Beiträge von Wolfe

    Ich vermute, dass die damals geschlossenen Verträge nicht wasserdicht waren. Anders kann ich mir nicht erklären, dass ein Unternehmen machen kann was es will. Wären klare Klauseln verankert hätte man auch Zwangsmaßnahmen einleiten können. Und das alles nachdem der Steuerzahler einen zweistelligen Millionenbetrag .... äh für was eigentlich wirklich??? dem Fastfood Konzern in den Rachen geschoben hat (ja ich weiß McD hatte damals noch einen langfristigen Mietvertrag).

    Wenn ich an die Grabungen beim Bau der Neuen Mitte in Ulm denke zaubert es mir immer noch ein Lächeln ins Gesicht. Archäologen und Studenten die mit ihren Pinselchen und Zahnbürsten sowie filigranen Werkzeug, welche sich besser zur Nagelpflege eignen in der Baugrube saßen und Fuge für Fuge sowie Tongefäße vom Staub befreiten und jeden Quadratzentimeter freilegten. Das war kurzweilig und fast wie Kino. Von den Behelfsbrücken über der Baugrube konnte man diesem Schauspiel sehr gut folgen, man saß praktisch in der ersten Reihe. Am Ende wurde das Ganze zwar kartiert aber doch von den Liebherr-Baugeräten zusammengeschoben.

    Sie verdeutlicht dem Bürger die Abmessungen des Sanierungsgebietes. Kann man machen, muss man aber nicht. Ich denke die betroffenen Haus- und Grundstücksbesitzer sind informiert bzw. wurden gezielt von der Stadtverwaltung angeschrieben.


    Denke das ist ein Teil der transparenten Bürgerbeteiligung!

    Eigentlich sollte sich angesichts des Zustands des Gebäudes diese Frage gar nicht stellen. Die sollten froh sein, wenn ihnen Kommune und Investoren da etwas Modernes hinstellen. Na ja, Filetstück nennt sich das umgangssprachlich und das lässt sich dieses Staatsunternehmen eben zahlen. Leider! Ich weiß auch nicht, ob man derzeit Investoren dafür gewinnen könnte, denn die Stadt selbst kann es nicht stemmen bei kolportierten Kosten von 70 Mio. plus X für Bahnhof und Verlängerung der Passage.

    Sag ich schon lange, dass dieser Teil gesperrt gehört. Wer außer die Andiener von Geschäften muss da rein? Ich hätte diese Schleife schon lange zur Fußgängerzone gemacht aber dann bitte mittelfristig ohne das grobe Kopfsteinpflaster. Selbst mit flachen Herrenschuhen ist das eine Zumutung.

    Ja, in der Tät fände ich einen Neubau besser. Aus nem Ackergaul machste halt kein Rennpferd! Das Ding beheimatet auch bei mir große Erinnerungen an die Jugendzeit aber selbst mit großem Sanierungsaufwand ist das aus meiner Sicht brachliegendes Potential in dieser absoluten Top-Lage.

    Da sollten die Eigentümer gemeinsame Sache machen. Sinnvoll wäre nur eine Arrondierung der bisher komplizierten Grundstücksanteile in beiderseitigem Einvernehmen und dann ein Neubau, in der Höhe ausgerichtet an Hirsch-Apotheke und Eckgebäude Mode Reischmann. Geteilte Zugänge von Wengengasse und Hirschstraße, dann wäre das städtebaulich und von der Nutzung eine zukunftsfähige Immobilie und runde Sache.


    Aber klar, sehr schwierig solch komplizierte Grundstücksaufteilungen (teils mit Überlappung beim anderen Eigentümer) zu lösen.

    Ich könnte mir vorstellen, dass man eine konsequente Entzerrung des Parksuchverkehrs zwischen Nördlichem und Südlichem Dichterviertel erreichen will. Die Blau trennt verkehrstechnisch die beiden Bereichen komplett voneinander. Viele fuhren an der ESSO-Tankstelle ein, dann nach dem Gymnasium nach rechts in die Goethestraße und dann ging die Sucherei nach einem günstigen Parkplatz bis rüber zum Landratsamt los. Das will man ein Stück weit unterbinden. Nur so meine Gedanken als Ausfluß meiner Beobachtungen aus der Vergangenheit.

    Also ich saß heute vor der Printausgabe der SWP, habe die Bilder des Entwurfs auf mich wirken lassen und finde die fensterelose "Eiger-Nordwand" wirklich erdrückend und sagen wir mal nicht schon. Kann man die Fassaden durch Elemente nicht brechen um diese Wucht herauszunehmen ohne an dem wohl sehr gelungenen Innenleben nichts zu nehmen? Ich "fremdel" mit diesem Teil des Entwurfs, wo doch die nach Westen zeigende Gebäudeseite sehr ansprechend auf den Bildern ausschaut. Die schnuckeligen kleinen Giebel des zurückversetzten Baukörpers erinnern mit zwar an Industriedächer aus den 50er Jahren, kann aber eher damit leben. Der Preisträger hat die Vorgaben wohl perfekt umgesetzt, dann soll es so sein.


    Weiß eigentlich jemand zu welchen Zeiten man die Entwürfe im Theaterfoyer anschauen kann. Hab diesbezüglich nichts gefunden. Hätte morgen Außentermine mit ein wenig Luft;)^^

    Na ja, das kann ich nicht ganz glauben. Der Betreiber will nicht umziehen, um die Zahlungen einzustreichen, obwohl Objekt und geminderter Mietpreis ausgehandelt und fix sind? Also Stadt und DC haben die vertraglichen Vorausetzungen erfüllt aber Mc D. bzw. der Franchisenehmer hat keinen Bock in die neuen Räumlichkeiten umzuziehen. Ich denke das ist ein Gebahren und Arbeit für die Rechtsabteilungen. Für ein gedeihliches Vertragsverhältnis eher abträglich.

    https://m.augsburger-allgemein…eberzeugt-id57935456.html


    Leider nur ein Plus-Artikel der Augsburger Allgemeinen. Die SWP hat noch nichts veröffentlicht. Der Siegerentwurf kommt aus Berlin und löst, soweit man das erkennen kann, bei mir jetzt kein Hochgefühl und Begeisterung aus. Warum ein Giebelhaus quer zur Neutorstraße? Das ist anhand der vorhandenen Bebauung gegenüber und zum Bestand des Theaters überhaupt nicht angezeigt.


    Hoffe, dass zeitnah die Entwürfe besser präsentiert werden aber der erste Eindruck ist eher ernüchternd!

    Verstehe mich nicht falsch, genau darum finde ich die Idee von DimDim auch so interessant. Das EDC wäre eine super Nutzung, angereichert mit einem 4D-Kino und gastronomischenm Angebot wäre der Bau fast einer Rund-um-die-Uhr Nutzung zugeführt. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass Stadioninnenräume (Herzstück) schwer mehrfach zu nutzen sind, außer man baut solche Tempel, wo dann die exorbitant hohen Kosten gegenüberstehen. Ob sich so eine Arena rechnet oder tatsächlich ein Investor für Ulm finden läßt bezweifle ich. Dagegen könnte ich mir einen stratgegischen Partner des Fußballs als Investor für eine Arena am Rande eher vorstellen. Mit reinen Arenakosten von 35 - 45 Mio. muss man auch dort, je nach Größe und Ausstattung rechnen.

    https://www.handelszeitung.ch/…ll-arena-der-ahnungslosen


    Hier mal ein ganz allgemein auf die abgeschlossenen und geplanten Stadionprojekte der Schweiz abzielender Artikel. Erfolgreiche Konzepte sind eher in der Minderzahl. Wie ich da lesen konnte rückte auch Zürich von einer Multifunktionsarena mit Mantelbebauung ab und will eine reine Fußballarena errichten. Die aufgerufenen Preise sind schon teils aberwitzig. Ich muss da mal nochmals näher recherchieren. Ich habe in Erinnerung, dass bei den Schweizer Arenen häufig Die UBS, Credit Suisse oder die Einzelhandelskonzerne Coop und Migros involviert waren.


    Puquio Mit einer Nutzung wie in der antiquierten Olympiahalle hat das Konzept wenig zu tun. Selbst diese Halle ist heute nicht mehr entsprechend mehrfach nutzbar, weshalb im Olympiapark die Red Bull/SAP//Bayern-Arena oder wie sie auch endgültig heißen soll entsteht. Echte Multifunktionsarenen sind in "groß" die Veltins-Arena oder die Merkur-Arena in Düsseldorf mit verschliessbarem Dach und technisch mehrfach nutzbaren/wechselbaren Bodenkonstruktionen (Eisfläche, Rasen, Schwimmbecken etc.) In diesen Arenen könntest neben Konzerten auch andere Veranstaltungen in allen Größen durchführen. Baukosten nicht unter 200 Mio. Euro.


    Bleiben wir neben dem fehlenden Platz in der Innenstadt mal auf dem Boden. Vielleicht findet sich ja ein fußballaffiner Gönner, der den Ulmer Träumen Auftrieb gibt.


    Beim Ulmer Norden sehe ich die fehlende Anbindung mit einem funktionierenden ÖPNV als KO-Kriterium.


    Wie wäre es mit dem Gelände am Kaltwässerle?