Beiträge von cortauri

    Also eigentlich ist das "relativ" leicht umzusetzen. Nachdem die Strecke eingleisig ist, braucht es nur einen Bahnsteig auf der östlichen Seite. Platz wäre da. Dann entweder die vorhandenen Straßen und Wege etwas ausbauen (minimal) und gut ist.

    Richtig toll wäre aber eine Seilbahn, wir es in den Staaten, z.B. Orlando massenhaft zwischen den Hotels und den Parks gibt (Disney Skyliner). Damit könnte man sehr einfach die B16 überwinden und den Weg vom Bahnhof zum Legoland sehr luxuriös betrieben.


    Man könnte die Seilbahn sogar über den Park bis zum Legoland Resort verlängern. Aber das sind Investitionen die Legoland machen müsste. Vielleicht in Kooperation mit Günzburg. Die Stadt baut den Bahnhalt, der Rest kommt von Legoland.


    Was genau meinst du mit "Ulmer Science City"? Die Wissenschaftsstadt?

    Die Mieten sind halt in der Wissenschaftsstadt extrem hoch, darum ziehen da nur wenige hin und Neu-Ulm baut auch - wegen der HNU - massiv aus. Dazu haben Sie mit Bechtle auch ein Ankerunternehmen. Andere IT-Häuser haben sich in der Nähe auch angesiedelt und bestehen dort schon länger. Während Ulm eher Büroräume und Flächen für mittelständische und größere Unternehmen ermöglicht, sieht es bei Neu-Ulm eher so aus, dass hier mehr Start-ups entstehen. Spannend wird auch Leipheim sein, auch dort entwickelt sich viel im IT Bereich. Die Region Ulm entwickelt sich definitiv zu einer entscheidenden IT Kompetenz.

    Inspiriert hat mich hier übrigens ein altes Bild vom Tor:

    https://de.pinterest.com/pin/11540542786531115/

    Interessant, dass Noerpel da mal war.. wusste auch nicht, dass es da so dicht bebaut war. Schade eigentlich, dass es nur noch Straßen gibt...

    Bei dem Link habe ich noch ein altes Bild vom Augsburger Tor gefunden. Auch schade, dass hiervon auch gar nichts mehr zu sehen ist. Kann man das nicht wieder aufbauen?


    Augsburger Tor (Pinterest)

    Ganz happy bin ich aber mit der Verkehrsanbindung nicht.

    Hier wäre es sinnvoll mit Neu-Ulm, Nersingen und dem Landkreis in Gespräche zu gehen, denn es würde sich anbieten die Verkehrsanbindung zu optimieren.

    Steinheim ist halt Durchgangsort für alle aus Richtung Strass, Pfaffenhofen und teilweise auch aus Ecken bis zu Kissendorf oder Ichenhausen.

    Die Idee:

    - Umfahrung Steinheim Süd und Anbindung der einzelnen Ortsstraßen
    - Anbindung B10 via Straßer Weg (für die Leute von Strass kommend

    - blau = Kreisverkehr
    - grüner Ring (umbau von Kreisverkehr mit Bypass zu einem Anschluss (Über-/Unterführung)

    Möglichkeit 1:



    Möglichkeit 2:

    Gewerbegebiet wird erweitert.

    Der Nersinger Gemeinderat hat die Aufstellung des Bebauungsplans „Gewerbegebiet an der A7 – Süd“ sowie die Änderung des Flächennutzungsplans im Parallelverfahren beschlossen. Damit wird die Ansiedlung der Firma Ginger, Cordes & Graefe ermöglicht, die in Nersingen einen Verwaltungs- und Vertriebsstandort errichten will. Geplant sind ein 30.000 m² großes Lager, ein Bürogebäude und die Schaffung von 200–250 Arbeitsplätzen, vorwiegend aus der Region. Der Standort soll als zentrale Basis für Bayern und Baden-Württemberg dienen. Die Firma verfolgt ein Nachhaltigkeitskonzept und plant weiteres Wachstum. Die baurechtlichen Verfahren dauern voraussichtlich ein bis eineinhalb Jahre, danach soll der Bau zügig beginnen.

    Geplant ist die Erweiterung südlicher der Ulmer Straße.



    Details unter:

    Ein neues Gewerbegebiet entsteht an der A7 bei Nersingen (Paywall)
    Gebäudetechnik-Händler will in Nersingen kräftig investieren

    Es ist wunderbar zu sehen, wie schnell die Baustelle auch bei widrigen Bedingungen voranschreitet.


    Beste Baustellenunterhaltung auch immer, wenn jemand beispielsweise verkehrt rum in die Cartoffel einfährt wie der schwarze Wagen am unteren Bildrand...


    Wie blöd muss man sein, oder?

    Ich meine Schilder lesen sollte man können :/

    Wahrscheinlich hat er das Kreisverkehrsschild falsch interpretiert und den linken oben Pfeil in dem Schild als " nur links" fahren "gesehen".

    Man muss aber ehrlicherweise sagen, dass 3,75% ganz nett sind, aber nicht wirklich überragend. Das ist eher was für Anleger die 500 bis 10.000 € investieren wollen. Für Leute mit mehr Geld zum Anlegen rentieren sich da eher andere Anleihen, die bis zu 8% bringen. Oder man nimmt Staatsanleihen von europäischen Ländern (z.B. Frankreich oder Belgien, die über 4% bringen).


    Ich sehe das ganze eher als Bindung und lokal einfach Investition für Personen mit kleinem bis mittleren Einkommen.


    Aber gut, dass die SWU sowas überhaupt macht. Sowas könnte die Stadt oder Firmen durchaus auch mal machen.

    Wäre ich da als Kunde der Stadtwerke Blaustein eigentlich auch berechtigt gewesen?

    Nicht als Vorzugsberechtigter. Das galt nur für SWU Mitarbeiter/innen und Kunden mit den Stromtarifen SWU NaturStrom, SWU RegionalStrom, SWU Strom Grundversorgung. Danach kommen als Zeichnungsberechtigte aus Ulm/Neu-Ulm und einem Radius von 50km. Da wärst du dabei gewesen. Aber soweit ist es gar nicht gekommen.

    Die SWU musste mindestens 6000 Personen finden, die zeichnen (jeder 500 € Mindestsumme). Wahrscheinlich war es weniger als die Hälfte.

    Weniger Autos, mehr Sicherheit: 16-jähriger Schüler erstellt ein Verkehrskonzept fürs Ulmer Zentrum


    Interessante Ideen. Ein Presseartikel gibt es in der Augsburger Allgemeine.


    Das Konzept findet man hier.


    Die Kernpunkte:


    1. Umgestaltung der ÖPNV-Haltestelle „Justizgebäude"

    - Rückbau von Kfz-Fahrstreifen

    - Verbreiterung der Bahnsteige

    - Neue Querungsstellen & Tempo-20-Zone

    - Grünflächen und Klimapuffer


    2. Kfz-Durchfahrtsverbot und Anliegerregelung im Neustadtquartier

    - Geltungsbereich Kfz Durchfahrtsverbot (Anlieger frei)

    - Einbahnstraßen mit Radfreigabe

    Für mich ein Mix aus damals modernen 90ziger Baustil mit Industrieakzenten. Gefällt vielleicht kurzfristig.


    Farblos und dominant, passt leider nicht in die Umgebung rein, außer zur Tankstelle.


    Erinnert mich an die Fassade der Uni Augsburg, wobei die nicht so hoch und wenigstens Farbe hat.

    Sehe ich das richtig, dass man dann extra eine Brücke für die Bleichstraße bauen muss, die über die Aue führt? Ist ja jetzt auch nicht ganz günstig und unterteilt die Aue auch unschön.

    Die Frage wäre doch, ob die Bleichstraße mit der B10 wirklich verbunden werden müsste?

    Oder reicht eventuell eine Anbindung des Dichterviertel über die Schillerstraße (aus Süden und Norden)?

    Ich bin kein Vermieter, aber ich kann mir vorstellen, dass der ein oder andere Eigentümer von Wohnungen oder Häusern eventuell nicht finanziell in der Lage ist, diese Immobilien nach dem aktuellen Stand der Technik zu sanieren. Da ist es einfach schwierig ab einem gewissen Alter einen Kredit zu bekommen. Ist aber meine reine Vermutung. Bei Altbauten und im Bereich Denkmalschutz, ist der Aufwand halt extrem hoch und die fertigen Wohnungen haben dann auch eine entsprechende miete, die dann viele gar nicht zahlen können.

    Eine wirkliche Lösung dafür habe ich auch nicht. Und einfach verkaufen ist jetzt auch nicht immer die passende Lösung, denn die Gefahr ist groß, dass Immobilienkonzerne dann zuschlagen. Idealerweise müsste es eine Art Beteiligungsgesellschaft sein, eventuell auch unter städtischer Aufsicht, bei dem Bürger investieren können (keine Gesellschaften...)

    Zu diesem Thema Mietnomadentum:


    Mietnomaden sind ein Problem und ein hohes finanzielles Risiko für Vermieter, jedoch gibt es hier verschiedene Möglichkeiten, sich davor zu schützen. Sei es eine eigene Mietnomadenversicherung, die sowohl den Mietausfall, aber auch Reparatur, etc. und teilweise Rechtsschutz bietet. Wobei es rechtlich relativ klar geregelt ist. Nach 2 fälligen Monatsmieten, kann man als Vermieter fristlos kündigen und eine Räumungsklage einreichen und im Erfolgsfall eine Zwangsräumung durchsetzen. Das Problem der Mietnomaden wurde durch eine Gesetzänderung 2013 soweit geändert, dass ein Vermieter nun deutlich schneller gegen Mietnomaden vorgehen kann und Räumungsklagen bevorzugt durch das Gericht behandelt werden. Auch kann der Mieter verpflichtet werden, während des Klageprozesses Sicherheiten für die Miete zu hinterlegen. Erfolgt dies nicht, dann wird die Klage/Räumung beschleunigt. Insoweit sehe ich das Problem nicht mehr wirklich.