Beiträge von Melo

    Ich weiß natürlich nicht, was im Rahmen der technischen und zeitlichen Möglichkeiten liegt (programmiert einer von Euch Foren-Plugins in PHP?), aber vielleicht wäre es eine Überlegung wert, nach Fertigstellung eines Projektes, dieses einer Datenbank hinzuzufügen, in der auch später Leute Sterne (eventuell in mehreren Kategorien) vergeben können und kleine Texte schreiben. Dann stünde die Bewertung auch künftigen Mitgliedern immer offen und könnte sich entwickeln.


    Rainer, warum willst du kein negatives Feedback? Ich weiß, Facebook z.B. macht das genauso, um die Leute engagiert ("hooked") zu halten, aber der Selbstreflexion ist das eher abträglich. Wobei ich damit auch nicht sagen will, dass man seine Position ändern muß, bloß weil sie der Mehrheit nicht gefällt.

    Wenn ich mich richtig erinnere war der Besitzer des Fifty-Eight früher auch durch sehr agressive, antikompetetive Geschäftspraktiken aufgefallen, um sich in Ulm das Monopol auf Skaterklamotten zu sichern. So ändern sich die Zeiten.

    Gibt es denn einen alten Entwurf für die Stelle, der mir entgangen ist? Weil der Kerl ist ja schon eine Weile tot. Oder gibt es ein Büro, welches weiter Häuser in dem Stil plant. Es ist ja ganz nett, hier und da mal einen Farbkleks in die Stadt zu setzen, aber wenn man das (also gespinnerte Architektur) zu oft sieht, dann ist es nichts besonderes mehr, und der Effekt verkehrt sich ins Negative.

    Amateurfunker lecken sich bestimmt die Lippen nach dem Gebäude. Ich war in der Oberstufe auf dem TG an der RBS. Da gab es eine Amateurfunk-AG (die Antenne steht auch heute noch auf dem B6 IIRC). Eventuell könnte man auch den Schulen das Gebäude für solche und ähnliche Zwecke zur Verfügung stellen. Zum Abreißen ist es zu schade, und dass es als Band-Proberaum versifft irgendwie auch.

    http://www.swp.de/suedwesten/s…ng-zur-city-25157800.html


    Der alte Streit zwischen Investor und IHK/City-Handel flammt wieder auf. Aus meiner Sicht berechtigt. Das Projekt lebt von Zustimmung und gleichberechtigten Interessen, d.h beide Seiten sollten beim Zugang der Besucherströme auch gleich bedient werden.


    Was ich nicht verstehe: Jetzt, wo man auch die Zugänge zum Bahnhofsplatz 7 flexibel planen kann wäre es doch auch möglich statt einer Treppe/Rolltreppe den Zugang zur Passage über eine langgezogene Rampe zu realisieren. Von der Fuzo her geht es an dieser Stelle sowieso bergauf. Warum sollte man bergauf gehen um dann wieder bergab zu müssen in die Passage (und umgekehrt). Eine geschwungene Rampe (evtl. sogar ohne Stufen) bis auf die Höhe des Einsteindenkmals, mit irgendwelchen Gimmicks in den Wänden, die auf den Grundriss des Einstein-Geburtshauses hinweisen, das wäre für Fußgänger doch viel attraktiver. Und eventuell sogar billiger, wenn man die Anschaffungs- und Wartungskosten der Rolltreppen berücksichtigt. Und so würden die Fußgänger nicht in so ein dunkles Loch verschwinden.


    VG


    P.S: Leider nicht mehr viel Zeit zum schreiben, aber ich les' immer noch jede Woche :-)

    Ich finde es enttäuschend, dass das Dach nicht wenigstens durch eines wie auf Bahnsteig B (Gl. 2/3) ersetzt wird, was ja auch ein DB-Standarddach ist. So bleibt der Mischmasch erhalten. Aber seit einiger Zeit macht die DB ja nur noch das minimal notwendigste überall. Hier in S wurden auch die S-Bahn.Haltestellen "saniert". Ein absoluter Rückschritt gegenüber vorher.


    VLG

    Bitte etwas mehr Respekt vor unserem jüngsten Baudenkmal ;) .


    Ich mochte das Dach tatsächlich irgendwie. Fand ich auf ganz sympathische Art und Weise eigen. Bleibt auch erst einmal abzuwarten, ob das nächste Dach wirklich besser wird... auf jeden Fall sollte es aber so konstruiert werden, dass es ohne Abriss abgebaut und woanders wieder aufgebaut werden kann. Am Dach soll es nicht scheitern, wenn wir vielleicht einmal die Chance auf einen neuen Bahnhof kriegen. Eine Verwendung würde man in dem Fall sicher irgendwo finden.


    Mir hat das Dach auch gefallen. Und das war auch nicht von irgendwem, sondern vom Schlaich aus Stuttgart. Es ist nur eine Schande, dass es nie richtig geputzt wurde.


    Wenn es in Ulm ein hässliches Dach gibt, das dringend mal ersetzt werden sollte, dann das am Ehinger Tor. (Das ist ja noch nicht einmal so alt. Ich frage mich warum damals keiner was gesagt hat.)

    Mich erinnern diese Platten an die West/Wetter-Seiten von so Wohnhäusern aus den 60ern, wo seither nichts mehr gerichtet wurde -- also eher keine positiven Gefühle ;-)

    Wie kann eigentlich so ein Gebäude selbst bei ausgebliebener Instandhaltung nach 20 Jahren schon so baufällig sein, dass es gesperrt werden muß? Das deutet doch auch auf schwere Mängel bei der Konstruktion hin. Hierzu habe ich aber noch nichts gelesen.

    Der Entwurf des Parkhauses sagt auch mir sehr zu. Insbesondere der Treppenbereich. Den Kamin der Entrauchungsanlage könnte man eigentlich gleich viel höher machen und dann DB-Logos und eine Uhr dran -- dann sieht es nach Bahnhof aus :-)


    Was mich allerdings extrem irritiert ist die Asymmetrie der Passage. Die Ladengeschäfte rechts sind so an die zentrale Treppe herangeklatscht. Und auf der linken Seite gibt es dafür dann ein totes Eck, wo das Gesocks wieder hinuriniert. Auf beiden Seiten der Haupttreppe den Durchgang zu den Bahnsteigen schaffen und die Geschäfte weiter nach Norden/rechts (zur Not auch ohne die Aufzüge zu verschieben). Das hätte deutlich mehr Pfiff. Aber wahrscheinlich zu teuer :-(


    Just my 0,02€