Beiträge von Wolfe

    Mit der Glacis-Galerie gebe ich euch Recht. Was die Wohnbebauung entlang der Meininger Allee anbetrifft bin ich anderer Meinung. Und eine ÖPNV-Drehsceibe ist auch nicht verkehrt. Außer Acht darf man aber auch nicht lassen, dass die Gleise zwar tiefer gelegt wurden, der Betontrog aber trotzdem eine trennende Linie in der Innenstadt darstellt. Mit einem Deckel zwischen Reuttier und Hermann-Köhl-Straße wäre vielleicht mehr möglich gewesen.

    Tja, man wollte das ja so. Jetzt fahren mit der neuen Rechtslage Schwer- und Großraumtransporte ohne Begleitung oder mit privaten Unternehmen. Ich sage nur, dass es seine Berechtigung hatte solche Transporte durch die Polizei begleiten zu lassen.

    Öffentliche Tiefgarage geht überhaupt nicht, da stimme ich Finn voll und ganz zu. Weder Zu- und Abfahrt sind mit ausreichender Kapazität vorhanden als auch der Wert der Fußgängerzone bzw. des verkehrsberuhigten Bereich in der Kernstadt würden damit kaputt gemacht werden. Sollte Müller Wohnungen im Abt-Areal realisieren steht es für mich aber außer Frage, dass er gemäß dem Stellplatzschlüssel eine Tiefgarage für die Bewohner seiner Immobilie errichten darf.

    Also ich bin vor ein paar Jahren mal im Korb einer Feuerwehrdrehleiter im Donautal gestanden. Das hat gewackelt wie ein Schwanz. Danke, nein muss nicht nochmal sein, obwohl ich eigentlich keine Höhenangst habe. Das fühlte sich aber irgendwie fragil an, trotzWissen, dass nicht passiert=O<X

    Bei einem reinen Fußballstadion reden wir derzeit von alleinigen Baukosten in Höhe von mindestens 30 Millionen. Da ist weder Grundstück noch die Erschließung dabei. Bei den Grundstücks- und Erschließungskosten werden sich öffentlichen Partner auch sehr vornehm zurückhalten. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Partner bzw. Investoren gefunden werden, welche eine Arena für Gesamtkosten von 45 Millionen bereit sind zu stemmen. Das setzt auch voraus, dass der Nutzer im Profifußball etabliert ist. Von Beidem ist man weit entfernt, auch wenn seit fünf Jahren wirklich gute und finanziell solide Arbeit geleistet wird. Ich denke mein Vorschlag mit einem modernen Donaustadion, bei dem die Tribünen so nah wie möglich und steil, das Dach weit hereingezogen wird, erfüllt für Jahre die Voraussetzungen an Komfort, Wirtschaftlichkeit, Vermarktung und letztlich auch Stimmung und damit weitgehend die Voraussetzung der Verbände. Bei einem anvisierten Aufstieg in die dritte Liga müssten ohnehin schon sehr zeitnah erhebliche Verbesserungen im Bereich Sicherheit und Presse- und TV-Bereich sofort umgesetzt werden. Das wäre am ehesten im Donaustadion möglich. Ich sehe das Ganze als win-win-Situation für Stadt, Gesamtverein und Fußballabteilung an, wenn man sich an einen Tisch setzt und eine gemeinsame Kompromissformel sucht.

    Der bei den Mandatsträgern im Landesparlament feststehende ablehnende Bescheid zum Nuxit, welcher Noerenberg's großer Wunsch war, zeigt offenbar Wirkung. Da ist jemand enttäuscht und zieht vor der offiziellen Verkündung aus dem Maximilianeum die Konsequenzen. Haltbar wäre er aus meiner Sicht ohnehin nicht mehr gewesen im Verhältnis zum Landrat.


    Ich denke dem inneren Verhältnis bei der Stadt Neu-Ulm und im Stadtrat ist es eher zuträglich, ganz zu schweigen was bestimmte Themen in Sachen Entwicklung anbetrifft.

    Wie wäre es mit einer Symbiose zwischen beiden Vostellungen? Wenn jeder Kompromisse bereit ist zu machen kann das eine runde Sache geben.


    Neubau einer Haupttribüne mit der ganzen Infrastruktur (VIP-Bereich und Logen, Sicherheitszentrale, Pressebereich), dazu etwa 5000 - 6000 Sitzplätze. Die Kurvenbereiche werden ebenfalls neu gebaut als überdachte Stehränge. Die neuen Tribüne werden steil gebaut. Der Innenraum wird neu gemacht. Die Stabhochsprunganlage wird wieder ins Infield der Tartanbahn verlegt (wie bei den meisten internationalen Anlagen), somit kann die Leichtathletikbahn und das Spielfeld und letztlich auch die neue Haupttribüne mehr zur Gegentribüne verschoben werden. Die Zuschauerränge werden direkt an die Tartanbahn angeschlossen und fußen auf einem erhöhten Fundament (ca. 70 cm über Niveau Innenraum zur besseren Sicht und die neuen Tribünen ragen steil auf). Durch die Verschiebung wäre hinter der Haupttribüne (zur Stadionstraße) mehr Platz (TV-Logistik und Mannschaftsbusse). Das Stadion ist komplett zu umlaufenden, weil die neuen Kurven nicht mehr als Erdwall ausgeführt sind. Die Gegentribüne bleibt wie sie ist. Damit hätte man eine moderne Arena für beide Seiten mit ca. 18000 Plätzen Gesamt.


    Nur für die Leichtathletik halte ich von einer teuren Sanierung wenig. 20 Millionen dafür, dass man alle vier Jahre deutsche Meisterschaften oder mal eine Jugendeuropameisterschaft ausrichten darf ist purer Luxus. Wer das befürwortet darf über Pläne der Fußballer nicht schimpfen und urteilen. Da finden zumindest 17 Ligaspiele Plus Pikal statt. Zusammen wäre das eine solide Grundauslastung. Gerne kann dann auch mal ein Konzert stattfinden. Der Münsterplatz ist hierzu ohnehin längst ausgereizt.

    Hmmh....:/ ich denke der historische Kontext ist angebrachter, auch wenn ich eher der Typ für die modernen architektonischen Akzente bin. Das "architektonische Ausrufezeichen" steht mit dem Stadthaus schon. Wie der Bau polarisiert hat und heute noch von vielen kritisch begleitet wird möchte ich mir den Proteststurm der Hüter von Alt-Ulm gar nicht vorstellen, den ein postmoderner Neubau auslösen würde. Aber fraglos darf kein 0815 Bau entstehen. Das würde der exponierten Lage nicht gerecht und eine Auflockerung der uniformen Giebelhäuser am Müpla würde ich begrüßen.;)

    Angedacht ist die Fläche vom Berliner Ring zur Fachhochschule rechts der Albert-Einstein-Allee, wo jetzt Parkplätze sind. Dieses Gelände ist in Landesbesitz und würde sofort zur Verfügung stehen.

    Das Moco-Areal sollte eher dem Gewerbe mit Publikum vorbehalten bleiben sollte. Rein produzierende Beteiebe gehören da nicht hin.


    Ich denke die Stadt kommt nicht umhin im Ulmer Norden ihre Erweiterunsoptionen zu ziehen, auch wenn die Preise natürlich derzeit eher zur Zurückhaltung mahnen. Zwischen Gewerbegebiet Mergelgrube und St. Moritz entlang der BAB 8 sehe ich die weitere Zukunft.

    Zur Heidenheimer Straße hätte ich mir auch ein markantes Erscheinungsbild gewünscht.


    War nicht die Rede, dass noch gar nicht abschließend im Unternehmen entschieden sei, ob überhaupt gebaut wird, nachdem Transporeon übernommen oder fusioniert hat?

    Ist halt bautechnisch ein heikles Umfeld. Der Bau ist sprichwörtlich auf dem Präsentierteller und jeder schaut kritisch drauf, vor allem wegen des Theaters um den Abriss an dieser Stelle.

    Als Ulmer kennt man sie alle, geht aber an den meisten vorüber, ohne sie ei es Blickes zu würdigen! Einige sind zwischenzeitlich nicht mehr an ihren "historischen" Orten, sondern wegen Umgestaltungwn versetzt worden. Von ihrer Individualität haben sie nichts verloren. Die Brunnen sind prägende Elemente im Stadtbild und gehen doch zu oft unter. Danke für die Bilder!

    Es ist schon beeindruckend wie mit Fertigteilbauweise Projekte wie im Zeitraffer in die Höhe (hier auch Breite) wachsen. Lass mal die Stützfundamente gegossen sein, dann geht es noch einmal richtig ab. Nächstes Wochenende stehen fast alle Stützen der Trainingshalle. Ab dann wird es etwas zäher.....