Beiträge von Sputnick

    Vielen Dank für die Bilder, reinhold, ganz toll! Damit läßt sich was anfangen. Ich habe auch noch eine Einfahrt in den Hbf bei S21Bau.TV gefunden:


    Man erkennt ganz klar, dass man in der Sperrpause nur das nötigste machen konnte, um die neuen Gleise der Filstalstrecke anzubinden, und da noch sehr viel umzubauen ist, hoffentlich dann durch Gleisverlegungen machbar ohne nochmal längerfristig sperren zu müssen.


    Die neuen Gleise sind ja nun geometrisch auf ihr zukünftiges Ziel, Bahnsteig 3/4, ausgerichtet. Man hat sie dann provisorisch an das existierende Vorfeld dieser Bahnsteige angeschlossen (die alten Weichen sind an den Holzschwellen gut zu erkennen). Aus Stuttgart kommend fädelt sich das rechte Gleis jetzt auf die alte Zufahrt von Bahnsteig 3 ein, die ja kurz vor Bahnsteiganfang noch eine Querverbindung zu Bahnsteig 2 bietet, die nun auch genutzt wird. Das ist der Weg, der im oben verlinkten Einfahrtsvideo genommen wird.


    Zusätzlich gibt es bereits den Bypass vom linken Gleis direkt auf Bahnsteig 2, der auch für den Endzustand vorgesehen ist, in dessen Verlauf allerdings noch 1-2 Weichen fehlen. Diese Verbindung scheint auch schon genutzt zu werden, zumindest ist auf einem von reinholds Bildern ein IC aus Stuttgart auf diesem linken Gleis zu sehen. Das ist eigentlich das falsche Richtungsgleis; ich vermute, diese Züge nutzen den Gleiswechsel nordöstlich des Bahnhofsbereichs, um vor der Einfahrt zu wechseln. Es gibt also momentan zwei Wege, um aus Stuttgart an Bahnsteig 2 zu kommen, somit kann man am jeweils anderen Weg herumbasteln.


    Früher oder später wird man Bahnsteig 2 trotzdem temporär abhängen müssen, da an die Stelle der aktuellen Querverbindung von 2 nach 3 dann die Weiche zwischen Tunnel und Bypass zu liegen kommt (das dürfte übrigens auch der Grund sein, warum das linke Tunnelgleis nicht bereits während der Sperrpause angeschlossen wurde!). Man sieht auf den Bildern schön, dass anstelle des ehemaligen Durchgangsgleises, das die ganze Diskussion hier angestoßen hat, bereits entsprechende Kabelschächte und Fahrleitungsmasten installiert wurden und man die zukünftige Gleisführung bereits gut erahnen kann. Es dürfte also nicht mehr lange dauern, bis zumindest die Fernzüge aus Stuttgart tatsächlich an Bahnsteig 3 oder 4 ankommen werden...

    Leider erkennt man auf der Webcam die entscheidenden Stellen nicht. Falls jemand mal in der Nähe sein sollte und Fotos vom Vorfeld machen könnte, wo man die Weichen und Fahrwege sehen kann, evtl. von der Ludwig-Ehrhardt-Brücke runter in Richtung Bahnhof, wäre ich dankbar und könnte vielleicht noch etwas mehr spekulieren ;-)


    Aber von dem, was ich sehen kann, und nochmal den finalen Gleisplan als Kontext hernehmend: Es sieht so aus, als wäre das Richtungsgleis aus Stuttgart direkt an Gleis 2 angebunden. Im Bereich vor Gleis 3/4 sind im Endzustand ein Dutzend Weichen vorgesehen, die ich auf der Webcam nicht erkennen kann. Meine Vermutung ist daher, dass man nun "auf die Schnelle" nur das nötigste eingebaut hat, um aus Richtung Stuttgart auf Gleis 2 zu kommeṇ, d.h. nur die Kreuzungsweichen über das Gegengleis, oder vielleicht nichtmal das, wenn man den Gleiswechsel nordöstlich des Bahnhofs in Anspruch nimmt und dort bereits aufs Gegengleis wechselt. Ich kann auf der Webcam leider nicht erkennen, wieviele und welche Weichen bereits unter der Ludwig-Ehrhardt-Brücke liegen. Das würde auch erklären, warum die Fernzüge nach wie vor von 1/2 fahren, weil man durch das fertiggestellte Ostgleis und eben den nun eingebauten halb-provisorischen "Shortcut" die Anbindung relativ zügig vornehmen konnte.


    Mehr als ein Dutzend Weichen nebst den notwendigen Änderungen im Stellwerk in 3 Wochen Sperrpause zu bauen, hatte ich von vorneherein als sehr sportlich empfunden, zumal der Betrieb auf 3/4 aufrecht erhalten werden musste und eben auch in deren Vorfeld ein Totalumbau stattfinden muss, um die Strecke aus Geislingen final einzuführen. Ich denke, man wird dann im neuen Jahr die Bahnsteige 3/4 Nord sperren (Regiozüge dann von 5/6) und das Kuddelmuddel im Vorfeld in Ruhe und ordentlich neu sortieren. Ich hoffe nur, dass man jetzt bereits die für den Fernverkehr relevanten Weichen eingebaut hat, um da nicht nochmal sperren zu müssen.

    Klar ist das in Ordnung, die Quelle ist angegeben und verlinkt :). Danke für das Update!


    Ich bin heute über den Berliner Ring gefahren, und beim Vorbeifahren und jetzt wieder dachte ich mir, dass eine Fußgängerüberführung an der Kreuzung viel Sinn ergäbe. Im Hinterkopf habe ich dabei einen möglichen vierspurigen Ausbau des Rings, wie er zwischen den Kreuzungen Science Park III und Science Park I bzw. Sporthalle Nord möglich und nötig wäre.

    Und ich frage mich immer noch, wie man über dieselbe Kreuzung dann irgendwann mal noch die Straßenbahn führen möchte...

    Naja, ich denke das Durchfahrtsgleis wurde vor allem für Güterzüge genutzt, und davon werden ja eher wenige über die Schnellbahnstrecke kommen, und wenn dann nachts, wenn am Bahnhof eh nichts los ist. Von der Geislinger Altstrecke aus die Schnellbahntrasse zu kreuzen, nur um den Bahnsteigen fernbleiben zu können, ist betrieblich vermutlich nicht sinnvoll. Da kann man sich die Weichen, Signalisierung und Aufwand im Stellwerk schon sparen.


    Wenn man sich den zukünftigen Gleisplan [1] betrachtet, sieht man auch, dass schon platztechnisch kaum möglich wäre. Aus Richtung Neu-Ulm müsste noch im Bereich des Hausbahnsteigs auf Gleis 1 gewechselt werden, um dann die Ostumfahrung der Tunnelrampe zu nutzen; da kann man den Zug auch gleich komplett am Bahnsteig entlangführen (oder eben weiter westlich, was logischer erscheint). Für die Gegenrichtung hat das noch weniger Sinn: da müsste man nicht nur das eigene Gegengleis, sondern auch noch das Gleis der Schnellbahnstrecke kreuzen, um das Durchgangsgleis zu erreichen, und das in dem sehr begrenzten Raum zwischen Tunnelrampe und Bahnsteigbeginn. Kurzum, die Altstrecke fädelt nunmal zukünftig an Gleis 3/4 ein, und somit ist das Durchgangsgleis zwischen 1 und 2 völlig unnötig (außer man wollte Züge der Schnellbahnstrecke von den Ulmer Bahnsteigen fernhalten... s.o.).


    Dazu kommt noch, dass ein Gleiswechsel zwischen 1 und 2 im Bereich der Bahnsteige vorgesehen ist, dem das Durchgangsgleis ebenfalls im Weg wäre. Ich denke, der ist notwendig, falls mal eine der Tunnelröhren gesperrt werden muss. Weiß jemand, ob diese Weichen in der aktuellen Sperrpause bereits eingebaut werden? Beim Bau der Ostumfahrung hatte man sich ja merkwürdigerweise die dort noch vorgesehene Weiche für das noch zu bauende Abstellgleis Ost erst mal gespart...


    [1] Gleisplan erkennbar in dem von mir weiter oben verlinkten Video, ca. 14:40

    Heute gesehen:

    - Abschnitt zwischen Hasenkopf und der Waldtrasse ist fertig.

    - zwischen Uni-Süd und Botanischer Garten wurde diese Woche mit der Begrünung begonnen.

    Richtig, wollte ich ja auch noch berichten, ich bin Donnerstag da lang gefahren. Auf ganzer Länge sind die Gleise in der Wissenschaftsstadt bereits mit diesen "Gummiteilen" (in Ermangelung des Fachbegriffs) versehen, die Schachtdeckel auf die endgültige Höhe gebracht, und Restarbeiten bei der Asphaltierung erledigt, so dass es nun zügig weitergehen kann.

    Nach mehrmaligem Befahren der Linie 2 hatte ich gesehen daß fast alle geschotterten Abschnitte nun mit dem Substrat befüllt wurden auf denen das Gras wachsen soll. Nur der Abschnitt zwischen Hasenkopf und der Endschleife fehlt noch größtenteils.

    Ich glaube zumindest die Lise-Meitner-Straße fehlt auch noch (falls sie das nicht diese Woche erledigt haben), vermutlich auch Albert-Einstein-Allee. Kanaldeckel etc. sind aber schon auf die finale Höhe gesetzt worden in den letzten Tagen...

    Das Problem dabei ist für mich folgendes:

    Die Stadt Ulm und mit ihr alle Steuerzahler, nicht nur Handel und Wirtschaft, müssen diese Infrastruktur bereitstellen und bezahlen. Daß dafür Gebühren erhoben werden halte ich nur für folgerichtig. Ich finde deswegen das Angebot kostenlosen ÖPNV und kostenfreie P&R-Plätze für richtig, auch vielleicht irgendwann unter der Woche.

    Wenn so ein Angebot da ist sehe ich keinen Grund Parkhäuser und Parkplätze am Straßenrand in der Innenstadt kostenfrei anzubieten. Es wird keiner gezwungen sich in den Stau zu stellen und teure Parkgebühren abzudrücken. Das ist ja nur der finanzielle Aspekt.

    Ich fände ein Umdenken in den Köpfen der Menschen viel wichtiger: Nämlich daß die Menschen in der Stadt auch eine lebenswerte Umgebung haben wollen. Die Zeiten mit halb so vielen Autos auf Ulms Straßen sind seit ca. 20 Jahren vorbei. Und der Platz ist endlich, sonst hätten wir nämlich wieder 4-spurige Schneisen durch die Stadt.

    Da gehe ich voll mit dir konform. Infrastruktur gehört in öffentliche Hände. Steuerfinanziert, und nicht gewinnorientiert betrieben. Gilt natürlich nicht nur für Ulm und nicht nur für den ÖPNV. Dass z.B. die Bahn als gewinnorientiertes (glücklicherweise dann doch nicht vollprivatisiertes) Unternehmen betrieben wird, halte ich für ein Unding.


    Und natürlich darf Parkraum dann auch was kosten, wenn es sinnvolle Alternativen gibt.

    Nunja, vor Einführung des samstags kostenfreien ÖPNV haben die P&Rs doch was gekostet, meine ich? Der Deal "3,50€ für Parken + ÖPNV-Tagesticket für 5" war ein trotzdem ein recht guter, gerade für Familien. Leider eben nur samstags. Ich weiß nicht, ob man an anderen Tagen auf den P&Rs kostenfrei parken darf/durfte und dann eben nur für das Ticket gelöhnt hat, ich hab das nie in Anspruch genommen.


    Mein Punkt ist aber ein anderer: Solange es Geld kostet, in die Innenstadt zu kommen, sei es für den ÖPNV oder fürs Parken, fahren eben weniger Leute in die Innenstadt. Wer aus dem Umland kommt und für den Besuch der City mindestens 4,20€ berappen muss, der geht dann eben eher ins Blautal-Center oder bestellt online. Das mag man gut finden, dann darf man sich aber auch nicht über die Probleme des innerstädtischen Einzelhandels beschweren.


    Will man den Einzelhandel wieder attraktiver machen, und ihm im Kampf gegen den Onlinehandel helfen, die Kunden aus dem Umland in die Innenstädte locken, dann muss man diese Hürden beseitigen. Entweder durch gute Erreichbarkeit und kostenloses Parken, oder (sehr viel besser) durch einen kostenlosen oder zumindest sehr viel günstigeren ÖPNV mit P&R an der Peripherie, und das vorzugsweise nicht nur am Samstag, wenn eh alles voll ist. Ein Kompromiss wäre vielleicht die von mir angesprochene Verrechnung der Park-/ÖPNV-Kosten mit Einkäufen oder Gastronomie, als Anreiz dann in der City auch Geld auszugeben. Die Sedelhöfe werden sicherlich Bummler anlocken, aber oft braucht man eben nur eine Kleinigkeit und will nicht stundenlang durch Ladenzeilen flanieren - und dann lohnt es sich einfach nicht, dafür extra zu zahlen.


    Jetzt die Baustellen dafür verantwortlich zu machen halte ich für verfehlt. Zumindest ich persönlich würde die City auch ohne Baustellen nicht wesentlich häufiger frequentieren, weil es mir eben um die Mehrkosten geht, die ich mir dann halt durch die grüne Wiese oder Onlinehandel erspare. Ich denke, ich stehe damit nicht alleine.

    Früher bin ich "mal eben" beim Mükra in der Neutorstrasse vorbei, wenn ich ein paar "wichtige" Kleinigkeiten gebraucht hab. Das sind so spontane Einfälle, da fährt man mal kurz vorbei aufm Weg von der Arbeit. Nur ein paar Minuten Umweg und man hat das gewünschte gleich in der Hand.


    Eigentlich kaufe ich gern da, wo man die Ware mit den Fingern angucken kann, Ulm legt einem da aber mächtig Steine in den Weg. Da kauf ich doch lieber online … das schlimme daran: man gewöhnt sich an die schnelle unkomplizierte Lieferung in die Packstation, die rund um die Uhr ”geöffnet” ist. Mir ist inzwischen lieber, 2 bis 3 Tage auf etwas zu warten, als mit dem Auto nach Verkehrs- und Parkhorror-Ulm zu fahren.


    Und wegen irgendwelchen Kleinigkeiten mit ÖPNV nach Ulm fahren? Fällt mir ja im Traum nicht ein, da kostet mich das Strassenbahnfahren mehr als das Porto für einen Onlinekauf.

    Sehe ich ähnlich, hat aber bei mir nicht mit dem Verkehr zu tun, sondern mit dem Nichtvorhandensein kostenloser Parkplätze. Ich hätte kein Problem damit, mal ne Viertelstunde im Stau zu stehen, wenn ich dafür eine Ware "sofort" (also taggleich) bekommen kann. Dafür dann aber 3 Euro Parkgebühren oder 4,20€ für die Bahn zu berappen, wenn der große Onlinehändler mir die Ware am nächsten Tag portofrei in die Packstation beim Aldi legen kann, sehe ich nicht ein - zumal der Onlinehändler den Einzelhandel in den allermeisten Fällen auch preislich unterbietet. Dann warte ich halt bis zum nächsten Tag und verbinde die Abholung gleich mit dem Lebensmitteleinkauf.


    Bei Dingen, die meine Präsenz erfordern (z.B. Ärzte), spielt die Parkplatzsituation inzwischen auch eine große Rolle bei mir. Ich fahre lieber nach Erbach, wo ich einen kostenlosen Parkplatz neben der Praxis habe, statt mit Bahn/Bus/Auto zum Facharzt in die City zu fahren und wahlweise für Ticket oder Parken zu löhnen. Der Zeitaufwand ist ähnlich, der Frust deutlich geringer.


    Mir ist durchaus bewusst, dass ich damit dem Einzelhandel schade, aber wenn ich Zeit und Geld investieren soll, möchte ich auch einen Mehrwert haben, und es ist ja leider in den meisten Fällen heutzutage nicht so, dass persönliche Beratung das rausreißt - ich recherchiere sowieso online und weiß meistens ziemlich genau, was ich haben möchte. Häufig (leider) besser als der Verkäufer.


    Vielleicht muss man wirklich über kurz oder lang den Weg gehen, ÖPNV grundsätzlich kostenlos zu machen und an der Peripherie auch kostenloses P&R anzubieten, wenn man den Einzelhandel in den Städten erhalten will - zumindest, wenn man auf Kundschaft aus dem Umland angewiesen ist. Eine andere Idee wäre zum Beispiel, den Preis für Tickets bei Einkauf in der Innenstadt verrechnen zu können, wie manche Parkhäuser es ja schon machen...

    Die Anlage ist ja denkmalgeschützt. Da ist nichts mit abreißen. Die TSG Söflingen musste vor Jahren eine Sporthalle so planen daß die Bunkeranlage dort erhalten und zugänglich bleibt.Auf dem Lageplan den die SWP damals veröffentlichte war die Anlage ausgespart von der zukünftigen Bebauung.

    Wenn wirklich etwas gebaut werden soll, dann kriegt man das mit dem Denkmalschutz auch gelöst. Wäre ja auch in Neu-Ulm nicht das erste Mal, dass Festungsanlagen irgendwelchen Bauprojekten weichen müssen.
    Aber offenbar ist das hier wirklich nicht der Fall - danke für die Info!

    Siehe auch mein Beitrag zum Wohngebiet: Wohnen am Illerpark (ehem. Ulmer Riedteile)


    Siehe Städtebaulicher Entwurf
    Der Bereich ist ausgespart.

    Auch dir vielen Dank - ich hatte Seite 3 dieses Threads gelesen, aber die Posts von dir auf Seite 2 müssen durchgerutscht sein (das Forum scheint manchmal Threads als gelesen zu markieren, die ich gar nicht geöffnet hatte...)

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, warum Conti sich für Neu-Ulm entscheidet... Der Science Park mit (bald) Straßenbahnanschluss, Lage zur Uni und Hochschule und all den anderen Institutionen ist doch mehr als optimal. Da muss bei der Stadt Ulm aber mächtig was falsch laufen, wenn die ihre Bauplätze im Science Park nicht losbekommen und stattdessen immer mehr Unternehmen wegziehen. Ulm verliert immer mehr den Anschluss im Vergleich zu Karlsruhe oder Stuttgart, was Zukunftsthemen anbelangt.


    Apropos ich denke, dass Elektrobit im jetzigen Continentalgebäude verbleibt und vielleicht vergrößert... Vorstellbar wäre es zumindest.

    Der Kommentar ist mir damals wohl entgangen... soweit ich weiß, ist es tatsächlich so, dass das ehemalige Nokia-Gebäude aus allen Nähten platzt und für Conti und den ehemaligen e.solutions-, jetzt Elektrobit-Standort zusammen da nicht genug Platz ist. Ich könnte mir also ebenfalls vorstellen, daß Elektrobit das Gebäude dann alleine weiternutzen wird.
    Wobei Elektrobit ja auch im Science Park III noch den Neubau hat, der aber sicherlich nicht annähernd groß genug ist.
    Nun ja, da Elektrobit ja mittlerweile auch Conti gehört, bleiben sie dem Science Park doch zumindest indirekt erhalten...


    Währenddessen baut die BMW Car IT nebenan im Energon weiter auf und hat zum Jahreswechsel auch die Flächen von Inway übernommen, die nun ebenfalls in den Wiley gezogen sind...

    Was wird eigentlich mit der denkmalgeschützten Bunkeranlage aus dem 1. Weltkrieg passieren, die sich in der Ecke befindet? Die habe ich neulich gefunden, als ich eigentlich auf der Suche nach Resten der besagten Flakbatterie war (die es wohl nicht mehr gibt, wenn ich das jetzt richtig verstehe...).

    Über die Gründe der Geschwindigkeitsreduzierung kann man geteilter Meinung sein.
    Wie ich oben schon schrieb wird bei freier Straße meist zu schnell gefahren.
    Für mich hat die Reduzierung schon Sinn: Man hat dort aus den Seitenstraßen allgemein eine schlechte Sicht auf die Söflinger- oder Wagnerstraße, bei Nacht sowieso. Durch parkende Autos ist das Ganze eh unübersichtlich, man muß sehr weit in die Vorfahrtsstraße reinfahren um eine einigermaßen gute Sicht auf den bevorrechtigten Verkehr zu haben.

    Richtig, ich sage ja nichts gegen Tempolimits per se, schon sowieso in Wohngebieten und an gefährlichen Einmündungen. Ich mokiere mich über die vorgeschobenen Begründungen, wo ich mir als Autofahrer dann doch als mal veräppelt vorkomme - mir kann doch niemand erzählen, daß die Luft entlang der B10 besser ist, wenn die Kolonnen sich mit 70 vorbeiquälen als mit 100...