Angepinnt Stadtgespräche Ulm

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    • ein sehr interssanter artickel in der augsburger zeitung.
      ausstellung in der hfg. am hochsträss der wüstenrotstiftung,
      auch über architektur in ulm u. neu-ulm.

      augsburger-allgemeine.de/neu-u…chitektur-id19734586.html
      Sedelhöfe Galerie, klick, Orginalgröße,
      "Die beste Methode das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken." ( Jonathan Swift )
    • Doppelpost, aber aus gutem Grund und diesmal auch ohne Geschwafel ;)

      Aus der StZ , knappe Meldung zur Theatersanierung, mit folgender Bemerkung:
      Durch den Verzicht auf einen Erweiterungsbau für das Eichamt in Ulm sollen drei Millionen Euro eingespart werden.
      Wussten wir etwas davon? Habe eben die Forumssuchmaschine bemüht, ohne Ergebnis. Vermutlich sollte da der flachere Anbau entlang der Elisabethenstraße ersetzt werden. Naja, sollte halt...
    • @ Finn:
      schwäbisches Motto: "No ned hudle."
      Gönner würde sagen: "Maß halten."

      Zurecht. Wir haben sicherlich nicht die letzte Firmenpleite in der Region erlebt. Deutschland ist ein Einwanderungsland mit trotzdem negativem Bevölkerungssaldo. Die Landflucht ist irgendwann wieder rückläufig. Europäische und globale Dauerfinanz(system-)krise werden uns auch weiterhin beschäftigen.

      Zudem: Handel und Verkehr würde ich größtenteils unter die abhängigen Variablen zählen. Wobei einfache Modelle bei so komplexen Szenarien wie Bevölkerungsentwicklung nicht so gut greifen. Würde ich zumindest behaupten ...

      Ich stimme zu: die Handelslandschaft in Ulm und der Region ist jetzt schon gesättigt. Es wird dort infolge der Neuplanungen bei deren Umsetzung große Veränderungen geben, das ist unvermeidbar. Es gilt, das Beste daraus zu machen. Es könnte zum Beispiel mehr nachttaugliche, gepflegte Kneipen in der Ulmer Innenstadt geben, wenn der Einzelhandel dort wegzieht... ;)
      Ulm ist Provinz.
    • Zunächst: Ich bin mir ziemlich schmerzhaft bewusst, dass ich, hm, mehr Interesse als Kenntnis mitbringe :rolleyes:. In letzter Zeit habe ich mal wieder ein paar ordentliche Böcke geschossen... was mir ehrlich leid tut, ich will in Zukunft mit etwas mehr Bedacht posten. Hoffentlich komme ich auch bald wieder öfter in die Stadt rein (lebe im Umland, bin öfter in Stuttgart als in Ulm...), damit ich auch mehr Substantielles und weniger Geschwafel beitragen kann.

      An dieser Stelle hier ist es eher so, dass ich mich mit dem allgemeinen Tempo der Änderungen irgendwie unwohl fühle (ich fordere auch gar nicht, das Tempo anzuziehen, falls das so scheint). Es scheinen mir irgendwie ein paar Dinge auseinanderzulaufen - die mittelfristige Zukunft bringt uns ja richtig viele drastische Einschnitte. Alleine gestern habe ich mir noch einmal den Komplex um den Citybahnhof durch den Kopf gehen lassen: Bahnhof, Theaterviertel, Dichterviertel, Sedelhöfe, Schillerrampe... absoluter Wahnsinn, was da in den nächsten sechs bis acht Jahren alles überbaut wird.

      Wenn man dann aber wieder von den in letzter Zeit immer häufigeren Betriebsschließungen und von den Bedenken hört, die die Verkaufsflächen angehen, dann macht mir das Tempo fast schon Angst. Übernimmt sich Ulm? Wo sind wir zu schnell, wo zu langsam? Wie gesagt, ich fühle mich bei den Fragen etwas unwohl. Die 2010er Jahre scheinen neuralgisch für Ulms Zukunft zu sein - eine Fehlentwicklung in einem Segment der Stadtentwicklung könnte da vielleicht nicht fatal sein, aber eben doch blöde Effekte nach sich ziehen - Gentrifizierung, Ladensterben, Verkehrskollaps,...

      Aber zum Glück kenne ich mich wahrscheinlich sowieso zu wenig aus ;) - die richtigen Leute ("Maß halten.") werden schon die richtigen Entscheidungen fällen. Und nicht falsch verstehen, ich liebe kluge Stadtplanung und schätze schöne neue Architektur sehr!
    • Ganz Ulm ist eine Baustelle :thumbup:

      Ein Bericht diese Woche im Ulmer Wochenblatt.

      swp.de/ulmer-wochenblatt/lokal…stelle;art1168717,1536985

      Tolle sache für die Forums und Bausstellen Liebhaber
      Und der jenige der noch nicht genug hat. Kann dann bald über die Donau,
      da gibts noch mehr. Bis in einem Jahr etwa, Kräne etc satt.
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    • Finn schrieb:

      Der Vergleich ist gut :D.

      Aber irgendwas rumort da schon länger, sonst hätte es auch nicht die Gerüchte um das Interesse vom Sport Sohn am Walz gegeben. Vielleicht sind die auch einfach selber unglücklich mit ihrem Bau?

      Ist spannend, das Gebäude als Teil der Sedelhöfe zu denken. Die schiere Masse des Baus und seine einförmigen Fassaden zur Bahnhofstraße und zur Sedelhofgasse hin sind wohl die Hauptprobleme. Zudem dürfte dann auch die Nordwand nach dem Abriss des alten Gebäudebestands komplett blank dastehen. Zur Bahnhofstraße hin könnte man wohl mit vertretbarem Aufwand eine großflächige Fensterfront verbauen und einen Arkadengang einrichten, nach Norden hin mit einem angestrebten Erweiterungsbau gestalterisch abhelfen und das Gebäude in die Sedelhöfe integrieren. Wäre schon mal was. Der rückwärtige Teil mit der Ladezone bleibt aber ein Problem.

      Edit: Ohje, hab mich genauso vergaloppiert wie Reinhold ;)
      Obwohl die Probleme der Welt immer komplexer werden, bleiben die Lösungen beschämend einfach.
      Bill Mollision
    • Stadtwerke erneuern Trinkwasserleitungen an der Zinglerstraße [SWP]

      Die Stadtwerke erneuern die maroden Trinkwasserrohre an der Zinglerstraße und sorgen damit für eine größere Sommerbaustelle. Bis Ende der Schulferien sollen die Bauarbeiten jedoch wieder beendet sein.

      Den SPD-Vorschlag finde ich interessant. Bin ehrlich gesagt länger nicht mehr in die Stadt reingekommen und kann die derzeitige Stauentwicklung nicht beurteilen, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass eine nur noch zweispurige Zinglerstraße hinter der Kreuzung mit der Schillerstraße, entlang der Wohnhäuser, den Verkehr gut genug bewältigen würde. Auf der Brücke wäre sie dann ja wieder dreispurig, und bis zur Kreuzung würde man die dritte Spur als Linksabbiegespur belassen - dürfte für den verstärkten Verkehr zu, hust, Y und UZ sinnvoll sein. Ein bisschen mehr Grün und weniger Blech könnte dieser belastete Abschnitt ganz gut vertragen, mir gefällt die Idee.
    • Ulm als Hintergrundkulisse im TV-Werbespot?

      …als ich gestern Abend im ZDF einen Werbespot gesehen haben, glaubte ich das Hochhaus in der Karlstrasse in Ulm erkannt zu haben! Meine Freundin dementierte dies zwar, und sagte ich habe schon einmal behauptet das Ulmer-Münster in einem Werbespot (Schwäbisch Hall ) gesehen zu haben. Zugegeben das überdimensionale Münster wirkte dort stark in eine ländliches Dorf rein retuschiert zu sein!! und könnte aber auch das Münster von Freiburg gewesen sein. :whistling:

      :!: Diesmal aber bin ich mir ziemlich sicher: YouTube


      "Im Fernseher gestern ging der Werbespot etwas länger und bei einer weiteren Ansicht war auch noch das Ulmer Münster zu erkennen."
    • Wow, das ist ja mal witzig!

      Rechterhand kann man das Türmchen auf den Gold Ochsen-Hauptgebäude erkennen; hab dann die Konstellation genutzt, um den Aufnahmeort zu finden: am "Ostbahnhof", gleich neben Radio7, gut zu erkennen am Haus mit den schwarzen und roten Dachhälften. Sehr schöne Ansicht, lernt man Ulm doch gleich mal wieder aus einer anderen Perspektive kennen, und Aquarium wird's auch freuen ;)
    • Starker Standort Ulm
      Das Stadtoberhaupt versicherte ansonsten, die Kritikpunkte, die in der IHK-Studie zutage treten, Punkt für Punkt abzuarbeiten. Dabei geht es nicht zuletzt um die Verfügbarkeit von Wohnraum, bei der Ulm viel schlechter abschneidet als das vergleichbare Reutlingen, jedoch besser als Tübingen. [...] Beim Wohnbedarf seien zwei Drittel des Problems hausgemacht: durch mehr Flächenbedarf der Menschen und zunehmende Scheidungen. Lediglich ein Drittel entfalle auf Zuzug.

      Netter Artikel, wenn auch mit wenig neuem, aber immerhin aktuell. Die Ergebnisse der Standortumfrage selber sind leider nicht online verfügbar, ein Vergleich der Zahlen wäre sicherlich aufschlussreich. So oder so, man scheint in Sachen Wohnraumbedarf sensibilisiert zu sein. Freue mich auf die bald anstehende Debatte im Gemeinderat dazu.
    • Ganz knapper Bericht vom gestrigen, von der SPD organisierten Forum zum sozialen Wohnungsbau in Ulm in der AWO - Presse war da, aber online habe ich nichts gefunden und abonniert habe ich die Zeitungen nicht ;)

      • Die Chefs der UWS, heimstätte und BSG Aufbau waren ausgesprochen kompetent und haben die Wohnungslage in Ulm sehr anschaulich erläutert; auf Einzelheiten verzichte ich, weil ich keine Zahlen durcheinander bringen will, aber die Durchschnittsmiete in Ulm ist im großstädtischen Vergleich auf Grund des Engagements dieser Anbieter sehr erschwinglich, weil sie sich auf dem Markt positionieren, aber natürlich nicht in Konkurrenz mit Privaten stehen - doch das Angebot reicht einfach nicht, bei der UWS etwa bleiben immer über 1300 Interessenten je Jahr zurück
      • Das größte Problem der Genossenschaften und der kommunalen Gesellschaft: die Förderangebote des Landes sind absolut unattraktiv und völlig nutzlos; Hauptgrund: neue und (zu?) hohe Standards in Energetik und Barrierefreiheit und ein stiefmütterliches Verhältnis des Landes zur Wohnungsförderung - in BW ist sie Wirtschaftspolitik, in Bayern (vierfache Fördersumme!) aber auch Familien-, Umwelt-, Verkehrs-,... politik; der Lettenwald mit seinem Passivhausstandard ist beispielsweise absolut nicht frei finanzierbar gewesen für die genannten Gesellschaften
      • Gebaut werden soll und will, der Wille zu einem Mehr an erschwinglichem, gutem Wohnraum ist da und die UWS, die heimstätte und die BSG Aufbau würden sehr gerne das Angebot auf dem Markt deutlich ausweiten; Ideen gibt es auch genug, aber der größte Hemmschuh ist nach wie vor die mangelhaft programmierte Förderung auf Landesebene
      • Was mir völlig neu war: die Hindenburgkaserne (oberer Eselsberg) soll wohl bis ~2015 geräumt werden, die Stadt hat ein Zugriffsrecht und will es wohl auch nutzen, auch wenn man da weit, weit von echten Planungen entfernt ist (Rivoir könnte sich da auch Studentenwohnungen und Uni-Einrichtungen vorstellen)
      • Dorothee Kühne ist ja mal arg wolkig...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Finn ()

    • Bei competition online ist nun der städtebauliche Wettbewerb für das Dichterviertel freigeschaltet. Die SAN hat dazu ein 19seitiges PDF-Dokument angefertigt, das den neuesten Stand und die aktuellsten Infos zum Vorhand aufbereitet.

      Das Dokument entspricht dabei weitestgehend demjenigen, das damals der Gemeinderat auch vorliegen hatte; die Anlagen sind leider nicht dabei - es gibt z.B. wohl eine Reihe von nicht mitwirkungsbereiten Eigentümern; wäre spannend zu sehen, wer und wo.

      Ich habe das damalige Papier nicht mehr ganz präsent, aber diese Infos scheinen mir neu zu sein:
      • Das Preisgericht wird am 8. März 2013 tagen
      • Massive Aufwertung der Kleinen Blau: mindestens 5m breiter Grünstreifen, Rad- und Fußgängerweg eine weitere Brücke: "Erlebbarbkeit des Wassers" steigern (finde ich gut, habe ich damals auch gefordert ;))
      • Grünstreifen am Rande der B10 soll als Teil des Glacisparks aufgewertet werden


      Obligatorisch, ein paar Gedanken:

      Wäre schon ein toller Gewinn für das komplette Viertel, die Kleine Blau mit einem kleinen Park einzufassen; momentan ist sie von der Bleichstraße aus absolut null zu erreichen. Ich vermute aber, dass vor allem südlich der Blau viel Bestand bleiben wird; ein guter Zugriffspunkt, auch für eine Fußgängerbrücke und einen kleinen Quartiersplatz, wäre auf der Höhe der Goethestraße. Dort könnte man dann auch den quartiersspezifischen Einzelhandel recht zentral ansiedeln - Bäcker, Metzger, etc.

      Das Parkhaus (auch wenn es nur indirekt zu diesem Thema gehört) muss einerseits dringend sein, andererseits zieht man damit einen ziemlich hässlichen, sehr langen Riegel quer zwischen Dichterviertel und Innenstadt bzw. Citybahnhof gerade auf Höhe des Neubaugebiets. Eine Überlegung wert wäre es vielleicht, das Parkhaus teilweise im Boden zu versenken, sodass dort nur noch ein oder zwei Geschosse aus dem Boden schauen. Wenn ich es richtig verstehe, wird das Parkhaus nördlich/nordöstlich des neuen offenen Verlaufs der Blau geplant, sodass dort keine Kollisionen zu befürchten wären. Außerdem könnte man über eine unterirdische Passage einen direkten Weg zur Unterführung und damit zu den Gleisen herstellen - was für Pendler, für die das Parkhaus ja primär gemacht wird, ideal wäre. Man könnte dann auch an mehr als die bisher geplanten 400 Stellplätze denken. Die Sichtbeziehung zur Innenstadt wäre gerettet, und man könnte eventuell auf dem Dach des Parkhauses noch etwas kreatives anstellen.

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