Beiträge von Reiner L.

    Da habe ich auch etwas. Denke das könnte der engste, offiziell als Durchgang gedachte weg sein in Ulm


    Vielleicht kennt das ja jemand und weiß wo der Durchgang ist?

    Kreuzung Neue Straße/Frauenstraße?

    Ich denke Ingolstadt hat mehrere Probleme, die wir hier nicht haben. Die Stadt hat ein kleineres Einzugsgebiet, liegt verkehrstechnisch nicht so gut wie der Großraum Ulm und hat mit Audi einen proportional sehr großen Hauptarbeitgeber, von dem viel abhängt. Da ist Ulm insgesamt besser aufgestellt. Ich denke auch deshalb läuft unser Kaufhof besser. Wir haben kein Outlet Center, aber auch wenn wir eines hätten denke ich würden die Händler hier das besser wegstecken.

    Aber manchmal scheint mir, als ob Ulm (unbewusst) daran arbeitet, das weniger Menschen in die Innenstadt kommen. Baustellen, aber auch immer weniger Parkplatzmöglichkeiten und das reduzieren von Verkehrsflächen ist für eine Stadt wie Ulm, mit großem Einzugsgebiet verheerend.

    Man muss nur mal die Autokennzeichen gerade an Wochenenden in den Parkhäusern sich ansehen, da weiß man dann, das Ulm einen großen Radius hat und auch attraktiv ist und dieses Potential nicht verbaut

    Ich kann dir da, was die Parkmöglichkeiten in der Innenstadt angeht, absolut nicht zustimmen. Die Anzahl der Stellplätze in den Tiefgaragen/Parkhäusern wurden in den letzten 20 Jahren stark vergrößert.

    Daß das zu Kosten der kostenlosen Parkplätze am Straßenrand geht halte ich für verständlich, denn da hat die Stadt nichts zu verschenken. Solche Stellplätze in der Innenstadt nehmen anderen Verkehrsteilnehmern die nötigen Flächen, da sind Rad- und Fußwege sowie ÖPNV-Trassen die besseren Investitionen.

    Und wer meint aus z.B. Weißenhorn mit dem Auto nach Ulm zu kommen mit dem Anspruch in der Innenstadt zu parken, der muß halt zahlen oder sich in den Stau stellen. Zumal es von Weißenhorn eine hervorragende Bahnverbindung nach Ulm gibt (den Fall gab es tatsächlich mal in einem Interview bei regio-TV).

    Stattdessen kommt dann der Ausspruch daß man halt in Zukunft zum einkaufen woanders hinfährt. Also der Typ beleidigte Leberwurst die nicht bekommt was sie sich in den Kopf gesetzt hat.

    Dazu kommen noch die Verkehrsbelastungen durch Lärm und Abgase für die Stadtbewohner, die auch nicht unerheblich sind. Aber das wollte ich nur am Rande erwähnen.

    Das Gebiet soll aus baustellenlogistischen und wohnungsmarktpolitischen Gründen von West nach Ost bebaut werden, damit kein Baustellenverkehr an fertiggestellten Gebäuden vorbeirollen muss und im Areal über viele Jahre hinweg regelmäßig neue Wohnungen dem Markt zugeführt werden.

    Deswegen wurde am Mähringer Weg zwischen den alten Wohnblöcken der ehem. Kaserne schon eine asphaltierte Baustraße hergestellt.

    Ich glaube, dass dies vor allem mit der Kapazität vom Stuttgarter Bahnknoten zusammenhängt. Inzwischen Fahren die Regionalbahnzüge von Ulm aus meist auch nur noch bis Plochingen oder Esslingen weil keine Trassen / Bahnsteige in Stuttgart frei sind.

    Seltsam,

    auf den Seiten der S21-Gegner wird immer wieder betont daß der derzeitige und zukünftige Schienenverkehr für den Kopfbahnhof überhaupt kein Problem darstellen würde. Auch nicht für das Alternativkonzept K21.

    Ein Gedanke, der in einem Artikel aufkam: Alles, was man macht, muss ja auch überhaupt erst finanzierbar sein. Je radikaler, desto teurer. Als Budget sind, meine ich, erstmal 60 Millionen Euro eingestellt.


    Der Baubürgermeister wird auch mit dem Gedanken zitiert, dass die Wagnerstraße eine der schönsten Straßen in Ulm sei... womit er wohl auch Sympathien für die Idee von Team 3 hegt. Die Aussage halte ich für etwas arg freundlich zur Wagnerstraße, und ich bin skeptisch, dass man groß etwas an der Verkehrsorganisation der Straße drehen kann; der einzige Ansatzpunkt wäre eventuell der ruhende Verkehr entlang der Straße, aber um da ranzugehen, bräuchte es teure Quartiersgaragen als Ersatzmaßnahmen.

    Die Wagnerstraße ist heute ein schöner Ort im Vergleich zu früher:

    Es gab keine Bäume, keine (kleinen) Grünstreifen, keinen eigenen Bahnkörper für Bus und Bahn.

    Das heißt, auf der Wagnerstraße fuhren die Autos bei Nacht zwischen Ehinger Tor und Westplatz Rennen.

    Es wurde überholt was die Karre hergab und wenn diese Autos auf den Schienen fuhren hörte man die Reifen sehr laut auf den Schienen die eingepflastert waren.

    Naja, in den 70/80ern hatte der Verein auch schon mal über 10.000 Mitglieder. Ebenso in der Erstligazeitzeit.

    Da gings dann vorrangig darum daß man nur als Vereinsmitglied Dauerkarten fürs Stadion bekam. Nach dem Fußballabenteuer gingen die Zahlen wieder abwärts.


    edit: Ich muß einen Fehler aus dem zweiten Satz korrigieren, es muß heißen:


    Da gings dann vorrangig darum daß man als Vereinsmitglied leichter an Dauerkarten fürs Stadion kam