Beiträge von Sputnick

    Ich glaube, dass es sogar essentiell ist, solange der Energiemarkt in Deutschland so konstruiert ist, wie er ist. Wohnen in der Altstadt darf nicht teurer sein aufgrund der Energie, wie woanders. Wenn man pro Wohneinheit max. 4-6 Solarzellen zulässt, und diese nicht immer vollflächig verbauen lässt, verhindert man auch, dass die Optik stark leidet. Zur Erinnerung, es gab auch nicht die ähnlich aussehenden Dachflächenfenster in früheren Zeiten, ganz zu schweigen von sonstigen technischen Aufbauten die reversibel kamen und gingen über die Jahrzehnte, z.B. Fernsehantennen, oberirdische Stromkabel, Dachterrasseneinschnitte, Schneefanggitter, manche Dachrinnen, manche Dachdeckungsmaterialien und -farben usw...


    Ich finde da muss die Summe aller dieser Dinge gesehen werden und dann das Ergebnis stehen, dass die makroskopische Dachlandschaft (die Summe aus Rhythmik, überwiegende Farbe, Unruhe, Oberflächenstruktur) nicht beeinträchtigt ist. Wenn sie beeinträchtigt ist, dann kann man die Solarzellen z.B. aufteilen in kleinere Felder, kann sie auf Dachgauben setzen, oder auch rot eingefärbte Module vorschreiben.

    Was wurde eigentlich aus diesen PV-Dachziegeln, die vor ein paar Jahren mal gehyped wurden? Sowas wäre doch die Königslösung...

    Das Modell war dann also tatsächlich über einen längeren Zeitraum im Münster selbst ausgestellt. Im Februar 2019 hatte es dann auch einen schicken Glaskasten bekommen. Die Infotafel spricht von 112.000 Steinen, die binnen vier Monaten verbaut wurden.


    ... wäre ich nicht zu spät dran gewesen, hätte ich genau das vorgeschlagen - die Architektur- und verwandten Themen in ein Unterforum sortieren, und schon sollte das Problem gelöst sein, so man es denn als solches ansieht. Umgekehrt können Fans dieser Threads nun einfacher einen Überblick gewinnen.


    Persönlich bin ich nicht so wahnsinnig architekturinteressiert und kenne mich auch zu wenig damit aus, finde es aber dennoch ganz interessant, in Akis Threads einfach mal Einblicke in Ecken zu bekommen, an denen ich normalerweise nicht vorbeikomme. Hat für mich je nach Stimmung mehr Wert als die siebenundzwanzigste Baugrube in Hintertupfingen ;-) So ist doch bei uns im Forum für jeden was dabei.


    Also vielen Dank fürs Posten und fürs Einsortieren!

    Hier an der Eselsbergsteige gibt es einen kleinen REWE-Markt der vorwiegend von Anwohnern des Quartiers genutzt wird. Die meisten kommen mit Fahrrad oder zu Fuß, wer Getränke oder andere schwere Sachen hat nutzt das Auto. Die Autos parken da in der Tiefgarage, ca 40 Stellplätze die genügen.

    Ansonsten sind da ein Ortsteilzentrum, 2 Bäcker und eine Apotheke.

    Ich finde es ideal, auch Dank der vielen Studis hier im Quartier ist es schön bunt.

    Nicht zu vergessen, eine Haltestelle der wichtigen Linie 5 ist direkt vor diesem REWE, die Erreichbarkeit ist also perfekt. Ich bin da früher oft einkaufen gegangen auf dem Heimweg von der Arbeit, als ich noch mit dem Bus gefahren bin und ganz in der Nähe wohnte.

    Passend zur Zielgruppe ist das Angebot eher studentisch geprägt: Viele Regalmeter Tiefkühlkost und Fertigprodukte, dafür eine relativ winzige Frischeabteilung, und natürlich kein offener Verkauf von Wurst oder Käse. Vor dem nächtlichen Alkoholverkaufsverbot, und dann der Pandemie, hatte der REWE auch bis Mitternacht geöffnet (weiß nicht, ob das mittlerweile wieder der Fall ist), man konnte oft sogar nach dem feuchtfröhlichen Ausgehen noch einen schnellen Notfallsnack für die Party danach organisieren.

    Naja,

    einen Vorteil hätte es dann doch an der B10/Blaubeurer Tor zu wohnen, der Bau von abschließbaren Fahrradparkhäusern am Bahnhof würde sich erübrigen und man könnte sein teures Pedelec im Keller stehen lassen und den Fußweg von nicht einmal fünf Minuten auf sich nehmen.

    Und nicht zu vergessen, ich würde unter der hiesigen Forumspopulation einen nicht unerheblichen Anteil von Leuten erwarten, die die Nähe zu einer solch komplexen Baustelle durchaus zu genießen wüßten ;-)

    Gute Diskussion :). Kleiner Einwurf aus dem Büro: Ich würde nicht die eigenen Einkaufsgewohnheiten auf die große Masse extrapolieren. Die Gewohnheiten und Vorlieben liegen unterschiedlich - in meinem persönlichen Umfeld gibt es von Leuten, die nur noch online shoppen und den Laden vor Jahren zum letzten Mal von innen gesehen haben, bis hin zu Leuten, für die Innenstadt fast nur aus dem Kaufhof besteht, alles.

    Absolut. Die Zahlen sprechen aber wirklich nicht dafür, dass es da noch eine nennenswerte Frequenz gibt... sonst müssten wir die Diskussion ja gar nicht führen ;-)

    Und dann gibt es hier auf SPIEGEL+ (Paywall) noch einen passenden Artikel zum Thema. Ganz grob: Benkos Geschäftsmodell sind natürlich nicht Warenhäuser, sondern die dazugehörigen Immobilien in bester Lage. Die werden dann gerne noch mit draufgesetzten Büros oder Lofts aufgewertet, und dann über irgendwelche Tochtergesellschaften teuer vermietet, auch an die Warenhauskette selbst. Damit sind sie praktischerweise keine Sicherheit für Kredite, und auch aus der Insolvenzmasse ausgenommen, mithin zahlt am Ende nur der Steuerzahler, während Benko die Sahnestücke behält und weiter Profite einfährt. Selbst wenn Galeria am Ende komplett pleite gehen sollte.

    So als Größenordnung: Die Insolvenz vor zwei Jahren hat uns 700 Mio gekostet, die wir wohl vollständig abschreiben können, weil es keine brauchbaren Sicherheiten gab. Derzeit fordert Benko weitere 200 Mio, und das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Währenddessen hat Benko alleine letztes Jahr (während der Pandemie!) 570 Mio Gewinn gemacht - nach Steuern. Und das natürlich selbst eingestrichen, statt seine Warenhauskette zu stützen.

    Und zum Thema Systemrelevanz: Die 17.000 Mitarbeiter deutschlandweit hatte ich schon erwähnt, um die tut es mir leid, deren Arbeitsplatzsicherung (Vermittlung, Umschulung, Weiterbildung...) sollte aber für deutlich weniger als eine Milliarde zu bekommen sein. Marktanteil von Galeria im Einzelhandel liegt bei starken 0.3%, ist also vollkommen irrelevant. Jede durchschnittliche Aldi-Filiale setzt mehr um als ein Galeria-Warenhaus. Dafür sollen wir Benko mit Steuergeldern durchfüttern, während der sich als Immobilienhai eine goldene Nase verdient? Ich weiß ja nicht...

    Schlechte Erreichbarkeit im Ulmer Galeria?

    Das Deutschhaus direkt daneben mit eigenem Zugang zum Parkhaus, noch direkter geht nicht.

    Wer mit Bus und Straßenbahn/DB kommt hat nur 100m zu laufen.

    Meine Argumentation ist ja nicht nur auf Ulm bezogen (obwohl ich mir da auch zweimal überlege, ob ich samstags extra in die Innenstadt fahren will, nur um in der Galeria rumzustöbern). Aber Warenhäuser sind nunmal traditionell in der Innenstadt angesiedelt, und damit für Externe umständlich zu erreichen. Auch wenn ein Parkhaus nebendran steht. Mal in Karlsruhe gewesen, als Auswärtiger, an einem Samstag? Kein Spaß. Klar kann ich P&R machen und fürn 10er mit der Familie mit der Bahn reinfahren, aber eben nicht für große Einkäufe, und nicht, wenn der Mehrwert dafür ein Warenhaus-Besuch ist...

    Ich gehöre durchaus zu denen, die dem Konzept Warenhaus keine Zukunft mehr geben. Das hat sich einfach überholt, noch mehr als die vieldiskutierten Malls (die wenigstens gute Erreichbarkeit und ein großes Angebot zu bieten haben). Wenn man kompetente Beratung braucht, geht man in den gut sortierten Fachhandel, aber nicht zum Karstadt, dessen Personal von der Materie ungefähr so viel Ahnung hat wie der durchschnittliche Mediamarkt-Verkäufer von Computern. Wenn man eh weiß, was man braucht, bestellt man online. In die Warenhäuser, in bester (und sündhaft teurer) Innenstadtlage, kommt doch höchstens noch Laufkundschaft, und davon ganz offensichtlich nicht annähernd genug, sonst wäre die Kette nun nicht schon zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre insolvent. Und dann darf der Steuerzahler wieder mit neunstelligen Beträgen einspringen, um bundesweit ein paar Tausend Arbeitsplätze zu "retten" - bis zur nächsten Insolvenz - während die (nicht selbst haftenden) Investoren und Eigentümer sich entspannt auf ihrem Immobilienbesitz zurücklehnen. Bei allem Mitgefühl für die betroffenen Angestellten, denen ist aber auch nicht wirklich geholfen, wenn sie von einer Insolvenz zur nächsten "gerettet" werden, statt eine sichere Zukunft geboten zu bekommen. Insofern gehe ich durchaus mit dem verlinkten Kommentar konform. Das Konzept ist auch nicht erst seit kurzem kaputt, das geht schon mindestens seit 10-20 Jahren den Bach runter. Im Warenhaus hast halt das Schlechteste aus allen Welten: Chaotisches Sortiment, vergleichsweise hohe Preise, quasi keine Beratung, schlechte Erreichbarkeit (mit dem Auto), keinerlei Alleinstellungsmerkmal. In der Mall gibt's zumindest meist noch einen Foodcourt, der eine Reise wert ist.


    Was man mit den Filetgrundstücken (und auch mit dem Personal) alles anstellen könnte, wenn man die Kaufhausdinosaurier endlich untergehen ließe, und da stattdessen mit modernen Konzepten käme.

    Bluebrixx verkauft keine Legosteine, sondern, wie Finn es richtig formuliert hat, Klemmbausteine oder wie man Alternativen zum markengeschützen Original auch sonst nennen mag. Das nur, um möglichen Klagen seitens LEGO vorzubeugen ;-)


    Ansonsten sitzen die in Frankfurt bzw. Flörsheim, die teilweise wirklich tollen Designs (Züge, Burgen, Star Trek!, ...) sind also made in Germany, die Steine selbst allerdings in China produziert und leider von sehr schwankender Qualität, so wie auch manche Bautechniken eher fragwürdig sind. Da die Modelle großteils sehr viel billiger sind als bei der Konkurrenz, kann man sich natürlich überlegen, ob für den Preis die China-Qualität für den eigenen Einsatz ausreicht. Zum In-die-Vitrine-Stellen sollte es reichen, für kleine Kinder und den aktiven Spieleinsatz sind viele Modelle wohl eher bedingt geeignet (ist aber auch nicht die Zielgruppe). Die FIrma wird durchaus kontrovers diskutiert, nicht nur wegen diverser Rechtsstreitigkeiten mit LEGO selbst, sondern auch aufgrund teils fragwürdiger Geschäftspraktiken auch im Umgang mit der Nicht-LEGO-Konkurrenz und MOCern. Wer sich dafür interessiert, für den gibt es einen sehr aktiven Youtube-Kanal, wo Modelle, Designprozesse und so weiter vorgestellt werden.


    Persönliche Erfahrungen habe ich weder mit Bluebrixx noch mit ihren Produkten, da mir derzeit (noch?) aus Prinzip keine alternativen Klemmbausteine ins Haus kommen - bei dem einen oder anderen Modell juckt es mich aber schon in den Fingern. Ganz toll und sehr beliebt ist die sympathisch benamste Burg Blaustein nebst ihren Erweiterungen, auch viele der Züge sind toll, und bei LEGO gibt es ja mittlerweile weder das eine noch das andere wirklich im Programm (vermutlich, weil Kinder mit Rittern, Burgen und Eisenbahnen nix anfangen können...). Im Moment wird auch an einem großen, detaillierten Modell der Burg Hohenzollern gearbeitet, im Auftrag des Schloßherrn übrigens, dazu gibt es auf dem verlinkten Youtube-Kanal eine sehr sehenswerte Playlist. Hechingen ist ja gar nicht so weit weg von hier ;-) Ansonsten hat Bluebrixx seit einigen Monaten die Lizenz von Star Trek, was mich als Trekkie schon auch in Versuchung führt...


    Zurück zum eigentlichen Thema allerdings (und sorry für den AFOL-Exkurs): Ich würde mir gerne das Ulmer Münster ins Wohnzimmer stellen, finde das konkrete Modell allerdings im Maßstab etwas zu klein geraten (schaut mal auf die Noppen, das Ding ist winzig!), was notgedrungen zu einer recht detailarmen, fast schmucklosen Darstellung führt. Dafür findet man natürlich leichter Platz dafür. Eine Nummer größer würde ich trotzdem gelungener finden. Im Endeffekt werde ich wohl mal warten, bis die finale Version verfügbar ist, und dann gucken was man da bekommt.


    Vor einiger Zeit stand übrigens im Ulmer Münster ein großes LEGO-Modell des Ulmer Münsters in Kooperation mit dem LEGOLAND. Weiß nicht, wo das zur Zeit ausgestellt ist (oder steht es sogar noch/wieder im Münster?). In dem Maßstab bekommt man die Details toll hin, allerdings braucht man dann auch eine große Wohnung ;-)

    Hab meine Quelle wieder gefunden: Das Thema "Bauwerk 2" (Brücke der K9915 über die B10) war bereits in der Sachdarstellung zum Blaubeurer-Tor-Tunnel enthalten (Seite 45, "unumgänglich für die Gewährleistung des Umleitungsverkehrs"), und der seinerzeit angedachte Zeitrahmen für die Sanierung bzw. den Neubau war Q3/2025-Q4/2029, rechtzeitig vor dem geplanten Beginn der Hauptbaumaßnahmen an der Wallstraßenbrücke. Der Bauzeitenplan (Seite 52) ist nun natürlich auch Makulatur. Ich bin wirklich gespannt, wie die Beteiligten das alles auf die Kette kriegen werden...

    Ich meine auch, irgendwo mal gelesen zu haben, dass die Sanierung dieser Anschlüsse hätte als erstes stattfinden sollen, bevor man den Rest der B10 (insbesondere die Adenauerbrücke?) angeht, eben weil hier Umleitungsverkehr drüber muss. Ich befürchte nur, dass die neu entdeckte Dringlichkeit all der Maßnahmen auch dieser Planung den Garaus machen wird...

    Mich wundert ja, dass hier am Breitenhof kein Vorhalt geschaffen wurde für den (potentiellen?) Anschluß der B30-Verlängerung. Man müsste ja diesen Bereich erneut vollständig umbauen, zumal die Europastraße dann vermutlich als höhenfreier Anschluß an eine dann Richtung Südwest durchgehende B10 ausgeführt werden müsste - wäre da überhaupt noch Platz für die dann notwendigen Rampen etc. vorhanden, angesichts der neuen Brücke über dem Kreisverkehr?

    Ich hab ja einen Firmenwagen (PHEV), und bekomme sogar den Strom mehr oder weniger bezahlt (kostenlos ist das Ding aber trotzdem bei weitem nicht, Leasing und Steuern gibt's ja trotzdem). Von daher bin ich vom ehemals passionierten Bahnfahrer (mehrere Jahre eine BC100 gehabt) zum Autofahrer geworden - auch wenn ich immer gerne Bahn gefahren bin, ist es halt unnötig Geld, das ausgegeben wird. Ich bin aber eben auch kein Pendler (mehr); ich würde auch nicht jeden Tag über die A8 wollen, und meine BC100-Zeit war für meine Pendelstrecke zwischen KA und FFM. Für sowas gibt's nix Bequemeres als Zug fahren. Aber den gelegentlichen Wochenendtrip mache ich halt per Auto, die Pandemie tut ihr übriges, weil es wirklich kein Spaß ist, stundenlang mit Maske in überfüllten Zügen zu sitzen, sonst hätte ich längst mal wieder Tagesausflüge per Bahn unternommen.


    Die Bahnfahrt jetzt am Wochenende war eine absolute und logistisch bedingte Ausnahme. Ich war aber tatsächlich überrascht, wie günstig man doch innerhalb BW unterwegs sein kann auf diese Weise und werde das sicherlich nach der Pandemie wieder öfter nutzen, zumal wenn das bundesweite 49-Euro-Ticket tatsächlich kommen sollte. Beim Bahnfahren ist - für mich als Gelegenheitsausflügler - der Weg auch das Ziel. Dass man aber in ein paar Jahren (natürlich dann nur per ICE) in weniger als einer halben Stunde von Ulm aus in Stuttgart sein können wird (also ungefähr so lange, wie ich mit dem Bus vom Eselsberg zum Bahnhof brauche), ist für mich nach wie vor unvorstellbar und für Pendler ein gewaltiger Komfortgewinn. Damit rückt Stuttgart dann wirklich näher an Baden-Württemberg heran, und in zehn Minuten steigt man in den Hauptbahnhof ein... ach ;-)

    Wo ich schon dabei bin, und weil es thematisch sogar ein bissle passt: Ich hatte beim Umstieg in Stuttgart extra etwas mehr Zeit eingeplant, um mir mal die Ausstellung zu S21 und der Neubaustrecke im ITS anzuschauen. Das ist wirklich gut gemacht, da gibt es einiges zu sehen. Wer da mal vorbeikommt, sollte sich das nicht entgehen lassen - oder halt mal einen Tagesausflug mit der Bahn dorthin einplanen. Der Zugang ist direkt neben Gleis 16, und von der Dachterrasse hat man auch einen wunderschönen Blick über die Baustellen (und Stuttgart).


    Ich werde da sicherlich auch noch mal mit mehr Zeit und weniger Gepäck hingehen und mir das noch mal in Ruhe anschauen. Baustellenführungen durch die zukünftige Bahnsteighalle gab's auch, ich weiß aber nicht ob die noch regelmäßig stattfinden oder ob da gestern eine Sonderaktion am Start war.

    Ich kann dort für Morgens gegen 7 Uhr in Richtung Stuttgart keine Verbesserung erkennen, im Gegenteil:

    Anstatt einem ICE und einem IC kurz nacheinander verkehren jetzt zwei ICE kurz hintereinander.

    Damit sind wir als bisherige IC-Nutzer gezwungen auf die ICE-Verbindung upzugraden.

    Noch dazu sehe ich keine Verkürzung der Fahrzeiten...

    Wie groß ist denn der Preisunterschied zwischen IC und ICE auf der Strecke in der Praxis? Ist ja beides Fernverkehr, Angebote des Nahverkehrs gelten also so oder so nicht.

    Ich hab gestern selbst zum ersten Mal seit Jahren das zweifelhafte Vergnügen gehabt, von KA via S nach Ulm mit dem Zug zu fahren, bei dem Chaos mit den verschiedensten Spar- und Supersparpreisen, Flexpreis und was weiß ich noch alles war es mir nicht möglich, hier eine konsistente Preisgestaltung herauszuarbeiten. Am Ende bin ich selbst mit IRE1 und RE5 gefahren, dank BW-Tarif war dann sogar die erste Klasse drin, was sich bei der gestrigen Auslastung der Strecke auch wirklich gelohnt hatte. Viel länger fährt man mit den Regionalzügen auch nicht, vergleichen mit den Umsteigeverbindungen mit IC und ICE, und die neuen (?) IREs der SWEG sind komfortmäßig auch nicht wirklich schlechter als ein IC. Und der Erste-Klasse-Bereich im Doppelstockwagen zwischen S und Ulm war auch recht bequem...

    Ich hab mich da auch immer sehr wohl gefühlt, und im Foodcourt gibt/gab es ein paar richtige Perlen, z.B. das Running Sushi oder der Italiener mit seiner schönen Terrasse. Interessante Ausstellungen, viel geboten für die Kids und so weiter. Schade drum.


    Man muss aber auch echt anerkennen, dass man da häufig fast als einziger unterwegs war, wenn man nicht gerade zur absoluten Stoßzeit hinging...