Beiträge von Reiner L.

    Mal ein paar Update-Fotos von mir.

    Nachdem seit gestern die Straßenbahnen eine sechswöchige Ferienpause haben und die PKW-Fahrspur vor die Westseite des Platzes verlegt wurde und nur noch Richtung Süden befahrbar ist, haben schon heute die Umbauarbeiten für die Trambahnschienen begonnen.

    Es wurde der rote Absperrzaun entfernt und vor der Hauptpost/Olgastrasse begonnen die Schienen aufzutrennen und zu entfernen.

    Haltestelle HBF Ulm, 31.7.2021


    Baustelle Ulm HBF, 31.7.2021

    sehe ich anders. die meisten Radler fahren langsamer als 30. Die Überholvorgänge werden sich also in die Länge ziehen und somit gefährlicher werden

    Abstand beim überholen 1,50m.

    Komisch daß ich sowas mit LKW und PKW hinkriege.

    So geht Energiewende nicht. Mit der Enthaltung seiner Stimme hat sich Gunter Czisch auch nicht mit Ruhm bekleckert.

    Die Fahrt auf den Eselsberg gestern habe ich auch nur spontan entscheiden, weil ich kostenlos mit der Straßenbahn fahren konnte.

    Fahre gerne Straßenbahn. In Zukunft werde ich wohl sowas, wenn überhaupt, dann wieder mehr mit dem Fahrzeug machen.


    https://www.swp.de/suedwesten/…n-samstagen-58087379.html

    CDU/UfA, FWG und FDP, die üblichen Verdächtigen wieder...

    Wenn man wie die seine Umwelt durch die Windschutzscheibe betrachtet ist das Ganze wohl folgerichtig.

    Das wird uns allen noch auf die Füße fallen.

    Fahrgastzahlen werden an Samstagen sinken, die Innenstädte hier werden voller mit MIV, dito die Parkhäuser.

    Als nächstes kommt dann das Gejammer daß das Defizit bei der SWU Verkehr wieder größer wird und die Trambahnen und Busse sowieso alles behindern...

    und das alles um ein paar Kröten an Zuschüssen für den kostenlosen Samstag zu sparen...


    edit:

    Von OB Czisch bin ich wegen seiner Enthaltung sehr schwer enttäuscht.

    Und das als Aufsichtsratsmitglied der SWU...

    Im Regelfall wurden LSK (Luftschutzkeller) durch Pfeile mit floureszierender Farbe gekennzeichnet, bestimmte Kellerfenster die als Notausstiege bestimmt waren, separat gekennzeichnet.


    Hochbunker sind mir in Ulm nicht bekannt, wohl aber einige im Krieg gebaute Deckungsgräben, die aber unter der Erde liegen.

    Einer davon befindet sich im Hinterhof des Heimstätte-Wohnblocks in der Uhlandstraße.

    Es war damals ernsthaft diskutiert worden, insofern muss es auch machbar gewesen sein. So hat mal halt eines der größten Moorgebiete in Bayern zugepflastert und hat Landshut einen Flughafen geschenkt ;)

    Die Alternative wäre gewesen, einen der Flugplätze, Fürstenfeldbruck (Bundeswehr) oder Gilching (Dornier) umzubauen und zu vergrößern. Da hätten sich garantiert die Millionäre vom Ammersee und Starnberger See gewehrt.

    Zumindest bei beiden Varianten wären S-Bahn und Autobahn in der Nähe.

    Schöner Fund. So ungern ich die Stillstandsbewahrer der CDU verteidigen will, aber so wie ich das lese fordern sie eine Herausverlegung des Autoverkehrs auf die Münchner Straße und damit eine de-facto weitere Beruhigung der Frauenstraße. Heißt, keine neuen Fahrspuren für den MIV in der Frauenstraße.

    Für mich liest sich das wie ein sowohl-als-auch.

    Sprich, eine Erhöhung der Durchlasszahlen für den MIV als Bypass in der Frauenstraße als auch einen Aus-/Umbau der Münchner Straße wieder auf 4 Fahrspuren. Das wird aber zumindest bis zum Neubau der Gänstorbrücke Illusion bleiben.

    Heute ein Beitrag im Eselsberg-Magazin 3/21. Die CDU-Gemeinderatsfraktion gibt da auch gerne ihr Denken zum Besten:

    U.a.:


    "Neubetrachtung der Frauenstraße

    Vor wenigen Jahren hat die Stadt mit großem Einsatz die Frauenstraße saniert und umgebaut.

    Seitdem "funktioniert" diese Straße nicht mehr und ihr Charakter ist unklar. Für eine Einkaufstraße mit anliegenden Geschäften fehlt es an Aufenthaltsqualität mit Bäumen und Bänkenund es herrscht zuviel Verkehr.

    Insbesondere in den Feierabendstunden ist die Straße dauer-verstopft.

    Andererseits, als eine zentrale Nord-Süd-Verbindung, gibt es dagegen keinen ausreichenden Verkehrsraum mehr.

    Den Autos wurde eine Spur genommen, den Radfahrern aber noch nicht mal eine Spur gegeben.


    Wir sprechen uns für eine Stärkung des sogenannten Altstadtrings zur Erschließung der Ulmer Innenstadt aus mit einer Achse nach Neu-Ulm über die Münchner Straße.

    Daher beantragten wir eine Neubetrachtung der Frauenstraße unter den Gesichtspunkten , wie zum einen die Aufenthaltsqualität gesteigert und künftig der Radverkehr eingebunden werden kann.

    Zudem bitten wir um eine verbesserte Verkehrslenkung um einer Verstopfung der Frauenstraße vorzubeugen.

    Dies betrifft vor allem die Kreuzung Frauenstraße/Neue Straße."


    M.M.n. an Unentschlossenheit und Ahnungslosigkeit von der CDU-Fraktion nicht zu überbieten.

    Weniger Verkehr - Ja

    Mehr Aufenthaltsqualität - Ja

    Wieder mehr Fahrspuren für den MIV - Ja


    Dann der Pseudoaufreger daß Fahrstreifen für Fahrräder fehlten.

    Aber egal, Hauptsache es wird wieder umgebaut um eine Verkehrsschneise für den MIV zu erhalten... <X


    Quelle dazu (Seite 15 unter Neubetrachtung der Frauenstraße) :

    https://viewer.fresko.de/magazin-eselsberg/ausgabe-18/

    Es war mal ursprünglich ein Fahrtunnel untendurch geplant, Dank eines Bürgerentscheids wurde das verhindert.

    Es hätte sich sonst nichts geändert, was die Verkehrsbelastung angeht.

    Über Häuser kann man sich ja immer streiten, aber so schlimm finde ich die Neue Mitte und das Stadthaus nicht.

    Wenn man weiß was da vorher war ist alles eine Verbesserung:

    Verkehrspavillon, Parkplätze auf Münsterplatz und die 4-spurige Rennstrecke Neue Straße bis zum Ehinger Tor und 50er- 60er-Jahre Architektur ist nicht schön.

    Dazu dann die Pseudo-historische Architektur der Giebelhäuser am Münsterplatz, die aber wenigstens einigermaßen anschaubar sind.

    Ich stimme dir zu Dim Dim.

    Ich bezog mich nur auf den Allmachtanspruch der Region Stuttgart, eine Metropole zu sein und alles im Umkreis vom 100km zu vereinnahmen.

    So einfach ist es halt nicht.

    Ich kann den Monstrositäten wie Donau-Center und Universum-Center nichts positives abgewinnen.


    Im DC hatte mein Onkel gewohnt, der wurde da im Innenhof an den Zugängen zu den Aufzügen 2x überfallen und beraubt. Danach zog er da verständlicherweise weg. Das war Mitte der 70er.


    Das UC (bin da in der Nähe aufgewachsen) war für uns Kiddies immer no-go-area wegen der vielen Gewaltverbrechen zw. ausländischen Mitbürgern und Jugendbanden dort.

    Da kann ich mich noch an einen abgestochenen Türken erinnern der im Innenhof am Brunnen umgebracht wurde. Geschehen Anfang der 80er.


    Von mir aus kann gerne beides weg.

    rechne ich einfach mit einer drastischen Zunahme von E-Fahrzeugen generell, die dann auch überproportional in Innenstädten betrieben werden

    Mag sein, aber egal welchen Antrieb diese Fzg haben:

    Du wirst trotzdem im Stau stehen. Deshalb halte ich die Vermeidung von MIV für wichtiger.

    Meines Wissens derzeit in Ulm nirgends, auch wenn wir sicherlich in den nächsten Jahren verstärkt die Einführung von eDrive-Zonen in innenstädten erleben werden, wie es andernorts schon der Fall ist. Darauf wollte ich aber gar nicht hinaus; unabhängig von irgendwelchen Ver- oder Geboten rechne ich einfach mit einer drastischen Zunahme von E-Fahrzeugen generell, die dann auch überproportional in Innenstädten betrieben werden (beispielsweise im sicher sehr viel häufiger werdenden Use-Case "Dicke Karre für Reisen/Fernpendeln, E-Fahrzeug als Zweitwagen"). Es stellt sich also die Frage, wie relevant Tempo 30 aus Sicht von Umwelt- und Lärmschutz in ein paar Jahren überhaupt noch sein wird - wenn man bei Verbrennern überhaupt einen solchen Nutzen unterstellen mag, denn wie gesagt gibt es da auch unterschiedliche Ansichten und Erfahrungswerte.

    Für die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer (Radler, Fußgänger) halte ich Tempo 30 in der Stadt schon für relevant.

    Ein weg, der vielleicht nicht so ganz zu überblicken ist. Auch der ÖPNV wird dann ausgebremst. Bus und Straßenbahn müssen ja dann auch 30km/h fahren.

    Im Prinzip ja.

    Lässt sich aber auf eigener Trasse wie bei der Ulmer Tram separat variieren.

    Für mich ist das nur noch ein weiterer Grund, die Ulmer Innenstadt ganz zu meiden. Ich stelle immer wieder fest,

    wie selten ich nur noch zum Einkaufen in die Innenstadt gehe.

    Sorry Aki, ich schreibe das nur ungern:

    Wer das nicht möchte der wird auch nicht gezwungen in die Innenstadt zu fahren.

    Ich nehme Bus, Tram oder mein neues E-Bike. So schnell und problemlos schaffe ich das mit dem Auto nicht.

    Ich war früher selbst überzeugter Autofahrer (bin ich zu Teilen immer noch), aber irgendwann muß man sich drüber Gedanken machen was einem selbst wichtiger ist: Bequemlichkeit oder Lebensqualität?

    Kann ich durch die Straßen radeln oder gehen ohne mir Gedanken über Lärm, Dreck und die Gefahren des MIV zu machen?

    Oder kann ich mich einfach mal in die Frauenstr. oder Neue Mitte setzen ohne dauernd das nervtötende Geräusch des MIV in den Ohren zu haben?

    Angebote zum Parken in der Innenstadt haben wir nun wirklich genug geschaffen in den letzten Jahren. Wer das braucht der kann das immer noch nutzen. Ist halt nicht mehr umsonst oder so günstig wie früher.

    Persönlicher Kommentar zum Klimaschutz-Argument: Völlig egal. Meines Erachtens stehen hier andere Ziele im Vordergrund, namentlich die Straßenverkehrssicherheit, Lärmemissionen und städtebauliche Möglichkeiten.

    Naja, ist halt ein schönes Schlagwort.


    Tempo 30 in der Stadt hat für mich folgende Vorteile:

    - allgemein niedrigere Fahrgeräusche und Emissionen

    - Anpassung der Geschwindigkeiten an den Radverkehr, es gibt weniger gefährliche Situationen durch Geschwindigkeitsunterschiede z.B. beim überholt werden.


    Was die IHK angeht:

    Ein Verein alter weißer Männer, der nur den Vorteil seines Klientels im Blick und im Kopf hat.

    - Völliges Versagen bei der Diskussion um die Reduzierung der Fahrspuren und der ÖPNV-Haltestelle am HBF.

    - Versagen bei der Diskussion um die Renovierung des Bodenbelags in den Fußgängerzonen.

    - Keine Ahnung von den Bedürfnissen der Stadt was Verkehr und Infrastruktur angeht, wie jetzt hier zu sehen bei der Diskussion um Tempo 30 in der Innenstadt.