Angepinnt Neubau Wohn - und Einkaufsquartier Sedelhöfe

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    • Neubau Wohn - und Einkaufsquartier Sedelhöfe

      Mit dem Projekt Sedelhöfe soll ein Einkaufsviertel entstehen, das unterschiedliche Gebäude um-fasst und durch ein System von witterungsgeschützten Gassen und Passagen verbunden ist. Entstehen soll nicht ein Nukleus, der als Fremdkörper in den Stadtgrundriss implantiert wird und der den Eindruck eines abgeschlossenen Einkaufszentrums erweckt, sondern eine Art innerstäd-tischer Einkaufsstadt. Entsprechend soll sich die Galerie aus dem Stadtgrundriss heraus entwi-ckeln und in den Stadtgrundriss integriert werden. Die bestehenden Wegebeziehungen werden durch den Neubau nicht unterbrochen, sondern aufgenommen und als wiedergewonnene öffentliche Räume weiterentwickelt. Damit ergibt sich ein Nebeneinander von öffentlichen und privaten, dabei aber öffentlich zugänglichen Räumen. Der öffentliche Raum wird in die Galerie hinein fortgeführt. Die Gassen und Passagen unterteilen das Planungsgebiet in unterschiedliche Baufelder, auf de-nen jeweils eigenständige Baukörper entstehen. Diese sind zwar einzeln ablesbar, fügen sich aber zu einem einheitlichen Ganzen zusammen. Die architektonische Form ergibt sich damit nicht aus der zufälligen Form des Grundstückszuschnittes, sondern aus der Anordnung von dif-ferenzierten Stadtbausteinen. Durch die Kombination von überdachten Gassen und unterschied-lichen Baukörpern soll dem Besucher nicht der Charakter eines Innenraumes vermittelt werden, sondern es erfolgt eine klare Trennung zwischen Verkaufsfläche und Gasse bzw. Passage.

      Neue Visualisierung 2015


      citybahnhof.ulm.de/downloads/Sedelhoefe.pdf

      Stadt Ulm




      Noch steht der Stadtsäckel allerdings mit etwa 130 Millionen Euro im Soll. Allerdings erwartet Czisch, dass in Kürze mit einem Schlag etwa 30 Millionen Euro durch den Verkauf von Grundstücken an der Bahnhofstraße eingenommen werden. Wie berichtet, soll am Ende der Bahnhofstraße rund um die Sedelhofgasse das Wohn- und Einkaufsquartier „Sedelhöfe“ entstehen.


      http://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Schulden-auf-Tiefstand-id16696281.html

      nuz
      Obwohl die Probleme der Welt immer komplexer werden, bleiben die Lösungen beschämend einfach.
      Bill Mollision

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von reinhold ()

    • Internationale Ausschreibung geht in ihre entscheidende Phase

      Bis Jahresende soll Klarheit bestehen, wer am Ulmer Sedelhof plant und baut. So lange herrscht eisernes Schweigen - aus Wettbewerbsgründen.


      http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/Ulm-Sedelhoefe-Ausschreibung-Entscheidung-Goenner;art4329,1194523

      Südwest Presse
      Obwohl die Probleme der Welt immer komplexer werden, bleiben die Lösungen beschämend einfach.
      Bill Mollision
    • mal eine frage :

      die letzten berichte der öffenlichen über das
      sedelhofpojekt sind etwas verwirend.

      heute in der swp steht 4.1 millionen euro für verkauf von
      der tiefgarage. ist das nur die grundfläche, oder ?
      das ganze soll ja abgerissen werden. wobei die rede ist
      von einmal alles, dann aber wieder davon dass die
      unteren zwei etagen bleiben sollen. in so einem fall, also nur ein
      teilabbruch müsste das alles doch mehr wert sein.

      gibt es darüber an einer anderen stelle mehr informationen. ?(
      Sedelhöfe Galerie, klick, Orginalgröße,
      "Die beste Methode das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken." ( Jonathan Swift )
    • 140 bis 160 Millionen Euro reine Investitionskosten. Und weil das noch nicht beeindruckend genug ist macht die Stadt dem Grundstücksverkauf noch 1,5 Millionen Euro Gewinn. Auf der Simulation sieht die verwinkelte Passage etwas schmal aus wie ich finde.

      Danke bst
    • Muss mich etwas am Kopf kratzen, was die neuen Infos und die Visualisierung angeht. Können die Sedelhöfe tatsächlich nur unwesentlich mehr kosten als die Glacis-Galerie? Das Ulmer Projekt stelle ich mir irgendwie deutlich komplexer vor, insbesondere, was die Lage angeht. Aber das liegt dann wohl in der Hand der Investoren.

      Bei der Visualisierung stören mich einige Elemente, die meinen Erinnerungen widersprechen. Abgesehen davon, dass da der Klotz vom Sport Sohn als Neubau eingefärbt ist: sollen die ganzen Gebäude tatsächlich stehen bleiben? Also der etwas flachere Bau daneben, der im Erdgeschoss Staib (?) und Sparkasse beherbergt, der hässliche Bau neben dem Mäces mit der Volksbank-SB-Filiale im EG, das Gebäude mit dem Thai-Restaurant sowie der Garagenbau und das Bürohaus daneben? In dieser Form wäre das ja arg verhackstückt, aber ich kann's mir auch nicht vorstellen, zumal ich's anders im Kopf habe. Muss eine schlampige Visualisierung sein.

      Ansonsten finde ich die Vorstellungen aber auch nicht sooooo gelungen. Die oben angesprochene Gasse sieht tatsächlich arg schmal aus, und eingefasst in eine im Vergleich dazu bedrückend hohe Betonschlucht scheint sie auch zu sein. Hoffe mal, dass die anderen Visualisierungen besser/schöner ausfallen.

      Klar steckt in jedem von uns ein kleiner Stadtplaner (müsste mal wieder meine alten PC-Simulationsspiele aus dem Schrank holen...), insofern ist's nur billig, in einem Forum Forderungen zu stellen. Träumen kostet nix. Aber für die Sedelhöfe würde ich mir trotzdem eine radikalere und umfassendere Lösung besser vorstellen können als einen Quasi-Wiederaufbau der Ecke.

      Wunderbar wäre eine neue Sichtbeziehung vom Bahnhof zum Münster, zum Beispiel, auch wäre ein nicht zu kleiner Platz am Endpunkt des Subways und Eingang zu den Sedelhöfen wie zur Innenstadt schön. Man müsste sich auch überlegen, ob die Kelter-, Sedelhof- und Mühlengassen nicht verzichtbar oder ersetzbar wären - insbesondere, sollte im neuen Theaterviertel die neue, große Straße [Ulrichstraße? Uhlandstraße?] verwirklicht werden. Überhaupt, eine architektonische Verknüpfung von Sedelhöfen und Theaterviertel wäre eigentlich die Premiumlösung; müssen ja nicht gleich Skywalks oder eine Untertunnelung der Olgastraße sein, aber als hochrepräsentative Gegend Ulms wäre da ein Highlight sicher nicht verkehrt... ^^
    • Die Visualisierung finde ich auch ziemlich unprofessionell. Eventuell gibt sie nicht den gesamten Planungsstand wider? Naja.

      Zu den Gebäuden: Der graue Klotz rechts gegenüber des Bahnhofs (mit Frisör, Ärzten, "Linie 1") bleibt wohl bestehen, das war meines Wissens nie anders angedacht. Dass der graue Waschbeton-Block an der Olgastraße mit dem Thai-Restaurant stehenbleibt, möchte ich stark bezweifeln. Aber das Gelände scheint zumindest nicht in das Sedelhofprojekt eingebunden zu sein. Das Sport Sohn-Gebäude erhält laut Visualisierung einen Anbau; die Sedelhofgasse wird demnach nicht erhalten (was ich gut finde).

      Insbesondere den nordöstlichen Abschnitt finde ich wegen seiner Kleinteiligkeit interessant. Dieser Durchbruch bzw. die Gasse von der Friedrich-Ebert-Straße her erscheint mir allerdings auch sehr eng. Ansonsten kann man hoffen, dass die Fassadengestaltung noch etwas hergeben wird.

      Vielleicht ist es sogar besser, wenn man die Infos wie ich nur second hand hat und nicht an der Quelle sitzt. Sonst regt man sich nur noch mehr auf (siehe "Citybahnhof" bzw. Planungen der DB für den NBS-Abschnitt Ulm Hbf). Weil die Investoren oder eben die Damen und Herren mit der Planungshohheit am Drücker sitzen, und die Stadt kaum einen, bzw. noch weniger der Bürger, Einfluss auf solche Großprojekte haben.

      edit: naja, zugegeben, die Stadt Ulm hat doch maßgeblich an den Planungen zu den Sedelhöfen mitgewirkt bzw. sie sogar initiiert. Und mit dem Kauf der Grundstücke darauf hingearbeitet. Trotzdem ist die Nutzung eine Sache des Investors, ebenso wie die genaue Gestaltung und etwaige Änderungen während der Planungs- und Bauphase. Und der Teufel steckt bekanntlich oft im Detail ;)
      Ulm ist Provinz.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Aquarium ()

    • Danke Thorsten für die fast unüberschaubare Anzahl an neuen Bildern.

      Hab auf donau3fm.de eine mir bisher unbekannte Visualisierung gefunden. Die Passage scheint doch großzügiger ausgelegt zu sein als ich bei dem Bild aus der swp noch dachte. Auch gefällt mir die Fassade sofern es so kommen soll auch ganz gut.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bauzaun ()

    • möchte noch nicht viel dazu sagen, die simulation sagt doch noch
      wenig aus. ein teil davon schein mir aber doch gelungen.

      in verbindung mit der neuvermietung des walzgebäudes war auch von
      sportsohn und seinen wünschen einer erweiterung die rede.
      so scheint mir doch jetzt dass ein teil von sportsohn in das
      sedelhofprojekt genommen wurde.

      das gebäude ist doch höher u. auch grösser.
      wenn es in verbindung des projektes nun auch zur bahnhofstrasse
      eine neue fasade bekommt u. diese hässliche schwimmbad-
      plättung der nachkriegszeit verschwindet, dann wäre es ein grosser gewinn.
      Sedelhöfe Galerie, klick, Orginalgröße,
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    • noch einige neuigkeiten. :)

      berricht der neu-ulmer zeitung..

      augsburger-allgemeine.de/neu-u…dtviertel-id19774751.html

      und auch noch die seite des investors

      diese smulation auf der investorseite zeigt schon einiges mehr, es scheint so das es zwischen den gebäuden
      doch mehr platz gibt, als auf dem ersten bild in der swp zu ekennen ist :P

      MAB
      Sedelhöfe Galerie, klick, Orginalgröße,
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    • Einkaufen, arbeiten, wohnen

      Einstimmig hat der Ulmer Gemeinderat beschlossen, die MAB Development mit der Realisierung der Sedelhöfe zu betrauen. Anders als ursprünglich geplant, soll dort ein gemischtes Quartier entstehen.


      Artikel

      Südwest Presse
      Obwohl die Probleme der Welt immer komplexer werden, bleiben die Lösungen beschämend einfach.
      Bill Mollision
    • Thorsten schrieb:

      Einkaufen, arbeiten, wohnen

      Einstimmig hat der Ulmer Gemeinderat beschlossen, die MAB Development mit der Realisierung der Sedelhöfe zu betrauen. Anders als ursprünglich geplant, soll dort ein gemischtes Quartier entstehen.


      Artikel

      Südwest Presse
      Der Schnitt und der erste (bislang einzige) Kommentar unter dem Artikel machen mich etwas nachdenklich. Denn wenn tatsächlich schon ab dem zweiten Stockwerk Büros und Wohnungen verplant werden, anscheinend in ausnahmslos allen Gebäuden, dann klingt das nach einer unnötig kleinstädtischen Lösung. Es muss ja keine Mall sein und es müssen auch keine hingeklotzten Türme sein, aber doch auch bitte mehr als nur eine weitere Ladenzeile, die die bestehende Bahnhofstraße lediglich ausweitet, nicht aber aufwertet. Ein Tor zur Innenstadt wäre das nicht unbedingt. Die Tiefgaragenlösung gefällt mir an sich, aber mehr als die bestehenden 560 Plätze aus dem Parkhaus hätten es auch sein dürfen.

      Sehr viel hängt wohl davon ab, ob der Subway mit einer große Lösung verwirklicht wird. Das würde andere Bedingungen schaffen. Wenn er nicht kommt, hätten wir im Grunde genommen nur eine Auffrischung der altbackenen Strukturen, und damit eine große Chance verpasst.
    • An dieser Stelle bevorzuge ich sogar eher eine kleinteilige durchlässige Bebauung. Mir war die bauliche Trennung zur Hirschstraße schon immer ein Dorn im Auge. Bei der Platzgestaltung sollte man sich meines Erachtens durchaus am historischen Bahnhofsplatz orientieren. Natürlich unter heutigen infrastrukturellen Gegebenheiten versteht sich. Die Öffnung vom Bahnhof zur Hirschstraße sollte meines Erachtens oberirdisch forciert werden. Am Bahnhof selbst sollte man durchaus ein großstädtisches Ausrufezeichen mit Bahnhof und Hochhaus setzen.





      Bilder Thorsten| Bauforum-Ulm
      Obwohl die Probleme der Welt immer komplexer werden, bleiben die Lösungen beschämend einfach.
      Bill Mollision
    • Tolle Aufnahmen! Habe mir gestern erst das SWP-Buch "Einst und Jetzt" geholt - kein ansprechender, dicker Schmöker für den Kaffeetisch, aber eine ganz gelungene Gegenüberstellung alter und moderner Bilder. Ich kann deinen Wunsch auch nachvollziehen und finde es, daran anschließend, etwas schade, dass nie ein richtiger Platz für dieses Areal zwischen Bahnhofsvorplatz und oberem Ende der Bahnhofstraße diskutiert worden ist.

      Meines Erachtens hätte ein schön gestalteter Freiraum circa da, wo heute das unsägliche Gerümpel mit Mäces, Befurt, Linie 2 und Volksbank steht, angeboten. Man muss sich überlegen, wie es auf den Ulmbesucher wirkt, wenn er den Hauptbahnhof verlässt und zunächst einmal einen breiten, querliegenden, Gebäudeblock vor sich sieht. Absolut abweisend. Mit einem neu gestalteten Bahnhofsvorplatz, der auf der anderen Seite der Friedrich-Ebert-Straße mit einem neuen Platz korrespondiert, mit einem breiten, einladenden Subway und großzügigen oberirdischen Übergängen angebunden wird und eine neue Sichtachse sowohl in die Sedelhöfe wie auch die Bahnhofstraße hinab und zum Münster eröffnet, hätte man einen fantastischen Innenstadtbereich geschaffen, ein echtes Tor zur City. Ein solcher Freiraum lässt sich dann auch schön von einer hohen, großstädtischen Bebauung einfassen, am liebsten auf der Bahnhofsseite.

      Ich befürchte, dass die Sedelhofbebauung diese Chance vertan wird,sollte wieder ein querliegender Block eingeplant werden.