Abriss Sparkasse, Neubau Verwaltungsgebäude ADK | Hauffstraße

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    • Abriss Sparkasse, Neubau Verwaltungsgebäude ADK | Hauffstraße

      Alb-Donau-Kreis investiert in Neubau bis zu 20 Millionen Euro [SWP]

      Der Alb-Donau-Kreis will das Sparkassen-Gebäude in der Ulmer Hauffstraße kaufen, abreißen und dort einen Neubau errichten. Gestern fiel der Grundsatzbeschluss zu dem millionenschweren Vorhaben.

      War ja länger im Gespräch, dass der Alb-Donau-Kreis das bald ehemalige Sparkassengebäude nachnutzt. Dass es jetzt zum Abriss und Neubau kommt, überrascht angesichts des Alters. Die Verantwortlichen werden schon wissen, was sie tun, hoffe ich. Die günstigen Zinsen machen die Entscheidung wahrscheinlich noch etwas leichter.

      Ist aber durchaus ein größerer Brocken, wonach das alles so klingt. Dass man „unter der Hochhausgrenze“ bleiben will, heißt, dass man sich mit dieser befasst hat. Die Zitate der Wortbeiträge der Kreisräte weisen darauf hin, dass man klotzen will, Kinderbetreuung und so. Tippe mal, dass es auf sieben Geschosse hinauslaufen wird.
    • Diesen Leserbrief hatte ich aus Ärger in die SWP.

      Energetik vis Nachhaltig vis Richtig
      Zitat,
      Zudem bekomme man ein energetisch modernes Haus. „Damit können wir den Abriss rechtfertigen.“
      Ich verstehe die Welt nicht mehr, sind diese Personen denn alle der Energetik halber krank geworden.
      Da spricht man immer von Nachhaltigkeit verbindet alles mit der Energetik und dem
      Schutz der Ressourcen und was weis der Gaier noch.
      Jetzt werden schon 20 Jahre alte Gebäude einfach platt gemacht weil es gut sein soll.
      Ja ich weis Abbruch macht keinen Abfall, alles wird schön wieder verarbeitet, es wird beim
      Abbruch und Neubau auch keine Energie verbraucht. Es wird dagegen nur gespart, es ist so billig.
      Das erinnert mich ein wenig an unsere Autos.
      Alle paar Jahre ein Neues, wegen der Umwelt, die Neuen sparen und brauchen
      auch bei der Herstellung keine Energie, sie geben nur Arbeitsplätze.
      Das die Alten dann in anderen Ländern noch 30 40 Jahre oder mehr fahren und stinken und eigentlich
      Verkehrsuntauglich sind will keiner wissen. Wir sind die Meister des Schutzes der Umwelt.
      Wir Deutschen sind Energetik und Schutz, wir sind Ressourcen schützend, wir sind Nachhaltig und nur
      wir wissen was gut ist.
      Wir reißen auch Gebäude nieder die 20 Jahre alt sind.
      Wenn ich nach Frankfurt schaue was da die letzten Jahre alles platt gemacht wurde und auch weiter
      platt gemacht wird dann kommen mir dieTränen.
      Immer nur Neu-Neu-Neu. Ich bin stinke sauer und noch mehr.
      Da tut jeder Mensch im Wald oder in der Pampa mehr für die Umwelt als wir.

      Jetzt aber noch zur Erinnerung einige Aufnahmen von mir.

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      "Die beste Methode das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken." ( Jonathan Swift )
    • Alb-Donau-Kreis kauft Sparkassengebäude [SWP]

      Über den Abriss des Sparkassengebäudes in der Ulmer Hauffstraße wird heftig diskutiert. Während das Landratsamt den Schritt für unabdingbar hält, klagen andere über Umwelt-Frevel und Geldverschwendung.

      Die Diskussion tobt weiter, einige Argumente des ADK scheinen arg wacklig, aber der Landkreis scheint nicht von seinen Plänen abrücken zu wollen.
    • Der Gemeinderat soll nun von der Verwaltung formulierte "städtebauliche Eckdaten" beschließen, die den Rahmen für eine spätere Mehrfachbeauftragung stecken sollen. Hintergründe dazu gibt es bei der Bürgerinfo. Dort sind auch alle Argumente gegen eine Nachnutzung des Sparkassengebäudes aufgeführt, die ich aber nicht im Einzelnen aufzählen will. Einfach nachlesen!

      Über die Aussagen zum Aufwand einer technischen und baulichen Aufrüstung kann ich nichts sagen; mir scheint das schlagendste Argument zu sein, dass man hier nur 2.150m² Nutzfläche hat, während man perspektivisch 4.000m² benötigt, und eine Aufstockung oder ein Ausbau nicht möglich sind.

      Aus demselben Grund soll der Neubau sowohl mehr Fläche als auch mehr Höhe einnehmen. Geplant sind 6 Vollgeschosse und die Erweiterung des Baufelds nach Osten, Süden, und Norden. Die Anbindung ans Bestandsgebäude soll über einen Steg erfolgen. Zwei nachrichtlich dargestellte neue Wohngebäude à Vollgeschosse sollen zusätzlich errichtet werden, um den Block zu schließen.

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      (Quelle und Urheber: Stadt Ulm)
    • Entscheidung gefallen. :thumbup:

      1 Preisträger, jswd-architekten.de/de/aktuell…preisfuerjswdarchitekten/

      Competitionsline,
      competitionline.com/de/ergebnisse/209153

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      Gefällt durchaus, auch wenn es 2 Stock hätte höher sein können und der Anschlussbau sollte auch gleich in Angriff genommen werden, der Kreis braucht doch auch mehr Wohnungen. ;)
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    • Auf den ersten Blick nicht schlecht, selbst wenn ich kein Fan dieser Gitteroptik bin. Liegt vielleicht am guten Verhältnis von Glasfläche zu Rahmenelementen, müsste da mal in mich gehen :) . Die optionalen Wohngebäude sind auch nicht verkehrt -- mit fünf Geschossen Höhe und dem Abstand zur Bestandsbebauung sollten die für keine Verschattung sorgen, über die man sich in innenstädtischer Lage beschweren müsste. Der abgeschirmte, grüne Innenhof hätte auch was für sich. Die Lage der Tiefgaragenzufahrt liegt so geschickt, dass sie problemlos auch die TG unter den Wohngebäuden bedienen könnte.

      Das Vorhaben an sich bleibt kontrovers, aber der Wettbewerbsgewinner sieht zumindest recht passabel aus.
    • Ohne Worte. :D

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    • Nächste Woche wird dem Ausschuss Stadtentwicklung, Bau und Umwelt der vorhabenbezogene Bebauungsplan für dieses Projekt vorgelegt. Einzusehen in der Bürgerinfo.


      (Quelle: Stadt Ulm; Bildrechte: JSWD Architekten, Köln)

      Gegenüber den Ursprungsplanungen hat das Gebäude ein siebtes Geschoss erhalten, zur bestehenden gründerzeitlichen Wohnbebauung nach Süden hin als Staffelgeschoss ausgeführt. Grund ist, dass das Raumprogramm aufgrund absehbarer Aufstockungen aufgebohrt werden musste. 200 Büroarbeitsplätze, Verbindungsbrücke zum Bestand im 2. OG. Die bestehende Tiefgarage wird belassen, wie sie ist.

      Ich mag's irgendwie. Wirkt stimmiger als der Entwurf mit sechs Geschossen. Die Präsenz des Landkreises wird damit noch selbstbewusster.

      Noch weiter in die Zukunft gedacht: Mit der gegenüber liegenden Schillerrampe, deren Überbauung an Geschossigkeit und Kubatur dieser hier nicht nachstehen wird, wird aus dem eher beiläufig zur Kenntnis genommenen Vorplatz des LRA ein veritabler städtischer Platz. Hoffe im Übrigen, die neue Wohnbebauung, die sich dahinter anschließen soll, wird auch bald auf die Schiene gesetzt.