Stadt Blaustein | Sammelthread und Nachrichten

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • @Leubeweg: Bin auch gespannt, wie es weitergeht. Handelt es sich denn wirklich um bezahlbaren Wohnraum, wie der Bürgermeister anführt? Gibt es da eine Vereinbarung? Das ist schließlich ein privater Projektentwickler. In jedem Fall gibt die Stadtverwaltung da eine eher unglückliche Figur ab.

      @Stadtzentrum: 1,3 Mio. Euro, davon 800.000 Euro vom Land... damit kann man doch was anfangen, oder? Die Pläne liegen vor und sehen tauglich aus, das Geld ist da, dann mal losgelegt.
    • swp.de/suedwesten/landkreise/a…ald-bleiben-27208660.html

      Der Widerstand der Klingensteiner gehen die Wohnbebauung zwischen Leubeweg und Ulmer Straße beginnt sich zu organisieren, nachdem die Stadtverwaltung alles andere als glücklich agiert hat. Die Stadtbaumeisterin, von den Gegnern sogar gelobt, räumte erhebliche Fehler im Zusammenhang mit der Rodung und dem Aushub für die Kettenhäuser ein. Bin mal gespannt wie es weiter geht. Am Ende fände ich einen Kompromiss am sinnvollsten, der meiner Ansicht nach so aussehen könnte, dass die Mehrfamilienhäuser an der Ulmer Straße und die Kettenhäuser am Leubeweg kommen und auf den Rest verzichtet wird.
    • Also, bei aller Liebe zur Natur: Blaustein ist umgeben von (großem und schönem) Wald! Erholungswert haben diese Bäume am Hang quasi keinen. Ob sie das Refugium seltener Tierarten sind, kann ich nicht beurteilen. Wenn die Stadt nach Platz für neuen Baugrund sucht, ist diese innerstädtische Lage aber unter Naturschutzgründen betrachtet allemal besser , als irgendwelche Randlagen, oder wirklich für die Natur wertvolle Bereiche entlang der Blau, oder ähnliches.
    • Generell gilt in Baden-Württemberg ja, Innenentwicklung vor Außenentwicklung, um den Flächenfraß im Außenbereich einzudämmen und die bestehende Infrastruktur effizienter und effektiver auszulasten. Insofern ist prinzipiell allemal legitim, dass man als Stadt an dieser Stelle etwas entwickeln (lassen) will. Im Flächennutzungsplan ist das Gelände auch tatsächlich als Grünfläche ausgewiesen und nicht als Wald oder als Natur- oder Landschaftsschutzgebiet; da liegen also nicht dieselben Maßstäbe an wie an besagten Schutzgebieten im Außenbereich.


      (Quelle: Nachbarschaftsverband Ulm)

      Unter planerisch-städtebaulichen Gesichtspunkten würde ich also sagen: Kann man machen. Dass man als Verwaltung den Beschluss der politischen Gremien vorwegnimmt und in eilfertiger und vorauseilender Gehorsamkeit schon einmal die Flächen roden lässt, geht aber natürlich gar nicht. Und auch, dass man die Nachbarschaft und Bürgerschaft bei einem offensichtlich sensiblen Thema nicht involviert.

      Dabei liegt der Gedanke schon irgendwo nahe, dass es den Nachbarn primär um den unverstellten Blick ins Grüne und die ruhige Nachbarschaft geht als um Naturschutz. Auch wenn das dann wieder ein Fall von NIMBY ist, finde ich das hier gar nicht mal so verwerflich; die Nachbarn scheinen ja einigermaßen holterdiepolter von der Verwaltung übergangen worden zu sein.
    • ShyFly schrieb:

      Also, bei aller Liebe zur Natur: Blaustein ist umgeben von (großem und schönem) Wald! Erholungswert haben diese Bäume am Hang quasi keinen. Ob sie das Refugium seltener Tierarten sind, kann ich nicht beurteilen. Wenn die Stadt nach Platz für neuen Baugrund sucht, ist diese innerstädtische Lage aber unter Naturschutzgründen betrachtet allemal besser , als irgendwelche Randlagen, oder wirklich für die Natur wertvolle Bereiche entlang der Blau, oder ähnliches.
      Und am Ende muss ein Gericht entscheiden: Wald oder nicht Wald! Leute, Leute diese Diskussionen nerven echt. Ich bin in Blaustein aufgewachsen und muss sagen, dass dieses Stück Ansammlung von Bäumen alles andere als einen Erholungswert oder ähnliches hat. Ich stimme auch @Finn zu, dass es in Blaustein und den Stadtteilen in Tallage mehr schützenswerte Bereiche gibt. Ebenso die vielen Wälder auf Albhochfläche und Hochsträß.

      Deshalb bin ich für die Baupläne.

      Aber leider ist das die derzeitige Gesellschaftskultur in Deutschland: Wohnraum ja aber billig - nur nicht vor meiner Haustür!
    • Neuer Anlauf für Radbrücke in Klingenstein [SWP]
      Erst hat Blaustein den Bau einer Bahnüberführung gestoppt, jetzt soll neuer Förderantrag gestellt werden.
      Hehe... Kayserschnecke :D .

      Falls die Brücke tatsächlich zu niedrig sein sollte für eine etwaige Elektrifizierung der Strecke, halte ich das für eine Fehlplanung. Die Donautalbahn hat für die Elektrifizierungspläne des Landes zwar nur nachrangige Bedeutung, aber wer weiß, was sich in der nächsten Dekade verkehrspolitisch so alles tut.
    • ShyFly schrieb:

      Warum macht man nicht einfach einen beschrankten Bahnübergang? Am Bahnhof in Herrlingen wart ich als Radler auch an den Schranken. Oder darf man das nicht mehr?
      Ich persönlich warte auch an Schranken aber eine Fahrradbrücke ist doch schon was Tolles... nur sollte diese halt auch richtig geplant sein. als Radler der das nicht nur als Freizeitbeschäftigung sieht ist der Komfort einer Brücke generell der Bahnschranke vorzuziehen.
    • Das ist nicht euer ernst mit dem beschrankten Bahnübergang? In Zeiten des Eisenbahnquerungsgesetzes wollt ihr die gefährlichen Dinger bauen? Gerade reine Fußgänger- und Radquerungen gelten als besonders gefährlich.

      Bei der Planung geb ich euch recht. In der Höhe muss das für eine spätere Elektrifizierung passen, sonst wäre das ein Schildbürgerstreich. Und mit "Kayserschnecke" kann man es nicht treffender sagen, obwohl ich das Projekt vorbehaltlos unterstütze.

      Das Problem mit den völlig absurden Angebotspreisen trifft Blaustein ja gerade hart, siehe Schulzentrum! Umplanen ist trotzdem Quatsch!
    • Schon klar, dass eine Schranke nicht ideal ist und eine Brücke besser wäre. Da es ja aber offensichtlich Probleme bei der Ausführung gibt...

      Nur nochmal zum aktuellen Stand: Zur Zeit gehen die Leute einfach so (obwohl das natürlich verboten ist), ohne jegliche Vorrichtung über die Schienen, auf freier Strecke quasi.
      Also in Punkto Gefährlichkeit wäre eine Schranke schon ein Schritt in die richtige Richtung, denke ich.
    • Es tut sich konkret was bei der Stadtentwicklung in Blaustein. Der örtliche Unternehmer mit seiner Alb-Naturenergie dreht am großen Rad:

      swp.de/suedwesten/landkreise/a…ein-geplant-27367710.html

      Na hoffentlich spielt die Stadt als Grundstückseigentümer der meisten Flächen ums Rathaus mit. Eigentlich ein Glücksfall für die klamme Stadt und die Hoheit (Gestaltung) über die Vorhaben bleiben bei der Stadt. Die Investition ist gewaltig, wenn es denn so kommt und eine deutliche Verbesserung der nicht vorhandenen Ortsmitte allemal. Bisher ist das Areal um das Rathaus nicht die Schokoladenseite. Vielleicht passiert dann auch mit dem Rathaus (umfassende Außensanierung) auch was und als Signal für eine weitere Entwicklung in Richtung Lux taugt es auch.
    • Ich mag ja nicht zu doll übertreiben, aber das liest sich für mich nach ganz hervorragenden Nachrichten. Natürlich kommt es vor allem auf die Umsetzung an, aber die Stadt ist wohl grundsätzlich kooperationsbereit und der genau richtige Ansatz mit der Mehrfachbeauftragung kann die Puzzleteile vernünftig zusammenführen. Schade nur, dass der Investor nicht die komplette Ladenzeile erwerben konnte. Ich kann mir auch nicht so recht vorstellen, was mit dem "kleineren [Gebäude] gegenüber der Martinskirche" gemeint ist.

      Das Areal aus der Luftansicht:


      Mit den beiden Varianten aus dem Stadtentwicklungsplan von 2016 hat das Vorhaben nicht viel zu tun, aber das ist okay. Interessant finde ich aber, das hier schon ein Teil der Ladenzeile als nicht verfügbar erachtet würde. Trotzdem sollte man in der Mehrfachbeauftragung das komplette Gelände überplanen dürfen, mit gestaffelten Bauabschnitten. Und man sollte sich nicht auf zwei Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss (wie im Step vorgesehen) versteifen, das halte ich für nicht adäquat an dieser Stelle.
    • swp.de/suedwesten/landkreise/a…lten-helfen-27907980.html

      Mit dem Gestaltungsbeirat geht man einen guten Weg, den andere Städte und Gemeinden auch erfolgreich beschritten haben. Im Zentrum geht was voran.

      Das der Scheibenberg, also das Gebiet oberhalb Ehrensteins Richtung Science Park III und Oberen Eselsberg allgemein ein Wohngebiet für 3000 Menschen aufnehmen soll hat mich in der Größenordnung fast umgehauen. Erweiterungen waren mir bekannt aber in diesem Umfang nicht. Neben den Nachverdichtungen im Stadtgebiet (Ulmer Straße, Ortszentrum/Lixgebiet) hat die Stadt ja auch noch das große Entwicklungsgebiet Stadelwiesen. Da bohrt Blaustein aber ein echtes dickes Brett!!
    • Einen Gestaltungsbeirat einzurichten ist eine sehr gute Idee. Die Förderung sollte man nutzen, solange man kann. Allerdings sollte man auch ein gutes Stück an richtig externem Input haben, von Leuten, die frisch und unbeleckt an die Sache herangehen.

      Die Richtgröße von 3.000 Einwohnern auf dem Scheibenberg hat mich auch bass erstaunt. Das kriegt man nicht mit EFH und Reihenhäusern hin, das wird verdichteter Geschosswohnungsbau. An sich ja gut, ansonsten wäre das bei den Bodenpreisen und der Lage nur für sehr gut Verdienende geeignet. Man wird aber schauen müssen, wie man den Übergang zur Bestandssiedlung harmonisch hinbekommt, und dass das neue Wohngebiet den Rest Blausteins nicht optisch erdrückt. Aber dazu hat man ja den Gestaltungsbeirat ;)

      Blaustein hat ja jetzt schon knapp 16.000 Einwohner. Mit dem Scheibenberg und weiteren Vorhaben wird die 20.000er Marke sicherlich noch vor 2030 gerissen. Wird wirklich Zeit für eine angemessene Innenstadt.
    • Jein, es handelt sich um dieses Areal (Bildmitte) gegenüber dem Science Park II, im FNP rosa umrandet. Also nördlich des Pfaffenhau V, aber nicht direkt im Anschluss. Für alle, die auf dem Oberen Eselsberg auf die ein oder andere Weise beschäftigt sind, natürlich hochattraktiv.

      Aber um da 3.000 Menschen (ca. 1.200 WE?) unterzubringen, wird man eher mit sechs bis acht als mit vier bis sechs Geschossen operieren. Ist ja gut, wir brauchen Wohnfläche, aber so exponiert dürfte das ein seltsamer Anblick sein.