4-spuriger Ausbau B 10 und Brücke über die Otto-Hahn-Straße

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    • Ich denke mit der Querspange der B28 wird der Verkehr auf der Europastraße ohnehin stark verringert, die paar Jahre bleibt es also abzuwarten was die Brücke aufnehmen kann.

      ;)
      Viele Grüße

      RT



      Der Bauende soll nicht herumtasten und versuchen. Was stehenbleiben soll, muss recht stehen und wo nicht für die Ewigkeit doch für geraume Zeit genügen. Man mag doch immer Fehler begehen, bauen darf man keine.

      J-W Goethe
    • Ja, die meine ich.
      Bisher steht Sie ja lediglich als weiterer Bedarf im BVWP und gilt als überflüssig wenn die Europastraße fertig ausgebaut ist.

      Aus meiner Sicht (Ohne weitere Informationen):

      1. In den nächsten 10 Jahren wird hier nichts passieren - die B10 wird bis zur A7 ausgebaut, das letzte wirkliche Nadelöhr an der Kreuzung Otto-Renner / Otto-Hahn-Straße wird entschärft was mit Sicherheit durch den Wegfall der Ampelkreuzung eine starke Verflüssigung des Verkehrs bedeutet.

      2. Der liebe Gerold wird sich den Schuh nicht anziehen, in seinen letzten Jahren noch zusätzlich so ein Projekt anzustoßen. Die Stadt ist zwar ohnehin nicht zuständig aber mit Kreisfreiheit, Stadtentwicklung, der Verkehrslage innerhalb NU´s und dem Boom dem sich Neu-Ulm derzeit ausgesetzt sieht halte ich es für kurz- und mittelfristig nicht für realistisch, dass sich hier etwas rührt.

      3. Und jetzt kommt das große ABER: Noerenbergs politische Halbwertszeit nähert sich dem Ende. Die derzeit laufenden großen Projekte werden die letzten sein, die unter seinem Regiment begonnen und teilweise noch beendet werden. Die goldene Statue die er sich mit der Auskreisung widmen möchte wird vermutlich, erfolgreich oder nicht, das letzte Konstrukt seiner OB-Zeit sein. Was danach kommt steht dann in den Sternen.

      Entwickeln sich Stadt und Großraum NU/U über die nächsten 10-20 Jahre so weiter kann ich mir sowohl eine Ausweitung der Straßenbahnlinien auf Neu-Ulmer Stadtgebiet als auch schlussendlich die Querspange vorstellen. Die Europastraße ist mit den jetzt anstehenden Änderungen am Ausbaulimit angekommen. Je nachdem wie sich die Verkehrsströme ändern kann es durchaus passieren, dass alternative Trassen notwendig werden um die Stadt zu entlasten.

      Wenn man schon jetzt den Verkehr betrachtet, der aus den Innenstadtbereichen über die B10 abfließt und vergleicht, in welchem Maße die Stadtteile zusätzlich wachsen und weiteren Verkehr generieren werden halte ich mittel- bis langfristig alles für möglich !


      Edit: Grundsätzlich halte ich den Bau der Querspange sinnvoll weil sich die Verkehrsströme meines Erachtens stark aufteilen würden und insgesamt die Belastung die von der Europastraße aufs ganze Stadtgebiet abstrahlt deutlich verringert werden könnte
      Viele Grüße

      RT



      Der Bauende soll nicht herumtasten und versuchen. Was stehenbleiben soll, muss recht stehen und wo nicht für die Ewigkeit doch für geraume Zeit genügen. Man mag doch immer Fehler begehen, bauen darf man keine.

      J-W Goethe

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rauchtaucher ()

    • Vielen Dank für die ausführliche Einschätzung! Da sind spannende Gedanken dabei. Ich glaube, du hast recht: kurz- und mittelfristig kommt man mit den aktuellen Maßnahmen hin, aber langfristig kann das wieder ein Thema werden. 2030 wird man vermutlich bei 65.000 Einwohnern landen, zusammen mit Ulm bei gut 200.000, aber die Stadtentwicklung hört in 12 Jahren ja nicht auf. Und eigentlich muss man auch noch mitdenken, dass die Spange auch dem Verkehr aus Oberschwaben und vom Bodensee dienen würde.

      Vielleicht doch nicht verkehrt, die Vorbehaltstrasse noch nicht aufzulösen. Ich kann mir auch vorstellen, dass man da auch gar keinen Druck hat, das Thema anzupacken; müsste noch einmal in Unterlagen kramen, aber ich meine, dass der Abschnitt zwischen Ludwigsfeld und Wiley-Süd gerade auch noch als Grünzug dient.

      Sollte die Spange je kommen, würde ich sie aber rechts der Iller in den Boden versenken. Irgendwas muss ja drunter oder drüber, entweder B 30-Verlängerung oder Memminger Straße, und ich hätte die vierspurige Autobahn zwischen Wohngebieten lieber in einem kurzen Tunnel als auf einer lärmenden Brücke.

      Nachtrag: Die Seite zur Spange bei einer privaten Seite, die Planungen und Arbeiten entlang der B 30 dokumentiert.
    • Die Breite der 4-spurigen Straßen an sich dürfte zwischen Ludwigsfeld und Wiley-Süd kein Problem darstellen, aber ob eine abgesenkte Trasse mit den Böschungen, event. noch Lärmschutzwällen, da reinpasst?
      Und die Anwohner werden da auch ordentlich Theater veranstalten, wer mag sowas auch vor der Haustür haben, obwohl man es schon seit 30 Jahren plant?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Reiner L. ()

    • Ich erinnere mich an eine Informationsveranstaltung zum neuen Wohngebiet "Ulmer Riedteile", an dem das Thema zur Sprache kam. Anscheinend haben einige der Bürger im Wiley Süd beim Grundstücks-/Häuserkauf nicht ernsthaft angenommen, dass die Querspange immer noch ein Thema ist (wenn auch in weiter Ferne). Eine Dame war da recht aufgebracht.
      Also ja, ich bin mir sicher, dass das Theater geben wird. Wenn auch erst in 10 Jahren.

      Aber ob das eine Böschung gibt oder ähnlich wie die Unterführungen der Europastraße mit Betonmauer und Zaun, ist wahrscheinlich noch nicht definiert. Ohne Böschung wäre es deutlich schmaler.
    • Finn schrieb:

      Vielleicht doch nicht verkehrt, die Vorbehaltstrasse noch nicht aufzulösen. Ich kann mir auch vorstellen, dass man da auch gar keinen Druck hat, das Thema anzupacken; müsste noch einmal in Unterlagen kramen, aber ich meine, dass der Abschnitt zwischen Ludwigsfeld und Wiley-Süd gerade auch noch als Grünzug dient.
      Im FNP 2025 (von 2012) ist die Trasse nach wie vor eingetragen: nu.neu-ulm.de/de/stadt-politik…ung/flaechennutzungsplan/

      Reiner L. schrieb:

      Die Breite der 4-spurigen Straßen an sich dürfte zwischen Ludwigsfeld und Wiley-Süd kein Problem darstellen, aber ob eine abgesenkte Trasse mit den Böschungen, event. noch Lärmschutzwällen, da reinpasst?
      Ich meine dass bis zur B10 auch zwei Spuren reichen würden.

      Wenn die Straße noch bis nach Offenhausen/Pfuhl weitergeführt würde, fehlt nur noch ein (schwieriges) Stück über Böfingen nach Jungingen zur kompletten Ulm/Neu-Ulmer Tangente.
    • Ein kompletter Tanentenring wäre optimal und immer noch Wunsch, zumindest auf Ulmer Seite. Da das Messegelände auf lange Sicht in der Friedrichsau bleibt wäre eine Querung an der Talfinger Uferstraße/Böfinger Steige für die Anbindung aus allen Richtungen die Vollendung.

      An die Verlängerung der B30/B28 zwischen Wiley Süd und Ludwigsfeld Glaube, trotz der Verankerung im FNP beim besten Willen nicht mehr. Das ist das Hauptsiedlungsgebiet Neu-Ulm und würde die teils hochwertigen Wohnbebauungen zerschneiden. Der Protest wäre immens und würde das Projekt auf sehr lange Sicht durch Klagen weiter verzögern, wenn es überhaupt angegangen wird. Nein, das tut sich Neu-Ulm und der Freistaat nicht an. Ich halte es auch für verzichtbar!
    • Wir haben 2001 in Ludwigsfeld unser Haus etwa 100m vom geplanten Streckenverlauf entfernt gekauft, in vollem Bewußtsein, dass die Querspange eines Tages kommen könnte. Natürlich hegen wir insgeheim die Hoffnung, dass sie nicht, bzw. wenn, dann erst in etwa 15 - 20 Jahren kommt. Da ist dann eh der Zeitpunkt, wo ich mir Gedanken über betreutes Wohnen machen muß :D
      Wir haben damals schon gesagt, falls die Querspange plötzlich ganz dringend wird und wesentlich früher kommen sollte, wird das Haus verkauft und wir suchen uns was anderes, ich werd da nicht mit Plakaten rumrennen, weil ich die Querspange ja eigentlich für nicht ganz unsinnig halte :9
    • Jogi, eine sehr vernünftige Ansicht, die auch an die Allgemeinheit denkt. Leider denken nicht immer alle Anwohner so. Meistens denke ich mir, erwische mich ja auch selber manchmal dabei. Bevor sowas gebaut wird, was einen stört,ist man dagegen und wenn es mal gebaut ist gewöhnt man sich schnell daran. Paar Jahre später kann man sich manches schon nicht mehr anders vorstellen und findet es nicht mehr schlimm
    • Klage gegen B-10-Ausbau abgewiesen [SWP]
      Naturschützer und ein Pfuhler Landwirt scheitern, die Straße wird wie vom Bauamt geplant vierspurig gebaut.

      Kommentar: B-10-Urteil hat schalen Beigeschmack [SWP]
      Die Naturschützer waren schon nach der Verhandlung in München wenig zuversichtlich, dass sie mit ihrer Klage den vierspurigen Ausbau der B 10 in dieser Dimension verhindern können. So ist es auch gekommen.

      Einige Anmerkungen im Kommentar finde ich etwas seltsam. Ob dieser Fall wirklich Anlass genug ist, die Institution der Gewaltenteilung in Zweifel zu ziehen?
    • Reiner L. schrieb:

      Jogi schrieb:

      ... von mir aus kanns losgehn :)
      Tuts doch schon. ... ;)
      Ich meinte jetzt speziell die Verbreiterung auf die 4 Spuren ab Höhe Breitenhof, ich find das ist dringendst nötig, wenn man sieht wie riskant und unnsinnig da ständig versucht wird zu überholen. Ein Irrsinn der nur durch gut zureden nicht besser wird. Bei der Unmenge an LKWs, Bussen und Lieferwagen sind jeweils 2 Spuren völlig berechtigt und die Räumliche Trennung find ich super. Ob die Standspuren wirklich sein müßen ... ich weiß es ned ... da hätte aber den Planern in Krumbach ein Kompromiss nicht geschadet und einige Gegner milder gestimmt., wenn man auf die verzichtet hätte.
    • Jetzt wurden schon mal Bäume und Sträucher entfernt für den Bau an der Kreuzung. Habe mal paar Bilder gemacht, wie es jetzt noch aussieht
      Bilder
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    • Am 21.08. geht´s los.

      Interessant wird die Sperrung der Zufahrten zur Otto-Hahn-Straße und zur Otto-Renner Straße für die Zeit der Baumaßnahmen...wenn das mal nicht voll wird !
      Viele Grüße

      RT



      Der Bauende soll nicht herumtasten und versuchen. Was stehenbleiben soll, muss recht stehen und wo nicht für die Ewigkeit doch für geraume Zeit genügen. Man mag doch immer Fehler begehen, bauen darf man keine.

      J-W Goethe