Beiträge von Reiner L.

    mucerl schrieb:

    "Das hoffe ich als Münchner definitiv nicht, dass eine Seilbahn die Stadt verschandelt. Am Frankfurter Ring wäre zwar nicht tragisch, da sehr viel Industriebetriebe, aber des braucht koa Mensch ned und is a Schmarrn. Und auch in Städten wie Ulm halte ich persönlich eine Seilbahn im Zentrum für ein störendes Stadtbild."


    Grundsätzlich halte ich von Seilbahnen in einer Stadt auch nichts.

    Sie verschandeln tatsächlich die Stadt. Andererseits: Was willst du denn zwischen Kienlesberg (Alter Fritz), dem Westring und dem Ehinger Tor groß verschandeln? Und für eine ErschließUng nur der Wilhelmsburg wäre es das ideale Verkehrsmittel, da per Tram gar nicht und per Bus nur sehr schwierig zu ermöglichen.

    Für Phantasien a la Noerenberg der die Tramlinie nach Ludwigsfeld verhindern wollte und sonst gar keine umsetzbaren Vorschläge hatte ist so eine Seilbahn m.M.n. nicht geeignet. Unsinnige Vorschläge gabs ja schon genug...

    Nein, wirklich, ich muss darauf bestehen. Ich sehe wenig Ansätze, dass die Diskussion fruchtbar wird, deswegen ist das Thema an dieser Stelle beendet.

    Auch meine Meinung.

    Jeder hat seinen Standpunkt klar gemacht den andere nicht teilen müssen.

    Weitere Diskussionen halte ich deswegen für unnötig da sich dann eh alles nur im Kreis dreht.

    Die Frage ist doch auch, wer sich wirklich daran stört.

    Ich finde Rechtsextremismus absolut inaktzeptabel.

    Aber dass man alles ständig und wieder und wieder

    mit den Nationalsozialismus von Hitler in Kontext bringt

    muss definitiv nicht sein,

    Den Herrn Heilmayer hatte ich ebenfalls lange nicht auf dem Schirm.Nichtsdestotrotz sollte, wenn es publik wird wie in diesem Fall, schon gegengesteuert werden. Über andere Personen der Zeitgeschichte könnte man sicher diskutieren, das ist wie im Falle Rommel oder anderer sicher eine Abwägungssache.

    Gar nicht geht der olle Hindenburg, preußischer ostelbischer Landjunker, der die "Roten" wie er sie nannte, aufs Blut verachtete und lieber einen Hitler mitinstallierte statt einen Sozialdemokraten oder gar Kommunisten zum Kanzler zu haben.

    Der Name kann gerne weg.

    Ich setze das mal hier rein:


    Umbenennung: Heilmeyersteige heißt jetzt Eselsbergsteige

    Der Gemeinderat hält den Mediziner und Gründungsrektor der Ulmer Universität nicht mehr für den geeigneten Namenspaten. Ludwig Heilmeyers NS-Vergangenheit wurde in Gutachten aufgearbeitet.


    Mehr als 1000 Bewohner des Eselsbergs bekommen eine neue Adresse. Die Heilmeyersteige wird wegen der Verstrickungen ihres Namensgebers während der NS-Zeit zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 in Eselsbergsteige umbenannt. Das hat der Gemeinderat am Mittwoch beschlossen. Gegen die Stimmen von Erik Wischmann und Ralf Milde (FDP), Helga Malischewski und Karl Faßnacht (FWG), Barbara Münch und Karin Graf (CDU) und Markus Mössle (AfD).


    Quelle: https://www.swp.de/suedwesten/…sbergsteige-43879523.html


    Daß ausgerechnet der Herr Mössle den Namen Einsteins als Beispiel mißbraucht entbehrt nicht einer gewissen Ironie.

    Bin mal gespannt was er sagt wenn der Hindenburgring umbenannt wird. Der greise Reichspräsident war immerhin der Steigbügelhalter des zukünftigen Reichskanzlers A.Hitler.

    Ich könnte mir das am ehesten auf kurzen Strecken wie Ulm - Senden - Weißenhorn vorstellen. Elektrifizierung wäre wünschenswert, aber man könnte das auch mit Brennzelle befahren.

    Ok, dann liegt das wohl an der Beschleunigung. Ich dachte die wären spritziger unterwegs als die 628-Wanderdünen oder Regiosprinter...

    Ja, das stimmt. Ich hatte mich stellenweise vielleicht auch schon zu sehr von den bunten Zukunftsvorstellungen blenden lassen. Fahren unter Draht dürfte wohl auf absehbare Zeit die zeiteffektivste und ökologisch günstigste Option bleiben.

    Ich könnte mir das am ehesten auf kurzen Strecken wie Ulm - Senden - Weißenhorn vorstellen. Elektrifizierung wäre wünschenswert, aber man könnte das auch mit Brennzelle befahren.

    Dann wurde das auf der Draufsicht wohl entschärft, die jetzige Situation halte ich für deutlich schärfer.

    Wer die Ortsmitte verstopft sind die PKW der "reiferen und lauffaulen Männer".

    Jeden Tag zu besichtigen in der Ortsmitte um die Bäckerei Bayer. Da werden Feuergassen, Behindertenparkplätze und Grundstückszufahrten zugeparkt. Ich hätte da schon längst mal gegengesteuert.

    Ein trauriges Bild von erwachsenen Männern denen man das Spielzeug (Parkplatz) wegnimmt.

    So wie ich das mitbekommen habe ist das in Nähe der B30/B311 - Querspange? Wären also auch kurze Wege ohne durch die Ortsdurchfahrten zu müssen.