Beiträge von Finn

    Fides baut 100 Prozent bezahlbaren Wohnraum [SWP+]

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    Als der Ulmer Gemeinderat die Verpflichtung zum Bau von günstigen Mietwohnungen von 30 auf 40 Prozent anhob, hagelte es Kritik von Bauträgern. Diese Vorschrift sei nicht realisierbar, hieß es, und die Sozial-Bindungsfrist von 25 Jahren erst recht nicht. Constantin Zieher kennt die Bedenken seiner Kollegen. Der Chef der Fides-Holding teilt sie aber nicht. Das Ulmer Unternehmen baut im Böfinger Wohngebiet Lettenwald gerade zwei Häuser mit insgesamt 40 Wohnungen – ausschließlich öffentlich geförderte Mietwohnungen. 100 Prozent statt 40 Prozent. Und das auch noch mit dem höchsten Energiestandard KfW 40 plus. Wie das geht? „Wir machen es einfach.“

    Ging leider am Forum vorbei. Ziemlich eindrucksvoll: 40 WE im geförderten Wohnungsbau, die sich wohl finanziell selbst tragen, dazu PV auf dem Dach im Mieterstrommodell und alle TG-Plätze mit Wallbox-Vorbereitung. Neben der Ulmer Bodenpolitik soll auch eine ziemlich stringente Modularisierung der Grundrisse zur Realisierung beigetragen haben.

    Prima. Stellt gerne Termine ein, die für das bauliche Geschehen in der Region von Bedeutung sind - wir werden dann schon behutsam nachsteuern, wenn der ein oder andere Termin doch nicht ganz passt. Ein bisschen Augenmaß ist trotzdem nicht verkehrt :-)


    Ideal sind tagesgenaue Termine, nicht so ideal eher vage Zukunftskisten wie ein paar Jahre in der Zukunft liegende Eröffnungstermine. Aktuell sind zwei Kategorien vorgesehen - "Sitzungen" und "Veranstaltungen" -, aber das lässt sich bei Bedarf gerne natürlich erweitern.

    Vielen Dank, stand neben einigen anderen Features schon länger auf meiner To-Do-Liste. Ich habe mich zunächst nur auf die Sitzungstermine der beiden relevanten Ausschüsse in Ulm und Neu-Ulm sowie des Gestaltungsbeirats Ulms beschränkt, aber perspektivisch kann und sollte man das natürlich noch um weitere Termine erweitern.


    Da ich es selber nicht einsehen kann: Können denn auch User ohne besondere Rechte Termine einstellen? Wenn ja, dann kann man das natürlich gerne machen. Falls nein, müssen wir uns noch ein geeignetes Format überlegen...

    Mörikestraße: Sind die Mieter umsonst ausgezogen? [SWP+]

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    Im Dichterviertel wird seit 12 Jahren alles umgebaut. Neue Häuser und Plätze entstehen. Nur in der Mörikestraße bleibt alles beim Alten – dabei hatten die Stadt und der Wohnbaukonzern Vonovia andere Pläne.


    Daraus:

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    David Rohde, der bei der BUWOG für Vonovia das Projekt Neubau organisiert, hat jedoch noch ein weiteres Argument: „Wir können noch nicht einmal die Neubauten planen, denn die Stadt hat aufgrund der Großbaustelle Blaubeurer Ring jetzt völlig neue Voraussetzungen geschaffen.“ So sei es nicht klar, wie die Ab- und Zufahrten zum Wohngebiet künftig aussehen, wenn der Kreisverkehr weg ist. Auch Größe und Lage der Bauflächen seien nicht klar. „Insofern warten wir auf die Stadt.“ Der Architektenwettbewerb verschiebe sich nun um etwa zwei Jahre, sagte Rohde.

    Auf gewisse Art auch ein Lost Place:

    Der Friedhof des Oberen Riedhofs im Donautal, die frühere Landesarmenanstalt.

    Während des Dritten Reiches war der Obere Riedhof auch eine "Sammelstation" für "lebensunwertes Leben" von wo aus die teilweise körperlich- und geistig Behinderten nach Grafeneck auf die Alb transportiert wurden und im Rahmen der Aktion T4 vergast wurden.


    https://www.swp.de/suedwesten/…gur-zurueck-56831600.html


    Friedhof der Landesarmenanstalt hergerichtet [SWP+]

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    Von der einstigen Landesarmenanstalt Oberer Riedhof ist nichts mehr übrig. Das Industriegebiet Donautal ist über den ehemaligen Groß-Bauernhof und seine ausgedehnten Äcker und Wiesen hinweggewachsen. Geblieben sind lediglich Geschichten und Erinnerungen an frühere Bewohnerinnen und Bewohner, an das Leben auf dem Riedhof. Der Historiker Eberhard Merk soll jetzt dafür sorgen, dass sie nicht verloren gehen.


    Daraus:

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    Von den Gräbern ist nichts mehr zu sehen. Die Holzkreuze wurden abgeräumt. Die Anlage des Friedhofs ist aber wieder erkennbar: Die Stadt ließ das Tor an der B311 renovieren, die Allee, die zum höchsten Punkt mit der Madonnenfigur führt, freilegen, die Madonna restaurieren, Wege herrichten und zuletzt eine Bank und Infotafeln aufstellen. Sie geben einen Einblick in die Geschichte des Oberen Riedhofs. „Es ist sehr schön geworden“, sagt Ines Hilsberg. „Ein würdiger Ort.“


    Sehr gute Sache.

    Ulm erhält ein weiteres Wahrzeichen: Was ist das für ein Turm? [SWP+]

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    Von 2024 bis 2025 möchte die Fernwärme Ulm (FUG) einen 76 Meter hohen Turm auf ihrem Firmenareal in der Weststadt bauen. Städtebaulich ist das „Mordsgerät“ noch gewöhnungsbedürftig. Aber die Sinnhaftigkeit sei offenkundig, war sich der Umweltausschuss des Ulmer Gemeinderats einig. Worum geht es hier konkret?


    Daraus:

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    In der Sitzung fielen gleich Stichwörter wie Fassadenbegrünung mit Kletterpflanzen und schwarze Photovoltaikmodule. Dazu sagte FUG-Vertriebsleiter Sebastian Pongratz auf Anfrage der SÜDWEST PRESSE: „An Fassaden-Photovoltaik haben wir auch schon gedacht.“ Aber mit der Begrünung „wird es wohl nichts werden, weil die Pflanzen vor allem im Sommer bewässert werden müssen“. Und im Winter friere die automatische Beregnung dann ein.


    Ich freue mich schon so ein bisschen auf das Projekt. Als ich zuletzt in der Stadt unterwegs war, habe ich immer mal wieder nach den FUG-Schornsteinen geschaut und versucht, mir den Wärmespeicher daneben vorzustellen - und das Ding wird schon richtig präsent werden, geradezu stadtbildprägend. Aber ich sehe das positiv, mit einer guten Gestaltung kann das ein Qualitätsgewinn werden.


    Ich glaube, dass es PV-Dünnschichtmodule auch in verschiedenen Farben gibt. Vielleicht kann man da ein schönes Muster oder einen schönen Farbverlauf oder so etwas herstellen? Gegen ein dezentes FUG-LED-Motiv an der Spitze hätte ich auch nix.

    Also, jetzt mal kurzen Prozess gemacht :). Ich halte das insgesamt nicht für eine inhaltliche, sondern eine Strukturfrage, und die können unaufgeregt mit Strukturmaßnahmen gelöst werden. Das Anliegen von UlmerMuenster ist hinsichtlich der Forenstruktur auch durchaus nicht unberechtigt - wie gesagt, ich hatte mir auch schon Gedanken zu einer besseren Verortung der Themen gemacht.


    Auch die Einwände von Puquio sind richtig, Sammelthreads würden dem nicht gerecht werden. Rubriken können wir im Forum zwar nicht anlegen, wohl aber Unterforen - und das habe ich hiermit gemacht. Ab sofort können gerne in diesem Unterforum Themen zu allgemeinen Architektur- und Stadtbildthemen besprochen werden. Danke an alle an der Diskussion Beteiligten!

    Ich finde die Posts absolut nicht verkehrt und durchaus angebracht, habe mir aber zugegeben auch schon überlegt, ob man sie etwas anders strukturieren könnte. Manchmal machen separate Threads (etwa für separate Bauprojekte) Sinn, manchmal aber auch Sammelthreads.


    Aktuell tendiere ich dazu, die bislang auf mehrere Threads verteilten Beiträge zu "Architekturstilen" in einem Sammelthread zusammenzuführen. Wäre das ein Ansatz?

    Dafür könnte man ja ein bisschen mehr als einen Kilometer Autobahn sanieren =O;) . Die SWP hat auch was geschrieben:


    Was für eine Million Euro für die Kinder entstanden ist [SWP+]

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    Wie auf Knopfdruck, wie bestellt: plötzlich überall Kinder! Noch ehe Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger den runderneuerten Spielplatz im Vorfeld freigegeben hatte, nahmen dutzende Mädchen und Buben die Anlage in Beschlag – die Kletterfelsen aus künstlichen Findlingen etwa, die an ein Vogelnest erinnernde Kletteranlage aus Holzbalken, die Riesenrutsche mit mehreren Kurven.

    Sieht auf den Bildern ziemlich spaßig aus - ich hoffe, den Kindern im Vorfeld gefällt's.

    Ich habe mir nun doch einmal erlaubt, Posts aus verschiedenen Threads, die sich mit Energieinfrastrukturthemen befassen, zusammenzuführen... ich glaube, wir werden mehr und mehr über diese Themen reden und reden müssen.


    Vielen Dank in jedem Fall für den Beitrag. Tatsächlich wurde gestern erst auch in Ulm der Bau einer großen Freiflächen-Photovoltaik-Anlage geplant, wie man in der Bürgerinfo nachlesen kann. Es handelt sich um dieses Areal an der Nordtangente:


    Die SWU plante mit 3,6 Hektar, die jetzt planerisch noch einmal um 2,1 Hektar erweitert werden sollen - daher der Beschluss, den Flächennutzungsplan noch einmal offenzulegen.

    Breite Unterstützung für Tim von Winning [SWP+]

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    Der Wunsch nach einem neuen Bürgermeister für den Fachbereich Stadtentwicklung, Bau und Umwelt ist im Ulmer Gemeinderat nicht sehr ausgeprägt. Tim von Winning kann mit breiter Unterstützung rechnen, wenn er im nächsten Jahr erneut für das Amt kandidiert. Seine erste Amtszeit läuft dann ab, und die Stadt hat die Stelle ausgeschrieben – mit dem Hinweis, dass sich der Stelleninhaber wieder bewirbt.

    Hier und da werden andere (die eigenen) Schwerpunkte gewünscht, aber insgesamt zeigen sich fast alle Fraktionen sehr zufrieden und betonen unisono die ausgleichende Art des Amtsinhabers. Einzige Ausnahme: Die CDU/UfA-Fraktion möchte wohl zunächst das Bewerberfeld sichten.

    Leider denke ih, dass das Projekt mit dem Supermarkt eine Fehlplanung ist. In dieser Lage, es ist keine Innenstadtlage, braucht man einen markt mit normalem Parkplatz. Nur 5 Parkplätze sowie eine Tiefgarage, die gleichzeitig auch von den Hausbewohnern genutzt wird, bringt da nicht viel. Ich würde hier lieber einen normalen Markt planen und über dem Markt dann Wohnungen, mit einem normalen Parkplatz. Dazu soll die Verkaufsfläche ja nur 750qm besitzen, die meisten bekannten Filialisten wie Lidl, Netto etc. suchen aber meistens erst ab mindestens 800qm und so 50/60 Parkplätzen. Und in der Lage wären diese wichtig, da so ein Markt nicht alleine von den umliegenden Anwohnern aufgesucht wird, sondern auch von mit dem Auto Vorbeifahrenden

    Denn sollte das wieder scheitern, wie andere Lebensmittelgeschäfte in Offenhausen, tut sich nicht mehr so schnell so eine Möglichkeit auf.

    Das mit den Durchfahrenden kann ich nicht beurteilen, aber war es nicht so, dass in Offenhausen schon seit langem ein Nahversorger für die ortsansässige Bevölkerung gesucht wurde? Vor dem Hintergrund kann man einen relativ kompakten Einkaufsmarkt in sehr zentraler Lage, der fußläufig und mit dem Rad sehr gut erreichbar ist, eigentlich ganz gut verstehen. Wer ohnehin mit dem Wagen unterwegs ist, kann für Großeinkäufe auch gut die mit den für Gewerbegebiete üblichen großen Parkplätze ausgestatteten Filialen von LIDL, Aldi und EDEKA im Starkfeld ansteuern.

    Das steckt hinter der Mega-Halle an der Autobahn [SWP+]

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    Das Auge verliert sich zwischen den Regalwänden. 500 Meter lang, gut 100 Meter breit ist das neue Logistikzentrum Ulm Nord der Seifert Logistics Group. Auf 90 000 Quadratmetern bietet es dank 22 Metern Höhe mehr als 100 000 Paletten Platz. Ein Gebäude der Superlative. Zugleich zählt für Harry Seifert jeder Millimeter. Und er will immer „ein Millimeter anders sein“. Jetzt wurde der Komplex am 18. November eröffnet: mit 350 Kunden, Lieferanten, Partnern, Freunden, Familie. Und am Tag drauf mit einem Fest für Mitarbeiter und deren Familien, 800 Menschen werden erwartet. Gefeiert wird zugleich der 75. Geburtstag des Unternehmens. Für Seifert wird ein „Lebenstraum“ wahr, er wollte immer in den Ulmer Norden.

    Spatenstich für Pilotanlage: Was steckt hinter Powder-Up? [SWP+]

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    Der Spatenstich für die Brennstoffzellen-Forschungsfabrik war erst im Februar 2022. Jetzt folgte schon der nächste auf dem Gelände des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) im Ulmer Science Park. Mit diesem Neubau entsteht ein Meilenstein für die Herstellung von Batteriematerialien im großen Stil.


    ZSW in Ulm: Spatenstich für neue Pilotanlage [SWR]

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    Wieder ein Millionenprojekt beim Ulmer ZSW. Am Freitag war Spatenstich für eine deutschlandweit einzigartige Pilotanlage für Batteriematerialien, die auf dem Ulmer Eselsberg entstehen soll.

    Ulm–Stuttgart wird zur Pendlerdistanz [StZ]

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    In weniger als einem Monat reduziert sich die Reisezeit auf der Schiene zwischen Stuttgart und Ulm um eine Viertelstunde. Die Oberbürgermeister der beiden Städte freut’s, auch wenn aus Ulm deutliche Forderungen an die Bahn gerichtet werden.


    Was sich durch die schnelle ICE-Verbindung in Ulm ändert [SWP+]

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    In Ulm, um Ulm und um Ulm herum – bald gehören auch Stuttgart und die Stuttgarter Region dazu. Das sagte am Montag kein anderer als Frank Nopper, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt. Denn in vier Wochen wird die Neubaustrecke Stuttgart-Ulm in Betrieb gehen. Aus diesem Anlass war eine Ulmer Delegation mit den Landtagsabgeordneten Martin Rivoir (SPD) und Michael Joukov (Grüne), mit Stadt- und Jugendräten, angeführt von OB Gunter Czisch, mit dem ICE nach Stuttgart gefahren, um sich in der Großbaustelle Hauptbahnhof umzuschauen und sich auszutauschen.


    Neue ICE-Strecke macht Region zum Stuttgarter Vorort – mit womöglich ähnlich saftigen Immobilien-Preisen [Schwäbische+]

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    Kapital ist ein scheues Reh – und nicht selten seiner Zeit voraus. Obwohl die neue ICE-Trasse zwischen Ulm und Wendlingen erst Anfang Dezember ans Netz geht, registriert Andreas Hehl, der Geschäftsführer des Ulmer Immobilienmaklers Tentschert, schon seit geraumer Zeit eine erhöhte Nachfrage nach Objekten in Ulm: und zwar von gut betuchter Kundschaft aus der Landeshauptstadt.

    Spannendes Projekt. Mit 76 Metern wird der Bau zwar etwas niedriger ausfallen als die Schornsteine der umliegenden Heizkraftwerke, aber mit 25 Metern Durchmesser natürlich auch deutlich voluminöser und damit noch stadtbildprägender. Das sieht man vielleicht noch am besten auf diesen Visualisierungen:

    (Quelle: Stadt Ulm)


    Bin auf den Fassadenwettbewerb gespannt.


    (Übrigens: Nur Mut, projektbezogene Threads zu eröffnen.)