Beiträge von cortauri

    Da fragt man sich dann aber auch, ob eine Tunnellösung zwischen Pfuhler Ried und östlich Steinheim nicht sinnvoller ist. Es braucht ja zig Brücken, wenn es endlang der B10 geht. Jetzt wo die B10 endlich fertig ist, würde dass in 10 Jahren, ja wieder alles umgebaut werden müssen.

    Naja fast, in Richtung NU war zumindest gestern noch 70 temporär beschildert, vermutlich wegen "neuem Fahrbahnbelag". Ansonsten läßt sich die Strecke aber jetzt schön fahren. Der noch auf Freigabe wartende Teil an der Anschlußstelle der A7 sieht auch schon ziemlich fertig aus, ich bildete mir ein, dass an den Rampen noch Leitpfosten fehlten, und ich weiß nicht, wie es oben auf der A7 aussieht. Aber bis Montag sollte das dann ja alles erledigt sein.

    Richtung NU ist ab AS Burlafingen auch seit gestern 120 km/h, nur der Teil zwischen Brücke Leibi und AS Burlafingen ist 70.

    Ich bin ja etwas überrascht, dass es 120 km/h sind. Nach Norden raus (Lehr/Dornstadt) ist die B 10 bei selbem Ausbaustandard auf 100 km/h geregelt.

    Ist ja auch BW und nicht Bayern (grüner Verkehrsminister). Die 100 km/h hätten sicherlich auch ausgereicht, aber die Strecke ist nicht so voll wie die B10 bei Dornstadt (dort ist das ja auch ein Lärmschutzthema).

    Anderseits ist auf der B30 auch 120 km/h. Sind wir mal froh, dass es überhaupt eine Beschränkung gibt.

    Bauamt Krumbach meldet:

    Bundesstraße 10, Zweibahnigen Ausbau von Neu-Ulm bis zur Anschlussstelle Nersingen (A7) fertiggestellt


    Dank des außenordentlichen guten Baufortschrittes der ausführenden Firmen kann die Verkehrsfreigabe früher durchgeführt werden als ursprünglich geplant. Die im Bundesverkehrswegeplan 2030 als "Vordringlicher Bedarf" eingestufte Maßnahme an der B 10 bei Neu-Ulm wird am Montag, den 27.06.2022, feierlich für den Verkehr freigegeben.



    Die bisher einbahnige B 10 wurde im Bereich zwischen Neu-Ulm (St 2021, Einmündung Breitenhofstraße) und der Anschlussstelle Nersingen (A7) durch das Staatliche Bauamt Krumbach zweibahnig ausgebaut. So erhielt jede Fahrtrichtung einen weiteren Fahrstreifen und Standstreifen, die Richtungsfahrbahnen wurden dabei voneinander getrennt. Durch die Beseitigung der Ampelanlagen an der St 2021 (AS Breitenhof) und der AS Nersingen (A7) werden zukünftig Staubildungen vermieden, eine Verringerung der Reisezeit und eine Erhöhung der Mobilität, insbesondere für Pendler, erreicht. Darüber hinaus wurde die Anschlussstelle Nersingen zu einem vollständigen Kleeblatt ausgebaut.


    Der vierspurig ausgebaute Abschnitt ist 5,5 km lang. Es wurden zusätzlich 6 km Wirtschafts-, Geh- und Radwege neu angelegt sowie die A 7 im Bereich der AS Nersingen in einer Länge von rd. 1 km ausgebaut. Für den zweibahnigen Ausbau waren insgesamt 13 Ingenieurbauwerke neu zu errichten. Die Kosten für dieses Projekt belaufen sich auf rund 45 Mio. €.


    Voraussichtlich ab Montag, den 04.07.2022, kann auf der nördlichen Fahrbahn der Bundesstraße 10 im Bereich der Anschlussstelle Nersingen (A7) gefahren werden. Die Restarbeiten werden voraussichtlich bis zum Spätsommer 2022 andauern.


    Der Streckenabschnitt vom Kreisverkehrsplatz am Gewerbegebiet an der AS Nersingen bis zur Anschlussstelle Breitenhof (St 2021) wurde ab dem 24. Juni 2022 als Kraftfahrstraße ausgewiesen. Kraftfahrzeuge, die bauartbedingt eine Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 60 km/h erreichen, dürfen die Bundesstraße 10 nicht mehr benutzen und müssen auf das untergeordnete Straßennetz ausweichen.

    Ich hatte das -glaube ich - schon mal gepostet, eine Hochbrücke für den Radverkehr über die Bahngleise. Auf Höhe Pfuhl gehts los über ZOb Neu-Ulm, HBF, bei Ikea ein großer Kreusverkehr. Von dort Richtung Stuttgarter Str, bzw. Bis Söflinger Bahnhof.


    Auch könnte man bei Ulm Ost bis zur Messe auch eine Verbindung bauen.

    Sind sie mal auf den Wirtschaftswegen die ja so toll geplant wurden gelaufen oder gefahren? Die sind so Schmal auch in den Kurven das man nicht mit 2 Schleppern aneinander vorbei kommt und man immer ins Bankett muss. Das hätte man deutlich besser machen können.

    Traktoren bzw. Anhänger dürfen maximal 2,55 m breit sein (mit Ladung 3m). Hauptwirtschaftswege haben eine vorgegebene Breite von 3,50m + jeweils 0,75m befahrbaren Seitenstreifen, also 5 Meter Breite insgesamt. Dazu kommt im Regelfall ein Seitenraum von je 0,3 m.

    Ich gebe zu, dass ein vorbeifahren von 2 Traktoren mit Anhängern nicht vollkommen problemlos und mit erhöhter Geschwindigkeit passieren kann. Die Frage ist aber, wie oft kommt sowas vor und was sind Kosten und was bedeutet dies am Flächenverbrauch, wennman die Wirtschaftsweg um 1 Meter verbreitern würde.


    Da möchte ich mal die Bauern erleben, wenn es heißt, Sie müssen nochmal 1 Meter mehr Fläche zur Verfügung stellen und vor allem glaube ich dann, dass die Wirtschaftswege dann zweckentfremdet werden, besonders, wenn sie asphaltiert sind.

    Die sanierte Buchbergstrasse und neue Anbindung über die Leibi.



    Zur Kläranlage und weiter zur NU6



    Leider kommt gleichmal ein Auto entgegen mit einem Fahrer des älteren Semesters.



    Der breite Abschnitt der Buchbergstrasse wurde in der Breite verringert. Das Bankett ist noch nicht überall fertig.





    Ehemaliger Pendlerparkplatz



    NU6 Richtung Steinheim, neue Abzweigung zur Kläranlage/Buchberg.



    Man muss auch mal sagen, dass „der Staat“ sich bei der Sanierung der Buchbergstrasse und der neuen Verbindung über die Leibi sich nicht hat Lumpen lassen. Top feiner Asphalt. Ideal zum Radfahren und Inlineskaten. Breit genug für den landwirtschaftlichen Verkehr.


    Ich hab nur ein wenig Angst, dass die Strecke dann doch als Alternativroute für manche uneinsichtige Autofahrer genutzt wird.


    Zum Thema Nörgeln:


    Eine Eigenart, die leider immer häufiger aufkommt. Anstatt dankbar zu sein, wie gut es uns geht. Solche Straßen, auch für den landwirtschaftlichen Verkehr findest du nicht in vielen Ländern. Egal ob USA, Russland, Osteuropa,… das ist auch Ausdruck unseres Wohlstands.

    Na ja… auf einer autobahnähnlichen Bundesstraße bei der 120 km/h erlaubt sind, haben Traktoren, Mähdrescher echt nichts zu suchen. Das ist viel zu gefährlich.


    Und es gibt genügend asphaltierte Wirtschaftswege entlang der B10 mittlerweile. Gerade auch die neu sanierte Buchbergstrasse, die neue Verbindung am Klärwerk von Steinheim zur NU6 (Steinheim - Burlafingen)….


    Ich sehe da kein Problem.

    Pressemitteilung des staatlichen Bauamt Krumbach:


    PRESSEMITTEILUNG

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    Krumbach, den 02.06.2022

    Bundesstraße 10, zweibahniger Ausbau von Neu-Ulm bis zur Anschlussstelle A7 bei Nersingen



    Derzeit laufen die Vorbereitungen zur Einrichtung der neuen Verkehrsführung. Ab Dienstag, den 07. Juni wird die neue Verkehrsphase scharf geschaltet und wird bis zum 24. Juni andauern.




    Verkehrsteilnehmer, die von Nersingen kommend die Große Kreisstadt Neu-Ulm erreichen möchten, dürfen zukünftig nach der AS A7 Nersingen zweispurig fahren. Aufgrund von anhaltenden Bauarbeiten jedoch nur mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h und einem Überholverbot für Kraftfahrzeuge über 3,5 t.


    Auf der südlichen Richtungsfahrbahn können die Verkehrsteilnehmer weiterhin nur einen Fahrstreifen nutzen. Dieser wird sich aufgrund der auszuführenden Bauarbeiten um eine Fahrspur nach rechts verschieben. Ab dem 24. Juni können auch die Verkehrsteilnehmer, die von Neu-Ulm kommend nach Nersingen fahren, beide Fahrstreifen bis zur A7 AS Nersingen nutzen.


    Des Weiteren wird ab dem 24. Juni der Streckenabschnitt vom Kreisverkehr am Gewerbegebiet an der A7 AS Nersingen bis zur Anschlussstelle Breitenhofen als Kraftfahrstraße ausgewiesen. Das heißt, es dürfen nur noch Kraftfahrzeuge, die bauartbedingt eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 60 km/h erreichen, die Straße benutzen.


    Ab den Sommerferien kann die zweibahnige Bundesstraße, sowie die Autobahnanschlussstelle vollständig befahren werden.