Stadtquartier "Am Weinberg" (ehemalige Hindenburgkaserne)

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    • Stadtquartier "Am Weinberg" (ehemalige Hindenburgkaserne)

      Hindenburgkasserne Eselsberg / Quartier der Zukunft für Ulm

      Stadt sichert sich Zugriff des Geländes.
      Noch ist dort das Lazarettregiment 41

      Bei der Entwicklung sollen die Bürger möglichst frühzeitig beteiligt werden.
      Stadt erlässt eine Entwicklungssatzung. den endgültigen Beschluss fast dann der Gemeinderat.
      Somit wäre dann das Gebiet für dritte ausgeschlossen.

      Augsburger Allgemeine.
      augsburger-allgemeine.de/neu-u…Eselsberg-id25922196.html

      Google Maps:
      google.com/mapmaker?ll=48.4127…rce=mapseditbutton_normal

      Jetzt gibt es für uns wieder Gesprächsstoff in Fülle. :P

      Nachtrag.
      Hier auch noch der Artikel der Süd-Westpresse Ulm.
      swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm…Eselsberg;art4329,2095593
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      "Die beste Methode das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken." ( Jonathan Swift )

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von reinhold ()

    • Neues zum Projekt Hindenburgkaserne,

      Bis Mitte nächstes Jahr soll die Kaserne geräumt sein und am 1 Juli 2015 in den Besitz der Stadt gehen. Geplant sind 800 bis 900 Wohnungen. Ich hoffe und wünsche das dabei auch mehr bezahlbare erichtet werden.

      Schwäbische Zeitung,
      schwaebische.de/region/biberac…werden-_arid,5624278.html
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    • Vorfreude: Schöne Pläne fürs neue Stadtquartier am Eselsberg [SWP]
      Die Stadt ist sich mit dem Bund einig darüber, dass die Hindenburgkaserne auf sie übergeht. Der Preis ist Verhandlungssache. Derweil sehen die Stadträte im Gelände tolle Chancen für den Eselsberg überhaupt.

      Nach längerer Denkpause habe ich mir mal wieder alles auf einer Karte angeschaut. Meine Güte, was für eine städtebauliche Chance. Wenn man es geschickt macht, kann man mit einer guten Bebauung viel, viel Gutes für den Eselsberg tun.

      Die Sache mit dem Namen [SWP]
      Wie soll das neue Viertel auf dem Areal der Hindenburgkaserne heißen? Darüber wird eine bürgerschaftliche Diskussion anberaumt, kündigt Stadtplaner Volker Jescheck an. Er erinnert sich an solche Findungsprozesse in seiner Heimatstadt Freiburg.

      Finde ich begrüßenswert, dass der Name zur Disposition steht.
    • Anglizismen sind doch immer hoch im Kurs, und so nah an der Uni sollte man sich doch erst recht international geben - siehe Umbenennung der Uni-Cafeteria Süd in "South Side" usw.

      Der Name DONKEY HILL ist also alternativlos!
      ASS MOUNTAIN wäre ebenso sprachlich korrekt und würde nebenbei zur Identitätsbildung des neuen Viertels beitragen. :D
      (sorry, aber bei Namenswettbewerben verfalle ich zwangsläufig in Sarkasmus... vielleicht kommt ja doch was "Gescheites" raus)
      Ulm ist Provinz.
    • Die RPG Eselsberg will sich des Themas in Ihrer September-Sitzung am 17.09.2014 annehmen:

      ... da mit der Neubebauung des Hindenburgkasernenareals und dem damit einhergehenden Bürgerdialog ein weiteres drängendes Thema für die RPG ansteht.
      Das Interesse an der Neubebauung der Hindenburgkaserne ist seitens der RPG - insbesondere hinsichtlich der Auswirkungen/ den Anschluss/ die Anbindung der Ladenzeile im Stifterweg als Stadtteilzentrum - groß.
    • Sehr gail, :P Die Stadt hat jetzt eine Offizielle Seit geschaltet.

      War vorher beim ersten Bürgerdialog, wie immer war das Interesse sehr gering. Knapp 50 Besucher, davon die Hälfte von der Stadtverwaltung. Sehr schlecht. ?(

      Hatte mir einige Notizen gemacht, war aber sicher nicht nötig, auf der Internetseite steht alles drin. :D

      Nur warum sieht die Planung nur 4-5 Geschosswohnungen vor, ein zwei drei oder vier Hochpunkte mit 8-10 Stock wären da doch möglich, da kann mann ja nichts verschatten. Oder was meint Ihr. :)

      Seite der Stadt,
      hindenburg-quartier.cloudapp.net/infos
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    • Kann sein, dass man in diesem frühen Stadium noch gar nicht weiß, was man genau vorschreiben will. Gefühlt würde ein kleiner Hochpunkt neben den drei Wohnhochhäusern keinen großen Schaden anrichten - allerdings aus demselben Grund eigentlich auch nicht großartig Wirkung entfalten. Ein etwas prägnanteres und auch höheres (~7?) Gebäude könnte ich mir vor allem vorstellen, wenn man eine vorzeigbare Adresse für Startups (wie's ja geplant ist) irgendwo hochziehen will. Schön mit gemeinsam nutzbarem Konferenzraum im obersten Geschoss und mit Münsterblick, wäre sicher attraktiv für die Unternehmen.
    • Neues Ulmer Stadtquartier auf Hindenburg-Areal

      Es wird nicht bloß eine Siedlung, es wird eine komplette Stadt, wie der Chefstadtplaner sagt. Auf dem Areal der Hindenburg-Kaserne entstehen 900 Wohnungen für 2000 Menschen. Erst mal am Reißbrett.


      Dazu bei der Bürgerinfo die Dokumentation des bisherigen Bürgerdialogs, und bei Facebook eine hitzige Diskussion, in der sich jeder am meisten betroffen und benachteiligt fühlt :D. Bei 900 WE und einer möglichst gemischten Nutzung wird schon hoffentlich für die meisten etwas dabei sein.

      Frage: Was soll man mit dem Namen Hindenburg machen? Immer mal wieder flammen Diskussionen in deutschen Städten darüber auf, was man mit Straßen- und Platzbenennungen und Ehrenbürgern mit NS-Bezug machen soll. Zuletzt hat sich die Bevölkerung von Münster in einem Bürgerentscheid dafür entschieden, den dortigen Hindenburgplatz in Schlossplatz umzubennen. (Wahrscheinlich ist die Diskussion darüber pädagogisch wertvoller als der letztendliche Ausgang.)
    • Ich glaube, das ergibt in diesem Thread tatsächlich den meisten Sinn:

      Land überlegt, Flüchtlinge in Bleidorn-Kaserne unterzubringen [SWP]

      In der Zusatzinfo steht nämlich u.a.:

      Gönner gab – nachdem im im Hauptausschuss noch gewisse Unklarheiten geherrscht hatten – am Freitag Entwarnung in Richtung Gemeinderat: Das Land habe mittlerweile für die Zwecke akuter Versorgung von Flüchtlingen die Bleidornkaserne am Ulmer Kuhberg ins Auge gefasst und gleichzeitig Abstand von einem Kauf der Hindenburgkaserne genommen. „Wir können am Eselsberg also weiter planen“, sagte Gönner.


      Das Problem wird also verlagert. Da aber die Bleidornkaserne erst in einigen Jahren einer Konversion zugeführt werden kann (u.a., da hier noch andere Interessenten und andere zukünftige Baugebiete drinhängen), finde ich es nur schlüssig, sie in dieser Zeit zwischenzubelegen, während die schon weit fortgeschrittenen Planungen auf dem Eselsberg weiterbetrieben werden.
    • Der Gemeinderat soll laut Bürgerinfo demnächst den städtebaulichen Wettbewerb ausloben. Für uns relevant: Im April werden die Ergebnisse verkündet.

      [img]http://i.imgur.com/wmduQ3W.png[/img]
      (Quelle und Urheber: Stadt Ulm)

      Anlage 1, also der Auslobungstext, ist sehr lesenswert. Ich greife hier nur die sieben formulierten städtebaulichen Zielsetzungen heraus:

      • Ziel 1: Die Mitwirkung der Stadtgesellschaft soll in allen Projektphasen sichergestellt werden (Prozessqualität).
      • Ziel 2: Wohnen und Arbeiten in einem funktionsgemischten urbanen Quartier hoher Dichte.
      • Ziel 3: Wohnen und Arbeiten in einer sozial ausgewogenen, vielfältigen Nachbarschaft.
      • Ziel 4: Ästhetische Vielfalt im Quartier: Kleinmaßstäbliche Parzellierung soll die Kombination unterschiedlicher Projekte in enger Verzahnung ermöglichen und sowohl Bauträger, Baugruppen als auch Einzelbauherren ansprechen.
      • Ziel 5: Öffentlicher Raum ist vorwiegend Kommunikations- und Begegnungsraum in dem der Verkehr quartiersverträglich abgewickelt wird.
      • Ziel 6: Das Potenzial des vorhandenen, urbanen Landschaftsraums um das Fort Unterer Eselsberg soll für das neue Quartier und für den gesamten Stadtteil Eselsberg ausgelotet werden.
      • Ziel 7: Das Quartier soll konzeptionell und im konkreten Bauen Vorreiter für den ressourcenschonenden Städtebau in Ulm sein.

      Außerdem:
      Das Gesamtareal soll weiterhin 900 WE beherbergen, hier keine Änderungen; anders als zuvor (glaube ich) wird aber keine Vorgabe zur Gebäudehöhe gemacht. ~10% (=9.000 m² BGF) soll für Gewerbe (kleinteilig, finanzstark) vorgesehen sein. Gutachterverfahren für Neubauten im Geschosswohnungsbau. Einbindung und bessere Erschließung des Fort Unterer Eselsberg erwünscht. Nahversorgung soll über die Stifterstraße abgedeckt sein, deren Anbindung vom Areal verbessert werden muss. Nur die drei Mannschaftsgebäude am Mähringer Weg bleiben stehen. Zufahrt nur über den Weinbergweg. 1 Stellplatz pro WE, eventuell als Quartiersgarage. Quartiersplatz als Freifläche erwünscht.

      Nachdem die drei Mannschaftsgebäude viel Raum greifen und insgesamt "nur" 70 WE liefern, wird es auf das ein oder andere Punkthaus hinauslaufen. Ich denke, entlang des Weinbergwegs richtet man am wenigstens Schaden an, wenn man zum Beispiel drei Gebäude à 7 Geschosse hinstellt. Zur Quartiersmitte dann ruhig etwas niedriger.
    • Die Stadt will das Vorhaben in einem weiteren Förderprogramm unterbringen, und zwar bei der 2016er Runde der "Nationale[n] Projekte des Städtebaus", die der Bund auflegt. Bereits drin ist es im Programm "Flächen gewinnen durch Innenentwicklung" beim Land; da aber Doppelförderung ausgeschlossen ist, wird das Vorhaben hier für die Bewerbung beim Bund etwas anders zugeschnitten.

      Der Bürgerinfo ist zu entnehmen, dass der Blick auch auf die Multscherschule, die Freiflächen der Gegend (u.a. das Fort) und das Einkaufszentrum Stifterweg fällt. Zur Multscherschule und den Freiflächen wird nix Konkretes geschrieben, dafür umso mehr zum Einkaufszentrum, darunter u.a.:

      Das unweit der Hindenburgkaserne gelegene Ladenzentrum Stifterweg ist im städtischen Zentrenkonzept von 2013 als zentraler Versorgungsbereich ausgewiesen. Die Grundversorgung der Anwohner mit Gütern des täglichen Bedarfs wird durch das Zentrum wohnortnah sichergestellt. Das Konzept des Ladenzentrums Stifterweg stammt aus den 50er Jahren und verliert zunehmend seine Marktgängigkeit. Die Bausubstanz ist veraltet, die Eigentumsverhältnisse zersplittert, es fehlt an Parkraum und das Zentrum weist städtebauliche und architektonische Defizite auf. Durch die Entwicklung des Areals der Hindenburgkaserne mit künftig rund 2.000 neuen Einwohnern im unmittelbaren Einzugsbereich des Ladenzentrums Stifterweg ergeben sich Chancen zur Stärkung der Funktion und Attraktivität des Einkaufszentrums.

      Nachdem vor allem die Freiflächen und das Einkaufszentrum eh schon Teil des Wettbewerbs sind, oder zumindest mit der Konzeption mitgedacht werden sollen, macht es nur Sinn, mit einer kleinen Ausweitung des Fokus vielleicht noch eine finanzielle Förderung mitzunehmen.

      Die würde dann wohl vor allem verwendet werden, um das Einkaufszentrum aufzumöbeln oder -- "städtebauliche und architektonische Defizite" -- ganz neu zu denken. Wenn schon die Verwaltung von zersplitterten Eigentumsverhältnissen spricht, dürfte das nicht ganz leicht sein. Aber der Gedanke, ein frisches und attraktives Stadtteilzentrum für den alten Eselsberg zu gewinnen, ist schon reizvoll. Zumal es eine schon recht große Fläche einnimmt -- mit guter Planung kann man da noch Wohnflächen rausholen.

      P.S.: Bei OSM heißt das Areal jetzt "Quartier am Hasenkopf". Ob das der Eintrager irgendwo her hat? Kann ich mir aber vorstellen, so als unvermeidlicher Marken-/Projektname oder Werbemarke. Der Name "Hindenburg" wird jenseits einer Tafel mit ein bisschen Historie an einem der Mannschaftshäuser eher keine Zukunft haben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Finn ()

    • Wie das Areal der Hindenburgkaserne einmal aussehen könnte [SWP]

      Ganz ähnlich sind sich die elf Entwürfe, die es in die zweite Runde geschafft haben: Das Areal der Hindenburgkaserne könnte einmal in neun Wohnblöcken bebaut sein. Das ergab die Jurysitzung am Freitag.
      Kraftfeld, Fortwärts, Ulmer Sonnendeck, Gemischte Platte... :D

      Schönes Bild mit Winning. Schade, dass ich eher keine Zeit haben werde, die elf Kandidaten unter die Lupe zu nehmen.
    • Die elf Finalisten aus dem Wettbewerb sind jetzt auch online bei der Bürgerinfo einsehbar. Durchaus sehr interessant, das neue Viertel im Kopf abzulaufen. Vom selbstbewussten städtebaulichen Entwurf bis zur zurückhaltenden Einpassung in die bestehende Nachbarschaft ist alles dabei.

      Spontan finde ich die Entwürfe, die 3x3 Häuserblöcke als ordnendes Muster über das Areal legen, nicht verkehrt. Die gelegentlichen Achtgeschosser in manchen Beiträgen sind mir etwas too much, aber das ein oder andere Punkthaus darf es ruhig sein, und wenn's nur 6-7 gegenüber den ansonsten geforderten 4-5 Geschossen sind. Eine große Herausforderung wird wohl sein, die Gebäude im Westen und Süden des Geländes für Autos zu erschließen, ohne etwa einen möglichen Quartiersplatz oder den Bezug zum Fort zu zerschneiden. Das ist nicht überall glücklich gelöst.

      Müsste ich eine Entscheidung aus den zehn Entwürfen treffen, entschiede ich mich wohl für den Beitrag mit der Nummer 1066 auf Seite 10 im PDF-Dokument. Kommt zumindest meinen eigenen Vorstellungen am nächsten und scheint offen für die kleinteilige Bebauung zu sein, die auch von Winning sich wünschen würde. Wie seht ihr das?
    • Hmm, ehrlich gesagt ist das ganze Areal für meinen Geschmack zu sehr auf Blockbebauung ausgerichtet. Geht aber anscheinend nicht anders um eine gewisse Anzahl an Gebäuden unterzubringen.Das Fort im Süden wird bei allen Vorschlägen mehr oder weniger "links liegen gelassen". Gibts da keine Möglichkeiten, wenigstens die Graben- oder Wallanlagen von der Siedlungsseite her begehbar zu machen?

      Als "am wenigsten störende Alternative" wäre 1066 anzusehen, da gebe ich Finn recht...
    • Hindenburgkaserne steht wieder zur Verfügung

      Ulrike Schleicher schrieb:

      Von Anfang hatte die Stadt Ulm klar gemacht, dass die Frist bis Ende Juni dieses Jahres seitens des Landes unbedingt einzuhalten sei. Denn auf dem Gelände soll ein neues Stadtquartier mit rund 900 Wohnungen für insgesamt 2000 Menschen entstehen.
      swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm…uegung;art1222880,3909538

      Südwest Presse
      Obwohl die Probleme der Welt immer komplexer werden, bleiben die Lösungen beschämend einfach.
      Bill Mollision