Beiträge von Melo

    nach Ulm kommen ja jetzt auch die E-Roller...

    Die werdet ihr noch verfluchen. Hier in S ist das die Seuche. Blockieren ständig die Gehwege kreuz und quer und man fällt schier drüber, und dann wird man als Fußgänger auch oft von rücksichtslosen Zeitgenossen fast umgenietet.

    Wegen ETCS: Man kann die Strecke von Ulm bis Merklingen auch erst einmal komplett ohne Signaltechnik betreiben, indem man sie im Ulmer Hbf als einen einzigen Block betrachtet. Dann kann halt nur ein einziger Zug einfahren, aber mehr braucht man ja für einen einfachen Pendelbetrieb auch gar nicht.

    Würde ich mit einiger Sicherheit ausschließen wollen, die Lücke zwischen der Bestandsbebauung und den geplanten Neubauten bewegt sich mutmaßlich nahe am gesetzlichen Mindestabstand. Das wäre auch meine Wunsch-Linienführung gewesen.


    Eine Option, die noch nicht genannt wurde: Eine Straßenbahnunterführung unter dem Ring hindurch. Aber auch das stelle ich mir angesichts der Rampenbauwerke und der hohen Kosten schwierig bis unmöglich vor. Bleibt fast nur eine Durchfahrt quer durch einen auf eine Spur zurückgebauten Ring...


    Am Mühlburger Tor in Karlsruhe macht die Straßenbahn den Kreisverkehr einfach mit. Ist auch praktisch aus betrieblicher Sicht, da man dann eine Wendemöglichkeit hat. Aber halt eine quietschende Angelegenheit, wobei das in Ulm aufgrund der Meterspur weniger schlimm sein sollte.

    Lieber nicht! Egal wann ich in Halle, Leipzig, Dresden oder Magdeburg war - die Dinger sind hässlich, wenig umweltfreundlich und können gerne da bleiben, wo sie derzeit stehen bzw. großflächig abgerissen und durch zeitgemäße Neubauten ersetzt werden!


    Natürlich die Dinger nicht 1:1 wieder aufbauen, aber es gibt Konzepte von pfiffigen jungen Architekten, die aus dem Betonfertigteilen andere Gebäude wie z.B. Bungalows machen. Isolierung und Technik können ebenfalls auf Stand gebracht werden.

    Zu meiner Uni-Zeit in Karlsruhe vor 15 Jahren hatte einer meiner Kommilitonen immer Witze über die Ulmer Straßenbahn gemacht, weil sie nur eine Linie hat, und trotzdem überall "1" steht. (Mein Argument, dass in Ulm halt Straba und Busse durchgängig nummeriert sind hatte ihn irgendwie nicht interessiert.) Aber jetzt ist es ja anders, und insofern wäre es ja fast schon die Ulmer Tradition mit einem S-Bahn-"Netz" anzufangen, welches nur aus einer S1 besteht. ^^


    (PS: ja, ich weiß dass es in UL mal drei Linien gab.)

    Ich weiß natürlich nicht, was im Rahmen der technischen und zeitlichen Möglichkeiten liegt (programmiert einer von Euch Foren-Plugins in PHP?), aber vielleicht wäre es eine Überlegung wert, nach Fertigstellung eines Projektes, dieses einer Datenbank hinzuzufügen, in der auch später Leute Sterne (eventuell in mehreren Kategorien) vergeben können und kleine Texte schreiben. Dann stünde die Bewertung auch künftigen Mitgliedern immer offen und könnte sich entwickeln.


    Rainer, warum willst du kein negatives Feedback? Ich weiß, Facebook z.B. macht das genauso, um die Leute engagiert ("hooked") zu halten, aber der Selbstreflexion ist das eher abträglich. Wobei ich damit auch nicht sagen will, dass man seine Position ändern muß, bloß weil sie der Mehrheit nicht gefällt.

    Wenn ich mich richtig erinnere war der Besitzer des Fifty-Eight früher auch durch sehr agressive, antikompetetive Geschäftspraktiken aufgefallen, um sich in Ulm das Monopol auf Skaterklamotten zu sichern. So ändern sich die Zeiten.

    Gibt es denn einen alten Entwurf für die Stelle, der mir entgangen ist? Weil der Kerl ist ja schon eine Weile tot. Oder gibt es ein Büro, welches weiter Häuser in dem Stil plant. Es ist ja ganz nett, hier und da mal einen Farbkleks in die Stadt zu setzen, aber wenn man das (also gespinnerte Architektur) zu oft sieht, dann ist es nichts besonderes mehr, und der Effekt verkehrt sich ins Negative.

    Amateurfunker lecken sich bestimmt die Lippen nach dem Gebäude. Ich war in der Oberstufe auf dem TG an der RBS. Da gab es eine Amateurfunk-AG (die Antenne steht auch heute noch auf dem B6 IIRC). Eventuell könnte man auch den Schulen das Gebäude für solche und ähnliche Zwecke zur Verfügung stellen. Zum Abreißen ist es zu schade, und dass es als Band-Proberaum versifft irgendwie auch.

    http://www.swp.de/suedwesten/s…ng-zur-city-25157800.html


    Der alte Streit zwischen Investor und IHK/City-Handel flammt wieder auf. Aus meiner Sicht berechtigt. Das Projekt lebt von Zustimmung und gleichberechtigten Interessen, d.h beide Seiten sollten beim Zugang der Besucherströme auch gleich bedient werden.


    Was ich nicht verstehe: Jetzt, wo man auch die Zugänge zum Bahnhofsplatz 7 flexibel planen kann wäre es doch auch möglich statt einer Treppe/Rolltreppe den Zugang zur Passage über eine langgezogene Rampe zu realisieren. Von der Fuzo her geht es an dieser Stelle sowieso bergauf. Warum sollte man bergauf gehen um dann wieder bergab zu müssen in die Passage (und umgekehrt). Eine geschwungene Rampe (evtl. sogar ohne Stufen) bis auf die Höhe des Einsteindenkmals, mit irgendwelchen Gimmicks in den Wänden, die auf den Grundriss des Einstein-Geburtshauses hinweisen, das wäre für Fußgänger doch viel attraktiver. Und eventuell sogar billiger, wenn man die Anschaffungs- und Wartungskosten der Rolltreppen berücksichtigt. Und so würden die Fußgänger nicht in so ein dunkles Loch verschwinden.


    VG


    P.S: Leider nicht mehr viel Zeit zum schreiben, aber ich les' immer noch jede Woche :-)