tors Disneyland sein? Im Disneyland werden ja eben gerade nicht historisch korrekte Szenerien dargestellt, sondern eine Mischung aus historischer Anmutung vorgeblendet einem modernem Hintergrund. Also sprich genau das was Dir vorschwebt mit dem Vorschlag da modern anzubauen, und die historische Anlage zur reinen Schaufassade verkommen zu lassen.


    Zuerst ein Ideenwettbewerb, darauf dann der Realisierungwettbewerb…


    Begleitet durch einem bürgernahen
    Online-Dialog…


    Und dann gibt man schließlich als Realisierungstext ungefähr vor:




    - Der historische / denkmalgeschützte Teil bleibt nahezu unberührt und dient als kleine Eingangshalle…


    - Für eine Art „luftigen Pavillon“ (im zeitlosen Weiß der Moderne)…


    - Als markanten Veranstaltungsort…


    - Mit großer Dachterrasse, offener Grundriss, sprich „wieder“ die multifunktionale Nutzung zu erhöhen / stärken / kreieren…



    Und dann möge der beste Entwurf / das beste Konzept gewinnen…





    Das sollte man dann nicht nur beim
    Blaubeurer-Tor und Ehinger-Tor so in Angriff nehmen, sondern komplett entlang der Bundesfestung…
    Also auch in Neu-Ulm / Friedrichsau an „auserwählten“ Stellen..
    Die Bundesfestung soll ja auch „über“ die Zeit der LGS einen gewissen Mehrwert der Stadt erzielen…
    Mir fehlt also an der ganzen LGS2030-Sache sowieso noch der ganzheitliche Ansatz…
    Also auch der Neu-Ulmer Teil, der Donauweg, die Friedrichsau, Fahrradachse
    (Alter-Friedhof - Karlsplatz - Theater-Viertel - Dichterviertel (Blaubeurer-Tor) )…



    Aber vielleicht kommt der ja noch…

  • Ich bin kein großer Freund davon, bei einer mittelalterlichen Burg vermeidet man in der Regel auch etwas offensichtlich zu addieren und womöglich die ursprüngliche Gestalt/Funktion unkenntlich zu machen. Neu-Ulm hat eigentlich in seinen beiden Gartenschauen sehr erfolgreich aufzeigen können, wie mit Sanierung und Rekonstruktion ein sehr wertvoller Stadtraum entsteht um die Festungsanlage. Die Frequentierung ist hoch, sodass zumindest meiner Wahrnehmung nach deutlich weniger Vernachlässigung der Wehrbauten, als auf Ulmer Seite erkennbar ist. Wenn ich diese ganzen Graffiti auf dem Sandstein sehe, werde ich immer richtig sauer. Der Tunnel würde die dafür teilweise verantwortliche Fragmentierung reduzieren und damit hoffentlich ähnlich positiv wirken, auch ohne großangelegte bauliche Nutzungsänderungen an den Gemäuern.

  • Ich bin kein großer Freund davon, bei einer mittelalterlichen Burg vermeidet man in der Regel auch etwas offensichtlich zu addieren und womöglich die ursprüngliche Gestalt/Funktion unkenntlich zu machen. Neu-Ulm hat eigentlich in seinen beiden Gartenschauen sehr erfolgreich aufzeigen können, wie mit Sanierung und Rekonstruktion ein sehr wertvoller Stadtraum entsteht um die Festungsanlage. Die Frequentierung ist hoch, sodass zumindest meiner Wahrnehmung nach deutlich weniger Vernachlässigung der Wehrbauten, als auf Ulmer Seite erkennbar ist. Wenn ich diese ganzen Graffiti auf dem Sandstein sehe, werde ich immer richtig sauer. Der Tunnel würde die dafür teilweise verantwortliche Fragmentierung reduzieren und damit hoffentlich ähnlich positiv wirken, auch ohne großangelegte bauliche Nutzungsänderungen an den Gemäuern.

    Zwischen Blaubeurer-Tor und Ehinger-Tor sieht man (auf der zukünftigen Fläche der LGS) jetzt schon gutes Beispiel für den angesprochenen Zeitgeist:


    https://www.schwenk.de/zementw…wenk-hauptverwaltung-ulm/



    Ob Stuttgart 21 oder eigentlich jede Aufstockung

    (Motel One) handelt danach, sprich das Neue baut auf dem Alten auf…





    - Mann kann ja durch das Tor durchgehen und danach erklären, was er daraus machen will?
    Oder welcher Mehrwert soll da entstehen? Besonders nach der LGS…
    Und kommt mir nicht mit dem Beispiel da eine Bar / Restaurant wie in vielen kleinen Bahnhöfen gerade entstehen „reinzuquetschen“…


    - Die Landesgartenschau sollte wie andere Projekte der Stadt doch für alle Gruppen (konsumfreie / grüne / Ruhepunkte) konzipiert werden….


    - Also ist fraglich ob die Leute zur LGS wegen eines „originalgetreuen“
    Blaubeuer-Tor kommen.
    Oder ob die Leute kommen weil es schön ist / dort Veranstaltungen stattfinden.
    Auch muss man jetzt nicht nachdem dieses Tor so „behandelt“ wurde, dann einen auf Restaurierung machen…


    - Viel wichtiger ist es doch für die Zukunft sich aufzustellen. Das ist doch so eine seltene Chance jetzt die Stadtentwicklung richtig großflächig anzugehen. Da brauchen wir ganz andere Ansätze…


    - Auch sind meine Überlegungen kostengünstiger.
    Und zum multifunktionalen Ansatz würde ich für den befestigten Boden (z.B. Spielplätze) eine Art Legokasten-Prinzip vorausplanen. Es gibt nichts langweiliges als feste Installation nach einer gewissen Zeit, man könnte sie sogar untereinander tauschen….

  • Wieso sollte man das Blaubeurer Tor "restaurieren"? Eher sollte es als Mahnmal für den automobilen Irrsinn der 70er Jahre stehen bleiben...

    Ich halte es für unwahrscheinlich daß das realisiert wird.


    Ebenso befremdet mich die Begeisterung für eine Untertunnelung sowohl des Blaubeurer Tors als auch der Verbindung zwischen dem Tor und dem Westringtunnel. Aber besonders unsere Gemeinderäte mancher Parteien sind ja für jeden planerischen Blödsinn zu haben. Hauptsache die Räder rollen!

    Da hat es eine Abfahrtsrampe von der Wallstraßenbrücke herunter die noch steiler ausfallen muß als sie jetzt schon ist um einen mindestens 4m hohen Tunnelmund realisieren zu können.

    Dazu dann eine Tunnellösung zwischen Westringtunnel und Blaubeurer Tor, die entweder eine Verlegung von 2 Flußarmen (der Blau) beinhaltet, mitsamt einer exorbitant teuren Lösung wie beim Nesenbachdüker bei S21. Oder der bergmännische Vortrieb dieses Tunnels in 8-10 Meter Tiefe. Dazu fallen dann unseren Nachfahren die Kosten für den Unterhalt solcher Bauwerke auf die Füße. Nicht nur Brücken kosten Unterhalt!

    Viel Spaß bei der finanziellen und planerischen Aufdröselung dieses Gordischen Knotens. In 8 - 9 Jahren?

    Bleibt für mich nur die Frage was gegen eine Lösung der Verkehre am Blaubeurer Tor mithilfe einer Doppelkreuzung sprechen sollte? Kapazitäten oder gar das Fehlen von Superlativen oder spektakulären Bauwerken?

  • Da hast du vollkommen recht Rainer.

    Ich glaube nicht daß der Tunnel die richtige Lösung ist. Wir .müßen in Ulm schauen, auf irgend eine Art daß wir den Verbindugsverkehr A7-A8 aus der Stadt bekommen. Auch wenn die Angelegenheit dem Land-Bund angehört.

    Nur dan kann man das gesamte beruhigen und eine verünftige Lösung am Tor ereichen, Dazu gibt es ja schon verschiedene Entwürfe ohne Brücke.

    Wobei ich der städtischen Achse ( Karlstraße-Brücke-Blaubeurerstraße Vorrang geben würde.

    Ohne den B 10 Verkehr und Autobahn Verbindung ist der Verkehr von und zur Blaubeurersrraße sicher viel höher.


    Ich möchte aber auch nicht wissen um wieviel der Verkehr zur A8 zu nimmt, wenn in den Navis eine neue Brücke

    8 Spurig über die Donau und anschließend ein großer Tunnel bis fast zum nächsten Tuneln durch den Zigeunerfelsen / darf man das noch sagen, ;) / erscheint.


    Noch angemerkt,

    Ich finde es auch nicht die Ideallösung bei uns das ganze Stadtbezirke oder Viertel mit Tuneln durchzogen werden nur damit man nicht wenige Kilometer Außen herum muß.


    Wird bestimmt noch eine interessante Sache.

    Ich warte auf die erste BI, kommt sicher

    ..

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    "Die beste Methode das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken." ( Jonathan Swift )

  • Ich lese bei euch immer von einem großen Tunnel. Von einem solchen haben hier im Forum einige geträumt. Die aktuellen städtischen Überlegungen beziehen sich auf einen kurzen Tunnel, um das Blaubeurer Tor zu Unterfahren und das wars. Eine lange Tunnellösung bis zum Westingtunnel is absolut illusorisch. Eine Umgehung des Autobahnverkehrs gibt es schon und wird nicht genutzt (Elchinger Kreuz). Wo soll eine innenstadtfernere Umgehung gebaut werden, welche realistisch und finanzierbar sein soll und allein angesprochenen Probleme und Quellverkehre (Industriegebiete und überörtliche Bundesstraßen) bündeln soll?


    Ich bin gespannt. Ich finde einen kurzen Tunnel als kreuzungsfreie Durchfahrt am BTR sehr gut und eröffnet bisher nicht gekannte Möglichkeiten.

  • Auch ein kurzer Tunnel ist ein Tunnel und am Westring mit Auf und Abfahrt nicht so einfach weil es ja dann über die Bahn geht.


    Ich halte es übrigens nicht für gut wenn man mit dem Auto am Finanzamt aus dem Tunnel kommt und dann nach ca 500 Metern bei Schwenk wieder in den nächstem reinfährt.


    Ja die Umfahrung Elchingen ist bekannt, wird aber nicht genutzt weil die Strecke durch die Stadt nicht richtig deklariert ist. Sie müßte eigentlich anders bezeichnet und dann die Durchfahrt verboten werde. :)


    Ich habe doch nicht von einer anderen Umfahrun gesprochen.


    In München darfst du mit dem LKW auch von der A8 nicht rein auf den mittleren Ring. Da sieht man das es geht und so muß es bei uns auch kommen.


    Es ist einfach nicht zu verstehen das eine Autobahn wegen wenigen Kilomtern verlassen wird, dann durch eine Doppelstsdt mit 200 t Einwohnern gerauscht wird und wieder auf die Autobahn aufgefahren wird. :(

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