Im gleichen Artikel steht, dass der Verein bis 2038 noch 1,3 Millionen Euro für die Rasenheizung abstottert, also 100.000 € im Jahr. Eine sehr vernünftige Lösung, da man in der 2. oder 3 Liga zwar höhere Raten hätte zahlen können, aber dann bei einem Abstieg die Insolvenz droht.
Zuletzt wurden 2025 Vereinszahlen veröffentlich:
- Gesamterträge: ca. 5,74 Mio. €
- Gesamtaufwand: ca. 5,69 Mio. €
- Jahresüberschuss: ca. +57.000 €
- Liquidität: ca. 1,65 Mio. €
In der 4. Liga wird es weniger als die Hälfte sein, da nicht nur ca. 2 Mio. € TV-Gelder entfallen, sondern auch die Sponsoren ohne TV-Präsenz nicht so viel bezahlen. Vermutlich bleiben etwa 2,00 Mio. €, bei realistischen Kosten von z.B. 1,80 Mio. € abzüglich der Raten für die Rasenheizung also ein Überschuss von maximal 100.000 €. Davon sollte man 50.000 € auf die Seite legen und könnte so über 30 Jahre max. 1,50 Mio. € finanzieren.
Der Fußballverein hat sich jedoch verpflichtet, 75 Prozent der Tribünenbaukosten innerhalb von zehn Jahren zurückzuzahlen, das wären mit den aktuellen Baukosten 2,70 Mio. € im Jahr. Ich könnte mir zwar vorstellen, dass die Stadt mit sich reden lässt und vielleicht auch die Schulden für die Rasenheizung erlässt, aber selbst dann wären z.B. 25 % über 30 Jahre nicht zu stemmen - das wären knapp 300.000 € im Jahr.
Die einzige Lösung ist die Modernisierung extrem einzudampfen und nur um die 12 Mio. € auszugeben, wovon der Verein um die 50 % tragen könnte.
Alternativ könnte die Stadt einen größeren Anteil von z.B. 90 % tragen und der Verein würde z.B. in der 4. Liga 150.000 € Miete im Jahr bezahlen, in der 3. Liga 300.000 € und in der 2. Liga 600.000 €.