Nachrichten aus Handel und Wirtschaft

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      Also ich für meine Begriffe bin heilfroh, dass der Kelch vorläufig an uns vorübergegangen ist. Ein Riese wie Primark würde den eh schon überspannten Markt für Textilien in der Doppelstadt wahrscheinlich zum Kollabieren bringen. Dass das auf Kosten des fälligen Umbaus geht, ist schade, aber die negativen Folgen einer Primark-Ansiedlung schätze ich als kritischer ein.
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      Ich weiß nicht, ob eine Primark Ansiedlung so schlecht wäre. Zum Beispiel glaube ich auch, dass zum Beispiel im Falle des Blautals Centers, das ja auch bekanntlich schon bessere Tage gesehen hat,
      nicht nur das Internet zu schaffen macht, sondern auch die Art der Filialen oder der Zusammenstellung des Branchen- und Mietermixes. Denn wenn man so schaut, die meisten Geschäffte dort sind
      seit der Eröffnung geblieben. Die Firmen, die heute den Ton angeben bzw. die heute bei den jüngeren Kunden angesagt sind, fehlen dort ganz. Der frühere Riese H&M hat mit Umsatzeinbusen weltweit zu kämpfen.
      Heute sind Zara, Bershka oder Primark in solchen Centern die großen Mieter. Diese fehlen im Blautalcenter bzw in ganz Ulm
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      Seh das so wie Aki. Primark ist in erster Linie ein riesiger Frequenzbringer und spricht ganz andere Käuferschichten an. Die "etablierten" Textilhändler bedienen in erster Linie andere Zielgruppen. Das Primark diese in die Knie zwingt halte ich für absoluten Quatsch. Wie den Internethandel haben die "Traditionellen" hier nur ein weiteres Feindbild für ihre überwiegend hausgemachten Umsatzprobleme hochstilisiert. In Karlsruhe und Stuttgart erkennt man nach den Ansiedlungen von Primark überhaupt keine signifikanten Probleme bei den alten Textilfilialisten. Und sind wir ehrlich, C&A ist national ähnlich gestrickt.

      Eine Ansiedlung von Primark wäre sowohl für das kränkelnde BC als auch für die Innenstadt positiv.

      Und Bershka sowie Zara kommen ohnehin in die Sedelhöfe.

      Andere für die eigenen Probleme verantwortlich machen hat sich in Deutschland manifestiert, das lenkt von eigenen Unzulänglichkeiten ab. So sehe ich das Thema mit dem Traditionshandel. Sie haben frühzeitig Entwicklungen verschlafen und braten weiter in ihrem eigenen Saft aber Schuld sind immer die anderen und das böse Internet. Ich für meinem Teil kaufe auch weiterhin bei Tradtionalisten, wenn das gesuchte dort zu fairen und nicht nur billigen Preisen angeboten. Das andere Mal macht ein Onlinehändler das Geschäft. So funktioniert Marktwirtschaft!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wolfe ()

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      Wolfe schrieb:

      Ich für meinem Teil kaufe auch weiterhin bei Tradtionalisten, wenn das gesuchte dort zu fairen und nicht nur billigen Preisen angeboten.
      Fair ist das Stichwort. Vielleicht wäre für viele Kunden etwas Selbstbeschränkung gar nicht so schlecht, anstatt jeden Plunder zu kaufen den Primark und andere Filialisten da anbieten.
      Mir fehlt noch ein Klamottenhändler in der Stadt nicht wirklich, aber sowas entscheidet natürlich die gesamte Kundschaft. Wenn sich der Laden nicht rechnet ist er ganz schnell wieder zu.