Beiträge von Puquio

    Der K-Bahnhof war und ist der beste Bahnhof der Welt! Topmodern, schnelle Abfertigung und jeder Zug hat dort Verspätung wieder reinholen. Verstehe S21 überhaupt nicht 8o

    Ich glaube was gern missverstanden wird -auch weil die Politik aus rechtlichen Gründen das so provoziert- ist, dass diese Projekte keine Verkehrsprojekte im klassischen Sinn sind. Es geht zwar auch am Rande um effektivere Strukturen (weniger Material mehr Leistung), jedoch hauptsächlich geht es um eine effektivere heißt wirtschaftende Nutzung von Innenstadtflächen. Man sieht das in Altona, in München, in Stuttgart, selbst in Ulm, überall wird Gleisfläche zugunsten von Wohn-und Büroflächen zurückgebaut. Rechtlich darf die Infrastruktur jedoch nicht weniger leistungsfähig werden. Daher werden die Projekte teurer, weil mehr unter den Boden muss, mehr Durchgangsbahnhöfe sein müssen, einfach weil bei gleicher Leistungsfähigkeit weniger Fläche genutzt werden darf. Ist bis zu einem gewissen Grad sinnvoll, da Wir Unsere begrenzten Flächen natürlich maximal effektiv nutzen müssen. Die Folgen sind aber mangelnde Reziprozität und schwierigere Ausbauoptionen und genannte Kosten, welche sich mehrfach niederschlagen (limitiertes Gesamtbudget fürs Schienennetz). Also ein schmaler Grad.

    Die S-21 Gegner sind aber jetzt auch nicht gerade für Ihre realitätsnähe bekannt ^^ Die Kapazitätseinpässe sind sicherlich durch Baustellen bedingt, der alte Bahnhof war ja einer der pünktlichsten Bahnhöfe und noch wurde nichts komplett zurückgebaut.

    Klingt für mich so, als wäre der Baubürgermeister hauptsächlich von radikalen Eingriffen um das Ehinger Tor überzeugt. Und ich sehe ein bisschen auch warum. Nur da ist das Autobahnband ebenerdig ja schon durchbrochen. Da kann also kommunale Verkehrsentwicklung erst richtig angreifen. Bin gespannt, wie der Verkehr dann geleitet werden soll, können sich die Anlieger der Zinglerstraße auf jeden Fall schon mal gefasst machen.

    Mir gefallen alle Deine gemachten Aufnahmen auch sehr gut, danke. Man erkennt deutliche Ansätze bisschen Geld extra in die Hand zu nehmen für eine schöne Gestaltung, es hilft, dass die Baukörper nicht zu groß werden durften. Vergleiche ich es mit der Bebauung des Gartenschaugeländes in Neu-Ulm An der Carponiere, ist hier der Eindruck schon freundlicher. Vielleicht noch nicht perfekt heimelig oder atmosphärisch, aber mit etwas Grün und Lebendigkeit, wird es das vielleicht noch. Die kahle Wand ist doch kein Architekturfeature, sondern zum Anschluss des nächsten Gebäudekörpers und damit temporär?

    Und ich hätte gedacht, dass die Fläche in der Sedelhofgasse eine -B Lage ist ^^ Wenn der Laden sich da dauerhaft etabliert ist für mich zumindest der Willen erkennbar, die Gasse nicht als Hinterhof verkommen zu lassen. Der Eindruck momentan ist aber noch etwas deplaziert :D

    30 Mio. anstatt einer halben Milliarde... da kann sich die Ministerin die man beim Lügen erwischt hat für ihren Wahlkreis freuen.

    Zumal ich keine sehr vertrauenserweckenden Nachrichten gelesen habe zum Geschäftsgebahren von Nikola, das bekanntlich mit IVECO Wasserstoff-LKWs entwickeln will. Habe auch jüngst erfahren, dass die eh auf in Stuttgart bei Bosch entwickelndes Know-How zurückgreifen werden, also noch weniger Wasserstoff-Entwicklungpotential für Ulm.


    Die Hoffnung stirbt zuletzt

    Ich fürchte nur der Rechnungshof hat da keine Weisungsbefugnis, das müsste schon gerichtlich überprüft werden, ob das Vergabeverfahren korrekt war.

    Klingt für mich auch übertrieben oder sogar daneben, egal ob Abriss oder Teilabriss, es gibt eine neue, moderne Schule, die auch noch vom Landkreis voraussichtlich stärker mitfinanziert wird.

    Auch wenn Du es spaßig meinst mit dem Zoffen, es gibt handfeste Gründe den Norden(westen) des Kreises kritisch zu sehen. Es gibt ein starkes Verwaltungs- und Entwicklungsgefälle. Da hat Neu-Ulm mit seinem zuletzt offen ausgetragenen Egozentrismus viel Vertrauen zerstört. Es geht da auch nicht drum überregional bedingte Strukturänderungen zum Besten des ganzen Landkreises zu wandeln, wenn man sieht, dass unter in Kaufnahme eines Schadens anderer agiert wird. Stichworte: Neu-Ulm bekommt Klinik trotz bester Versorgungslage, entgegen der gewählten Strategie der Spezialisierung zwischen den Häusern werden dem Neu-Ulmer Haus immer mehr Abteilungen zugeschlagen. Das Illertisser Haus bleibt mit defizitären Abteilungen zurück. Mit Begründung der Unwirtschaftlichkeit wird der Laden abgewickelt, nach Jahren wo der ganze Landkreis für dieses Missmanagment blechen musste. Bürgerpetitionen werden ignoriert. Schaut man Verteilung der Kliniken überregional an, ist der Norden überversorgt, der Süden unterversorgt.

    Deswegen finde ich die pragmatische Idee von Team 2 auch sympathisch: Hinter dem Scholl-Gymnasium die verkehrsberuhigten, grünen Ehinger Anlagen, zwischen Ehinger Tor und Scholl-Gymnasium dafür ein robuster städtischer Raum.

    Interessant ist auch, dass das sich auch in Team 3 doppelt. Es gibt da also vielleicht eine generelle Präferenz hin zu einer Bebauung nach der LSG.







    Es blieben also zwei Abbiegespuren in die Zinglerstraße erhalten, freilich teilweise mit Doppelbelegung. Wenn auch noch die Gegenrichtung am Ehinger Tor zugelassen wird, dann schätze ich einfach mal aus dem hohlen Bauch heraus, dass es trotz angenommer Verkehrszunahme mit den Parkhäusern reichen könnte.

    Ist nicht mehr die Frage, ob die Zinglerstraße den Verkehr komplett aufnehmen kann? Sie ist deutlich enger als die Neue Straße und damit auch näher an den Wohnungen? Oder verstehe ich gerade nicht den Punkt?

    Ich erwarte nicht, dass das vernünftigerweise realisierbar ist. Abgesehen davon (und vom UC-Teilabriss...) ist der Entwurf an dieser Stelle eher vom baulichen als vom freiräumlichen gedacht, aber das finde ich ganz gut. Die Nachverdichtung am Scholl-Gymnasium kann einen urban gefassten Straßenraum produzieren, während das "LGS"-Band hinter dem Gymnasium über die Ehinger Anlagen zur Donau geführt wird. Schön pragmatisch.

    Die Bebauung des Bismarckplatzes wäre insofern für mich interessant, weil man zum einen das gegenüberliegende freistehende "Dreieck" einbinden würde und mit diesem die alte Bastionsform wiederherstellt, bei grünem Grabenband.

    Den Blaubeurer Ring mal außen vor gelassen, gefällt mir die Idee eines baulich besser eingefassten Stadteingangs ganz gut. Die komplette Überbauung des IKEA-Parkplatzes wird in dieser Form sicher nicht kommen und wäre auch gar nicht mal so wünschenswert - man muss realistisch bleiben, die Leute kommen mit Anhängern und Großraumtransportern und wollen ihre Möbel einladen. Vielleicht genügt dafür aber auch eine (sehr großzügig gefasste) Einladezone, während die äußeren Bereiche des Parkplatzes u.a. mit einem weiteren Parkhaus bebaut werden?

    Ich glaube der orangene Klotz wo Ikea dran steht soll genau so ein Parkhaus mit Ladezone sein. Man beachte den nahtlosen Anschluss an das bestehende Parkhaus.


    Ich würde tatsächlich auch Bahnpark Schillerrampe gerne so wie gegenüber im Dichterviertel bebaut sehen. Umgekehrt, wie ich ja schonmal sagte finde ich die Überplanung der funktionierenden Gewerbeflächen mit ihrer relativ niederigen Bebauung "vor den Toren der Stadt" nicht unbedingt erstrebenswert.

    Stellenweise ist die oberirdische Verkehrsführung achtspurig. Am südlichen Eingang, vor der Kreuzung mit der Zinglerstraße, stehen fünf Spuren aus einer Richtung bereit. Zusammen mit dem Westringtunnel kommt man da auf eine zweistellige Zahl von Spuren...

    Ich bin da vielleicht zu konformistisch, aber ich denke mir, die vielen Spuren sind nicht deswegen da, weil sie keinen wichtigen Zweck erfüllen. Dieser genannte Abschnitt ist für mich die Einfahrt in die Ulmer Innenstadt. Auch bedingt durch die erheblichen Parkhauserweiterungen wird diese Zugangsstelle eher an Verkehr zunehmen. Auch könnte man eher argumentieren die Einbahnstraßenregelung aufzulösen und allen Zufluss und Abfluss über das Ehinger Tor abzuwickeln, um das südlichere engere Straßennetz zu beruhigen. Gleiches gilt wahrscheinlich für das Blaubeurer Tor für Verkehre aus Norden kommend, das weiß ich nicht.

    Dass es Durchgangsverkehr gibt war unscharf formuliert von mir, da ich die ganze B10 Achse meinte. Trotzdem sind auch die oberirdischen Straßenabschnitte für mich Art Autobahnen wegen der Breite und Intensität des Verkehrsstromes.


    Und ich halte es nicht für eine Negation der Straße, wenn man die Frage aufwirft, ob die bestehende Organisation des Verkehrs die einzig wahre ist.

    Man negiert deren Funktionsweise, wenn man meint, dass die Aufenthaltsqualität sich ohne größere Maßnahmen so stark steigern lässt, dass man gerne daneben einen Kaffee trinken möchte. Das ist keineswegs eine Legitimierung das Hinterfragen der Verkehrssituation zu vernachlässigen. Im Gegenteil, es ist sogar genau das was ich meine, das Verkehrsproblem in seiner Dimension anzuerkennen. Meine Lösung war eben darauf fußend, dass es weder geeignete Alternativstrecken gibt, noch lokale bauliche Anpassungen möglich erscheinen, wie z.B. eine Eintiefung.


    Eine Kritik an dieser Betrachtung nehme ich vorweg: Dieser Abschnitt dient primär der innerörtlichen Erschließung, sekundär aber auch der regionalen, weil von hier die B 311 Richtung Erbach/Ehingen/Sigmaringen abzweigt. Allerdings befindet sich gerade nach langen Diskussionen die Querspange von der B 30 zur B 311 im Bau, mit der es für meine Begriffe vertretbar sein sollte, einen größeren Teil des betreffenden Durchgangsverkehrs über die B 30 zu leiten.

    Das ist ein interessanter Zusammenhang, den ich bisher übersehen habe. Da stimme ich voll zu, auch dazu dass damit der Bismarckplatz tatsächlich erheblich befreit werden könnte. Täte den Gebäuden am Platz sehr gut.

    Frage an alle: Seht ihr die Vorschläge in den Entwürfen zu den Eingriffen in die Verkehrsflächen der B 10/28 schon als zu weitgehend an?

    Meiner Meinung nach sind die Eingriffe zu weitgehend. Sie verneinen die Realität, dass es eben praktisch eine vierspurige Autobahn ist, die man nicht wie eine Dorfstraße einfach durchlässiger gestalten kann. Da hätte ich mir mehr praxistaugliches gewünscht. So kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass eine Baumbepflanzung dort ebenerdig Cafés neben der Fahrbahn aufpoppen lässt. Vielleicht heißt das auch umgekehrt, der Eingriff ist zu wenig tiefgreifend, aber eben nicht im Sinne von Negierung der Straße, sondern von wirksamen Maßnahmen.

    Dazu kommt der manchmal offensichtliche Drang die Flächen direkt zu verknüpfen, was eben z.B. zu angesprochenem Aufbrechen des Blaubeurer Rings führt. Das halte ich insofern für womöglich fehlgesteuert, weil eben nicht von der Verkehrsanforderung entworfen wird, sondern vom Anspruch eines bequemen Zugangs zum historischen Tor. Diesen Zwang der Verknüpfung der Gelände wäre in meinen Augen eben viel eleganter mit einer Seilbahn zu bewerkstelligen, da täte auch Niemandem dann eine Unterführung am Ring weh für Fußgänger und Radfahrer für die Nachnutzung des Seilbahnhaltes dort.


    Motzen kann jeder, jetzt aber auch Vorschläge: Ich finde die Erfordernis die Straße durchgängiger in der Querung zu machen eine spannende Grundannahme. Man denke an die analoge Symbolik der begrenzenden Festungswälle und der Durchgangsstraße. Beide haben gleichzeitig die Notwendigkeit zu erfüllen, gewisse Durchlässe zu schaffen, das bei der Festung mit aufwenigen Toranlagen inszeniert wurde. Warum spielt man nicht genau mit diesem Kontrast und verstärkt die gefühlte Trennung der Straße durch eine komplette Abschirmung, sei es durch früher angesprochene Hecken oder auch Einhausungen aus Rankenpflanzungen. Gleichzeitig inszeniert man die Durchgänge in besonderer Weise. Ich betone nochmal den Unterschied zu dem in meinem Verständnis vorliegenden Ansatz der Planungsteams: Deren Ansatz war, die trennende Wirkung durch großflächige Vereinheitlichung aufzulösen.

    Die neue Rathausmitte hat das Potential, mehr als eine schöne Insellösung zu sein – ein Kommentar [SWP+]


    Mehr Leben in der Stadt, das tut Vöhringen gut. Die Pläne für die Rathausmitte gehen in die richtige Richtung, findet Redakteur Stefan Czernin. Aber es braucht noch mehr.

    So wurde diskutiert, der vor dem Eychmüller Haus stattfindende Weihnachtsmarkt am Neubau stattfinden zu lassen (neuer Marktplatz?)

    Was kommt in die neue Mitte? [SWP+]

    Entwickler geben Ausblick aufs Großprojekt in Vöhringen. Wohnraum spielt eine wichtige Rolle, Einzelhandel nicht.

    Also ich muss ehrlich sagen ich bin verwirrt. Das sind doch jeweils ganz widersächliche Aussagen, die da veröffentlicht wurden? Entweder man möchte einen öffentlichen belebten Platz, der dann auch eher nicht nur Wohnhäuser umschließend beinhaltet oder man möchte eine Art Wohnoase, die aber eher ruhig und weniger Verkehrsflächen benötigt. Deine Frage Finn trifft es also auf den Kopf, der Entwurf ist irgendwie nicht Fisch nicht Fleisch und die Aussagen in der Presse untermauern das. Was mir auch auffällt, in der Planzeichnung steht ,,Außenbereich Cafés". Wird also nur Einzelhandel und Gastronomie abgegrenzt in der Aussage?


    Ich würde aufgrund der Indizien davon ausgehen, dass die Durchwegung dazu dient eine Platznutzung zu ermöglichen, z.B. für Weihnachtsmarktstände.

    Was soll das denn für ne Wohnung bitte sein, die 20€ /qm warm kostet in Weißenhorn? In den Sedelhöfen wird übrigens so ein Mietpreis und billiger verlangt.

    Größere Fläche heißt meist ja eher geringere Miete/qm. Aber es stimmt, auch in Illertissen finden sich im Moment kaum Bauplätze für Einfamilienhäuser. Finde trotzdem eine Petition irgendwie drüber.


    Ich finde die Aufstellung der Augsburger Allgmeinen ganz hilfreich, hier als Auszug:

    • 1. Neu-Ulm 58.978 (+ 271/+ 0,46 Prozent)
    • 2. Senden 22.529 (+ 193 / + 0,86 Prozent)
    • 3. Illertissen 17.482 (+9/+0,05 Prozent)
    • 4. Vöhringen 13.630 (+73/+ 0,54 Prozent);
    • 5. Weißenhorn 13.521 (+79/+ 0,59 Prozent)
    • 6. Elchingen 9543 (+106/+1,12 Prozent)
    • ...
    • 11. Buch 4024 (+28/+0,70 Prozent)
    • 12. Roggenburg 2758 (+69/+ 2,57 Prozent)
    • 14. Kellmünz 1421 (+15/+1,07 Prozent)
    • 15. Unterroth 1112 (+17/+1,55 Prozent)
    • 16. Osterberg 918 (-16/-1,71 Prozent)
    • ...

    Zur ganzen Liste: https://www.augsburger-allgeme…s-Neu-Ulm-id57612661.html


    Illertissen als drittgrößte Stadt fällt etwas aus der Reihe. Meine Vermutung sind eben nicht nur der hohe Preis bei limitiertem Angebot, wie scheinbar in Weißenhorn, sondern womöglich der im Vergleich zu 2018 durchschlagende Wegfall des eigentlichen Krankenhauses.

    Wegen ETCS: Man kann die Strecke von Ulm bis Merklingen auch erst einmal komplett ohne Signaltechnik betreiben, indem man sie im Ulmer Hbf als einen einzigen Block betrachtet. Dann kann halt nur ein einziger Zug einfahren, aber mehr braucht man ja für einen einfachen Pendelbetrieb auch gar nicht.

    Die Filstalbrücke liegt von Ulm aus gesehen hinter Merklingen, aber ich glaube ich hab Deinen Punkt verstanden.

    Man könnte sich auf dem Gebiet dem immer weiter an Bedeutung gewinnenden Immisionsschutz widmen. Wäre ein spannendes Thema im Bereich LGS. Mal ein blödes Beispiel, das aber die Realitätsnähe etwas anreist: Die Bundeswehr hat Tujahecken als effektive Sprengstoffschutzwälle z.B. bei Bombenanschlägen wissenschaftlich untersucht, besser als Beton btw.