Beiträge von Wolfe

    Für ein Einzelprojekt ist der aufgerufene Betrag schon heftig, zumal ein Teil schon saniert oder neugebaut (Trakt zur Greifengasse) ist. Vergleicht man das mit den Kosten am Schulzentrum, welche auch sehr hoch sind aber drei Schulgebäude umfassen, stimme ich euch zu, dass ein Abriss/Neubau schon näher hätte untersucht gehört hätte. Wenn man an die immer noch vielen nicht sanierten Schulkomplexe am Eselsberg, Böfingen und Innenstadt denkt wird einem ob der Kosten fast Angst und Bange.=O

    Ist der 4. BA noch nicht verwirklicht? War zugegebenermaßen schon geraume Zeit nicht ganz da hinten um Eck der Kässbohrerstraße. Die anderen BA sind verwirklicht und befanden sich im Verkauf auf allen einschlägigen Immobilienplattformen.:/

    https://www.centro-hotels.de/de/standorte/ulm/ulm.html


    Wußte ich auch nicht, dass das Hotel Stern und der Neubau im Irrgängle zur Centro-Hotelgruppe gehören. Der Neubau hinter dem alten Stern firmiert als Centro Boutique 005 Hotel Ulm! Ob da ein Neubau in der Weststadt Sinn macht??:/=O


    Könnte ja nur das Grundstück im Anschluß des ehemaligen Netto-Geländes (ehemals Lackierbetrieb und Schreinerei) sein oder Abriss eines anderen? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, alles belegt!

    Jedem seine Meinumg. Meine ist es nicht! Und an meine Großeltern und auch Eltern, welche zur Machtergreifung geboren sind, habe ich nur gute Erinnerungen. Es waren rundum gute Menschen und das lasse ich mir von einer Generation, die meist den Geschichtsabschnitt nur aus der Schule, Bücher und maximal Erzählungen kennen, nicht kaputt machen. Ich habe den erwähnten Generationen viel zu verdanken und das ist zumindest für mich entscheidend. Das lässt vielleicht den Blick auf das Ganze etwas neutraler und nüchterner werden.

    Muss ich dann postmortem ein anderes Bild von meinen Großvätern haben, nur weil sie Teil der NS-Zeit, wie Millionen andere auch, waren? Oh Gott und einer hat als Soldat auch noch sein Leben gelassen!!?!


    Die Leute wollen mit dem Nihilieren von Namen und Monumenten aus der dunkelsten deutschen Zeit sich offenbar ein gutes Gewissen einreden, obwohl genau diese Auseinandersetzung Teil einer kritisch, mahnenden Erinnerung ist, welche von den Damen und Herren "political corectness" bei den Jahrestagen zur Befreiung der Konzentrationslager gefordert wurde. Dann macht das bitte aber nicht in dem alles aus.den Stadtbildern einfach streicht. Ich klinke mich hier aus.

    Leider noch keinen Onlineartikel gefunden aber in der Printausgabe der SWP vom 20.02.2020 hat der Ingenieursdienstleister das Projekt eines "Tech Campus" am Firmensitz von Engineering People angekündigt. Das weitläufige Gelände zwischen Hindenburgring/Söflinger Straße und Parlerstraße schreit geradezu nach einer besseren und dichteren Bebauung und Nutzung. Von Studenten der FH Biberach wurden Projektstudien erstellt, welche einen Campus mit rund 15.000 qm Bürofläche möglich machen. Ein erstes Bild ist auch abgedruckt und zeigt einen vielversprechenden Ansatz. Projektierze Kosten zwischen 20 und 30 Mio. Euro und nur mit Ankermieter und Partner realisierbar.


    Soweit das Projekt. Das Gelände einer dichteren Bebauung zuzuführen finde ich aber wirklich gut. Die LGS 2030 wird in diesem Zusammenhang auch genannt. Bin gespannt, ob aus den Visionen auch Projekte werden.

    Dem Wirtschaftsplan der UWS, welcher morgen im Hauptausschuss zur Genehmigung vorliegt, ist zu entnehmen, dass das Eckgrundstück Karlstraße/Syrlinstraße von der UWS bebaut wird. Entstehen sollen bis zur Fertistellung im Jahr 2022 27 Wohnungen, ebenso viele Stellplätze für eine Investitionssumme von 7 Mio. Euro.


    Einigen ist das inzwischen heruntergekommene Gebäude mit den zur Syrlinstraße liegenden Garagenbau noch als Sitz der ehemaligen Verkehrspolizei. Gut, dass der alte Kasten verschwindet. Insbesondere wenn man die gegenüberliegenden Neubauten sieht, wirkt es wie ein Relikt vergangener Tage.


    Nachzulesen im Bürgerinformationsystem der Stadt Ulm unter Sitzung des HA am 13.02.2020. Durchaus interessant, welche städtischen Gesellschaften und Eigenbetriebe ihr Geld wie und für was verplanen (Projektentwicklungsgesellschaft/PEG, Ulm-Messe etc.). Beispielsweise engagieren sich UWS und PEG beide sehr stark im Science Park!

    https://www.swp.de/suedwesten/…t-formen-an-43638861.html


    SSV Ulm 1846

    Neubau der Jahnhalle nimmt Formen an..


    Den Entwurf finde ich ganz gut. In Holzbauweise mit kleiner Tiefgarage mit 30 Plätzen, Gastronomie im EG und Dreifachsporthalle mit knapp 200 Platzen. Die Halle wird ebenerdig betreten und ein Stück ins Erdreich eingelassen. Ob das mit dem Kostenrahmen hinhaut? Ich habe meine Zweifel!


    Insgesamt aber überfällig, weil die Jahnhalle als auch die Gastronomie schon längst nicht mehr zeitgemäß sind. Wenn es dann auch noch mit der Fusion der beiden Tennisclubs /-abteilungen, was längst hätte geschehen müssen, klappt ist das eine tolle Sache.

    Und vor allem, warum müssen diese umfangreichen wasser- und naturschutzrechtlichen Gutachten und langwierigen Prüf-/Genehmigungsverfahren so durchgekaut werden, wenn ein 1:1 Bau entsteht. Ändert sich mit der Designerbrücke an selber Stelle etwas zur alten? Das muss doch schneller gehen.... Ich könnte es vielleicht ein bißchen verstehen, wenn der Ersatzbau an anderer Stelle entstehen würde oder der Umfang zur alten entscheidend vergrößert wird

    Laut meinen Info's kommt der Campus aber auf einem anderen als dem zunächst vorgesehenen Grundstück durch die Rückgabe einer Grundstücksoption eines anderen Bewerbers. Allerdings weiß ich noch nicht genau welches konkrete Baufeld für den Bau des Campus jetzt fix ist.

    Fünf Jahre bis zur Fertigstellung. Ich weiß nicht wie in Deutschland der Begriff von beschleunigten Verfahren definiert und umgesetzt wird. Das ist bei solch dringlichen Projekte, wo die innerstädtische Infrastruktur dran hängt und erhebliche Stabilitätsprobleme aktenkundig sind, einfach zu lange:(X(

    Ja der Spagat ist manchmal schwierig. Das Thema Bienen halte ich für insgesamt sinnvoll (bin selbst Unterstützer einer Initiative) aber im konkreten Fall reden wir von der Innenstadt. Insekten sind generell nicht gleich Nutztiere und von daher halte ich das Beleuchtungskonzept losgelöst von Begriffen wie "Lichtverschmutzung etc." für unabdingbar. Man muss Dominanzentscheidungen treffen und im konkreten Fall ist Sicherheitsgefühl und Schutz und Präsentation historischer Bausubstanz wichtiger. Das ist doch die Krux an der Sache, dass unsere Entscheidungsträger zu häufig keine derartigen Entscheidungen mehr treffen wollen, um es jedem und allem Recht zu machen. Das lähmt und dient nicht der Sache.

    Das ist doch mehr als ausreichend. Für den MIV ist eine Fahrbahnbreite von 5,50 Metern zuzüglich des Radfahrstreifens von 1,85 (sehr breit ausgelegt) und zuzüglich 1,5 Meter Schutzstreifen angelegt. Wo liegt das Problem. Anders wäre es, wenn der Schutzstreifen lediglich aufgezeichnet aber in der Gesamtfahrbahnbreite dem MIV zugerechnet wird. Eng ist so was an der Steinernen Brücke, wo der Schutzstreifen lediglich plakativ vorhanden ist!!!

    Lieber nicht! Egal wann ich in Halle, Leipzig, Dresden oder Magdeburg war - die Dinger sind hässlich, wenig umweltfreundlich und können gerne da bleiben, wo sie derzeit stehen bzw. großflächig abgerissen und durch zeitgemäße Neubauten ersetzt werden!

    Kolportierte 50 - 70 Mio. Euro Kostensind wahrlich kein Schnäppchen, da müssen kräftig Steinchen verkauft und die Werbetrommel gerührt werden. Bin ein großer Fan dieser Idee und des Einstein Science Centers aber ob das mit Investorwn, Spendern usw. hinhaut? Ich bin ehrlich gesagt skeptisch ob der genannten Kosten in der SWP (+Grundstück!!)=O8|