Beiträge von Finn

    Grüner Baum: Abriss hat begonnen, bis wann der Neubau fertig ist [SWP+]

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    Bislang wird nur der kleine, gelbe Bagger gebraucht – für die vorbereitenden Arbeiten. Doch das grüne Ungetüm von Max Wild steht hinter dem Gebäude schon bereit, um es dem Erdboden gleichzumachen: In Neu-Ulm steht der Abriss der einstigen Traditionsgaststätte Grüner Baum an der Ecke Friedenstraße/Hermann-Köhl-Straße unmittelbar bevor.

    Ich komme immer noch nicht damit klar, dass man in dieser Innenstadtlage im EG-Bereich Wohnungen mit Loggien plant. Zum einen ist in dieser Lage eine gewerbliche oder öffentlich zugängliche Nutzung im EG aus gutem Grund Standard, zum anderen lädt das zu Vandalismus und Einbrüchen geradezu ein. Wer möchte sich denn dort aufhalten?

    Neubau Lessing-Gymnasium: Unterlagen für Architektenwettbewerb vorbereitet [LK Neu-Ulm]

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    Ein weiterer wichtiger Meilenstein für den Neubau des Lessing-Gymnasiums in Neu-Ulm steht kurz vor der Realisierung. So soll in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport des Landkreises Neu-Ulm am 08. Juli 2022 der Architektenwettbewerb auf den Weg gebracht werden. Im Rahmen eines Workshops mit den Ausschussmitgliedern wurden jetzt die notwendigen Auslobungsunterlagen vorgestellt sowie Anregungen und Ideen eingearbeitet. Im Vorfeld erfolgte eine enge Abstimmung mit der Schulleitung, der Stadt Neu-Ulm sowie der Regierung von Schwaben bei der Erstellung des Entwurfes der Auslobungsunterlagen

    Bin gespannt. Klassen- und Fachräume für 39 Klassen, die konzeptionell modern geclustert werden sollen, und zwei Dreifach-Sporthallen werfen richtig ordentlich Baumasse ab. Eine sehr ausführliche Sitzungsvorlage zu den städtebaulichen Eckpunkten ist in der Ratsinfo der Stadt Neu-Ulm zu finden - Sitzung vom heutigen 22.06.2022, TOP 5. Demnach stellt sich die Stadt eine Raumkante und Ausrichtung zur Romy-Schneider-Straße vor und kann auch stellenweise bis zu vier Geschosse mittragen, während der Landkreis wohl nur drei Geschosse anpeilt. Daneben erwägt Neu-Ulm, eine der Hallen auf eigene Kosten um eine kleine (<199 Sitzplätze) oder gar nicht mal so kleine Tribüne (400-500 Sitzplätze) für den Vereinshallensport zu erweitern; fände ich zum Beispiel für den Tischtennis-Bundesligisten bei uns, der in der kommenden Saison wohl richtig hochklassig besetzt ist, charmant.

    Ich könnte mir eine solche Lösung in Ulm/Neu-Ulm ganz gut abschnittsweise vorstellen für Achsen mit viel Durchsatz vorstellen, die auf Ebene 0 von anderen Verkehrswegen oder Naturhindernissen zerschnitten werden - nur nicht unbedingt flächendeckend. Aufgeständerte Verkehrswege haben auch Nachteile, und auch psychologisch finde ich es eigentlich wichtig, Radfahrer (und Fußgänger) auf Ebene 0 im Straßenraum zu halten. Stichwort: Wem gehört die Stadt?


    Unabhängig davon finde ich die Kombination mit PV-Flächen ganz charmant. Das hat mich am Wochenende zur Frage gebracht, wieso nicht eigentlich alle Lärmschutzwände und -dämme mit solchen Flächen ausgerüstet werden. Ich denke da beispielsweise an die ausgebaute BAB8 im Bereich Ulm-Nord. Oftmals hat man da durchaus auch noch Spiel, um anstelle einer vertikalen Aufstellung noch einen günstigen Winkel einzustellen. Würde mit mehr oder weniger Flächenverbrauch Null zu Buche schlagen...

    Ein magischer Abend: So lief die Eröffnung im Florian Zimmer Theater [SWP+]

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    Mit Zauberhänden wurde bis zur letzten Minute noch gehämmert, gewischt, geprobt, dann war – simsalabim – doch alles punktgenau fertig für die große Party: Florian Zimmer eröffnete am Samstag sein Magie-Theater im Neu-Ulmer Wiley-Areal. 600 Gäste waren geladen, und sie sahen in drei Schichten Ausschnitte aus seiner ersten Show im eigenen Theater.


    Ein Pfund für die Region – ein Kommentar zum Florian Zimmer-Theater [SWP+]

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    Florian Zimmers Magie-Theater ist unvergleichlich in weitem Umkreis. Es ist ein Highlight für die ganze Region – wenn es sich denn dauerhaft trägt, meint Chirin Kolb.


    Florian Zimmers Magie-Theater in Neu-Ulm eröffnet [Schwäbische+]

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    Im Flur wird noch gewischt, in der Küche werden die Kartons mit dem hauseigenen Cuvée Magique ausgepackt. Und im Zuschauersaal stehen noch Stühle statt der bequemen Sessel. Auch ein Florian Zimmer kann eben nicht zaubern, wenn es um die letzten Handgriffe zur Fertigstellung seines Magietheaters geht. Eröffnung feiern ließ sich am Samstagabend hier trotzdem schon sehr gut. Vorher gab der Hausherr Einblick in das Florian-Zimmer-Theater – und einen kleinen Vorgeschmack auf seine magische Show.


    Ein neuer und wohl ziemlich exklusiver Baustein des Freizeitstandorts Ulm/Neu-Ulm ist fertig :) .

    Abriss des Ersatzteillagers nach 2023 bestätigt [SWP+]

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    Die Nachricht macht in Langenau bereits die Runde unter den Iveco-Mitarbeitern: Nach 2023 geht es am Standort des Iveco-Lagers im Industriegebiet bei der Autobahn vorerst nicht mehr weiter. [...] Eine Sanierung im Bestand sei „leider unwirtschaftlich, und wir haben uns daher grundsätzlich entschlossen, nach Auszug unseres Mieters Iveco die bestehenden Gebäude abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen“. Dieser solle 2024 erfolgen. „Wir gehen aktuell davon aus, eine neue Planung bis Jahresende vorliegen zu haben.“

    Es handelt sich um diesen sehr großflächigen Bau in der Bildmitte:


    Ich frage mich, ob die dahinterliegende Fläche auch zum Grundstück gehört. Falls ja, böte da viele Optionen für eine neue Konfiguration und Weiterentwicklung des Standorts.

    Wer nach der Scanplus-Insolvenz ins Gebäude am Berliner Ring zieht [SWP+]

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    Eigentlich sollten im Herbst 220 Mitarbeiter von Scanplus in den Neubau in der Lise-Meitner-Straße einziehen. Das verhinderte die Insolvenz der Firma. Nun gibt es den ersten neuen Mieter für das Geschäftsgebäude.

    Es handelt sich um die Public Cloud Group, die ihren Hauptsitz von Hannover nach Ulm verlegt. Der geschäftsführende Gesellschafter der Gruppe ist ein ehemaliger Manager von Fritz & Macziol.

    Grüne fordern: Weniger Autos, höhere Häuser [SWP+]

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    Die Diskussion um die Kohlplatte war der Auslöser. Wie soll die Stadtentwicklung in Zukunft aussehen? Welche Anforderungen an Baugebiete soll es geben, wie sollen die Menschen in Ulm künftig wohnen? Die Grünen-Fraktion hat diskutiert und ihre Vorstellungen in einem Grundlagenpapier aufgeschrieben. Es geht ums Konkrete, vor allem aber ums Übergeordnete, sagt Stadträtin Lena Schwelling. Sie meint festgestellt zu haben: „Es gibt eine Sehnsucht unter den Ulmerinnen und Ulmern nach den großen Linien für die Stadt, nach Visionen.“

    Das Papier lässt sich hier finden. An sich pflege ich eine gewisse Zurückhaltung, was bei der Verlinkung von Positionen einzelner Kommunalparteien angeht, aber die Initiative einer stadtweiten Debatte finde ich gut - es wäre schön, wenn weitere Parteien im Gemeinderat ähnliche Grundsatzpapiere entwickeln würden; die nächsten Gemeinderatswahlen finden 2024 statt, die Zeit ist also reif für die Entwicklung von Programmen für die zweite Hälfte der 2020er.


    Allerdings: Die Überschrift des SWP-Artikels ("Weniger Häuser, höhere Häuser") halte ich für unzulässig verknappt. Den interessantesten Punkt finde ich die Forderung nach einer weitergehenden Dezentralisierung der Stadt und der Förderung eigenständigerer Stadtteilidentitäten.


    Natürlich gibt es das schon mit allerlei auch gesetzlichen Vorgaben zur Nahversorgung oder auch dem Sozialraummanagement, und für eine richtige Dezentralisierung ist Ulm sicherlich auch zu klein - aber es macht schon einen Unterschied, ob man in den Stadtteilen einfach Infrastruktur herstellt oder sie - soweit es geht - als sich zumindest teilweise selbst genügende/versorgende eigene Siedlungen wahrnimmt. Bei der Kohlplatte etwa geht es um einen Lebensraum für 5.000-6.000 Einwohner, was auf dem Land schon eine sehr propere eigene Landgemeinde wäre. Plant man das, was so eine Siedlung braucht, auch in der Siedlung ein?

    Wann öffnet Motel One? Das ist der Plan von Erwin Müller [SWP+]

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    Nur noch wenige Wochen, dann wird Ulm einen neuen Anlaufpunkt am Münsterplatz haben. Für Übernachtungsgäste und Tagestouristen. Denn aus dem in die Jahre gekommenen ehemaligen Abt-Gebäude am Eingang zur Platzgasse ist inzwischen ein modernes, dreigiebeliges Haus entstanden. [...] Wann das Hotel mit über 150 Zimmern öffnen kann, steht noch nicht fest. Während Drogerie-Milliardär Erwin Müller sein Vorzimmer noch den Wunschtermin Mitte Juli („geplant ist eine Eröffnung noch vor Schwörmontag“) kommunizieren lässt, geht man in der Münchner Motel-One-Zentrale von einem späteren Zeitpunkt aus.

    Der Umbau der Stadtmitte von Blaustein hat offiziell begonnen [SWP+]

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    Eine große Baugrube, abgestützt mit bronzefarbenen Spundwänden, ziert nach wie vor den Blausteiner Marktplatz. Rund 260 Gründungspfähle sind dort in den Boden eingelassen. Außer einem Bagger ist jedoch wenig Betrieb am Freitag, 20. Mai, der Tag des offiziellen Spatenstiches. Neben dem Bahnhof im Zentrum hat die Stadt die Grundlage geschaffen für die „neue Blausteiner Mitte“. [...] Auf einer Gesamtfläche von 7492 Quadratmetern sind drei Gebäude mit diversen Funktionen geplant. Neben 65 Wohneinheiten unterschiedlicher Größe sind eine Tiefgarage mit 81 Stellplätzen und zahlreiche Gastronomie- und Ladenlokale vorgesehen.

    Wo der 30-Minuten-Takt bald kommt – und wo noch nicht [SWP+]

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    Während die Südbahn für Fahrgäste viel attraktiver wird, herrschen auf der Donaubahn weitgehend archaische Zustände. Welche Verbesserungen sind in Sicht?

    Auf der Relation Ulm-Erbach-Laupheim/West bzw. -Laupheim/Stadt gilt ab dem nächsten Fahrplanwechsel ein 30-Minuten-Takt. Auf der Donaubahn nach Blaubeuren und Ehingen raus hingegen wird die Eingleisigkeit, mit der ausbleibende Fahrplanverbesserungen begründet werden, sogar festbetoniert, indem in Blaubeuren-Gerhausen gerade drei Brücken - weiterhin eingleisig - saniert werden.


    Irgendwie kommt mir das Vorhaben der Regio-S-Bahn ganz allmählich so vor wie als Tiger gestartet und als Teppichvorleger gelandet...

    Eröffnung steht bevor: Florian Zimmer ist schon am Proben [SWP+]

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    Am Mittwoch, 15. Juni, feiert das Magie-Theater seine Premiere, schon am 11. Juni gibt es eine Opening Party für geladene Gäste mit verkürztem Programm. Den Ausbau bis dahin zu schaffen, scheint sportlich, aber nicht unmöglich. Zimmers Assistentin, Bettina Crespel, sagte, es tue sich jeden Tag unglaublich viel. „Teilweise sieht es hier nach einer Stunde schon anders aus als vorher.“

    Das halte ich für elementar wichtig. Es verhindert -so meine Vermutung-, dass Schund gebaut wird, und dass Gebäude frühzeitig verkauft werden, was zu einer besseren Pflege der Immobilien beiträgt. Denn: Wann wäre es wohl vernünftig ein Haus abzustoßen als Investor? Natürlich bei Wegfall der Bindung, denn darauf folgend steigt der Wert der Immobilie nochmal.

    Durch je weniger Hände eine Immobilie geht, so mein Eindruck, desto besser für Stadt, Haus und Bewohner.

    Die großen Bauträger in der Region sind dementsprechend nicht sonderlich begeistert vom Beschluss - weil sie fürchten, dass die Objekte nicht mehr so attraktiv für Investoren sein könnten:


    Bauträger fürchten: Weniger Wohnungen, höhere Mieten [SWP+]

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    Die Beschlüsse des Ulmer Gemeinderats zum Wohnungsbau stoßen auf scharfe Kritik von Bauträgern. Sie halten die Vorgaben für falsch und kontraproduktiv.


    Fördern statt bremsen – Leitartikel zur höheren Sozialquote [SWP+]

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    Fehlende günstige Wohnungen, steigende Mieten: Den Wohnungsmarkt darf man nicht dem freien Spiel der Kräfte überlassen. Dennoch bleiben Zweifel an den jüngsten Ulmer Beschlüssen zum Wohnungsbau, meint Chirin Kolb.

    Ich bin da sehr entspannt. Die Renditen sind sehr kommod im Wohnungsbau, und das werden sie auch bleiben - Preissteigerungen hin oder her. Für die teilweise im Artikel vorgebrachten Argumente, das doch dem Markt zu überlassen und über Angebot und Nachfrage zu regeln, habe ich angesichts des offensichtlichen Marktversagens in diesem Sektor keine Sympathie. Überspitzt formuliert liegt mir das Wohl der Ulmer Mieterinnen und Mieter mehr am Herzen als die Interessen niederländischer Pensionsfonds. Wir werden ja sehen, ob das Interesse der Bauträger wirklich zurückgeht :).


    Im Übrigen erwarte ich durchaus einige kleinere Gaunereien. Die Regelung greift ab einer Bruttogeschossfläche von 700 Quadratmetern - vielleicht gibt es ja in Zukunft das ein oder andere Projekt, das zufällig und plötzlich in zwei oder drei Projekte à 650 Quadratmeter zerfällt...