Beiträge von Reiner L.

    Auf gewisse Art auch ein Lost Place:

    Der Friedhof des Oberen Riedhofs im Donautal, die frühere Landesarmenanstalt.

    Während des Dritten Reiches war der Obere Riedhof auch eine "Sammelstation" für "lebensunwertes Leben" von wo aus die teilweise körperlich- und geistig Behinderten nach Grafeneck auf die Alb transportiert wurden und im Rahmen der Aktion T4 vergast wurden.


    https://www.swp.de/suedwesten/…gur-zurueck-56831600.html

    Gestern noch im vorbeifahren gesehen:


    An der zukünftigen Haltestelle "Hauptbahnhof" liegen schon die Straßenbahnschienen auf ca. 30m Länge in ihrer endgültigen Position.

    Auch die Bahnsteigkanten wurden schon angebracht.

    Allgemein kann ich nur über den Eselsberg (Eselsbergsteige) reden:

    Hier hat jeder Haushalt zumindest einen Garagen-Parkplatz. Hat eine Familie mehr als ein Auto steht das am Straßenrand und kostet Platz. Und das leider auf Kosten der Allgemeinheit.

    Würde ich fest in der Stadt arbeiten hätten wir keinen PKW. Meine Frau fährt deswegen mit dem Bus zum Bahnhof und von dort mit der Bahn nach Stuttgart. Ich selbst fahre öfters mit dem PKW auf Baustellen, die liegen meist in der Pampa und sind schlecht erreichbar.

    Alternative wäre: Entweder E-Bike ( ich habe mir letzten Freitag ein neues geholt) oder Car sharing (finde ich zu teuer). Ansonsten werde ich wieder mehr mit Bus und Tram fahren.

    Unsere Situation lässt sich nur durch Umzug ändern. Wir versuchen gerade bei der UWS eine der Wohnungen in der neuen Siedlung "Am Weinberg" zu ergattern. Jede Wohnung mit Tiefgarage, die selbstverständlich was kostet. Wer uns besuchen will muß mit dem PKW in der Quartiersgarage parken (kostet auch), die Straßen im Viertel sollen nicht für Parker reserviert werden. Da hoffe ich daß die Stadtverwaltung hart bleibt.

    Falls wir nach dem jetzigen Fzg noch mal eines kaufen wird das sicher ein E-Auto werden, die Stellplätze in der TG werden dafür ausgerüstet sein.

    Wir haben vor Jahren in Berlin und Hamburg ohne Auto gelebt, das geht gut wenn Bus und Bahn gut vernetzt sind. Würde ich jederzeit wieder machen.

    Zumindest sollte in den jeweiligen Kiezen das Anwohnerparken eingeführt werden. In der Weststadt klappt das zumindest soweit daß dort wirklich nur Anwohner parken. Hat ein Haushalt mehr als zwei Fzg ist das natürlich ein Problem, aber dann bekommen nicht alle einen Parkausweis.

    Das wird zwar nicht das Allheilmittel sein, aber zumindest mal ein Anfang.

    Ich setz meinen Beitrag mal hier rein, wenn nötig bitte verschieben:


    Nachdem die rechnerische Halbzeit der Lauf- und Betriebsdauer der Ulmer Combinos erreicht ist, werden diese sukzessive erneuert und an die Avenios angepasst.

    Nach der Ausrüstung mit rückwärtigen Zielanzeigern ist nun die Frontmaske unter den Fenstern dran. Mir gefällt das neue Design mit LED-Lampen:


    Das neue Gesicht der Ulmer Straßenbahn
    Zug um Zug werden die Straßenbahnfahrzeuge in Ulm modernisiert. Auf dem Streckennetz ist jetzt eine Bahn mit neuer Front unterwegs.

    Mit einer neuen Front ist jetzt eine Straßenbahn auf dem Ulmer Streckennetz unterwegs. Der Wagen 50 aus der älteren Combino-Baureihe hat eine neu gestaltete Front bekommen, um von den alten Halogen-Scheinwerfern auf modernes LED-Licht umrüsten zu können.


    https://www.augsburger-allgeme…assenbahn-id59661036.html

    Je nachdem, ob da Quellen oder karstige Höhlen im Untergrund sind...

    So ein Stadion ließe sich aber auch teilweise in den Hang hineinbauen .

    Alles richtig, was ihr zur Fahrzeit schildert.

    Man sollte allerdings bedenken:

    In einigen Jahren wird ein großer Teil der Parkplätze zwischen Lehrkrankenhaus und neuer Chirurgie dort ersatzlos wegfallen - es sollen dort ja neue Institute und Kliniken entstehen.

    Man kann dann nur hoffen daß dann, wenn dort oben eine neue "Fußballarena" entstehen sollte, dessen Parkhäuser auch für die MA der Betriebe und KH dort mitbenutzt werden können.

    Zunächst einmal oute ich mich als Gegner einer neuen "Fußballarena". Für sowas gibts hier in der Stadt schon das Donaustadion - für einen zukünftigen Drittligisten völlig ausreichend, wenn es renoviert und erweitert wird. Es wäre all das schon vorhanden, was eine "Arena" noch alles benötigt.

    Sollte der SSV Ulm das alles bezahlen und auf die Beine stellen - gerne. Es wird aber meiner Meinung nach so laufen wie üblich: Der Verein bezahlt solange er solvent ist - im Idealfall alles. Wenn nicht, steht die öffentliche Hand mal wieder in der Pflicht, bei der Infrastruktur ja sowieso. Also wird es ohne Unterstützung von Stadt und Land gar nicht möglich sein, das Teil irgendwo zu bauen.

    Von den vorgeschlagenen Varianten sagt mir die am Sportpark-Nord auch am ehesten zu. Vorausgesetzt das Wohngebiet in Lehr am östlichen Bildrand macht wegen der Lautstärke und dem zu erwartenden MIV keine Probleme.

    Anbindung mit der Straßenbahn ist geradezu ideal, allerdings nicht mit einem Gleis, sondern mit zweien und einem Ausweichgleis in der Schleife. Augsburg hat das schon vorgemacht.

    Neben einem großen Parkhaus, wie von Finn vorgeschlagen, sollte dann auch über ein oder zwei Parkhäuser in der Umgebung des schon vorhandenen Parkhauses nachgedacht werden. Die Freiflächen dafür wären da und sind von uns beim Bau tief genug für sowas gegründet worden. Oder man baut ein solches Parkdeck unter der "Arena" ein.

    Da es eine Bundesstraße ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass der Staat (eventl. grün regiert) hier soviel Geld für Straßenbau ausgibt.

    Das hielte ich für Ulm auch kontraproduktiv und als Einladung, die Straße als Abkürzung zw. A8 und A7 zu nutzen.

    Moin,


    schwer zu sagen.

    Gibt es Grobkostenschätzungen, was ein Kilometer Straßentunnel etwa kostet ?

    Das hängt wohl von der Umgebung des Baugrunds ab. In Innenstadtlagen wie dem Bismarckring wird das höher sein als in der Pampa.

    Das Inet sagt 15 - 25 Mio/km, wobei ich den Bismarckring schon am oberen Ende einordnen würde.

    Vergleichbar wäre das wohl mit dem Tunnel des Mittleren Rings unter dem Luise-Kiesselbach-Platz in München. 4-spurig mit unterirdischen Ab- und Auffahrten.

    Da gibts halt schon so einige Hindernisse um sowas zu realisieren.

    Du musst beide Blauarme tief genug unterqueren und auch Ab- und Zufahrten zum Tunnel sollten genug vorhanden sein: Am Blaubeurer Tor, am Söflinger Kreisel, und am Ehinger Tor, bzw der Adenauerbrücke sollte das schon möglich sein.


    Ich würde einfach mal behaupten daß auch der vorhandene Tunnel zwischen Adenauerbrücke und Söflinger Kreisel nicht so einfach eingebunden werden kann. Aufgrund des Alters müsste man da auch neu bauen. Von den Kosten will ich da nicht reden, alleine schon die Bauzeit wäre wohl für viele Bürger der Knackpunkt.

    Ich stehe da eher auf dem Standpunkt daß man es dem Durchgangsverkehr auf der B10 schwermachen sollte:

    Unterbrechung der Stadtautobahn am Blaubeurer Ring und die Führung über den Kreisverkehr, wie es schon in verschiedenen Plänen gezeigt wurde.

    Dazu der Umbau des Platzes vor dem Ehinger Tor, wie hier bei uns im Forum schon vorgeschlagen. Dazu gehört im weiteren Umfeld auch eine Umgestaltung des Theodor-Heuss-Platzes mit Um-und Neubau des Gleisdreiecks der Trambahn.

    Des weiteren mehr Bereitstellungen von Spuren für den ÖNPV und Fahrräder. Dazu gehört für mich auch die Reservierung von je einer Fahrspur/Richtung auf der neuen, breiteren Adenauerbrücke.