Beiträge von Reiner L.

    Achso, die Brücke über die Donau hätte ich jetzt als geeignet für eine Tram angenommen. Die Fahrbahn wurde ja erst kürzlich saniert, deswegen wirkt die so breit und stabil. Ob sie wirklich geeignet ist, steht auf einem anderen Blatt.

    Da wurden nur die Abflußrohre, Gullis und die Fahrbahn saniert. Und es sind eigentlich zwei Brücken nebeneinander.

    Mal was anderes:

    Gestern im vorbeifahren gesehen daß das Parkhaus Deutschhaus gesperrt ist. Dort wird die Fahrbahn der Fr.-Ebert-Straße hergerichtet, ebenso an der Kurve Bahnhofplatz/Olgastraße auf der südlichen Seite.


    edit:

    Die Sperrung der Parkgarage dauert voraussichtlich bis zum 22. März 2021

    Die Überlegung ob normalspurige Stadtbahn oder meterspurige Trambahn wurde schon beim 5-Linien-Plan 1999 entschieden. Seitdem baut die SWU ihre Strecken in Meterspur.

    Anstatt nach KA zu schielen hielte ich es für passender und sinnvoler sich die Straßenbahnnetze in Freiburg, Augsburg oder auch Mannheim/Heidelberg zu betrachten. Sprich, längere Fahrzeuge oder einen engeren Takt. Damit lässt sich ohne große Investitionen mehr herausholen, völlig unabhängig vom Bau neuer Tramlinien.

    Und eine normalspurige Stadtbahn auf S-Bahn-Niveau ist für Wiblingen ist m.M.n. eindeutig zu überdimensioniert.


    Deinen 2. Vorschlag hatte ich als Tramlinie schon mal ins Gespräch gebracht.

    Fazit: Fahrtdauer zu lange und wegen drei erforderlichen Brücken wohl zu teuer.

    Eine Umgehung der Ulmer Innenstadt macht da nur Sinn, wenn man fürchtet auf Neu-Ulmer Seite an die Wand gespielt zu werden von Ulm.

    Man sollte auch dieses angebliche "Konkurrenzdenken" der Städte endlich mal einstellen, egal ob vorhanden oder nur hier thematisiert.

    Ansonsten brauchen wir gar nicht mehr über ein gemeinsames ÖPNV-Netz nachdenken.

    s macht praktisch keinen Vorteil eine Linie über die Adenauerbrücke zu legen. Für Neu-Ulm ist es wünschenswert, dass die Strecke über die Herdbrücke geht, weil damit mögliche Äste nach Pfuhl und Ludwigsfeld nicht unnötig lang über das Ehinger Tor gezogen werden und es zur Stärkung einer möglichen Fußgängerzone zwischen den beiden Städten Ulm und Neu-Ulm passen würde.

    Für die Fahrgäste von und nach Wiblingen hat die Strecke Vorteile: Sie ist zeitlich und von der Entfernung kürzer als über die Herdbrücke.

    Zwar ist der Gedanke verlockend eine Linie nach Wiblingen mit der nach Pfuhl am Petrusplatz zu verknüpfen und damit eine reine Linie rechts der Donau zu haben, aber wer tut sich das an aus der Ulmer Innenstadt erst nach Neu-Ulm zu fahren und dann am Petrusplatz in die Tram nach Wiblingen zu steigen? Das hat zeitlich nur Nachteile.

    Zudem hätte man, wie von dir vorgeschlagen, dann drei Tramlinien von der Neuen Mitte bis in die Neu-Ulmer Innenstadt. m.M.n. ein klares Überangebot, selbst wenn man die Regionalbuslinien am ZUP enden lässt.

    Meiner Meinung nach sollte eine Tramlinie vom HBF über Neue Mitte - Ludwigstr. - Vorfeld - Wiley nach Ludwigsfeld ins Programm gehören.

    Wünschenswert auch eine Verbindung nach Offenhausen - Pfuhl mit Option nach Burlafingen.

    Denkbar wäre auch eine Strecke nach Wiblingen über Ehinger Tor - Adenauerbrücke - Illerbrücke. Diese könnte man mit einer der Strecken nach Pfuhl oder Ludwigsfeld verknüpfen.

    Oder eben mit anderen Ästen tauschen.

    Dazu natürlich auch der Bau der Verlängerungen nach Science Park III und Kohlplatte.

    wie manche Leute verkrampft meinen überkorrekt und angepasst sein zu müssen

    Neben ihren Hüten war die Dame immer schon für solche Ansichten bekannt.

    Ihre Abneigung gegen die Straßenbahn zeigte sie 2009 dergestalt daß sie bei der Eröffnung der Verlängerung nach Böfingen im Eröffnungszug mitfuhr...

    Wirklich? 8| Als ich gestern vorbeifuhr war das Grundstück noch unbebaut!! Aber heute ist ja so einiges möglich! :D


    Ich glaub du bist einem Irrtum aufgesessen. Mähringer Weg 3 ist das Eckgrundstück der ehemaligen Tankstelle zum Bleicher Hag, in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Neubauten von Vonovia.

    Stimmt!

    Hatte ich mit der Hermann-Köhl-Str. in NU verwechselt. :)

    schön für Leute ohne Gehbehinderungen oder die sonstwie fit genug sind.

    Ich selber ziehe die Neue Mitte TG vor...man kommt da günstiger weg als mit einem Parkschein in der Innenstadt.


    Ein anderer Ansatz wären Kurzzeitparkplätze. Max 20 Minuten und das wars. Dafür wären die Parkplätze dort gut geeignet

    Ich bin derzeit durch meinen Arbeitsunfall auch immer noch gehbehindert, nutze aber trotzdem die TG. Es gibt dort in der Umgebung der Herrenkellergasse auch ausgewiesene Behindertenparkplätze.

    Ein kleiner Augenzeugenbericht von der Infoveranstaltung zur NBS Augsburg-Ulm, veranstaltet von Pro Bahn und veröffentlicht von einem User der Drehscheibe-Online.

    Als Diskussionsgrundlage ganz ok, finde ich:


    Wenn man sich das Trauerspiel von Bürgerbeteiligung namens Alpha E oder auch die chaotische Auftaktveranstaltung von Bielefeld-Hannover vor Augen führt, war das heute zur Abwechslung mal eine äußerst angenehme Informationsveranstaltung.


    Souverän moderiert von Pro Bahn, hat Projektleiter Markus Baumann nach seiner informativen Folien-Präsentation sich viel Zeit genommen, alle der vielen Fragen ausführlich zu beantworten - vorbildlich! So sollte es immer sein und andere Projekte können sich von einer solch gelungenen Kommunikation eine ordentliche Scheibe abschneiden.


    Neuigkeiten, die ich für mich mitgenommen habe:


    - Die Region hat laut Projektleiter Baumann - ganz im Gegenteil zur niedersächsischen Heide oder auch Ostwestfalen (was auch Rainer Engel betonte) - den Deutschland-Takt und seine Vorzüge - nicht nur im SPNV - verstanden und die daraus abgeleitete Fahrzeit von 26 Minuten wörtlich "verinnerlicht", an der in der Region mittlerweile "niemand mehr rütteln" würde. Die einst geforderte Ausbaustrecke über Offingen sei politisch und regional kein Thema mehr und darüber hinaus sowohl fahrzeittechnisch unzureichend als auch kaum genehmigungsfähig aufgrund der dortigen Schutzgebiete. Erstaunlich, wie gut diese Vorgaben hier aufgenommen werden. Tja, entweder sind die Schwaben einfach weitsichtiger oder Baumann und sein Team haben hier eine viel bessere Überzeugungsarbeit und Kommunikation geleistet.


    - Die schnelle Fahrzeit sei auch der Nutzenbringer, der dem Gesamtprojekt ein erfreulich gutes NKV von "über 2" beschert. Das gilt sowohl für eine exemplarisch durchgerechnete Autobahnvariante (violett mit türkis kombiniert) als auch für eine exemplarisch durchgerechnete südliche Trassierung über Dinkelscherben. Im Zusammenhang mit dem NKV bezeichnete Baumann die Variante grün als kürzeste als "besonders interessant".


    - Brandneu auch die Information, dass die Achse Augsburg-Ulm definitiv durchgehend 4-gleisig werde. Bisher waren ja in den Bereichen Augsburg-Dinkelscherben und westlich von Unterfahlheim nur 3 Gleise vorgesehen. DB Netz habe sich aufgrund der neuen Zugzahlen aus dem D-Takt mit dem BMVI auf eine Fahrplanstudie verständigt, die im Ergebnis nur mit durchgehender 4-Gleisigkeit betriebsstabil umsetzbar sei. Auch, aber nicht nur die Staudenbahn erfordern dies.


    - Die Einbindung der NBS in die Knoten Augsburg und Neu-Ulm erfolge kreuzungsfrei.


    - Einen Personenbahnhof für Günzburg am Legoland schließt Baumann nach Rücksprache mit allen politischen Ebenen absolut aus. Günzburg werde vom FV definitiv über eine Ausschleifung am bestehenden Bahnhof bedient.


    - Die Parlamentarische Befassung zum Projekt findet 2024 statt. Ein ambitionierter Zeitplan sei das. Allerdings zeigte sich Baumann auch optimistisch, dass die Planung samt Vorzugstrasse bis dahin steht.


    Die Präsentation sollte bald auf der Projektwebseite zum Download bereitstehen.



    Habt ihr zufällig Erfahrungen mit dem Verein Stadtbild Deutschland e.V.? Ich möchte da Niemandem zu Nahe treten, habe dessen betriebenes Forum über einen Link hier im Forum gefunden. Etwas stutzig macht mich, dass es da ständig politisch wird und auch selbst manche Moderatoren dort ähnlich agieren. Ich interessiere mich für deren Themen, aber möchte nicht mich in etwas Zweifelhaftes begeben. Daher wäre ich für jeden Erfahrungswert dankbar.

    Du kannst ja mal die auf dieser Seite genannten Namen des Vorstandes ergoogeln, dann weißt du was du davon halten sollst. Ist halt ein e.V., die vertreten natürlich auch politische Richtungen.

    https://stadtbild-deutschland.org/verein/


    Ich brauch den Verein nicht, mir reicht eine Seite im Internet wie hier, da ich mich meist auf Lokales und Verkehr beschränke.

    für die Transporeon Mitarbeiter wird der neue Bau kein guter Standortwechsel sein. Da oben am Fuße von Safranberg ist doch tote Hose. Nichts in der Gegend wo man seine Pause verbringen kann. Am jetzigen Standort ist hingegen alles mögliche da. E-Center, Blautalcenter, der Chinese, die Blaubeurer Straße mit den Baumärkten, Media-Markt Kaufland und Ikea, Söflingen mit all den kleinen Lokalitäten, Werkstätten und Autohäuser, verschiedene Arztpraxen (Zahnarzt, Orthopäde, Physiotherapie und Massage), Fitnessstudios, etc ...

    da ist eigentlich der beste Firmenstandort den man sich aus Mitarbeitersicht vorstellen kann. DAs einzige was dort notorisch fehl sind Parkplätze

    Parkplätze sind dort genug vorhanden.

    Und es gibt eine Trambahnlinie und ein paar Buslinien, das reicht.

    Am Safranberg gibts auch einen guten Chinesen und eine Tankstelle mit Take-away-Restaurant. In der Wielandstraße hats auch 3 Supermärkte, Ärzte und dergleichen. Und sogar eine Buslinie die am Firmengelände vorbeifährt.