Beiträge von Wolfe

    Die Interessengruppe stellt im Artikel immer wieder das Demokratieverständnis heraus! Na ja, gewählte und damit von der Bürgerschaft legitimierte Kommunalvertreter haben einen Mehrheitsbeschluss gefasst. Egal wie knapp die Mehrheit war ist es ein Mehrheitsbeschluss nach demokratischen Grundverständnis! Was genau haben diese Personen mit offensichtlichem Hang zur Selbstdarstellung nicht verstanden?

    Frau Kolb schreibt leider öfter solche Kommentare. Ist halt ihre eigene Sicht und Meinung, nicht die der betroffenen Leute am Unteren Eselsberg. Die Meinung und der Journalismus sind frei!

    Genauer gesagt um ein ehemaliges und seit zwei Jahren aufgelassenes 90 qm großes Biotop. Ersatz hierfür ein über 200 qm Biotop. Muss ich das verstehen? Ach so, man darf ja nicht sagen, dass es eigentlich nur um die eingeschränkte Sicht geht aber das zieht halt nicht!!

    Dem Standort steht doch das Theaterviertel, übrigens auch mein favorisierter Standort, in nichts nach. Wo jetzt noch alte Post und Telekom (überwiegend leerstehend) sind wäre das EDC ein Hammer. In direkter Nachbarschaft noch die alte Posthalle, welche kulturell bespielt und genutzt werden könnte. Dazu unweit das Theater, da könnte man von einer echten Kulturmeile in bester Innenstadtlage mit hervorragender örtlicher und überörtlicher Anbindung sprechen.

    © Foto: Visualisierung: Schneider Geiwitz


    https://www.swp.de/lokales/ulm…fer-spaltet-60547423.html


    Die Stadtverwaltung steht richtigerweise weiter hinter dem Projekt. Eine Interessengemeinschaft, welche sich überwiegend aus Bewohnern des Magirushof rekrutiert, dagegen. Betrachtet man die veröffentlichten Visualisierungen lasse ich die Argumente mit verbautem Blick, Höhe und Baugrenzen nicht zu. Bild 2 zeigt sehr deutlich wie sich der strittige Büroturm eigentlich in die Bestandshöhe des Magirushof einfügt und nicht als überdimensionierter Solitär dasteht. Der Bauabstand erscheint größer als ich dachte.


    Was die die Frequentierung (Individualverkehr) und die zu fällenden Bäume anbetrifft sollte eine Einigung möglich sein.


    Von den Visualisierungen bin sogar sehr positiv überrascht und klarer Befürworter des Projekts.

    https://www.swp.de/suedwesten/…geschlossen-60005457.html


    So, jetzt gibt's auch Info's zum Bauherren und Investor. Hier ein Auszug aus dem Artikel in der SWP vom 07.10.2021:


    "(....) Der Bayer Pensions Vehikel Fonds, hinter dem etwa die Bayer-Pensionskasse VVaG als Endinvestoren stehen, führt das ursprünglich durch die Realgrund AG geplante Projekt nun weiter“, teilt Katja Kretzschmar, Leiterin Unternehmenskommunikation der nps Bauprojektmanagement GmbH in Ulm mit.

    Auf dem Grundstück wird demnach ein Gebäude mit 63 Wohneinheiten und zwei Gewerbeeinheiten gebaut. Außerdem entsteht eine zweigeschossige Tiefgarage mit rund 80 Stellplätzen. „Die Einheiten sind als Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen mit einer Größe von 40 bis 100 Quadratmeter Wohnfläche vorgesehen“ (....)


    Der Investor ist sehr naheliegend, weil die Realgrund AG schon in der Vergangenheit Immobilien entwickelte, baute und danach an den Bayer Pensionfond verkaufte.

    Eben eine Grundsatzfrage von naher Versorgung der Bevölkerung vs. Wirtschaftlichkeit mit dislozierten Standorten. Ich denke da ist eine grundsätzliche politische Entscheidung im Gesundheitswesen gefragt. Mit den selben Problemen kämpfen unzählige Landkreise und Klinikbetreiber deutschlandweit. Der Trend geht zu großen und sauteuren Zentralkliniken in den Kreisen. Ob das der richtige Weg ist bezweifle ich zumindest in Einzelfällen. Experte bin aber halt keiner!

    Das Gebäude sieht auf den ersten Blick ziemlich alt aus, wäre schade, wenn es abgebrochen würde. Sollte man besser genehmigen, dass aufgestockt werden darf, wenn es die Substanz zulässt.

    Du sagst es selbst. Die Bausubstanz ist alt und lohnt nicht zur wirtschaftlichen Sanierung. Ich kenne das Gebäude von innen und kann den Abriss nachvollziehen, zumal ein Vollgeschoss mehr kommt.

    Wenn man sich die Grundstücksbreite anschaut zwischen Abstellgleis und Fahrbahn Schillerstraße, liegt man unter 20 Metern. Nimmt man nun bei einer Bebauung an, dass ein Gehweg auf dieser Straßenseite angelegt wird, und die Bebauung nicht bis zum Rand des Bahngeländes gehen darf, kann man spekulieren aufgrund der Breite, ob die Stadt nicht fest mit einem Verlust der Bäume hier rechnet. Für den ZOB und den Steg wurden ja auch entsprechend Lücken geschlagen.

    So sehe ich es auch. Wirtschaftliches Bauen ist auf den wenigen Metern wohl kaum möglich und ein Gehweg ist unabdingbar. Schade für den Grünbestand!

    Da stimme ich zu, was die Bäume anbetrifft. Die Verwerfungen im Straßenuntergrund sind sicht- und spürbar, wenn man die Schillerstraße entlang fährt. Das sieht man auch an den Betoneinfassungen des Grünstreifens mit den Bäumen. Ich halte den Baumbestand für dringend erhaltenswürdig, befürchte aber auch, dass schon alleine bei der Sanierung der Schillerstraße mit notwendigen Kanal- und Leitungsarbeiten diese in der Mehrzahl nicht zu retten sind.

    Quelle: GMaps, Entfernungstool


    Ich würde es bereits als Gewinn empfinden für den Stadtgrundriss, wenn das von mir markierte Grundstück aus dem Bahngelände herausgelöst würde. Hier eine Bebauung würde den jetzt etwas zerfledderten Stadtraum einfassen. Dazu müssten auch nur kleinere Rückgebäude rückgebaut werden. Es wäre jedoch wohl kein besonders attraktiver Standort, höchstens vielleicht ein Bürokomplex(?), mit zwei Seiten Schienen, eine Seite Hauptverkehrsachse für Auto und Straßenbahn.

    Ich würde den Streifen mit dem ZOB West noch mitnehmen für eine Bebauung. Eine endgültige Lösung mit einem geteilten Umsteigepunkt ZOB darf es nicht geben. Dieses Grundstück konnte die Stadt ja schon erwerben und sollte mit deinem eingezeichneten Streifen zur Neuen Straße einer Randbebauung zugeführt werden. Dann wäre zumindest der Bereich zum Ehinger Tor baulich gefasst. Klar, was anderes als Büro-/Gewerbliche Nutzung wäre schwer denkbar wegen der Umgebung mit stark frequentierten Straßen und Bahngleisen, hätte aber einen lärmmindernden Mehrwert für die bestehenden Wohnquartiere.

    Ich würde daraus schließen, dass mit diesen Gleisarbwiten und dem neuen Funktionsgebäude die Bahn klar ihren Bedarf für die nächsten Jahre abgesteckt hat. Für eine Nutzung mit Parkhaus oder Verkauf an die Kommune kommen nur noch die Flächenstreifen zur Schillerstraße in Betracht.

    Wie alt sind deine Bilder. Vor etwa 2 Wochen war ein Schwerlastkran zu Gange und hat Betonfertigmodule (ähnlich wie Fertiggaragen) dort in Stellung gebracht, wo bei dir der dunkle (schwarze) Boden erkennbar ist. Ich schau mal am Mittwoch bin in der Ecke und versuch mal ein Bild zu schießen.

    Mir gefallen diese Klinkerfassaden generell sehr gut. Die Rettungswache sieht ja fast gleich aus wie das nagelneue Feuerwehrgerätehaus der Gemeinde Dornstadt. Muss mal schauen, ob da der selbe Architekt am Werk war.

    Wenn man die Wilhelmsburg dauerhaft, insbesondere für kulturelle und gastronomische Angebote, der Öffentlichkeit zugänglich machen will habe ich ein Mischpublikum. Das heißt, das Angebot ist nicht nur für den "Ulmer" gedacht sondern auch für die vielen Bewohner des Umlands. Genau dort hakt doch das ÖPNV-Angebot erheblich. Es macht doch ökologisch keinen Sinn, wenn diese Klientel aus dem Umland erst einmal mit dem Auto in City fahren, dort einen Parkplatz sucht, anschließend ein ÖPNV-Mittel (welches auch immer die Wilhelmsburg erschliessen wird) besteigt, um sich die Theateraufführung mit Dinner angedeihen zu lassen.


    Verkehrswende Hin oder Her aber das Auto bleibt ein gewichtiger Teil von Mobilität. Deshalb ist ein Parkhaus nicht nur für eine LGS (viele auswärtige Gäste) sondern auch für eine dauerhafte Nutzung wichtig. Für kleinere Firmen, Galerien, Werkstätten oder vielleicht auch musealen Nutzung bietet sich die Festung an. Gelingen wird die Reaktivierung für die Öffentlichkeit nur mit einem umfassenden (alle Mobilitätsformen einschliessenden!) Konzept.

    https://www.swp.de/suedwesten/…p-2021-09-23T12%3A47%3A49


    Leider ein SWP+ Artikel. Für alle ohne Abo kurz zusammenfasst.


    Merckle-Firmengruppe baut für rund 100 Millionen Euro im Science Park III

    Drei achtgeschossige Baukörper mit 35000 qm Nutzfläche für Büro, Labore und Werkstätten etc., entwickelt von immopact, einer Tochter der Merckle-Gruppe. Ein Drittel bereits vermietet . Der Entwurf stammt von MFP (Mühlich, Fink & Partner). Das Projekt firmiert unter den Namen "Universelle Ulm".