Beiträge von Sputnick
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Die Tunnelrampe nimmt Gestalt an.
Vor dem Tor werden L-Steine platziert, offenbar soll das Geländeniveau um den Tunnel herum bauzeitlich tiefergelegt werden...
Am anderen Tunnelende werden lustige Löcher gegraben, eventuell ein neues Absetzbecken? Ich vermute ja, dass die eine Spur im Spatz bei der letzten Verschwenkung gesperrt wurde, um Platz für die Fortführung der östlichen Tunnelwand (bzw. die Bohrpfahlschablonen dafür) zu haben, und da wäre das aktuelle Becken noch im Weg.
Noch ein Blick auf die weniger beachteten Webcams.
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Eine üblicherweise gut unterrichtete Person hat mir gerade gesteckt, dass alle ein klein wenig Recht haben.
Die heute eingelegten Verstrebungen sind tatsächlich temporär. Aber sie werden, wenn man sie später, wenn der Boden rechts und links auf dem echten Niveau ist, wieder entnommen hat, dann im Süden eingebaut und dort dann tatsächlich mit einbetoniert. (Cooler Schachtelsatz). Warum das im Norden aber nicht genau so gemacht wird? Vielleicht wird's sonst langweilig, wenn überall das gleiche verbaut wird. Oder aber es muss im Süden stabiler sein, weil da ja auch eine Straße drüber führt.
Vielleicht braucht's für das Nordportal eine andere Bauweise?
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Genau diese Frage hatte ich bei der Baustellensprechstunde Ende Juli auch gestellt. Die Pfähle liegen tiefer im Erdreich und sollen die Enden der Bodenplatte tragen. Das hat tatsächlich auch was mit dem Grundwassermanagement zu tun, aber so ganz haben sich die Zusammenhänge mir auch nicht erschlossen. Dass überhaupt Pfähle und nicht etwa Spundwände entlang des Tunnels verbaut werden, liegt daran, dass man die Schichtung des Bodens möglichst wenig stören möchte.
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"Kurzfristig" auf jeden Fall. An "vorübergehend" zweifle ich gerade auch, dafür sehen die Spannbetonträger zu schick und teuer aus... will nicht ausschließen, dass ich da etwas missverstanden oder falsch interpretiert habe.
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Soweit ich weiß, gehen da halt Kommunikation und anderes Kleinzeug durch. Im Brückenkasten liegen eher Starkstrom, Gas, Fernwärme, Wasser. Hätte aber auch nicht gedacht, dass man derart viele Rohre in die Kappe legt, aber... haben ist besser als brauchen?
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Breaking news:
Aus normalerweise gut unterrichteten kreisen kam gerade folgende Information. 😉
Ab 02. November wird jeden Tag ein Brückenelement angeliefert.
... und das bis Ende des Monats. Das auf der vorhergehenden Threadseite verlinkte Video aus Plauen gibt einen guten Eindruck davon, was da so angeliefert werden wird. Jeweils zwei, manchmal auch drei davon werden dann am Boden zusammengeschweißt, um die nötige Spannweite zwischen den Pfeilern zu erreichen - neben den Stahlträgern liefert die Firma auch gleich einen Trupp von Schweißern und sonstigen Stahlbaufachkräften mit, die das dann hier vor Ort erledigen werden.
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Da war heute wohl eine Horde von Kindern in gelben Schutzwesten und Helmen unterwegs, die die Baumaschinen aus der Nähe (und sicherlich auch von innen) bewundern durften. Das erklärt dann auch, warum sich jemand am Morgen eines Feiertags die Mühe gemacht hat, da noch einen LKW umzuparken...
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Hier ein aktueller Blick auf die Nordseite des Deckels. Wer genau hinsieht, kann Bohrpfähle in der Grube erkennen - wenn man mit dem Auto an der Baustelle vorbeifährt und eine Chance hat, einen Blick in die Grube zu werfen, sieht das wie ein Sammelsurium verschiedener Größen aus. Ich gehe mal davon aus, dass die Armierung erst weiter unten losgeht und diese Pfähle mal die Bodenplatte tragen sollen. Rechts kann man auch den Spritzbeton erahnen, der in den letzten Tagen zur Baugrubensicherung aufgetragen wurde.
Kurzfristig werden in die Aussparungen der seitlichen Brüstungen quer über den Tunnel Stahlbetonträger eingelegt, um die Bohrpfahlwände zu stützen, da der an dieser Stelle wohl sehr hohe Erddruck ohne diese Maßnahme einen weiteren Aushub unmöglich macht. Die sollen dann aber später wieder raus.
Jetzt, wo die (in Sachen Wetter, Temperatur und Luftfeuchtigkeit sehr sensible) Abdichtung des Deckels wie geplant fertig geworden ist, dürfte einer pünktlichen Inbetriebnahme der OWV Anfang Dezember nichts mehr im Wege stehen.
LW gibt aber wohl auch beim Tunnelbau mächtig Gas. Und auch die ersten Brückenteile werden womöglich schon vor der geplanten Sperrpause der Bahn im nächsten Frühjahr auf ihren Pfeilern landen, wenn alles weiterhin so glatt geht...
Von den Spundwänden hab ich auch noch ein paar Schnappschüsse gemacht, aber da waren andere Foristen ja schon schneller. Vorenthalten will ich sie euch aber trotzdem nicht...
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Waren wohl noch nicht ganz fertig mit der Aufstellung, jetzt steht der LKW mit seinem Kran auch richtig, und das Banner weht (naja, eher pendelt) im Wind...
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Da bin ich mal gespannt wie da abläuft. Werden dann zwischen den Betonstützen vorab noch Hilfsstützen errichtet. Wird ja wahrscheinlich notwendig sein. Wird auch spannend wenn das jetzt alles in der Kalten Jahreszeit angeliefert wird. Bei der Gänstorbrücke gab es ja aufgrund der Temperaturen ziemliche Verzögerungen beim verschweißen der großen Stahlelemente…
Hilfsstützen glaube ich nicht. Es werden am Boden je zwei Stücke miteinander verschweißt, um die nötige Spannweite von rund 75 Metern zu erreichen, um die dann direkt auf die Pfeiler legen zu können.
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Richtig, in dem Bereich sind die Bohrpfähle ja nicht überschnitten, soweit ich weiß.
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Ganz fertig waren sie noch nicht und die Blaubeurer Straße noch voll abgesperrt, als ich vor einer guten halben Stunde da war. Hat aber einen Volldeppen nicht davon abgehalten, um die Zäune und Baumaschinen Slalom zu fahren und in den Spatz einfahren zu wollen, an mehreren Arbeitern vorbei, bis man ihn aufhalten konnte. Und ein anderer Voildepp im Kleinbus hat mir dann mit sicherlich knapp 100 Sachen von links kommend an der hinteren IKEA-Kreuzung die (temporär abknickende) Vorfahrt genommen und hätte mich voll von der Seite erwischt, wenn ich an der Stelle nicht immer super defensiv fahren würde und schon auf der Bremse stand, vorsichtshalber...
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Sieht mittlerweile eigentlich schon ziemlich fertig aus, ich denke nicht, dass es bis zur Verkehrsfreigabe noch bis morgen früh dauern wird.
Die nächsten vier Wochen wird es an der Ikea-Kreuzung dann einspurig pro Richtung:
Für die Erreichbarkeit des Burger King ist gesorgt.
Aus dem Spatz kommend wird man sich entscheiden müssen, wo es lang geht:
Biegt man nach Süden ab, trifft man auf die Spur aus der Blaubeurer Straße (von rechts kommend) und hat dann circa 100 Meter, um sich einzuordnen. Man will es ja erst mal ohne Ampel versuchen, für den Fall der Fälle hat man sie aber trotzdem schon aufgebaut, so dass man sie notfalls jederzeit in Betrieb nehmen kann.
Der südwestliche Spatz kommt ja nun weg. Auf diesem Bild sieht man nochmal schön die Höhenunterschiede (und realisiert auch, dass der Geh- und Radweg vorm Wackenhut gar nicht sooo weit runter muss, um durch die Unterführung zu passen...):
Ich vermute, nicht nur der südwestliche Spatz, auch der nordwestliche sind ab heute Geschichte. Zumindest meine ich, dass dieses Stück nicht mehr gebraucht wird.
Dann kann man auch die noch fehlenden Randsteine und den Gehweg herstellen.
Noch ein kurzer Blick auf Rampe und Spundwandlager...
Und hier noch das Gegenstück zum Rätselbild von tkkr.
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Rechteckig und somit günstig ist meine letzte Information
Richtig, das gebogene Portal wird es so nicht geben.
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War uns die Tage auch aufgefallen, ich hatte mich noch gewundert warum da hinten L-Steine rumstehen... aber so wie die Schmierereien sich (nicht) zusammenfügen, dachte ich mir, dass die Steine schonmal woanders und dort in einer Reihe aufgestellt waren?
"Schmierereien" gibt es jetzt auch auf dem Südast, in gelb. Bin ja schon gespannt, wie es sich anfühlen wird, ab Montag da drüber zu fahren...
Auch am heutigen Samstag wird noch an der Rampe gearbeitet. Offenbar hat man nun ernsthaft mit dem Verfüllen begonnen, noch bevor die Spundwände gesetzt wurden...