Beiträge von Finn

    Ich finde die Nachricht richtig toll! Noch im Mai letzten Jahres hieß es, dass man sich Flusswärmepumpen im Rahmen des Kommunalen Wärmeplans mal anschauen würde, aber dann war im Plan Anfang Februar 2024 keine Rede mehr davon. Ging nun aber auf jeden Fall richtig fix, die SWU scheinen da echte Überzeugungstäter am Werk zu haben :).


    Besonders gefällt mir, dass es gar keine industrielle Großanlage braucht, sondern auch kleinere und dezentrale Anlagen realisierbar und baulich im Innenstadtbereich integrierbar sein können. Vielleicht kann man sich sogar die Blau mal anschauen? Ich denke da zum Beispiel an Blaustein, wo Lixhalle, Bad Blau, Seniorenheim, Rathaus, die Neubauten am Rathaus sowie die Einkaufsläden in einigermaßen unmittelbarer Nachbarschaft konzentriert sind.

    Der Brückenbau läuft schon im Untergrund [Schwäbische]

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    Rund 80 Kilometer Leitungen müssen für den Neubau der Wallstraßenbrücke und den Bau des Blaubeurer Tor-Tunnels verlegt werden. Die Unterquerungen der Blaubeurer Straße erfolgte bereits im Herbst. Aktuell wird rings um die Wallstraßenbrücke gearbeitet.


    Bauarbeiten laufen schneller als gedacht [SWP+]

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    Von Ende 2025 an, wenn die Vorarbeiten für den Abbruch der Wallstraßenbrücke beginnen, wird die B10 rund ums Blaubeurer Tor Ulms größte Baustelle. Sie hat aber bereits jetzt eine enorme Dimension – wenngleich der Autoverkehr davon kaum tangiert ist. Ein Überblick über das, was gerade läuft.


    Bis jetzt sind die Baustellen nur Vorgeplänkel [SWP+]

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    An der B10 am Blaubeurer Tor wird schon schwer gebaut. Bisher sind die Einschränkungen für den Verkehr aber gering im Vergleich zu dem, was noch bevorsteht. Ein Kommentar von Chirin Kolb


    Dumme Frage, aber kann man so ein Havariebecken denn überbauen? Ein solches wird gerade neben der Auffahrt zur B10 gebaut und soll auch laut Artikel einen Deckel erhalten, auf dem dann die Baustelleneinrichtung und -logistik abgewickelt wird. Zur LGS 2030 ist hier, meine ich, eine Freiflächen vor allem für Sportangebote vorgesehen. Eien gewisse Tragfähigkeit ist also sicher jetzt schon gegeben. Aber könnte man danach auch richtige Hochbauten realisieren? Ich stelle mir das so vor, dass es mit Pfahlgründungen schon gehen müsste. Vielleicht kann das Becken ja auch als Tiefgarage fungieren, halt mit entsprechender Haftungsfreistellung, falls da die Suppe aus einem Löscheinsatz im Tunnel reinschwappt ^^.

    Die ZEIT hat innerdeutsche Zu- und Wegzugsbewegungen für alle Großstädte analysiert und aufbereitet - so auch für Ulm:


    Bevölkerungsentwicklung in Großstädten: Wie Zugezogene Ulm verändern
    Neue Daten zeigen, wie sich die Wanderungen in Ulm in den vergangenen Jahren entwickelt haben – und wie sich die Stadt dadurch gewandelt hat.
    www.zeit.de


    Die Analyse reicht allerdings nur bis 2021 und dürfte auch so einige Corona-Effekte (und -Sondereffekte?) beinhalten. Einige Auszüge:

    • Die meisten Zuzüge erfolgten aus dem Stadtkreis Karlsruhe sowie den Landkreisen Ostalbkreis, Heidenheim, Göppingen und Reutlingen.
    • Die meisten Wegzüge erfolgten in den Landkreis Neu-Ulm, in den Alb-Donau-Kreis sowie die Stadtkreise München, Stuttgart und Berlin.
    • In den vergangenen dreißig Jahren zogen über 7.000 Personen - überwiegend Familien - in den Speckgürtel Ulms, also die Umlandgemeinden. Die meisten Zuzüge nach Ulm erfolgten hingegen in der Altersgruppe 18 bis 29.
    • Rund zwei Drittel der Großstädte sind im Vergleich zur Zeit vor der Corona-Pandemie geschrumpft - Ulm hingegen gehört zum Drittel, das gewachsen ist.

    Insgesamt meines Erachtens keine überraschenden Befunde. Der Effekt, dass junge Menschen zum Studium und für die Ausbildung in Großstädte ziehen und Familien mit mehr Platzbedarf in die umliegenden ländlichen Räume, dürfte allgemein auf die meisten vergleichbaren Großstädte zutreffen. Überraschend fand ich, dass aus Karlsruhe mehr Personen zuzogen als aus dem Umland. Ob das an der Wissenschaftsstadt liegt?

    Ulm bekommt ein neues Parkleitsystem [NUZ]

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    Verwunderung bei manchen Autofahrern: Die Hinweistafel des Parkleitsystems in Ulm sind weg. Das wird auch noch einige Zeit so bleiben, denn: Ulm bekommt ein ganz neues Parkleitsystem, das alte wird komplett ersetzt. Das bisherige, fast 30 Jahre alte System soll durch ein moderneres und umfassenderes ersetzt werden, das neben Informationen zur Zahl freier Parkplätze in Parkhäusern und Tiefgaragen auch aktuelle Verkehrsinformationen liefert. Und statt wie bisher 26 soll es künftig 50 Anzeigetafeln geben.

    Nach etwas gruschteln: Aki hatte das Vorhaben im Jahr 2021 vermeldet, beschlossen wurde es dann im Jahr 2022 - siehe Bürgerinfo. Es wird konventionelle und digitale Parkleittafeln geben. Ein paar Beispiele für die digital ausgespielten Verkehrsinformationen:


    (Quelle/Bildrechte: Stadt Ulm, Büro Schlothauer & Wauer)

    Stadtrat ist bockig: Auch sonntags soll für Radler geöffnet sein [SWP+]

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    Das hat wohl niemand kommen sehen: Eigentlich schien der Sachverhalt keine große Aufregung wert. Die Glacis Galerie möchte, wie berichtet, die Passage von Fußgängern und Radlern an Sonn- und Feiertagen untersagen. Bislang ist das Einkaufszentrum jedenfalls vertraglich dazu verpflichtet, die Türen auch dann offenzuhalten, tut das aber seit Corona nicht mehr – und will es dabei belassen. Die Stadtverwaltung empfahl den Stadträten die Zustimmung zum Vorstoß des Centers. Doch die wagten den Aufstand.

    Ich hole den Thread mal aus der Versenkung, um die durchaus interessanten, aktuellen Entwicklungen in der Wilhelmsburg nicht zusammen mit der Landesgartenschau abzufrühstücken.


    Was im Kehlturm der Wilhelmsburg möglich ist [SWP+]

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    Am 25. Juli wird Moritz Gomberts Worten nach „zweifelsohne die coolste Bar der Stadt“ eröffnet. Und zwar auf der Wilhelmsburg, auf der Dachterrasse des Kehlturms. Das erläuterte Gombert, der seit zweieinhalb Jahren mit einem Nutzungskonzept für den Kehlturm beauftragt ist, bei einem Besichtigungstermin mit Interessenten für das Pilotprojekt „Open Tower“.

    Daraus:

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    Beim Projekt „Open Tower“ gehe es darum, die Erfahrung der Teilnehmer zu sammeln, um sie in das nachhaltige Raumprogramm miteinfließen zu lassen. Es sieht vor, dass der Kehlturm bis 2028 voll ausgebaut und dauerhaft an Kulturschaffende wie Künstler oder Kunsthandwerker vermietet ist. Denkbar wären etwa Workshops, Theateraufführungen, Yogakurse oder kleine Ausstellungen.

    Joa... alles gut und recht, aber irgendwie fehlt mir die Substanz. Vielleicht hoffe ich insgeheim doch noch auf einen großen Wurf, der mittelfristig zu einem Vollausbau und einer vollen Auslastung der Wilhelmsburg führt und sie zu einem eigenen kleinen Stadtteil macht.


    Wobei ich das Projekt auf keinen Fall schlechtreden will. Der Kehlturm kann eine richtig coole Location werden und ist für das, was hier nun ausgeschrieben wird, bestens geeignet. Mehr Informationen sind auf der Homepage der Wilhelmsburg sowie bei der Stadt zu finden.

    Die Freihaltetrasse wird verlegt! So lief die Debatte [SWP+]

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    Jahrelang war es ruhig gewesen um das Thema. War im wahrsten Sinne des Wortes Gras über die Flächen gewachsen, die zwischen dem Wiley und Ludwigsfeld für die möglicherweise irgendwann einmal notwendig werdende Verbindung von der B30 zur B10 gebraucht würden? Seitdem die Stadt im Oktober den Vorschlag präsentierte, die Freihaltetrasse für die Querspange nach Süden zu verschieben, laufen Bürger Sturm. Unterschriften dagegen wurden gesammelt und die Stadt erarbeitete eine neue Version. Darüber wurde nun im Stadtrat diskutiert. Ergebnis: Der Kompromissvorschlag soll in den Flächennutzungsplan eingearbeitet werden.

    Daraus:

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    Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger wurde in der Debatte nicht müde, zu betonen: „Es geht hier nicht um eine Diskussion um Straßenbau. Es geht um eine Freihaltetrasse. Wir halten nur die Optionen offen für kommende Generationen.“ Die geplante Straße müsse es erst einmal in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans schaffen. „Und da wollen so viele hinein.“ Es gehe jetzt aktuell „um Optimierung, um Wirtschaftspolitik“.


    Die Unterlagen zum Beschluss sind in der Ratsinfo der Stadt Neu-Ulm zu finden: https://neu-ulm.gremien.info/meeting.php?id=2024-STR-314 - TOP 7. Es wird nun die Variante 3 in den FNP eingearbeitet:


    (Quelle: Stadt Neu-Ulm)


    Ein denkbarer P+R-Parkplatz mit Bahnanschluss, wie er im Forum in Bezug auf die bis dahin vorgesehene Variante 1 andiskutiert wurde und den ich persönlich sehr elegant gefunden hätte, dürfte damit nicht mehr in Frage kommen.

    Danke für die sehr gute Dokumentation!


    Ohne größeren Einblick behaupten zu wollen, denke ich doch, dass auch diese Malaise letztlich auf die erzwungene Privatisierung der Bahn zurückzuführen ist. Die DB Station & Service als Betreibergesellschaft der Bahnhöfe und Bahnhalte unterlag denselben Zwängen wie der Gesamtkonzern. Ob da mit der Überführung der DB Station & Service (gemeinsam mit DB Netze) in die gemeinnützige Tochtergesellschaft DB InfraGO Besserung eintritt, wird sich zeigen - ich bin aber skeptisch. Mir wäre eine Herauslösung mindestens der DB Netze, gerne auch der DB Station & Service aus dem Gesamtkonzern lieber gewesen.

    Ich stimme der Kritik grundsätzlich zu und habe sie teilweise auch schon so geäußert. Es ist offensichtlich so, dass die Regio-S-Bahn gewissermaßen ein Mittel zum Zweck ist, das Bestandsangebot stückweise auszubauen. So etwas wie eine Vision, wie der Endzustand am Ende aussehen könnte - eben mit spurtstarken und eng getakteten Zügen an gesondert gekennzeichneten Haltestellen -, wird meines Erachtens nicht wirklich ausformuliert oder zumindest nicht glaubhaft vermittelt.


    Wobei ich schon auch glaube, dass ein paar erschwerende Umstände einzuräumen sind. Zum einen ist der Großraum Ulm/Neu-Ulm (leider?) einfach nicht so groß wie derjenige von Metropolregionen wie Stuttgart oder München, die schon qua Größe einen gewissen Durchsatz generieren. Zum anderen ist es einfach verdammt schwer, in Deutschland Infrastruktur zu sanieren oder gar zu schaffen. Mit dem bestehenden Planungsrecht und dem abgewürgten Investitionsgeschehen bohrt man da halt an richtig dicken Brettern rum.


    Ich bleibe auch dabei, dass die Regio-S-Bahn, wenn man sie ernst nimmt, auch städtebauliche Konsequenzen haben muss. Überall dort, wo (künftig) Regio-S-Bahnhalte sein sollen, müsste es eigentlich echte Entwicklungsimpulse und Investitionsschübe geben.

    Neu-Ulm stellt die Straßenbahn hintan – und was macht Ulm? [NUZ+]

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    Etwa 30.000 Euro würde eine Voruntersuchung zum Bau einer neuen Straßenbahnlinie nach Ludwigsfeld kosten, schätzen die Fachleute im Neu-Ulmer Rathaus. Doch weil eine solche Analyse derzeit nichts nutzen, sondern vermutlich auf Jahre hinaus in der Schublade verschwinden würde, waren sich die Stadträtinnen und Stadträte kürzlich einig, dass sie sich das Geld vorerst lieber sparen. Die Verwaltung solle erst "zu gegebener Zeit" die Sache angehen [...] Der Ulmer Gemeinderat hatte im Sommer 2019, also vor bald fünf Jahren, die Verwaltung beauftragt, das Gespräch mit Neu-Ulm zu suchen und Wege zu einer baldigen Machbarkeitsstudie zu ebnen. Doch von einer raschen Umsetzung kann keine Rede mehr sein, im Gegenteil. "Die Planung und der Bau einer neuen Straßenbahnlinie ist in Ulm kurz- bis mittelfristig keine realistische Option", erklärte Erster Bürgermeister Martin Bendel auf Anfrage unserer Redaktion.

    Bahnübergänge in Blaustein: In Ehrenstein geht es 2025 los [SWP+]

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    Die beiden Bahnübergänge in Blaustein – der eine in Ehrenstein, der andere in Klingenstein – sind der Stadt und den Bürgerinnen und Bürgern ein Dorn im Auge: Sie müssen häufig an den geschlossenen Schranken warten, der Verkehr staut sich. Für beide Übergänge gibt es schon seit vielen Jahren Pläne, sie zu beseitigen. Am Übergang in Ehrenstein geht es nun voran: Wie Alexander Rist, Erster Beigeordneter der Stadt, auf Nachfrage sagte, wird mit dem Bau der Fußgängerunterführung in der Hummelstraße Anfang kommenden Jahres begonnen.

    Feine Sache. Es geht um diesen Bahnübergang:


    (Quelle: OSM)


    Geplant ist eine Gleisunterführung mit Aufzug. Die Stadt Blaustein will auch die Bereiche rund um die Erschließungsanlagen etwas aufwerten und die Hummelstraße verkehrsberuhigt ausgestalten. Wenn das fertig ist, entfällt dann der beschränkte Bahnübergang. Gutes Paket, finde ich.


    Im Artikel wird auch der Sachstand zum anderen und ungleich komplexeren Bahnübergang, demjenigen der B 28 in Klingenstein, dargestellt. Die Variante 3 läuft wohl nun als Vorzugsvariante, also die "schräge" Erschließung, die auf direktem Wege zum Kreisverkehr in Herrlingen führt. In meinen Unterlagen habe ich dazu diese alte Skizze von 2011 gefunden, mutmaßlich vom RP Tübingen:



    Variante 3 ist hier pink markiert. Es heißt, dass nun auch das RP diese Variante befürwortet und aktuell die Unterlagen für die Abstimmungen mit Bund und Land vorbereitet werden; lief aber halbe Kraft voraus, weil andere Projekte prioritär behandelt wurden. Vor neun Jahren wurden die Kosten mit 9,2 Millionen Euro geschätzt... tempi passati :).

    Im vorletzten jahr wurde so etwas Ähnliches diskutiert, nachdem die Seilbahnstudie für Ulm negativ ausfiel - siehe Seite 7 aufwärts in diesem Thread. Im letzten Jahr gab es auch mal einen Antrag einer Gemeinderatsfraktion für einen "Peoplemover".


    Schön fände ich das alles, aber die Diskussionsanläufe kommen immer so ein bisschen zum Erliegen, sobald es um die dauerhafte Betriebsperspektive auch nach der LGS 2030 geht. Es scheint schwierig zu sein, trotz der bereits laufenden stufenweisen Reaktivierung der Wilhelmsburg genug Frequenz zu generieren, um eine wirtschaftlich belastbare "use case" für ein solches System zu schaffen. Nördlich ist militärisches Sperrgebiet, östlich der bereits gut angebundene Neue Friedhof, südlich der weitestgehend durchentwickelte Michelsberg, und westlich das Ruhetal mit Kleingärten. Da ist nicht allzu viel Potential.


    Übrigens: Es gibt ja seit kurzem ein neues Konzept - wir haben nur nicht darüber gesprochen:


    Neue Idee: Im autonomen Shuttle zur Wilhelmsburg [SWP+]

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    Um die Wilhelmsburg besser mit Bussen zu erschließen, gibt es zwei Vorschläge. Einer betrifft die Haltestellen und wird 2025 umgesetzt. Der andere: ein autonomer Shuttle-Bus. Ob es klappt, ist offen.


    Nötig ist was Attraktives zur Verkehrserschließung der Wilhelmsburg [SWP+]

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    Für den Alltag taugt der Vorschlag gut, Haltestellen umzubauen für eine bessere Busanbindung der Wilhelmsburg. Für die Landesgartenschau fehlt aber noch ein großer Wurf. Ein Kommentar von Chirin Kolb


    Die Pläne und Unterlagen dazu gibt es in der Bürgerinfo. Das Konzept ist zweigeteilt - einmal für die alltägliche Anschließung, einmal für die LGS-Zeit.


    (Quelle/Bildrechte: Stadt Ulm)


    Zum einen sollen die Haltestellen der Stuttgarter Straße für die Linien 7 und 46 (und künftig 14) neu arrangiert werden. Die neue Haltestelle "Hauptfriedhof Ulm" läge rund 200 Meter entfernt von der Wilhelmsburg, wobei der Weg durch den Wald frisch erschlossen werden müsste.


    (Quelle/Bildrechte: Stadt Ulm)


    Zum anderen soll geschaut werden, ob man für die LGS-Zeit ein autonomes Kleinbus-Shuttle einrichten kann. Eine mögliche Linienführung verliefe vom Bahnhaltepunkt Ulm-Ost über die THU und die Michelsbergkliniken bis zur Wilhelmsburg und weiter zur Wilhelmsburgkaserne. Die Idee wäre wohl, dass die Leute mit dem Bus bis zu den Michelsbergkliniken oder zur Wilhelmsburgkaserne fahren und dann in das Shuttle umsteigen. Offen ist allerdings, ob ein solches System überhaupt bis zur geplanten Einführung 2026/2027 produktreif zur Verfügung stehen wird. Die Stadt steht wohl mit einigen Anbietern in Kontakt, weist aber selber darauf hin, dass es ungewiss ist, ob sich eine Abnahme von drei Shuttle-Bussen für die Anbieter rechnet.

    Moco-Areal wird vorerst nicht erschlossen oder vermarktet [SWP+]

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    Die Erschließung des Moco-Areals sowie die schon seit langem geplante Vermarktung an kleinere Gewerbebetriebe verzögert sich erneut – und zwar erheblich. Denn die Stadt Ulm hat auf der sechs Hektar großen Fläche an der Blaubeurer Straße zunächst etwas ganz anderes vor. Zumindest wurde die umfangreiche Altlasten-Sanierung auf einem Teil der Gesamtfläche, genannt Braun-Areal, im Dezember abgeschlossen. Aber der Beginn der Erschließung und die Vermarktung der Grundstücke verzögern sich voraussichtlich um knapp zehn Jahre. Denn das gesamte Gelände werde zunächst bis etwa 2032 als Lager- und Baustelleneinrichtungsfläche „für die anstehenden Großbaustellen in Ulm genutzt werden wie Umbau Fußgängerzone, Landesgartenschau, Brückensanierungen, Tunnelbau und viele mehr“. Das sagte Dirk Feil, der Geschäftsführer der Sanierungstreuhand Ulm, auf Anfrage.

    Der neue Versteigerungstermin steht! [SWP+]

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    Das Thema Südstadtturm bleibt auf der Tagesordnung in Neu-Ulm. Wie berichtet, war kürzlich die Zwangsversteigerung des Turmgrundstücks an der Memminger Straße gescheitert. Die SPD stellte danach den Antrag, im angedachten Hochhaus Wohnraum statt nur Büros zuzulassen. Und auch Anwohner wittern inzwischen, wie zu hören ist, die Chance, den 50-Meter-Koloss zu verhindern. Aber nun kommt das Grundstück erst einmal erneut unter den Hammer.

    Am 27. März 2024 steigt der nächste Termin. Diesmal wird der Verkehrswert mit 6,5 Millionen Euro statt 4,5 Millionen Euro angesetzt... :/

    Bauträger Lange hat finanzielle Probleme [SWP+]

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    Seit Monaten wundern und ärgern sich die Offenhausener darüber, dass nichts vorangeht auf dem im November 2022 freigeräumten Grundstück im historischen Ortskern. Hat doch das Ulmer Unternehmen Lange dafür schon seit Mai 2022 die Baugenehmigung für 32 Eigentumswohnungen erhalten. Schadsche Höfe heißt das Projekt, jetzt, im Februar, sollte die Vermarktung starten. Doch nun hat Lange Insolvenz angemeldet.