Beiträge von panpikus

    ich sehe weder den Bedarf nach einem neuen Stadion (SSV wird eh nicht aufsteigen) noch nach einer weiteren 'Event-Arena' (Ratiopharmarena reicht vollkommen aus)

    Was Ulm noch weniger braucht als das Obige ist ein weiterer Schritt zu einem Verkehrskollaps wenn man all die, für die nächsten Jahre geplanten, Bauvorhaben betrachtet

    Frau Kolb meint, dass Ulm in den nächsten Jahren 250 Millionen Euro für notwendige Sanierungen und Ersatzneubauten von "absolut notwendigen" Brücken ausgeben müsse, neben allem anderen, wo investiert werden muss inklusive maroden Schulen, Straßen und der Gartenschau, daher seien 16 Mio zusätzlich für einen Steg, der nur von "vergleichsweise wenigen Fußgängern und Radlern" genutzt würde zu viel. Für weniger Geld könne man andere Verbesserungen für den Rad- und Fußverkehr zwischen Eselsberg und Blaubeurer Straße erzielen, z.B. bei der "buchstäblich unterirdischen" Unterführung am Söflinger Bahnhof oder bei den existierenden Brücken.

    danke für die Infos!

    nun, ich bin der Meinung dass die Ausgaben für diesen Steg weitaus sinnvoller sind als für die Gartenschau...und was eine Unterführung am Söflinger Bahnhof mit den Belangen der Leute die diesen Steg dringend brauchen zu tun haben soll erschließt sich mir nicht ganz. Kein Mensch der zum Aldi muss möchte den Riesenumweg über diese Unterführung machen

    ich finde einen Brückenneubau für Fußgänger und Radfahrer nicht nur sinnvoll sondern auch dringend notwendig, und zwar entweder an der alten Stelle oder am Alternativstandort 2

    Ich nehme an, die meisten die aufs Einkaufen zu Fuß angewiesen sind werden wohl beim Aldi einkaufen, da bieten sich die beiden Optionen am besten an

    Ich weiß jetzt nicht wie Frau Kolb in ihrem Kommentar zu der Meinung kommt der Brückenbau wäre nicht dringend nötig und deshalb nicht umgesetzt werden soll, da ich den SWP+-Artikel nicht lesen kann. Vielleicht meint die Frau die betroffenen Eselsberg-Bewohner müssten keine Einkäufe tätigen...ÖPNV in Zeiten einer Pandemie ist für mich auf jeden fall kein Argument (falls sie darauf hinauskommt)

    das Problem am ÖPNV sind aber auch die Menschen mit denen man sich das Verkehrsmittel auf viel zu engem Raum teilen muss.

    Menschen die:

    - laut, rücksichtslos und aggressiv sind

    - Körperhygiene nur vom Hörensagen kennen

    - in Zeiten einer Pandemie eine unbekannte Gefahr darstellen

    Kurz: Menschen denen ich und meine Familie nicht zu Nahe kommen wollen

    ich bin gottfroh dass es dieses Fachmarktzentrum in Senden gibt. kurze Fahrtzeit, kurze Fahrtstrecke von Wiblingen hin. Das macht für mich das Einkaufen effizient

    Ab und zu fahr ich auch nach Eerbach. Mit den 2 kleinen Zentren beim REWE und Kaufland/Lidl ist es dort ähnlich

    ich finde es absolut berechtigt und auch eine gute Idee dort ein Parkhaus zu bauen. Natürlich nicht auf dem Gelände der Wilhelmsburg selbst. Ideologische Grabenkämpfe um den bösen Autofahrern eins auszuwischen sind fehl am Platz. Btw. in Zeiten von einer Pandemie bin ich froh dass ich mich überall hin mit einem Auto bewegen kann und ich mich nicht auf engstem Raum mit Fremden quetschen muss

    da wäre ich dafür, wobei ich die Herrenkellergasse-Dreiköniggasse nur zwischen der der Verbindung zur Büchsengasse und der Einmündung der Ulmergasse zur Fußgängerzone deklarieren würde

    finde den Vorschlag katastrophal

    Blaubeurer Straße auf die Ludwig-Erhard-Brücke: Ampel muss passiert werden

    Blaubeurer Straße nach Norden: 2 Ampeln müssen passiert werden

    Ludwig-Erhard-Brücke auf Blaubeurer Straße: Ampel muss passiert werden

    Ludwig-Erhard-Brücke nach Süden: 2 Ampeln müssen passiert werden

    B10 von Nord/Süd auf Ost/West: Ampel muss passiert werden


    das wird Staus ohne Ende nach sich ziehen











    . 2 Ampel, meinen die das ernsthaft?

    Der „verlorene Charme“ der Altstadt bestand auch durch die „engen Gassen“. Das könnte man insbesondere entlang der Hirschstraße wiederherstellen (auf Straßen die sowieso aufs Münster zulaufen), indem man (teilweise sehr) hohe Giebelhäuser baut. Also die engen Gassen in einem anderen Maßstab neu interpretieren. So hat man den Look / die Stimmung aufgenommen. Jedoch ohne das man wirklich an Straßenbreite verloren hat. Und als Trumpf würde es sich nicht so extrem aufheizen. Verschattung, Mircoklima...

    die engen Gassen verbreiten ihren Charme aber nur durch ihre 'krumme' Bebauung, durch das Fachwerk, durch die schöne, organische Unregelmäßigkeit der Häuser, die aber trotzdem ein ganzes stilistisches Ensemble ergeben....ja, auch durch eine entsprechende unregelmäßige Bepflasterung der Wege. Sowas lässt sich nicht durch moderne, sterile und per copy&paste entworfene Gebäude erreichen. Bei den heutigen Gibelhäusern ist mehr Platz, mehr Luft, mehr Abstand notwendig, denn sonst droht die Bebauung einen zu erdrücken. Die organische Komponente in der heutigen Architektur ist ja fast völlig abhanden gekommen

    Für einen kurzen Moment dachte ich, damit wolltest du eine Stadtautobahn als „gelungenes gestalterisches Beispiel in dieser Gegend anführen“…


    Aber das ist ja leider die…


    wahre Bausünde…

    ich habe zwar die B10 nirgendwo mit einem Fotobeispiel aufgeführt, aber ich bin gottfroh dass es diese Strassenverbindung gibt. nicht weil ich sie optisch so toll und städtebaulich interessant finde, sondern weil sie notwendig war, ist und es auch bleiben wird solange Menschen in unserem Land noch frei entscheiden dürfen wo sie wohnen und wo sie arbeiten...aber hiermit gehts wieder in die Richtung die Finn in diesem thread nicht mehr lesen möchte


    deine Beispiele mit der Neuen Straße und Karlstraße sind übrigens interessant. Während man die Neue Straße noch einigermaßen verträglich zurückbauen konnte, mussten die Leute auf die Olgastraße und die Karlstraße ausweichen. Jetzt wo die Karlstraße künstlich verstopft wurde ohne einen optischen Mehrwert zu bieten bleibt alleine die Olgastraße als eine leistungsfähige ost-west Verbindung durch die Innenstadt übrig. Ich hätte es reizvoller gefunden wenn man damals die Karlstraße so belassen hätte wie sie war und stattdessen die Olgastraße, zum Beispiel inForm eine Allee zurück gebaut hätte. Wir hätten dann mit der Blaubeuerer Straße-Karlsbrücke. Karlstraße-MünchnerStr eine gute Verbindung von West nach Ost und mit einer zurück gebauten Frauenstraße und Olgastraße hätten wir eine bessere Anbindung der Kern-Altstadr an die angrenzenden Bereiche bekommen

    ich denke die oberste Prämisse jeglicher Umbaumaßnahmen hier sollte es sein den vorhandenen Verkehr weiterhin möglichst effizient, schnell und unterbrechungsfrei abzuwickeln. Man sollte daran denken dass ein Durchgangsverkehr an dieser Stelle nicht nur aus Autobahnabkürzern besteht sondern auch aus Leuten die vom Ulmer Norden (Dornstadt, Jungingen, Beimerstetten, ..., bis nach Geislingen und Gerstetten) nach NU und Donautal zur Arbeit müssen, und da gibt es keine Alternative dazu außer die B10. Gleichzeitig haben wir mit der Blaubeurer Straße die einige Route vom WEsten her in die Stadt. Die Gegend um das Blauberurer Tor MUSS somit verkehrsmäßig effizient gestaltet werden. Da sin dann irgendwelche ideologischen Argumente um den Autofahrern das Leben schwer zu machen ziemlich fehl am Platz


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    für einen kurzen Moment dachte ich, mit den Fotos wolltest du die Schwenk-Bausünde als ein gelungenes gestalterisches Beispiel dieser Gegend anführen...

    mir fehlt folgendes:

    - ein craft-beer shop

    - ein 3D druck Dienstleister

    - ein guter laden mit Kräutern und Gewürzen wo man auch etwas ausgefallenere Sachen bekommen könnte