Beiträge von mucerl

    Das sehe ich auch so, wobei ich da ehrlich gesagt das bisher auch eher als Luftbuchung interpretiert habe, nämlich dass mit dem Steg und dessen Aufzügen ja die Barrierefreiheit "neu" hergestellt wurde. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Unterführung in der jetzigen Form weder Fahrstühle noch Rolltreppen aufnehmen kann - im Prinzip also glücklich, da so Dein nochmals ausgeführter Ersatzneubau deutlich wahrscheinlicher ist für die Zukunft. Nebenbei - interessante Feststellung bezüglich unterschiedlicher Bodenniveaus, kommt hoffentlich entsprechend auch an der Haupttreppe keine Rolltreppe nun :)

    Weshalb willst Du keine Rolltreppen haben? Verstehe ich nicht und kann ich nicht nachvollziehen. Ein Neubau wird in absehbarer Zukunft nicht kommen und dann lieber eine Modernisierung als gar nichts.

    Immerhin können wir im Langzitat sehen, dass der StZ-Artikel sich auf den Stand von Dezember 2019 bezieht, den mucerl weiter oben noch einmal verlinkt. Noch ist Polen nicht verloren... und ich will auch daran erinnern, dass für den Frühjahr ein Bericht zum Masterplan Citybahnhof für den Gemeinderat terminiert war, aber zurückgestellt wurde. Vielleicht tut sich ja gerade was.

    Hmm... ich hatte vor ein paar Wochen in meinem Facebook Account irgendwo was gelesen, dass die DB AG ca. 100 Bahnhöfe sanieren will. Die waren nach Reiseaufkommen gelistet und da stand Ulm mit dabei. Wenn ich mich recht erinnere, waren als Sanierungsmassnahmen behinderte gerechte Bahnsteige und Zugänge mit dabei, ansonsten keine besonderen Sanierungs- oder Umbaumaßnahmen. Mal schauen, ob icn den Link nochmals finde.

    In Ulm ist der Traum vom neuen Bahnhof geplatzt [StZ+]

    Kann den Artikel mangels Zugang leider nicht. Doll klingt das ja nicht, wobei die Lokalpresse gestern und heute das Abend (zumindest online) nicht aufgegriffen hat - vielleicht hat der Artikel auch keinen konkreten, aktuellen Anlass. Das jüngste, was ich gefunden habe, war diese Meldung beim Verkehrsministerium von Anfang August - da ist Ulm immer noch in der Liste der Bahnhöfe geführt, die in der nächsten Zeit saniert werden sollen.

    Glaube die Nachricht ist nicht neu, da es im Dezember 2019 dazu auch schon eine Pressemeldung gab.


    https://www.swp.de/suedwesten/…bstellgleis-41285361.html

    Da muss ich Dir leider widersprechen. In irgendwelche Outletcenter oder große Shoppingcenter findet man mich so gut wie nicht. Ich fahre zum Beispiel gern ins Zentrum rein zum Shoppen und verbinde das dann gleichzeitig mit Wirtshaus, Weisswurscht essen oder Biergarten. Allerdings schaue ich zur Zeit, da bin ich ehrlich, vorallem jetzt in Corona Zeiten die alten einheimischen Geschäfte und Traditionshäuser zu unterstützen und nicht unbedingt die großen Ketten. Klar bestelle ich auch mal bei Amazon und Co., allerdings selten Bekleidung. Was meiner Meinung nach der Innenstadthandel vorantreiben muss, wäre eine Online-Plattform, wie es z.B. der Hirmer, Sport Schuster etc. macht. Ggf. auch mit einem gemeinsamen Lieferdienst und Same-Day Lieferung. Hier kann man von zuhause aus online shoppen und auf Wunsch nach Hause liefern lassen oder bequem in der Filale abholen. Damit unterstützt man auch die alten Traditionshäuser und man muss nicht unbedingt bei Amazon und Co. einkaufen. Wie gesagt, bei mir macht es der Mix aus shoppen und Freizeit, was mich dann ins Zentrum führt.

    Na ja unrecht hat die Autorin ja nicht und ich zitiere mal folgenden Absatz: „Denn Corona beschleunigt eine Entwicklung, die längst im Gang war: die Krise der Einkaufsstraßen. Boutiquen, Filialen aller Art litten zuvor schon unter dem boomenden Internetshopping, horrenden Mieten in der City sowie unter immer neuen Kaufhallen auf der grünen Wiese. Nun sagt der Handelsverband Deutschland (HDE): Rund 50 000 Geschäfte könnten dichtmachen; zu befürchten seien 40 Milliarden Euro Umsatzeinbuße.

    Das bestätigt auch die heute veröffentliche Meldung in der Presse der Esprit Schließungen und wie ich sehe ist Ulm und MUC auch mit dabei. Ich gehe davon aus, dass bis zum Jahresende weitere Geshäfte schließen werden. Eine weitere Pressemeldung von heute war, dass z.B. Zalando einen noch nie da gewesenen Umsatz erzielte und der Onlinehandel boomt wie nie zuvor.

    Super schöne Bilder und ich finde die Sedelhöfe sind sehr schön geworden (zumindest was ich den Bildern nach urteilen kann).

    Da kann man nur hoffen, dass der TK Maxx doch nicht kommt. Ich bin heute im PEP gewesen, da ich was abholen musste und habe dann in den dort ansässigen TK Maxx reingeschaut. OMG, der ist a noch schlimmer, als der im Zentrum in der Neuhauser Strasse. So einen Ramschladen, nein danke und das wäre schlimmste, was den Sedelhöfen passieren könnte.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Mietkosten mit einem sehr hohen Prozentsatz zu den Schließungen der Geschäfte in den 1a Lagen geführt hat. Es war und ist immer wieder zu lesen, dass bekannte Ketten wie ZARA, H&M etc., die zu Teil mehrmals in der gleichen Strasse zu finden waren, Filialen wegen den Mietkosten geschlossen haben. Das war aber auch schon vor Corona so und begann Anfang 2019. Da spielt sicher auch der Online-Handel mit eine Rolle und jetzt zum Teil auch das geänderte Kaufverhalten in Corona Zeiten. Aber in Metropolen wie München oder auch Städte mit starker wirtschaftlicher Kaufkraft wie Ulm, haben hohe Mietpreise. Diese müssen erst mal mit einem entsprechenden Umsatz kompensiert werden.

    Und hier sind meiner Meinung nach jetzt auch die gierigen Immobilien Haie gefragt, um am Beispiel Kaufhof die Mieten zu senken, um mehr Filialen erhalten zu können.

    Da gebe ich dir vollkommen recht. Ich war im Münchner "Flagship-Store" von TK Maxx. Ich kannte die Läden bis dahin nur vom Namen und war ehrlich gesagt mehr als enttäuscht. Es macht den Eindruck eines 1-Euro-Ramschladens a la Tedi oder Kik, obwohl aufgekaufte Markenartikel verkauft werden.


    Als Ankermieter möchte ich die in Ulm auch nicht haben, wobei das DC derzeit egal sein wird. Sie vermieten einen Großteil ihrer leerstehenden Flächen und ein Frequenzbringer ist es leider wie Primark immer. Ein Laden der Inditex-Gruppe wie Bershka oder Pull&Bear, Hollister, Under Armour oder eben ein Apple Store würden vom Anspruch der Sedelhöfe eher passen. Gerne auch Filialen der aufsteigenden Bekleidungskonkurrenten Reserved oder Uniqlo. Das wäre mal was neues und weisen in den bereits vertretenen Städten hohe Frequenzen auf. Ein Mix, weil diese in der Regel nicht mehr als 800 bis maximal 2000 qm anmieten würde ich als Idealfall ansehen. Vielfalt, welche auch Kunden wieder in die City lockt.

    Genau das wären auch meine Vorstellungen an Läden 😎und kaufe dort auch selber gerne ein 🙂

    Ich will ja niemanden den Optimismus nehmen, aber ob TK Maxx der Laden ist, den sich viele als Ankermieter und Frequenzbringer für die restliche Stadt wünschen, mag ich bezweifeln.

    Ich war zweimal bei mir hier in der Stadt drin und irgendwie ist iedes mal der Eindruck entstanden, ich bin in einem Ross „Dress for Less“, wie in den USA. Auch wenn hier Markenartikel verkauft werden, ist der Eindruck eher bescheiden, zumindest bei mir. Und ich glaube auch nicht, dass der restliche Handel davon profitieren wird, eher im Gegenteil.

    Es fehlt meiner Meinung nach etwas „hochwertiges“ als Angermieter mit angesagten Labels oder eben einen Apple Store. Vor dem Apple Store hier stehen die Leute zumindest immer Schlange und der Laden ist immer voll.

    Hier vielleicht noch interessant zur Diskussion von vor einer Woche ein Beitrag, welcher auch unabhängig vom Warenhaus die Marschrichtung der Stadtplanung und jeweiliger Interessenvertreter zusammenfasst:


    https://www.spiegel.de/wirtsch…18-40ae-9630-1ea499952167

    Sehr interessanter Artikel! Ich war gestern auch mal wieder shoppen und dann etwas schockiert, dass in der Münchner Fussgängerzone, der S.Oliver Store und noch zwei weitere größere Gechäfte einen Räumungsverkauf wegen Geschäftsaufgabe an den Schaufenstern kleben hatten. Corona schlägt anscheinend voll zu, wobei ich auch glaube, dass die extrem hohen Mieten, egal in welcher Stadt, mit ausschlaggebend für solche Schließungen sind. Zara und auch H&M haben bereits vor Corona einige Filialen wegen den Mietkosten geschlossen. Langfristig sollten sich die Vermieter überlegen, den Händleren hier entgegen zu kommen, damit nicht noch mehr Geschäfte schließen müssen...Corona hin oder her. Bin mal gespannt, wie sich das gegen Ende des Jahres weiterentwickeln wird.

    Hmm, man gönnt sich das halt nicht jeden Tag, finde ich.

    Da darf dann Qualität schon wqas kosten.

    Bin ich absolut bei Dir Reiner. Und der Burger ist null Vergleich zum Mc Donald‘s oder BK. Außerdem ist er auch nicht gerade klein. Die Fries sind echt geil, die muss man auch probiert haben. Außerdem ist der Laden echt wie in den USA, auch das hat was.

    Ich bin heute das erste mal in so einem Five Guys Laden in den Riem Arcaden gewesen. Die Leute standen Schlange und der Laden war total voll. Altersdurchschnitt Mitte zwanzig bis dreißig. Da bin ich ja schon aus der Reihe gefallen 😜. Genau gegenüber in den Riem Arcaden ist ein Mc Donald‘s, der kaum frequentiert war. Die Five Guys Läden scheinen tatsächlich eine starke Konkurrenz zu sein und wird sicher auch in den Sedelhöfen ein Frequenzbringer werden, was ich heute so gesehen habe.


    Aber der Laden hat auch seinen Preis. Ein Cheesburger mit Little Fries für 13,95 Euro. Da bekomm ich auch eine Haxn mit Knödl und Bier dafür 😂. Der Burger war aber echt geil und auch die Fries schmeckten sehr gut, das muss ich zugeben 😎

    Ich habe gestern zufällig in meinem Augustiner Stammwirtshaus mit der Bedienung über die Kaufhof Schließung in Ingolstadt gesprochen. Sie kommt aus Ingolstadt und pendelt jeden Tag nach München rein. Schuld an dem Ladensterben im Zentrum sind/war das Ingolstadt Village und das hat auch dem Kaufhof zu schaffen gemacht. Interessant war, die Aussage von ihr, dass das Shopping Center auch nicht mehr so gut läuft wie vor ein paar Jahren.

    Das spricht für mich, dass doch sehr viele Online bestellen oder anderweitig einkaufen.

    Im Übrigen ist Ingolstadt sehr gut angebunden und mit dem ICE ist man in ca. 37 Minuten in München. Der Wohnraum dort und die Mieten sind sehr hoch, aber auch sehr gefragt! Nach meinen Infos ist das ja auch in Ulm der Fall und beide Städte kann man sehr gut vergleichen.

    In diesem Fall sind die Fenster auch gar nicht bodentief - bisschen größer als bei den historischen Nachbarn, aber insgesamt doch sehr im Rahmen.


    Aus eigener leidvoller Erfahrung auf Baustellen: Bodentiefe und vollhohe Fenster machen die Leitungsverlegung viel schwieriger. Macht keinen Bock, in der Decke im Beton rumzustemmen, um die Fenster zu umfahren...

    Hmm... verstehe ich, aber wenn es fertig ist, sind bodentiefe Fenster scho woas scheens. Ich bin ein Fan von bodentiefen Fenstern 😎

    @Puqio

    Das mit der jüngeren Generation mag sicher sein, dass die mehr online shoppen oder direkt in den Labelstores einkaufen, aber es gibt auch noch genügend andere, die gerne in diese großen Kaufhäuser gehen. Es ist zumindest immer voll, wenn ich mal dort in eines der Häuser hinein gehe.

    Die Immobilie bzw. das Haus am HBF in MUC wurd ja auch nicht geschlossen. Es gibt noch ein weiteres großes Haus am Stachus, was geschlossen wird und ich glaube das ist nicht im Besitz von Benko.

    Ergänzend zu den Kaufhofschließungen: Es sind sehr viele große Häuser in Großstädten dabei und ich glaube die Entscheidung basiert auf den sehr hohen Mieten dort. Diese muss man erst mal mit dem Umsatz erwirtschaften. Ich müchte nicht wissen, was die Miete der Filale am Stachus mit ihren 7 Etagen in dem riesen Haus kostet, das übrigens auch geschlossen wird.

    In Ulm weiß ich nicht, ob es sich um ein Mietobjekt handelt oder das Haus der Kaufhofruppe selber gehört.