Beiträge von Sputnick

    Ab Neu-Ulm bis AS Burlafingen ist es jetzt 2-spurig und 120 km/h. Genauso zwischen AS Burlafingen und Neu-Ulm. Der Rest ist so wie vorher. Aber ich denke auch dort wird es nicht mehr lange dauern, bis alles freigegeben wird.

    Naja fast, in Richtung NU war zumindest gestern noch 70 temporär beschildert, vermutlich wegen "neuem Fahrbahnbelag". Ansonsten läßt sich die Strecke aber jetzt schön fahren. Der noch auf Freigabe wartende Teil an der Anschlußstelle der A7 sieht auch schon ziemlich fertig aus, ich bildete mir ein, dass an den Rampen noch Leitpfosten fehlten, und ich weiß nicht, wie es oben auf der A7 aussieht. Aber bis Montag sollte das dann ja alles erledigt sein.

    Das wundert mich nicht arg. Den Laden fand ich überhaupt nicht gut sortiert, da hatte man schon vor Jahren das Gefühl, hier ist das Ende nicht mehr weit..

    War nicht nur das Sortiment, auch das Lagerhallenflair speziell in der Neu-Ulmer Filiale fand ich nicht besonders angenehm. Die hatten an sich ganz gute Sachen, aber wohlgefühlt habe ich mich in dem Laden nie. In den USA, wo ich die Kette ursprünglich kennengelernt hatte, war das ganz anders.

    Pfingstmontag konnte ich die durchgehende zweispurige Führung auf der Nordfahrbahn zwischen A7 und Breitenhof bereits in voller Länge genießen. Gestern hingegen war die linke Spur auf der gesamten Länge wieder mit Hütchen und Baken verbarrikadiert, ohne dass irgendwelche Arbeite(r/n) zu sehen gewesen wären, und ich hing ungeplanterweise zwischen den LKWs fest. Weiß jemand, was da wieder los ist?

    Wer sich für Archäologie interessiert… außer bunte Nägel sehe ich da nichts. Steinheim/ Herdgasse

    Wohl großflächige und beeindruckende Siedlungsreste aus der Urnenfeldkultur, circa 1300-800 v.Chr. Die Ausgrabungen hätten eigentlich längst beendet sein sollen, die unerwartete Größe und wissenschaftliche Bedeutung des Fundes machen jedoch deutlich umfangreichere und vor allem teurere Grabungen erforderlich als prognostiziert. Vor einem Jahr hat die Stadt Neu-Ulm die Grabungen erst mal gestoppt, da die Kosten von mindestens 300.000€, eher mehr, erst mal irgendwie finanziert werden wollen. Die Infos habe ich aus einem Artikel (SWP+) aus dem Mai 2021.


    Wie es mittierweile im Neubaugebiet "Im Steinet" weitergegangen ist, entzieht sich meiner Kenntnis und ließ auch nicht ohne weiteres ergooglen. Allerdings haben wir hier im Forum tatsächlich auch schon einen Faden zum Thema, den wir wohl etwas aus den Augen verloren haben...

    Na ja… auf einer autobahnähnlichen Bundesstraße bei der 120 km/h erlaubt sind, haben Traktoren, Mähdrescher echt nichts zu suchen. Das ist viel zu gefährlich.


    Und es gibt genügend asphaltierte Wirtschaftswege entlang der B10 mittlerweile. Gerade auch die neu sanierte Buchbergstrasse, die neue Verbindung am Klärwerk von Steinheim zur NU6 (Steinheim - Burlafingen)….


    Ich sehe da kein Problem.

    Die Wirtschaftswege sind ja sogar im Zuge des B10-Neubaus auch ausgebaut worden, inkl. Rampen zu den neuen Brücken zur Überquerung der Bundesstraße...

    Die zukünftige Beschilderung ist auch dran. 120 km/h Beschränkung. Von Nersingen kommend ab Brücke Richtung Finningen 100 km/h. Und die gesamte Strecke in beiden Richtungen erhält ein LKW Überholverbot.

    Hab ich doch richtig gesehen. War mir aber nicht ganz sicher, weil's ja noch überklebt ist, aber meinte auch, da 120 gesehen haben. Hatte mir sowas schon erhofft, nachdem das 100er-Schild ja schon längere Zeit steht an der Brücke Richtung Finningen, und das ja keinen Sinn hätte, wenn man nicht vorher schneller fahren dürfte...

    Ich hatte zwar gehofft, dass der Abschnitt Steinheim - Breitenhof demnächst freigegeben wird, leider musste ich heute in der "Schwäbische" lesen, dass die Eröffnung der gesamten Strecke am Montag, den 27.06. um 12 Uhr stattfinden wird, also noch 6 Wochen.

    Könnte mir vorstellen, dass sie den Anschluss zur A7 noch fertigbekommen wollen vor der Eröffnung. Da fehlte noch so einiges, als ich da das letzte Mal langgefahren bin...

    Mir sind beim Bau der Linie 2 nur Stellen an der B10-Unterführung zw. Alter Fritz und Lehrer Tal bekannt. Dort musste ausgebessert werden, was aber an Fehlern beim Einbau lag.

    Ansonsten werden in der Mischanlage mehrmals täglich Proben direkt von den Ladeflächen der Fzg. entnommen und analysiert. Die Analysen bekommt natürlich der Auftraggeber.

    Wie das in Neu-Ulm gelaufen ist und woher das Material kam weiß ich nicht. Und für den Einbau und korrekte Verarbeitung ist allein die Baufirma vor Ort verantwortlich.

    Die gesamte Strecke auf der Albert-Einstein-Allee und in der Lise-Meitner-Straße war mindestens betroffen. Hier hatten sich die Zebra- und Radfahrerschutzstreifen teilweise schon verflüchtigt bevor die Straßen endgültig freigegeben waren. Und zwar nicht nur abgenutzt, sondern die Streifen waren einfach weg...

    Der Ausbau im Bereich Breitenhof ist mittlerweile in beiden Richtungen fertiggestellt; aus Richtung Nersingen kommend können nach der Verschwenkung auf die nördliche Trasse nun beide Fahrspuren genutzt werden. Mich verwundert allerdings die gefühlt sehr schlechte Qualität der Ausführung; der brandneue Straßenbelag ist uneben, fast schon wellig, und der verbaute Asphalt erinnert mich eher an ein bauzeitliches Provisorium als an den dauerhaften Belag einer vielbefahrenen, mehrspurigen Bundesstraße. Das ist in den anderen Bereichen nicht so, nur in dem nun neu erstellten Zwischenstück. Hoffentlich gibt sich das noch, wenn der Belag mal "eingefahren" ist...


    Der Rest der Strecke bis zum Kreisverkehr scheint mir nun auch durchgehend fertig asphaltiert zu sein; auf wesentlichen Teilen der Strecke fehlen aber noch Begrenzungen und Markierungen. Die neuen Rampen zu/von der A7 haben ihre erste Asphaltschicht erhalten, warten aber noch auf weitere.


    Und wo wir gerade von Rampen und Markierungen reden: Ich bin schockiert, wie runtergerockt die Markierungen bereits auf dem erst vor wenigen Monaten freigegebenen südlichen Teil des Kleeblattes sind. Hat man auch hier zu minderwertigem Material gegriffen oder wurde Opfer von Pfusch am Bau, wie das wohl am Eselsberg im Zuge der Linie 2 passiert sein muss? Selbst wenn der Verkehr auf dem Teil-Kleeblatt derzeit noch stärker ist, als er in absehbarer Zukunft sein wird, dürfen die Markierungen doch nach so kurzer Zeit nicht schon derart erodiert sein...


    Ansonsten ist mir noch aufgefallen, dass augenscheinlich mehrere Mittelstreifenüberfahrten frisch asphaltiert worden sind. Da ich mir eigentlich keine weiteren bauzeitlichen Verschwenkungen vorstellen kann (ich gehe fest davon aus, dass die nördliche Trasse als Ganzes in Betrieb genommen wird, sobald sie fertig ist), muss es sich dabei wohl um Vorhalte für Notfälle oder zukünftige Wartungsarbeiten handeln...

    Ich finde, und habe das ja auch an anderer Stelle schon des öfteren gesagt, dass dieser Minimalismus ganz furchtbar ist und die Altstadt verschandelt. Gerade Dachüberhänge, Fassadenzierrat und Farbe würden diese Neubauten sehr viel besser ins Stadtbild einfügen.


    Schlimm genug dass die Neubaugebiete heutzutage im Wesentlichen aus weißen Bungalows und Klötzen im immergleichen Design bestehen, ich finde wenigstens in der Altstadt könnte man den modernen Ulmer Spitzgiebel mit ein wenig Aufwand durchaus toll zur Geltung bringen, statt glattweißer Fassaden ohne Ecken und Kanten mit dunklen, übergroßen Fenstern darin, die mir zumindest Sterilität vermitteln. So sind das einfach häßliche Fremdkörper, was noch viel mehr auffällt wenn man sowas abseits der Neuen Mitte im Kontrast mit dem Altbestand sieht.

    Gibt es denn hier im Umkreis (vielleicht sogar in oder um Blaustein? Ulm City ist eher schwer erreichbar aus bekannten Gründen...) noch einen "echten" Bäcker, der nicht nur Rohlinge aufbackt? Ich habe (leider) feststellen müssen, dass der Backautomat im Blausteiner Aldi bessere Ware produziert als die mir bekannten Filialen der üblichen Ketten, zu einem Bruchteil des Preises. Einen Croissant von der Fluffigkeit und mit dem tollen Geschmack des Aldi-Automaten habe ich hier wirklich noch nirgendwo gefunden, schon gar nicht für 30-50 Cent. Für gute, frisch gebackene Ware würde ich ja auch gerne mehr bezahlen, aber wenn's halt nicht nur (viel) teurer ist, sondern nichtmal annähernd so gut schmeckt (oder das Brot gerne mal nicht durchgebacken ist, oder vom Vortag zu sein scheint), dann wundert es mich nicht, wenn die Bäckerei-Ketten eingehen.


    Für Empfehlungen wäre ich also dankbar.

    Ich kann auch sehr den Wackelwald bei Bad Buchau empfehlen. Das ist wirklich unterhaltend, wenn der ganze Boden wie Gummi ist. Ebenso ein Moor unter Wald.

    Dazu gibt es übrigens dort noch den Federsee mit Pfahlbauten Steinzeitmuseum.

    Ja, steht bei uns schon länger auf der TODO-Liste, zumal wir auch noch Gutscheine für die Therme dort haben, die wir pandemiebedingt noch nicht einlösen konnten/wollten (und die hoffentlich noch gültig sind)...

    Absolut. Es gibt hier im Umland einige Moore, einige von denen werden auch aktiv durch Wiedervernässung erweitert. Ganz besonders sehenswert und immer einen Tagesausflug wert ist das Ried bei Bad Wurzach, inklusive Moormuseum und Moorbähnle, das einmal im Monat Besucher durchs Moor fährt. Gibt dort auch tolle Spazierwege und sogar ein "Moor-Kneipp-Bad", wo man bis Kniehöhe durch den Schlamm stapfen kann.


    Mir unverständlich, dass Neu-Ulm sich so eine Chance entgehen läßt, hier neben dem Umweltgedanken auch eine besondere Attraktion zu schaffen.

    Ja ich weiß, dass das natürlich sinnvoll ist, aber die haben doch in dem Bereich schon etwas gebuttelt und behelfsmäßig asphaltiert. Darum wundert mich das jetzt ein bisschen. Geht ja auch um die Sicherheit der Bauarbeiter.

    Haben die da tatsächlich gebuddelt, oder einfach nur den Höhenunterschied zur neuen Brücke aufgefüllt und Asphalt drauf gekippt? Wurde der alte Asphalt davor überhaupt entfernt? Für eine Kampfmittelsondierung müssen die Deckschichten ja erst entfernt werden, bevor gebohrt werden kann.

    Ich kann mich leider nicht mehr im Detail an diese Bauphase erinnern.


    Schon sehr beruhigend, dass man bereits jetzt über eine Strecke fährt, die nicht 100% Kampfmittelsauber ist.

    Tja, da fuhr man ja sicher schon seit Jahrzehnten drüber. Völlig normal, dass man da nach dem Krieg nicht so genau hingeschaut hat, und dass man daher nun quasi bei jedem Neubauvorhaben betroffener Städte erst mal sondieren muss.

    Beim Bau der Kombilösung in der Karlsruher Innenstadt vor ein paar Jahren ist auch jeder Meter unter der Fußgängerzone wie auch unter Hauptverkehrsstraßen sondiert worden.

    https://www.pressreader.com/ge…/20220129/282265258821329


    Jetzt beginnt der Endspurt auf der B10

    Die Verkehrsfreigabe ist für Mai oder Juni angedacht.

    Da bin ich ja mal gespannt :)

    Ja, wie im anderen (falschen) Thread schon geschrieben, fehlt ja eigentlich nicht mehr so viel, die Brücken sind fertig, die Trasse und Baufelder sind komplett frei, da muss man jetzt nur noch fertig trassieren, asphaltieren, markieren und das Zubehör anbringen. Und halt die Rampen zur A7 noch neu bauen (aber da ist "oben" auch schon das meiste soweit erledigt). Die Info mit der Kampfmittelsuche im Bereich Breitenhof war mir neu, danke dafür, das würde dann m.E. auch erklären, warum man das kleine Stück nicht noch Ende letzten Jahres schnell durchgezogen hat - da wollte man sicher nicht riskieren, dass das über die Winterpause halbfertig liegenbleibt, weil man doch noch einen Blindgänger findet oder der Boden vereist ist.