Beiträge von Sputnick

    Wir haben mit der Interhyp (Filiale Ulm) gute Erfahrungen gemacht, als wir vor einigen Jahren unsere Wohnung finanziert haben. Gute persönliche Beratung, und mit der Bank, die es dann am Ende wurde, sind wir bislang auch sehr zufrieden. Dazu muss man wissen, dass die Interhyp ein Vermittler ist, und daher aus einem Fundus möglicher Banken die beste/günstigste auswählt. Zumindest bei den Ulmern sind da nicht nur die Großen dabei, sondern durchaus auch Kreissparkassen und Ähnliches aus der Region, was bei Vermittlern ja nicht selbstverständlich ist. Die Vermittlungsprovision übernimmt dann die Bank, für euch ist das gebührenfrei (natürlich wird die Bank das dann ggf. einpreisen...). Für uns war das wesentlich komfortabler, als selbst bei vielen Banken vorzusprechen.


    Ich denke, in der heutigen Niedrigzins-Situation werden die Unterschiede nicht so gravierend sein, ich würde mal mit 1-2% p.a. rechnen (kann natürlich durchaus auch mehr variieren, je nach eurer Situation, Eigenanteil etc.) Wichtig sind Dinge wie Dauer der Zinsbindung, Möglichkeit für Sondertilgungen, Möglichkeiten für Änderungen der Tilgungsrate während der Laufzeit, falls sich eure persönliche Situation ändern sollte...

    Ich meinte das Illerkraftwerk, da waren ja auf Höhe Illertissen bereits vor dem Winter die Baustelle eingerichtet worden und Arbeiten begonnen worden. Hätte mich jetzt interessiert, ob man da schon was sehe kann ;)


    Der Mühlbach ist ein mittelalterliches künstliches Gewässer, das das mittlere untere Illertal mit Energie versorgt hat für Mühlen und Wasser für die Bleichen. An vielen dieser Standorte hat sich dann später Industrie entwickelt, in Illertissen z.B. die Firma RUKU, die die Biertischgarnitur erfunden hat, oder Wieland Werke in Vöhringen. Er fließt von Altenstadt bis Illerzell von und in die Iller (Kanal). Nennt sich heute in Karten jedoch auch Altenstädter Kanal.
    Spannend ist vielleicht auch, dass ein Ast dieser Kanalstruktur bei Herrenstetten über einen offenen Trog über den Illerkanal geleitet wird. Ich weiß nicht, ob man das heute noch sagen darf, aber es war eine tolle Rutsche :)

    Wir haben deinen Beitrag mal zum Anlass genommen, um uns die Kanalüberquerung mal anzusehen - durchaus interessant, und beeindruckend wieviel Wasser da doch durchrauscht! Vielen Dank für den Tip!


    Wir haben direkt südlich von Dietenheim auf der St2018 die Iller nach Jedesheim überquert. Ich hab im Vorbeifahren aus dem Augenwinkel direkt nördlich der Brücke zumindest größere Spundwände und Bauarbeiten am Ufer gesehen. Ist das die Stelle, die du meintest?

    Ich finde ja bei der modernen Ulmischen Interpretation der Giebelhäuser leider immer extrem unschön, dass es heutzutage offenbar keine Dachüberstände mehr gibt, weder am Giebel noch an der Traufe. Das läßt die Häuser, obwohl in der Gesamtform sehr gefallend, dann doch irgendwie steril und glattgebügelt wirken. Da würden ein paar Zentimeter Überstand rundrum echt viel reißen... sieht man auch gerade hier im Vergleich mit der originalen Bausubstanz.

    Mach dir keinen Stress - wenn's was Neues gibt, werde ich's auch noch in ein paar Wochen hier lesen können ;-)

    Nach Bellenberg hat es mich noch nicht verschlagen, und ich habe auf Google Maps nichtmal einen Mühlbach dort gefunden, wüßte also gar nicht, wo ich gucken sollte.

    Dafür waren wir neulich ein gutes Stück weiter südlich unterwegs, nämlich rund um die auf Google Maps als "Illerfall-Holzbrücke" gekennzeichnete Staustufe bei Fellheim. Das ist tatsächlich eine recht interessante Ecke mit einigen Brücken über die Iller und die benachbarten Kanäle, sehr sehenswert (für Leute, die sowas mögen) auch das imposante doppelstöckige Brücken-Ensemble aus A7 und Gemeindestraße, an dessen Widerlagern und Stützen sich ein Schulprojekt mit tollen und großflächigen Graffiti und Glas-Mosaiken aus verschiedenen Themenwelten austobt. Wir sind wegen der Eiseskälte nur eine kleine Runde dort gelaufen, war aber so eindrucksvoll, dass wir auf jeden Fall nochmal bei schönerem Wetter ausführlicher dort hin wollen.

    Sehr interessantes Thema, für mich auch gerade seit ich aus gegebenem Anlass sehr viel mehr Ausflüge in der Umgebung mache, und da gerne an den hiesigen Flüsse und Seen. Wir haben uns da im Bereich Vöhringen schon Maßnahmen an der Iller angesehen, aber auch z.B. den fortschreitenden Umbau der Deiche vor dem Donaukraftwerk Elchingen, wo man die Auswirkungen direkt sehen kann, weil sich in den schon fertiggestellten Bereichen Tausende von Vögeln tummeln.


    Danke, gerne mehr davon!

    Warum braucht es da einen Kreisverkehr, wo soll der viele Verkehr denn herkommen?

    Die Erschließungsstraße hinter den Fachmärkten ist doch schon seit eh und je, von Westen kommend, als bessere Alternative für die Erreichung derselben ausgeschildert. Von mir auch stets gerne genutzt, selbst wenn ich nur zum Hornbach will - vor allem auch zurück dann, weil weniger und besser geschaltete Ampeln. Zum IKEA kommt man da auch besser, ohne erst mal um den Parkplatz rumzufahren.

    Mit dem Extrastück durch das MOCO-Areal spart man sich sicherlich noch 1-2 Ampeln mehr. Ich denke, dass diese Alternative dann auch mehr Zuspruch finden wird, wenn man nicht mehr an der abschreckend abgesperrten, gammligen Beringerrampe vorbei muss.


    Spannend fand ich schon immer, dass an den Einmündungen, wenn man von den Parkplätzen rausfährt, ja auch die B10 und die Autobahn schon seit ich denken kann dort prominent ausgeschildert sind (aber natürlich durchgestrichen, weil die B10 ja ohne das fehlende Stück zur Schillerstraße gar nicht erreichbar ist...). Die Straße ist ja auch als Boulevard ausgebaut - man erwartet also sicherlich einigen Verkehr, wenn das mal alles fertig ist.

    Hätte nicht gedacht, dass es um 12 Bäume geht, das ist ja schon bisschen peinlich. Wichtiges Argument erscheint mir auch, dass es sonst keine Lärmschutzwände gibt, oder zumindest die Stadt das selbst zahlen müsste.

    Das ist ja das Problem. Selbst Leute, die sich mit der Thematik grundsätzlich auskennen, denken nach der schon sehr einseitigen Berichterstattung (und dem Geschrei der Grünen), dass man hier für 8 Spuren die Ehinger Anlagen komplett plattwalzen müsste für eine massive stadtbildverschandelnde Stadtautobahn, während andernfalls alles so bliebe wie es ist. Oder dass sich der Verkehr verdoppeln würde mit zwei Spuren mehr (obwohl sich an Zu- und Abläufen ja genau gar nichts ändert, und 1.000 Fzg/d hin oder her halt lächerlich wenig sind...). Da hatte ich auch an anderer Stelle schon ein paar Aha-Erlebnisse, wenn ich das mal präzisiert hatte ;-)

    Vielen der Kritiker ist glaube ich gar nicht bewußt, dass auch eine 6-spurige Brücke fast doppelt so breit wäre wie die existierende, aufgrund aktueller Bauvorschriften, Radwegen und Lärmschutz. Der Unterschied zur 8-spurigen Brücke sind 3 Meter auf jeder Seite, und insgesamt 12 Bäume. Die Ab- und Zufahrtsrampen sind eh alle schon mindestens zweispurig, da ändert sich dann kaum was. Diese Tatsachen werden von den Medien wie auch in der Petition natürlich gerne verschwiegen, weil "eine 8-spurige Brücke wäre fast mehr als doppelt so breit wie die jetzige" dramatischer klingt ohne den Nachsatz "aber auch bei der Mindestlösung wäre sie nicht viel schmaler".


    Vor dem Hintergrund fände ich es eine völlige Fehlentscheidung, ein Nadelöhr in Beton zu gießen, dadurch die Bauzeit deutlich schwieriger zu gestalten, auf unabsehbare Zeit weiterhin die stoßzeitlichen Staus zu behalten, und eine potentielle zukünftige Umnutzung für ÖPNV-Spuren oder Tram unmöglich zu machen. Ein signifikanter Verkehrsanteil fällt für lokale Fahrten zwischen Ulm und Neu-Ulm an, die sich heute für die 100 Meter in den Durchgangsverkehr der B10 ein- und wieder ausfädeln müssen. Das würde der 8-spurige Ausbau komplett vermeiden.

    Dafür wären es mit der 6-spurigen Variante dann nach vorliegenden Schätzungen vielleicht 1.000 Fahrzeuge am Tag weniger, bei rund 100.000 insgesamt, also eines alle anderthalb Minuten. In der Praxis nicht spürbar. Dafür wälzt sich dann weiterhin der Umgehungsverkehr durch die Innenstadt und über die Herdbrücke, statt auf der B10 hinter Lärmschutzwänden zu verschwinden.

    Das weiter oben verlinkte Video der Infoveranstaltung ist wirklich empfehlenswert.

    ist zwar pingelich, aber ich geb Puquio recht, dass ist nicht das Lego Modell vom R 9800 sondern das Original Liebherr Modell vom R 9400, gut erkennbar an der oberen Heckpartie ;)

    Crap. Ihr habt recht. Hätte ich doch mal Standbild machen sollen, dann wäre mir auch aufgefallen dass das Ding in dem Video viel kleiner ist als das, was hier im Regal steht. Und man keine Technic-Pins sieht. War ja nur eine Sekunde im Bild.

    Ich hatte noch die Pressemitteilung von Liebherr im Ohr, wo sie das LEGO-Modell anpreisen, und bin wohl deshalb davon ausgegangen, dass man das hier auch sieht. Asche auf mein Haupt!

    Ich mach das mal hier rein, hat auch mit Bau zu tun.

    Ich finds einfach Klasse, Sau viel Arbeit so ein Video zu erstellen.

    Absolut klasse, danke dafür! Den LEGO-Liebherr-Bagger, kurz im Video zu sehen, kann ich übrigens sehr empfehlen (wenn man mit der Tatsache klarkommt, dass man den nur per Smartphone-App steuern kann), für große und kleine baustellenbegeisterte Kinder (und ihre Eltern *hust*). Macht Spaß zu bauen, schaut gut aus und hat schöne Spielfunktionen.

    Gestern waren die noch heftig am Aufschütten der Rampe mit Erde beschäftigt. Verdichten, Schotterschichten, dann asphaltieren und die ganzen Schilder, Leitplanken...in 3 bis 4 Tagen?

    Vielleicht für die Feldwegzufürungen und die Brücke selbst. Der Anschluß an die Breitenhofstraße, und damit die Zufahrtsmöglichkeit für normalen Verkehr, ist sicher noch Monate hin, da ist über weite Teile noch nichtmal der Damm vorhanden, geschweige denn die zukünftige Kreuzung...

    Asphaltiert ja, aber so wie ich gesehen hatte nicht alle Schichten, oder?

    Dann fehlen auf beiden Seiten die Rampen, bzw. Überleitungen zur südlichen Fahrbahn?

    Es sind meines Erachtens zwei Schichten drauf, keine Ahnung ob da noch eine dritte fehlt... aber wie du schon sagst, Rampen und Überleitungen fehlen sowieso noch. Ich hab so das Gefühl, dass die vom Plan abgewichen sind und jetzt (wo die alte Brücke weg ist) komplett durchasphaltieren und die Südseite mehr oder weniger fertigstellen, bevor sie den Verkehr überleiten. Das würde die Verkehrsführung sicher vereinfachen. Passieren wird das eine oder ander ab er sicher nicht mehr dieses Jahr.

    Ich glaube sie meinen den Fahrrad- bzw. Landwirtschaftlichen Verkehr. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Sie zu schnell im Bau sind und jetzt kaum was passiert. Die hätten dieses Jahr locker die südliche Fahrbahn fertig stellen können. alle Brücken fertig, aber Planung ist halt 3 Jahre und nicht 2 Jahre.

    Naja, laut Planung die früher hier mal gepostet wurde sollte der Verkehr noch dieses Jahr teilweise über die südliche Fahrbahn geleitet werden. Auch da sah es vor einer Woche noch nicht nach aus, auch wenn auf weiten Strecken schon asphaltiert ist. Vom bis Ende Q4 2020 fertigzustellenden südlichen Anschluss an die St 2023 ist auch noch nichts zu sehen, und gerade da sollten Nordfahrbahn und -Anschluß mittlerweile auch schon im Umbau sein.

    Kann natürlich sein, dass da bis Silvester noch was fertig wird, und vielleicht hat sich ja auch diese Woche überraschend viel getan - ich werde nachher mal vorbeifahren und die Lage peilen.

    An diesem Wochenende wird die alte Brücke über die B10 direkt hinter dem (Noch-)Abzweig Finningen abgerissen. Die Rampen haben sie ja in den letzten Wochen schon weggebaggert. Dafür wird die B10 von Freitag abend bis Montag früh voll gesperrt.


    Gleichzeitig soll "der Ersatzneubau für den Verkehr freigegeben werden". Da bin ich mir nicht sicher was sie meinen - die neue Brücke, die ja mal den Anschluß bedienen soll, ist zwar schon lange fertig, die Rampen aber vor ein paar Tagen erst teilweise aufgeschüttet, und auch noch nicht bis zur (alten) B10 geführt, genausowenig am anderen Ende bis zur Straße nach Finningen. Entweder haben sie diese Woche richtig Vollgas gegeben, oder die Augsburger hat da was verwechselt...

    Was schade ist, dass es keine Verpflichtende Regelung gibt, dass alle Parkplätze mit Stromanschluss sein müssen. Oder Alternativ Fahrradstellplätze mit Ladefunktion. Aber leider sind Fahrräder laut Satzung nicht auf PKW Tiefgaragenstellplätze erlaubt (die Versicherungen verbieten das).


    War zumindest bei mir so, hatte einen Tiefgaragenstellplatz, aber kein Auto und durfte mein Fahrrad dort nicht parken.

    So einen Stromanschluss musst du aber erst mal bekommen, dass du 142 Stellplätze mit Ladestation versehen kannst... normale Steckdose vielleicht, aber selbst das dürfte schon kritisch werden in der Größenordnung. Die Diskussion hatten wir letztens in der Eigentümerversammlung, nachdem sich ja die Gesetzeslage auch entsprechend ändern soll (oder schon geändert hat?), und das ist wirklich nicht trivial zu lösen für größere Wohnanlagen.

    Die wird aber wieder abgerissen... (Brücke über Leibi)... Das Geld wurde förmlich in den Sand gesetzt. Anders sieht es bei A7 Überführung aus.

    Ich muss jetzt doch mal necroposten. Soweit ich das bis jetzt gesehen habe, hat man die vor dem Ausbau schon existierende Brücke nun doch nicht abgerissen, sondern nur den vorhandenen Oberbau ausgebaut und verstärkt. Das Bauwerk harrt jetzt schon seit geraumer Zeit der endgültigen Überdeckung mit Asphalt.