Neubau eines innerstädtische Quartiers, ehemals Hotelplanung Karlstraße-Neutorstraße.

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    • Neubau eines innerstädtische Quartiers, ehemals Hotelplanung Karlstraße-Neutorstraße.


      Bild Oktober 2012

      Deshalb sei auch ein Hotelneubau in der Neutorstraße auf dem Grundstück gegenüber den SWU einstweilen zurückgestellt.


      Artikel

      Südwest Presse | Bilder Thorsten | Bauforum-Ulm
      Obwohl die Probleme der Welt immer komplexer werden, bleiben die Lösungen beschämend einfach.
      Bill Mollision
    • Danke für den Thread, Thorsten.

      Von Plänen zu einem Hotelneubau hat man ja schon vor einigen Jahren gehört. Passiert ist leider noch nix seither. Aber gut zu wissen, dass diese Pläne nicht fallengelassen wurden.

      Ich muss zugeben, ich kann mich nicht erinnern, ob und was für eine Bebauung dort früher war. Jedenfalls ist die Lücke an prominenter Stelle an der Einfahrt zur Innenstadt nicht schön und sollte wirklich geschlossen werden. Gerne auch mit > 5 Stockwerken ... :)
      Ulm ist Provinz.
    • Wenn schon das SWU-Hochhaus gefällt worden ist, würde ich auch hier keinen Turm erwarten... muss aber auch gar nicht sein, gibt ja auch andere schöne Sachen, die man anstellen kann. Ich würde da einen Bau mit einer abgerundeten/geschwungenen Ecke zur Kreuzung hin ganz interessant finden, hätte was Großstädtisches ;). Oder aber, man bewahrt die Bäume und baut das Hotel etwas zurückgezogen in den Block oder eher an die Neutorstraße.

      Leider ist das noch ganz ferne Zukunftsmusik, wenn es heißt, dass ihnen die Baustellen gerade zu viel werden und sie sowieso erstmal die neue Haltestelle hochziehen wollen. Vor ~2015 wird das nix. Fände es aber gut, wenn es nicht nur Stückwerk bleibt sondern der ganze Block überplant wird - mehr als die Hälfte ist ja Brache. Zur Bessererstraße hin wird's passabel, aber der Rest ist entweder Brache, Flachdachbaracke, oder eher heruntergekommener 50er-Jahre-Bau. Sieht von oben sogar noch schlimmer aus, von unten hat man sich ja schon irgendwie dran gewöhnt...
    • Mit 5 Stockwerken an der Ecke wird es gehen, mehr wohl nicht.
      Das Gebäude an der Neutorstrasse sowie die niederen Baracken
      im Hinterhof müssten schon weichen für eine gut Lösung.

      Abzuwarten ist aber noch wieviel Platz am Ende zur Strasse hin bleibt.
      Grund: In Verbindung mit dem SWU Neubau sollen ja noch neue Fussgänge-
      rüberwege an allen 4 Strassen mit neuer Ampelanlage kommen.
      Die Unterführungen werden geschlossen. Dann kommt noch die Strassenbahn
      sowie die Verengung bzw. Neugestaltung der Karlstrasse.
      Dieses alles mus festgemacht sein, dann wissen wir genau wie an der Ecke
      gebaut werden kann.
      Denke 2016 also in 3-4 Jahren werden wir mehr wissen.
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      "Die beste Methode das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken." ( Jonathan Swift )
    • Die Würfel sind wohl gefallen.
      Kein Hotel, ein größeres Quartier.
      Ich glaube es ist gerade das richtige für diesen Eingang in die mittlere Stadt. Die Architektur spricht mich sehr an, es ist nicht einfach ein Klotz und von der Größe und Höhe sicher das richtige an diesem Platz.
      Abgestufte Höhen und zurück gestzte obere Geschoße sowie wechselnde Fensterfronten gefallen mir sehr. Jetzt sollte nur noch ein Teil davon verklinkert werden, dann bin ich sehr zufrieden.

      EMT ARCHITEKTENPARTNERSCHAFT

      Der Entwurf für das neue Quartier an der Karlstraße, Ecke Neutorstraße fügt sich mit seiner klaren Kubatur ordnend in die heterogene Höhenentwicklung seiner Umgebung ein.
      Die Erdgeschosszonen enthalten flexibel aufteilbare Gewerbeflächen für kleine und größere Läden, für Cafes und Restaurants sowie auch Flächen für einen kleineren Lebensmittelmarkt mit Haupteingang an der Ecke Karlstraße – Neutorstraße,
      Alle notwendigen PKW-Stellplätze sind in zwei Parkdecks unter der Hoffläche untergebracht, mit Ein- und Ausfahrt in der Wildstraße. Von der Wildstraße aus erfolgt auch die Anlieferung des Lebensmittelmarkts und dem Großteil der Gewerbeflächen.
      Ergänzend zu den extensiv begrünten Flachdächern der Blockränder, trägt eine Intensive Begrünung der Dachfläche der Innenhofbebauung erheblich zur Qualität des Blockinneren bei und kann von den Bewohnern als grüner Dachgarten genutzt werden.


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      Quelle-Rechte EMT ARCHITEKTENGEMEINSCHAFT,
      german-architects.com/fi/emt-a…tgart/project/karlstrasse




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    • Ist nicht so aufsehenerregend, wie ich es mir für diese Stelle erhofft hatte; aber man kann Bauherr und Architekten ja schlecht zum Vorwurf machen, meinen Fantasien nicht gerecht geworden zu sein :) .

      Den Entwurf finde ich soweit recht ordentlich. Das Volumen ist angemessen, ein paar schöne Details wie die abgestufte Höhe oder der zweigeschossige Lichtraum im Geschoss 6+7 des Eckgebäudes gefallen mir gut. Auch gut: die "Klinkerverkleidung mit variierender Ziegeltönung" zu den Straßen hin; dass man zum Blockinneren kostensparend verputzt, naja, damit kann ich leben ;) .

      Ich hätte allerdings mehr gewerbliche als Wohnungsnutzung erwartet, an dieser den Immissionen exponierten Stelle. Das ist zwar konsequent auf die Straßenbahnhaltestelle ausgerichtet, mit Studentenwohnungen und Mikroappartements, aber so richtig wohnlich halt auch nicht.
    • Bald geht es bei diesem Projekt los:

      Link zum SWP-Artikel

      Im Spätherbst sollen die Abbrucharbeiten beginnen und der Bau bis 2021 abgeschlossen werden.
      Interessant ist auf jeden Fall auch, dass ein Supermarkt ins Erdgeschoss kommen soll.
      Ich finde die Versorgungslage in der Neustadt was Supermärkte anbelangt ja sowieso relativ dürftig...
      Bis auf den Finkbeiner und den Treff 3000 gibt es nichts weiter um den täglichen Bedarf abzudecken,
      umso besser dass sich da jetzt was bewegt! :D

      Hier nochmal der Link zu den Visualisierungen und Entwürfen:

      german-architects.com/en/emt-a…tgart/project/karlstrasse

      Macht auf jeden Fall etwas her.. Schön auch dass die anderen beiden Gebäude mit abgerissen werden! :thumbsup:
    • Das Gesamtprojekt sieht das ganz gut aus. Allerdings hege ich auch Zweifel, dass der Markt die entsprechende Kundenfrequenz, gemessen an der doch recht ordentlichen Größe, aufweisen wird. Und wenn ja, dann halte ich die Stellplatzanzahl für zu gering bemessen.

      Architektonisch solide, verdichtete Bauweise mit schönem Innenhof.

      Eine Frage wurde im Artikel nicht beantwortet, nämlich ob das Projekt in einem Zug oder wie in den Planzeichnungen vermerkt, in zwei Bauabschnitten verwirklicht wird. Bei kompletter Realisierung müsste das Gebäude Neutorstraße 34 (bin mir bei der Hsnr. nicht ganz sicher) auch in deren Besitz übergegangen sein. Da hatte es in der Vergangenheit ja noch gehakt.
    • Neu

      @Wolfe: Laut Anlage 5 der Beschlusvorlage in der Bürgerinfo bleibt das strittige Gebäude samt rückwärtiger Garagenbaracke (?). Ich weiß nicht mehr, wo ich es gelesen habe, aber es scheint an der relativ komplexen Eigentümerstruktur und deren familiären Verbandelungen zu liegen.


      (Bildrechte: Realgrund AG, EMT Architektenpartnerschaft; Quelle: Stadt Ulm)

      Das Gesamtprojekt ist insgesamt zu begrüßen, um den REWE-Supermarkt im EG (wie im Vorhaben- und Erschließungsplan vermerkt) mache ich mir keinen Kopf; das unmittelbare Einzugsgebiet des Marktes ist ein dicht besiedeltes innerstädtisches Wohngebiet mit einer guten vierstelligen Zahl von Anwohnern und zwei großen Schulen in Laufweite, das noch weiter wächst (Abstellgruppe Ost, Dichterviertel). Ich denke, dass der Markt in Sachen Familiengroßeinkauf auch gar nicht in Konkurrenz mit den großen Filialen in der Blaubeurer Straße treten will und REWE hier einen Markt unter seiner City-Flagge unterbringen wird.


      (Bildrechte: Realgrund AG, EMT Architektenpartnerschaft; Quelle: Stadt Ulm)

      Weiterhin nicht begeistert bin ich vom Kopfbau. Angesichts seiner herausragenden Sichtbarkeit von der Ludwig-Erhard-Brücke her ist mir dieses schmale Ding einfach zu fade und schwach und austauschbar; der ursprünglich geplante und doppelgeschossig verglaste Studententreff in den Geschossen 6/7, den ich vielleicht noch als kleines Highlight und Alleinstellungsmerkmal hingenommen hätte und der Teil des siegreichen Wettbewerbsentwurfes war, ist auch klammheimlich aus den Plänen gestrichen worden.


      (Bildrechte: Realgrund AG, EMT Architektenpartnerschaft; Quelle: D&K Drost Consult)