Beiträge von ABC

    Ich hatte mit keinem Wort davon geredet das Donaustadion zu einer Fußballarena umzubauen, wie von 123 angedichtet. Ich bin dagegen sehr wohl der Meinung daß das völlig unnötig ist. Vor allem wenn die öffentliche Hand bei Mißlingen einer Finanzierung wieder mal geradestehen soll. Dann hätte der Verein SSV Ulm Fußball in über 20 Jahren nichts dazugelernt.

    LGS, im Verbund mit einer Untertunnelung des Westrings am Blaubeurer Tor, Einstein Discovery Center, Fußballarena, dann noch die projektierte Linie 3. Bis 2030?

    Eigentlich Projekte und Aufgaben, die bis Mitte des Jh. nicht alle fertig sein werden.

    Wenn sie überhaupt alle begonnen werden... aber träumen kann man ja mal.

    Na ja...

    Natürlich ließe sich das Donaustadion derart aufrüsten um dort dritte und auch zweite Liga zu spielen.

    Aber "man" will ja was Neues...

    Und wenn es wieder schief geht mt nur einem Großsponsor dann zahlt wieder die Stadt, vulgo die Öffentlichkeit.

    Ich mache aus meiner Abneigung gegen den SSV Ulm Fußball keinen Hehl nach der mehrfachen Pleite im Strudel des Bundesligaabstiegs Anfang der 2000er.

    Mit der "Arena" plus der Möglichkeit, "Events" oder Messen auszutragen schafft man nur unnötige Konkurrenz zur Ratiopharm-Arena.

    Ein klares Nein von mir, auch wegen des Standorts.

    Natürlich sind die 80 - 100m nicht das alleinige Problem, sondern "nur" für ein paar Prozent der Fahrgäste. Und oft, wie bei mir, wird einem so etwas erst bewusst wenn man solche Entfernungen mal nicht mehr eben mit einem kurzen Sprint überbrückt.

    Bei den genannten Haltestellen wie in Karlsruhe und Augsburg sind zwar die Bahnsteige ähnlich lang wie in Ulm, aber dort sind die tatsächlich gelaufenen Entferungen real kürzer weil dort weniger Linien/Bahnsteig ankommen.

    In Ulm ballen sich dort 5 oder 6 ÖPNV-Linien, von denen oft 4 auf einmal eintrudeln. Und das passiert recht oft dort. Selbst an der Haltestelle "Theater" stauen sich aus Richtung HBF kommend sehr oft die Trams und Busse bevor sie in die Haltestelle einfahren können.

    Das mag bei Haltestellen, die vor Jahren geplant und gebaut wurden noch verschmerzbar sein, bei Neubauten wird aber der Slogan von der Verkehrswende zur Farce, wenn sich nichts verbessert sondern bestenfalls der Status Quo erhalten bleibt.

    Da hätte ich von meiner Heimatstadt mehr erwartet, kein Einknicken vor IHK und City-Werbegemeinschaft!

    Stuttgart Staatsgalerie ist eine Stadtbahnstation an der nur jeweils ein Zug einer Linie hält, dito die anderen Stadtbahnhaltestellen, weil komplett signalgesteuert.


    Karlsruhe HBF hält ebenfalls nur je ein Zug, da die Züge in Doppeltraktion fast die ganze Bahnsteiglänge benötigen (ca.70m). Außerdem ist dort in beiden Richtungen ein zweites Gleis mit Bahnsteig vorhanden wenn sich dort seit meinem letzten Besuch nichts geändert hat. Genau das was für Ulm richtig wäre.


    Augsburg Königsplatz:

    Bis auf die Ostseite ist dort jedes Richtungsgleis doppelt vorhanden und wird zur Vorsortierung für bestimmte Tram- und Buslinien genutzt. Gemeinsam!

    Die Station hat 5! Zulaufrichtungen und ist für mich fast schon das Ideal eines Trambahnknotens.

    Da dort z.B. Trambahnen mit ca. 40m Länge verkehren stehen dort auch nur max. 2 Fahrzeuge/Bahnsteig, ebenso auch Busse.

    Die Station ist komplett überdacht, hat ein Fahrkartenzentrum und auch Kioske.


    Nicht eines deiner Beispiele ist mit der Haltestelle Ulm HBF vergleichbar, nicht mal die Bahnsteiglänge dient als Argumentationshilfe.

    Und jetzt stell dir mal eine dritte Tramlinie aus NU kommend vor die ebenfalls noch über Ulm HBF geführt wird. Oder eine stärkere Taktverdichtung in der HVZ?

    aber so hatte ich das auch nicht gedacht, weil die Schienen nunmal so nun liegen, wie sie es tun, da hilft gar nichts mehrSo war das von Afang an von mir gemeint und nichts anderes.

    So war die Kritik von Anfang an von mir gemeint und nichts anderes.

    Die Fehlplanung hatte ich schon kritisiert als die erstem Pläne so gezeigt wurden wie jetzt gebaut.

    Spätestens beim Bau einer dritten Tramlinie über den Bahnhof wird umgebaut werden müssen weil es sonst zu eng wird.

    Chance verpasst, liebes Ulm!

    Eventuell könnte man noch LEDs im Boden nachrüsten, die dann sogar die Türenposition vorhersagen und damit einen Einstieg beschleunigen. Andere Länder haben mit solchen Systemen gute Erfahrungen gemacht. Die große Nachbarstadt Augsburg hat LEDs zur Warnung vor der Tram im Boden:

    https://newatlas.com/stadtwerk…strian-lights-road/43069/


    Es scheint also eine nicht allzu teure Lösung zu sein und sicher farblich steuerbar. Ich finde solche intuitiven Lenkungsdesigns klasse, z.B. blaue Linie 1 hält an den blauen Markierungen und man kann direkt einsteigen, sogar ohne lesen zu können.

    Kommentar der SWA dazu:


    "Das Projekt kam zu dem nüchternen Ergebnis, dass die Verkehrssicherheit durch Bodenampeln nicht erhöht werden kann. Jürgen Fergg, Augsburger Stadtwerke-Sprecher, sagte diesbezüglich: "Die Menschen sind aufmerksamer, gehen aber trotzdem bei Rot."


    Es nützt auch nichts gegen die viel zu langen Laufwege an der Haltestelle.

    Insgesamt halte ich das Design und die Aufteilung des Platzes für misslungen, um es freundlich auszudrücken.


    Der Fokus liegt klar auf den MIV gerichtet, da hätten, wie ursprünglich geplant, je eine Fahrspur/Richtung genügt ohne die Kapazität einzuschränken.


    Für den ÖPNV wären dann zwei Fahrgaststeige/Richtung problemlos möglich gewesen. Für Menschen mit Handicap oder eingeschränkt Mobile wie mich sind 80 - 100m strammer Fußweg schon ein Problem.

    Das Szenario von 2 Trambahnen und 2 Bussen gleichzeitig an der Haltestelle kommt dabei tagsüber sehr oft vor. Angenehm ist was anderes. Auch die Entzerrung der Menschenmasse am Bahnsteig halte ich für nur eingeschränkt möglich.


    Zum Verhältnis Fußgänger/Radfahrer lässt sich momentan wenig sagen vor der entgültigen Fertigstellung, da wird es sehr auf die Radwegführung ankommen.


    Negativ finde ich schon jetzt die geringe Aufenthaltsqualität, es soll wohl wenige Sitzgelegenheiten für Gammler/Bettler und den an solchen Orten anwesenden Trinkerrunden geboten werden. Trotzdem schlecht für die übrigen Passanten.


    Da ja (vorerst?) kein Fahrradparkhaus mit abschließbaren Boxen gebaut werden soll halte ich für den größten Fehler.

    Ich habe keine Lust mein teueres Pedelec dauernder Diebstahlgefahr auszusetzen solange die DBAG im Fernverkehr keine Transportgelegenheit anbietet. Im Nahverkehr ist das auch für Pendler ein großes Problem. Die derzeit angebotenen Abstellplätze am HBF sind da nur ein Feigenblatt und taugen nichts.


    Ich finde es einfach nur beschämend daß in Ulm für den MIV 3 Garagen in unmittelbarer Umgebung des HBF angeboten werden, für Fahrräder und Fußgänger nicht einmal die Grundversorgung.

    Zu den spärlichen Grünflächen und Bäumen schreibe ich lieber garnichts...

    Ich bin der Meinung daß solch ein Thema im Bauforum nichts verloren hat. Es ist auch keine Ulm-spezifische Angelegenheit.

    Wenn ich sowas diskutieren will gehe ich in ein Politikforum oder in die Kommentarspalte des "Spiegel"-Magazins.


    Im Übrigen war es in diesem Forum immer Konsens daß nicht nur einfach Links hier hereinkopiert werden sondern auch einige erklärende Worte dazugeschrieben werden. Hat sich wohl geändert und ich habe es nicht mitbekommen...

    Also ich bin eigentlich fest davon ausgegangen, dass es ein Fahrradparkhaus, wie in Holland üblich ist geben wird, bestes Beispiel Utrecht.

    https://utopia.de/utrecht-fahr…rkhaus-niederlande-61214/


    Gerade was die Veränderung in den nächsten Jahren geben wird, sollte hier das schon nachgezogen werden. Eventuell aber direkt an den noch zu etablierenden Fahrradwegen (Radschnellweg). Eventuell auch an der Schillerstraße oder direkt hinter der Polizei bei den alten Lagerhallen an Gleis 1, dann könnte man auch die ehemaligen Postunterführung nutzen und bis zur Schillerstraße verlängern.

    Davon bin ich bisher auch ausgegangen.

    Was die Stadt dazu meinte hört sich für mich jedoch anders an.

    Oh, das dürfte dann das erste richtige Zusammenwachsen der Siedlungsflächen sein zwischen Ulm und Blaustein.

    Hier am Neuen Eselsberg sind Blaustein und Ulm nur durch die Tangente getrennt, da empfindet das niemand als getrennte Siedlungsgebiete.


    Hatte ich mir fast gedacht, dass sich das anders niemals lohnen würde.

    Die derzeitige Untersuchung für die Linie 3 findet getrennt zu den Strecken zur Kohlplatte und Scheibenberg statt.

    Oh, ich hatte gar nicht an den Fahrtrichtungswechsel gedacht. Klar, da müssten dann der südliche Bahnsteig und die südliche Gleisachse dann quasi vertauscht werden, das ist tatsächlich nicht so aufwendig, wie ich es in Erinnerung hatte. Ob man die Wendeschleife dann trotzdem behalten würde? Das gäbe dann zumindest interessante Weichen- und Kreuzungsformen...

    Ein Großteil der Schienenanlagen und auch der nördliche Teil des Parkplatzes müsste umgebaut werden.

    Die Wendeschleife würde (laut Planung) nicht erhalten bleiben.

    Für die Stadtspitze gilt: Es gibt keine schlechten Kinder, nur schlechte Eltern…

    Natürlich hat man nicht immer alles richtig gemacht. Aber es sei euch verziehen…

    Wie meinen?

    Und wem willst du "verzeihen"?


    Ich hatte jetzt 4 Jahre an der Linie 2 und am Bahnhofsplatz "mitgebaut", so langsam reichts dann mal mit Versprechungen und "man könnte ja mal"

    Es wurde im Gemeinderat völlig unnötig vor der IHK und der City-Werbegemeinschaft gekuscht (ÖPNV-Haltestelle zu klein, Tiefgarage unter dem Bahnhofsplatz, dritte Fahrspur auf dem Platz). Stattdessen aus dieser Ecke nur Genöle, weil eine Treppe keine Rolltreppe zusätzlich besitzt.

    Wir haben jetzt bald 3 MIV-Parkhäuser am HBF.

    Stattdessen wird dann ein vorgesehenes Fahrradparkhaus mit abschließbaren Fächern auf den St. Nimmerleinstag verschoben, oder kommt gar nicht. Die paar Stangen am Platz oder Abstellplätze in der abseitigen Posthalle für Fahrräder sind da nur Alibi, weil sie leichten Diebstahl und Beschädigungen nicht verhindern.

    Also Leute, seht ihr, alles gut…

    Witzle gmacht, gell?

    Was soll daran gut sein wenn Fahrräder/Pedelecs im Freien stehen und ohne großen Aufwand geklaut werden können?


    Die Parkgaragen für Autos können ja nicht schnell genug fertig werden, für die Zweiräder bleiben nur die Krümel.


    Die ÖPNV-Haltestelle am HBF ist für zukünftige Aufgaben jetzt schon eindeutig falsch und zu klein dimensioniert, es wurde vorrangig für den MIV gebaut.


    Zu wenig Grünflächen/Bäume.


    Und schlußendlich ein Radabstellplatz, wo nicht mal Räder sicher abgestellt werden können. Gut gemacht Ulm!


    So geht Verkehrswende in Ulm...

    Ich warte immer noch auf ein in Aussicht gestelltes Fahrrad-Parkhaus am HBF.

    Im Freien mag ich mein teures Pedelec wegen Diebstahlgefahr nicht abstellen.

    Aber das wird wohl nix mehr.

    Alles fürs Auto - so geht Verkehrswende in Ulm.

    Aber ist das realistisch in einer Einfamilienhaus Gebietsplanung mit Spekulanten zu rechnen? Zumindest Grundstücksspekulanten kann man ja mit einer vertraglichen Baupflicht entgegentreten. Ich kann mir vorstellen das trifft halt Menschen, die anderswo ein Haus haben, eventuell das sogar verkaufen müssen dann um das Haus in Ulm bezahlen zu können. Die kommen hier doch dann nicht zum Zug, oder fehlt mir hier die detaillierte Auslegung in der Bewertung, die dies sehr wohl berücksichtigt?

    Es ist für mich einfach ein Beispiel, dass das zuviel Macht ist, um damit angemessen umzugehen. So kann man nicht voraussagen, wer denn nun ein ,,besserer Bürger" sein wird. Keiner hat eine Glaskugel, wie Menschen sich entwickeln. Und es ist nicht besonders würdevoll sich mit 1000 Menschen um einen Bauplatz sich schlagen zu müssen, indem man sehr private Lebensentwürfe offenlegen muss und im zweifelsfall solchen Kriterien auch anpassen muss, wenn das Gang und Gäbe wird.

    Wer das nicht akzeptieren will ist nicht gezwungen sich dort zu bewerben.

    Im Übrigen ist für mich hier EoD, da dies wieder eine Endlosdiskussion zu werden scheint dessen Antworten du eh nicht akzeptieren willst.

    Was hat denn eine Gemeinde ein Anrecht festzulegen, dass man z.B. als Eigentumswohnungsbesitzer hier zum Zuge kommen kann, als Hausbesitzer aber nicht?

    Die Grundstücke sind im Besitz der Gemeinde, bzw. der Stadt Ulm.

    Als Eigentümer habe ich die Freiheit mir den Käufer auszusuchen.

    In dem Fall halte ich ein solches Verfahren für geboten um Spekulanten abzuhalten.

    Die Gegner haben sich schon formiert mit einer eigenen HP.


    https://gleisdreieck-ulm.de


    Im Briefkasten hatten wir heute einen Postkartengroßen Flyer über das "Ulmer Gleisdreieck".

    Die Argumente sind schon ziemlich hanebüchen, auch was den Schallschutz angeht.

    Einziges Argument wäre das Parken der "250 Mitarbeiter bei nur 80 Parkplätzen".

    Ist da etwas bekannt dazu? Ich kann mir nicht vorstellen daß es nur auf eine solche Anzahl von Parkplätzen unter dem Gebäude hinausläuft.

    Die Fahrradstellplätze kommen nicht unterirdisch sondern es gibt dezentrale Stellplätze. Wird aber erst mit der ZOB final gebaut. Erstmal provisorisch.

    Wie von mir befürchtet...

    Erst ein "Ausbau" der Haltestelle mit zu geringer Kapazität im Sinne von IHK und Ulmer City, dann eine unnötige Tiefgarage bauen wo man von der IHK auch nur Gejammer hört. Gestrichen wird dann das Fahrradparkhaus.

    So macht man Verkehrswende in Ulm