Beiträge von cortauri

    Also das das Viertel zu wenig private Parkplätze hat, täuscht ein wenig. Hier gibt es relativ viele private Garagen oder sogar größere Garagen (versteckt unter dem Festungswall).


    Die Frage die man sich stellen muss ist, muss die Allgemeinheit für einen Parkplatz in der Größenordnung aufkommen oder ist es nicht das Problem von Vermieter und Mieter? Ist eine Qartiergarage eventuell sinnvoller als ein mit Autos vollgestellter Platz in unmittelbarer Innenstadtlage? Hier geht es also auch um Wohn- und Lebensqualität.


    Zum einen wollen viele in der innenstadt wohnen, aber angeblich nicht auf das Auto verzichten. Das ist ein Wiederspruch, das dies gescheitert ist, sieht man an der Politik der 60ziger Jahre. Breite Straßen, Auto first, alles andere muss sich irgendwie unterordnen.


    Meine Meinung:


    Wer in der Innenstadt leben möchte, muss für seinen Stellplatz selber sorgen oder dort wohnen, wo er einen Stellplatz hat. Die Allgemeinheit ist hier nur bedingt zuständig. Mittlerweile sind wir auch in einem Strukturwandel, was die Nutzung von Autos angeht. immer mehr andere Lösungen werden vorangetrieben. Bei mir in der Firma gibt es jetzt Firmenfahrräder, die jeder Mitarbeiter bekommt. Das können E-Bikes, Lastenfahrräder, Rennräder oder einfach nur ein Fahrrad sein.


    Auch der Punkt der Aufenthaltsqualität spricht gegen einen Parkplatz. Und bestehende Plätze oder Stadtgärten sind bisher in Ulm in der Innenstadtlage nicht besonders negativ aufgefallen.


    Was gut hier reinpassen würde, wäre ein großes Radhaus (unterirdisch?) und darüber ein Platz/Stadtgarten.

    Der kostenpflichtige Parkplatz in der Steingasse mit ca. 50 Parkplätzen präsentiert sich vermehrt durch Probleme durch Autoposer und das partywütige Völkchen. Bereit sjetzt ist der Parkplatz abends und nachts nur für Anwohner zugelassen, was die Poserszene jedoch nicht davor abhält ihr aufzufahren.


    Jetzt fordern die FW absenkbare Poller. Die Grünen fordern statt einem Parkplatz einen Stadtgarten, die Bockgasse soll eine Einbahnstraße werden und dadurch mehr Parkplätze für die Anwohner geschaffen werden.


    https://www.ulm-news.de/weblog…n__r-uuml-ne_wollen_.html


    Meine Meinung:


    Ich kann mir nicht vorstellen, wie Poller hier das Problem beheben sollen, zumal Anwohner, die dort offiziell nachts parken dürfen, die Poller sinnvoll umgehen können. Den Vorschlag der Grünen finde ich hier interessanter, da es eine Entwicklung für den Bereich bedeuten würde. Ähnlich wie der Judenhof, würde es den Bereich aufwerten. Vorhandene Parkhäuser in relativer Nähe und die Idee mit der Bockgasse würden das Parkplatzproblem lösen.


    Ich könnte mir an der Stelle auch einen Kinderspielplatz (Kinderchirugische Praxis direkt daneben) und ein Art biologischen Lehrpfad (Kräutergarten) oder einfach nur einen schön angelegten Stadtgarten vielleicht mit einem kleinen Wasserspielplatz mit Handschwengelpumpe und mit Sitzflächen, etc. vorstellen. Aufpassen muss man aber, dass der Platz dann abends nicht durch das Partyvölkchen zweckentfremdet wird.

    Vergessen hat man aber wohl die Beschilderung der Umleitung via Burlafingen, zumindest ist sie mir beim Vorbeifahren an der neuen Abfahrt nicht aufgefallen.

    Doch, die ist schon da, aber kann man echt übersehen. In Höhe der Brücke über den Landgraben ist eine "Durchfahrt-Verboten Schild" mit einem kleinen Zusatzschild "Frei bis Autobahn". In Höhe der neuen Abfahrt Burlafingen steht ein Umleitungsschild "Nersingen".


    Aber das ist so klein, dass man es sehr leicht übersehen kann un dmit einem "Durchfahrt Verboten" Schild rechnet keiner auf einer Bundesstraße und übersieht das im Wirrwarr einer Baustelle. Also alles andere als Ideal.


    Auf Google Maps sieht man auch auf dem alten Pendlerparkplatz ständig rot für die Verkehrssituation, also viele Autos die umdrehen.


    Leider schafft es Google nicht, das Teilstück zwischen A7 und Kreisverkehr als gesperrt anzuzeigen und Burlafingen AS als offen. Habe schon zigmal ne Meldung abgesetzt, wird aber nicht freigeschaltet.

    "ob nicht eine Wärmepumpe oder eine Pelletheizung möglich ist – Löw: Ein gasbetriebenes Blockheizkraftwerk plus Solaranlage sei die wirtschaftlichste Lösung "


    Da bin ich schon sehr enttäuscht. Bei einem Neubau einer Grundschule, wo viel über Umweltschutz, etc. gelehrt wird, eine gasbetriebenes Blockheizkraftwerk? Da hätte ich schon erwartet, dass es ein CO2 neutrales Gebäude wird.


    Blockheizkraftwerk + Solaranlage ist schon mittlerweile "old school", da war der Architekt nicht wirklich innovativ. Wärmepumpen (Grundwasser ist dort vorhanden) mit Photovoltaik wäre meiner Meinung sinnvoller. Hätte den Vorteil von sehr geringen Wartungskosten.

    Das hängt wohl von der Umgebung des Baugrunds ab. In Innenstadtlagen wie dem Bismarckring wird das höher sein als in der Pampa.

    Das Inet sagt 15 - 25 Mio/km, wobei ich den Bismarckring schon am oberen Ende einordnen würde.

    Vergleichbar wäre das wohl mit dem Tunnel des Mittleren Rings unter dem Luise-Kiesselbach-Platz in München. 4-spurig mit unterirdischen Ab- und Auffahrten.

    Vergleichbar wäre das ganz grob mit dem Rosensteintunnelprojekt in Stuttgart, also die Untertageverlegung der B10/B14 in zwei zweispurige Tunnel mit 1,3 km Länge. Die Kosten hier liegen aktuell bei ca. 330 Mio. Euro. Die Bauzeit ca. 10 Jahre.


    In Ulm reden wir von 3-5 km Tunnel, je nachdem ob der Bestandstunnel angepackt werden muss oder nicht. Aufgrund der deutlich größeren Komplexität in Ulm (Donauquerung, Blauquerung, Blaubeurer Tor Querung, Bau im Bestand) tippe ich hier auf viel höhere Kosten als in Stuttgart.


    Da es eine Bundesstraße ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass der Staat (eventl. grün regiert) hier soviel Geld für Straßenbau ausgibt.

    Das hatte ich mir auch mal vor paar Jahren angeschaut und Überlegungen dazu gemacht. Selbst wenn, die Finanzierung hierfür da wäre, würde es an Überlegungen zu Umstrukturierung des Individualverkehrs scheitern.


    Man muss ich also die Frage stellen, will man einen großzügigen und langen Tunnel bauen, um den Durchgangsverkehr zu verstecken und oberirdisch die Straße deutlich zu reduzieren oder will man das mit anderen Lösungen angehen, z.B. besseren, schnelleren ÖPNV.


    Beim Durchgangsverkehr gebe ich dir recht, da macht ein Tunnel Sinn. hier müsste man die Verkehrsströme nochmal genau anschauen.


    Wieviel wollen aus dem Norden /nördliches Umland Richtung A7, B30 oder in die Stadt, Wieviel wollen von Süden in die Stadt, Donautal oder Richtung Uni bzw. A8?


    Was würde es bringen, wenn das Umland viel besser an den ÖPNV angebunden wäre (S-Bahn/Karlsruher Konzept)?

    Was würde es bringen, wenn es eine westliche autobahnähnliche Umfahrung geben würde? (Aufgrund der Naturschutzgebiete, aber kaum möglich)


    Alternativ kann man auch über eine kleine Tunnellösung nachdenken. Also ein Tunnel nach dem Zigeunerfelsentunnel unter die Gleise und Blaubeurer Tor bis zum Anfang des bestehenden Westringtunnels. Blau wäre hier ein neuer Tunnel, grün Bestandstunnel.



    Was mir hier nicht gefällt ist, dass die B28 (Blaubeurer Straße) auch suboptimal angebunden ist.

    "bislang nicht veröffentliche erste Entwürfe zeigen jetzt wie"


    Schon bisschen Bild Niveau... die Pläne liegen schon lange im Internet...

    Irgendwo habe ich gelesen, dass erstmal ummarkiert werden soll, um die Lasten anders zu verteilen.

    Die Überlegung ist doch, ob man die B10 nicht einfach für den Durchgangsverkehr voll sperrt und über die B10/A7/A8 umleitet. Geht aber erst , wenn die A8 bei Elchingen 3-spurig ist. Solange müssen die Brücken auf jedenfall durchhalten.


    Ich persönlich würde es gut finden, wenn alle Brücken der B10/B28 gleichzeitig angegangen werden würden. Einmal hart, aber geht schneller.

    Vollsperrung der Bundesstraße 10 zwischen der A7 Anschlussstelle Nersingen und dem Kreisverkehr Gewerbegebiet A7



    Im Zuge des Projektfortschrittes des zweibahnigen Ausbaus zwischen Neu-Ulm und Nersingen stehen in den nächsten Monaten mehrere Phasen verschiedener Verkehrsführungen an der B10 an. Von Montag, den 10. Mai bis voraussichtlich Freitag, den 21. Mai muss die Bundesstraße 10 zwischen der A7 Anschlussstelle Nersingen und dem Kreisverkehr Gewerbegebiet A7 für den Verkehr voll gesperrt werden.




    In diesem Zeitraum wird der Verkehr über die örtlichen Umleitungsstrecken geleitet. Die Umleitungen werden in den jeweiligen Fahrbeziehungen ausgeschildert. Verkehrsteilnehmer die von Neu-Ulm über die B10 kommend, die Gemeinde Nersingen erreichen möchten, müssen an der neugebauten südlichen Anschlussstelle bei Burlafingen abfahren. Anschließend wird der Verkehrsteilnehmer weiter zum Gewerbegebiet Burlafingen nach Leibi zum Kreisverkehr nach Nersingen weitergeleitet. Der Verkehr in Gegenrichtung wird analog geführt. Das Gewerbegebiet an der Anschlussstelle A7 ist nur aus der Fahrtrichtung Nersingen zu erreichen. Der landwirtschaftliche Verkehr, sowie der Geh-und Radverkehr kann wie gewohnt den bestehenden Wirtschaftsweg nutzen.

    Ehrlich gesagt fehlt mir ein Konzept für die Wilhelmsburg, um solche Kosten zu rechtfertigen und langfristige dauerhafte Nutzung zu erzielen. Wenn es da oben ein interessantes Museum geben würde (Naturkundemuseum, militärhistorisches Museum,...) dann könnte man erwarten das viele Besucher, Schulklassen,... die Bahn auch nutzen würden. Aber solange man hofft, dass da ein paar Veranstaltungen, Außengastronomie, kommen könnte, reicht eine Anbindung über die Stuttgarter Straße per Bus oder vielleicht Straßenbahn (die nach Jungingen führt). Da sollte man sich nur über eine gute neue Haltestelle Gedanken machen.


    Und mal ehrlich wie viele Leute nutzen dann diese Standseilbahn? Wegen einer Gastronomie? Wenn die Standseilbahn nur im 30 Minuten Takt fährt, überlegt man die zu nutzen, fährt sie im 10 Minutentakt, dann sitzen da vielleicht 5 Leute drin.

    Die Fertigstellung der südlichen Fahrbahn und die Freigabe rückt näher. Gestern wurde die Fahrbahnmarkierung im Bereich der Anschlussstelle Burlafingen/Steinheim aufgebracht.


    So wie es aussieht wird die Fahrbahn bei Breitenhof auf die neue Strecke umgelegt und kurz vor der Leibibrücke wieder auf die alte Strecke überführt.


    Bis dahin sind noch Restarbeiten (Lärmschutzwand Breitenhof und Lärmschutzwand an der Brücke über den Landgraben fertig zu montieren.


    Auch am Bereich zwischen AS A7 und Kreisverkehr Nersingen/an der Leibi wird gebaut. Der Bypass wurde teilweise entfernt, um den Anschluss an die vorher 2-spurige Strecke zu erstellen.

    Also wenn Geld keine Rolle spielt dann Trasse A, ansonsten Trasse C.


    Ist aber ein ganz schönes auf und ab, egal welche Trasse! Ich hatte eher gedacht, sie bleibt von der Höhenlage einigermaßen konstant. Extrem ist ja zwischen Söflinger Kreisel (5) – Ehinger Tor (8) und Ludwig-Erhard-Brücke (4) – Ulm Hauptbahnhof West (7).


    https://buergerinfo.ulm.de/to0050.php?__ktonr=23059

    Info vom Bauamt zur Sperrung Auf/Abfahrt Burlafingen Süd:


    Aufgrund der schlechten Witterungsverhältnissen konnten die geplanten Um- und Ausbauarbeiten an der B10 nicht wie geplant umgesetzt werden. Deshalb wurden die Arbeiten an der südlichen Anschlussstelle Burlafingen kurzfristig um eine Woche verschoben. Die Bauarbeiten beginnen deshalb erst am kommenden Montag, den 19. April und werden voraussichtlich bis zum 07. Mai andauern.

    Was befindet sich denn in dem weißen Gebäude auf dem Buchberg, das man prominent von der B10-Baustelle aus sehen kann?

    Nichts, ich glaube ein kaputter Stuhl und viele Spinnweben. ich bin mir auch nicht sicher, ob das der Zugang zum Bierkeller war. Es gibt Richtung Steinheim einen zugemauerten Erdkeller.

    Man muss sich das mal in Erinnerung rufen. Damals gab es keine Autobahn, keine B10, nicht mal der Baggersee war da.

    Im Buchberg gibt es auch noch einen alten Bierkeller. Früher war es eine beliebte Ausflugsziel der Ulmer (daher auch die ehemaligen "Schlösser" und "Herrenhäuser" in Steinheim). Aber das ist schon über 150 Jahre oder länger her.