Beiträge von Finn

    Breite Unterstützung für Tim von Winning [SWP+]

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    Der Wunsch nach einem neuen Bürgermeister für den Fachbereich Stadtentwicklung, Bau und Umwelt ist im Ulmer Gemeinderat nicht sehr ausgeprägt. Tim von Winning kann mit breiter Unterstützung rechnen, wenn er im nächsten Jahr erneut für das Amt kandidiert. Seine erste Amtszeit läuft dann ab, und die Stadt hat die Stelle ausgeschrieben – mit dem Hinweis, dass sich der Stelleninhaber wieder bewirbt.

    Hier und da werden andere (die eigenen) Schwerpunkte gewünscht, aber insgesamt zeigen sich fast alle Fraktionen sehr zufrieden und betonen unisono die ausgleichende Art des Amtsinhabers. Einzige Ausnahme: Die CDU/UfA-Fraktion möchte wohl zunächst das Bewerberfeld sichten.

    Leider denke ih, dass das Projekt mit dem Supermarkt eine Fehlplanung ist. In dieser Lage, es ist keine Innenstadtlage, braucht man einen markt mit normalem Parkplatz. Nur 5 Parkplätze sowie eine Tiefgarage, die gleichzeitig auch von den Hausbewohnern genutzt wird, bringt da nicht viel. Ich würde hier lieber einen normalen Markt planen und über dem Markt dann Wohnungen, mit einem normalen Parkplatz. Dazu soll die Verkaufsfläche ja nur 750qm besitzen, die meisten bekannten Filialisten wie Lidl, Netto etc. suchen aber meistens erst ab mindestens 800qm und so 50/60 Parkplätzen. Und in der Lage wären diese wichtig, da so ein Markt nicht alleine von den umliegenden Anwohnern aufgesucht wird, sondern auch von mit dem Auto Vorbeifahrenden

    Denn sollte das wieder scheitern, wie andere Lebensmittelgeschäfte in Offenhausen, tut sich nicht mehr so schnell so eine Möglichkeit auf.

    Das mit den Durchfahrenden kann ich nicht beurteilen, aber war es nicht so, dass in Offenhausen schon seit langem ein Nahversorger für die ortsansässige Bevölkerung gesucht wurde? Vor dem Hintergrund kann man einen relativ kompakten Einkaufsmarkt in sehr zentraler Lage, der fußläufig und mit dem Rad sehr gut erreichbar ist, eigentlich ganz gut verstehen. Wer ohnehin mit dem Wagen unterwegs ist, kann für Großeinkäufe auch gut die mit den für Gewerbegebiete üblichen großen Parkplätze ausgestatteten Filialen von LIDL, Aldi und EDEKA im Starkfeld ansteuern.

    Das steckt hinter der Mega-Halle an der Autobahn [SWP+]

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    Das Auge verliert sich zwischen den Regalwänden. 500 Meter lang, gut 100 Meter breit ist das neue Logistikzentrum Ulm Nord der Seifert Logistics Group. Auf 90 000 Quadratmetern bietet es dank 22 Metern Höhe mehr als 100 000 Paletten Platz. Ein Gebäude der Superlative. Zugleich zählt für Harry Seifert jeder Millimeter. Und er will immer „ein Millimeter anders sein“. Jetzt wurde der Komplex am 18. November eröffnet: mit 350 Kunden, Lieferanten, Partnern, Freunden, Familie. Und am Tag drauf mit einem Fest für Mitarbeiter und deren Familien, 800 Menschen werden erwartet. Gefeiert wird zugleich der 75. Geburtstag des Unternehmens. Für Seifert wird ein „Lebenstraum“ wahr, er wollte immer in den Ulmer Norden.

    Spatenstich für Pilotanlage: Was steckt hinter Powder-Up? [SWP+]

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    Der Spatenstich für die Brennstoffzellen-Forschungsfabrik war erst im Februar 2022. Jetzt folgte schon der nächste auf dem Gelände des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) im Ulmer Science Park. Mit diesem Neubau entsteht ein Meilenstein für die Herstellung von Batteriematerialien im großen Stil.


    ZSW in Ulm: Spatenstich für neue Pilotanlage [SWR]

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    Wieder ein Millionenprojekt beim Ulmer ZSW. Am Freitag war Spatenstich für eine deutschlandweit einzigartige Pilotanlage für Batteriematerialien, die auf dem Ulmer Eselsberg entstehen soll.

    Ulm–Stuttgart wird zur Pendlerdistanz [StZ]

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    In weniger als einem Monat reduziert sich die Reisezeit auf der Schiene zwischen Stuttgart und Ulm um eine Viertelstunde. Die Oberbürgermeister der beiden Städte freut’s, auch wenn aus Ulm deutliche Forderungen an die Bahn gerichtet werden.


    Was sich durch die schnelle ICE-Verbindung in Ulm ändert [SWP+]

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    In Ulm, um Ulm und um Ulm herum – bald gehören auch Stuttgart und die Stuttgarter Region dazu. Das sagte am Montag kein anderer als Frank Nopper, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt. Denn in vier Wochen wird die Neubaustrecke Stuttgart-Ulm in Betrieb gehen. Aus diesem Anlass war eine Ulmer Delegation mit den Landtagsabgeordneten Martin Rivoir (SPD) und Michael Joukov (Grüne), mit Stadt- und Jugendräten, angeführt von OB Gunter Czisch, mit dem ICE nach Stuttgart gefahren, um sich in der Großbaustelle Hauptbahnhof umzuschauen und sich auszutauschen.


    Neue ICE-Strecke macht Region zum Stuttgarter Vorort – mit womöglich ähnlich saftigen Immobilien-Preisen [Schwäbische+]

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    Kapital ist ein scheues Reh – und nicht selten seiner Zeit voraus. Obwohl die neue ICE-Trasse zwischen Ulm und Wendlingen erst Anfang Dezember ans Netz geht, registriert Andreas Hehl, der Geschäftsführer des Ulmer Immobilienmaklers Tentschert, schon seit geraumer Zeit eine erhöhte Nachfrage nach Objekten in Ulm: und zwar von gut betuchter Kundschaft aus der Landeshauptstadt.

    Spannendes Projekt. Mit 76 Metern wird der Bau zwar etwas niedriger ausfallen als die Schornsteine der umliegenden Heizkraftwerke, aber mit 25 Metern Durchmesser natürlich auch deutlich voluminöser und damit noch stadtbildprägender. Das sieht man vielleicht noch am besten auf diesen Visualisierungen:

    (Quelle: Stadt Ulm)


    Bin auf den Fassadenwettbewerb gespannt.


    (Übrigens: Nur Mut, projektbezogene Threads zu eröffnen.)

    Der Verkehr muss besser gelenkt werden [SWP+]

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    Der 1,8 Kilometer lange Neubau der L1165 um Beimerstetten wird den Ort deutlich vom Verkehr entlasten. Auch die Nachbargemeinde im Norden von Beimerstetten fordern Verbesserungen für ihre Dörfer.

    Daraus:

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    Die Punkte, die die Gemeinde betreffen, seien zu seiner Zufriedenheit besprochen werden, sagt Bürgermeister Andreas Haas. Als ein Beispiel nennt er die geplante Linksabbiegespur von der Umgehung zur Tomerdinger Straße Nummer 1. Hier prüfe die Gemeinde nun, ob diese auch für den Verkehr ausreichen wird, wenn in dem Bereich ein Gewerbegebiet entsteht.


    Hatte ich weiter oben mal erwähnt:

    Neues Gebäude dank Stiftungsengagement [Schwäbische+]

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    Auf dem Uni-Campus ist das neue Büro- und Seminargebäude „Barbara Mez-Starck-Haus“ feierlich eröffnet worden. In den rund 6,4 Millionen Euro teuren Neubau am Oberberghof ziehen mehrere universitäre Einrichtungen. Als Bauherrin fungiert die Stiftung der verstorbenen Chemikerin Dr. Barbara Mez-Starck, die an der Uni Ulm lange Jahre tätig war. Die Universität mietet das gesamte Gebäude von der Stiftung und gewinnt so außerdem einen attraktiven Veranstaltungsort hinzu, heißt es in einem Pressebericht der Universität Ulm.

    Ist etwas abgelegen, daher ist der Neubau am Forum etwas vorbeigeschwappt... in das neue Gebäude ziehen das Institut für Theoretische Chemie, die School of Advanced Professional Studies (SAPS), die Akademie für Wissenschaft, Wirtschaft und Technik und das Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin ein.

    Dafür sollen nun neue Radverkehrsführungen in der Münchner Straße und im Weinbergweg (zwischen Ruländerweg und Kelternweg) beschlossen werden. Die entsprechenden Pläne sind in der Bürgerinfo einsehbar:

    Ich konnte die Pläne leider nur kursorisch überfliegen, aber mir scheint, als ob man sich in der Münchner Straße zu einer Lösung zu Gunsten der Radfahrenden (und damit zu Ungunsten des MIV) durchringen konnte. Hat jemand mehr Muße, da mal drüberzuschauen?

    Der Fairness halber: Wenn der Wahlkampf mal losrollt, sollte man ein wenig darauf schauen, was auf den OB und was auf den Gemeinderat (als eigentlicher Souverän der Stadt) zurückzuführen ist, etwa beim Stichwort Seilbahn. Nicht, dass ich mich da vor bestimmte Personen stellen will, aber die Unterscheidung dürfte die dann anstehenden Diskussionen etwas klarer machen.


    Anderes Thema: Morgen Abend wird im Ersten um 20:15 Uhr ein Film ausgestrahlt, der teilweise in Ulm gedreht wurde. Der Film ist auch bereits in der ARD-Mediathek abrufbar:

    https://www.ardmediathek.de/vi…wLWJhOTQtNWFiM2E5NDIwNDFh

    Alles gut, zu den vergangenen Wahlen auf allen Ebenen (Bund, Land, Kommune) haben wir es immer sehr gut hinbekommen, sach- statt personen- oder parteibezogen zu diskutieren. Wird auch nächstes Jahr so sein :).


    Mit Tim von Winning bin ich persönlich auch sehr zufrieden, und ich finde es gut, dass er sich wieder bewirbt. Es stehen ja richtig, richtig viele harte und komplexe Aufgaben bis zur LGS an - es wäre sicherlich nicht unmöglich, aber wohl schwierig, zum aktuellen Zeitpunkt den zuständigen Bürgermeister auszutauschen. Auf die OB-Wahl bin ich persönlich aber auch gespannter.

    Trotz Insolvenz: Ulmer Galeria-Kaufhaus hat gute Chancen auf Weiterbetrieb [Schwäbische+]

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    Im Überlebenskampf des insolventen Warenhausriesen Galeria Karstadt Kaufhof zeichnen sich erste Lösungen ab. Wie mehrere Medien berichten, will der Unternehmenschef des Online-Händlers Buero.de, Markus Schön, ein Übernahmeangebot für 47 der insgesamt 131 Kaufhäuser machen. Wie die „Bild“ berichtet, hat Schön bereits Kontakt mit dem Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz aufgenommen.

    Um ist nicht unter den 47 Standorten, für die ein Übernahmeangebot vorliegen soll - was aber nix heißen muss. Im Artikel wird noch einmal erwähnt, dass das Gebäude in Ulm Sigma (also dem Eigentümer von Galeria Karstadt Kaufhof) gehört und damit in einer deutlich besseren Position ist als Standorte, die sich in angemieteten Gebäuden befinden.


    In einem FAZ-Artikel wird der für die Sanierung generalbevollmächtigte Arndt Geiwitz im Übrigen so zitiert: "Wir müssen die Formate ändern. Es wird schwer, ein Kaufhaus auf fünf Etagen und 10.000 Quadratmetern zu bespielen"; die Ulmer Filiale hat, meine ich, 15.000 Quadratmeter. Wenn der Standort erhalten bleibt, sehe ich einen Umbau kommen... was absolut nicht das Schlechteste sein muss, im Gegenteil. Vielleicht könnte man das auch mit der Sanierung der Bahnhofstraße und Hirschstraße vertakten?


    P.S.: Fast schon niedlich Auf urige Weise ziemlich sympatisch, wie buero.de über sein eigenes Übernahmeangebot berichtet... habe ich so auch noch nicht gesehen ^^ .

    Trotz Kritik: Radweg bleibt erstmal, wie er ist [SWP+]

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    Die neue Radwegführung auf der Innenstadtseite der Friedrich-Ebert-Straße sorgt für Kritik. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) und die Initiatoren des Fuß- und Radentscheids haben bemängelt, dass der Radweg zu schmal und die Pfostenreihe an der falschen Stelle gesetzt sei, nämlich zwischen Fuß- und Radweg anstatt zwischen Fahrbahn und Radweg. Denn jetzt halten oder parken oft Autos auf dem Radweg. Auch Stadtrat Martin Rivoir (SPD) setzte sich dafür ein, die Situation für Radfahrende zu verbessern: Die Pfosten sollten versetzt werden, forderte er. Sie bleiben aber erst einmal, wo sie sind. Das geht aus der Antwort von OB Gunter Czisch an Rivoir hervor.


    Keine gute Lösung an der Friedrich-Ebert-Straße – ein Kommentar [SWP+]

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    In der Friedrich-Ebert-Straße am Bahnhof müssen alle Verkehrsteilnehmer aufpassen. Der neue Radweg macht es Radlern aber unnötig schwer, meint Chirin Kolb.

    Warum niemand den Hochschul-Anbau machen will [SWP+]

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    Eigentlich müsste der Bau bis Ende 2023 fertiggestellt sein. So lautete die Bedingung, die der Freistaat Bayern mit seiner Hightech-Offensive verknüpft hat. Der Hochschule Neu-Ulm, der HNU, war daraus ein Betrag von 2,3 Millionen Euro zugesagt worden – für eine Erweiterung auf der Ostseite des zweiten Bauabschnitts. 2023 wird allerdings nicht zu halten sein, wie HNU-Kanzler Marcus Dingel nun mitteilt. Die Lage auf dem Bau sowie die allgemeinen Kostensteigerungen tangieren auch dieses Vorhaben.

    Bin offengestanden aus rein städtebaulichen Gesichtspunkten nicht so unglücklich, dass dieser Anbau wohl erstmal nicht kommt. Ich halte das für kein nachhaltiges Vorgehen, wenn hier damit angefangen wird, baulich zusammenhanglos Anbauten in die Gegend zu stellen. Wenn die HS Neu-Ulm erweitert werden soll, dann gerne richtig und mit Plan.

    Laut Bürgerinfo plant der private Bauträger Munk ein Neubauverhaben anstelle der Gebäude Wengengasse 27 und Heigeleshof 2:


    (Quelle: Stadt Ulm; Bildrechte: Munk, Braunger Wörtz)


    Es handelt sich um einen fünf- bis sechsgeschossigen Komplex mit 35 WE (2- bis 5-Zimmer-Wohnungen), Gewerbeflächen im EG, 32 Pkw- und 54 Fahrradabstellplätzen - teils in einer Tiefgarage, teils in einem eingeschossigen Anbau im Innenhof mit begrüntem Dach. Erhalt und Sanierung der Bestandsbebauung sollen sich wegen schlechter Substanz, statischen Problemen und ungünstigen Zuschnitten nicht lohnen. (Aus meiner Jugenderinnerung an die (ehemalige?) Kieferorthopädiepraxis in der Wengengasse 27 kann ich das zumindest anekdotisch bestätigen.) Ein kleines Kuriosum ist sicherlich die ungewöhnliche Dachgestaltung.


    Für Diskussionen dürfte der nachstehende Passus aus der Beschlussvorlage (S. 2) sorgen:

    Zitat

    Wohnungsdebatte der Stadt Ulm – geförderter Wohnungsbau

    Der Ulmer Gemeinderat hat mit Beschlussfassung vom 30.03.2022 (GD 026/22) die Ulmer Wohnungsdebatte neu ausgerichtet. Hauptregelungsgegenstand war – neben der Beibehaltung einer hohen Baufertigstellungsrate – der preisgünstige Wohnungsbau.

    Für das vorliegende Bauvorhaben hat die Hauptabteilung Stadtplanung, Umwelt und Baurecht die Nichtanwendbarkeit der neuen Richtlinien festgestellt, da das Vorhaben aufgrund städtischer Notwendigkeiten (u.a. aufgrund der Baustellensituation im Umfeld, z.B. Sedelhöfe) zeitlich verschoben werden musste. Zum Zeitpunkt des tatsächlichen Beginns des Projektes lag die Größenordnung des zusätzlichen Baurechts unterhalb der festgelegten Schwelle der Verpflichtung zur Herstellung von geförderten Wohnungen.

    Hmm...

    Da die achtjährige Amtszeit des Baubürgermeisters der Stadt Ulm demnächst abläuft, soll der Gemeinderat per Bürgerinfo am 16.11.2022 die Ausschreibung der Stelle beschließen. Na, fühlt sich einer von uns Experten berufen, den Hut in den Ring zu werfen? ^^


    (Der Amtsinhaber bewirbt sich allerdings wieder.)

    Aktuell gibt es ja gar keine vorgesehene Trasse mit diesem Planungsgrad, kommt ja erst noch. In der aktuellen Untersuchungen ist die von cortauri skizzierte Trasse als mögliche Bustrasse enthalten:


    (Quelle: Stadt Neu-Ulm; Bildrechte: PTV)


    Wenn es zu einer Straßenbahntrasse käme, fände ich aber ebenfalls - soweit realisierbar - eine Brücke gut. Mir läge die Kombination einer ampelgesteuerten Querung der Ringstraße in Nachbarschaft des ohnehin schwierigen Allgäuer Rings rein persönlich etwas quer im Magen, zumal bei einem Zehn-Minuten-Takt in beiden Richtungen.


    Tatsächlich habe ich vor vielen Seiten auch mal genau so ein Gedankenspiel ins Forum gelegt ^^ - siehe hier:



    Allerdings gab es da noch nicht das aktuelle Bauvorhaben an der Stelle des damaligen Bowling-Centers. Jedenfalls war das damals mein Versuch, auch für Fußgänger und Fahrräder eine Lösung zu finden. Das Problem Allgäuer Ring ist ja nach wie vor ungelöst.