Beiträge von Wolfe

    Für das öffentliche (kostenpflichtige) Parken gebe ich euch recht. Es stehen genug Tiefgaragenplätze zur Verfügung. Was die Anwohner betrifft sind entsprechende Parkmöglichkeiten notwendig. Das Gebiet besteht fast ausschließlich aus alter Bausubstanz ohne Tiefgaragen. Irgendwo müssen die Leute aus dem verdichteten Wohngebiet auch ihr Fahrzeug abstellen. Die Verteufelung des Autos geht mir zu weit. Auch in einer Wende vom Verbrenner zum E-Fahrzeug oder Brennstoffzellenvehikel werden wir Fahrzeuge haben und auch die benötigen ihren Parkraum. Mobilitätswende heißt eben nicht, dass alle Autos verschwinden.


    Eine Grünfläche zieht das Partyvolk genauso an, nur eben ohne die hohe Anzahl dieser lächerlichen Protzkarren. Ich höre schon die Rufe nach den Ordnungskräften, wenn der Spielplatz und die teuer geschaffene Grünfläche vermüllt und zum Hotspot dubiosen Gestalten zur Nachtzeit geworden ist. Schranken anbringen und gut ist.

    Ok Rainer, dann oute ich mich mal als Fußballanhänger, sehe die Ulmer Pläne aber eher sehr nüchtern. Das hat sicher mit den vergangenen zwanzig Jahren zu tun. In dieser Zeit wurde das Renommee des Vereins schwer in Mitleidenschaft gezogen. Seit gut vier Jahren sieht das wieder anders aus und es entsteht in der Friedrichsau wieder was.


    Ein Fußballstadion heutiger Prägung und Standards kostet zwischen 40 und 70 Millionen (je nach Größe und nach oben keine Grenzen). Da von einer Eventarena gesprochen wird sind die Mantelbauten (Haupttribüne / Gegentribüne) relativ teuer und müssen hochwertig ausführt werden (Hospatility-Bereiche mit VIP und Business Lounges, Sicherheitszentrale, Technik und Pressebereich etc.). Der Rest wird in Fertigbaubetonweise gefertigt, das ist eher überschaubar. Tja, und dann kommen da noch die Erschließungsarbeiten /-kosten für ÖPNV, Parkhäuser, Zufahrten und Leitsysteme.


    Als Standort favorisiere ich ganz klar die Standorte Oberer Eselsberg oder den Ulmer Norden beim Gebiet Stocket. Dieser zweitenante Standort könnte auch fußläufig mit einer S-Bahn Station von der Filstalstrecke angedient werden (auch für die wachsenden Gewerbegebiete). Die Zu- und Abfahrten sind schon optimal und bedürfen nur geringen Kapazitätserweiterungen (Doppelanschluß BAB 8). DeN Standort Uninähe haben andere ja schon grob erörtert, allerdings erwarte ich von Lehr und Mähringen Widerstände.


    Zu guter Letzt muss ich dagegenhalten, dass das Donaustadion den Ansprüchen der 3. Liga entsprechen würde. Das wäre nur mit einem mindestens 20 - 25 Mio. teuren Ausbau (Haupttribüne und sehr umfangreiche Sicherheitauflagen im, am und um das Stadion) möglich. Lohnen würde sich dies für die Zukunft eher nicht.


    Du machst halt aus einem Ackergaul kein Rennpferd!


    Letztlich trägt sich heute ein Stadion nur noch durch die Mantelnutzungen. Ich könnte dies am Beispiel vom Borussia-Park in Mönchengladbach mal näher darstellen (ich weiß das ist ne Nummer größer aber beleuchtet die Einnahmen und Nutzungstage dadurch sehr gut).


    Unterm Strich hätte ich mir als weiteren Standort den Bereich Gold Ochsen Wiese / Kaltwässerle gewünscht. Ich denke die Hochwasserbetrachtung hat dieses Gebiet ausgeschlossen wäre aber eine zusätzliche Chance für eine Straßenbahn nach Wiblingen gewesen (Kosten-Nutzen-Faktor.

    Ich denke am ehesten lässt es sich mit dem Teil für den MIV bei der Kombilösung in Karlsruhe vergleichen. Dort werden alleine für den Straßentunnel Kriegsstraße mit einer Länge von ca. 1,4 km gute 141 Mio. (Baukostenfortschreibung aus dem Jahr 2018) aufgerufen. Dieser Tunnel hat zwei Fahrstreifen pro Röhre, wird in offener Bausweise errichtet und hat keine zusätzlichen Zu- und Abfahrtsrampen. Sie dient eigentlich dem schnellen Vorankommen des Durchgangsverkehr von einem Ende zum Anderen der Innenstadt. Der innerstädtische Quellverkehr wird mit zurückgebauten Straßen oberirdisch abgewickelt. Insgesamt kostet dieKombilösung fast eine Milliarde (Stadtbahntunnel und Kriegsstraßentunnel)

    Na ja, das Gleis 44 betrachte und beurteile ich natürlich aus einer anderen Sicht oder Perspektive. Weder Konzept noch die Betreiberstruktur halte ich für gut und erhaltenswert, ganz abgesehen von den Lärmemissionen, welche seit Eröffnung zu erheblichen Problemen führen und bei der künftigen Umgebungsbebauung zu einer Verschärfung beitragen würden. Das gehört aber eigentlich nicht hierher.


    Ich weiß schon, dass das Sanierungsgebiet in südlicher Richtung von der Bleichstraße begrenzt wird. Dort wird das zur B10 zeigende ehemalige Schäfer-Gelände dies Jahr schon bebaut. Bei den restlichen Immobilien sehe ich höchstens noch bei der ehemaligen Staib-Backstube eine Möglichkeit einer Neubebauung. Für die restlichen vorhandenen Wohngebäude sehe ich ehrlich gesagt lediglich Sanierungen aber keine neue Nutzungen/Bebauungen. Mit einer Aufwertung des Straßenraums und den vorstehend genannten beiden Bebauungen wäre ich aber als südlicher Abschluß nicht unzufrieden. In Richtung Landratsamt sehe ich entlang der Schillerstraße deutlich größeren Bedarf.

    Nicht nur die Rampenpläne bestimmen das Tempo. Die Vonovia muss sukzessive auch ihre jetzigen Mieter aus den Wohnungen bringen bzw. temporäre Ersatzwohnungen anbieten. Das ist auch für die mit Blick auf den angespannten Ulmer Wohnungsmarkt nicht von heute auf morgen möglich. Zwei Jahre Vorlauf inkl. Detailplanung ist da praktisch keine Zeit. Ich denke aber dem Ziel das Gebiet bis 2026 (Stadtintern) zu realisieren ist so durchaus möglich. Es fehlen mit den jetzt bekannten Projekten (In Planung und Umsetzung) nur noch die Gewerbeeinheiten entlang der Schillerstraße (Umsiedlung zum Moco-Areal?), das Gelände des Gleis 44 und das danebenliegende in Richtung ehemaligem Holbein. Das Gleis 44-Gelände gehört der Stadt bereits und ist mit dem Kulturtreff (den ich nicht brauche!) nur eine temporäre Zwischenlösung. Es wird!

    Da die Vonovia ja nicht gerade als kompromissbereiter Verhandlungspartner bekannt ist und eher monetäre als städtebauliche Sichten/Interessen verfolgt, ist die Lösung mit dem Erhalt der Gebäude Schillerstraße 54/55 und dafür im Gegenzug der Verzicht des Stellplatznachweises für mich absolut akzeptabel. Ich stimme da zu, dass solche Gebäude heute nicht mehr gebaut werden und daher zum Erhalt eine Sanierung an dieser Stelle doch ein ganz schicker Kompromiss ist.


    Die Frontansichten zur Schillerstraße find ich schön und zeugen von einer anderen Zeit. Über die Hinterhofansicht mit dem Backstein kann man sicher auch streiten. Andererseits könnte man beim Neubau daneben die Fassadengestaltung in Form einer modernen Klinkerfassade aufnehmen.

    Die CDU-Fraktion im Stadtrat bringt es in der heutigen Printausgabe der SWP auf den Punkt. Das spiegelt auch meine persönliche Meinung zum seltsamen Demokratieverständnis dieses Noch- Stadtrates und künftigen MdL. Recht haben wollen und letztlich Recht bekommen sind wohl Dinge die der Herr und die Grünen-Fraktion noch verinnerlichen müssen. Eine Abstimmung um 11 Bäume zur ideoligischen Grundsatzfrage zu machen halte ich für grenzwertig. Die Demokratie lebt von Mehrheitsentscheidungen. Wo sich Mehrheiten finden, gibt es auch unterlegene Minderheiten. Genau das gehört zum demokratischen Grundverständnis. Mit solchen taktischen Winkelzügen eines Herrn J.-S. in einem Gremium demokratisch gewählter Volksvertretungen macht die Politik für den Bürger nur noch unverständlicher und lächerlicher.


    Da sollte er schnell lernen. Ansonsten wünsche ich ihm alles Gute im Haifischbecken Stuttgart.


    Erinnern tut mich dieses politische Gebahren an den berühmten Sandkasten mit seinem Förmchen und Schäufelchen im Kindergarten.:wacko:


    Das Thema wurde ausführlich dargelegt und diskutiert. Eine Mehrheit ist für eine weitblickende und zukunftsfähige 8-Spurenlösung mit deutlich größerer finanzieller Beteiligung des Bundes. Dem Gegenüber stehen 11 Bäume, darunter auch kranke und daher ohnehin mittelfristig zu fallende Bäume. Ersatzpflanzungen im zahlenmäßig deutlich über der zu fallenden Bäume inklusive! Hab ich was falsch verstanden oder Herr J.-S.?:/

    Ich befürchte nur, dass es auf Neu-Ulmer Seite viele gibt, die keine Straßenbahn haben wollen, solange Evobus hier als wichtig angesehen wird, den man nicht vergraulen möchte.

    Evobus, welche am Standort Neu-Ulm im Konzernverbund für die Reisebussparte da sind? Das wäre nicht nachvollziehbar, weil vom Stadtbusgeschäft in erster Linie das Werk Mannheim profitiert!

    Ich hab ja nie einen Hehl aus meiner Ablehnung einer Seilbahn als ÖPNV-Träger gemacht, deshalb finde ich den Abgesang darauf auch gut. Das heißt aber gleichzeitig, dass jetzt mit einer Stimme für eine Straßenbahnlinie durch das Vorfeld/Wiley nach Ludwigsfeld gesprochen wird und auf beiden Seiten der Donau mit Nachdruck dieses länderübergreifende Projekts beworben wird.


    Vielleicht ein bißchen besser als bei der Regio S-Bahn, dann könnte es auch was werden!!

    Die Sanierung / Ausbau komt vorerst wohl nicht.

    Habe dazu den Kommentar in der SWP gefunden. Finde ich auch sehr bedauerlich.


    https://www.swp.de/suedwesten/…ts-gestellt-55399321.html

    Wenn es denn wirklich festgeklopft ist wäre es sehr bedauerlich. Mir schwingt da aber zu viel Wahlkampfgepolter mit. Wer holt zum großen Rundumschlag aus? Eben, dIe politischen Gegner der zuständigen Ministerin. Ich würde darauf noch nicht soviel geben.

    Fahrweg schon, das ist klar aber Bögl ließ das Gesamtsystem weiterentwickeln. Das hat mich doch überrascht, weil die Fortentwicklung der Fahrgastkabine als auch des Magnetwandlers inklusive Steuertechnik etc. nun mal nicht unbedingt zu den Kompetenzen eines Bauunternehmens gehört!

    Hätte ich nicht gedacht, dass ein Bauunternehmen neben der Weiterentwicklung von Schienentechnologie auch die ehemals komplexe Magnettechnologie in ihr Entwicklungsrepertoire aufnimmt und damit in einer branchenfremden Technik entsprechend Leute über Jahre beschäftigt. Zumindest steht in dem interessanten Artikel nix von einer Technologiepartnerschaft mit Siemens oder so.


    Das wäre für die LGS 2030 natürlich ein echter Hingucker mit Potential zur Erweiterung. Mit 150 km/h ideal für den mittleren Entfernungsereich.

    Ich finde es halt immer wieder lustig, wie manche Leute verkrampft meinen überkorrekt und angepasst sein zu müssen, obwohl selbst der Arbeitskreis sich den Namen "Drachenburg" gegeben hat und das offenbar nicht für anstößig oder beleidigend hält. Wenn manche Politiker mal wieder das Wesentliche ihres politischen Handelns erkennen und sich auf Lösungen derselben konzentrieren würden!

    Ich hab es gefunden. Das Projekt Bahnhofsplatz 7 wird separat vermarktet. Dort sind 632 qm im EG für Einzelhandel im Angebot. In den Sedelhöfen sind aktuell noch 3659 qm für Einzelhandel, vorzugsweise aus dem Fashionbereich, zu haben. Macht summa summarum 4300 qm.