Beiträge von Puquio

    Zitat

    In etwa vier Jahren soll es in einen Neubau auf dem Uni-Campus ziehen (wir berichteten). Beim Aufbau des künftigen KI-Instituts könnten somit Synergien berücksichtigt werden.

    Also tatsächlich ein DLR eigenes Institut und damit unter einem Dach mit der Quantentechnologie. Ist das nur meine Lesart oder heißt das, dass jetzt mindestens vier Jahre bis zum Umzug -außer angepasster Planungen für den Neubau- keine Arbeit aufgenommen wird?

    Du hast vermutlich recht, unter dem Dach des DLR sind es jetzt schon zwei Institute in Ulm einmal Institut für Quantentechnologien und einmal Institut für Technische Thermodynamik, das schon oben auf dem Eselsberg residiert, jedoch das DLR nur als Assoziationspartner aufführt zum vorstehenden Helmholtz-Institut das wiederum unter dem Dach der Universität Ulm und dem KIT steht und mit Batterieforschung befasst ist. Es ist also die Frage, ob es wieder eine Assoziation wird oder wie scheinbar das Quantentechnologieinstitut eine eigene Einrichtung. Danach richtet sich dann wohl der Standort. Der Artikel nennt keine Kooperation, ist aber natürlich an diesem Punkt auch sehr schmallippig.

    Du hast vermutlich recht, unter dem Dach des DLR sind es jetzt schon zwei Institute in Ulm einmal Institut für Quantentechnologien und einmal Institut für Technische Thermodynamik, das schon oben auf dem Eselsberg residiert, jedoch das DLR nur als Assoziationspartner aufführt zum vorstehenden Helmholtz-Institut das wiederum unter dem Dach der Universität Ulm und dem KIT steht und mit Batterieforschung befasst ist. Es ist also die Frage, ob es wieder eine Assoziation wird oder wie scheinbar das Quantentechnologieinstitut eine eigene Einrichtung. Danach richtet sich dann wohl der Standort. Der Artikel nennt keine Kooperation, ist aber natürlich an diesem Punkt auch sehr schmallippig.

    https://www.bahnprojekt-stuttg…tail/News/datum/20200922/


    Bin mal gespannt, wie sie das schaffen wollen... bisher 20 km bzw. 15 Kilometer geschafft. Es fehlen also noch ca. 85 Kilometer und das in einem guten Jahr? Für die 35 Kilometer haben sie ja schon ein Jahr gebraucht.

    In dem verlinkten Artikel geben sie ja sogar die durchschnittliche Leistung mit 1km pro Woche etwa an, sprich ich nehme an sie werden die Arbeitstrupps verdoppeln müssen.

    Die Belästigten wohnen dann wohl östlich der Memminger Straße? Das Autohaus stört dann eher nicht weil Autos und Werkstatt geräuschlos arbeiten?

    Die Beschwerden kamen recht intensiv aus der Franz-Mang-Straße scheinbar. Wenn man auf Google Kartendiensten schaut, sieht man auf dem offenen Feld Richtung dieser Straße eine weiße Aufreihung. Damit hat der Landwirt versucht sich etwas abzuschotten, das ist eine aufgetürmte Stohballenwand. Ich denke es ging jedoch auch um Geruchsbelästigungen neben Lärm. Aber schon lächerlich, dass Landwirtschaft heute offenbar nicht mehr nur im Abstand zum Ortsrand sondern nur noch fernab jeder Siedlung betrieben werden kann.

    Es gibt ein paar Updates zu einzelnen meiner vorgestellten Wohnungsbauprojekten in Illertissen, daher mache ich gleich einen Gesamtüberblick:


    Die städtischen Entwicklungsprojekte stecken noch in den Planungen. Es wurde also noch immer keine Erschließung beauftragt:

    "Die angedachten Baugebiete südlich der Franz-Mang-Straße sowie ehem. Baywa-/Bahnareal (Lorenz-Klotz-Straße)

    Befinden sich in der Planungsphase." (Quelle: https://www.illertissen.de/bauplaetze)


    Der Bebauungsplan wurde ja verzögert durch die Eidechsen auf dem Baywa Gelände. Diese Fangaktion war damals zu lesen kann bis 2020 gehen. Das Gebiet südlich der Franz-Mang-Straße ist sogar damit verknüpft, weil erst das Baywa Gelände priorisiert entwickelt wird. Auch wurde wegen der weiter unten hier vertieften Bauernhofproblematik eine Entwicklung verzögert. Gleichzeitig wurde die Wohnungsfläche drastisch reduziert, um der benachbarten Berufsschule Platz für Erweiterung einzuräumen. Ein möglicher Kindergarten wurde ebenso von der Wohnungsbaufläche herausgenommen.




    Beim Quartier am Mühlbach wird nun gerade dieser Teil Ecke Bach/Dietenheimerstraße errichtet:




    Bei den Vöhlingärten war nun der erste Spatenstich:

    Quelle: https://www.augsburger-allgeme…ingaerten-id58173971.html [IZ+]


    Das Gebiet soll recht gut angenommen sein und wird als "autofrei" vermarktet.

    Hier dazu die Baustellen-Webcam: https://baudoku.1000eyes.de/ca…C8E2982FE/responsive.html




    Bei den Innenstadtflächen West ist die Nachrichtenlage leider überraschend schlecht. Ich konnte nichts finden, und das obwohl mittlerweile der Bau in vollem Gange ist. Bilder muss ich nachreichen, habs nur beim vorbeifahren gesehen. Die Baufeldfreimachung ist schon weit vorangeschritten gewesen. Laut Bauantrag werden es 23 Wohnungen mit Tiefgarage, überbaut werden bisher drei eigenständige bebaute Gründstücke mitten im Zentrum. Daher soll es auch einen Fußweg für Jedermann zugänglich geben.




    Gegenüber vom Alpenweg wird Illertissen Süd erschlossen. Dies soll nach der Umsiedelung des Landwirts erfolgen. In der Nachbarschaft gab es immer wieder Streit über die Landwirtschaft wegen angeblicher Belästigungen. Ich halte das für relativ fragwürdig. Der Landwirt hat ja schon seinen Hof ausgesiedelt und wird nun weiter verdrängt.

    Jedenfalls ist da per Verkehrsgutachten vor wenigen Monaten die Erschließungsform beschlossen worden.

    Ich bin bei der Konstatierung des Zustands ganz auf Deiner Seite, aber bei den daraus zu ziehenden Konsequenzen habe ich Bauchschmerzen. Die Probleme eines Wasserkraftwerks sind im Allgemeinen doch folgende:

    Fließgeschwindigkeitsabbruch bis hin zu -umkehr

    Sediment wird behindert und legt sich teilweise in wichtige Kiesgründe

    Wanderrouten für Wassertiere sind versperrt und oder gefährlich und anstrengender

    Überflutungen des Auwaldes sind nur begrenzt möglich


    Dieser Kraftwerkstyp ermöglicht die meisten dieser Kritikpunkte besser zu handhaben. Im Gegensatz zu Deiner Präferenz wird das Flusswasser nicht noch ein weiteres Mal zwei geteilt -für Kraftwerk bzw. Naturverlauf- was Konsequenzen auf Fließgeschwindigkeit und Wassertemperatur hätte. Ein Kraftwerk, dass nur 50% des Wassers bekommt, produziert außerdem auch nur 50% Strom.

    Ich sehe auch nicht so ganz warum ein Kraftwerk einer Renaturierung die Möglichkeiten nimmt. Solange es keine starke Stauung hervorruft können doch im Vorlauf und Nachlauf genau jene Uferzonen errichtet werden. Die reduzierte Energie des Wassers schützt hier womöglich sogar vor weiterem Eingraben der Iller. Denn das Hauptptoblem ist ja eher der fehlende Platz für den Fluss und damit dass er sich so in die Tiefe gebohrt hat (Deine aufgzeigten Uferzonen). Die Renaturierungsmaßnahmen beinhalten zwar auch Grundwasseranhebung und damit Flussbettanhebung, doch ehrlich gesagt merke ich da in Vöhringen noch nicht wirklich etwas von. Wir haben einen Brunnen mit 8 m Tiefe schlagen müssen vor 5 Jahren (sind aber auch nicht nahe an der Aue), da hätte der Fluss also noch einen weiten Weg vor sich. Ist vielleicht ganz interessant, früher gab es im Illertal zahlreiche Quellen im Tal, durch die Vertiefung der Iller sind diese praktisch alle Trockengefallen und stattdessen tritt nur noch Grundwasser an den Haldenhängen aus.


    Es ist also nicht so geradeaus, dass hier nur entschieden wird, weil es dem Bauherrn nicht verboten werden konnte. Man kann nicht einfach alle Staustufen herausreißen und dann erwarten, dass das sich einspielt. Und Hochwasserschutz haben Wir allein schon durch den Kanal, dafür bräuchte es keine unbefestigten Ufer, da geht es hauptsächlich um Lebensraum und Grundwasser.

    In Augsburg war/ist der Umbau des Bahnhofs bzw. Die Unterführung der Straßenbahn auch ein Kosten-/Zeitdesaster.

    Das ist aber kein Infernal für Ulm. In Augsburg hat man ein Denkmalschutzgebäude zu untertunneln, dessen Sanierung, die neuen Zulaufstrecken und eine Untergrund-Tramstation, erstmalige Barrierefreiheit und Neugestaltung des gesamten Umfelds kommt da in einem Aufwasch. Ulm geht hier ja eher die Schritte nacheinander und damit kalkulierbarer.


    Hmm das mit den Fahrrädern ist zwar überlegenswert, andererseits gibt es über die Karlstraße und Neue Straße kapazitätsstarke Routen, sodass auch ein gemischt genutzter Tunnel am Bahnhof ausreichend sein könnte. Ich glaube nämlich nicht, dass die Bahn nen ganz neuen Tunnel gräbt, oder aber dass man so von der jetzigen Unterführung abkommen würde.


    Ein durchgängiger Tunnel am Bahnhof hätte so einige Vorteile. Man könnte sich diese Überdachungskonstruktionen über den Platz sparen, da es nur noch einer unbedeutenderen Zugangstreppe bedürfte, man könnte das angeschlossene Parkhaus auch für Fahrräder öffnen und spart womöglich auch eine Rampe auf Stadtseite oder könnte zusätzlich eine weitere nach Norden auf dem Bahnhofsplatz anbauen. Man hätte einen richtigen Platz wieder im Gegensatz zum jetzt geplanten dicht verplanten Raum vor dem Bahnhof.

    Weshalb willst Du keine Rolltreppen haben? Verstehe ich nicht und kann ich nicht nachvollziehen. Ein Neubau wird in absehbarer Zukunft nicht kommen und dann lieber eine Modernisierung als gar nichts.

    Naja was bringt eine Rolltreppe an nur einem Auf- oder Abgang wenn ich immer zwei Treppen habe um ans Ziel zu kommen? Gleichzeitig gilt für solche massiveren Neuinstallationen viele Jahre dann erstmal Veränderungsblockade. Finn schätzte den Unterschied an Bodenniveau auf zwei Meter, d.h. diese Teile wären auch nicht einfach ausbaubar und wieder einzusetzen bei Neubau. D.d. statt Deiner "absehbaren Zukunft", welche sich manchmal auch nur über die nächste Legislaturperiode erstrecken kann, hat man dann garantierte Verhältnisse für die nächsten 10 Jahre. Und das für so eine halbgare Sache. (Ja mich nervt das Kofferschleppen an der blöden Treppe trotzdem auch)


    Edit: das ist die Erklärung für meine Aussage, weil ich davon ausgehe, dass nur an der Haupttreppe Rolltreppen potentiell möglich sind. Zwar könnte man je eine Seitentreppe pro Bahnsteig mit einer Rolltreppe ersetzen, aber erstens wäre das meiner Schätzung der Breite nach dann nur mit einer Rolltreppe im Wechselrichtungsbetrieb möglich -wirklich nicht ideal. Und ich halte den Tunnel gerade weiter hinten für zu schmal, um die "Anlandezone" dort unterzubringen. Denke nur mal an München Pasing, was für riesen Dimensionen da nötig sind (auch nur für Aufzüge). Sprich eine runde Lösung wie Du eigentlich meinst ist meiner Meinung und Vorstellungskraft nach gar nicht machbar mit den jetzigen Dimensionen.

    Klar kenne ich auch die tollen Entwürfe für einen Citybahnhof, der sich über die Gleise schiebt.

    Guter Gedanke, das hatte ich etwas kleingeistig schon abgehakt, weil die Bahn so etwas eigentlich nicht mehr baut mit Ausnahmen in Berlin Hbf und Stuttgart Hbf. Beispiele sind der Münsteraner Hbf, der neue Hamburger Durchgangsbahnhof Diebsteich, der Hbf München, wo die alte Halle lieber erhalten wird, und geplante Bahnhöfe in Paderborn und Ingolstadt.


    Sehr kritisch sehe ich aber Investitionen in die Gleisunterführung. Wenn für Barrierefreiheit gesorgt werden soll, könnte das auf den Einbau von Aufzügen oder Rolltreppen hinauslaufen, was ja an sich auch wünschenswert ist.

    Das sehe ich auch so, wobei ich da ehrlich gesagt das bisher auch eher als Luftbuchung interpretiert habe, nämlich dass mit dem Steg und dessen Aufzügen ja die Barrierefreiheit "neu" hergestellt wurde. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Unterführung in der jetzigen Form weder Fahrstühle noch Rolltreppen aufnehmen kann - im Prinzip also glücklich, da so Dein nochmals ausgeführter Ersatzneubau deutlich wahrscheinlicher ist für die Zukunft. Nebenbei - interessante Feststellung bezüglich unterschiedlicher Bodenniveaus, kommt hoffentlich entsprechend auch an der Haupttreppe keine Rolltreppe nun :)


    Ich finde es auch als sehr vernünftig an auf Durchlässigkeit zu setzen und keine Borniertheit. Ausgburg hat ja jetzt auch für viel Geld so eine Verbindung geschlagen und da lockt noch nicht mal direkt daneben die Altstadt mit Haupteinkaufsstraße.


    Bezüglich der Bahntechnik wäre für mich die Frage, wurde Ulm schon digital umgestellt? Sonst wäre da die Gelegenheit alte Zöpfe zu trennen.

    Ich muss zugeben, ich bin von all diesen Initiativen eh etwas überfordert. Vom Wirtschaftskoordinator des Landkreises NU habe ich gehört, dass Cluster Föderung eh schon wieder nicht mehr en vogue ist und entsprechend die Töpfe für die bisherigen Initiativen leer, kaum neue Projekte das Ganze mit Leben füllen. Jetzt lese ich durch Dich Finn von "Hightech Agenda" für Augsburg und KI Innovationspark für BW. Ich will nicht unken, aber sind das Stohfeuer?

    Ich sag mal so, wenn die Bahnsteige wirklich komplett "erneuert" werden, also eben nicht nur der Belag, hat man schon etwas erreicht. In das Gebäude und die Unterführung sollte halt kein Euro versenkt werden. In Freising hat die Bahn unter einem anderen Programm genau so ein Verschönerungsprogramm gemacht für Bahnsteige und Unterführung, das wurde toll, aber da war eben die Substanz gut, namentlich die Dimensionen der Unteführung, die Bahnsteigüberdachungen.

    Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass die Feuerwehr beim aktuellen Container ihr Placet gegeben hat - sonst hätte man die Baugenehmigung nie erhalten.

    Ich sage ja nicht, dass das Provisorium ohne Plazet der Feuerwehr entstanden ist, aber die haben sicher Umstände wegen dem Klotz und ähnlich verhält es sich wenn die Straße voller Stühle, Buden und Bäume mittig und sonstigem Belebendem ist. Könnte mir das zumindest als Grund vorstellen warum das sonst noch nicht trotz finanzieller Attraktivität gemacht wurde.

    Auf Höhe Illertissen/Dietenheim wird nun das erste von insgesamt 8 geplanten neuen Wasserkraftwerken an der Iller errichtet. Es handelt sich dabei meiner Information nach um von der TU München entwickelte Schachtkraftwerke - eine Testanlage wurde bereits an der Loisach errichtet. Dazu hier ein kurzes Video, wie die Anlagen auch aussehen könnten und welche Vorzüge sie besitzen:



    Von der Baustelle gibt es noch keine Bilder, aber es wurde bereits der Uferweg einseitig zur Baustraße umgewidmet.


    Am Rande sei erwähnt, dass Vöhringen währenddessen plant seinen renaturierten Uferabschnitt attraktiver zu gestalten u.a. mit Hängebrücke und anderen Bauten.