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    Herzlichen Dank an die Stadtverwaltung für das gelungene Live-Format. Starke Vorstellung und Bürgersinn par excellence.


    Anfänglich war ich „wirklich“ sehr besorgt um die vielen bevorstehenden (Haus-) Aufgaben Ulms. Die Landesgartenschau ist ja „die Chance“ einer definierten Neuordnung. Seit dem Blaubeurer-Tor-Tunnel bin ich aber sehr zuversichtlich und mittlerweile habe ich sogar ein gutes Gefühl. Mit euch (plus Gemeiderat) und dieser "engagierten Stadtgesellschaft" ist diese Stadt in „guten Händen“ aufgehoben. Herr Czisch hatte dafür die richtigen Worte gefunden: Die hohe Kunst ist es, daraus eine gemeinsame Bewegung zu machen und ich glaube man ist "auf gutem Wege"…


    Natürlich sind die Ulmer in einer differenzierten Meinung auch ein „schwieriges Volk“, aber dafür eines mit einem „rauen Charme“…

    Deswegen wohnen auch viele Leute in den "Dörfern" um Ulm herum. Die würden hier gefressen werden:


    (04:45-06:06)


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    Zurück zum Thema. Es war so interessant und viele Gedankengänge bringen einem zum Nachdenken:


    - Bei der B10 hat man das Gefühl, man fährt "an einer Stadt vorbei" und nicht "durch eine Stadt"... (STADTAUTOBAHN)


    - So könnten im ersten Schritt für die LGS (grüne) Freiflächen entstehen und im zweiten Schritt dann eine Bebauung dieser um sich das Beispiel "Neue Mitte" anzunähern.


    - So eine Zwei-Schritte-Methode "ermöglicht" tatsächlich ein Groß-Denken. Sprich große Ziele im kleinere Teil-Ziele aufteilen. Dann kann man auch was reißen.


    Bei Masterplänen generell stellt sich für mich die Frage ob "gut genug" oder das Beste für diese Stadt. Man kann ja auch über "seine Lebenszeit" und "seine eigenen Interessen" (Gleisdreieck/Hochhaus) denken. Zum Thema groß denken: Wenn ich mitten auf dem Münsterplatz stehe, nach oben sehe, dann ist doch klar wie hoch die eigenen Ansprüche dieser Stadt sind. Wenn du rauf an die "Weltspitze" willst, dann brauchst du auch eine entsprechende Mentalität,... entsprechend hohe Ansprüche.


    Kritik:


    Natürlich ist das "viel Arbeit" für die Stadtverwaltung. Aber arbeite Mal in der Produktion an einer Maschine Einzelakkord von Montag bis Samstag, die Pausen durch um an die Stückzahlen irgendwie zu kommen, dann noch am Besten über Zeitarbeit der deinem Lohn dir noch unterschlägt. Das ist "viel Arbeit". So ungefähr ist das wahre Leben für manch einem. Wenn also die meisten Ulmer sich halb Tod und sich kaputt arbeiten (bis zur Rente). Dann sollte die Stadtspitze sich auch biegen und brechen...


    Auch kritisch hinterfragen kann man die steile These, dass man durch 160 Bürger (ich war ja selber vor Ort) die Stadtgesellschaft irgendwie abgespiegelt hätte. Das waren vielleicht "interessierte Bürger". Aber ganz sicher nicht die "kritischen Stimmen". Zusätzlich sollte man wie bei der neuen Ampelregierung, die das Wahlalter auf 16 absetzen möchte (Alternde Gesellschaft/Überpräsentation) sich mehr Input aus der Jugend holen.

    Darum ist fraglich ob die Wilhelmsburg da so wirklich ins Gewicht fällt. Ich bezweifle das doch sehr stark, denke die Mehrheit würde sich eher für das Blaubeurer/Ehinger Tor, Donauwiese + Donauraum und Friedrichsau aussprechen! Das ist auch der Ort wo die Leute auch "tatsächlich" sind...

    Und die obere Donaubastion und Blaupark auf dem zweiten Blick, Motto: Ahhh ja, gute Idee! Glaube sogar ernsthaft, viele waren noch noch nie oben auf der Wilhelmsburg bzw. einmal reicht. Versteht mich nicht falsch, bin auch ein Fan davon an der Wilhelmsburg was zu machen. Aber ohne "attraktive Anbindung" wird das nichts, versprochen. Nutzung nach der LGS? Desweiteren ist das große Problem, dass man "bergauf" muss... Wenn dann zusätzlich die neue Wallstraßenbrücke erst "nach der LGS kommt", dann Frage ich mich wie man sich das vorstellt? Der Berg kommt nicht zum Propheten...


    Ich würde vorschlagen wieder nach der 2-Schritte-Methode bei der Wilhelmsburg vorzugehen. WENN es keine mega-sexy-attraktive Verbindung zur Wilhelmsburg möglich ist. Dann würde ich das Herzstück der LGS 2030 wieder in die Friedrichsau/Donauraum mit Neu-Ulm zusammen verlegen und also dem ganzen Festungsring betrachten. Da hat man sowieso mehr (Volks-)Platz, da ist es "ebenerdig",(!) da halten sich die Leute auch wirklich auf, da könnte der SSV sein neues Fussballstadion (Ulm-Messe-Gelände) für Veranstaltungen der LGS "ausleihen", ein Skaterpark der Superlative (Nein, ich bin kein Skater),... Das alles würde doch viel mehr Sinn ergeben. Und dann zur nächsten Landesgartenschau 2080 (2-Schritte-Methode) sollte man mit einer Seilbahn/Straßenbahn zur Wilhelmsburg die notwendige attraktive Verbindung plus neuer Wallenstraßenbrücke längst hergestellt haben. Als Steigerung, als Krönung...


    Es gibt eine alte Münze zur Vollendung des Ulmer Münsters. Eine Seite mit dem Kirchturm natürlich und auf der Rückseite steht geschrieben:


    Es währte lang

    Doch es gelang

    Ich hatte immer gedacht (oder gehofft), dass sich das Moco-Areal gut als Alternativstandort eignen würde. Stellt sich nun freilich die Frage, welcher Standort für das Autohaus attraktiver als das Areal an der viel befahrenen Blaubeurer Straße wäre, das ja auch Reisacher taugt... Ideen und Vorschläge?


    Naja, vielleicht geht es nicht wirklich um einen „Alternativstandort“. Das grundlegende Problem sind wieder die Eigentümerverhältnisse. Ein Fehler aus der Vergangenheit der sich jetzt (Gegenwart) oder später (Zukunft) rächt. Die nächsten Verhandlungsrunden/Verhandlungspartner warten derweil „zusehends“. Und man hat dazu noch viel… sehr viel vor noch in Ulm…


    In Anbetracht wie sich Ulm/Neu-Ulm in den kommenden Jahrzehnten entwickeln könnte. Sollte man sich einen Paradigmenwechsel gut überlegen. Auch weil das „beliebte Vorkaufsrecht“ in Berlin kürzlich einkassiert wurde:


    https://www.spiegel.de/wirtsch…19a-bdf3-906ef179a866-amp


    (Oder wie liest sich für euch das Urteil?)


    Wie auch immer. Für das Autohaus wäre die Blaubeurer-Straße schon eine „passable Lösung“. Vielleicht hat man aber auch gar kein Bock da ins Rotlicht-Milieu zu ziehen und noch danke dafür zu sagen, also wenn dann ein „nein danke“…


    So ein großes Autohaus ist sowieso überhaupt nicht mehr zeitgemäß. Würde da klar verkaufen und/oder von einem „innerstädtischen Showroom“ überzeugen zu versuchen, z.B Karlstraße, links neben dem Karlsbau. Das Autohaus bekommt das zukünftige EG, vielleicht noch -1. Die Stadt alles andere, sodass in allen zukünftigen Verträgen (Eigentümerverhältnissen) die Stadt mindestens ein Fuß in der Tür, ein Wörtchen mitzureden oder sogar das letzte Wort hat…

    Der DB Ideenzug City, eine zukunftsnahe S-Bahn:


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    Livestream zur LGS 2030:


    Beginn: 18 Uhr (Liken/Abbonieren)


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    Programm:


    Denke auch das da unausgeschöpftes Potential im Theaterviertel schlummert. Vielleicht machen eher die Eigentümerverhältnisse da einem Strich durch die Rechnung, als die vorhandene Tiefgarage beim Theater. Ein Fingerzeig für zukünftige Vorhaben (Ulm/Neu-Ulm), wenn man Unternehmen (besonders in der Innenstadt) ansiedeln möchte.


    Da reden alle von einem neuen Stadteingang. Aber „der Stadteingang“ ist der zukünftige Citybahnhof und bis dato der von der Wallstraßenbrücke (A8) kommend. Gut, der Blaubeurer-Tor-Tunnel kommt nun tatsächlich! Wenn es aber um unausgeschöpftes Potential geht, dann ist das mehr als „höhe Ansprüche“. Es ist einfach nicht zu Ende gedacht. Da spart man letztendlich am falschen Ende.


    Darum würde ich an dieser Stelle eine „gestalterische Öffnung“ durch das Theaterviertel ziehen. Die Friedrich-Ebert-Straße am Bahnhof also nach Norden durch das Theaterviertel verlängern. Sprich „wichtige Vorarbeit“ leisten und wenn dann die Wallstraßebrücke „sowieso“ gegen 2035 in Angriff genommen wird. Mit der Friedrich-Ebert-Straße verbinden! So hätte man von der Wallstraßenbrücke (oder neuen Albert-Einstein-Brücke) einen richtigen Stadteingang und zu Ende gedachten Stadteingang wenn es um unausgeschöpftes Potential geht:


    - die Ludwig-Erhard-Brücke wird ja eh „nur“

    saniert und warum sollte nach ihrer Zeit später dann genau so wieder verlaufen? Im Gegenteil, dann geht man lieber parallel zur Kienlesbergbrücke, spart letztendlich den Platz den die Ludwig-Erhard-Brücke jetzt versiegelt (auch für das Theater- und Dichterviertel).


    - Die Neutorstraße am Theaterviertel könnte man dadurch „entscheidend“ im Mehrwert steigern. Die bisherige Planung ändert ja am Nadelöhr Karlstraße/Neutorstraße/Ludwig-Erhard-Brücke nichts, auch die Radfahrer, Fußgänger, die Anwohner, werden keine größere Verbesserung erfahren. Stattdessen könnte dadurch eine wichtige Nord-Südachse mit der Neutorstraße + Wengengasse zur Donau herstellen. Desweiteren ist die Neutorstraße an dieser Stelle eine wichtige Verbindung von Karlstraße und Olgastraße. Einen entscheiden Impuls setzen.


    - Das Ulmer Münster wird als Marke (höchster Kirchturm) schon bald abgelöst. Und die Marken Einsteins treten dann in den Vordergrund. Das zukünftige Einstein Discovery Center scheint ja ins Theaterviertel zu kommen. Für mich eine gute Möglichkeit für ein imposantes/prägnantes Eckgebäude. An einer möglichen Ecke Olgastraße/

    Albert-Einstein-Straße, in Nachbarschaft zum Albert-Einstein-Platz/Sedelhöfe und dem zukünftigen Citybahnhof! Das ist ein Stadteingang für mich der Ulm gerecht wäre! Man kommt aus dem neuen CotyBahnhof raus, hat eine Straßenschlucht mit Gebäuden in Höhe des Me and All Hotels vor sich. Das ist ausgeschöpftes Potential!


    Und von der anderen Seite kommen man von der 6-Spurigen A8 über die Albert-Einstein-Brücke (baufällige Wallstraßenbrücke) mit Blick aufs Ulmer Münster direkt auf die Albert-Einstein-Straße, durch Straßenschluchten an dieser markanten Ecke am Citybahnhof. Dann links vorbei am Xinedome auf die verlängerte Albert-Einstein-Straße (heutige Neue Straße) weiter zum Hans-und-Sophie-Scholl-Platz am Rathaus / Neue Mitte, weiter bis sie in der Münchner Straße endet. Vor dem Maritim Hotel und der neuen Gänstorbrücke. Rauf auf die Neu-Ulmer Seite an einem neuen Augsburger-Tor-Platz und der neuen Reuttier Straße, später zurück an der Neuen Adenauerbrücke (Bitte neuer Namen, Donaubrücke? /Donauschwabenbrücke?) vorbei durch die LGS 2030 und durch den Blaubeurer-Tor-Tunnel und rauf auf die Wallstraßenbrücke (Albert-Einstein-Brücke) wieder auf die 6-Spurigen-A8 in Richtung München oder Stuttgart…


    Fazit: Das Theaterviertel gehört zum Masterplan Citybahnhof. Die Frage ist ob der Masterplan einem Masterplan braucht? Ist es genug für Ulm/Neu-Ulm? Ist es zu Ende gedacht? Geht es noch besser? Wenn schon die Brücken in absehbarer Zeit schlapp machen, kann man nicht anders denken, weiter denken? Es scheint vielleicht groß gedacht. Ich selber zweifle auch an der Umsetzbarkeit! Aber es geht jetzt um das vorhandene Potential voll auszuschöpfen! Besonders bei Ulm der Nachkriegszeit. Wenn man jetzt beginnt hier und da ein Gebäude baut (wie beim Theaterviertel) nur um den geringsten Widerständen nachzugehen, als wie beim Blaubeurer-Tor-Tunnel das richtige zu tun. Wird man dieser Stadt keinen Gefallen tun, man wird ihr eher schaden. Wortwörtlich, Chancen verbauen!


    So könnte man auch z.B. die Hirschstraße weiter führen durch Galerie Kaufhof/C&A, gerade runter zur Friedrich-Ebert-Straße. Um eine Sichtachse zum Ulmer Münster, also wieder eine gestalterische Öffnung…



    Weihnachtswünsche:


    Diese 2 gestalterischen Öffnungen wünsche ich mir zu Weihnachten. Einmal durch das Theaterviertel um „später“ die Friedrich-Ebert-Straße und die baufällige Wallstraßenbrücke verbinden zu können. Dann die Friedrich-Ebert-Straße + Neue Steht zur Albert-Einstein-Straße zusammenlegen/umbenennen…


    Dann die gestalterische Öffnung der Hirschstraße gerade runter durch Teile der Galerie Kaufhof/C&A für einem „ulmischen Münsterblick“!!


    Und wenn wir schon beim Träumen sind dann das SSV Stadion in die Friedrichsau/Ulm Messe. Nach Vorlage des ersten Einstein-Discovery-Center in Form der Gravitationswelle und es Albert-Einstein-Stadion umbenennen!


    Dann noch die LGS 2030 mit Neu-Ulm zusammen austragen. Kein grünes Band also, sondern einem grünen Ring an der alten Bundesfestung ziehen. Jedoch eine Neuinterpretation, keine Nachbauten bitte!


    Und dann noch….. :-)



    Fazit vom Fazit: Auch wenn es scheinbar ums Theaterviertel geht. Hängt alles zusammen. Besonders bei Verbindungsstraßen. Wie beim Masterplan zu sehen. Natürlich kann man nicht alles machen, aber es versuchen…das beste, das vorhandene Potential dieser Stadt (Ulm/Neu-Ulm) herauszuholen. Besonders bei Stadteingängen, also die Visitenkarten, die Gesichter der Stadt…

    Ein „feiner Zug“ von der Ulmer Region für die Ulmer Region. Tolle Sache!


    Interessant zu lesen war auch der Gedanke beim Logo, dass es „sternförmig“ aus allen Himmelsrichtungen auf Ulm, also auf einem Knotenpunkt der „Magistrale für Europa“ zuläuft… Zwar ganz gut, man hätte aber auch beispielsweise mit einem „Hashtag“ arbeiten können. Das sieht - zumindest für mich - wie 2 Schienen die sich kreuzen aus und würde „eher“ zum Zeitgeist passen…


    Im Gegensatz zu Finn, finde ich die „Regio S-Bahn“ (also die 1-Bindestrich-Variante) als die stilistisch bessere Option fürs Auge, naja Pi mal Daumen halt. Kann aber auch verstehen wenn es jemand genau nimmt. Der „grüne Schriftzug“ passt dagegen natürlich zum Thema des Jahrzehnts. Frage mich nur ob es bei „grünen Stirnseiten“ der Triebfahrzeuge (Tfz) bleibt? Oder kommt da bei der Gestaltung noch mehr!?



    Zum Beispiel könnte man die „grünen Köpfe“ mit weißen Motiven/Elementen verbinden. Entweder deutlich sichtbar, oder als Wasserzeichen ganz dezent, oder der Abwechslung halber als „Wechselausstellung“. Das wäre eigentlich auch eine gute Möglichkeit die ansässigen Firmen die dort befahren werden eine Leinwand oder Werbefläche zu bieten. Also quasi in bester Straßenbahn-Manier. Oder man könnte auch in jeder befahrenen Gemeinde einem gestalterischen Wettbewerb ausrufen und die Gewinner-Entwürfe könnten sich dann temporär „sehen lassen“. Ach diese Idee gefällt mir sogar am Besten. Glaube wenn man merkt, dass sich jemand was dahinter gedacht hat. Sogar mit Herz dabei ist, dann kann das was werden. Bin da aber ganz zuversichtlich, die Straßenbahnen tragen ja jetzt schon eine „persönliche Note“ in Form von Namen mit sich. Auf der Brenzbahn meine ich das auch schon gesehen zu haben, denke sie trugen Namen einiger Gemeinden mit sich. Solange der aufmerksame Beobachter die Liebe zum Detail / der Teufel steckt im Detail entdeckt… ist alles gut…


    Fazit: Man ist bereits auf einem guten Weg. Da ist aber noch mehr drin! Sowieso zwar noch ein gutes Stück zu gehen. Die Städte sollten halt aber möglichst alle gleich mitnehmen. Dafür braucht man ein Umdenken und Umlernen in vielerlei Hinsicht. Die Zukunft gehört nun mal den öffentlichen Raum. Natürlich werden kritische Stimmen und auch Leute kommen die sagen, ach der öffentliche Nahverkehr und diese Leute! Aber irgendwo muss man doch anfangen, wieso dann nicht bei sich?

    Es gibt heute viele einsame Menschen. Corona hat die Situation noch verschärft. In Ulm und in Gerstetten sollen so genannte "Schwätzbänkle" den von Einsamkeit betroffenen Menschen einen Anlaufpunkt geben und ihnen so helfen in ihrer Situation. Sowas finde ich eine sehr gute Idee und ich könnte mir auch vorstellen, das es auch Leuten hilft, die neu in die Region gekommen sind außerhalb des beruflichen Umfeldes Leute kennen zu lernen :)8)


    https://www.swr.de/swraktuell/…schen-gerstetten-100.html

    Das kommt ganz drauf an, wie man es sehen möchte… Das könnte genau so auch unter „Werbung“ fallen. Vielleicht haben wir denen eher, dass ein oder andere Abo „beschert“. Und für die, denen das eh nicht Wert ist.. Könnten womöglich auf den Geschmack kommen, „gut informiert“ zu sein…


    Aber meine Meinung steht… Als wäre es ein „Privileg“ und kein Gemeingut. Das ist sowieso nicht das einzigste Beispiel, was passiert, wenn man der (angeblich) freien Wirtschaft „Narrenfreiheit“ gewährt… und dann „schwört“ (Schwörmontag) man sich noch auf seine „Scheinheiligkeit“ ein… Aber vielleicht gibt es ja ein Umdenken. Besonders wenn man die Erfahrung gemacht hat, man sitzt letztendlich doch nicht am längeren Hebel…

    Weitere Überlegungen:


    - Eine Anlehnung an die mittelalterlichen "Hausschilder" (wie in der Platzgasse), also als prägnantes Stilelement:



    - Denke eine puristische/minimalistische Formensprache entspricht genau dem Zeitgeist. Siehe die aktuelle IAA (München). Ein Konzeptfahrzeug wirkt auch sehr futuristisch. Und doch sind die kommenden „Serienfahrzeugen“ gar nicht so weit weg davon. Insbesondere die Elektroautos
    läuten langsam die Zukunft ein, werden das Straßenbild „stückweise“ verändern und mit Ihnen auch eine neue Stadtgestalt…


    - Durch dieses Strangthema bekommt man ein geschultes Auge für das große Ganze der Altstadt 2.0. Wie bereits geschrieben, wird dass aber erst so richtig deutlich, wenn ganze Straßenzüge gemacht werden könnten oder mithilfe einer Visualisierung / VR-Brillen arbeiten, um verschiedenste Möglichkeiten der Stadtgestaltung der Bürgerschaft gut veranschaulichen zu können / nahe zu bringen. Ulm ist ja Smart-City. Da gibt es also reichlich Potential…


    - Die Stadtverwaltung hat einem klaren Auftrag von der Bürgerschaft bekommen. Die Leute wollen Spitzgiebel sehen und dann sollen sie auch welche bekommen. Das höre ich auch immer wieder in Gesprächen heraus. Wie das Argument mit dem „gesichtslosen Kuben“, die überall ja gleich aussehen. Wobei ich entgegen würde: Es kommt auch niemand auf die Idee, nach Paris, Wien, Budapest… zu gehen und danach zu sagen, ach alles gleich!! Das „ist“ / war der Zeitgeist einfach. Und darum ist die Stadtgestalt auch so wichtig. Vielleicht ist es sogar "ein Geschenk." Ulm hat eine bedeutende Geschichte und dass muss sich „mindestens in der Altstadt 2.0.“ auch sichtbar werden...

    Bei dieser Gelegenheit: Wir sollten ein bisschen darauf achten, nicht zu viele Infos aus Zeitungsartikeln abzuschöpfen - nicht, dass wir mal Ärger bekommen.


    Kein Problem „Finn Finn“ 🙂


    Wollte nur helfen… Kenne leider viel zu viele Leute, die „nur“ Überschriften und die paar Zeilen drunter lesen (oberhalb der Bezahlschranke). Natürlich befinden sich Zeitungen in der digitalen Transformation und kämpfen ohnehin schon ums überleben…


    Aber das geht gar nicht. Das ist wie „künstlich“ die Leute dumm und klein halten zu wollen. Vorbild „deutsches Bildungssystem“. Was ist denn bitte die Alternative, um an „regionale Informationen“ zu kommen??? Sowas ist unmöglich…


    Andere Beispiele: Die öffentlichen Toiletten sind in Ulm auch nicht hinter „Bezahlschranken“ zugänglich. Weil die Erfahrung gemacht wurde, dann bekommt man als Antwort gleich eine Trotzreaktion / Unmut zu „spüren“. Oder wie toll wurden die öffentlichen Verkehrsmittel am kostenlosen Wochenende angenommen? Will man im Gegensatz dazu wirklich Kontrolleure weiter „verheizen“ oder gewissen Leuten in prekären Verhältnissen noch das Leben weiter „schwer machen“?


    Ich könnte dazu zahllose Beispiele ausführen. In Ulm dreht man halt lieber an der Spirale der Gewalt. Dann muss man sich aber auch nicht wundern, warum eine zunehmende Verrohung der (Ellenbogen-) Gesellschaft auf uns zukommt. In Deutschland kommt das „zwangsläufig“, aber es gibt auch gute und schlechte Ecken. Ulm ist also noch nicht „verloren“…


    Kurzum… Entwicklungen brauchen eine gemeinsame Bewegung. Da hilft es nicht, wenn man für Informationen bezahlen muss und ob eine ausgeprägte „Scheinheiligkeit“ vorliegt…


    Auch stelle ich mir die Frage wie in Gottes Namen die Schulen in so einem fragwürdigen Zustand sein können. Da haben auch die Ulmer nichts davon, wenn hier und dort Mal eine Schule mit „Vorbildcharakter“ entsteht. Wie die Geschichte es bereits zeigte, muss man das wohl wieder „selber“ in die Hand nehmen und eine Art Ulmer Gesamtschule entwickeln (Albert-Einstein-Gesamtschule). Am Besten noch mit anschließender (neuer) Albert-Einstein-Universität / Albert-Einstein-Fachhochschule und ein „Ulmer Modell“ um das „deutsche Bildungssystem“ retten…
    Auch in Hinblick auf die NBS Stuttgart-Ulm und NBS Ulm-Augsburg (München) könnte es helfen, Ulm für die Zukunft frisches Blut nach Ulm zum pumpen, also nach vorne zu bringen…