Beiträge von ABC

    Die Meinung der anderen kenne ich nicht, aber denke das einige genauso denken und Bauprojekte in der Region spannender finden

    Die Meinung der anderen User kennst du nicht, willst aber für sie sprechen?

    Genau mein Humor.

    Was Akis Baustile angeht: Ich habe kein Problem damit, denn es kann nicht schaden ab und an mal den Kopf zu heben und die Fassaden genauer zu betrachten.

    "Die Stadt tut etwas dafür um den Umstieg zu erleichtern" (Verkehrswende vom MIV zum Fahrrad)


    Leider im Gegensatz zu Ulm.

    Genannt sei nur:

    Immer noch kein Fahrradparkhaus am HBF; keine Freigabe des obersten Parkdecks für Fahrräder im neuen Parkhaus; keine Abtrennung des Radfahrstreifens am Theater, stattdessen nur ein paar Piktogramme auf der MIV-Fahrbahn; seit 4 Jahren kein Bau eines 300m langen Radwegs am Michelsberg; Wiederherstellung des Status Quo am Weinbergweg mit Parkplätzen und MIV-Fahrbahn garniert mit schmalen Radfahrstreifen...


    Die Liste könnte ich jetzt über mehrere Seiten so weiterführen, auch fürs Neu-Ulmer Stadtgebiet.

    Nicht zu vergessen, eine Haltestelle der wichtigen Linie 5 ist direkt vor diesem REWE, die Erreichbarkeit ist also perfekt. Ich bin da früher oft einkaufen gegangen auf dem Heimweg von der Arbeit, als ich noch mit dem Bus gefahren bin und ganz in der Nähe wohnte.

    Passend zur Zielgruppe ist das Angebot eher studentisch geprägt: Viele Regalmeter Tiefkühlkost und Fertigprodukte, dafür eine relativ winzige Frischeabteilung, und natürlich kein offener Verkauf von Wurst oder Käse. Vor dem nächtlichen Alkoholverkaufsverbot, und dann der Pandemie, hatte der REWE auch bis Mitternacht geöffnet (weiß nicht, ob das mittlerweile wieder der Fall ist), man konnte oft sogar nach dem feuchtfröhlichen Ausgehen noch einen schnellen Notfallsnack für die Party danach organisieren.

    Der REWE hat Mo - Fr bis 00:00 Uhr, Sa bis 23:30 Uhr geöffnet. Kann sich aber geändert haben..

    Vor allem Lebensmittel aus dem Ausland (China, Orient und Südostasien) sind stark nachgefragt und belegen einige Regalmeter. Ideal für meine Frau und mich ;)

    Hier an der Eselsbergsteige gibt es einen kleinen REWE-Markt der vorwiegend von Anwohnern des Quartiers genutzt wird. Die meisten kommen mit Fahrrad oder zu Fuß, wer Getränke oder andere schwere Sachen hat nutzt das Auto. Die Autos parken da in der Tiefgarage, ca 40 Stellplätze die genügen.

    Ansonsten sind da ein Ortsteilzentrum, 2 Bäcker und eine Apotheke.

    Ich finde es ideal, auch Dank der vielen Studis hier im Quartier ist es schön bunt.

    Dazu wäre es auch ratsam die Abfahrt von der B28/B10 herunter zur Ringstraße/Schützenstraße aufzugeben. Dies würde die Straßenbahnverbindung in diesem ,,innerstädtischen Bereich" ankurbeln von Ulm aus, und erst wieder um die B10 im Süden der Zone eine Anfahrt per Auto aus Richtung Ulm als attraktiver sich darstelllen lassen.

    Die Auf- und Abfahrt halte ich zumindest als Umleitungs und Entlastung für die Abfahrt Neu-Ulm für sinnvoll, ebenso die direkte Möglichkeit in die Schützenstrasse einzubiegen.

    Zumindest im Weinbergweg sehe ich nicht viel davon, die Strasse wird momentan wieder in den Ursprungszustand zurückversetzt.

    Was die Pläne angeht: Selbst dort sind nur Radfahrstreifen vorgesehen die auch vom MIV überfahren werden können.

    Verbesserung stelle ich mir anders vor.

    mit weniger MIV und stattdessen volle Kraft in den Straßenbahn- und Radwegausbau stecken

    Das ist der größte Kritikpunkt an Czisch - leider hat sich da sehr wenig getan.

    Alle größeren Projekte in die Richtung wurden vor seiner Zeit angestossen.

    Ich sehe in der Ringstrasse vor allem eine innerstädtisch genutzte Ost-West-Verbindung.

    Eine ampelgesteuerte Strassenbahnquerung ist dort ohne Problem mit einer Fußgänger-/Radfahrquerung gestaffelt möglich. Dann steht der MIV halt mal ein paar Sekunden.

    Für den Bus ist eine Durchfahrung des Rings sicher problemlos möglich, bei einer Tram bräuchte es dafür umfangreiche Sicherungen und Bevorrechtigungen.

    Insofern wäre die sicherste und günstigste Querung sicherlich ebenerdig mit Ampel.

    as größte Problem und damit auch den größten Zeitverlust, ist der Bereich ZOB - Allgäuer Ring. Wenn die Straßenbahn hier die Straßenführung nutzen muss, dann gute Nacht.


    rot = eine geplante Variante

    blau = mein Vorschlag, entweder als Brücke für die Straßenbahn oder als Ampelkreuzung über die Ringstr.

    Eine rot gezeichnete Variante stand bisher nie zur Diskussion, sondern immer schon eine ampelgesteuerte ebenerdige Kreuzung über die Ringstrasse um ins Vorfeld zu gelangen.

    Stand heute wäre zw. ZUP und Allgäuer Ring eine ostseitige Tramtrasse vorgesehen, der MIV muss sich dann halt mit einer Fahrspur/Richtung begnügen.

    Hört sich einigermaßen schlüssig an.

    Was eine Straßenbahn in den Illerpark angeht:

    Es war ja im 5-Linienplan von 1999 und auch noch später vorgesehen, eine Tramlinie dort hindurch über den Illerkanal und die B28 bis nach Wiblingen zu führen.

    Ob das noch was wird? Wohl eher nicht...

    Ich persönlich würde, auch wenn sie nicht in allen Parametern perfekt abschneidet, die Variante 1 präferieren. Denn die Trassenvarianten 2 und 3 machen mit ihrer Streckenführung genau das zunichte, was u.a. eine Straßenbahn attraktiver als ein Bus macht. Ziemlich lineare Streckenführung mit höheren Geschwindigkeiten auf einer unabhängigen Trasse.

    Du beschreibst da die Grundlagen für eine Stadtbahn a la Köln oder Hannover.

    Im Vorschlag 2 wird die Straßenbahnlinie in die Quartiere hineingeführt (Vorfeld, Wiley, Ludwigsfeld).

    Zur Erschließung der Peripherie genügt im neuen Quartier "Illerpark" und westliches Ludwigsfeld eine Quartiersbuslinie.

    Im Vorschlag 1 fährt die von dir skizzierte Stadtbahnlinie zwar schnell und direkt bis nach Ludwigsfeld-Süd durch, muß aber unterstützt werden von mehreren Quartiersbuslinien die die Fahrgäste wohnortnah abholen und zu den Stadtbahnhaltestellen bringt.

    Ich persönlich steige auf so kurze Entfernungen ungern um und setze mich dann lieber gleich ins Auto.

    Naja,

    einen Vorteil hätte es dann doch an der B10/Blaubeurer Tor zu wohnen, der Bau von abschließbaren Fahrradparkhäusern am Bahnhof würde sich erübrigen und man könnte sein teures Pedelec im Keller stehen lassen und den Fußweg von nicht einmal fünf Minuten auf sich nehmen.

    Witzig daß hier User über mich urteilen, die mich nicht einmal kennen und gerade ihren ersten Beitrag geschrieben haben.

    Und dann gibt es hier auf SPIEGEL+ (Paywall) noch einen passenden Artikel zum Thema. Ganz grob: Benkos Geschäftsmodell sind natürlich nicht Warenhäuser, sondern die dazugehörigen Immobilien in bester Lage. Die werden dann gerne noch mit draufgesetzten Büros oder Lofts aufgewertet, und dann über irgendwelche Tochtergesellschaften teuer vermietet, auch an die Warenhauskette selbst. Damit sind sie praktischerweise keine Sicherheit für Kredite, und auch aus der Insolvenzmasse ausgenommen, mithin zahlt am Ende nur der Steuerzahler, während Benko die Sahnestücke behält und weiter Profite einfährt. Selbst wenn Galeria am Ende komplett pleite gehen sollte.

    So als Größenordnung: Die Insolvenz vor zwei Jahren hat uns 700 Mio gekostet, die wir wohl vollständig abschreiben können, weil es keine brauchbaren Sicherheiten gab. Derzeit fordert Benko weitere 200 Mio, und das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Währenddessen hat Benko alleine letztes Jahr (während der Pandemie!) 570 Mio Gewinn gemacht - nach Steuern. Und das natürlich selbst eingestrichen, statt seine Warenhauskette zu stützen.

    Und zum Thema Systemrelevanz: Die 17.000 Mitarbeiter deutschlandweit hatte ich schon erwähnt, um die tut es mir leid, deren Arbeitsplatzsicherung (Vermittlung, Umschulung, Weiterbildung...) sollte aber für deutlich weniger als eine Milliarde zu bekommen sein. Marktanteil von Galeria im Einzelhandel liegt bei starken 0.3%, ist also vollkommen irrelevant. Jede durchschnittliche Aldi-Filiale setzt mehr um als ein Galeria-Warenhaus. Dafür sollen wir Benko mit Steuergeldern durchfüttern, während der sich als Immobilienhai eine goldene Nase verdient? Ich weiß ja nicht...

    Volle Zustimmung von mir, vor allem was Benko und den Erhalt von Galeria angeht.

    Es dürfte für den Großteil der Mitarbeiter von Galeria kein Problem sein in der Ulmer Innenstadt neue Arbeitsplätze zu finden.

    Ansonsten Schade für den Ulmer Galeria, bessere Standorte gibt es kaum.

    Selbst Müller hat das Problem erkannt und Abt geschlossen, das große Müllergeschäft in der Hirschstraße überlebt doch nur, weil es die Spielabteilung und das übliche Kosmetikgedöns hat. Wegen Teller, Gläser und Kochgeschirr geht man doch zum Müller.

    Haushaltsartikel, die kein Ramschniveau haben, kaufe ich immer schon bei Abt, seit mehr als 30 Jahren.

    In der Hirschstrasse ist er sogar größer und besser sortiert als am alten Standort Münsterplatz.

    Wer den alten Müller einschätzen kann, der weiß daß Müller kein Geschäft lange offenhält das keinen Gewinn abwirft.

    Hmmm,

    als wir das letzte Mal im Galeria waren gab es da durchaus Store im Store, z.B. von Pandora-Schmuck, aber auch eigene Abteilunge wie Koffer und Taschen. Die einen mit schlechter Auswahl (gibts bei einem stadtbekannten Juwelier am Münsterplatz besser und kompetenter), die Koffer und Taschen von Galeria überteuert.

    Schlechte Erreichbarkeit im Ulmer Galeria?

    Das Deutschhaus direkt daneben mit eigenem Zugang zum Parkhaus, noch direkter geht nicht.

    Wer mit Bus und Straßenbahn/DB kommt hat nur 100m zu laufen.


    Und trotzdem sind wir dort nur 1-2x im Jahr drin, meist wenn es besondere Angebote gibt.