Neubau Conti-Forschungszentrum | Wegenerstraße

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    • Neubau Conti-Forschungszentrum | Wegenerstraße

      Jetzt Pack ich es hier rein, weil im alten Thread zur Wissenschaftstadt halte ich es nicht der Aktualität und Bedeutung angemessen.

      Conti verlässt den Science-Park II und zieht nach Neu-Ulm, wo sie im Bereich Wegener Straße einen eigenen Campus für zunächst 500 mit geplantem Ausbau auf 700 Arbeitsplätze errichten werden. Das ist mal die Meldung in der SWP, welche mir aber schon Sorgen macht.

      Nach Mayser, die von der Oststadt nach Senden umsiedeln und kein interessantes Angebot der Stadt Ulm erhalten hatten, jetzt erneut ein wohlklingender und großer Arbeitgeber der Ulm den Rücken kehrt. Da helfen auch die Lippenbekenntnisse des OB wenig, dass man eine "Stadt" bzw. Wirtschaftsraum ist. Ulm als Akteur beim autonomen Fahren verliert ein Schlüsselunternehmen nach NU. Ich hab das Gefühl das da verzockt wurde. Der Science-Park III ist groß und kommt lange nicht so gut in die Gänge wie gedacht, angeblich ein Grundstück an der Wendeschleife angeboten und abgelehnt. Warum? Da waren die Konditionen in Bayern offenbar besser. Noch öfter sollte das dem OB nicht mehr passieren. Die Kritik an seiner Arbeit, auch in anderen Bereichen, wächst.

      Sorry in Nachrichten aus Handel und Wirtschaft hätte es auch gepasst. Vielleicht kann einer der Mods verschieben :thumbup:
    • Ich kann mir auch nicht vorstellen, warum Conti sich für Neu-Ulm entscheidet... Der Science Park mit (bald) Straßenbahnanschluss, Lage zur Uni und Hochschule und all den anderen Institutionen ist doch mehr als optimal. Da muss bei der Stadt Ulm aber mächtig was falsch laufen, wenn die ihre Bauplätze im Science Park nicht losbekommen und stattdessen immer mehr Unternehmen wegziehen. Ulm verliert immer mehr den Anschluss im Vergleich zu Karlsruhe oder Stuttgart, was Zukunftsthemen anbelangt.

      Apropos ich denke, dass Elektrobit im jetzigen Continentalgebäude verbleibt und vielleicht vergrößert... Vorstellbar wäre es zumindest.
    • Aki schrieb:

      Das mit IKEA wusste ich nicht, dass die mal in Neu-Ulm bauen wollten. Da hat dann Ulm damals gut reagieren können und hatte wohl doch das bessere Grundstück für die Schweden
      IKEA sollte damals am jetzigen Standort der Mercedes-Niederlassung neben der Europastraße gebaut werden. Ob das tatsächlich platzmässig groß genug gewesen wäre und IKEA wegen mangelnder Erweiterungsmöglichkeiten doch darauf verzichtet hat entzieht sich leider meiner Kenntnis.
    • Ich stell den Artikel mal hier rein, auch wenn es primär das neue Baugebiet am Illerkanal betrifft:

      Mega-Neubaugebiet "Wohnen am Illerpark" in Neu-Ulm

      Im Neu-Ulmer Süden wird sich in den nächsten Jahren Gewaltiges tun – und zwar schon vom nächsten Jahr an.


      swp.de/suedwesten/staedte/neu-…nd-arbeiten-28287260.html


      Der Kommentar dazu, Bezug nehmend auf eine Tramlinie zwischen Ulm und Ludwigsfeld:

      swp.de/suedwesten/staedte/neu-…ch-der-tram-28287322.html


      Dem Kommentar von Herrn Ruschitzka kann ich nur zustimmen. Wird Zeit daß sich was tut, auch wenn sich Teile des Neu-Ulmer Stadtrats dagegen wehren werden.
    • Wolfe schrieb:

      Mit den Entwicklungen am "Illerpark", im Ulmer Hofgut und den Nachverdichtungen in Wiley Nord mit den Schulneubauten etc. sowie Vorfeld ist eine Straßenbahn ein "Must have"! Die standardisierte Bewertung dürfte da überhaupt gar kein Problem sein. Zudem könnte es ein grenzüberschreitendes Modellprojekt im ÖPNV sein.
      Moin.

      Durch Zufall bin ich beim Thema Straßenbahn auf das Translohr-System gestoßen.
      Da ja zumindest in der Neu-Ulmer Inenstadt wie auch in Pfuhl die innerörtliche Lage recht eng ist - würde sich ggf. so etwas anbieten ?
      Hat sich da schon jemand näher mit beschäftigt ?

      Viele Grüße
      Viele Grüße

      RT



      Der Bauende soll nicht herumtasten und versuchen. Was stehenbleiben soll, muss recht stehen und wo nicht für die Ewigkeit doch für geraume Zeit genügen. Man mag doch immer Fehler begehen, bauen darf man keine.

      J-W Goethe
    • Rauchtaucher schrieb:

      Moin.

      Durch Zufall bin ich beim Thema Straßenbahn auf das Translohr-System gestoßen.
      Da ja zumindest in der Neu-Ulmer Inenstadt wie auch in Pfuhl die innerörtliche Lage recht eng ist - würde sich ggf. so etwas anbieten ?
      Hat sich da schon jemand näher mit beschäftigt ?
      Hallo Aki,
      ich hab mir das mal im August in Saint Denis in Paris angesehen.
      Unbestritten ist die Strecke sehr gut angelegt, wie allgemein üblich wenn in Frankreich neue Tramlinien angelegt werden.
      Die Nachteile des Translohr sind:
      - Geringere Breite (2,20m)
      - dadurch längere Fahrzeuge bei gleicher Fahrgastkapazität nötig
      - oder dichterer Takt um die gleiche Anzahl von Fahrgästen zu befördern
      - es gibt nur betonierte Trassen, kein Rasengleis möglich
      - Betontrassen haben wesentlich höheren Unterhaltsaufwand gegenüber Rasengleisen oder Gleistrassen im Allgemeinen
      - man hat neben nichtspurgeführten Bussen und Strassenbahnen einen dritten Betriebsteil der eigene Werkstattkapazitäten und auch eigene Zuführungsstrecken zum Depot und Werkstatt benötigt.

      Im Prinzip vereinigt er die schlechten Eigenschaften von Bus- und Tramsystem in einem.
      Einige Städte gehen auch wieder ab so ein System zu unterhalten, der höheren Kosten wegen.