Beiträge von David

    Mir persönlich gefällt es sogar besser als die Visualisierungsvariante, denn diese Blech (oder ist es Stein?) Verkleidungen machen auf mir einen kalten, abweisenden und ziemlich hässlichen Eindruck. Die weiße Fassade im Zusammenspiel mit dem Holz und Glas macht den Neubau echt attraktiv. Zum Glück hat man auch die Bäume erhalten, denn diese sind nicht nur ein wichtiger Bestandteil des innerstädtischen Mikroklimas sondern strahlen allgemein die Attraktivität auf die umliegenden Gebäude aus.

    Weiß jemand von euch, was eigentlich an der Ecke Haslacher Straße/Eichstraße, in Jungingen, gebaut wird ? Seit Monaten geht auf der Baustelle nichts wirklich voran. Jetzt seit ein paar Tage sind die Zwischenwände im Keller gemauert worden aber das wars aber auch.

    Ich persönlich präferiere eine Verlängerung der Linie 1 über die Harthauser Straße, da diese komische Einsteinstraßenversion zu großen Teilen auf der gleichen Trasse wie die 1 führt und in der Einsteinstraße nicht unbedingt dicht besiedeltes Gebiet führt und nur die Kohlplatte und das BTC im Blick hat. Dieses planen von Straßenbahnlinien nur entlang von irgendwelchen Neubauprojekten finde ich nicht nur zu kurz gedacht sondern auch nicht wirklich zielführend ein gutes Netz aufzubauen.


    Was mich auch verwundert ist dieser komische Knick in der Kohlplatte. Auch mal wieder typischer Fall von diesen projektgetriebenen Denken. Wir haben wirklich Wohnungsknappheit in Ulm und diese Stadt wird in nächster Zeit nicht schrumpfen, im Gegenteil. Die Kohlplatte wird nicht das letzte Neubaugebiet in der Ecke sein. Also ich würde sozusagen die Jörg-Syrlin-Straßen-Version mit der Harthauser Straßen-Version kombinieren und so eine zukunftsreiche die Straßenbahnlinie bauen, die auch kommende Neubebauungen im Blick hat.

    Irgendwie hab ich mir von der Fassade mehr erhofft als um es als Laie auszudrücken, nur ein Anstrich. 🫤


    Das Gebäude selbst ist zwar echt gut geworden, aber bei der Fassade hast du wirklich recht. Dieses monotone Weiß ist wirklich nicht schön und würde ein bisschen mehr "Spannung" und Abwechslung gut vertragen.

    Ich weiß nicht wer von euch schon die Sitzungsunterlagen für den Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau und Umwelt angeguckt hat, aber dort ist eine Verkehrs-Machbarkeitsstudie zur Landesgartenschau mit einigen Erklärungen und Visualisierungen zum Blaubeurer Tor bzw Tunnel, Söflinger Kreisel und das Ehinger Tor zu finden. Sowie ein Vorentwurf Bebauungsplan zum Blaubeurer Tor.


    SessionNet | Bebauungsplan "Blaubeurer-Tor-Tunnel und Umbau Blaubeurer-Tor-Kreisel" (ulm.de)

    Mit der Neubebauung des BTC hat man ja eine lohnende Option für eine Linie zur Kohlplatte. Hätte ich vorher auch abgelehnt und eher über die Harthauser Str. geführt

    Sorry das ich da nochmal nachhaken muss. Aber meinst du gerade wirklich, dass man nur für die Kohlplatte und dem Neubauten auf dem BTC eine neue Linie über die Einsteinstraße schaffen sollte ? Die würde meiner Meinung sich nicht wirklich lohnen, da diese einige Passagiere in Söflingen von der 1 wegnimmt. Die Kohlplatte kann man, wie du anfangs meintest, einfach über eine Verlängerung der Linie 1 über die Harthauser Straße sowie ein Teils des Kurt-Schuhmacherrings, erschließen. Die zukünftigen Bewohner:innen des BTC und des umliegenden Gebiets kann man später immer noch über eine Tramlinie auf der Blaubeurer Straße zwischen Eselsberg und Hbf anbinden.


    Ah okay gut zu wissen. Danke Finn !


    Die Thematik habe ich lange gesucht, denn ich habe mich echt gewundert, warum man nicht das Gewerbegebiet Donautal Richtung Erbach erweitert wird.

    Aber nun ja, dann ist das eben so, auch wenn ich es mir anders erhofft hätte. Denn diese Stück Land würde sich ideal für ein interkommunales Gewerbegebiet Ulm-Erbach anbieten (ebene Fläche, Fortführung eines bestehenden Industriegebiets, gute Anbindung an die B30 und Südbahn, etc. )


    Was das Thema Stuttgarter Straße und Straßenbahn angeht, ich möchte nicht hier das Thema aufreißen, aber das Thema Linie 3 geht glaube ich eher Richtung Neu-Ulm.

    Hat der Gemeinderat ja 2019 so beschlossen, wenn ich richtig informiert bin, versuche da aber nochmal ob ich da was extern rauskriege.

    Aber wie gesagt, hier geht es ja um zukünftige Gewerbegebiete.


    Ich stimme dir da absolut zu, dass insbesondere Jungingen Potential für zukünftige Gewerbeansiedlungen bietet. Aber auch Ulm-Nord und der Science Park III, mit ihren jeweiligen Schwerpunkten Logistik bzw. forschende Unternehmen.

    Auch wenn dieser Thread schon bisschen älter ist, frage ich mich. Wenn Flächen für Gewerbe und Industrie Mangelware sind, warum wird nicht das Industriegebiet Donautal erweitert ? So eine Art interkommunales Gewerbegebiet Ulm-Erbach würde noch mehr Platz bieten.

    Was mich gerade etwas überrascht ist das Thema Anbindung Blaustein bzw. Herrlingen. Da gibt es doch eigentlich die Bahn. Blaustein - wenn dann - nur im Bereich "Erhard-Grözinger Str". Das gehört gefühlt ja auch mehr zu Ulm, als zu Blaustein (hoffentlich gibt's dafür jetzt keine Schläg :-) )


    Als Information falls es vielleicht untergangen ist und da ich es nichts näheres dazu gesagt habe, dass ursprüngliche Bild von der Ulmer/Neu-Ulmer-Region ist ein Screenshot von OpenRailwayMap welches ich nachträglich bearbeitet habe. Also bei Blaustein habe ich nichts verändert. Wenn man heranzoomt, dann sieht man das die Verlängerungen der Straßenbahnlinien ein etwas dunkleres violett sind als die bestehende Trasse.




    P.S. OpenRailwayMap ist, wer es nicht kennt, eine Online Karte ähnlich wie Openstreetmap nur das nicht die die Straßen im Vordergrund stehen sondern Schienen. Also normale Bahnverbindungen sind orange, Hochgeschwindigkeitsstrecken = rot, Straßenbahnverbindungen = violett, braun = Schienengüterverkehr.

    Vor allem sollte man das Finanzielle im Blick behalten.

    Abgesehen davon daß einige deiner Vorschläge bereits auf Verwirklichung untersucht werden, hast du Doppelführungen die weder finanzierbar noch förderfähig wären. Das sind kosten in deinen Vorschlägen die in die Milliardenbereiche gehen.

    Andere sind von der Trassenführung her nur sehr kostenintensiv oder gar nicht machbar ohne größere Gebäudeabrisse u.ä.


    Was meinst du genau mit Doppelführungen ?


    Mir ist völlig klar, dass meine Ideen und Visionen nicht auf einen Schlag umgesetzt werden können. Allerdings bräuchte man aber auch so ein dichtes Netz um möglichst viele Menschen vom Umstieg auf den ÖPNV zu überzeugen. Klar braucht man auch günstigere Preise, die bringen einem allerdings herzlich wenig wenn man schlechtes Gesamtnetz hat. Ich würde dich mal bitten, das Karlsruher Straßenbahnnetz anzugucken, dass ist echt der Burner !

    So schafft man eine Verkehrswende sowie eine Stadt für Menschen und nicht für Blechlawinen.


    Ulm/Neu-Ulm sowie Umgebung wachsen und boomen. Das freut uns alle, allerdings finde ich das Modell der autogerechten Stadt völlig überholt und nicht lebenswert.

    Stattdessen würde ich mir einen breiten Mobilitätsmix wünschen. Mit Carsharing, gut ausgebauten Radwegen, einen dichten Tramnetz, etc.


    Klar kostet jede Infrastruktur-Maßnahme Geld. Wie z.b. der Neubau der völlig überdimensionierten Adenauerbrücke oder die Linie 2.

    Allerdings haben Studien und die Praxis vielerorts bewiesen, dass die Menschen eher bereit sind mit in einer Straßenbahn/Tram zu fahren als mit einem Bus.



    Wenn wir schon bei Visionen von neuen Straßenbahnlinien sind, dann hoffe ich ihr verzeiht mir meine "Spinnerei" ...


    Zum einen umfasst meine Vision die Verlängerung der Linie 1 mit einer Erschließung der Kohlplatte.

    Die Linie müsste meiner Meinung nach fortgesetzt werden, um den zukünftig dicht bebauten Science Park III, das gemeinsame Neubaugebiet mit Blaustein und den Eselsberg vollständig anzubinden.


    Eine dritte Linie (bzw. für zukünftige Neu-Ulmer Neubaugebiete sollte man eine vierte Trasse frei halten) könnte man vom Ulmer Hbf über die Neue Straße, Gänsetorbrücke und dann Richtung Wiley und Ludwigsfeld führen.


    Wiblingen sollte man, um nicht unnötige Umwege zu machen, direkt vom Neu-Ulmer Bahnhof, NU-Weststadt, Donaubad, (Neubaugebiet zweischen B28 und Iller ?) erschließen


    Offenhausen, Pfuhl, und Burlafingen sollte man am besten in einen Zug an das Tram-Netz anbinden.



    Mancher wird vielleicht denken, ganz schön ambitioniert. Sollte man aber meiner Meinung nach auch.

    Denn wenn man neue Straßenbahnlinien plant, sollte man das bestehende und zukünftige Gesamtnetz im Blick behalten.

    Ich bin zwar noch nicht lange in Ulm (und erst seit kurzem in diesem Forum) aber warum verbindet man die Erschließung der Wilhelmsburg nicht mit dem Ringschluss der Innenstadtstrecke der Straßenbahn. Also eine Straßenbahnlinie vom Ulmer Hbf über die Neue Straße, Münchner Straße und anschließend am Willy Brandt Platz und an der Technischen Hochschule vorbei bis man die Wilhelmsburg/Hauptfriedhof erreicht. In einen zweiten Bauabschnitt könnte man theoretisch noch Jungingen anbinden, aber würde sich erst lohnen wenn Jungingen dichter bebaut ist.