Beiträge von guyincognito

    In der Bahnhofsstraße 18 war die Bäckerei Staib, zumindest in den letzten ca. 15 Jahren, als ich da mein Vesper holte.

    Ansonsten finde ich, dass die Platzwirkung vor dem Bahnhof bereits im jetztigen Stadium durchaus dominierend ist. Geradezu beeindruckend finde ich die Wirkung des neuen Hotels auf das Diagonale-Gebäude. Für mich symbolisiert das den Schritt von der provinzialen 70er Großstadt zum regiopolen Statement inmitten der "blauen Banane". Auch wenn ich unter dieser momentanen Corona-Situation viele Sorgen sehe, erfreue ich mich an der Beobachtung von hoffentlich stark dynamischen und innovativen Konzepten in der Gestaltung von solchen Großprojekten.

    Das Hotel wird dann so wohl ungefähr der finalen Höhe entsprechen. Ich finde, dass die Platzwirkung auch jetzt schon deutlich vorhanden ist, obwohl alles noch von der klaffenden Baustelle dominiert wird. Wenn man unterhalb des Hotels oder auch an den Tramhaltestellen steht, wirkt die höhe, wie auch das gesamte Volumen, wesentlich imposanter, als ich es mir vorgestellt hatte. Da kommt richtig Freude auf, wenn man an den fertigen Platz denkt. Mit einem modernen Edeka und Five Guys gibts für mich dann bald auch 2 Gründe mehr, da öfters mal vorbeizuschauen.

    Ganz so drastisch wollte ich das jetzt nicht ausdrücken, aber ja, die Hallengröße stört mich schon jedes mal, wenn ich zu Stosszeiten durch den Bahnhof muss. Als Übergangslösung könnte ich mir da, nach der Fertigstellung der Tiefgarage, eine Verlängerung der Halle zur Friedrich Ebert Straße hin vorstellen.

    Ich suche schon länger ein Bild der geplanten Unterführung. Gab es da überhaupt eins, oder bilde ich mir das nur ein? Jedenfalls wäre es doch eine relativ günstige Lösung, das geplante neue Vordach mit Mauern und Fenstern zu umranden, um es jetzt mal salopp auszudrücken. Anschliessend natürlich die momentanen Ausgänge/Fassade entfernen und die neuen dann seitlich, zur Post und zum Steg hin, platzieren.

    Dann wäre auch die Rolltreppe/Übergang etc. zur Unterführung im Innenraum und das Gedränge könnte sich etwas entspannen.

    Aber das würde dann vermutlich die ersehnte Platzwirkung zu sehr stören.

    Im Prinzip finde ich den Bahnhof garnicht so schlecht. Allein die Grösse der Wartehalle ist für mich nicht mehr angemessen. Da gibts doch bloß die eine Bank in der Mitte mit gerade mal 10 Sitzplätzen. Klar, die Barrierefreiheit mit den nun vorhandenen Aufzügen ist auch nur suboptimal, wird aber nach Beendigung der Bauarbeiten vor dem Bahnhof sicherlich auch angenehmer. Die Versorgung im Bahnhof selbst ist ganz gut. Gastro, Supermarkt, Bäcker und Zeitschriften sind vorhanden. Es ginge sicherlich auch etwas vielfältiger und üppiger. Ein Supermarkt, der preislich nicht ganz so überteuert ist und evtl. auch Produkte des täglichen Bedarfs bietet, wäre angebracht. Sollte es wirklich nur auf eine Sanierung hinauslaufen, müssen unbedingt mehr Sitzplätze im witterungsfreien Raum geschaffen werden.


    Bei einem Neubau würde ich mir eine lichtdurchflutete Halle mit Blick auf Wilhelmsburg und Sedelhöfe (und die Münsterspitze) wünschen. Architektonisch fände ich eine organische Form der Halle, welche von kubischen Gebäudeteilen und einem Hochpunkt (mindestens so hoch wie Bahnhofplstz 7 bald wird) teilweise eingefasst wird, am schönsten. Dann sollte auch genügend Platz für die oben erwähnten Sitzbänke und den Supermarkt vorhanden sein. Den Bereich, wo die Bundespolizei und der Parkplatz neben der Post ist, würde ich zu den Gleisen offen gestalten.Mit Grünflächen und Sitzmöglichkeiten für schönes Wetter. In diesem Bereich könnte man auch grosse Stufen zum Sitzen am neuen Bahnhofsgebäude schaffen, wo sich dann die Trinker/Drogenszene, die man nunmal nicht wegbekommen wird, versammeln könnte.

    Einen Vergnügungspark fände ich toll. Oder ein Paintball-Gelände, das richtig weitläufig und natürlich gestaltet bzw. belassen ist.
    Architektonisch würde ich mich, wie schon paar mal erwähnt, über eine kleine "Downtown" freuen. Noch 4 oder 5 Maritims, oder meinetwegen auch Universum Center, in der Innenstadt hätte schon was. Ein Flugplatz mit befestigter Landebahn, z.B. in Erbach, würde sicherlich auch Anklang finden. Zumindest bei Geschäftsleuten, nicht bei den Anwohnern. Und wieder einen Pizza Hut, früher gabs sogar 2.

    Der Einsinger Ortsvorsteher müsste meines Wissens nach noch der Herr Stadler sein. Wolfgang Stittrich ist der Besitzer eines Autohauses in Einsingen und ebenfalls politisch aktiv. Vor ein paar Jahren hat er sein Geschäft an die B311/Abzweigung Einsingen verlegt. Ist ein altes Betriebsgelände direkt an den Gleisen nach Erbach. Sicherlich würde er davon profitieren, wenn die DB da einen Haltepunkt einrichtet. Von der Infrastruktur wäre die Ecke auch sehr gut geeignet für einen S-Bahn Halt. Der Süden des Donautals, vor allem Iveco und das Einsinger Gewerbegebiet, wären damit gut erschlossen. In direkter Nachbarschaft befinden sich auch Haltestellen für die Linien 20 Ringverkehr und 21 Erbach/Ehingen. Auch Türkücü Ulm hat dort sein Vereinsheim mit regelmäßigen Grossveranstaltungen und Trainings.

    Die Visualisierung des Y gefällt mir ja sehr, aber immer wenn ich mich in letzter Zeit am Ehinger Tor aufhalte, fühle ich mich von der Fassade des Sockelbaus erschlagen. Ich hoffe ja sehr, dass das nach der Fertigstellung anders wird. Durch eine einladende und offene Gestaltung der Eckpassage und der Schaufenster- bzw. Glasfront zum Ehinger Tor hin, sollte da die Spannung etwas rausgenommen werden. Und insbesondere nachts stelle ich mir bei einer Beleuchtung der unteren Geschäftszeile einen Zugewinn für die gefühlte Sicherheit und somit die Aufenthaltsqualität am Ehinger Tor vor. Auch die Häuserschlucht, die nun in der Schillerstrasse am Y-Turm entsteht, hat wirklich was von dem auf den Bannern angepriesenen "Manhattan-Feeling". Zumindest für Ulmer Verhältnisse :).

    Ich mag den Entwurf auch, frage mich aber gerade, ob da nicht mal erwähnt wurde, dass da noch eine "Brücke" zum Diagonale-Hochhäuschen gezogen werden soll. Oder bilde ich mir das nur ein? :)
    Wenn das Hotel dann auch die gleiche Höhe hat, wie das südliche Nachbargebäude (Bahnhofplatz 17?) und die ohnehin schmucklose Fassade etwas aufpoliert wird und an das neue Hotel anknüpft, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass da eine Torwirkung erzielt wird. Also gerade mit einem gläsernen Steg in der oberen Etage.

    Ich finde, dass am Bahnhofsplatz durchaus auch verweilt wird bzw. werden muss. Man denke z.B. an Personen, die längere Umsteigezeiten haben oder ihre Mittagspausen etc. dort verbringen. Da ist ein wenig mehr Infrastruktur schon recht angenehm. Grundsätzlich wäre ich von einem Gebäude am ZOB schon angetan, doch ist da wieder nur ein 5?stöckiger Klotz geplant. So ein Gebäude wie das Y gefiele mir da wesentlich besser und wäre auch angemessen.
    Allerdings hege ich auch meine Zweifel, ob ein verkleinerter ZOB für die Zukunft gerüstet wäre. Als Kompromiss könnte ich mir vorstellen, den ZOB in alter Grösse zu belassen, auf den Neubau zu verzichten und stattdessen 3 kleine "Kiosks" (wie z.B. am Ehinger Tor) geschickt am ZOB/Steg/Tramhaltestellen zu platzieren.
    Mit "geschickt" meine ich, dass die Fussgängerströme nich blockiert werden und Menschen, die dort verweilen müssen, auch den so sehr gewünschten Platzcharakter vorfinden.

    Ich bin mir jetzt nicht so sicher, aber ich glaube Einsingen hatte früher mal einen Bahnhof. Weiss da jemand genauer Bescheid?
    Ich könnte mir auch einen Hp am Nordrand des Donautals vorstellen. Gerade beim Fortsatz der Boschstrasse bei Firma Dodel würde sich das anbieten.

    Da muss ich mal meine Erinnerungen auffrischen. Den Aldi in der Deutschhausgasse kenne ich auch noch. Ich habe da auch noch als Jugendlicher eingekauft und war da auch oft im Cafe Regenbogen nebenan. Aber beim besten Willen kann ich mich nicht mehr an das genaue Haus erinnern, in dem Aldi war. War das im heutigen Bunk? Oder doch eher nicht? Weil ich hab den als sehr geräumig in Erinnerung.

    Wie ist denn so eine Gartenschau konzeptionell aufgebaut? Genügen da vorhandene Grünanlagen, die dann halt mächtig "aufgedonnert" werden, oder müssen auch komplett neue Anlagen geschaffen werden?
    Bei bestehenden Grünanlagen sähe ich den Blaupark/Blauinsel samt dem Flussverlauf durch Söflingen als guten Kandidaten. Schon heute ist das ein schönes Kleinod inmitten eines stark frequentierten Gewerbegebietes. Wenn man da, angefangen von der Blautalbrücke bis hin zum bis dahin hoffentlich fertig sanierten Dichterviertel, eine zusammenhängende grüne Schneise schafft, dann hätte das schon was.
    Noch schöner ist der Blaukanal hinter dem Söflinger Klosterhof bis fast nach Blaustein raus.

    Ich kann mich mit dem Wengentor nicht anfreunden. Es wirkt unfertig, es sieht so aus, als wolle es vergebens in die Höhe. Und so ist es ja auch. Symbolisch für mich ein Zeichen, wie sich die Ulmer Architektur immer wieder dem Münster unterordnet.
    Schade, denn so ist es nur ein Stummelchen von Hochhaus, dem zwar der Charakter eines Wolkenkratzers anhaftet, aber bei nur 8 Geschossen völlig lächerlich wirkt.