Beiträge von ABC

    Geht bei sich möglicherweise abzeichnenden Konfliktsituation bitte immer erst einmal davon aus, dass die Person gegenüber es nicht böse meint, sondern vielleicht auch nur ein einfaches Missverständnis vorliegt.

    Zweimaliges Missverständnis innerhalb weniger Monate ist mir zuviel des Guten.

    Ich wollte das nicht hochhängen, bin dann aber mal raus.

    Wie gerade erwähnt, weiß ich nicht genau welche Kreuzungslösung gemeint ist, aber ich schließe, dass Du die Kreuzungsfreiheit aufheben willst, um den Verkehr auszubremsen. Das wird aber nicht machbar sein, weil es sich um eine ,,autobahnähnliche Bundesstraße" handelt. Die kann man nicht plötzlich in eine Kreuzung münden lassen, das ist viel zu gefährlich.

    Selbstverständlich gibt es eine Alternative um Ulm herum, sie wurde in der Diskussion schon genannt.

    Die Strecke z.B. der B10 von der Wilhelma zum Pragsattel in Stuttgart ist so ein Beispiel, dort wurden die Fahrstreifen teilweise von 4 auf 2 Spuren verringert um Parkplätze am Straßenrand anzulegen. Allein zur Reduzierung und Verlangsamung des Verkehrs. Im Übrigen ist dort die Durchfahrt des Schwerverkehrs seit einigen Jahren verboten. Das hatte ich dir auch schon genannt, was du aber geflissentlich ignoriert hast. Passt halt nicht ins Konzept.

    Auch in HH könnte ich dir mehrere Beispiele nennen, ich hatte dort einige Jahre gewohnt.

    Übrigens habe ich heute auch in irgendeinem Artikel zum Thema gelesen, dass bei der letzten Messung vor 10 Jahren nur rund 1% des Verkehrs der B10 wirklich zwischen A7 und A8 abgekürzt hatte, fast der gesamte Verkehr hingegen war Quell- und Zielverkehr in und aus den Städten und in Richtung B311/30. Ich kann nicht sagen, ob es da mittlerweile neuere oder bessere Zahlen gibt, aber zumindest wurde die Diskussion, die B10 als Abkürzung dichtzumachen, in der Vergangenheit schon geführt und die Lage schien eindeutig so zu sein, dass der Abkürzungsverkehr in der Praxis keine Rolle spielt.


    Wie gesagt, hab da nur fix dran vorbeigelesen und finde es jetzt auf die Schnelle nicht mehr wieder, läßt mich aber trotzdem zweifeln, ob unsere Diskussion der Abkürzungsproblematik nicht tatsächlich eine Phantomdiskussion sein könnte. Hat jemand belastbare Daten, die das in die eine oder andere Richtung belegen können?

    Ich kenne die Diskussion und auch die Zahlen, halte sie aber für falsch.

    Das ist natürlich nur meine Beobachtung, die ich nicht für allgemeingültig halte.

    Also die Brücke übers Blaubeurer Tor abreißen und den Durchgangsverkehr der B10 komplett unterbrechen, um so die Verbindung unattraktiv zu machen. Das kann man sicherlich fordern, halte ich aber für völlig unrealistisch.

    Ich würde nicht so vorschnell an deiner Stelle urteilen.

    Ich verstehe nicht, wie man keine Vorteile an einem Tunnel sehen kann. Überall werden große Straße nach unten verlegt in wertvollen Stadtgebieten, um den Lärm und Schmutz loszuwerden, um barrierefreier sich bewegen zu können oder um mehr Verkehr auf begrenztem Raum abzuwickeln.

    Ich sehe an einem Tunnel keine Vorteile.

    Ziel muß es sein den Verkehr in der Stadt zu reduzieren. Den Verkehr, Dreck und Lärm wirst du mit einem Tunnel nicht los, im Gegenteil. Du ziehst damit den Verkehr an weil ein Durchkommen durch die Stadt erleichtert wird. Das sollte für den Durchgangsverkehr nicht das Ziel sein.

    Du erwähnst mehr Verkehr - vielen Dank für deine unfreiwillige Steilvorlage...

    Das wäre rechtlich tatsächlich machbar, LKW von der B10 hier auszuschließen, ist jedoch mit hohen Hürden verbunden

    In Stuttgart wurde genau das gemacht.

    Die B10 wird dort vom Schwerlast-Durchgangsverkehr freigehalten. Die müssen dann über A8 / A81 außenrum fahren.

    Warum sollte das hier nicht gehen?

    Und selbst wenn, schau mal paar 100m weiter auf das Moco Areal. Da investiert die Stadt jetzt 20. Mio. zur Bodensanierung. Das zeigt schon, dass für gute Lebensbedingungen hohe Investitionen öfters getätigt werden, die sich auch bezahlt machen. Und seien wir ehrlich, das Loswerden einer Stadtautobahn aus der Kernstadt ist nun wirklich keine exotische Idee.

    Was für Lebensbedingungen werden am Hindenburgring verbessert? Neuer Verkehr wird dort angezogen, sonst nichts.

    Eben deswegen wird dort gerade keine Stadtautobahn versucht loszuwerden, im Gegenteil. Es wird durch Tunnel nur fester zementiert.

    Und ja, ich bin der Meinung daß es dort dem Durchgangsverkehr so schwer wie möglich gemacht werden sollte einfach nur durchzurauschen. Der Ziel- und Quellverkehr hat mit so einer Doppelkreuzung am Blaubeurer Tor sicherlich die wenigsten Probleme.

    Erschreckend finde ich im Gegenteil eine fragwürdige Straßen- und Tunnellösung zu propagieren und auch durchziehen zu wollen die den Menschen in der Umgebung so gut wie keine Vorteile, geschweige denn Erleichterungen bringen wird.

    Aber wie ich vor längerem schon schrieb, die LGS an dieser Stelle mit so einer Konzeption der Verkehrswege ist eine Lachnummer die in die falsche Richtung führt.

    Wieso sollte man das Blaubeurer Tor "restaurieren"? Eher sollte es als Mahnmal für den automobilen Irrsinn der 70er Jahre stehen bleiben...

    Ich halte es für unwahrscheinlich daß das realisiert wird.


    Ebenso befremdet mich die Begeisterung für eine Untertunnelung sowohl des Blaubeurer Tors als auch der Verbindung zwischen dem Tor und dem Westringtunnel. Aber besonders unsere Gemeinderäte mancher Parteien sind ja für jeden planerischen Blödsinn zu haben. Hauptsache die Räder rollen!

    Da hat es eine Abfahrtsrampe von der Wallstraßenbrücke herunter die noch steiler ausfallen muß als sie jetzt schon ist um einen mindestens 4m hohen Tunnelmund realisieren zu können.

    Dazu dann eine Tunnellösung zwischen Westringtunnel und Blaubeurer Tor, die entweder eine Verlegung von 2 Flußarmen (der Blau) beinhaltet, mitsamt einer exorbitant teuren Lösung wie beim Nesenbachdüker bei S21. Oder der bergmännische Vortrieb dieses Tunnels in 8-10 Meter Tiefe. Dazu fallen dann unseren Nachfahren die Kosten für den Unterhalt solcher Bauwerke auf die Füße. Nicht nur Brücken kosten Unterhalt!

    Viel Spaß bei der finanziellen und planerischen Aufdröselung dieses Gordischen Knotens. In 8 - 9 Jahren?

    Bleibt für mich nur die Frage was gegen eine Lösung der Verkehre am Blaubeurer Tor mithilfe einer Doppelkreuzung sprechen sollte? Kapazitäten oder gar das Fehlen von Superlativen oder spektakulären Bauwerken?

    An eine Tunnellösung hab ich gar nicht gewagt zu hoffen aber gefällt mir sehr gut, wobei die Rampen zur Wallstraßenbrücke (neu) tatsächlich sehr sportlich sind.

    Wäre nur die Frage wohin im Bereich westlich des Blaubeurer Tors die Große und die Kleine Blau verlegt werden muß... und ob das baulich überhaupt möglich ist.

    Ab sofort: Linksabbiegen ins Hafenbad verboten

    Ohne Diskussion und Information im Vorfeld hat die Stadt die Verkehrsführung von der Olgastraße ins Hafenbad geändert: Linksabbiegen ist ab sofort verboten.

    https://www.swp.de/suedwesten/…ad-verboten-58720053.html


    Finde ich im Rahmen der Verkehrssicherheit vor allem für die Trambahn sehr gut. Es wurde leider von unvorsichtigen und rücksichtslosen Autofahrern viel zu oft vor den Bahnen eingeschert um nach links abbiegen zu können.

    Vielen Dank,

    diese Pläne hatten wir vor Kurzem schon einmal im Rahmen der LGS andiskutiert und Skizzen gezeigt.

    Ich fände die Kappung der Brücke und die Führung über eine Doppelkreuzung am dann ehemaligen Kreisel sehr reizvoll und attraktiv.

    Mal ein paar Update-Fotos von mir.

    Nachdem seit gestern die Straßenbahnen eine sechswöchige Ferienpause haben und die PKW-Fahrspur vor die Westseite des Platzes verlegt wurde und nur noch Richtung Süden befahrbar ist, haben schon heute die Umbauarbeiten für die Trambahnschienen begonnen.

    Es wurde der rote Absperrzaun entfernt und vor der Hauptpost/Olgastrasse begonnen die Schienen aufzutrennen und zu entfernen.

    bauforum-ulm.de/gallery/index.php?image/7516/


    bauforum-ulm.de/gallery/index.php?image/7517/

    sehe ich anders. die meisten Radler fahren langsamer als 30. Die Überholvorgänge werden sich also in die Länge ziehen und somit gefährlicher werden

    Abstand beim überholen 1,50m.

    Komisch daß ich sowas mit LKW und PKW hinkriege.

    So geht Energiewende nicht. Mit der Enthaltung seiner Stimme hat sich Gunter Czisch auch nicht mit Ruhm bekleckert.

    Die Fahrt auf den Eselsberg gestern habe ich auch nur spontan entscheiden, weil ich kostenlos mit der Straßenbahn fahren konnte.

    Fahre gerne Straßenbahn. In Zukunft werde ich wohl sowas, wenn überhaupt, dann wieder mehr mit dem Fahrzeug machen.


    https://www.swp.de/suedwesten/…n-samstagen-58087379.html

    CDU/UfA, FWG und FDP, die üblichen Verdächtigen wieder...

    Wenn man wie die seine Umwelt durch die Windschutzscheibe betrachtet ist das Ganze wohl folgerichtig.

    Das wird uns allen noch auf die Füße fallen.

    Fahrgastzahlen werden an Samstagen sinken, die Innenstädte hier werden voller mit MIV, dito die Parkhäuser.

    Als nächstes kommt dann das Gejammer daß das Defizit bei der SWU Verkehr wieder größer wird und die Trambahnen und Busse sowieso alles behindern...

    und das alles um ein paar Kröten an Zuschüssen für den kostenlosen Samstag zu sparen...


    edit:

    Von OB Czisch bin ich wegen seiner Enthaltung sehr schwer enttäuscht.

    Und das als Aufsichtsratsmitglied der SWU...

    Im Regelfall wurden LSK (Luftschutzkeller) durch Pfeile mit floureszierender Farbe gekennzeichnet, bestimmte Kellerfenster die als Notausstiege bestimmt waren, separat gekennzeichnet.


    Hochbunker sind mir in Ulm nicht bekannt, wohl aber einige im Krieg gebaute Deckungsgräben, die aber unter der Erde liegen.

    Einer davon befindet sich im Hinterhof des Heimstätte-Wohnblocks in der Uhlandstraße.

    Es war damals ernsthaft diskutiert worden, insofern muss es auch machbar gewesen sein. So hat mal halt eines der größten Moorgebiete in Bayern zugepflastert und hat Landshut einen Flughafen geschenkt ;)

    Die Alternative wäre gewesen, einen der Flugplätze, Fürstenfeldbruck (Bundeswehr) oder Gilching (Dornier) umzubauen und zu vergrößern. Da hätten sich garantiert die Millionäre vom Ammersee und Starnberger See gewehrt.

    Zumindest bei beiden Varianten wären S-Bahn und Autobahn in der Nähe.

    Schöner Fund. So ungern ich die Stillstandsbewahrer der CDU verteidigen will, aber so wie ich das lese fordern sie eine Herausverlegung des Autoverkehrs auf die Münchner Straße und damit eine de-facto weitere Beruhigung der Frauenstraße. Heißt, keine neuen Fahrspuren für den MIV in der Frauenstraße.

    Für mich liest sich das wie ein sowohl-als-auch.

    Sprich, eine Erhöhung der Durchlasszahlen für den MIV als Bypass in der Frauenstraße als auch einen Aus-/Umbau der Münchner Straße wieder auf 4 Fahrspuren. Das wird aber zumindest bis zum Neubau der Gänstorbrücke Illusion bleiben.