Neubau Bahnhalt Schwäbische Alb (Merklingen)

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    • Keine Einbahnschiene zum Alb-Bahnhof [SWP]
      Läuft alles nach Plan, halten in gut vier Jahren am Merklinger Alb-Bahnhof die ersten Züge. Über das touristische Potenzial wird bislang wenig gesprochen.
      Daraus:
      Aber mit dem Zweckverband, der sich bisher vor allem ein interkommunales Gewerbegebiet in Merklingen auf die Agenda gesetzt hat, ist der Tourismusverband jetzt im Gespräch. Ein Ziel: Am neuen Alb-Bahnhof soll ein Mobilitätszentrum entstehen. Eine Tourismus-Information mit Fahrrad-, E-Bike- und E-Auto-Verleih sowie Busanbindung.
      Wäre interessant, wenn hier tatsächlich strikt auf E-Mobilität gesetzt würde. Fände ich auch mit dem Biosphärengebiet und dem Welterbe als touristischen Hintergrund gut begründet. Allerdings müsste man dann auch an den Zielorten entsprechende Infrastruktur (Ladestationen, ggf. Ersatzvehikel) hochziehen.
    • Die Alb will nicht auf den Bahnhalt warten [SWP]
      Der Betrieb auf der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm soll 2021 starten, fordern der Verband Region Schwäbische Alb und der Alb-Donau-Kreis.
      Eine stündliche Pendlerverbindung Merklingen-Ulm kann ich mir absolut nicht vorstellen. Wenn der ursprünglich geplante IRE Würzburg-Stuttgart-Ulm-Lindau nicht in den Fahrplan passt mit seinem Umweg über die Bestandsstrecke bis nach Plochingen/Wendlingen und die Güterzugkurve, dann sollte man für 2-3 provisorisch einen RE Stuttgart-Merklingen-Ulm-* laufen lassen. Hinter Ulm könnte er die elektrifizierte Südbahn runter oder nach Augsburg.
    • Finn schrieb:

      Die Alb will nicht auf den Bahnhalt warten [SWP]
      Der Betrieb auf der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm soll 2021 starten, fordern der Verband Region Schwäbische Alb und der Alb-Donau-Kreis.
      Eine stündliche Pendlerverbindung Merklingen-Ulm kann ich mir absolut nicht vorstellen. Wenn der ursprünglich geplante IRE Würzburg-Stuttgart-Ulm-Lindau nicht in den Fahrplan passt mit seinem Umweg über die Bestandsstrecke bis nach Plochingen/Wendlingen und die Güterzugkurve, dann sollte man für 2-3 provisorisch einen RE Stuttgart-Merklingen-Ulm-* laufen lassen. Hinter Ulm könnte er die elektrifizierte Südbahn runter oder nach Augsburg.
      Die DBAG könnte sowas schon einrichten. Aber wer was will muß das auch bezahlen - zumindest bei der DB.
    • Grünen-Politiker: Züge zwischen Merklingen und Ulm fahren ab 2022 [Schwäbische]
      Blockiert das Megaprojekt S21 in Stuttgart auch den Betrieb des neuen Bahnhofs Merklingen (Schwäbische Alb)? In dieser Frage herrschte bis zuletzt Ungewissheit. Einige befürchteten, dass der Bahnhof auch nach seiner Fertigstellung 2021/22 einige Zeit lang brach liegen könnte. Doch jetzt kam frohe Kunde aus Stuttgart. Besser gesagt aus Ulm.
    • Finn schrieb:

      Regionalzüge sollen auf die Alb pendeln [SWP]
      Das Verkehrsministerium will, dass die Neubaustrecke und der Bahnhof bei Merklingen Ende 2022 in Betrieb gehen.
      Hmm... mit der Durchbindung bei Wendlingen macht das meines Erachtens Sinn, aber "nur" eine Regionalbahnstrecke Merklingen-Ulm ohne Zwischenhalte kann ich mir wirtschaftlich nicht vorstellen.
      Zumindest stellt das für die Pendler von der Alb nach Ulm rein eine schnelle Verbindung dar. Ich glaube das wird bestimmt gut angenommen.
    • Ich gebe zu, dass ich die Pendlerströme von der Laichinger Alb nach Ulm nicht einschätzen kann. Wenn bis dahin eine gute neue Buslinie die Albgemeinden mit dem Bahnhof verbindet und mit der Bahn vertaktet ist, kann ich mir das schon als attraktiv vorstellen.

      Apropos: Der Zweckverband Region Schwäbische Alb hat die (nähere und weitere) Umgebung des neuen Bahnhofs nach einem geeigneten Standort für ein interkommunales Gewerbegebiet untersuchen lassen. In der Dornstadter Bürgerinfo kann man sich dieses Dokument zu Gemüte führen. Empfohlen wurde ein Gebiet zwischen Nellingen und Merklingen, direkt nördlich der Autobahn und nah am Bahnhof.

      (Quelle: Bürgerinfo Dornstadt; Bildrechte: Künster Stadtplanung)

      Erscheint mir aus Laiensicht ein sinnvoller Standort zu sein. Man kann davon ausgehen, dass er sehr gut angenommen würde. Übrigens interessant zu lesen, wie so eine Standortuntersuchung durchgeführt wird und was so alles bedacht werden muss.
    • Bahnhof Merklingen wird 10 Millionen Euro teurer [SWP]
      Der Bau des Bahnhofs Merklingen wird deutlich teurer als geplant: Statt mit 43 Millionen Euro soll er nun mit 53 Millionen Euro zu Buche schlagen.

      Zu spät für die Notbremse [SWP]
      Kommentar Joachim Striebel zum Bahnhof Merklingen.

      Bahnhof Merklingen: „Verkehrsminister schwimmt im Geld“ [Schwäbische]
      Der Ulmer SPD-Landtagsabgeordnete Martin Rivoir bezeichnet die Mehrkosten für den Bahnhof Merklingen als „sehr ärgerlich“ und sieht „ganz eindeutig das Land in der Pflicht“: Die örtlichen Kommunen hätten ihre Schmerzgrenze erreicht, jede weitere Beteiligung sei „nicht zumutbar“, schreibt Rivoir in einer Presseerklärung.
      Zum Abbruch wird es nicht kommen, schätze ich.

      ***

      Kritik an geplantem Gewerbegebiet: Das fordern die Projektgegner [Schwäbische]
      Auf der Laichinger Alb ist ein interkommunale Gewerbegebiet mit 50 Hektar geplant. Jetzt formiert sich eine Gruppe von Gegnern, Fyler wurden verteilt. Das fordern sie.
      Die Aktion und der Flyer sehen, dem Screenshot nach, hochprofessionell aufgezogen aus. Interessant.

      Die Diskussion ist wichtig, weil sie noch einmal das Bewusstsein dafür schärft, dass Fläche vielleicht schon die wichtigste Ressource im Land geworden ist. Auch bei Gewerbeflächen sollte gelten, dass man nicht verschwenderisch mit der Ressource umgeht, sondern aus jedem Quadratmeter das Maximum an Nutzung herausholt. Ein Parkdeck kann auch ruhig mal aufs Dach statt vor die Gewerbehalle, wenn die Statik mitmacht.

      Mein bescheidener Vorschlag zur Refinanzierung des kommunalen Anteils an der Kostensteigerung, wie auch immer er am Ende der Verhandlungen ausfällt: Man könnte die Gewerbesteuereinnahmen aus dem neuen interkommunalen Gewerbegebiet so lange dafür einsetzen, bis die Kosten beglichen sind, und schöpft erst danach die Überschüsse ab.
    • Im Flächenangebot und im günstigen Preis, sicherlich.

      Zugegeben, eine kompakte Planung ist in der Stadt noch eher geboten, wo man gleich mit einer Vielzahl an anderen Nutzungen konkurrieren muss: Wohnen, Einkaufen, Verkehr, Bildung, Naherholung/Grün, und natürlich andere Gewerbebetriebe. Aber auf dem Land konkurriert man mit der Landwirtschaft, und keine andere Nutzung gibt täglich so viel an Fläche ab wie die Landwirtschaft. Siedlungserweiterungen, Gewerbegebiete, neue Straßen, Kompensationsmaßnahmen: Alles auf Kosten der Landwirte.

      Was jetzt nicht heißt, dass das per se nicht statthaft sein soll. Man sollte halt mit Bedacht und Respekt vorgehen, und Flächen sparen, wo geht. Ich halte das interkommunale Gewerbegebiet bei Merklingen/Nellingen für absolut richtig, man wäre ja geschuckt, wenn man die Möglichkeit nicht wahrnimmt. Aber wenn man schon 50 Hektar umwidmet, dann wenigstens so, dass es sich lohnt.
    • Alb-Gemeinden sollen kein Vorort Stuttgarts werden [Schwäbische]
      Merklinger und Nellinger Bürger haben sich zur Gruppe „AktionLandSchafft“ zusammengeschlossen und sprechen sich gegen das interkommunale Gewerbegebiet mit Standort auf der Gemarkung beider Kommunen aus.

      Besorgte Bürger erheben Stimme [SWP]
      Die Initiatoren der „AktionLandSchafft“ waren selbst überrascht: Rund 100 Interessierte waren ihrem Aufruf gefolgt und nahmen an einer Veranstaltung in der „Krone“ in Nellingen teil. Sie zeigten damit ihre Solidarität mit den Gegnern des vom Zweckverband Region Schwäbische Alb geplanten interkommunalen Gewerbeparks zwischen Merklingen und Nellingen, der 50 Hektar groß und auf 100 Hektar erweiterbar sein soll.
    • Finn schrieb:

      Alb-Gemeinden sollen kein Vorort Stuttgarts werden [Schwäbische]
      Merklinger und Nellinger Bürger haben sich zur Gruppe „AktionLandSchafft“ zusammengeschlossen und sprechen sich gegen das interkommunale Gewerbegebiet mit Standort auf der Gemarkung beider Kommunen aus.

      Es ist ja nicht nur die Gefahr zur ausgelagerten Gewerbefläche von Stuttgart zu werden.
      Da kann man drauf warten daß mit Eröffung der NBS und des Bahnhofs Merklingen die Miet- und Immobilienpreise in die Höhe schnellen wenn man innerhalb von 20 Minuten in Stuttgart HBF ist.
      Hatten sich meine Frau und ich auch schon überlegt. Aber ich bin und bleibe eine Stadtpflanze :D
    • Ich hatte noch einen längeren Kommentar dazu geschrieben, aber wieder gelöscht, weil ich keinen roten Faden reinbringen konnte. Kann ich auch jetzt noch nicht. Egal. :D

      Die Sache ist vielleicht auch deswegen so spannend, weil die vielen konträren Haltungen allesamt irgendwo berechtigt sind. Als gescheit wirtschaftende Kommunen in einer tendentiell abgehängten Region muss man eine solche einmalige Chance nutzen, wenn sie sich einem bietet. Nur, wenn Geld in die Kassen kommt, kann man die eigene Substanz bewahren oder neue schaffen. Man scheint aber die eigenen Bürger und deren Forderung, mitzuentscheiden (statt nur informiert zu werden), sträflich unterschätzt zu haben.

      Dass man sich auf einem schläfrigen Albdorf keine große Veränderung wünscht, kann ich nachvollziehen. Da werden sich viele Entwicklungen einstellen, etwa auf dem Wohnungsmarkt, die man nicht gewohnt ist und die man auch nur sehr begrenzt steuern kann; weist man keine neuen Baugebiete aus, steigen die Preise auch für die Einheimischen. Baut man keine Infrastruktur aus (Kindergarten, Schulen,...), kommen auch die Einheimischen nicht mehr zum Zug. Die Dörfer werden sich verändern. Das ist Druck, wie man ihn aus größeren Städten kennt und dem sich einige eigentlich entziehen wollten.

      Auch wenn es kein Trost ist: In der Marktwirtschaft, wie wir sie haben, ist man halt zum Wachstum verdammt. Wenn man sich vom Wachstum überrollen lassen will, muss man es gestalten. Da ist es dann vielleicht in der Tat so, dass Stand dato die Nellinger und Merklinger relativ zu den anderen Gemeinden mehr von den negativen Folgen abkriegen.
    • Durchbruch: Land übernimmt Mehrkosten für Bahnhof Merklingen [Schwäbische]
      Erst der Schock, nun die Erleichterung: Die Fraktionsspitzen von Grünen und CDU haben sich am Dienstag darauf geeinigt, dass das Land die für den Bahnhof Merklingen (Schwäbische Alb) anfallenden Mehrkosten übernimmt. Im Gespräch sind bis zu zehn Millionen Euro.
      Anlässich des Durchbruchs glat mal dem Vorhaben einen eigenen Thread spendiert... so wird es bald vielen Threads gehen ;) .

      Der erste hier im Forum verlinkte Artikel hatte eine Kostenschätzung von 27 Millionen Euro. Nun sind es 53 Millionen. Schlanke Steigerungsrate von gut 100% in nur vier Jahren... ob das nun mehr an den inhärent kaputten Ausschreibungsregeln liegt oder an den Baukostensteigerungen, weiß ich nicht. (Bis zu den Arbeitern kommen die Steigerungen wohl aber nicht durch...)