Beiträge von Eule

    Grundsätzlich ist es ja gut eine Machbarkeitsstudie als Entscheidungsgrundlage durchzuführen. Wenn das Ergebnis dann aber gar nicht "machbar" ist, dann kommt man schon ins Grübeln :wacko::D


    Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher ob die Untersuchung so ganz neutral stattfand. Der Verdacht liegt im Raum, dass die Neubauvariante an einem neuen Standort von vorne herein favorisiert wurde.

    Ich hätte ein Neubau am alten Standort bevorzugt. Meiner Meinung nach verliert dadurch der Marktplatz und der alte Rathausteil (der erhalten bleibt) an Funktion und Attraktivität.


    Die Idee von einer Parkscheune finde ich total daneben. Wenn ich da an die Umbaukosten, den Unterhalt und die vergeudete Fläche denke, dann frag ich mich schon was die manchmal in Ihren Schnittchen haben!?!

    Neues Rathaus und alte Scheune


    Erst im Frühjahr hat der Gemeinderat entschieden, das Rathaus an einem anderen Standort neu zu bauen. Man entschied sich für ein Grundstück etwa 300-400 Meter weiter an der Erlenbachstraße in Richtung Osten. Der Haken an der Sache: Das Grundstück ist in privater Hand. Und wie geht es aus, wenn man Pläne über Dinge schmiedet, die einem nicht gehören? - Genau, es gibt Streit. Und dazu kam es in der letzten Sitzung des Gemeinderats vor der Sommerpause, in welcher es um den Bebauungsplan gehen sollte. Dumm nur, dass die Eigentümer ganz andere Pläne für ihr Grundstück haben. ("Diese alte Scheune in der Stadtmitte sorgt für Zoff" , Schwäbische Zeitung)


    Ich wundere mich: Warum macht man Pläne über Dinge, wo man noch gar nicht weiß, ob sie überhaupt umsetzbar sind? Ich finde hier hat man die Reihenfolge der notwendigen Schritte etwas durcheinander gebracht.


    Für mich zeigt das aber mal wieder die sture "Kämmerlein-Politik", welche in Erbach ausgiebig gelebt wird. Bei einem solchen Vorhaben, was eine Stadt maßgebend prägen wird, gehören meiner Meinung nach auch die Bürger einbezogen. Wenn man das Handeln der Stadt beobachtet, könnte man meinen, Sie ist hier alleine federführend. Dabei haben sie anscheinend vergessen, für wen eine Stadtmitte da sein soll, nämlich für die Bürger. Und dazu gehören eben auch die Grundstückseigentümer.


    Meiner Meinung nach sind beide Ideen (Stadt und Eigentümer) nicht das gelbe vom Ei, haben aber Beide auch gute Ansätze. Wieso setzt man sich nicht an einen Tisch und versucht eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten?


    Ich kann nur hoffen, die Stadt rückt von ihrer sturen Vorgehensweise ab und gestaltet die Stadtmitte mit den Bürgern, anstatt im Alleingang. Es wäre schade wenn ein solch zentrales Grundstück nicht ansprechend entwickelt werden könnte!


    Es geht um diesen gelb umrandeten Bereich im Anschluss an das neu bebaute "Rampf Areal":



    Quelle: Stadt Erbach: http://bi.erbach-donau.mg-l.de/vo0050.php?__kvonr=1113

    Doofe Frage, aber gibt es ambitionierte Hallensportmannschaften in Erbach, die diese Halle nutzen würden? Ich kenne mich zu wenig in der Szene dort aus.

    In der Szene kenne ich mich leider auch nicht gut aus, aber ich weiß, dass es durchaus erfolgreiche Abteilungen des TSV gibt. Z.B. Judo, Volleyball oder die Turnabteilung. Die Halle wird aber auch großteils den Schulen zur Verfügung stehen.

    Während man die Neue Straße noch einigermaßen verträglich zurückbauen konnte, mussten die Leute auf die Olgastraße und die Karlstraße ausweichen. Jetzt wo die Karlstraße künstlich verstopft wurde ohne einen optischen Mehrwert zu bieten bleibt alleine die Olgastraße als eine leistungsfähige ost-west Verbindung durch die Innenstadt übrig.

    Ich finde die Karlstraße sowohl optisch als auch verkehrstechnisch um einiges besser als vorher. Wahrscheinlich ist das wie Vieles einfach Geschmacksache :)


    Verkehrstechnisch sehe ich das Problem eher in der König-Wilhelm-/Münchner Straße. Es fehlt meiner Meinung nach auf der Ostseite einfach eine vernünftige Verbindung nach Neu-Ulm.

    Als kleines Kind kann ich mich noch an den Möbel Mutschler erinnern und den tollen Springbrunnen, der im Innenhof war. Der war immer ein Highlight.

    Leider wurde er ja schon für das Mutschler Center geopfert.

    Ich kann mich auch noch an den tollen Springbrunnen erinnern, das war wirklich ein Highlight. Ich glaube beim Inhofer gab es aber auch mal Einen. Irgendwie scheinen die aus der Mode gekommen zu sein, schade!

    Zum Thema Holzfassade:


    Ich hatte ja im Beitrag Neubau Feuerwehr Illertissen die Holzfassade kritisiert. Hier habe ich mal ein Beispiel gefunden, wie eine Holzfassade nach kurzer Zeit trostlos und traurig aussehen kann.


    Das ist das neue Kinderhaus Brühlwiese in Erbach, welches gerade mal 2 Jahre alt ist. Ich finde das Gebäude doch sehr trostlos. Vor allem die unterschiedlichen Vergrauungsstufen (insbesondere im Bereich der Fenster) sind meiner Meinung nach sehr unschön.. Hier würde ich mir doch eher etwas buntes und fröhliches vorstellen (gerade bei einem Kindergarten!).


    Naja, immerhin könnte man es farblich aufhübschen indem man es neu anstreichen würde. Aber das ist ja nicht im Sinne des Erfinders und sicherlich auch nicht gewollt.




    Quelle: https://www.schwaebische.de/la…aetze-_arid,11363251.html ;abgerufen am 14.05.2021

    Ich verstehe den Trend der Holzfassade leider überhaupt nicht. Wo ist denn da der Vorteil?


    Am Anfang sieht das ja noch einigermaßen in Ordnung aus, aber schon nach nur wenigen Jahren wird es meistens ziemlich unansehnlich, vor allem wenn man dann die krassen Unterschiede zwischen den Bereichen die der Witterung ausgesetzt sind und den eher geschützten Bereichen hat. Ich glaube auch nicht, dass so eine Fassade lange hält und einen hohen Unterhaltaufwand mit sich zieht. Auch unter dem Nachhaltigkeitsaspekt kann ich mir wenig Vorteile vorstellen.


    Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten, vom Fach bin ich auch nicht, aber mich überzeugt das leider nicht...

    Neubau Dreifeldhalle am Schulzentrum Erbach


    Die Jahnhalle in Erbach wird in nächster Nachbarschaft durch eine neue Dreifeldhalle ersetzt. Die Bauarbeiten haben Anfang November begonnen. Jetzt wird erstmal gebohrt wie wild, denn die Halle liegt zur Hälfte unter Tage. Warum man das so gemacht hat ist mir etwas schleierhaft, zur Baukostensenkung sicherlich nicht. Allerdings hatten die meisten Entwürfe beim Architektenwettbewerb die Halle tiefer gelegt. Wahrscheinlich wäre die Halle sonst zu dominant geworden. Aber trotzdem wird meiner Meinung hier sehr viel Fläche verschenkt, man hätte hier die riesige Dachfläche sicher besser nutzen können.


    Quelle: Drei Architekten, https://www.drei-architekten.d…sport.html?wettbewerb=154; abgerufen am 15.11.2020




    Ich nutze zum Verkleinern meiner Bilder auf dem PC das Programm TinyPic. Das gibts kostenlos zum download, einfach googeln. Das ist super easy - nutze ich schon ewig :)