Beiträge von Rauchtaucher

    Moin allerseits,


    mal weg von der Trassenführung über die Adenauerbrücke oder Herdbrücke etc.

    Spricht grundsätzlich etwas dagegen die Trasse parallel zur Eisenbahnbrücke über die Donau zu führen ?


    Klar, man müsste eine zusätzliche Brücke errichten, könnte aber im Bereich Bahnunterführung "Neue Straße" abzweigen, parallel zur Bahnlinie bis an die Donau, weiter am Flößerweg bis zur Schützenstraße, hier Richtung Innenstadt bis zum Rathaus, die Ludwigsstraße (die ja ohnehin umgebaut wird) bis zum ZUP und von hier auf die Memminger Straße weiter in Richtung Ludwigsfeld.


    Vorteil: ESH und Donauklinik wären mit einer Haltestelle erschließbar, was ggf. den Parkplatzdruck etwas abfedern würde,.

    Weitere Haltepunkte in der Innenstadt könnten sein:


    Schützenstraße auf Höhe Amtsgericht HsNr. 17

    Augsburger Straße/Ludwigstraße

    ZUP


    So mal meine Meinung als Straßenbahnlaie. Gibt es gängige Abstände/Entfernungen zwischen Haltepunkten, die da dagegen sprechen ?


    Kleiner Seitenhieb: Unser Alt-OB würde tagtäglich die Straßenbahn am Wohnzimmerfenster vorbeiziehen sehen :D


    (Quelle:Google Maps)




    (Quelle:Google Maps)

    Moin,


    leider als Bezahlartikel, sieht aber durchaus interessant aus:


    Mitglieder der Friedenskirche Neu-Ulm wollen im Neubaugebiet Wiley Nord das Mehrgenerationenprojekt "Crud" realisieren.

    Interessant: Offensichtlich in Holzbauweise und wie von der Stadt gewünscht ein privates Gemeinschaftsprojekt.

    Servus Reiner,


    Du bist doch Tram Experte. Ich hatte gerade einen Artikel gelesen, was 4,5 Kilometer Seilbahn kosten = ca. 50 Mio. Du weißt doch sicher, was bei so einer langen Strecke eine Tram kosten würde? Mich interessiert der Vergleich, da ich nach wie vor so eine Seilbahn mitten durch eine Stadt einen Schmarrn finde und es auch noch greislich ausschaut.


    https://www.tz.de/muenchen/sta…variante-zr-90120859.html

    Schau mal hier: Die Verlängerung der Stadtbahntrasse Richtung Flughafen Stuttgart kostet wohl um die 100 Millionen bei etwas über 3km Länge. Ob der Bauaufwand vergleichbar ist, kann ich allerdings nicht einschätzen.

    Moin.


    Objektiv:


    Bussystem mit Infrastruktur bereits vorhanden. Lediglich Ausbau notwendig.

    Als Teilnehmer im normalen Straßenverkehr allerdings anfällig für Verkehrsstörungen. Kapazitäten kann man m.E. durch Taktverdichtung bzw. auch technische Lösungen wie in München (Buszüge mit 130 Plätzen) erhöhen.


    E-Busse haben einen wachsenden Marktanteil, zumindest lokal sind damit die Emissionen also kein großer Faktor mehr.


    Subjektiv:


    Ich mag Busfahren nicht.

    Der Komfort, ob sitzend oder stehend ist gefühlt in Schienenverkehrsmitteln deutlich größer.

    Bei eigener Trasse und dichtem Takt halte ich den Reiz einer Straßenbahn schon aus subjektiven Gründen für den Bürger für höher als bei einem Bussystem.

    Ein neues Luftbild der Bahn vom Bahnhof Merklingen. Sieht eigentlich so aus, als könnte es morgen los gehen:


    https://www.bahnprojekt-stuttg…D850N-4658_beab073c97.jpg


    Die Gleisbauarbeiten zwischen Ulm und Wendlingen haben Halbzeit. Ab Ende 2021 gibt es Testfahrten:


    https://www.stuttgarter-nachri…ad-96e7-61a8fa664678.html

    Moin,


    weiß jemand, was die vier "Blindgleise" an den Bahnhofsenden in beide Fahrtrichtungen für einen Zweck haben ?

    Als Abstellgleise scheinen sie mir zu kurz.



    Moin,


    in Richtung Westen gäbe es ggf. noch die Möglichkeit Richtung Illerkanal und östlich des Schulzentrums zu erweitern und mit einer Straßenbahnhaltestelle "Sportpark" ;-) in der Memminger Straße und Shuttlebussen an Veranstaltungstagen ließe sich das Quartier mit dem ÖPNV qualifiziert erschließen.


    Eine etwas gesponnene Idee: Nach der Europastraße absenken der Memminger Straße für Kraftfahrzeuge in eine Unterführung bis kurz vor der Einmündung der J-F-K-Straße zur Verbindung der Quartiere und oberflächliche Fortführung der Straßenbahn.


    Gleichzeitig könnte man den Bereich zwischen Memminger Straße und Wileystraße (Studentenwohnen und Asylbewerberheim) mit einem entsprechenden Dienstleisterkonzept aufwerten und ggf. nach Osten kombiniert mit dem Wileypark mit zusätzlichen Sportstätten bis zum Gewerbegebiet in Richtung Reuttier Straße abschließen.


    Damit hätte man zwischen Illerkanal und Reuttier Straße einen starken Schwerpunkt auf Sport, Freizeit und Naherholung, der im Norden mit dem Dietrich und dem zukünftigen Magietheater sowie im Süden von Wissenschaft (Hochschule) und modernen Dienstleistern eingerahmt wird. Zusammen mit dem Orange Campus wäre das eine große Plattform für Breiten- und ggf. mittelfristig auch Spitzensport im Profil der Stadt Neu-Ulm.


    Ist sehr groß gedacht aber das ist ja schließlich nicht verboten ;-)

    Auch wenn das lediglich ungeprüfte Überlegungen sind, das Muthenhölzle wäre m.E. nicht einmal der schlechteste Standort. Zusammen mit der Arena und den umliegenden Sportanlagen könnte man im selben Zug das Quartier zum Sportquartier weiter aufwerten. Zudem ist die Infrastruktur mit dem Anschluss an B10 und B28 im Gegensatz zur Wiblinger Straße Richtung Donaubad recht gut aufgestellt.

    Da die Datei zu groß für den Upload hier ist, kurz zusammengefasst und abfotografiert :-P


    Zwei Baukörper die sich um einen Innenhof formen, ein südlicher, parallel zur Steubenstraße 6-7 Vollgeschosse mit einem zum Kreisverkehr abgesetzten 8-geschossigen Anbau und ein etwas kleinerer am Kreisel und parallel zur Ringstraße mit 7 Vollgeschossen.


    edit:


    Auszug aus der Sitzungsvorlage:


    Umbau Memminger Straße und Allgäuer Ring

    Die Memminger Straße, inkl. des Allgäuer Rings soll nach den vorläufigen städtischen Überlegungen

    umgebaut werden. Hierzu ist ein entsprechendes Ausbaukonzept durch die Verwaltung zu erarbeiten.

    Aufgrund der gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen Straßenausbau und Hochbaumaßnahme

    wird es im Verlauf der Planung zum vorliegenden Bebauungskonzept weitere Abstimmungen zwischen

    der Stadt, der SWU und dem Vorhabenträger geben. Hierbei werden frühzeitig Konzepte

    zum Straßenausbau und zur Neubebauung des Grundstücks aufeinander abgestimmt. Das vorliegende

    Bebauungskonzept wird erforderlichenfalls im Bereich zur Memminger Straße angepasst.


    Nutzungskonzept

    Das Projekt „Das grüne Haus am Ring“ ist als gemischt genutztes Objekt konzipiert und erfüllt daher

    die städtischen Forderungen nach einer nachhaltigen Belebung durch verschiedenste Nutzergruppen.

    Neben ca. 250 vollmöblierten Studentenapartments mit unterschiedlichen Größen sieht der Entwurf

    ca. drei Gewerbeflächen im Erdgeschossbereich im nördlichen Bau vor, sowie eine gastronomische

    Gewerbefläche im Erdgeschossbereich zur Memminger Straße, z.B. für die Nutzung einer

    Bäckerei inklusive Café mit Sitzgelegenheiten im Innen- und Außenbereich. Darüber hinaus werden

    ca. 60 1- bis 3-Zimmer-Wohnungen und eine 5-Zimmer-Wohnung (nicht gefördert) angeboten.

    Die Vermietung und Verwaltung erfolgt wie oben beschreiben durch Uni Apart. Durch die optimale

    Lage zwischen Hochschule und Innenstadt, die hervorragende Anbindung an das ÖPNV-Netz und

    die Nähe zum Hauptbahnhof werden die vorgenannten Zielgruppen ideal adressiert und gleichermaßen

    die Notwendigkeit eines motorisierten Individualverkehrs minimiert.