Beiträge von cortauri

    Ich finde das zeigt sehr schön, dass man in Neu-Ulm zu den Großen schaut. Ich kenne viele Städte der Größe Neu-Ulms (und größer!), wo es gerade mal für die Bahn solche digitalen Schilder gibt. Oder irre ich mich da? Wäre ja ein gutes Zeichen für eine Doppelstadt über die Grenzen hinweg.

    Das Problem in Neu-Ulm war ja bisher, dass die eingesetzten Busse (außer der der SWU) ihren Standort nicht übermittelt haben. Das hat aber etwas mit dem Thema ÖPNV gesteuert durch den Landkreis zu tun. Da hat es Ulm einfach leichter, so etwas umzusetzen.

    Schwach ist, dass die SWU zwar eine Internetseite mit den Echtzeitdaten hat https://echtzeit.swu.de/, jedoch von der Politik nichts spürbares gemacht wird, die Anzeige für alle Linien aufzuführen. Denn nicht an jeder haltestelle, braucht man unbedingt eine nicht gerade günstige Anzeige (Strom-, Internetanschluss,...). Hier würde eine gute App auch Abhilfe schaffen.


    Dort wo übrigens die SWU Linien fahren, gibt es in Neu-Ulm solche Anzeiger (z.B. Rathaus Neu-Ulm). Andere Städte mit ähnlichen Einwohnerzahlen, wie z.B. Offenburg, Friedrichshafen oder Göppingen, haben solche Systeme auch oder teilweise. Also jetzt nichts besonderes für Neu-Ulm.

    Na ja, die Parkplätze im neuen Parkhaus im ersten Stockwerk sind mittlerweile ganz gut gefüllt. Zumal dort auch die Ladestationen sind.

    Aufgrund des Zuges kann es nur Thalfingen oder Unter- oder Oberelchingen sein. Auf der Augsburger Strecke fahren keine gelb/weißen BW Züge. Da es 2-gleisig ist, fällt Oberelchingen raus.

    Ich glaube es ist Unterelchingen, da kein Bahnhofsgebäude zu sehen ist.

    Was ist aber mit dem Verkehr der von Ulm nach Neu-Ulm (Innenstadt) möchte, der müsste ja bis zur Europastrasse und dann durch die Memmingerstr,... ich weiß nicht, ob dass so sinnvoll ist.


    Alternativ durch die Ulmer Innenstadt über Herdbrücke oder Gänstorbrücke, auch nicht ideal.


    Da würde ich eher die Ringstraße reduzieren (also 1-spurig + 1 spur für Straßenbahn und eher einen Vollanschluss bauen), müsste platztechnische funktionieren.


    Das ist der größte Kritikpunkt an Czisch - leider hat sich da sehr wenig getan.

    Alle größeren Projekte in die Richtung wurden vor seiner Zeit angestossen.

    Meiner Meinung hat man sich da mit mit exotischen Projekten wie "Seilbahn" etwas verzettelt. Mir fehlt für Ulm ein Zukunftsplan für die Mobilität und zwar für die nächsten 5-25 Jahre.

    - S-Bahn
    - Straßenbahn
    - Fahrradtrassen / Fahrradschnellwege
    - Reduzierung MIV, z.B. Park & Ride, mehr Fussgängerzonen oder Fahrradstraßen,...

    Also Variante 1 bringt nur etwas, wenn diese strecke auch für eine Verlängerung nach Wiblingen genutzt wird. Das schließe ich aber mittlerweile aus, auch weil der Illerbereich jetzt zum Naturwald erklärt wurde. Man könnte sich zwar irgendwie durchmogeln, aber eine schnelle Verbindung wird es nicht sein. Es macht viel mehr sinn Wiblingen über das Donautal oder Wiblinger str. mit einer Straßenbahn anzubinden.


    Bei Variante 1 ist doch die Schnelligkeit zur Endhaltestelle eher peripher wichtig. Was bringt es einem schnell an der Endhaltstelle sein zu können, muss dann aber viel zu Fuss laufen.


    Das größte Problem und damit auch den größten Zeitverlust, ist der Bereich ZOB - Allgäuer Ring. Wenn die Straßenbahn hier die Straßenführung nutzen muss, dann gute Nacht.


    rot = eine geplante Variante

    blau = mein Vorschlag, entweder als Brücke für die Straßenbahn oder als Ampelkreuzung über die Ringstr.


    Ich glaube nicht das Kaufhäuser überlebensfähig sind. Wie schon gesagt sit die meiste Kundschaft Laufkundschaft, Personen, die irgendwelche Paypall Punkte gezielt einlösen oder Personen, die dringend etwas brauchen, auf das Sie nicht warten können.


    Selbst Müller hat das Problem erkannt und Abt geschlossen, das große Müllergeschäft in der Hirschstraße überlebt doch nur, weil es die Spielabteilung und das übliche Kosmetikgedöns hat. Wegen Teller, Gläser und Kochgeschirr geht man doch zum Müller.

    Das einzige was schade bei Galeria ist, wenn die Spielzeugabteilung dann nicht mehr existiert. Hier gab es neben Müller noch gute Auswahl.


    Ansonsten kauft man heute doch alles im Internet. Wieso soll ich extra in die Stadt fahren, 3-6 Euro Parkgebühr bezahlen und viel Zeit opfern, wenn ich im Internet ein viel besseren Preisvergleich habe, mir videos und Bewertungen anschauen kann...

    Das führt mich aber auch zu dem Thema langfristige Entwicklung von Innenstädten. Wie wird sich die Ladenwelt verändern. Überleben werden doch nur solche Geschäfte, die sehr hohe Gewinnmargen erzielen können, also Bekleidungsgeschäfte und hochspezialisierte Fachgeschäfte. Fazit wird eine Verlagerung von Geschäften in Außenbezirke sein, die sich eventuell zu Shoppingzonen, Malls zusammen ansiedeln. Und mit Mall meine ich kein Blautalcenter, sondern relativ schlicht. Nur so können Sie ihre Fixkosten massiv reduzieren. Quasi das amerikanische System der vielen Outlets oder Outlet Zone, ähnlich wie es Senden macht. Wenn ich mir die Innenstädte in USA anschaue, LA, San Diego oder Atlanta, dann gibt es dort neben Hochhäusern und Büros keine echten großen Geschäfte. Dort gibt es Bars, Restaurants und kleine Shops... So wird es auch irgendwann auch bei uns aussehen.

    So schwierig ist die Topologie jetzt auch nicht. Hier geht es halt vor allem um Grund. Das macht es teuer und ich denke so mancher Bauer will nicht verkaufen.




    Man könnte aber die Kosten und den Flächenverbrauch reduzieren, wenn diese 2 Brücken gar nicht mehr gebaut werden.



    Dann könnte es eventuell so aussehen. Verlegung des Feldweges Richtung Osten, mit einer einzigen kleineren Unterführung (blau). Reduzierung Flächenverbrauch durch direktere Linienführung. Reduzierung der Brücke über B10, da nicht 2-spurig + Abbiegespur notwendig wäre. 1-spurig + 1 spur für Auf-und Abfahrt. Grün markiert wäre neues Ackerland bzw. Bewaldung. Un ddie momentan 2-spurige Auffahrt von Uni auf die B10 Süd, könnte auch nur noch einspurig ausgeführt werden. (schwarz)


    Jupp, auch so ein verkorkste Lösung. Ich würde dringend ein echtes Kleeblatt an der B10 bauen. Damit wird die Abfahrt/Kreuzung bei Jungingen entlastet. Auch ist es dann die Anbindung Industriegebiet Jungingen deutlich besser. ich würde aber kein Kreisverkehr, sondern die Abfahrt B10 Richtung Jungingen Industriegebiet als 2-spruige Strecke bauen, wobei die rechte Spur ein verlängerter Auffahrtstreifen wäre. Die stelle ist jetzt ja auch schon sehr kritisch.



    Wichtig und eigentlich nicht besonders aufwändig wäre ein Bypass an Kreisverkehr Böfingen. Das ist im Berufsverkehr ein extremes Nadelöhr und zieht sich bis nach Seligweiler.


    Also wenn wirklich die Spange kommt, dann glaube ich nicht, dass es ein Vollanschluss beim Breitenhof werden würde. Wieso sollte man eine Abfahrt von der spange kommend Richtung Neu-Ulm bauen? Das würde extrem viel Platz brauchen und eine Unterfahrung der B10 teuer machen. Hierzu können die Fahrzeuge entweder dann am Anschluss Reutierstr. oder an der abfahrt Finningen (wenden) nutzen.


    Anbei ein möglicher Umbau mit wenig Platzverbrauch.



    Ein Weiterbau/Ausbau von AS Nersingen nach Leipheim, schließe ich definitiv aus. Davor wird die A7 bis Kreuz Elchingen lieber 3-spurig ausgebaut. Und ehrlich, diese "Abkürzung" braucht niemand. Der 3-spurige Ausbau kommt, wenn dann sowieso erst, wenn die Donaubrücke ersetzt werden muss. Dazu gibt es Probleme bei Leibi. Hier vermute ich eher auf eine Einhausung der Autobahn. Da das alles extrem teuer wird, wird das noch viele Jahrzehnte so bleiben. Und mal schauen, was dann überhaupt mit dem Verkehr passiert ist.

    Für mich stellt sich immer noch die Frage bezüglich einer Straßenbahn die ja dort (Gänstorbrücke) gefordert wird. Wo soll die denn hin? also welche Bereiche soll sie erschließen? mir fehlt hier eigentlich mal eine Planung oder beruft man sich noch auf den alten 5-Linien-Konzept?


    Da war aber auf der Gänstorbrücke gar keine Linie vorgesehen. mir fällt auch nach ein bisschen Spielplanung nicht ein, welche Linie man da bauen könnte.


    Ich fand das ich eigentlich ruhig geblieben bin, wenn nicht dann sorry... Aber ich wollte eigentlich eine offene Diskussion starten.


    Prinzipiell bin ich für eine massiven Ausbau von ÖPNV, denn erst dann kann man auch anfangen Straßen in der Innenstadt zu Fussgängerzonen etc umzugestalten. Wobei am Beispiel Berlin sieht man ja, das selbst das nicht so leicht ist (-> Friedrichsstraße)


    Um aber den existierenden Verkehr wegzubekommen, bedarf es nicht nur irgendwelche Buslinien oder eine Straßenbahn nach Ludwigsfeld, da braucht es dichte Takte, schnelle Verkehrsmittel. Ich muss mindestens genauso von Ludwigsfeld ins Donautal, Wissenschaftsstadt oder in die Innenstadt kommen, wie mit dem Auto. Und das erreicht man nur durch eine S-Bahn, Straßenbahnen auf getrennten Strecken und optimal noch eine Ringbahn. Ein Prozess der nicht mal so in 5 oder 10 Jahren umgesetzt werden wird und kann, sondern was Jahrzehnte dauert. Selbst München, was seit bald 50 Jahren eine U-Bahn hat kriegt sein Pendleraufkommen per Auto nicht weg.

    Wow, was für eine sachliche Diskussion. Da ist jemand wohl direkt betroffen, oder?


    Die genauen Details findet man hier: https://www.bvwp-projekte.de/s…G010-BY/B010-G010-BY.html


    Dort im Bundesverkehrswegeplan 2030 wird im Bereich Ludwigsfeld auch von einem Tunnel gesprochen. Auch sieht man hier deutlich die Be- und Entlastungen der Europastraße und Memminger Str.

    Allein die Aussage "Das Zupflastern von Landschaft ist eben nicht sachlich" qualifiziert nicht für eine sachliche, ergebnisoffene Diskussion. Mal abgesehen, dass die betroffene Landschaft keine schutzwürdige Landschaft, wie das Pfuhler Ried ist.

    Und hier geht es nicht um Zeitoptimierung für Pendler, sondern um Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität. Wir können es natürlich bleiben lassen, dann sollte man den Straßenbau einstellen, keine neuen Wohn- und Gewerbegebiete mehr erschließen, sondern aus dem Bestand leben. kann man machen,, geht auch für eine gewisse Zeit auch gut.

    Ich hatte die Spange auch als Option oben angedeutet, die Alternative wäre besserer ÖPNV, aber ohh da muss man ja auch bauen und Landschaft "zupflastern". Oder will man die Busse in den selben Stau stecken, denn die Autos und LKWs schon verursachen?

    Kommen wir wieder zur Diskussion, die ich gerade in Steinheim, Pfuhl und Straß erlebe... ICE Neubaustrecke .... Umweltschutz muss sein oder anders gesagt "bauen könnt ihr ja, aber nicht bei mir".

    Was wollt ihr alle eigentlich? Ist der Egoismus mittlerweile das alleine Lebensziel geworden? Geht es nicht darum, die Lebenssituation zu verbessern?


    [Blockierte Grafik: https://www.bvwp-projekte.de/strasse/karten//Karte1/DIN_A4/png_120dpi//Karte1_B010-G010-BY.png]

    Sehe ich komplett anders.

    Jedoch bedarf es hier einen größeren Tunnel oder Deckelung. Anders wird man es nicht durchbekommen.


    Was sind dir Vorteile:


    - bessere Anbindung Ludwigsfeld und Wiley (Entlastung Memminger Str. im Wiley durch Durchgangsverkehr)

    - Entlastung Schwaighofen durch Durchgangs- und Schwerlastverkehr

    - Entlastung Europastraße

    - Durchgangsverkehr B30 / A7 / A8 Ost aus dem Stadtgebiet


    Deine Punkte:


    a - die Wiley-Siedlung

    Durch Tunnel/Einhausung vom Lärm geschützt / Entlastung Memminger Str.


    b - eine neues Wohngebiet östlich Ludwigsfeld

    siehe Antwort A


    c - westlich Ludwigsfeld bauen wir gerade die Erschließung für ein neues Wohngebiet.


    soll durch Gebäude von Conti lärmschutztechnisch sowieso abgeblockt werden


    Wie ich schon vor Jahren vermutet habe und meine Besorgnis auch Richtung Stadt und Landtag geschickt habe, hat sich jetzt bestätigt. Durch den Ausbau der B10 zwischen Breitenhof und A7 zu einer 4-spurigen Straße, wurde der Stau jetzt in die Stadt gebracht.

    Es ist eindeutig zu beobachten, dass es auf der Europastraße jetzt zum Stau kommt und schon die ersten Unfälle am Stauende gibt. Meiner Meinung nach wird die Situation schlimmer werden, als besser.

    Für mich gibt es nur folgende Lösungsmöglichkeiten:

    Kurzfristig zur Verhinderung von Unfällen:
    - Installation von Blitzeranlagen am Ende der Ausbaustrecke der B10 (Breitenhof)
    - automatische Abstandsmessungen mit Blitzer auf der Europastraße

    Langfristig:
    - Bau der Ludwigsfelder Spange (Verhindert aber nicht die Stausituation auf der B28)
    - Ausbau ÖPNV zur Entlastung der B28 (hier muss dringend der Quell-und Zielverkehr besser ermittelt werden)
    - Maßnahmen zur Umleitung des Durchgangsverkehrs A7/A8

    Für mich ein Schandfleck an der Stelle, genauso wie der Augsburger Torplatz. Von Platz kann man nicht wirklich reden, eher eine Verschwendung von viel Raum durch Asphalt.


    Dort wird sich aber erst was tun, wenn hier jemals eine Straßenbahn von Ulm kommen sollte...

    Ich hielte einen kompletten zweispurigen Ausbau und Elektrifizierung im Hinblick auf einen weitern Brennerzulauf für den Güterverkehr schon für sinnvoll, auch wenn das für den reinen SPFV und die Regiö-S-Bahn überdimensioniert erscheint.

    Bravo! Genau meine Meinung. Eigentlich muss dann auch der Lückenschluss Würzburg - Ulm kommen.


    Aber wenn man sich Ulm - Augsburg und die Diskussionen anschaut, wird es das nie geben. Besonders, weil Ulm - Memmingen als Neubaustrecke gebaut werden müsste. Räumlich ist kein Platz in den ganzen Ortschaften, wie Illertissen, Bellenberg oder Vöhringen.

    Ja die Firmenwagen... (sind auch nicht 100% gratis), aber das Thema wird sicherlich auch noch in einigen Jahren vorbei sein. Da es dann nur noch Elektroautos geben wird und die Unternehmen bereits jetzt schon was das Thema "laden" betrifft andere Bedingungen machen. So kenne ich viele Firmen, die e-Autos nur erlauben, wenn der Unternehmensstandort eine Ladestation hat und man selber Privat eine Lademöglichkeit (Wallbox) hat. Dann gibt es keine Erstattung der Stromkosten für zu Hause, sondern nur Pauschalen, z.B. 30 Euro im Monat.


    Übrigens, liegen die "Tankkosten" bei obrigen Beispiel mit einem Skoda Enyaq mit 0,3 €/kWh bei 160 €/Monat, also 320 Euro günstiger als bei Benziner oder Diesel und aufs Jahr gesehen eine Ersparnis von 3.840 € (ganz grob). Gerade für Pendler mit solchen Entfernung rechnet sich ein eAuto definitiv als ein Diesel oder Benziner, trotz dem Mehrpreises für eAutos.


    Wer dann noch eine große PV-Anlage besitzt und in der Woche 1 bis 2 HomeOffice Tage pro Woche machen kann, fährt sogar mehr oder weniger gratis (ohne Kosten Versicherung, Reparatur,...) .