Gewerbegebiet nördlicher der Blaubeurer Straße (ehemals Moco)

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    • Gewerbegebiet nördlicher der Blaubeurer Straße (ehemals Moco)

      Und da haben wir den Plan für das Moco-Gelände. Kurz: der Gebäudebestand soll komplett weg und der SUN soll dann schwerpunktmäßig Flächen an kleinere Gewerbebetriebe vermitteln. Alle Informationen zum Vorhaben, das am 30. September in der konstituierenden Sitzung des neuen Bauausschusses verhandelt wird, sind hier zu finden.

      [img]http://i.imgur.com/dQWTWj1.jpg[/img]
      (Quelle und Urheber: Stadt Ulm)

      Eckdaten:
      • Fläche: ~83.000 qm
      • Potential unter anderem für "Kfz-Bereich und autoaffines Gewerbe": Neu- und Umsiedlungen
      • Beitrag zur Aufwertung der Blaubeurer Straße als "Adresse": architektonisch hochwertigere Bebauung zur Straße hin
      • kleinere Betriebe (Handwerker, Dienstleister) nach hinten raus
      • Haupterschließung: neue Straße in Verlängerung der Magirusstraße, folgt dem (in Betrieb bleibenden) Gleis; schließt an bestehende Straße hinter FMZ und Ikea an und soll irgendwann in die Schillerstraße münden
      • Nebenerschließung: kleinere Straße in Richtung Westen, mündet ca. gegenüber Haupteingang Blautalcenter wieder in die Blaubeurer Straße
      • Maximalhöhe der Bebauung: 18m

      Gefällt mir. Kein Wunder, ist ja auch ungefähr das, worauf ich in vergangenen Posts spekuliert/getippt/gehofft habe ;).

      Sehr gut: verschiedene Flächen primär für Gewerbeumsiedlungen. Ich habe hier mal einige Kandidaten genannt. Würde mich freuen, wenn zwei oder drei dieser Kandidaten tatsächlich den Weg in die Blaubeurer Straße finden. Würde nicht nur die Blaubeurer Straße stärken, sondern auch wertvolle Flächen in der Innenstadt freimachen.

      Die Straßenführung haben wir ja auch schon so ungefähr erraten. Etwas unschön nur, dass die Einfahrt zur neuen Erschließungsstraße etwas versetzt gegenüber der Magirusstraße liegt. Wird sicher auch die Verkehrsqualität ein wenig einschränken. Langfristig mal, wenn der Bogen von hier zur Schillerstraße geschlagen ist, könnte ich mir eventuell auch eine Buslinie vorstellen, die z.B. vom Ehinger Tor durch die Schillerstraße (Haltestellen Landratsamt, Westportal Bahnhof, Dichterviertel) unter hinter Ikea und FMZ zum Blautalcenter führt.

      Sehr interessant der Hinweis auf das Kfz-Gewerbe. Hier habe spekuliert, dass Hanser und Leiber ins Moco-Areal umziehen könnten. Ob's das ist? Wenn ja, Königslösung fürs Theaterviertel und den Eingang zur Innenstadt. Was auch passt: Im Wettbewerbstext für den Westplatz werden die Teilnehmer aufgefordert, die Nordkante des Platzes - also da, wo heute Bitterolf steht -, städtebaulich zu überplanen, obwohl die Stadt ausdrücklich nicht über die Flächen verfügt. Also wieder 1 und 1 zusammengezählt: die Stadt könnte versuchen, Bitterolf einen Umzug in die Blaubeurer Straße schmackhaft zu machen. Was ein Riesengewinn für die Weststadt wäre, städtebaulich. Vielleicht wird man auch mit Kreisser sprechen?

      Außerdem finde ich, dass die Planungen den Rotlichtbetrieben aggressiv nahe auf die Pelle rücken. Ist ja bekannt, dass die Stadt versucht, da die Daumenschrauben fester anzuziehen... ganz gut so ;).

      So oder so: aufregende Entwicklung!
    • Sehr schöner Thread Finn, :thumbup:

      Wenn aber dort wirklich alles Platt gemacht wird, dann könnte dort auch noch etwas größeres Platz finden da für mich schon länger verlegt gehört. Wir haben da im Osten der Stadt noch eine Möglichkeit weit über 100 Wohnungen Zentrums nah zu schaffen. Gerade zu Ideal für den Wohnungsbau. :)

      Alte Hutfabrik Mayser, weg damit. ;)
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    • Was eine Firmenverlagerung alles möglich macht, da waren doch schon früher Planungen, :D

      Das Gelände zwischen der Blaubeurer Straße und den Gleisen der Bahn kann in Fortführung der Magirusstraße erschlossen werden, über einen Bogen, der einmal in die Schillerstraße mündet, was insgesamt wiederum die Blaubeurer Straße entlastet (siehe Grafik). Es ist "ein kurzes Zeitfenster" (Jescheck), das sich da auftut, und das die Stadträte jetzt mit dem Beschluss eines Rahmenplans genutzt haben. Damit können gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden.


      SWP,
      swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm…entlasten;art4329,2839057
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    • Klasse! :thumbsup:

      Vor allem der Grün- und der Radstreifen haben es mir angetan! Wenn man es dann auch noch schafft, die aktuelle Rad- und Fußwegführung im Bereich der Lupferbrücke zu entwirren, wäre das genial. Dann ergäbe sich eine zweite "Einflugschneise" für die aus dem Blautal im Westen kommenden Radfahrer. Die könnte man dann recht einfach an der Karlsbrücke anschliessen.
    • Ein Jahr später kommt ein bisschen Bewegung in die Sache. Der Gemeinderat soll Untersuchungsarbeiten an die Sanierungstreuhand vergeben, die die Festlegung eines sogenannten Ersatz- und Ergänzungsgebiets auf einem Teil dieser Fläche möglich machen soll. Und zwar für das Dichterviertel... weswegen ich das auch im anderen Thread posten könnte :rolleyes:.

      Jedenfalls geht es darum, sich - wohl mit einem Teilabschnitt - gewissermaßen an das Sanierungsgebiet Dichterviertel dranzuhängen, um dort angesiedelten Gewerbebetrieben (mutmaßlich unter günstigeren Konditionen) eine Umsiedlung möglich zu machen. Ob man damit einer Untersuchung im größeren oder Gesamtmaßstab vorgreift oder sie eventuell etwas beschädigt, indem vollendete Tatsachen geschaffen werden, weiß ich ehrlich nicht.

      Ich tippe mal darauf, dass die Verhandlungen im Dichterviertel reichlich hart geführt werden und die Stadt neue gute Argumente braucht. Stand Mai gab es ja noch eine Reihe von Flächen, mit denen die Stadt nicht planen konnte.

      Interessanterweise ist im aktualisierten Rahmenplan für die Blaubeurer Straße mittlerweile eine Parzellierung mit qm-Angaben drin. Darunter ein Riesengelände mit 15.000qm zwischen McDonalds und Hagenmaier. Also noch ein Tipp hinterher: Es gibt einen konkreten und vielleicht prioritären Interessenten für dieses Stück vom Kuchen. (Hanser + Leiber steht mit einem mehrgeschossigen Bau auf ~9.000m Grund...)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Finn ()

    • Neue Nutzung für das Moco-Areal [SWP]
      Zum Jahreswechsel hat das Gelände des ehemaligen Moco-Hobelwerks an der Blaubeurer Straße den Eigentümer gewechselt. Der Stadt Ulm ist es gelungen, das rund 60 000 Quadratmeter große Grundstück, das seit 2013 brach liegt, zu kaufen. Das Areal soll nun neu strukturiert werden. „Der Erwerb von Flächen in diesem Umfang und in direktem Anschluss an die Innenstadt ist eine einmalige Chance für den Wirtschaftsstandort Ulm/Neu-Ulm, Gewerbeflächen zu reaktivieren“, sagt Ulrich Soldner, Leiter der Abteilung Liegenschaften und Wirtschaftsförderung. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
      Sehr schön, dass die projektierte Verlängerung der Schillerstraße über die Erschließungsstraße hinterm IKEA im Bogen bis zur Magirusstraße tatsächlich kommt. Man wird noch den Aus- und Umbau der Schillerstraße selber abwarten müssen, aber die verkehrliche Funktion einer solchen Verbindung, die neben der Blaubeurer Straße auch die Friedrich-Ebert-Straße entlasten kann, dürfte ein dankenswerter Neuzugang zum Straßennetz Ulms sein.

      Beim Autohaus tippe ich auf Hanser und Leiber, auch wenn es Argumente für Bitterolf gäbe. Beide wären städtebaulich begrüßenswert, wenn man an die städtebaulichen Möglichkeiten an ihren aktuellen Standorten denkt.

      Gespannt bin ich insbesondere darauf, wie der neue Knotenpunkt Blaubeurer Straße/Magirusstraße geregelt werden soll und welches Vorhaben sich direkt an der Blaubeurer Straße, gegenüber dem Ostflügel des Blautalcenters, ansiedeln wird. Der rückwärtige Teil des Areals ist verhältnismäßig egal, aber die eine Parzelle an der Blaubeurer Straße hat Adresse und wird, hoffentlich, entsprechend bebaut. Eigentlich müsste wegen des Werbeeffekts das Autohaus da hinkommen...
    • Mir wäre ja lieber wenn vor Umbau des Westplatzes, bzw. Th.-Heuss-Platz, der Bitterolf da rausginge. Das wäre echt ein Gewinn für den runtergekommenen Platz wenn da was baulich Attraktives hinkäme. Ist denn für das Hanser&Leiber-Gelände was geplant?
      Der Erwerb des MOCO-Geländes ist auch sehr erfreulich für die Verlängerung der Schillerstraße, wird sicher auch die Blaubeurer Str. entlasten können. Außerdem auch gut wenn irgendwann mal das Parkhaus sowie der Westausgang der Bahnhofspassage da entsteht.
    • Das MOCO Gelände ist riesig da bietet sich schon auch etwas mehr Raum zum spekulieren. Ich könnte mir auch vorstellen das es sich bei dem Auto Fritzen um einen anderen handelt. Eine große tolle Sache wäre es auch für Held Ströhle. Er räumt den Platz in der Zingler und Wielandstraße und geht mit seinen beiden Standorten aus der Stadt. Da es sicher an diesen beiden Stellen nur den dringend benötigten Wohnbau auch Sozial geben wird dürfte es Finanziell schon gehen. An beiden Stellen ist der Platz doch für die Autohändller sehr beengt und Mittel oder Lang gehen sie sicher aus der Stadt. Ich glaube auch Hanzer ist nicht so dringend, bis das Theaterviertel kommt gehen sicher noch 7-10 Jahre, davor kommt ja Schillerrampe und ZOB und das beide erst nach 2020
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    • Interessanter Gedanke mit Held & Ströhle, hatte ich nicht auf dem Schirm aber du hast recht, das wäre auch ein Kandidat. Wobei das Audi-Zentrum in der Wielandstraße ja noch relativ jung ist, das kann eher bleiben als die VW-Filiale in der Zinglerstraße. Mal sehen, bin sehr gespannt. Von den Aktivitäten auf dem Gelände erwarte ich mehr nicht so viel wie von den Möglichkeiten für die restliche Stadt, die die Rochaden durch Umsiedlungen und Umzüge ermöglichen werden.
    • Bei Audi ist nur die Ausstellung und Verkaufshalle neu, der Rest ist auch nicht der wahre Jakob. Wenn man aber bedenkt wie groß die Park Fläche der Jahres-Leasing ist, da geht in der Östlichen Stadt gut Wohnbau für 150 Wohnungen. Ich weiß nur nicht ob das alles zu Held gehört, oder ob er Mieter dieser Flächen ist. Das ganze geht ja bis zur hinteren Talfingerstraße.
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    • Mehr Gewerbe an Blaubeurer Straße [NUZ]

      An der Blaubeurer Straße tut sich was: Die Stadt Ulm kaufte ein 60000 Quadratmeter großes Areal an Ulms Einkaufsstraße. Bis vor wenigen Jahren war auf großen Teilen des Geländes gegenüber das Blautalcenters das holzverarbeitende Unternehmens Moco/Molfenter beheimatet. Der 1865 gegründete Holzspezialist schloss 2014 den Ulmer Standort, die Stadt schlug nun zu.
    • Weite Teile des Geländes sind bereits freigeräumt.




      Es ist nun etwa anschaulicher geworden, wie groß dieses Gelände eigentlich ist. Da geht schon richtig viel.

      Der Altbau wird derzeit innen ausgeräumt. Wenn er nicht noch abgerissen wird, könnte ich mir vorstellen, dass er kernsaniert wird. Über seine Geschichte weiß ich leider nichts.

      Das Blautalcenter war am gestrigen Nachmittag schon arg leer, auch die Leerstände sind wieder mehr geworden. Ich hoffe, das Center hält durch, bis die Moco-, Welz- und Magirusareale entwickelt sind oder bis man neue Nutzungsmöglichkeiten gefunden hat.
    • Gewerbe auf Grünflächen [SWP]
      „Ein bisschen was geht immer.“ In diesem Satz von Ulrich Soldner schwingen Erleichterung, Freude und Sorge gleichermaßen mit. Der Ulmer Geschäftsführer des Stadtentwicklungsverbands Ulm/Neu-Ulm (SUN) hat mit seinem Neu-Ulmer Kollegen Peter Stamm ein Problem, das eher größer als kleiner wird: Es fehlen Gewerbegrundstücke. Die Nachfrage ist dank guter Konjunktur und des starken Wirtschaftsstandorts Ulm/Neu-Ulm hoch. Die Städte tun sich aber schwer, für jeden das Passende zu finden.

      Daraus:
      Auf dem sechs Hektar großen ehemaligen Moco-Areal an der Blaubeurer Straße, das die Stadt Ende 2016 gekauft hat, ist die Ansiedlung von Gewerbe geplant. Die Verkehrs- und Bebauungsplanung läuft jetzt an, sagt Soldner. Das Interesse an dem Gebiet sei groß, „manche Firmen würden am liebsten gleich mit dem Bau beginnen.“ Vor Anfang 2020 werde das jedoch kaum klappen.

      Würde sehr gerne wissen, welche Firmen das sind. Dann ließe sich im Kopf ein bisschen Flächenlego spielen mit den potentiell freiwerdenden Flächen ;) .

      Der Altbau zwei Posts über diesem ist übrigens abgerissen worden.
    • Baubeginn auf dem Moco-Areal verzögert sich [SWP]
      Das Interesse von Firmen am Moco-Areal ist groß. Die Vermarktung dauert allerdings noch etwas. Die Gründe sind vielfältig.
      300+ Euro/qm ist für Gewerbeflächen gesalzen, hier aber wohl sachlich begründet. Da werden nicht mehr alle, die jetzt Interesse angemeldet haben, mitgehen können.

      Ich hoffe, dass die Grundstücke direkt an der Blaubeurer Straße ansprechend bebaut werden können, um diese Schmuddelecke etwas aufzuwerten. Von einem Mehrmarken-Autohaus mit Jaguar, wie im Artikel spekuliert, könnte man durchaus etwas erwarten. Die Formsprache von Jaguar-Präsentationshallen scheint schlicht, aber wertig.

      Wäre schön, wenn Hanser + Leiber aus dem Theaterviertel und die Kleinbetriebe im Dichterviertel-Nord, die die Planungen blockieren, ebenfalls auf der Interessentenliste stehen. Und falls dann noch McDonalds die Filiale etwas verlegt, damit man mit der Kreuzung Magirusstraße/Blaubeurer Straße etwas Vernünftiges anstellen kann, mache ich ein Fass auf.

      Jetzt müsste man noch die Puffs zwischen BMW und Moco irgendwie abräumen...
    • Moco-Areal: Erdreich ist stark verseucht [SWP]
      Bevor das ehemalige Moco-Areal ein neues Gewerbegebiet wird, muss erst der belastete Boden entsorgt werden.

      Kommentar zur Verzögerungen bei neuem Gewerbeareal [SWP]
      Firmen stehen Schlange, um auf dem Moco-Areal ihre Zukunft zu planen. Die Stadt sollte trotz Ökoproblemen Tempo machen.

      17,6 Millionen Euro Sanierungskosten... boah. Eine Abfuhr des belasteten Erdreichs per Eisenbahn fände ich hervorragend, schließlich gibt es ein aktives Industriegleis und die 80.000 Tonnen an Lkw-Fuhren würde ich den überlasteten Straßen gerne ersparen.