Nachrichten aus Handel und Wirtschaft

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Finn schrieb:

      Will ja gar nix unterstellen :D . Bei so einem Fall ermittelt die Polizei eh in alle Richtungen. Wäre aber netter Stoff für einen kleinen oberschwäbischen Wirtschaftskrimi; Ritzel hat sicher auch schon seine Lauscherchen aufgestellt...

      So oder so, ich glaube nicht, dass das Sägewerk an derselben Stelle wieder aufgebaut wird. Eine andere als eine gewerbliche Nutzung kann ich mir aber auch nicht vorstellen.
      Ist halt ein schmaler, langer Geländestreifen, hat keine Erweiterungsflächen und ist stark eingegrenzt durch Blau und Straße.
      Ich kenne den Betrieb schon seit ich ein kleiner Junge war. Da sind wir mit dem Rad immer an der Blau langgeradelt. Beim Sägewerk roch es immer toll nach Baumharz und gesägtem Holz... und mein Vater hat da den Zuschnitt für seine Schrebergartenhütte machen lassen. Als kleiner Junge waren die alten Sägen sehr furchteinfößend, aber natürlich total spannend. ;)
    • Verdient einen eigenen Post, da etwas mehr und bessere Infos und Zitate:

      Gewerbeflächen werden langsam knapp [Schwäbische]
      Um den stark wachsenden Bedarf der Bürger an Wohnraum zu stillen, hat die Stadt Ulm hier zuletzt einen starken Schwerpunkt gesetzt. So wurde das Ziel ausgerufen, bis zum Jahr 2021 etwa 3500 neue Wohnungen zu bauen. Die ebenfalls benötigten Flächen fürs Gewerbe sind dabei etwas ins Hintertreffen geraten. Doch eine jetzt im Bauausschuss des Gemeinderats vorgestellte Untersuchung zeigt: Der Platz für Handwerksbetriebe, Einzelhändler, IT-Firmen und andere Unternehmen wird allmählich knapp. Wenn die Entwicklung so weiter geht, werden die Grundstücksreserven für Gewerbebetriebe in zehn Jahren aufgebraucht sein. Die Stadt verfolgt daher eine neue Strategie. Es soll künftig mehr gemischte Gebiete geben. Wohnen und Arbeiten soll dort, wo es möglich ist, enger zusammengebracht werden.
      Zügig lesen, bei der Schwäbischen geht die Paywall schnell rauf.
    • Finn schrieb:

      Verdient einen eigenen Post, da etwas mehr und bessere Infos und Zitate:

      Gewerbeflächen werden langsam knapp [Schwäbische]
      Um den stark wachsenden Bedarf der Bürger an Wohnraum zu stillen, hat die Stadt Ulm hier zuletzt einen starken Schwerpunkt gesetzt. So wurde das Ziel ausgerufen, bis zum Jahr 2021 etwa 3500 neue Wohnungen zu bauen. Die ebenfalls benötigten Flächen fürs Gewerbe sind dabei etwas ins Hintertreffen geraten. Doch eine jetzt im Bauausschuss des Gemeinderats vorgestellte Untersuchung zeigt: Der Platz für Handwerksbetriebe, Einzelhändler, IT-Firmen und andere Unternehmen wird allmählich knapp. Wenn die Entwicklung so weiter geht, werden die Grundstücksreserven für Gewerbebetriebe in zehn Jahren aufgebraucht sein. Die Stadt verfolgt daher eine neue Strategie. Es soll künftig mehr gemischte Gebiete geben. Wohnen und Arbeiten soll dort, wo es möglich ist, enger zusammengebracht werden.
      Zügig lesen, bei der Schwäbischen geht die Paywall schnell rauf.
      Offtopic: Ich war mal so frei, das für die Nachwelt zu archivieren:

      web.archive.org/web/2017070210…id,10693193_toid,351.html

      Das kann übrigens *jeder* machen, einfach auf web.archive.org navigieren, dort die URL einfügen (siehe angehängtes Bild), auf "Save Page" klicken, und kurz warten (man wird auf die archivierte Seite weitergeleitet, einfach dann die URL aus der Addressleiste kopieren):


      Über die Wayback-Machine kann man übrigens auch oft bei älteren Artikel die Paywall umgehen, weil sie schon automatisch Archiviert wurden.
    • Modepark Röther zieht zu Möbel Mahler [NUZ]
      Mit der Ansiedlung eines 8000 Quadratmeter großen Textilgeschäfts beginnt Möbel Mahler der Glacis Galerie Konkurrenz zu machen. Wie Michael Mahler, der Chef des Möbelhauses an der Borsigstraße, mitteilte, eröffnet im ersten Quartal 2018 der Filialist Modepark Röther auf einer Fläche des Möbelhauses. Mit 8000 Quadratmetern wird der Modepark eines der großen Textilgeschäfte der Region sein.
      Gab's nicht massiv Knatsch, als Mahler die Mutschler-Flächen wiederbeleben wollte, wegen dem Sortiment? Ich meine, dass Textil sehr stark begrenzt war. 8000qm auf einen Schlag ist schon brutal.
    • Drogerie Müller steigt bei Abt ein [SWP]
      Der Drogeriemarkt-Konzern übernimmt vollkommen überraschend das traditionsreiche Ulmer Haushaltswarengeschäft am Münsterplatz. Die Reaktionen sind positiv.

      Was plant Drogerie Müller mit Abt? [SWP]
      Nach der Übernahme des traditionsreichen Ulmer Haushaltswarengeschäfts durch Müller überwiegen die positiven Stimmen. Auch die 100 Mitarbeiter sind erleichtert.
      Ich begründe die Verlinkung mal darüber, dass auch Gebäude und Grundstück in prominenter Lage den Besitzer wechseln. Finde ich aber ehrlich gesagt vor allem als genuines Wirtschaftsthema interessant, zumal bei Müller angesichts des Alters des alles überstrahlenden Konzernchefs und der stets wackligen Nachfolgeregelung (siehe etwa hier) die Lage vielleicht volatiler ist, als viele denken. Baulich erwarte ich mir allenfalls kleinere Fassadenaufhübschungen.

      Aus dem ersten Artikel:
      Auf die überraschende Nachricht angesprochen, sagte Konzernchef Erwin Müller (84) am Montag, das werde keineswegs die letzte Überraschung sein, für die er sorgt.
      Na dann :D
    • Neue Idee fürs Blautalcenter: Wohnungen statt leerer Läden [SWP]
      Nicht zuletzt der Konflikt um die Ansiedlung des französischen Sportfilialisten hat beim Centermanager Wealthcap (München) vollkommen neue Überlegungen ausgelöst. Demnach könnte ein größerer Teil der Handelsflächen stillgelegt und vorrangig in Wohnungen sowie in Praxen und Büros oder einen Freizeitpark mit Bowling-Bahnen, Fitness oder Tanzstudios umgewandelt werden. Von dieser „grundsätzlichen Idee“, die das 1997 eröffnete Blautalcenter für die nächsten 20 Jahre aufstellen soll, berichtete Centermanager Guido Reuter (43).
      :!: :!: :!:
    • Finn schrieb:

      Neue Idee fürs Blautalcenter: Wohnungen statt leerer Läden [SWP]
      Nicht zuletzt der Konflikt um die Ansiedlung des französischen Sportfilialisten hat beim Centermanager Wealthcap (München) vollkommen neue Überlegungen ausgelöst. Demnach könnte ein größerer Teil der Handelsflächen stillgelegt und vorrangig in Wohnungen sowie in Praxen und Büros oder einen Freizeitpark mit Bowling-Bahnen, Fitness oder Tanzstudios umgewandelt werden. Von dieser „grundsätzlichen Idee“, die das 1997 eröffnete Blautalcenter für die nächsten 20 Jahre aufstellen soll, berichtete Centermanager Guido Reuter (43).
      :!: :!: :!:
      Wenn die schon über sowas nachdenken muß es schon sehr prekär sein neue Mieter für die Ladenflächen zu finden...
    • Meines Erachtens stimmt im BC der Mix nicht uns es hat zuviele "Billigläden". Denke ein Zara, Depot, Mango, Hilfiger Store oder Hollister würden mehr Frenquenz und auch andere Käuferschichten anlocken.

      Andere grosse Shopping Center in dem solche Läden sind, laufen ja auch....

      Eine Alternative zu dem leer stehenden Supermarkt, wäre das Kaufland im BC und das Gelände des bisherigen Kaufland mit Wohnungen oder sonstigen ansprechenden Gebäuden zu bebauen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von mucerl ()

    • Ich dachte schon, dass diese Nachricht keinen außer mich überrascht hat :D . Bei mir hat es mächtig im Kopf angefangen zu rattern.

      Ich finde das eine faszinierende und sehr spannende Entwicklung. Es klingt ganz danach, als ob Wealthcap keinen Interessenten für das Blautal-Center gefunden hat und das Center jetzt unter Millionenaufwand wieder für den Markt interessant machen will. Die Maßnahmen, die im Artikel als Möglichkeiten genannt werden, sind ja mit teils ganz erheblichem baulichen Aufwand verbunden.

      Man würde das Center so, wie es ist, wahrscheinlich schon wieder mit Mietern vollkriegen. Die Leerstände der letzten Zeit waren ja teilweise bewusst heraufprovoziert und belassen worden, um den Sortimentszuschnitt so zu verändern, dass man Decathlon unterbringen kann. Aber man darf schon bezweifeln, dass für das Center so, wie es ist, Läden wie die von mucerl genannten Schlange gestanden hätten. Das hätte allenfalls aufschiebende Wirkung und eine Verlangsamung des Siechtums zur Folge.

      Deswegen finde ich es interessant, dass man sich vom Status Quo verabschiedet und wohl so eine Art Einkaufscenter-Reformer als Manager geholt hat. Man scheint bereit zu sein, neue Konzepte ausprobieren zu wollen. Ich habe schon früher geschrieben, dass ich das (wenn auch nur als Laie) für absolut versuchenswert halte; seien wir ehrlich, ein Einkaufscenter dieser Art mit 37.500 qm Einkaufsfläche und sonst nichts hat heute einfach keine Zukunft. Mit verstärkter Freizeit-, Büro- und Wohnnutzung und ein paar innovativen Angeboten könnte die Lage schon ganz anders aussehen.

      Was haltet ihr von den konkret im Artikel genannten Vorschlägen?


      Muss man hier einen weiteren Eingang schaffen? Ich frage mich, wer diesen nutzen würde... Kunden, die mit dem Pkw kommen, fahren ins Center rein; Kunden, die den Bus nehmen, steigen vor dem jetzigen Eingang aus; Kunden, die vielleicht in zunehmender Zahl mit dem Rad kommen, kann man besser über den hinteren Eingang zur Blau hin in Empfang nehmen.

      Lieber wäre mir eine Zeile mit Bürogebäuden anstelle der wenig genutzten Verkehrsfläche zwischen Spindeln und jetzigem Haupteingang, die diesen langen, wenig ansehnlichen Riegel verdeckt. Brächte aus Vermietung oder Verkauf der Flächen sicher ein paar Penunzen in die Kriegskasse für den Umbau, und man könnte die Parkierungsflächen besser auslasten. Wie wäre es an dieser Stelle mit einem Kreisverkehr anstelle einer Ampelkreuzung?


      Die größten baulichen Eingriffe kann man sich wohl hier im Westteil vorstellen, inklusive Abbruch der Parkhausspindeln und Bebauung der Dachflächen. Man muss auch bedenken, dass sich in diesem Teil einige Mieter der ersten Stunde befinden (Adler, Takko; Deichmann?). Nach einmal drüber schlafen meine ich: Ganz gute Idee. Aber nur, wenn man mutig in den Bestand reingreift. Vielleicht kann man sich das ein bisschen vorstellen wie in den DC-Sedelhöfen, mit den quasi-dreigeschossigen Wohngebäuden auf dem Dach des Sedelhof-Hauptgebäudes. Eine Blautalcenter-Dachlandschaft mit Restaurant und Grünflächen... cool.

      Ohne Ahnung zu haben, wie die centerinterne Logistik gelöst wird, würde ich hier gerne den Anlieferungsbereich entfernt und die Anlieferung komplett über den Ostteil erledigt sehen. Mit den freiwerdenden Flächen kann man die hässliche Rückseite des Centers zum Stadtregal und zur immer beliebter werdenden Blau baulich abrunden und neu gestalten. Im Idealfall merkt man gar nicht, dass das mal ein Einkaufscenter war. Dann könnte man wirklich vis-à-vis mit dem Stadtregal etwas halbwegs Vergleichbares realisieren. Eine architektonisch ansehnliche "Antwort" auf das Stadtregal wäre phänomenal!


      Eine Schwäche im Konzept: Hier kann man sehen, dass das Center von hässlichen Gewerbeflächen umringt ist. Aber das ändert sich ja: Das Magirus-Brandschutz-Areal soll mit einem modernen Wohn-Gewerbe-Nutzungsmix überzogen werden, und auf das Moco-Areal kommt zwar Gewerbe drauf, aber zur Straße hin darf man vielleicht auf den ein oder anderen anständig entworfenen Verwaltungssitz o.ä. erwarten. Die Magirusstraße wird insgesamt von der Bedeutung und Bebauung her aufgewertet. Vom Beiselen-Gartenmarkt erwarte ich nicht viel, aber das Blautalcenter wird hier vielleicht irgendwann seine hässlichste Seite haben. Es wäre schön, zumindest die Anlieferungszone etwas kaschieren zu können.

      @mucerl: Der Kaufland hat in den letzten Jahren umfassend renoviert, nach dem Parkhaus vor kurzem auch die Innenflächen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Lidl da einen Umzug aus dem eigenen Grund in Miete erwägt. Ideal hätte ich den Umzug vom Marktkauf ins Center gefunden, aber Edeka hat den Markt ja auch vor wenigen Jahren gerichtet. Ein wenig gehen einem da jetzt die Optionen aus.

      Aldi: Eigener Markt in der Blaubeurer Straße, relativ neu
      Lidl: Renovierte Markthalle in der Blaubeurer Straße
      Edeka: Renovierter Marktkauf direkt nebenan
      REWE: Eigener Markt in der Magirusstraße, dazu Standorte in Blaustein und auf dem Eselsberg
      Norma: Eigener Markt in der Magirusstraße
      Metro: Mit real recht frisch gescheitert im BC
      V-Markt: Versuch war's wert

      Am ehesten könnte ich mir eine Rochade von REWE vorstellen, die den etwas beengten Markt in der Magirusstraße an die Discount-Tochter Penny abgeben und mit einem REWE (City) einziehen, vielleicht zusammen mit der Bio-Tochter TEMMA. Das Ende des toom-Marktes ist ja nun lange her, und womöglich überzeugt das neue Konzept ja.
    • Eine Bowlingbahn im BC fände ich natürlich ganz toll, dann würde ich vielleicht mal wieder anfangen regelmäßig zu spielen... :D
      Ansonsten finde ich schon, daß ein Lebensmittelmarkt fehlt. Nicht so ein MegadingshierfindenSiealles wie der V-Markt, mehr so Edeka-Größe. Und am besten auch noch qualitativ mit dem Edeka in Lehr vergleichbar, der sich mittlerweile dank wirklich hervorragender Fleischtheke trotz etwas umständlicher Anfahrt zu meinem Lieblingsmarkt gemausert hat. Klar, der Marktkauf ist nicht weit weg - aber der ist mir schon wieder eine Nummer zu groß und das neue Parkhaus dort derart nervig mit An- und Abfahrt, daß ich lieber nach Lehr fahre. Wenn es was Vergleichbares im BC gäbe, würde ich da sicher öfter hingehen.
    • das BC hat momentan einen sehr unausgewogenen Mix an Geschäften.
      Neben dem schon genannten fehlenden Lebensmittelladen fehlen hier vor allem interessante Angebote für Männer, wie z.B.:
      - Elektronik: schwierig da MediaMarkt zu dominant ist. Vielleicht könnte sich ein Händler behaupten der sich auf einen konkreten Teilbereich konzentriert?
      - Heimwerkerbedarf: noch schwieriger wegen der Baumärkte in der Nähe. Vielleicht etwas aus dem gehobeneren Bereich. Ich weiß Zweygart ist in der Nähe, aber der hat noch nie was gehabt wenn ich was gesucht habe
      - 3D Druckshop: wäre eine tolle Sache weil es meines Erachtens sowas in Ulm nicht gibt
      - Craft-Bier Shop: gibt's in Ulm auch noch nicht
      - eine Indoor-Freizeithalle mit Pool-Billard, Snooker, Tischkicker, Dart, Rennsimulatorem etc.: wäre sicherlich interessant für die ganzen Büroarbeiter um die Mittagspause zu verbringen
      - Kinderspielhalle
      Das wären jetzt mal die Iddeen die mir spontan in den gerade vergangenen 5 Minuten eingefallen sind. Ein Profi müsste da noch auf weit mehr kommen.

      WEitere Anbauten an dem Bestehenden Gebäude stelle ich mir schwierig vor. Gab es da nicht irgendwelche Statikprobleme wegen dem unsicheren Grund?
    • Stimmt, das fällt mir auch jedes Mal auf, wenn ich mal mit der Verlobten im BC unterwegs bin. Es gibt kaum was für Männer dort. Sogar der C&A hat, soweit mir bekannt, keine Männermoden-Abteilung (auch wenn die Website was anderes behauptet - vielleicht hat sich das mittlerweile geändert?) Und ein Großteil der Klamottenboutiquen ist auch ausschließlich auf Frauen ausgelegt.

      So ein Elektronikladen à la Conrad/Völkner/mükra, oder ein Computergeschäft à la Arlt/K&M wäre natürlich auch schick. Die sind nämlich üblicherweise sonst in irgendwelchen kleinen Läden in der Innenstadt, wo es dann doch lästig ist mit dem Auto hinzukommen wenn man außerhalb wohnt.
    • Gibt doch den GameStop ;) .

      Eine Filiale von Arlt oder Dive oder Conrad fände ich aber auch ganz gut, um eine der Lücken nach dem Auszug von Euronics zu stopfen. Die haben auch nicht unbedingt den Flächenanspruch eines großen Filialisten aus der MediaMarktSaturn-Ecke.

      @panpikus: Zur Statik gibt es immer mal wieder Gerüchte, zuletzt kam das Thema, meine ich, im Jahr 2012 auf. Ich bin kein Insider und weiß nicht, was wirklich Sache ist, aber nach Auffassung der Stadt und des Centermanagements scheint soweit alles okay zu sein. Sollte es zu baulichen Änderungen kommen, müsste eh noch einmal neu geprüft werden. Muss man auf jeden Fall auf dem Schirm behalten.

      In jedem Fall ist da bei dir ein Haufen guter Ideen dabei :D . Einen 3D-Druckshop könnte ich mir beim Frenzel vorstellen, in der unterausgelasteten Fläche neben dem eigentlichen Geschäft. Über eine Kinderbetreuung würden sich sicherlich viele freuen. Für die Indoor-Freizeithalle fände ich eine Art Spielgelände für VR- oder AR-Anwendungen nach wie vor ganz witzig, könnte ich mir als Magnet vorstellen.

      Ein vollwertiges Kino, wie im Artikel genannt, stelle ich mir schwierig vor; es gibt eigentlich genug Leinwände in UL/NU. Aber 2-3 kleinere Säle mit Digitalprojektion, die vor- und nachmittags kürzere Kinderfilme zeigen und nachmittags und abends ein anständig kuratiertes Programm mit Filmen auch aus den letzten paar Jahrzehnten könnte eine Nische finden. Wenn ich mich richtig erinnere, wollte das Filmbüro Augsburg, welches bis vor einigen Jahren Lichtburg und Mephisto betrieb, wieder nach Ulm...

      Eine Hürde dürften in jedem Fall die Mietpreise sein. Die stelle ich mir happig vor.

      ***

      Décathlon zum Jahresende in Ulm [SWP]
      Der Sport-Filialist startet im Blautalcenter auf 2650 Quadratmetern Verkaufsfläche. Als frühester Eröffnungstermin gilt der 23. November.

      Decathlon eröffnet zum Jahresende in Ulm [NUZ]
      Der Sportriese zieht im Winter ins Blautalcenter ein – und richtet seinen Blick auf Bergsportler
    • Hallo alle zusammen!

      Zunächst einmal herzlichen Dank von mir an alle Poster - auch wenn ich zumeist eher stiller Leser bin, so bin ich doch sehr dankbar über dieses supertolle Forum, das mich eng mit meiner geliebten Heimatstadt verbunden hält, obwohl ich einen halben Kontinent entfernt wohne. :)

      Zum Blautalcenter: Ich war ein wenig verblüfft, als ich las, dass das Center schon 20 Jahre auf dem Buckel hat. Kommt mir wie gestern vor, dass ich - damals in meiner Urban-Explorer-Phase - mit Kamera ausgestattet durch die Magirus-Hallen getigert und geklettert bin und dieses abandoned-and-now-lost-Place dokumentiert habe. Dies nur als biographisch-sentimentaler Einwurf.

      Zum Thema Center selbst ist mir folgendes durch den Kopf gegangen: Hier in Bukarest haben wir inzwischen mehr Malls als Einwohner. Und KEINE dieser Malls kann es sich erlauben, ohne Riesenkino (3D, 4D etc.), "Event-Gastronomie" (Disco-Club, Miethalle, Beachclub auf dem Dach), Spielstation mit Lasertag und Simulationen, Büroflächen oder enormer Kinderbetreuung zu sein. Auch was die Spartenauslastung angeht ist IMMER alles vertreten und irgendwie gleichförmig-aber-ausgewogen: Flanco und Altex (Rumäniens größte Elektronik-Retailer), Intersport oder Decathlon, drei Trillionen Klamotten- und Schuhshops (die meisten Marken bekannter Natur, darunter Deichmann, CundA etc. etc pp), Drogerien (DM), das, was man hier "Reformhäuser" nenne würde (hier in Rumänien "Plafar"), Baumärkte und auch kleine Nischenläden für Rumänisches Krimskrams.

      Der Trend ist ganz klar, dass Malls hier mehr als nur Einkaufen und Mampf bieten müssen, um sich langfristig zu positionieren. Und das tun sie. Daher halten sich alle Malls bislang hier, manche besser, manche schlechter, aber kein Zentrum musste kürzlich dichtmachen - im Gegenteil. Nun denke ich nicht, dass dies ein rein rumänisches Ding ist. Das Problem ist nur, dass die Einkaufszentren (allen voran das BTC) in Deutschland eher als reine, na ja, EINKAUFSzentren konzipiert waren. Nun müssen sie der Tatsache ins Auge sehen, dass sich die Ausgangslage - der Anspruch des Kunden - verändert hat. Und das kann man entweder akzeptieren und etwas neues wagen, oder eben nicht.

      Ich persönlich denke, dass das BTC-Management damit einen guten Ansatzpunkt gefunden hat - die Bereitschaft, neue Dinge zu testen, scheint ja da zu sein.

      Herzliche Grüße aus Rumänien,
      Sascha
    • ExilSchwabe schrieb:

      Zum Blautalcenter: Ich war ein wenig verblüfft, als ich las, dass das Center schon 20 Jahre auf dem Buckel hat. Kommt mir wie gestern vor, dass ich - damals in meiner Urban-Explorer-Phase - mit Kamera ausgestattet durch die Magirus-Hallen getigert und geklettert bin und dieses abandoned-and-now-lost-Place dokumentiert habe. Dies nur als biographisch-sentimentaler Einwurf.
      Cool, hast du die vielleicht irgendwo online dokumentiert? Du bist auch nicht der einzige mit diesem Hobby im Forum (auch wenn ich es leider nicht pflege).

      Aber immer wieder schön zu lesen, dass du hier ein Fenster in die alte Heimat hast :) . Ich bin mir auch relativ sicher, dass die Richtung in Deutschland in Sachen Malls in die Richtung gehen muss, die du beschrieben hast. Verkaufsflächen dürften wahrscheinlich von der Vermietung her am lukrativsten sein, aber wenn die Kaufkraft ausgereizt, der Markt überflutet und die Existenz der Malls bedroht ist, muss man halt neue Wege gehen.
    • [/quote]Cool, hast du die vielleicht irgendwo online dokumentiert? Du bist auch nicht der einzige mit diesem Hobby im Forum (auch wenn ich es leider nicht pflege).

      Aber immer wieder schön zu lesen, dass du hier ein Fenster in die alte Heimat hast :) . Ich bin mir auch relativ sicher, dass die Richtung in Deutschland in Sachen Malls in die Richtung gehen muss, die du beschrieben hast. Verkaufsflächen dürften wahrscheinlich von der Vermietung her am lukrativsten sein, aber wenn die Kaufkraft ausgereizt, der Markt überflutet und die Existenz der Malls bedroht ist, muss man halt neue Wege gehen.[/quote]

      Ich denke, den deutschen Malls wird nix anderes übrig bleiben. Könnte mir auch vorstellen, dass diese Situation zum Teil auch durch die deutsche Gesetzeslage verursacht wird, wo bauliche Maßnahmen, Konzept- und Bestandsänderungen schwieriger und langwieriger sind als hier in RO, wo das wichtigste Gesetz bislang lautete: Alle machen, was sie wollen, und jeder macht mit. (Gilt auch für Straßenverkehr, Sicherheitsbestimmungen, Umweltschutz usw.)

      Online dokumentiert habe ich leider nichts vom Magirusgelände, ebensowenig wie meine Bilderserie über "Fort Boyard", wie ich das Abt-Zentrallager in der Weststadt immer genannt habe. Ist alles in ein paar schönen, altmodischen Fotoalben eingeordnet. B-) ABER ... Himmeldonnerwetter, ich nehme mir schon seit Jahren vor, all die Serien endlich mal zu scannen. Einige der Fotos verblassen schon. *ächz!* Wenn dann immer noch Interesse besteht, ich bin immer hier im Forum. :)
    • Sport Sohn schließt in Neu-Ulm [SWP]
      Der traditionsreiche Sporthändler gibt das verwinkelte Stammhaus in der Augsburger Straße auf und konzentriert sich auf den Standort Ulm.

      Sport Sohn zieht aus Neu-Ulmer Filiale aus [NUZ]
      Das Geschäft in der Augsburger Straße wird im Frühjahr 2018 geräumt. Die Mitarbeiter sollen alle weiter im Unternehmen beschäftigt bleiben.

      Ganz schön viel Bewegung in der Ulmer und Neu-Ulmer Handelslandschaft.

      Das Gebäude an der Augsburger Straße taugt nur noch bedingt für den Einzelhandel. Ein Umbau hin zu gewerblicher Nutzung (Praxen, Büros) und Wohnungen in den oberen Geschossen dürfte mehr Sinn ergeben.