Angepinnt Stadtgespräche Neu-Ulm

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    • Eigentlich bin ich doch hier für die bizarren Ideen zuständig. Wieso nicht alles in einem? Unten ein Zoo, oben ein Indoor-Golfplatz, noch weiter oben ein Aquarium mit Swimming-Pool-Option, und ganz oben dann die Helikopterbasis... :thumbsup:

      Aquas Überlegungen zu den Nutzungsformen finde ich gut und richtig. Da fehlt wohl noch die zündende Idee, von der sich auch der Herr T. überzeugen lassen würde - und natürlich die nötigen Penunzen dafür. Das Umfeld ist allerdings auch nicht das Einfachste; Glacis, Bahnhofsnähe und Verkehrsanbindung sind grundsätzlich positiv zu bewerten, die Verkehrsbelastung (Ringstraße, Allgäuer Ring, Memminger Ring) und die Qualität der Umgebungsbebauung dagegen negativ.

      Wie alt ist eigentlich das Landratsamt in Neu-Ulm? Den Landkreis gibt es seit der 1972er Reform, von dem her und von der Architektur her dürfte der Bau aus den 1970ern und damit um die 40 Jahre alt sein. Wenn der mal in zehn, zwölf Jahren sanierungsreif ist - vielleicht wird man sich dann für einen möglicherweise fälligen, weil wirtschaftlicheren Ersatzneubau dieses Grundstücks besinnen? Dann würde es ja doch mit dem Behördenzentrum klappen ;)
    • Finn schrieb:

      Wie alt ist eigentlich das Landratsamt in Neu-Ulm? Den Landkreis gibt es seit der 1972er Reform, von dem her und von der Architektur her dürfte der Bau aus den 1970ern und damit um die 40 Jahre alt sein. Wenn der mal in zehn, zwölf Jahren sanierungsreif ist - vielleicht wird man sich dann für einen möglicherweise fälligen, weil wirtschaftlicheren Ersatzneubau dieses Grundstücks besinnen? Dann würde es ja doch mit dem Behördenzentrum klappen ;)
      Ist nicht ganz so alt, die Kupferburg hat erst 31 Jahre auf dem Buckel :D
    • Überhaupt 'ne Meldung wert?

      OB-Kandidat Kröger will Straßenbahn bauen [SWP]
      Jetzt bestehe die Chance, Neu-Ulm zum Aufblühen zu bringen. Deshalb hat der Neu-Ulmer OB-Kandidat Dr. Detlef Kröger die Vision, dass zwischen dem Ulmer Hauptbahnhof und dem Neu-Ulmer Bahnhof eine Straßenbahnstrecke gebaut werden soll – bis 2019.

      Leider ziemlich unausgegorener und damit unseriöser Vorschlag, der dem Kandidaten noch ordentlich vor die Füße fallen wird.

      Technische Probleme: Am Hauptbahnhof wird keine Wendemöglichkeit geschaffen (und in den nächsten Jahren eh die komplette Gegend aufgerissen, Ende offen), die Kreuzung Neue Straße/Zinglerstraße/Friedrich-Ebert-Straße gibt keine Abbiegemöglichkeit Richtung Bahnhof her (zumal die Kreuzung laut Innenstadtkonzept komplett neu gemacht werden wird, aber später), die Herdbrücke muss in absehbarer Zeit ersetzt werden und trägt keine Straßenbahn.

      Wirtschaftliche Probleme: Bis 2019 wäre selbst eine Kurzstrecke wie diese nie und nimmer planerisch und organisatorisch zu bewältigen. Ob sie eine Wirtschaftlichkeitsprüfung passieren würde, ist eh zweifelhaft.

      Nee, nee, so wird das nichts. Hätte der Kandidat doch lieber ein umfassendes Paket präsentiert, das realistisch ist und den Leuten eine echte Vision verkauft. Also volle Linie 3 Ludwigsfeld - Wiley - NU Bahnhof/Glacis-Galerie - NU Innenstadt - Ulm Rathaus - Ehinger Tor, plus neue Herdbrücke, plus Innenstadterneuerung, und das alles in verschiedenen Stufen bis 2021 oder so mit dem dann neuen GVFG im Rücken. Muss ja nicht mal ein Versprechen sein, aber eine klare Absichtserklärung würde ihn immer noch vom Straßenbahnverweigerer Noerenberg abgrenzen.
    • Ja Ja Finn, :) Da hast Du mal wieder genau gesagt was Sache ist. Sehr schön. :thumbup: Einen Daumen für Dich.

      Am Anfang dachte ich auch gut so, da lässt einer nicht locker und das ist auch gut so, genau das wollen wir ja alle. Mehr Straßenbahn für die Ulmer und Neu-Ulmer Bürger.Die Frage ist jetzt aber, was hat sich der Herr Kröger dabei gedacht. Vom Bahnhof zum Bahnhof nur damit eine Bahn fährt !!! Oder was. Bahnhof Ulm geht ja wie Finn schon sagt gar nicht, absolukeine Wende möglich. Außerdem haben wir wie bekannt mit 2 Trampen am Bahnhof wegen des Umsteigens und der Bahnlänge schon große Brobleme. Dann aber auch nur 6 Haltestellen, das ist ja ein Witz. Kosten-Nutzen braucht man gar nicht darüber reden. Also entweder ganz nach Ludwigsfeld oder lassen und wenn dann aber ohne wenn und aber zum Ehingertor. Dort ist Platz genug um ein Wendemöglichkeit einzurichten. Diese Linie könnte dann aber in 10 Jahre oder so bis nach Wiblingen ausgebaut werden. Adenauerbrücke bekommen wir ja sowieso eine Neue. Dort gleich Schienen in die vierte Spur und alles macht Sinn. Den Rest hat ja Finn schon gesagt.

      Sollte Kröger aber absolut eine von Bahnhof zu Bahnhof wollen. Ich hätte da eine. Diese braucht keine Schienen, fährt sehr leise, kommt um alle Ecken und hat Platz genug für gerade einmal 6 Haltestellen. Außerdem kann sie in Ulm am Bahnhof wenden. :D

      [img]http://www7.pic-upload.de/01.02.14/xhmx2qz1is7s.jpg[/img]

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    • Das geht wohl eher in Richtung Profilierung so kurz vor der Kommunalwahl. ;)

      Überdacht hat er die Aussage wohl kaum, es geht wahrscheinlich eher darum, einen Gegenpol zu Noerenberg zu bilden, eben auch in Sachen Straßenbahn.

      Ich glaub nicht, dass das groß Konsequenzen haben wird für ihn - die technischen und finanziellen Gegebenheiten werden diese unrealistische Vision eh wieder zurechtrücken. So aber hat Herr Kröger wenigstens eine Absichtserklärung geliefert. Nachdem die ersten Wirtschaftlichkeitsrechnungen für die langen Streckenvarianten ja leider negativ ausgefallen sind (was ich aus heutiger Sicht nicht nachvollziehen kann bei so vielen Hotspots und Wohngebieten entlang der Strecke!) galt es eben einen alternativen Vorschlag zu bringen.

      Mich interessiert allerdings, wie groß das Potential für einen Nicht-CSU-Kandidaten in Neu-Ulm tatsächlich ist, und wieviele Wähler mit solchen zunächst einmal verrückten Ideen sympathisieren. Ich kann mir den Ausgang wohl denken, aber warten wir's ab ...
      Ulm ist Provinz.
    • Wenn einer das alles besucht hat dann war keine Zeit mehr für die Arbeit. :)

      Absolut richtig Finn, Denke mit Bauhaus, Praktiker 2 mal, Obi. Hornbach, Bay-Wa, Wölbert und Bar waren es 8 Märkte in Ulm Neu-Ulm direkt. Im weiteren Umfeld Heidenheim / Giengen 3 mal Bauhaus, Obi, Bay-Wa, Günzburg-Leipheim V Markt, Laupheim Globus, Langenau Bay-Wa, Geislingen Obi, Krumbach Toom, Ehingen Toom und Bau Spezi, Illertissen V Markt, Insgesamt 11 Namhafte Märkte in der Ulm Neu-Ulmer Region, da muss ja überhaupt fast keiner immer in die Doppelstadt.
      Außerdem gibt es noch einige kleinere in der Region zb. J. Glöckler Beimerstetten.
      Zu guter Letzt noch das Klein Werkzeug so wie diverse Maschinen bei Abt in Ulm, sowie auch bei Zweigert, der ehemalige Nonnenmacher, Sapralot was für ein toller Name, ;) :P in Ulm und Neu-Ulm. Der hat auch tolle Klamotten, sowie einiges ander, ZB, Drehbänge oder Bandsägen und was weis ich noch, sehr zu empfehlen. Da war ich schon oft. War über viele Jahre der Laden, schon vor 40 Jahren, Nonnenmacher und Mehl, von der Kleinsten Belags-schraube, Winkeleisen mit oder ohne Loch bis zum Dampfhammer, da gab.s schon immer alles. Da kommt kein Baumarkt ran. :thumbsup:

      @ Vergessen, vor einigen Jahren war ja noch der Hagebau in der Wielandstraße, da wo jetzt der Lidl ist, hinter Audi-Center.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von reinhold ()

    • reinhold schrieb:

      Ist das mit Hornbach eigentlich Fix in der Blaubeurerstraße, da tut sich ja noch nichts. :D
      Ja das ist fix, einige meiner Ex-Kollegen bewerben sich schon dort, im Sommer soll Eröffnung sein :)

      Im Max Bahr in Lehr sollte ein Baustoffhändler einziehen, der hat aber nach meinen Informationen (Stand gestern Abend) kurzfristig abgesagt.

      Im Praktiker Neu-Ulm tut sich absolut nichts, Toom war nach Aussagen einer Kollegin wohl ne Finte. Innen stehen sogar noch die ganzen alten Infotresen. Wobei der Sanierungsbedarf nicht zu unterschätzen ist - alleine das Dach ist über die gesamte Fläche undicht, insbesondere über dem Gartencenter.
    • Hornbach mag ich auch, selbst wenn ich mal ein bisschen Geld beim Bauhaus verdient habe :D. Letztens den Kundendienst mit einer blöden Anfragen angeschrieben (Bitte um alte Rechnungskopie aus deren EDV), am nächsten Tag prompt beantwortet. Auf meine Dankesmail hin bekam ich dann nur folgendes zurück:
      Yippiejaja-yippie-yippie-yeah !

      Nett :).

      Klar, Konkurrenz sorgt in einer Marktwirtschaft normalerweise dafür, dass der Kunde die beste Auswahl und die besten Preise erhält. Wenn, dann mache ich mir eben Sorgen um die Angestellten - die müssen den Kampf halt mitmachen (der teils ja auch mit Lohndruck und unbezahlten Überstunden als Waffe ausgefochten wird) und sind dann trotzdem die Gelackmeierten, wenn die Konzernzentralen die Standorte wieder dichtmachen. Aber das können weder wir noch die Lokalpolitik regeln, muss der Markt halt ausmachen.
    • Entsteht in Neu-Ulm eine neue Großbank?
      Weil die Bank aus allen Nähten platzt, lässt der Vorstand eine Machbarkeitsstudie für die Hauptstelle Ludwigstraße 1 erstellen. Die Volksbank Neu-Ulm hat längst das benachbarte Haus Johannesplatz 5 erworben und könnte sich somit in Richtung Westen ausdehnen. Wegen der Nachbarschaft der Kirche St. Johann Baptist handelt es sich freilich um einen sensiblen Ort. Es ist offen, ob das alte Bankgebäude – Baujahr 1969 – noch saniert werden kann oder einem Neubau weichen muss. Dort sind etwa 60 von 130 Mitarbeitern tätig.

      Ludwigstraße/Johannesplatz 5 sind nicht die schlechteste Adresse, sollte die Ludwigstraße - wie hin und wieder angedacht - aufgewertet werden.

      Auch interessant: Die VR-Bank Neu-Ulm/Weißenhorn, der mögliche Fusionspartner, sitzt in der Marienstraße 2 - buchstäblich direkt gegenüber der Sparkasse und ihrem neuen Brückenhaus, nur durch die Kleine Donau getrennt. Wenn die beiden Banken es auf ein Säbelrasseln ankommen lassen wollen, wäre das doch auch ein netter Standort. Zumindest die Sparkasse protzt ja ganz gerne mal ;).

      Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass das in die Jahre gekommene Hochhäusle aufgegeben wird und neu überbaut werden könnte, wenn man sich in der Nähe noch eine Filiale sichern kann. Wäre schön, wenn das eine Entwicklung in diesem - in meinen Augen - echt nicht sehr ansehnlichen Gebäudeblock zwischen Marienstraße, Kleiner Donau und Hafengasse auslösen würde. Da besteht doch erheblicher Modernisierungsbedarf.

      So oder so, wieder ein interessantes städtebauliches Puzzlestück in Neu-Ulm.
    • Pläne für Wohnheim an Neu-Ulmer Bahnhofstraße geplatzt [SWP]
      Aus den Plänen eines Investors, in der Neu-Ulmer Innenstadt im ehemaligen Leplat-Gebäude 65 Studentenwohnungen einzurichten, wird nichts. Stadt und Stadträte sind dagegen: Es fehlt eine Zufahrt zu dem Gebäude an der Bahnlinie.

      Bei der Bürgerinfo gibt es auch ein paar Pläne - aber da quäle ich mich jetzt nicht doch einmal bis dorthin durch. Die Neu-Ulmer haben da echt eine miese Softwarelösung eingekauft :thumbdown:

      Interessant: der komplette Streifen an der Bahnlinie entlang, vom Penny bis zur Reuttier Straße, gehört eben diesem einen Investor. Eine Fläche von absolut stattlicher Größe und viel Entwicklungspotential. Könnte mir da sehr gut leistbaren Wohnraum und etwas Repräsentatives an der Reuttier Straße, vis à vis mit dem Venet-Haus, vorstellen - sieht aber nicht danach, als ob sich hier mittel- oder auch langfristig etwas tun wird.
    • Interessantes Interview mit dem neuen Neu-Ulmer Stadtbaudirektor Markus Krämer:

      Donau-Café statt Reeperbahn [NUZ]

      Die interessantesten Aussagen/Vorhaben/Ideen:
      • zügige Umsetzung einer Grundschule im Wiley Nord
      • Uferweg für den Schwal
      • Bereich Augsburger Straße und Ludwigstraße darf/soll höher werden
      • LEW-Bau am Heiner-Metzger-Platz weiterhin im Blick, mögliche Richtung: eine Art Stadthaus; "Auch von der Architektur her wäre das die Möglichkeit, für einen Hingucker in der Innenstadt zu sorgen." :)
    • CSU will Hundertwasser-Haus mitten in Neu-Ulm

      Die Neu-Ulmer CSU überrascht mit einem Vorschlag für den Heiner-Metzger-Platz in Neu-Ulm. Anstelle des LEW-Gebäudes soll ein Hundertwasser-Haus entstehen


      swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm…n-Neu-Ulm;art4329,2878997

      Südwest Presse
      Obwohl die Probleme der Welt immer komplexer werden, bleiben die Lösungen beschämend einfach.
      Bill Mollision
    • Neu-Ulm übt Kritik am Nahverkehr [SWP]

      Die Stadt Neu-Ulm fordert vom Landkreis ein deutlich besseres, auf die Stadt zugeschnittenes Nahverkehrskonzept. In einer Stellungnahme übt die Stadtverwaltung deutliche Kritik am bestehenden Nahverkehr.

      Meiner Meinung nach völlig richtig, dass die Stadt sich hier beschwert. Es ist ein Unding, dass die Stadtgebiete Ulm und Neu-Ulm nicht gemeinsam und komplett von der SWU bedient werden.