Beiträge von Finn

    Dachte ich mir auch, wobei die Reaktivierung Reutlingen-Engstingen im Rahmen der Regionalstadtbahn Neckar-Alb erfolgen würde, mit Fahrzeugen à la Karlsruhe. Am liebsten würde ich einen RE von Ulm nach Tübingen rollen lassen, aber da das Stadtbahnnetz teils direkt durch den Reutlinger Straßenraum führt, ahne ich da ein gewisses, nicht ganzes unberechtigtes Protestpotential ^^.

    Bauplätze in Öpfingen: Kriterien neu geregelt [SWP+]

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    Die Vergaberichtlinien für die Bauplätze im Baugebiet Halde in Öpfingen stehen fest. Weil die dort entstehenden 25 Bauplätze sehr begehrt sind, hatte der Gemeinderat Ende Mai einstimmig beschlossen, für die Vergabe die Online-Plattform Baupilot zu nutzen. Die Vergabe erfolgt nach dem sogenannten Ulmer Modell.


    Daraus:

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    „Sie haben ein gute Mischung“, sagte Rechtsanwalt Ivo Gönner, der ebenso wie Martina Maigler von der Baupilot GmbH vor Ort war. Der frühere Ulmer OB Gönner, die Firma Baupilot und eine Arbeitsgruppe aus Kommunen hatten das „Ulmer Vergabemodell“ entwickelt.

    So vertreibt sich der gute Ivo also seine Zeit ^^. Und in welchen Bereichen es mittlerweile nicht so alles Ulmer Modelle gibt...

    Ausbau der A7: 2025 könnte das Mammutprojekt starten [SWP+]

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    Im Jahr 2025 könnte der Ausbau der A 7 zwischen dem Dreieck Hittistetten und Memmingen starten – wenn alles glatt läuft. Der 12,4 Kilometer lange Abschnitt zwischen Hittistetten und Illertissen ist im Bundesverkehrswegeplan in die Kategorie „vordringlicher Bedarf“, also die höchste Dringlichkeitsstufe, eingestuft. „Wir sind gerade dabei, den Vorentwurf zu erstellen“, sagte Tobias Ehrmann, Dienststellenleiter der Autobahndirektion Südbayern in Kempten.

    Die Lage ist natürlich etwas abseitig für eine Kita, und unweit von Wasserversorgung, Steinbruch und Deponie auch nicht unbedingt Vorzugslage. Ich mache mir trotzdem keine großen Sorgen um die Auslastung, der Bedarf ist ja enorm. Weil die direkte Nachbarschaft eher dünn besiedelt ist, würde ich tendentiell mit einem höheren Auto-Anteil beim Bring-/Holverkehr - hoffe, das führt nicht zu Konflikten mit den Nachbarn. Immerhin gibt es 12 neue öffentliche Stellplätze...


    Der Entwurf ist kein Highlight, aber für leistbaren Wohnraum absolut solide. Die Holzverkleidung (?) stelle ich mir sympathisch vor. Eine TG ist unter dem Gesichtspunkt der Flächeneffizienz immer wünschenswerter als ebenerdige Stellplätze, aber der Verzicht darauf macht Bau und Vermietung natürlich günstiger - auch wenn der Hintergrund hier wohl ist, dass die benachbarte Wasserversorgung interveniert hat.


    (Quelle: Stadt Blaustein; Bildrechte: Siedlungswerk GmbH, Seidel Architekten)

    Ich bin da leise optimistisch, dass mit der Bahnhofsgarage und den Sedelhöfen noch einmal mehr Frequenz in die neue, längere/größere Passage kommt. Aber auch die alte Unterführung war ja gar nicht so sehr problematisch, der Treffpunkt der Trinkerszene war früher der Abgang auf der Bahnhofseite - und ich denke, das wird er auch wieder werden. Natürlich ist das irgendwo unschön, aber in Großstädten letztlich kaum zu vermeiden.

    Vöhringen bekommt ein neues Wohngebiet [SWP+]

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    Nördlich der Reiherstraße bekommt Vöhringen am Stadtrand ein neues Wohngebiet. Das Gebiet „Kranichstraße“ wird in zwei Abschnitten entwickelt, der Bauausschuss hat am Donnerstag den Bebauungsplan für den 2,9 Hektar großen, östlichen Bereich beschlossen.

    80 WE im ersten Schritt, 150 WE im zweiten. Bebauung aller Art, von EFH hin zu Geschossbauten.

    Sechs Wochen lang keine Straßenbahnen [SWP+]

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    Wenn andere sich auf die Sommerferien freuen, geht es für die Bauleute in der Friedrich-Ebert-Straße so richtig los. Sie arbeiten ohnehin schon an Tiefgarage, Nahverkehrs-Trasse und Promenadenbrücke unter Hochdruck, und der wird in den sechs Wochen ab 1. August nochmal verschärft. In der Zeit wird die Straßenbahn lahmgelegt, weil beispielsweise die Gleise verlegt werden. Sobald die Schule wieder anfängt, müssen die Straßenbahnen wieder fahren können. Das bedeutet enormen Zeitdruck für alles, was in diesem Zeitfenster entstehen muss, sagt Thomas Harter, Projektleiter der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU).

    So, Endspurt...

    Im Moment halt ich das auch noch für die bessere Lösung. Im westlichen Teil von Ludwigsfeld wird aber einiges an Potential dazu kommen, Conti, Wohnen am Illerpark, ein Teil wird Wohl oder Übel das nachsehen haben.

    Mit dem Illerpark und Conti verschiebt sich der Siedlungsschwerpunkt in diesem Bereich, ganz klar. Vor diesen Plänen war ich sehr überzeugt von einer Wiley-Linienführung, mittlerweile nicht mehr ganz so sehr.


    Die Fraunhofer-Untersuchung zu den Neu-Ulmer Buslinien formuliert einen Vorschlag für einen Quartierbus als Ergänzung zu einer "begradigten" Linie 5, nimmt diese Neubaupläne nach meinem Dafürhalten aber nicht ausreichend in den Blick. Trotzdem kann man das mal für alle weiteren Pläne im Auge behalten.


    (Quelle: Stadt Neu-Ulm; Bildrechte: Fraunhofer IVI)

    In einem Artikel (SWP?) stand zuletzt auch, dass der Ulmer McDonald's-Franchisenehmer über die direkte Nachbarschaft zur neuen Konkurrenz wenig erfreut sei. War ja damals in einer blendenden Verhandlungsposition, als es um die Aufgabe des langjährigen Mietvertrags am alten Standort ging, und hat gegenüber Stadt und Investor sauviel herausgeholt... aber wohl vergessen, auf eine Klausel zu bestehen, die direkte Konkurrenz am neuen Standort ausschließt.


    Theoretisch sollten sich McDonald's und Five Guys gar nicht mal so sehr ins Gehege kommen, weil sie unterschiedliche Preissegmente bedienen. Praktisch ist eine größere Überlappung nicht von der Hand zu weisen, zumal McDonald's auf der Suche nach neuer Profitabilität mehr und mehr Produkte im (preislichen) Premiumsegment ins Angebot nimmt und zunehmend auf Bestellung zubereitet. Ironischerweise vernachlässigt man dabei die eine große Stärke von Fast Food: Bestellen, Zahlen, Essen in die Hand und ab in den Zug/zum Bus.


    Ich wünsche dem McD-Franchisenehmer nix Böses, letztlich ist er als KMU ein lokaler Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler. Rückblickend wäre es vielleicht smart gewesen, sich auch in der Passage eine Präsenz zu sichern, um die Durchreisenden und Umsteiger anzusprechen.

    Ja, BRT wird in der Beschlussvorlage eine ziemlich deutliche Absage erteilt:

    Zitat

    [...] In kleineren Städten ist eine solche Trennung aufgrund der kurzen Distanzen und der mit dem Umstieg verbundenen Reisezeitzuschläge i. d. R. nicht sinnvoll.

    [...] Mischverkehr, Tempo-30-Zonen, ruhender Verkehr am Straßenrand sowie Elemente der Verkehrsberuhigung stehen hingegen dem Ansatz von BRT-Systemen diametral gegenüber.

    Gleichwohl die Anwendung vieler Elemente klassischer BRT-Systeme wie geschlossene Systeme oder die durchgehende Trennung der Busse vom übrigen Verkehr für Neu-Ulm nicht geeignet erscheinen, war zu prüfen, inwiefern einzelne BRT-typische Maßnahmen zu einer Beschleunigung des Busverkehrs und damit zu dessen Attraktiveren beitragen können.


    Die Machbarkeitsstudie sollte ja im Kern untersuchen, ob eine ÖPNV-Trasse unabhängig vom Fortbewegungsmittel - Bus, BRT, Tram - in der Memminger Straße umsetzbar wäre. Das Ergebnis finden wir auf S. 14:

    Die Zahl der MIV-Fahrspuren zu bewahren und zusätzlich eine ÖPNV-Trasse einzuziehen dürfte am Platz scheitern. Deswegen will die Verwaltung nun auch eine Variantenuntersuchung:



    Hätten Sie mal mich gefragt - für eine Linienführung durchs Wiley trommel ich schon seit Jahren ^^.

    Wenn die Linienführung dadurch über den Flughafen geht, dann wird das sicherlich das Totschlagargument werden, dass mehr ICEs Richtung Ulm oder Ulm am Flughafen halten.


    Vielleicht hilft so ein Tunnel auch für eine Hochgeschwindigkeitsstrecke Richtung Singen nach Zürich/Konstanz? *Wenn man mal träumt*


    Auch vermisse ich eine Hochgeschwindigkeitsstrecke von Ulm oder Stuttgart Richtung Würzburg. *Wenn man noch länger träumt*

    Jetzte blamiere ich mich vielleicht ganz arg, aber war der Flughafen nicht schon immer als Fernverkehrshalt ausgelegt? Also für die ICEs (TGVs?), die zwischen Ulm und Stuttgart verkehren.


    Eine Hochgeschwindigkeitsstrecke von Ulm nach Norden ist prima Denksport (Führung entlang A7, Ostalb-Halt nahe Aalen?), aber vermutlich nicht arg realistisch ^^. Eher noch könnte ich mir vorstellen, dass die Brenzbahn so weit ertüchtigt/ausgebaut wird, dass sie IC-Verkehr aufnimmt, zum Beispiel für eine Strecke Nürnberg-Bodensee. Genügend interessante Unterwegshalte hätte es ja.

    Versteh ich jetzt nicht wirklich. Wie verkehren denn da die Züge Richtung Singen?

    Stuttgart HBF - Fildertunnel - Flughafen - neuer Bäubodentunnel - ... - Singen?

    Fairerweise muss man sagen, dass die SWR-Grafik wohl aufs Geratewohl erstellt worden ist, da es laut Matthias Gastel noch gar kein Planmaterial gibt. Die Grafik suggeriert ja, dass die Gäubahn am Flughafen gebrochen würde, was ich mich ehrlich gesagt nicht vorstellen kann, auch wenn ich darüber gewitzelt habe.

    Ich tippe mal, sie meinen Belebung relativ zum aktuellen Leerstand... und der Neubau wird ja auch 2-3 neue Ladenflächen bringen. Negativ wird sich das nicht auf die Passantenfrequenz auswirken. Vielleicht könnte die Rebengasse ein heimlicher Profiteur werden?