Beiträge von cortauri

    Langfristig ist es wahrscheinlich günstig zu elektrifizieren, als auf Wasserstoff zu setzen. Oder auf Akkubetrieb. Dann ziehen die Loks halt nen Tender mit Akkus hinter sich her und tauschen den Tender dann gehen einen mit frischen Akkus. Hab die Tage gelesen, dass es einen Durchbruch bei der maschinellen Fertigung für bessere Akkus gab. Das Frauenhoferinstitut hat eine Möglichkeit geschaffen, bei gleicher Akkugröße die Kapazität deutlich zu erhöhen und die Ladezeit extrem zu reduzieren. Angeblich schaffen Autos dann 1000-2000 Kilometer und sind in 10 min (80%) und 20 Minuten bei 100% geladen.

    So einen Stromanschluss musst du aber erst mal bekommen, dass du 142 Stellplätze mit Ladestation versehen kannst... normale Steckdose vielleicht, aber selbst das dürfte schon kritisch werden in der Größenordnung. Die Diskussion hatten wir letztens in der Eigentümerversammlung, nachdem sich ja die Gesetzeslage auch entsprechend ändern soll (oder schon geändert hat?), und das ist wirklich nicht trivial zu lösen für größere Wohnanlagen.

    Ja klar, wenn jeder Anschluss 50KW oder mehr haben soll, wird das schwierig. Aber die Frage ist ja, braucht es das wirklich. Es gibt Lösungen, die nach Bedarf und nach Reihenfolge laden. Wer also abends nach Hause kommt und morgens wieder weg muss, braucht ja nicht sofort 50KW. Der kann auch langsam laden. Wie gesagt es gibt solche innovativen Lösungen, die aufgrund künstlicher Intelligenz, sprich aus Gewohnheitsdaten der User entscheiden. Zusätzlich gibt es aber die Möglichkeit priorisiert geladen zu werden. Ich glaube bei Höhle der Löwen haben sie sowas mal vorgestellt.

    Ist halt in dem Fall sehr schade, da es komplett neu gebaut wird, man hätte ja zu mindestens vor rüsten könne, bis die SWU die Leitungen zum Gebäudekomplex so ausgestattet hat, dass es geht. Bei der Bahnhoftiefgarage geht es ja auch.

    Was schade ist, dass es keine Verpflichtende Regelung gibt, dass alle Parkplätze mit Stromanschluss sein müssen. Oder Alternativ Fahrradstellplätze mit Ladefunktion. Aber leider sind Fahrräder laut Satzung nicht auf PKW Tiefgaragenstellplätze erlaubt (die Versicherungen verbieten das).


    War zumindest bei mir so, hatte einen Tiefgaragenstellplatz, aber kein Auto und durfte mein Fahrrad dort nicht parken.

    Zum Beispiel habe ich vorgeschlagen, beim Breitenhof ein Bioheizkraftwerk zu errichten, ähnlich dem in Augsburg von der Größe her

    Was haltet ihr davon?

    Ich bin hier der Meinung, dass es ein zu spezieller Vorschlag ist. ISEK bedeutet ja, die Rahmenparameter zu definieren. Die Frage wäre dann, wollen wir keine fossilen Heizungen mehr in der Stadt haben? Wenn ja, dann braucht es Lösungen dazu, z.B. Fernwärme, Wärmepumpen oder Co2 neutrale fossile Heizungen. Dann könnte ein Biomassekraftwerk sinn machen.

    Bei der Fernwärme muss man aber ganz klar sagen, dass die FUG momentan noch mit Kohle Wärme erzeugt, bald mit Erdgas, also gewonnen ist da meiner Meinung nicht wirklich was.

    Ja, sowas müssten die Verkehrsexperten dann besprechen. Könnte natürlich sein. Jemand hat auch gemeint bei meinem Vorschlag, er würde die S-Bahn Augsburg bis Jettingen Scheppach fahren lassen und dort der gemeinsame Endbahnhof. So wie ich aber weiß hält nicht jede Linie an jeder Station. Zum Beispiel einige Linien, die von Heidenheim kommen halten nicht oder nicht zu jeder Uhrzeit in Ulm-Ost

    Du meinst mich :-)

    Wenn es so "viele" S-Bahnen dann gibt, dann ist auch die Frage, inwieweit braucht es die RB oder RE noch. Auf diese würde ich total verzichten und nur noch IR einsetzen. Diese halten dann Ulm, Neu-Ulm. Günzburg, Dinkelscherben, Augsburg.

    Mit einer Kapazität von dann 300.000 Containern pro Jahr, würde dies einer der größten Umschlagbahnhöfe in Deutschland sein. Hamburg-Billwerder hat laut DB eine Kapazität von 370.000 und Stuttgart-Kornwestheim von gerade mal 175.000 Containern.

    Prinzipiell ist das natürlich eine super Botschaft. War nicht mal vor ein paar Jahren sogar über ein AUS diskutiert worden und jetzt das. Mich wundert aber auch die dann vorhandene Kapazität. Die Gesamtanlage sieht ja weiterhin relativ klein aus.

    Ansonsten ein Stichwort überall: Fahrrad!! Egal ob Radschnellwege, Fahrradstraßen, Anbindung und Verkehrssicherheit.

    Neu-Ulm hat ja den großen Vorteil - im Vergleich zu Ulm - eigentlich keine Anhöhen zu haben. Wenn Fahrrad, dann doch hier.

    Hat mich aber auch überrascht und finde ich auch gut. Das gegurke durch die Neu-Ulmer Innenstadt ist ja auch furchtbar.

    Auf der ISEK Seite der Stadt Neu-Ulm, gibt es 2 Diskussionen zum Thema Bus vs. Straßenbahn. Hier gibt es 2 Teilnehmer, die ein Bussystem fordern, begründet mit Evobus, also zur Stärkung der Wirtschaft, wobei Evobus in Neu-Ulm keine Stadtbusse, sondern Reisebusse baut.


    Ich würde das Thema Vorteil Straßenbahn vs. Bus hier gerne mal aufgreifen, zumal ein Bus-Rapid System vorgeschlagen wird. Was aber nach meinen Recherchen aber schon sehr speziell ist und im Prinzip auch eine eigene Trasse benötigt, wenn es richtig gemacht wird (istanbul hat hier auf der der Autobahn, eine eigene baulich getrennte Spur.

    Ehrlich gesagt, bin ich kein Freund von Bussen, besonders wenn es Dieselbusse sind und genauso an Ampeln halten müssen, wie der Autoverkehr und das nur, um einen Hersteller zu unterstützen, der sowieso gut dasteht?

    Allgemein ist es aber gerade auf der Autobahn auch so, dass es völlig unrealistisch ist, auf der linken Spur den vorgeschriebenen Abstand zu halten, weil dir dann ständig jemand von rechts vor die Karre fährt, weil die Lücke ja "groß genug" ist...


    Das ist das Problem, dass die Leute den Abstand nicht mehr richtig einschätzen und die angebliche "Lücke" dann von Autos auf der rechten Spur oft ausgenutzt wird. Dazu fangen die Autos hinter einem an zu drängeln. Ich fand die Zeit, wo der neue Bussgeldkatalog gültig war viel entspannter. Die Leute wussten, dass die Strafen hoch sind. Na ja.

    An dem Video sieht man mal wieder, wie Abstände überhaupt nicht eingehalten werden. Irgendwie fehlt den Leuten hierfür das Verständnis. Sieht nicht gravierend aus und den Abstand hält so gut wie keiner richtig ein, darum schreib ich das hier mal rein, dass es mehr Leuten bewusst wird.

    Beispiel am Schluss, Abstand zwischen schwarzen BMW und weißer Audi. Abstand geschätzt ca. 21 Meter. (6 Meter hat eine Linie, 12 Meter der Zwischenraum). erlaubte Geschwindigkeit 60 km/h, also eigentlich müssten es 30 Meter sein. Der weiße Audi fährt aber 78,45 km/h. (da habe ich echt lange gemessen). Er bräuchte also einen Abstand von 39,23 Meter.


    Da er unter 80 km/h war kommt er noch mit 25 Euro davon, über 80 km/h wären das ein Punkt und 75 €.


    Und für die Geschwindigkeitsüberschreitung wären es 30 Euro. Nach dem wieder eingestampften neuen Bussgeldkatalog wären es 60 Euro.

    Grundsätzlich stimme ich dir zum ganzen Artikel zu.

    Für Straßenbahnlinien außerhalb des Stadtgebiets geführte Linien muß natürlich die Passagierzahl passen.

    Ja klar, für ein 500 Seelendorf wird der Kosten/Nutzenfaktor schwierig. Andererseits, wer fährt dann noch Auto, wenn er in der Hälfte der Zeit in die Stadt kommt und die Verbindung wirklich oft am Tag vorhanden ist.

    Beispiel Wiblingen:


    Zentrum Wiblingen zur Innenstadt (Albert-Einstein-Platz) morgens um 7:30 Uhr


    Auto (täglicher Morgenstau/langsamer Verkehr der B10): Fahrzeit ca. 18 Minuten + Parkzeit


    Bus/Straßenbahn: Fahrzeit laut DING: 26 Minuten


    Regio-Tram: ca. 16 Minuten (6 Minuten Donautal-Ulm HBF; Rest geschätzt)



    Oder Ulm Zentrum - Finningen


    Auto: 20-26 Minuten

    Bus: 31 Minuten

    RegioTram: 10-15 Minuten


    Ich will damit sagen, würde es die Regio-Tram geben und alle 15 Minuten zur Rushhour, sonst ca. alle 30 Minuten fahren, würden sicher sehr sehr viele umsteigen.

    Also aus meiner persönlichen Erfahrung und dem berühmten Popometer fahren Menschen lieber mit schienengebundenen bzw. fest definierten Verkehrsmitteln, als mit dem Bus oder sogar Sammeltaxi.


    Den Grund weiß ich nicht, aber ich persönlich fahre in fremden Städten lieber mit U-/S- oder Tram, als mit dem Bus. Obwohl ich in Ulm zu Hause bin, nutze ich da auch lieber die Tram. Grund hierfür ist auch, dass man das Gefühl hat, im Bus nicht schneller als die Autos zu sein, ja sogar langsamer. Das ständige anhalten, beschleunigen, enge Kurven,... gibt es in der Tram soweit halt nicht. Es ist viel ruhiger und angenehmer.


    Das sind aber alles weiche Faktoren, die aber über einen Erfolg einer Straßenbahn vs. Bus einiges ausmachen.


    Natürlich machen Trams oder Regio-Trams auch nur insoweit sinn, dass es auch genügend Fahrgäste geben muss oder die Politik ist bereit ideologisch den Mehrinvest zu gehen.


    Als erster Schritt ist deshalb sicherlich eine gute Anbindung durch Busse für das Umland besser, hier muss die Politik aber umdenken. Nicht jeder Bus muss bis zum Hauptbahnhof fahren. Anbindung an den nächsten Bahnhof und dort zügige Anbindung mit S-Bahn, Zug,...


    Der Bus könnte dadurch öfters Verbindungen anbieten, die Taktrate würde erhöht.


    Mittelfristig geht es aber auch darum, dass zu größeren Orten auch eine Schienenanbindung eingerichtet werden sollte. Vielleicht auch erstmal 1-spurig, mit Überholpunkten an Haltestellen. Übrigens auch eine Straßenbahn muss nicht immer 2 gleisig ausgelegt sein. In Berlin Adlershof ist die Tramlinie auf einem Teilstück einspurig (Raumenge), das funktioniert dort ganz gut. Mann könnte also auch Straßenbahnen außerhalb kostengünstiger bauen, besonders wenn die da nur im 20 Minuten oder sogar 30 Minuten Takt fährt.

    So jetzt weiß ich auch, wieso das nicht wirklich gemacht wird.


    Die Oberleitung der Bahn hat eine Spannung von 15.000 Volt als Einphasenwechselstrom, die von Straßenbahnen Ulm 750 Volt (Gleichstrom).


    Es gibt aber Fahrzeuge für Zwei-oder Mehrsysteme. Das oft zitierte Karlsruher Model hat genau solche Wagen im Einsatz die automatisch je nach Strecke umschalten. Im Stadtgebiet kann man schlecht 15KV einsetzen, dass wäre extrem gefährlich.


    Fazit: technisch umsetzbar!

    Dennoch natürlich ein interessanter Gedanke, die Orte in der Region durch Wagenmaterial anzubinden, das für innerörtlichen tramähnlichen Verkehr (also dichte Halte, Führung im Straßenraum) geeignet ist, und zwischendrin dann auf DB-Gleisen fährt. Gibt's sowas schon irgendwo?


    Nicht 100% identisch, aber sowas ähnliches kann man in Karlsruhe-Durlach sehen. Dort fährt die Regio-Tram von der Duracher Alle (auch von der Tram genutzt) runter zum Bahnhof Durlach. Sie nutzt zwar eine eigene Gleisstrecke, die parallel zu den Fernbahnlinien gebaut ist, wäre aber vergleichbar.

    Ähnliches gibt es in der Schweiz in Aargau. Hier nutzt die S-Bahn zwar nicht die Gleise der Bahn, aber verhält sie sich ähnlich einer Tram. Fährt durch Kreisverkehre, direkt neben der Straße,... (bei Google Maps mal auf Aargau/Suhr gehen). Interessant ist, dass die Strecke in der Regel eingleisig ist und wenig Platz benötigt, dabei aber viele kleine Dörfer, etc. anbindet.

    Na ja, ich meine nicht das man das Ulmer Tramnetz jetzt tauschen müsste. Es kann eigentlich so bleiben, jedoch wäre es denkbar, dass man die Region durch das Karlsruher Model anbindet. Also die Schienen der Bahn nutzt, um bis Jungingen zu kommen und dann ausschleift und als "Tram" dann weiter Richtung Dornstadt, Bollingen,... .


    So könnte man auch in andere Region kommen.


    Beispiel Wiblingen:


    Nutzung der DB Schienen bis Wiblinger Allee, Ausschleifung Richtung Wiblingen (dort als Tram).


    Beispiel Pfaffenhofen:


    Nutzung der DB Schienen bis Burlafingen, Ausschleifung Richtung Steinheim, Kadelshofen und Paffenhofen.


    Die Regio-Trams fahren dann über den Hauptbahnhof der Bahn. Alternativ könnte man die an der Neuen Straße auf die Tramlinie ausschleifen und an der Neutorbrücke wieder einschleifen. Das würde bedeuten, dass man den Abschnitt Ehinger Tor bis SWU Gleistechnisch auf Normalspur und Schmalspur umbauen müsste. Halte ich aber für nicht notwendig. Die Anbindung über den HBF (Bahn) reicht vollkommen.

    Puhh, also die schlechte Anbindung von Dornstadt versteh ich total. Dafür aber 2 Spuren der B10 zu nehmen, erscheint mir viel zu teuer. Aktuelle Anbindung der Tank-und Rastanlage,...

    Ich persönlich würde hier eher auf ein Schienenverkehr, wie in Karlsruhe setzen. Karlsruhe hat eine Art Straßen-/S-Bahn. Fährt also als Straßenbahn durch die Stadt, kann aber auch größere überregionale Strecken fahren. Das klappt sehr gut, weil Sie sowohl normale Schienen de rbahn befahren können, also auch die gleiche Spurweite als Straßenbahn hat.

    Ich würde die Bahn, dann nach dem Güterbahnhof ausleiten und die Beimerstetter Straße bzw. Lange Straße führen. Diese Strecke wäre dann erweiterbar Richtung Bollingen oder/zusätzlich als Ast nach Tomerdingen.

    Na die türkise Variante hatte ich anfangs an selbst durchgedacht. Wäre der direkteste Weg und würde helfen, die Altstrecke für Regionalverkehr und Güterverkehr am besten frei zu bekommen. Wobei ich befürchte, dass der Haltpunkt Nersingen und denn damit verbundenen vielen Bahnübergängen mit Schranken, so bleiben wird.


    Ich hoffe, dass es im östlichen Bereich türkis oder grün wird. Türkis würde am wenigsten durch nahegelegene Wohnbebauung durchgehen und Platz für den Ausbau Neusäß bedeuten. Die Altstrecke müsste aber trotzdem angepaßt wird.


    Ich selber versteh die Diskussion um Günzburg gar nicht. Ausschleifen über die Altstrecke und gut ist. In Günzburg gibt es doch eine Anbindung zur Mittelschwabenbahn. Fehlt nur ein direkter Haltepunkt am Legoland, um dann zu Fuß dorthin zu kommen.

    Einen neue Halt auf der NBS für Günzburg kostet Millionen, zzgl. Anbindung ÖPNV,...