Angepinnt Regio-S-Bahn Donau/Iller

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    • Ich hätte nicht geglaubt, dass es soweit kommt, nein.

      Verteuerungen, Verschiebungen: alles gängige Muster. Aber die Elektrifizierung der Südbahn hat in der Standardisierten Bewertung ein NKV von 2,4 und damit eine verdammt gute Prognose, Land und Kommunen sind mit der berechtigten Aussicht auf baldige Realisierung millionenschwer in Vorleistung gegangen, und eine verbesserte Anbindung für das chronisch abgehängte Südwürttemberg ist einfach nur total überfällig. Dass die Elektrifizierung jetzt erstmal auf unbestimmte Zeit verschoben wird, ist eine sehr schwache Aktion vom Bund.
    • Nicht nur schwach vom Bund Finn, Es ist einfach mal ein weiterer Grund warum wir in Württemberg und Bayern uns mehr dagegen stemmen sollten immer nur über den Länderfinanzausgleich alles nach Norden zu schicken und bei uns wird alles auf die lange Bank geschoben.
      Das ganze macht mich richtig wild, die verbraten das was wir erwirtschaften und wir sind die Deppen.
      Sedelhöfe Galerie, klick, Orginalgröße,
      "Die beste Methode das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken." ( Jonathan Swift )
    • Klar, dass man als Einwohner eines Netto-Einzahler-Landes (BY, BW, HE) über den Länderfinanzausgleich nicht gerade glücklich ist.

      Die größten Empfänger sitzen übrigens nicht im Norden (okay, von Ulm aus gesehen ist alles Norden ;) ), sondern im Osten:
      Berlin, Sachsen, usw.

      ABER:
      Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, sogar Bremen und NRW etc. erhalten im Vergleich dazu sehr wenig oder gar nichts!

      Der größte Teil von Schienenverkehrsprojekten wie S21 oder Südbahn-Elektrifizierung wird immer von Bund+Bahn gestellt, die Ländermittel nehmen meistens einen geringeren Anteil ein. Die DB ist eine rein staatlich getragene Aktiengesellschaft, also wird es wohl immer einen Konsens über die Förderung von Projekten geben, da die Gremienteilnehmer selber Staatsbedienstete (quasi Aktionäre) sind und direkt im politischen Betrieb involviert sind.

      Bei Stuttgart 21 geht es wohl so um 3 Milliarden € von Bundes+Bahn versus 2 Mrd. Land+Kommunen (grob geschätzt, natürlich + mögliche Mehrkosten)

      Das ist schon ein Grund, um hier und da mal bei kleineren regionalen Projekten (wie der Südbahn-Elektrifizierung) zu sparen, vor allem wenn sie im gleichen Bundesland liegen wie ein großer Kostenfresser (S21).

      Südbahn ist zwar nur 210-230 Mio., davon Bund+Bahn ca. 120 Mio, Land BW 90 Mio., aber Kleinvieh macht auch Mist. Das meinte ich mit Ursache und Wirkung.
      Ulm ist Provinz.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Aquarium ()

    • Ausnahmsweise mal der komplette Text - ist nämlich eine PM. Die SPD-Lastigkeit möge man überlesen, die relevanten Infos habe ich hervorgehoben.

      PM: Südbahn-Elektrifizierung doch schon 2015? [Homepage Martin Rivoir]

      Jürgen Filius MdL und Martin Rivoir MdL begrüßen Zusage von Staatssekretärin Dorothee Bär, endlich eine Finanzierungsvereinbarung mit dem Land abzuschließen und fordern rasche Aufnahme von Gesprächen. Mit Freude und Erleichterung haben die grün-roten Landtagsabgeordneten entlang der Südbahn die Kehrtwende des Bundes beim Streit um die rasche Realisierung der Südbahn-Elektrifizierung aufgenommen. Dorothee Bär, Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, hatte überraschend angekündigt, dass der Bau wie geplant in 2015 beginnen könne. Nach Einschätzung der Abgeordneten Jürgen Filius und Martin Rivoir habe der massive Protest aus der Region in Berlin offenkundig Eindruck hinterlassen und die Verantwortlichen im CSU-geführten Bundesverkehrsministerium an ihre zahlreichen Zusagen zu dem Projekt erinnert.

      Im Rahmen des Spatenstichs zur ‚B 31 neu‘ hatte Staatssekretärin Bär zugesagt, dass die Elektrifizierung der Südbahn nicht - wie bisher vom Bund angekündigt - einer zeitraubenden und im Ergebnis ungewissen Neubewertung unterzogen wird. Voraussetzung sei, dass das notwendige Planfeststellungsverfahren 2015 abgeschlossen werde. Die Abgeordneten fordern daher vom Bundesverkehrsministerium die rasche Aufnahme von Gesprächen über eine Finanzierungs- vereinbarung zwischen Bund und Land. Schon vorgelagert solle der Bund einen „letter of intent“ unterschreiben, der ein klares Bekenntnis zur Südbahn beinhaltet. Dies würde nach Ansicht der Abgeordneten viel Unsicherheit beseitigen, die durch das monatelange Hin und Her des Bundes in der Region entstanden sei.

      Die Abgeordneten hoffen auf einen baldigen Durchbruch. Nach Auskunft der Landesregierung wird das Planfeststellungsverfahren bereits Anfang 2015 abgeschlossen sein. Die Bahn habe außerdem schriftlich bestätigt, dass sie umgehend mit dem Bau beginnen könne. Damit würde die Südbahn zu einem so genannten Bezugsfall. Eine erneute Überprüfung im Rahmen der Aufstellung des Bundesverkehrswegeplanes 2015 entfiele. Die Abgeordneten werten die Entwicklung als gute Nachrichten für die ganze Region. Bisher sei in Schreiben aus dem Hause Dobrindt der Eindruck erweckt worden, eine erneute Überprüfung des Projekts sei unumgänglich – was die Elektrifizierung der Südbahn um Jahre verzögern würde. Nach Einschätzung der Abgeordneten steht dieser mit der von Staatssekretärin Dorothee Bär zugesagten Finanzierungsvereinbarung nichts mehr im Wege. Das Land hat seinen freiwilligen Finanzierungsanteil im Doppelhaushalt für 2015 und 2016 vorgesehen.
    • Ausbau der Brenzbahn kommt in Fahrt [SWP]

      Der Landkreis tritt dem Verein Regio-S-Bahn Donau-Iller bei. Dadurch erhofft man sich auch mehr politisches Gehör für den Ausbau der Brenzbahn angeht. Denn die Brenzbahn ist eine von den sechs Linien, die am Bahn-Knotenpunkt Ulm zusammenlaufen, um den das Gesamtkonzept der Regio-S-Bahn Donau-Iller geschmiedet ist.

      Ein paar konkretere Zahlen und ein bisschen Bewegung. In zwei bis drei Jahren könnte also Baurecht für den zweigleisigen Ausbau hinter Langenau vorliegen.

      Eben aus Spaß nachgeschaut: Momentan beträgt die Fahrtzeit von Heidenheim nach Stuttgart mit Regionalzügen knapp 100 Minuten. Mit der Neubaustrecke und beschleunigter Brenzbahn kommt man, wenn die Züge gut getaktet sind, vielleicht mit knapp über 60 Minuten hin. Die Ostalb darf sich durchaus freuen.
    • Bund gibt mehr Geld für den Regionalverkehr [StZ]

      Hieraus folgender, sehr interessanter Auszug:

      Ebenfalls überraschend wurde bei dem Spitzentreffen auch die Verlängerung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes über 2019 hinaus beschlossen. Das Gesetz ist eine wichtige Grundlage für kommunale Verkehrsprojekte. An der ungewissen Verlängerung drohten nach Angaben der Länder immer mehr Vorhaben zu scheitern. Nun erhielten wichtige ÖPNV-Projekte im Südwesten „eine konkrete Finanzierungsperspektive“, erklärte Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne). Als Beispiele nannte er die Regionalstadtbahn Neckar-Alb, die S-Bahn-Verlängerung nach Neuhausen/Filder, die Stadtbahn Ludwigsburg, die Regio-S-Bahn Donau-Iller und das Mobilitätsnetz Heidelberg.


      Die Verlängerung soll wohl bis etwa 2030 gelten. In diesem Zusammenhang will ich noch auf folgenden Artikel verweisen:

      Die Tram ist wieder da [NUZ]

      Im Technischen Ausschuss des Neu-Ulmer Stadtrates referierte Gerhard Fraidel von der Ulmer Stadtverwaltung gerade über den Zustand der Donaubrücken, als er über die Herdbrücke sagte: „Wir haben geprüft, ob sie eine Straßenbahn aushalten würde und ja, es wäre möglich.“ Sofort wurden die Augen einiger Räte größer, die sich in der Vergangenheit – speziell im Oberbürgermeister-Wahlkampf 2014 – für den Bau der Tramlinie über die Herdbrücke eingesetzt hatten. „Ich höre das mit Erstaunen“, sagte Karl-Martin Wöhner (SPD) und auch Alfred Schömig (FDP) fand die Informationen von Fraidel „sehr interessant“. Bevor sich Neu-Ulm aber erneut mit der Thematik beschäftigen könne, müsse zunächst abgewartet werden, bis der Bund neue Förderrichtlinien beschlossen habe.


      Auf geht's, liebe Stadträte :D.
    • Danke Finn.
      Da haben sich die Herren in der Vergangenheit nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Das Geeiere mit Busreferenzstrecke, Einflußnahme von EVOBUS usw wirft halt immer noch Schatten...
      Vor dem Bauende der SL 2 wird das sowieso nix mehr und auch danach werden mit Planung, Planfeststellung und dem ganzen Rattenschwanz noch etliche Jahre ins Land ziehen bis in Neu-Ulm die Baufahrzeuge anrollen. Leider, muß man sagen.
    • Auch von Ulmer Seite aus wird es nicht vor 2019 mit den Planungen losgehen können, die Fachabteilungen sind ja maximal ausgelastet. Wäre danach aber schön, für Herrn Gummersbach ein neues Projekt zu haben. Auf Neu-Ulmer Seite, wo die dicksten Bretter zu bohren sind, kann man immerhin den politischen Entscheidungsfindungsprozess wieder anstoßen, damit er bis in 3-4 Jahren vielleicht ein Resultat produziert und man - wenn man denn will - wenigstens zügig anfangen kann. Dauert ja alles ewig...

      Vielleicht sollten sich die Befürworter in einer Initiative organisieren. Innenstadthandel, Glacis-Galerie, Hochschule NU, ratiopharm arena, Bürger im Wiley und in Ludwigsfeld... da kommt schon etwas zusammen. Auch der Landkreis könnte sich nicht abgeneigt zeigen, so mit seinem Schulstandort in Wiley Nord.
    • Meine Frau hat mir dankenswerterweise mal von der Arbeit was mitgebracht, das ich hier einstellen möchte:

      Minister Hermann begrüßt Einigung bei den Regionalisierungsmitteln
      Endlich Finanzierungsklarheit für die kommenden 15 Jahre – Baden-Württemberg profitiert von erhöhtem Schlüsselanteil


      Quelle:
      mvi.baden-wuerttemberg.de/de/m…regionalisierungsmitteln/

      Ich gehe mal davon aus daß Herr Fraidel das noch nicht wußte als er seinen Vortrag hielt.

      edit: sorry, habe gerade gesehen daß Finn schon was dazu geschrieben hatte... 8)
    • Mit neuen Haltestellen und besserer Vertaktung steigt Nachfrage [SWP]

      Durchgehende Bahnlinien sind nicht gefragt. Sagt der Freistaat Bayern. Derzeit sei das wohl so, meint der Regionalverband. Doch das werde sich ändern.
      Blöde Frage -- ich kenne mich da nicht sehr aus --, aber ist es wirklich so sehr von Belang, welche Verkehrsströme sich die Arme einer Durchmesserlinie hin- und herschicken? Ich dachte, dabei ginge es vor allem darum, zügig die Bahnsteige am zentralen Zulaufpunkt zu räumen und Standzeiten zu vermeiden.

      Den geplanten Haltepunkt Ulm-Messe fand ich lange Zeit kurios, aber mittlerweile sehe ich den Sinn dahinter. Müsste ja circa hier sein. Da wird es wohl weniger um die Messe als um die Umstiegsmöglichkeit von der bzw. zur Straßenbahn. Auch der Safranberg ist nicht arg weit weg, und der Parkplatz an der Messe soll ja mit etwas massigerer Wohnbebauung überzogen werden.
    • Bei einem S-Bahn Konzept sollten die Linien auf jeden Fall durchgängig sein, da es auch Sinn macht und ansonsten mehr S-Bahn Züge sowie Personal benötigt wird (mehr Linien).
      Außerdem ist es an einem Knoten wie dem HBF einfacher, durchgängige Linien zu koordinieren.
      Bei uns in München fährt zum Beispiel die S8 vom Flughafen nach Herrsching am Ammersee. Da wollen die meisten Fahrgäste, egal ob vom Flughafen oder von Herrsching in Richtung Zentrum. Das bedeutet die S-Bahn ist kommend vom Flughafen bis Zentrum voll und ab Zentrum mit neuen Fahrgästen Richtung Herrsching. Und es wird nur ein Zug mit dem gleichen Fahrer notwendig. Das Beispiel lässt sich nicht eins zu eins mit Ulm vergleichen, aber nach dem jetzigen Stand würde das für Ulm zwei Züge, einen aus Bayern kommend und einen aus Ba-Wü. sowie zwei Zugführer bedeuten. Meiner Meinung nach wäre ein durchgängiges Konzept kostengünstiger und effektiver.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von mucerl () aus folgendem Grund: Rechtschreibung :-)

    • Regionalverband legt neue Studie zur Regio-S-Bahn vor [SWP]
      Ohne Umsteigen von Langenau nach Weißenhorn oder von Ulm nach Krumbach: Für die Regio-S-Bahn Donau-Iller gibt es ein neues Konzept. Eine Studie, die in die ferne Zukunft des Schienenverkehrs blickt und doch Auswirkungen auf die Raumplanung der Gegenwart hat.
      Leider ist die Studie auf den Seiten des Regionalverbands noch nicht online. Begnügen wir uns eben mit der hochauflösenden Grafik der SWP aus dem Artikel, den ich verlinkt haben, und vergleichen sie mit dem bisherigen Konzept.

      Es gibt ein paar Änderungen in der Linienführung, aber darauf würde ich nicht viel geben. Die Vorschläge sind seit 2011 rum mehrfach geändert worden, und wenn es an die Umsetzung geht, werden sie wieder modifiziert werden. Es hängt eben auch viel davon ab, wo welche Umbauten/Ausbauten bewilligt und bezuschusst werden. Auch die NBS nach Augsburg wird vieles wieder ändern. Letzen Endes macht es auch keinen Unterschied, weil sowieso alle nach Ulm/Neu-Ulm wollen. Zumindest bekräftigt die Aktualisierung der Planungen welche Ausbauten (etwa Brenztalbahn, Illertalbahn) notwendig sind.

      (Städtebaulich) Interessanter sind die neu ins Spiel gebrachten Haltepunkte. Hier hätte ich gerne den aktuellen Bericht, um ihn mit dem alten zu vergleichen... aber schon aus dem Artikel ergibt sich ja das ein oder andere Bemerkenswerte. Ulm-Messe scheint recht wahrscheinlich zu sein. Und die Filstalbahnstrecke sollte im früheren S-Bahn-Konzept im Wesentlichen ihren aktuellen Ist-Zustand übernehmen: Eine Fahrt die Stunde, keine neuen Halte (Nachweis hier, S. 5). Neu: Halbstundentakt und zwei bis drei mögliche neue Halte. Neben Lonsee-Halzhausen sind hier Ulm-Jungingen und Ulm-Ost spannend und einen Blick wert.

      Lonsee-Halzhausen (Karte)
      Kurios. Einen Haltepunkt könnte ich mir hier bei der Bahnunterführung der L 1243 (nach Luizhause/zur B10) vorstellen. Aber Halzhausen hat nicht ganz 600 Einwohner, und der Haltepunkt Lonsee ist nicht ganz 1,5km weit weg. Dürfte eher nicht zur Realisierung kommen. Überhaupt: Wenn ich den Artikel richtig lese, dann könnte der Grund hinter dem Vorschlag auch ganz einfach sein, dass man im Takt noch Zeit hat. In diesem Fall würde ich eher einen Haltepunkt im Gewerbegebiet Ulm-Nord vorschlagen, als P+R mit einem autobahnabfahrtsnahen Parkhaus.

      Ulm-Jungingen (Karte)
      Bietet sich ja angesichts der direkten Nachbarschaft zur Bahnlinie und der beachtlichen Einwohnerzahl Jungingens durchaus an, war aber lange Zeit aus gewissen Gründen kein Thema. Insofern bin ich doch etwas erstaunt, den Haltepunkt jetzt in den Vorschlägen zu sehen. Wenn, dann vermute ich ihn in direkter Nachbarschaft der Brücke der Gehrnstraße über die Gleise. Dort gäbe es auch auf der Siedlungsseite noch freie Flächen, die aufgesiedelt werden könnten, wenn dereinst die Kohlplatte als vorerst einziges Projekt der Außenentwicklung ausgebaut ist. Würde in jedem Fall den Siedlungsschwerpunkt wieder etwas von der Ortsmitte wegrücken, aber die Bahnstrecke liegt halt da, wo sie liegt.

      Ulm-Ost (Karte)
      Superspannend. Einen Haltepunkt namens "Ulm-Ost" gibt es ja schon, allerdings für die Brenzbahn. Und tatsächlich ist der Haltepunkt in der SWP-Grafik für Brenz- und für Filstalbahn als gemeinsamer Halt vorgesehen, obwohl beide sich noch im Bereich des Hbf trennen und einen erheblich Höhenunterschied haben. Hier würde ich wirklich rasend gerne die konkreten Planungen sehen.

      Ich kann mir zwei Möglichkeiten vorstellen: Es entsteht ein zweiter Haltepunkt an der Filstalbahn, etwa zwischen Hochschule und Frauenklinik (mit bestehender Brücke als Gleisüberführung), der denselben Namen und einen ausgeschilderten Fußweg zum niedriger gelegenen Haltepunkt der Brenzbahn erhält. Oder es wird tatsächlich ein neuer, gemeinsamer Haltepunkt gebaut. Diesen könnte ich mir zum Beispiel zwischen Syrlinstraße und Schillerhöhe vorstellen. Da wären aber erhebliche Investitionen fällig, um drei Bahnsteige zu errichten und die Höhenunterschiede mit Aufzug- und Treppenanlagen zu überwinden. Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob man hier über ausreichende Nutzerzahlen verfügen wird. Der Hbf ist nah, Stadtbusse fahren teils direkt vorbei, vom Michelsberg fährt man lieber im Porsche als mit der S-Bahn in die Stadt...
    • Bund gibt 97,5 Millionen Euro für Südbahn-Ausbau [SWP]
      Die Finanzierung der Südbahn-Elektrifizierung ist gesichert. Nach dem Land sichern Bund und Bahn ihre Anteile zu.
      Ulm ist ja schon nicht schlecht angebunden. Aber für den Bahnknoten bedeutet das noch einmal eine völlig andere Qualität, wenn ab 2021 rum (nur noch fünf Jahre!) die NBS Wendlingen-Ulm in Betrieb und die Südbahn elektrifiziert ist.

      Stellt sich einmal mehr die Frage, ob Ulm nicht doch den fünften Bahnsteig braucht...
    • Finn schrieb:

      Bund gibt 97,5 Millionen Euro für Südbahn-Ausbau [SWP]
      Die Finanzierung der Südbahn-Elektrifizierung ist gesichert. Nach dem Land sichern Bund und Bahn ihre Anteile zu.
      Ulm ist ja schon nicht schlecht angebunden. Aber für den Bahnknoten bedeutet das noch einmal eine völlig andere Qualität, wenn ab 2021 rum (nur noch fünf Jahre!) die NBS Wendlingen-Ulm in Betrieb und die Südbahn elektrifiziert ist.
      Stellt sich einmal mehr die Frage, ob Ulm nicht doch den fünften Bahnsteig braucht...
      Da ja die Stumpfgleise und Bahnsteige im bayer. Bahnhof wegfallen halte ich das für gar nicht so unwahrscheinlich... :/