Beiträge von 123

    In einigen Abschnitten, etwa beim Eingang, finde ich diesen Gegenentwurf ganz spannend. Gleichzeitig ist das architektonische Zitat an dieser Stelle auch etwas fehlplatziert, würde ich sagen - ein solches Gebäude würde ja die Formsprache von keinem Gebäude in dieser Gegend aufgreifen, sondern sich quer dazu legen.
    Gerade der vollflächige Spitzgiebel ist natürlich ziemlich brutal...


    Witzigerweise macht mir das aber irgendwie noch mehr Lust auf das Kinder- und Jugendtheater. In der Fußgängerzone brauche ich mehr Durchlässigkeit und Leichtigkeit, das darf nicht oppressiv wirken, aber an der Neutorstraße kann das eine echte skulpturale Wirkung entfalten - so ein richtiger Monolith.

    Wenn man mit der Neugestaltung der Fußgängerzone / das Sanierungsgebiet einen Spagat zwischen urbanes Ulm / „ulmisches Ulm“ versucht…

    Dann würde die Bahnhofstraße noch zum zum „Team-Urban“ gehören. Ich kann damit schon noch „irgendwie“ leben. Besonders wenn man die Sedelhöfe, zukünftiger Citybahnhof, Friedrich-Ebert-Straße, Olgastraße / Neutorstraße ins Team-Urban wählt….


    Vielleicht wird der Dudler-Bau (Kinder- und Jugendtheater) ja auch zum benachbarten „Müller-Bau“ Einfluss üben… 🙂

    Hoffe, dass der Gemeinderat das auch so sieht. Man muss die Stadt halt (in Zukunft) vom (City)Bahnhof „ausgehend“ sehen / denken. Dann steht der Theater-Standort auch außer Frage. Die eigentliche Frage ist also: Sollten sich die Attraktionen verteilen oder bündeln? Berechtigte Frage…


    Und was ist eigentlich mit dem Gravitationswellen-Entwurf? Besonders, dass knapp 100 Jahre nachdem Albert Einstein es voraussagte, glaub es war 2015, konnte es technisch erst nachgewiesen werden… Ich war tief beeindruckt… „Wünsche mir“, man nehme es für ein zukünftiges SSV-Stadion und dann gleich ein neues Selbstverständnis der Stadt zum Einstein-Erbe…


    https://einstein.center


    Die Stadt muss „endgültig“ das Einstein-Erbe annehmen / diese „sympathische Zurückhaltung“ zu diesem Thema aufgeben. Man befindet sich „in stetiger Konkurrenz der Städte“. Und Ulm muss sich im Modernisierungsjahrzehnt der 20er Jahre sowieso neu aufstellen. Wann wenn nicht jetzt?

    Bald wird das Ulmer Münster auch nur noch zum höchsten „evangelischen“ Kirchturm der Welt werden. Der perfekte Zeitpunkt ein Einstein-Mekka / die Einstein-Marke hochzuziehen. Dann könnten vielleicht sogar, noch mehr Touristen als bisher / hierher „pilgern“…

    Münsterkletterer (Sonntag):


    https://www.ulm-news.de/weblog…cht_Roofer_dingfest_.html


    https://www.swp.de/suedwesten/…-greift-ein-59326541.html


    https://www.swp.de/suedwesten/…efaehrlich_-59331349.html


    https://www.swp.de/suedwesten/…n-kommentar-59333157.html


    https://m.augsburger-allgemein…kletterer-id60487511.html


    Beispielvideo:


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    https://www.swp.de/suedwesten/…ter-gebaut_-59326599.html


    Favorisierter Standort?



    - Laut Vereinsvorsitzender (Nancy Hecker-Denschlag) favorisierter Standort:


    - Brachliegendes Bahngelände (Blaubeurer Tor)


    - Gemeinderat hat aber das „letzte Wort“


    - Offizieller Architektenwettbewerb wird vorbereitet


    - Interaktives Science Center (wie das Technorama in Winterthur):


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    - Spenden gesucht (Weltweit)


    - Offizielle Namens- und Abbildungsrechte dieses Jahr bekommen


    - Zum „100 Jahre Nobelpreis für Einstein“ findet eine große Veranstaltung (im Stadthaus) statt / wird gestreamt.


    - Wann: 27.11.2021 und 01.12 - 03.12.2021


    - Gäste: Unter anderen, Prof. Harald Lesch.


    - Thema: Was Licht alles kann, Einstein bis Heute.


    123 Sehr trefflich formuliert und erkannt. Das ist mir immer noch schwer im Magen, vor allem, wenn ich jetzt höre, dass die Alternative nun eine Buslinie über die Stuttgarter Straße sein könnte.


    Die angestrebte Tunnellösung zeigt doch, dass die Verwaltungsspitze sich gegen alle Widerstände / Herausforderungen durchsetzen möchte.


    Das war auch sicherlich mit der Seilbahn der Fall. Vielleicht war es nur eine LGS zu früh und (LGS1980,LGS2030,LGS2080?) es handelt sich nur um einem taktischen Rückzug!? 🙂 Diese „Verschwörungstheorie“ macht Sinn, wenn mit dem Blaubeurer-Tor-Tunnel der Anfang gemacht wird, dann folgt mit den Jahren Stück für Stück „der Rest“ bis zur Adenauerbrücke!


    Aber das ist schon zu weit gedacht. Aber „der Weg ist das Ziel“… 🙂


    Und Ulm hat ja „wirklich“ eine Bustradition inne. Eine vernünftige / sympathische (Not)Lösung würde ich für etwas anderes schon opfern können / wollen..

    https://www.swp.de/suedwesten/…hen-muessen-59255703.html


    https://www.swp.de/suedwesten/…n-kommentar-59261171.html


    https://m.augsburger-allgemein…efaehrdet-id60463156.html


    - Durch Risse in den Wänden aufmerksam geworden


    - Statiker überprüfte dann die Querbalken


    - Beschädigte Fundamente


    - Mögliche Gründe:

    Starkregenereignisse / hereindrückendes Grundwasser (SWP)

    Laut OB: schlechtes Fundament / Nachkriegsjahre (Augsburger Allgemeine)


    - Herangehensweise:

    Durch Stahlrahmen die Standfestigkeit sichern / Fundamente restaurieren


    - Dauer:

    Mitte Oktober und Ende des Jahres


    - Kosten:

    Mehre hunderttausend Euro


    - Für 23 Klassen suchte man ein vorübergehendes Zuhause


    - Klassen 5-8 bleiben aber im angestammten Zuhause


    - Plus Ausweichoptionen (Schaffnerschule, Ulrich-von-Ensingen-Schule, Bürgerhaus Mitte..)


    - Oberstufen ziehen ans Donauufer (Ziegelländerweg)


    - An die alte HfK+G / zukünftiger Firmensitz:


    https://nething.com/projekt/hfkg-ulm/


    - Großkanzlei SGP Schneider & Geiwitz schringt bei


    - Geiwitz verspricht für den zukünftigen Büroturm zusätzlich:


    "Wir wollen die Leute einladen." Etwa dazu, sich auf die Treppenstufen zu setzen oder in der parkähnlichen Anlage zu flanieren.

    https://www.swp.de/suedwesten/…ler-gebaut_-59231815.html


    - Kommt es zum Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der Adenauerbrücke / Gänstorbrücke?


    - Michael Jung (Leiter Abteilung Verkehr) setzt auf die Gänstorbrücke


    - Die Gänstorbrücke hat zwar 4 Bauherren (Ulm, Neu-Ulm, Ba-Wü, Bay und teilen sich in etwa die Finanzierung)


    - Dazu ist der Bauherr der Adenauerbrücke dagegen „nur“ der Bund


    - Mögliches Klagepotential wäre aber der Flächenverbrauch / Ehinger Anlagen durch Umweltschützer / Verbände


    - Breite Mehrheit für 8-spurige Adenauerbrücke (PS: wobei die Fahrbahnen nicht mehr werden, eher eine zukunftsträchtige Lösung für ÖPNV, das vergessen die „immer“ zu erwähnen und dann klammern sich natürlich gleich die Baumumarmer daran, ungeschickte Formulierung)


    - Auf bayrischer Seite befinde sich die Adenauerbrücke noch in der „Vorentwurfphase“, diese beinhalte „trotzdem“ eine Variantenabwägung, um eine genaue Kostenberechnung (bisher schätzt man 40 Millionen) den Bund zu ermöglichen


    - Frühjahr 2022 könnte der Genehmigungsweg begangen werden


    - Planfeststellungsverfahren (um Baurecht zu erlangen) gegen 2023


    - Über die „Vorentwurfsphase“ könnte die Gänstorbrücke schon im Herbst 2021 gehen. Dort entscheidet der Gemeinderat (Ulm) / Stadtrat (Neu-Ulm) darüber. Dadurch kann also der Genehmigungsweg bereits beschritten werden…


    - (Kein Wort zur maroden Wallstraßenbrücke)



    - Vor der LGS 2030 sollten aber beide Brücken stehen


    - Gänstorbrücke (vorsichtige Schätzungen) 2024-2026


    - Adenauerbrücke 2025-2028

    https://m.augsburger-allgemein…lm-weiter-id60437801.html


    - Marienstraße / An der Kleinen Donau

    - Bei der Herdbrücke, markantes Eckgebäude

    - Sanierung abgeschlossen, Innenausbau startet

    - VR-Bank

    - Büro- und Bankgebäude

    - Ursprünglicher Plan: Zukunftsfiliale mit Videoberartung

    - Immobilienabteilung zieht aber nun von der Ludwigstraße ins EG um

    - Abteilung Bauwerk ins 1.Stock

    - Also keine Bankautomaten, kein Schalter

    in der Marienstraße

    - Gestaltung der Räume solle sich abheben und zum Thema Immobilien passen

    - Bezug 2022 vorgesehen


    - Verzögerungsgrund (Ende 2017):

    - Schlechte Bausubstanz, 60er Jahre

    - Marode Betonstützen an der Außenseite

    - Immer wieder im Inneren auf Mängel gestoßen

    - Am Hauptsitz (Ludwigstraße) ist ein Umbau oder Neubau angedacht

    - Bauprojekt wurde aber zurückgestellt

    - Nächste Planungen Ende 2022/Anfang 2023

    - Erst nach dem Neubau am Heiner-Metzger-Platz geht es weiter

    - Pläne der Stadt Neu-Ulm: Die Ludwigstraße zur Flaniermeile umgestalten

    Weitere Überlegungen:


    - (Zum Argument: zu minimalistisch/steril, wenig Abwechslung): Anzüge scheinen sich auch zu gleichen. Die Farbauswahl ist (bei gutem Geschmack) genauso „limitiert“.

    Ulm muss halt einem stilprägenden / stilsichere / „ulmische Baukultur“ entwickeln. Werden dafür das Rad nicht neu erfinden müssen. Ein Spitzgiebel bleibt aber halt auch die Urform eines Hauses, heutige Kindern lernen das in Form des Spieles: „Haus vom Nikolaus“… 🙂


    - Natürlich kann man nicht viel von einem „normalen Bürgerhaus“ erwarten. Befürchte aber, dass in Zukunft dann diese Häuser einen Stellenwert „genießen“, wie Heute die Nachkriegsbauten. Muss man es also so nicht zweimal anfassen(Baustellen)? Oder fehlt da einfach das große Ganze oder besser gesagt, eine gemeinsame Vision der Altstadt von Morgen?


    - Der „verlorene Charme“ der Altstadt bestand auch durch die „engen Gassen“. Das könnte man insbesondere entlang der Hirschstraße wiederherstellen (auf Straßen die sowieso aufs Münster zulaufen), indem man (teilweise sehr) hohe Giebelhäuser baut. Also die engen Gassen in einem anderen Maßstab neu interpretieren. So hat man den Look / die Stimmung aufgenommen. Jedoch ohne das man wirklich an Straßenbreite verloren hat. Und als Trumpf würde es sich nicht so extrem aufheizen. Verschattung, Mircoklima…


    - Das Problem der ausufernden Außenbestuhlung könnte man lösen, wenn man zum Beispiel das 1.Stock / 2 Stock, also mit einem nach innen gerichteten Wintergarten, mit einem offenen Grundriss im voraus konzipiert. Besonders in verengten Bereichen der Hirschstraße, Münsterplatz, an der Blau könnte man so zusätzlichen / multifunktionalen Platz schaffen…



    - Auch ist das eine Frage des historischen Erbes. Sollte echt mal in einem DeLorean DMC-12 mit Zeitmaschine einsteigen und dann in die Blütezeit Ulms (zwischen den Jahren 1250-1500) reisen und

    bißle erzählen /aufzeigen…

    Nachdem das alte Ulm ein Votum für die Neugestaltung der Fußgängerzone / das Sanierungsgebiet mir mitgegeben hat. Geht es weiter ins Jahr 1890 zur Fertigstellung des Ulmer Münsters, während des zweiten Votums fahre ich noch eine Runde in der Straßenbahn und denke vielleicht wäre eine Straßenbahnfahrt durch die zukünftige Altstadt 2.0 ein ähnliches Abenteuer…


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    - Danach geht es zurück ins gegenwärtige Ulm, auf dem Weinhof angekommen, merke ich die Magie des Schwörhauses ist verflogen. Ein Kopie versucht das schmerzliche Fehlen „gekonnt“ zu verdecken. Mit gesenktem Kopf laufe ich zur Dreifaltigkeitskirche, das könnte genauso in Disneyland Paris so stehen, dabei denke ich an folgende Doku und dass es diese Frankfurter noch schlimmer erwischt hat:


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    - An dieser Doku sieht man diese armselige Einstellung schon wieder. Der Denkfehler dabei ist: So kann die Vergangenheit nicht in Friede ruhen, man holt sie wie Frankenstein vermeintlich zurück, wird aber dadurch nur jedes Mal daran erinnert, was man verloren hat, was man eigentlich vergessen möchte…

    Es gibt auch schöne Spitzgiebelhäuser in Ulm, keine Frage, aber ich finde es nimmt überhand und die Gebäude ähneln sich oft sehr. Gestalterisch könnte man da mehr machen. Sie wirken auch sehr steril.

    Naja, die bisher genannten Beispiele sind ja meist verstreut zu finden und auch haben „eher“ die Folgen der Kriegswirren im Stadtbild überhandgenommen…


    Mir gefallen 90% der Beispiele ja auch nicht. Aber Puquio bringt es auf den Punkt. Durch einem groben Überblick, bis hin zur genaueren Betrachtung werden erst langsam die feinen Unterschiede deutlich…


    Vielleicht wird es ja helfen, ganze Straßenzüge diesmal zu transformieren (Neugestaltung Fußgängerzone / Sanierungsgebiet). Durch Rosinenpickerei wie markante Eckgebäude, bleibt dem Bürger das (fehlende) große Ganze undurchschaubar…