Beiträge von Finn

    Donaubahn auf dem Abstellgleis: Politiker fordern Bewegung [SWP+]

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    Während die Ausbauplanung auf der bayerischen Seite für die Illertalbahn und seit November 2025 auch für die Brenzbahn läuft, herrscht in Sachen Donaubahn Stillstand, bemängelt der Verein Regio-S-Bahn Donau-Iller. Die Donaubahn sei die letzte der drei eingleisigen Dieselstrecken, die dringend in Angriff genommen werden müsse, um das Bahn-Angebot in der Region zu verbessern. In einem Schreiben ans Verkehrsministerium Baden-Württemberg fordern jetzt unter anderem Landrat Heiner Scheffold (Alb-Donau-Kreis) als Regio-S-Bahn-Vereinsvorstand und der Vorstandsvorsitzende und Ulmer Oberbürgermeister Martin Ansbacher Unterstützung von Verkehrsminister Winfried Hermann in der Sache.

    Wie gut oder schlecht ist der Zustand der Ulmer Straßen? [SWP+]

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    Schlagzeilen machen seit Jahren die maroden Brücken. Doch auch einige Straßen in Ulm weisen Schäden auf. Die Stadtverwaltung hat den Zustand aller Straßen erfasst und in einer Straßendatenbank gebündelt. Sie soll dabei helfen, Bewertungen vorzunehmen und Prioritäten für Instandhaltung und Reparatur zu setzen. Die Durchschnittsnote der Straßen liegt bei 2,4. „Also noch gut“, sagt Steve Endel, der Leiter der Abteilung Verkehrsinfrastruktur. Elf Prozent der Straßen sind in einem schlechten Zustand. Sie erhielten höchstens die Note 4,5 - die Skala reicht, anders als bei Schulnoten, nur bis 5. Endel spricht von „Risikostrecken, bei denen der optimale Eingriffszeitpunkt schon überschritten ist“. Wohnstraßen sind darunter, aber auch Fahrbahnen mit mehr Verkehr.


    Nicht noch mehr Baustellen [SWP+]

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    Bei Brücken fällt es meist nur Fachleuten auf, wenn sie in schlechtem Zustand sind. Bei Straßen dagegen bemerken Autofahrerinnen und Autofahrer oft selbst, dass es Schäden gibt. Spurrinnen, Schlaglöcher, mehr oder weniger gut geflickte Stellen: Manche Fahrbahnen sind eine Herausforderung für die Stoßdämpfer. Der Sanierungsstau ist mancherorts offensichtlich. Dass er nicht zügig behoben wird, hat allerdings gute Gründe. Ein Kommentar von Chirin Kolb.


    Der Straßenzustandsbericht ist in der Bürgerinfo zu finden. (Anlage 1 ist der Bericht, Anlage 2 die Karte.) Die Kosten, wenn man alle innerhalb der nächsten zehn Jahren fälligen Maßnahmen umsetzen würde, werden mit 96 Millionen Euro beziffert - zur Verfügung stehen jährlich 5 Millionen Euro, wovon aber schon jährlich 2 Millionen Euro auf kurzfristig notwendige Reparaturen draufgehen. Bis zum Abschluss der laufenden Großbaustellen stellt man das Thema allerdings zurück.


    Mit Blick auf die Karte: Der Kuhberg und der Michelsberg sind wohl schon ziemlich überfällig...

    Der Riesen-Kran kommt: Die spektakuläre Phase auf der B10-Baustelle startet [NUZ]

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    Seit Ende November 2025 ist die B10 von Norden Richtung Ulm komplett gesperrt. Denn die Wallstraßenbrücke und die Blaubeurer-Tor-Brücke müssen altersbedingt abgerissen und durch eine neue Brücke sowie einen Tunnel ersetzt werden. Die Sperrung dauert vier Jahre lang an. In diesem Monat startet die heiße Phase auf der B10-Baustelle.

    Freier Artikel.

    Fraglich ist auch, mit welcher Prio die Stadt das Thema derzeit beackert. Schließlich ist der SSV nun nach dem Durchmarsch die zweite Saison in Folge akut abstiegsbedroht... Schlau wäre im Endeffekt, über die dringend notwendige Tram-Anbindung diverser Ulmer Stadtgebiete auch direkt das Stadionthema abzuarbeiten respektive Entwicklungsfelder dafür entlang dieser zukünftigen Tram-Strecken freizuhalten.

    Ich glaube auch, dass das aktuell der eigentliche Knackpunkt ist. Das Vorgehen der Stadt, dem Fußballverein bezüglich der Arenafrage nicht maximal entgegenzukommen, als er sich (ohne es zu wissen) an der Spitze des jüngsten Höhenfluges befand und vor Erfolg gar nicht wusste, wohin mit der eigenen Potenz :), stellt sich aktuell als ziemlich vorausschauend heraus.


    Wenn der ÖPNV einen großen Teil der Besucherinnen und Besucher wegschaufeln soll, spräche meines Erachtens doch wieder viel für den Standort Messe. Einerseits gibt es dort schon die Straßenbahn, andererseits soll dort aber auch ein Bahnhaltepunkt realisiert werden. Ganz dreist überlegt: Wieso auch nicht gleich noch einrn zusätzlichen Bahnsteig mit eigenem Bahngleis mitplanen, auf dem eine Garnitur in Doppeltraktion abgestellt werden kann, um nach Ende eines Spiels gleich mal ein paar Hundert Leute Richtung Hbf zu verschiffen? Das Bahngleis könnte ja auch als Begegnungsgleis oder zum kurzzeitigen Abstellen außerhalb der HVZ genutzt werden.

    Ralf Gummersbach: „Das ist ein absolutes Zukunftsthema“ [SWP+]

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    Der ÖPNV in Ulm und Neu-Ulm ist ohne die SWU Verkehr nicht vorstellbar. Das städtische Unternehmen, eine Tochter der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm, betreibt 18 Bus- und zwei Straßenbahnlinien. Doch die SWU sind auch im Bahnverkehr aktiv - und möchten diese Aktivität ausbauen. Ralf Gummersbach, Chef der SWU Verkehr, sagt, warum.

    Schönes Interview zu den SWU als Eisenbahninfrastrukturunternehmen. Auch nett zu lesen, dass in diesem Bereich wohl viele Überzeugungstäter bei der SWU tätig sind :).


    Im Interview lese ich zum ersten Mal von der Absicht oder der Idee, sich bei der Donaubahn "einzubringen" und sie für die Regio-S-Bahn zu ertüchtigen. Nicht ganz klar ist mir, ob das auf eine Übernahme der Strecke hinausliefe und falls ja, für welche Bereiche - so oder so aber sicherlich positiv, im großen Apparat der DB versandet halt doch vieles.


    Eigentlich müsste man die SWU auf die NBS Erbach-Ehingen ansetzen...

    Spatenstich fürs neue Ärztehaus am Eselsberg [SWP+]

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    „Es hat am Ende etwas länger gedauert als ursprünglich geplant, jetzt ist es aber soweit“, freut sich Dr. Bora Akyürek. Der 49-jährige Ulmer Allgemeinmediziner wagt nach drei bestehenden Praxen einen großen Schritt, den Bau eines Ärztehauses am Weinbergweg. Der Ulmer Arzt setzt damit auch ein bedeutendes Zeichen für die medizinische Versorgung in Ulm und darüber hinaus.

    Die Fertigstellung wird für April 2027 avisiert. Der Spatenstich ist an diesem Samstag (07.02.), es gibt wohl Brezeln und Honig :).


    Aus dem Artikel:

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    Der Holzhybridbau mit seiner verkohlten Tannenverschalung soll im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Klimatechnik hohe Standards erfüllen. Die ganze Fassade wird begrünt. Das Gebäude soll sich in der Außenwahrnehmung während der vier Jahreszeiten immer wieder verändern. Auch Bienenstöcke kann sich der Arzt auf der Terrasse vorstellen. Deshalb wurden bei der Pflanzenauswahl gleich solche genommen, die Bienen besonders lieben.

    161 Wohnungen ab 7 Euro pro Quadratmeter [SWP+]

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    Was ist das jetzt? Ein Spatenstich ist es nicht, der war im Februar 2025. Das Richtfest ist es auch nicht, weil erst zwei der geplanten sieben Häuser soweit sind. „Baustellenfest“, hat das bayerische Bauministerium also die Veranstaltung genannt, zu welcher Ressortchef Christian Bernreiter am Freitag (30.1.) zum Leplat-Areal nach Neu-Ulm gekommen ist. Er habe sowieso seinen „Schwabentag“, sagt der von einem Termin in Augsburg angereiste Minister. Bernreiter bringt nicht etwa einen höheren Zuschuss für die geplanten 161 bezahlbaren Wohnungen mit, oder hat Neuigkeiten zu verkünden – es geht letztlich vor allem um ein Loblied auf die bayerische Baupolitik und eine Unterstützung der im Wahlkampf befindlichen CSU-OB Katrin Albsteiger.

    Ich verstehe bis heute nicht, wieso der ehemalige OB Noerenberg und weite Teile des damaligen Stadtrats sich so vehement gegen eine Bebauung dieses Geländes gewehrt haben.

    Verwirrende Verkehrsführung! Stadt bessert am Blaubeurer Tor nach [SWP+]

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    Wo muss ich mich einordnen? Welche Spur ist die richtige? Das sorgt auch nach mehr als einer Woche noch für Verwirrung unter vielen Autofahrern, die sich von Süden kommend auf der B10 dem Blaubeurer Ring nähern. [...] Dabei kommt es immer wieder zu kurzfristigen Spurwechseln und Beinahe-Zusammenstößen, berichten Autofahrerinnen und Autofahrer. Eine Online-Petition fordert die Stadtverwaltung auf, für mehr Sicherheit an dieser Stelle zu sorgen und beispielsweise feste Leitschwellen zu installieren, um einen Spurwechsel an einer unübersichtlichen Stelle unmöglich zu machen.

    Erstmal gibt's nur Mini-Baken und die Hoffnung auf den Gewöhnungseffekt. Die Spuren werden fest aufgemalt, sobald es das Wetter zulässt.

    Umbau von Alter Feuerwehr und Rathausareal kann kommen [NUZ+]

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    Den Beschluss hat der Illertisser Stadtrat bereits gefasst, aber unter einer Bedingung. Das Alte Feuerwehrhaus soll umgebaut werden, das Areal rund ums Rathaus zu einem grünen Zentrum der Stadt werden. Doch die Kosten sind hoch, deswegen wurde der Beschluss an ein Fördergeld geknüpft. Jetzt ist die Zusage da, die Städtebauförderung übernimmt 90 Prozent der Kosten. Die Arbeiten sollen noch 2026 beginnen.

    Sieht toll aus! Die Fahrzeughalle wird zum Veranstaltungssaal, ins OG ziehen das Stadtarchiv und Teile des Rathauses ein. Der Leiter des Preisgerichts bezeichnete das Vorhaben als "Vorzeigeprojekt der Bauwende" hinsichtlich der Umnutzung des Bestandes.

    Manipulation an der Heizung, oder schlicht ein Defekt? [SWP+]

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    Erst gab es am 14. Dezember 2022 einen kapitalen Wasserschaden, dann redete man lange über eine umfassende Modernisierung des Gebäudes – bis schließlich der Mieter ab Juli 2024 kein Geld mehr überwies. So lautet die Kurzform des Streits um das Intercity-Hotel neben dem Ulmer Hauptbahnhof. Dabei stehen sich gegenüber die städtische Wohnungsbaugesellschaft UWS als Hausbesitzerin und die Intercity-Hotel GmbH als Betreiberin. Aus der Auseinandersetzung ist mittlerweile ein Fall für die Justiz geworden. Die UWS fordert rund drei Millionen Euro für entgangene und noch ausstehende Mietzahlungen von der Hotelkette. Der erste Gütetermin am Freitag (30.1.) vor dem Landgericht Ulm ist allerdings ohne ein Ergebnis geendet.

    Viel technisches Kleinklein, eine Klärung zeichnet sich aktuell noch nicht ab.

    Auch Menschen mit schmalem Geldbeutel sollen in Blaustein wohnen können [SWP+]

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    Dass Stadtrat Jürgen Dannwolf (SPD) die Stadt Blaustein und ihre geplante Wohnbaugesellschaft mit Wien und Graz verglich, löste bei Blausteins Bürgermeister Konrad Menz ein breites Grinsen aus: Der Vergleich sei zwar schmeichelhaft, hinke aber. Schließlich hat die Stadt Wien 220.000 sogenannter Gemeindewohnungen, jeder vierte Bürger – rund 500.000 Menschen – wohnt laut Homepage in einer Wohnung des städtischen Unternehmens „Wiener Wohnen“, das bereits seit mehr als 100 Jahren Wohnungen baut und vermietet. Die österreichische Hauptstadt ist also eine ganz andere Nummer. Der Blick ins Nachbarland lohnt aber insofern, als dass in Wien wegen des sozialen Wohnungsbaus über so viele Jahre die Mietpreise nicht wie in anderen Großstädten ins Unermessliche steigen.

    Vermieter: „Wir wollen so schnell wie möglich räumen“ [SWP+]

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    Einen Tisch reservieren für Mitte März? Kein Problem, die L'Osteria am Ulmer Judenhof nimmt sogar noch bis in den Juni hinein Online-Reservierungen an. Dass das Lokal so lange noch existiert, ist allerdings eher unwahrscheinlich. Denn der Hauseigentümer setzt nun alle Hebel in Bewegung, um die Pizzeria loszuwerden. Der Anwalt des Vermieters sagt: „Wir wollen so schnell wie möglich räumen.“

    Beim betreffenden Gebäude ist eine Auffrischung der Fassade überfällig, finde ich. Würde dem Judenhof gut tun.

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    Kein Auszug, Nokia investiert in den Standort Ulm [NUZ+]

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    Falschmeldungen machten am Dienstag die Runde: Von einem „Auszug von Nokia“ und davon, dass der „bisherige Hauptnutzer Nokia seinen Vertrag zum Ende 2025 gekündigt“ hatte, berichteten angesehene Portale wie Thomas Daily. Der „Auszug von Nokia“ wurde an anderer Stelle geteasert. [...] Hinter der irreführenden Meldung steckt die Tatsache, dass die „European Science Park Group (ESPG)“ einen Vermietungserfolg in Ulm vermeldete. [...] Ein Anruf bei „Nokia Solutions and Networks“ klärt auf, Nokia gebe in Ulm lediglich ein Gebäudeteil ab und modernisiere. „Wir bleiben in Ulm genauso präsent wie vorher“, sagt Pressesprecher Bernhard Fuckert. Umso kurioser sei die Falschmeldung, weil Nokia in Ulm sogar investiere.

    Kurios.


    Das sagt Aumovio zum geplanten Stellenabbau in Ulm [SWP+]

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    Rund 800 Menschen arbeiten aktuell für den Automobilzulieferer Aumovio in Ulm. Sie entwickeln im Science Park Fahrassistenzsysteme für die großen Autohersteller. Jetzt steht rund ein Drittel der Stellen auf dem Prüfstand: Bis zu 275 Arbeitsplätze sollen bis zum Jahresende abgebaut werden. Als Grund für den Stellenabbau nennt das Unternehmen, das im September 2025 von Continental abgespalten wurde, dass man die „Wettbewerbsfähigkeit von Forschung und Entwicklung in einem herausfordernden Marktumfeld“ stärken wolle. Wortgleich hatte das Unternehmen den Stellenabbau vor einem Jahr begründet. Damals wurden bereits 3000 Stellen in den Entwicklungsabteilungen gestrichen.

    Bedrückend... :(

    Ehrlich gesagt würde ich es sinnvoller halten, wenn man die ganz linke Spur von der mittleren und rechten Spur baulich trennt. So zu 50 Meter vorher, denn hinter mir, gab es ein Hupkonzert, weil einer wohl von links noch schnell nach rechts fuhr. Somit hat man dann einfach Pech gehabt und es kommt nicht zum Chaos, Stau oder sogar Unfall.

    Was mir noch aufgefallen ist, ist, dass die gelben Verkehrsschilder davor auf der Schilderbrücke getauscht wurden. Also von links nach rechts und rechts nach links, dazu halt die Pfeile verändert.

    Das fällt ehrlich gesagt kaum auf. Da wäre es sinnvoller, wenn darauf gelbe Blinklichter und ein Hinweis "geänderte Verkehrsführung" stehen würde. Die LED Anzeigen (Anhänger) bringen da nicht so viel und kommt auch zu spät.


    Bei beiden Punkten volle Zustimmung, insbesondere den Hinweis zur geänderten Verkehrsführung. Ich würde sogar noch weiter gehen und für den Abschnitt zwischen Westringtunnel / Söflinger Kreisbrücke und Cartoffel die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h reduzieren, damit die nicht zu vermeidenden vielen Spurwechsel etwas entspannter stattfinden. Faktisch fahren die meisten natürlich höchstens so schnell, aber bei nominell Tempo 50 muss man immer damit rechnen, dass einer oder eine (relativ betrachtet) angeschossen kommt.

    Bau des Einstein-Discovery-Centers verzögert sich weiter [NUZ+]

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    Der Bau des Albert-Einstein-Discovery-Centers in Ulm kommt deutlich später als geplant. Zwar ist der Standort inzwischen fix – der sogenannte Glaspalast der Stadtwerke Ulm in der Karlstraße muss weichen – doch eine Eröffnung zum 150. Geburtstag Einsteins im Jahr 2029 ist nicht realistisch. Zunächst müssen die Stadtwerke aus dem Gebäude ausziehen. Danach stehen Abriss und Bodensanierung an. Erst danach kann der Bau starten. Eine Fertigstellung dürfte daher frühestens in den frühen 2030er Jahren liegen.

    Neue Infos, die über den Stand und den Plan von Dezember 2024 hinausgehen, sehe ich nicht im Artikel. Gab wohl einfach ein Pressegespräch mit einem Zwischenstand.