Beiträge von panpikus

    da wäre ich dafür, wobei ich die Herrenkellergasse-Dreiköniggasse nur zwischen der der Verbindung zur Büchsengasse und der Einmündung der Ulmergasse zur Fußgängerzone deklarieren würde

    finde den Vorschlag katastrophal

    Blaubeurer Straße auf die Ludwig-Erhard-Brücke: Ampel muss passiert werden

    Blaubeurer Straße nach Norden: 2 Ampeln müssen passiert werden

    Ludwig-Erhard-Brücke auf Blaubeurer Straße: Ampel muss passiert werden

    Ludwig-Erhard-Brücke nach Süden: 2 Ampeln müssen passiert werden

    B10 von Nord/Süd auf Ost/West: Ampel muss passiert werden


    das wird Staus ohne Ende nach sich ziehen











    . 2 Ampel, meinen die das ernsthaft?

    Der „verlorene Charme“ der Altstadt bestand auch durch die „engen Gassen“. Das könnte man insbesondere entlang der Hirschstraße wiederherstellen (auf Straßen die sowieso aufs Münster zulaufen), indem man (teilweise sehr) hohe Giebelhäuser baut. Also die engen Gassen in einem anderen Maßstab neu interpretieren. So hat man den Look / die Stimmung aufgenommen. Jedoch ohne das man wirklich an Straßenbreite verloren hat. Und als Trumpf würde es sich nicht so extrem aufheizen. Verschattung, Mircoklima...

    die engen Gassen verbreiten ihren Charme aber nur durch ihre 'krumme' Bebauung, durch das Fachwerk, durch die schöne, organische Unregelmäßigkeit der Häuser, die aber trotzdem ein ganzes stilistisches Ensemble ergeben....ja, auch durch eine entsprechende unregelmäßige Bepflasterung der Wege. Sowas lässt sich nicht durch moderne, sterile und per copy&paste entworfene Gebäude erreichen. Bei den heutigen Gibelhäusern ist mehr Platz, mehr Luft, mehr Abstand notwendig, denn sonst droht die Bebauung einen zu erdrücken. Die organische Komponente in der heutigen Architektur ist ja fast völlig abhanden gekommen

    Für einen kurzen Moment dachte ich, damit wolltest du eine Stadtautobahn als „gelungenes gestalterisches Beispiel in dieser Gegend anführen“…


    Aber das ist ja leider die…


    wahre Bausünde…

    ich habe zwar die B10 nirgendwo mit einem Fotobeispiel aufgeführt, aber ich bin gottfroh dass es diese Strassenverbindung gibt. nicht weil ich sie optisch so toll und städtebaulich interessant finde, sondern weil sie notwendig war, ist und es auch bleiben wird solange Menschen in unserem Land noch frei entscheiden dürfen wo sie wohnen und wo sie arbeiten...aber hiermit gehts wieder in die Richtung die Finn in diesem thread nicht mehr lesen möchte


    deine Beispiele mit der Neuen Straße und Karlstraße sind übrigens interessant. Während man die Neue Straße noch einigermaßen verträglich zurückbauen konnte, mussten die Leute auf die Olgastraße und die Karlstraße ausweichen. Jetzt wo die Karlstraße künstlich verstopft wurde ohne einen optischen Mehrwert zu bieten bleibt alleine die Olgastraße als eine leistungsfähige ost-west Verbindung durch die Innenstadt übrig. Ich hätte es reizvoller gefunden wenn man damals die Karlstraße so belassen hätte wie sie war und stattdessen die Olgastraße, zum Beispiel inForm eine Allee zurück gebaut hätte. Wir hätten dann mit der Blaubeuerer Straße-Karlsbrücke. Karlstraße-MünchnerStr eine gute Verbindung von West nach Ost und mit einer zurück gebauten Frauenstraße und Olgastraße hätten wir eine bessere Anbindung der Kern-Altstadr an die angrenzenden Bereiche bekommen

    ich denke die oberste Prämisse jeglicher Umbaumaßnahmen hier sollte es sein den vorhandenen Verkehr weiterhin möglichst effizient, schnell und unterbrechungsfrei abzuwickeln. Man sollte daran denken dass ein Durchgangsverkehr an dieser Stelle nicht nur aus Autobahnabkürzern besteht sondern auch aus Leuten die vom Ulmer Norden (Dornstadt, Jungingen, Beimerstetten, ..., bis nach Geislingen und Gerstetten) nach NU und Donautal zur Arbeit müssen, und da gibt es keine Alternative dazu außer die B10. Gleichzeitig haben wir mit der Blaubeurer Straße die einige Route vom WEsten her in die Stadt. Die Gegend um das Blauberurer Tor MUSS somit verkehrsmäßig effizient gestaltet werden. Da sin dann irgendwelche ideologischen Argumente um den Autofahrern das Leben schwer zu machen ziemlich fehl am Platz


    Dim Dim

    für einen kurzen Moment dachte ich, mit den Fotos wolltest du die Schwenk-Bausünde als ein gelungenes gestalterisches Beispiel dieser Gegend anführen...

    mir fehlt folgendes:

    - ein craft-beer shop

    - ein 3D druck Dienstleister

    - ein guter laden mit Kräutern und Gewürzen wo man auch etwas ausgefallenere Sachen bekommen könnte

    - Anpassung der Geschwindigkeiten an den Radverkehr, es gibt weniger gefährliche Situationen durch Geschwindigkeitsunterschiede z.B. beim überholt werden.

    sehe ich anders. die meisten Radler fahren langsamer als 30. Die Überholvorgänge werden sich also in die Länge ziehen und somit gefährlicher werden

    Ein Verein alter weißer Männer

    3 Diskriminierungen in 1 Satz, wegen dem Alter, der Hautfarbe und dem Geschlecht...schade dass du dich an dieser Unsitte auch beteiligst Reiner

    Na, lese ich da eine gewisse Ironie heraus... ^^


    da hast du ein wenig zu viel rausgelesen Finn. Mann kann nicht erwarten dass jeder Punkt in der Stadt von jedem Menschen gleichermaßen gut erreichbar ist. Fakt ist dass der ÖPNV das nicht gewährleistet. Für die jungen und gesunden schon, für ältere, kranke oder Familien mit kindern eher weniger. Von daher muss man priorisieren was einem wichtiger ist. Innerhalb des Altstadtrings kann man mmn ruhig noch mehr Straßen für den Autoverkehr sperren

    was spricht dagegen alle Straßen innerhalb des inneren rings außer der Zufahrten zu den Parkhäusern als Fussgängerzonen zu deklarieren? Bewohner brauchen dort keine Autos, bzw. können weiter außerhalb parken und Senioren sowie gehbehinderte Menschen müssen auch nicht überall hin. Man müsste noch natürlich klären was mit den Fahrradfahrern passieren soll, denn in der Fußgängezone muss das Fahrrad, soweit ich weiss, geschoben werden

    was mich an all diesen Diskussionen extrem stört, ist das viele in ein Ideologisieren ihres Standpunkts verfallen anstatt nach Möglichkeiten für einen praktischen Konsens zu schauen, wo alle Seiten berücksichtigt werden. Ich denke es gibt Möglichkeiten das Fahrradfahren attraktiver, angenehmer und sicherer zu gestalten ohne zwangsläufig die Autofahrer übermäßig einzuschränken, nur oft kostet es eben bisschen mehr als die gewöhnlichen Hau-drauf Maßnahmen.

    Ich wünschte mir zB. es gäbe überall vernünftige Möglichkeiten die Fahrräder abzuschließen, und zwar am Rahmen und nicht bloß an einem Rad. Ein weiteres Thema sind fehlende Unter- oder Überführungen, damit man als Radfahrer an größeren Kreuzungen nicht an Ampeln 'verhungert'. Radstreifen die plötzlich im Nichts enden, oder Fälle wie in der Söflinger Straße, wo es sowohl einen Radweg auf dem Gehweg, als auch einen Radstreifen auf der Straße gibt, sind auch ärgerlich

    ich finde dass der Parkplatz weiterhin ein Parkplatz bleiben soll. Ab einer gewissen Uhrzeit eben nur für Anwohner. Was aber drastisch verstärkt werden sollte sind regelmäßige Kontrollen. Der Parkplatz ist doch so gut zentral gelegen, da sollten stündliche Kontrollen locker drin sein...auch Überwachungskameras wären eine gute Option. Wenn die Poser und Lärmer endlich mal richtig zur Kasse gebeten werden wird sich das schon auswirken.

    Jeglicher Versuch diesen Fleck zu begrünen wird meiner Meinung nach unweigerlich zu einem zweiten Karlsplatz führen mit Junkies, Säufern, Kriminellen und starker Vermüllung. Den Lärmpegel wird es auch nicht senken

    diese Pläne werden meiner Meinung nach unweigerlich zu einem Dauerstau führen. Die Unterführung der Neuen Straße ist eines der besten Elemente im Ulmer Straßennetz, wie kann man da nur im Entferntesten an einen Rückbau denken?! Darüber hinaus: wie soll dann fortan vom Süden kommend in die Wagnerstraße abgebogen werden?