Beiträge von Sputnick

    Genau das wäre aber mE auch eine gute Sache, um die Knoten zu entlasten. Dann gäbe es eine durchgängig vierspurige und kreuzungsfreie Verbindung von der B30 zur Autobahn, was sicherlich attraktiv wäre. Warum man es stattdessen vorgezogen hat, die Europastraße massiv auszubauen, ist mir eh nicht so ganz klar.

    Allerdings glaube ich nicht daran, zumal man, sollten entsprechende Planungen für einen solchen Ausbau in absehbarer Zeit noch in irgendeiner Schublade liegen, sicherlich den Anschluß einer solchen Querspange beim Breitenhof bereits vorsehen würde, wo jetzt ja ohnehin ein Komplettumbau stattfindet...

    Also die Auf-und Abfahrt Burlafingen (Süd) ist wieder geöffnet.


    Ich glaube schon, dass im Bereich Kreisverkehr, beide Fahrspuren an den Kreisverkehr angebunden werden. die südlich eist ja schon fast fertig asphaltiert. Aber es wird nur der Bereich zwischen alten Pendlerparkplatz und Kreisverkehr gemacht.

    Ja, danach sah es gestern auch aus. Man kommt noch bis zum Autobahnanschluss, jenseits der Kreuzung ist dann Vollsperrung, und man war dabei, die alte Fahrbahn abzutragen. Ich vermute, dass es nicht sinnvoll möglich gewesen wäre, den Kreisverkehr in Phasen anzubinden - sobald das neue Teilstück fertig ist, hat man dort dann etwas Platz für Überleitungen.


    Vergessen hat man aber wohl die Beschilderung der Umleitung via Burlafingen, zumindest ist sie mir beim Vorbeifahren an der neuen Abfahrt nicht aufgefallen. In der Konsequenz hat sich die Zufahrt zum alten Pendlerparkplatz in eine Wendeplatte verwandelt, auf der sich verwirrte Fahrer getummelt haben, die nicht wussten, wie es nun weitergeht - denn auch dort war keinerlei Beschilderung zu finden. Für eine solche Verkehrsachse hätte ich mir schon eine Wegeführung vorgestellt, die über das Durchstreichen von Nersingen auf einem Schild hinausgeht...

    Bin da gestern mal langgefahren. Die Straßenmarkierung war, soweit ich das bei dem Regen erkennen konnte, nur im Bereich Auf-/Ausfahrt Burladingen aufgebracht. Der Bereich um den Abzweig Breitenhof (alt) sieht auch noch nicht so aus, als könnte man da zeitnah überleiten, und der Abzweig Breitenhof (neu) vermisst auch noch seinen Asphalt.

    Ich würde also vermuten, dass ab Montag tatsächlich nur die Überfahrt vom Altbestand direkt auf die Ausfahrt Burlafingen freigegeben wird, um den Verkehr Richtung Nersingen auszuleiten.

    Ob die (nur) elftägige Sperrung dann dazu dienen wird, den Kreisverkehr vierspurig anzubinden, eventuell auch den Kreuzungsbereich zum bisherigen Pendlerparkplatz wegzubaggern und hier die neue Fahrbahn durchgängig herzustellen?

    Ich denke am ehesten lässt es sich mit dem Teil für den MIV bei der Kombilösung in Karlsruhe vergleichen. Dort werden alleine für den Straßentunnel Kriegsstraße mit einer Länge von ca. 1,4 km gute 141 Mio. (Baukostenfortschreibung aus dem Jahr 2018) aufgerufen. Dieser Tunnel hat zwei Fahrstreifen pro Röhre, wird in offener Bausweise errichtet und hat keine zusätzlichen Zu- und Abfahrtsrampen. Sie dient eigentlich dem schnellen Vorankommen des Durchgangsverkehr von einem Ende zum Anderen der Innenstadt. Der innerstädtische Quellverkehr wird mit zurückgebauten Straßen oberirdisch abgewickelt. Insgesamt kostet dieKombilösung fast eine Milliarde (Stadtbahntunnel und Kriegsstraßentunnel)

    Nicht ganz richtig, es gibt seitliche Ein- und Ausfahrten in den und aus dem Tunnel beim Ettlinger Tor und bei der Ritterstraße, sowie eine direkte unterirdische Zufahrt ins Parkhaus des Einkaufszentrums am Ettlinger Tor, wie den Plänen zu entnehmen ist. Oberirdisch wird es statt der bisherigen bis zu 10-spurigen Stadtautobahn neben den Anliegerstraßen vor allem auch eine neue Straßenbahntrasse geben. Durchgangsverkehr soll eigentlich auf der Südtangente abgewickelt werden; wer sich, auch schon vor Baubeginn, die Kriegsstraße angetan hat, hatte normalerweise schon mindestens Start oder Ziel in der Innenstadt. Die alte Kriegsstraße war, typisch für die autofreundlichen 60er, vollkommen überdimensioniert und hat jahrzehntelang die Stadt geteilt.


    Das Projekt Kombilösung ist auf der Zielgeraden und wird Ende des jahres komplett in Betrieb genommen. Kosten nur für den Straßentunnel konnte ich auf die Schnelle nicht finden, das Gesamtprojekt inklusive neuem Stadtbahntunnel unter der Fußgängerzone und neuer Trambahntrasse über dem Straßentunnel tendiert mittlerweile aber eher zu 1,5 Milliarden, auch bedingt durch jahrelange Verzögerungen (Proteste und Bürgerentscheid), große technische Herausforderungen insbesondere beim Stadtbahntunnelbau durch beengte Verhältnisse und Grundwasser dicht unter der Oberfläche (hier kamen interessante Bautechniken zum Einsatz!), und generell massive Baukostensteigerungen in den letzten Jahren.


    Ich habe bis 2013 in Karlsruhe gewohnt und die ersten Jahre des Baus hautnah mitbekommen, auch mal eine Tour durch die Tunnelbohrmaschine gemacht, die sich unter der FuZo durchgewühlt hat, auch diverse Baustellenführungen im Laufe der Jahre besucht. Auch nach meinem Wegzug habe ich das Projekt aktiv mitverfolgt, und der tägliche Blick auf die Baustellenwebcams gehört bei mir immer noch zur Routine ;-)

    Das ist doch sowieso eine charmante Überlegung. Eine leistungsfähige Umfahrung für Fern- und Durchgangsverkehr mit nur wenigen Kilometern Umweg steht via Kreuz Elchingen doch schon zur Verfügung. Man könnte also die B10 als Bundesstraße entwidmen, den vierspurigen Anschluss an die A8 kappen, den Durchgang in der City durch Ampelschaltung erschweren und so dafür sorgen, dass diw Achse wirklich dem lokalen Verkehr zwischen Dornstadt, Ulm und Neu-Ulm vorbehalten bleibt. Auch die B30 ist ja demnächst recht gut an die A7 angebunden, so dass auch der aus Südwesten kommende Verkehr nicht unbedingt durch die Ulmer City auf die Autobahn muss.

    Bei Karlsruhe wurde ein Stück B10 vor einigen Jahren entwidmet und auf die A5 verlegt, das ehemals auch vierspurige Stück Bundesstraße beherbergt nun einen Park-and-Ride-Parkplatz für den nahen Durlacher Bahnhof und ist ansonsten zu einer (recht verrotteten) Lokalstraße degradiert worden. Allerdings handelt es sich hier nur um ein kurzes Stück, das auch weitgehend parallel zur Autobahn verläuft, und durch den Bau der Anschlußstelle KA-Nord mit wenig Umweg entfallen kann; um Ulm herum wäre der Umweg schon ein Stück größer. Aber warum sollte der Fernverkehr ein Anrecht auf Luftlinienführung haben?

    Eine vergleichbare (wenn auch nur halb so lange) Standseilbahn findet sich übrigens bei Karlsruhe und erschließt den dortigen Turmberg von Durlach aus. Damit bin ich auch selbst schon gelegentlich gefahren, als ich noch dort wohnte. Solange es oben neben einer tollen Aussicht auch noch ein passendes gastronomisches Angebot gibt (sprich: eine Kaffeeterrasse mit Fernblick), und der Fahrpreis sinnvoll bezahlbar ist (am besten mit der Bus-/Tramfahrkarte abgedeckt, mit der man zum Lehrer Tal kommt), könnte sowas durchaus Zuspruch finden. Im Falle der Wilhelmsburg könnte man ja noch sehr viel mehr bieten, als es auf dem kleinen Turmberg möglich wäre, seien es Veranstaltungsflächen, Ausstellungen oder ein museales Angebot...

    Kurz zusammengefasst: Die Luftseilbahn ist raus, da viel zu teuer und und nur mit schwerwiegenden Eingriffen in Natur und Privatgrundstücke umsetzbar. An der Wilhelmsburg kämen zusätzlich noch der Denkmalschutz und ökologische Fragen ins Spiel. Laut Gutachten wäre nur für das Stück zwischen Ulmer Hauptbahnhof und Wilhelmsburg mit Investitionen von rund 117 Millionen Euro zu rechnen, ohne jährliche Betriebskosten. Also keine Chance.


    Weiterverfolgt wird hingegen die Idee einer Standseilbahn zwischen Lehrer Tal und Wilhelmsburg. Diese wäre knapp 600 Meter lang und würde eingleisig über eine noch zu bauende Brücke geführt werden. Grob geschätzte 14 Millionen Euro Investitionskosten hierfür, die je nach Baugrund jedoch auch sehr viel höher ausfallen könnten. Ziel wäre eine Umsetzung bis 2030, rechtzeitig für die Landesgartenschau.

    Stand heute, gegen Mittag: Die neue Fahrspur ist durchgehend asphaltiert von der Breitenhofstraße bis kurz vor die A7. Bis zur Landgrabenbrücke hat sie auch schon ihre zweite, finale Asphaltschicht erhalten. Momentan ist schweres Gerät dabei, auch den Rest final zu deckeln. Die große Brücke am Abzweig Breitenhofstraße ist auch schon mit (temporärem) Belag an den Altbestand angebunden, und es wurden im Verlauf mehrere Mittelstreifenüberfahrten hergestellt - also abschnittsweise Inbetriebnahme? Es dürfte nur noch eine Frage von Tagen sein, bis hier der Verkehr zumindest teilweise über die neue Straße rollt - eigentlich fehlen nur noch Markierungen. Selbst Schilder liegen teilweise schon am Straßenrand.


    Interessanterweise ist der Abzweig Burlafingen entgegen der Ankündigung immer noch in alle Richtungen befahrbar. Ich vermute aber, dass sich das jederzeit ändern kann, sobald mit den finalen Arbeiten am neuen Abzweig gestartet wird. Ich würde davon ausgehen, dass die Inbetriebnahme der neuen Aus-/Auffahrt dann zusammen mit der Verschwenkung des Verkehrs dort passieren wird, da man sicherlich keine Provisorien zum Anschluss der Altfahrbahn mehr vorsehen wird.

    Ich bin da in letzter Zeit immer mal wieder gewesen, weil man da gut parken kann für eine Wanderung ums Kraftwerk Wiblingen und zur Illerspitze. Hatte mich schon seit einer Weile gefragt, was der Ziegel-Rohbau wohl darstellen soll (oder sollte?), und jetzt endlich mal gegooglet - um dann auf einen alten Eintrag aus unserem schönen Forum zu stoßen ;-) Ich habe leider bislang keine Fotos gemacht, daher folgt nur eine Beschreibung des aktuellen Zustands:


    Aktuell steht nur noch ein kleinerer (der linke, vom Weg aus gesehen, bzw. der rechte auf dem Bild der SWP) Teil der ehemaligen Bauruine, daneben ist eine Freifläche und ein Haufen Abbruchschutt, mittlerweile schon wieder zugewuchert. Der Rest ist nach wie vor in Rohziegeloptik ohne Fenster und Türen, man hat aber wohl den verrotteten Dachstuhl abgeräumt, einige Öffnungen vermauert und Sicherungen angebracht. Es hat sich also ein bißchen was getan seit dem Artikel aus 2016, sehr viel weiter ist man aber eher nicht gekommen, und es gibt auch keinerlei Hinweise auf weitere Bautätigkeit.


    Das Nachbargebäude (also wohl das ehemalige Bewährungsheim selbst) wurde wohl mittlerweile zumindest äußerlich renoviert. Immer noch häßlich, aber wohl bewohnt. Ist auch als Monteurs-Unterkunft "Gästehaus Donautal" auf Google zu finden. Dieser Teil des Plans wurde also wohl umgesetzt; weiß jemand, was mit dem Rest passieren soll?


    Direkt rechts neben der Bauruine ging mal ein Weg in Richtung Kraftwerk, wobei der Rötelbach mit einer recht hohen Brücke überquert wurde. Mittlerweile sind davon nur noch die Rampen und Widerlager der Brücke erhalten, auch ein paar Asphaltreste und Teile der Beschrankung kann man zwischen Bäumen und Gestrüpp noch ausmachen; der vielgenutzte und frisch asphaltierte Fuß- und Radweg führt nun in einer etwas weiteren Rechtskurve um das Gelände herum und umgeht die doch recht steilen Rampen durch eine wesentlich niedrigere Überbrückung des Baches.


    Derzeit kann man übrigens den alten Zustand der Gebäude und ihrer Umgebung (inklusive Brücke) noch in der Desktop-Browser-Version von Google Maps begutachten. Auf (meiner) Mobilversion hingegen herrscht bereits Kahlschlag.

    Die Ausfahrt Burlafingen (von Neu-Ulm kommend) bzw. die Auffahrt auf die B10 in Richtung Nersingen ist vom 12.04.21 7:30 Uhr bis 17.05.21 15:00 Uhr gesperrt.

    Dann wird da wohl die Ausfahrt an die neue Fahrbahn angeschlossen.


    Mittlerweile ist diese ja auch schon fast auf ganzer Länge geteert, das letzte Stück zwischen Ausfahrt Burlafingen und dem Pendlerparkplatz wird gerade eben asphaltiert, wie ich vorhin sehen konnte. Bin gespannt, wann es dann zur Verschwenkung kommt - an den hochkomplexen Bauphasenplan mit diversen Verschwenkungen, der weiter vorne hier in diesem Thread verlinkt wurde, hat man sich ja ganz offensichtlich nicht gehalten... stattdessen scheint man die neue Fahrbahn auf gesamter Länge fertigstellen zu wollen, bevor der Verkehr dort rollen wird...

    Votum zur Brücke vertagt

    Die Grünen drücken im Gemeinderat eine zweite Lesung durch. Eine Mehrheit mit Freien Wählern, CDU und SPD war zuvor für die achtspurige Variante.


    https://www.swp.de/suedwesten/…cke-vertagt-55897716.html

    Aus dem Artikel bekommen wir nochmal konkrete Zahlen: Acht Spuren würden elf Bäume mehr kosten als die sechsspurige Variante, davon seien fünf bereits tot. Das ist nun wirklich eine verkraftbare Größenordnung, zumal es ja umfangreiche Ersatzpflanzungen geben wird.

    Ich denke genau das ist der Punkt der nicht verstanden wird, oder nicht verstanden werden will und zwar eben wegen der zusätzlich zu fällenden Bäume. Am meisten wird der "innerörtliche" Verkehr zwischen Ulm und Neu-Ulm vom 8-spurigen Ausbau profitieren und nicht der Fernverkehr.

    Eben dieses. Und die tatsächlich mehr zu fällenden Bäume, bei denen es sich nicht nur um besseres Strauchwerk handelt, lassen sich an zwei Händen abzählen. Das ist nämlich der zweite Punkt, der nicht verstanden wird: dass auch die 6-spurige "Minimalvariante" eben 36 Meter breit sein muss (statt der 22 Meter heute), und die Baustelleneinrichtungsflächen auch nicht magisch verschwinden wenn man die zwei Spuren einspart.

    Ach, es ist schon völlig legitim, im Vorfeld gegen eine Abstimmung zu protestieren. Ich würde mich den Petent/innen hier aber inhaltlich nicht anschließen wollen - pro 8 Spuren, und das von einem, der hier nicht eben als Betonfinn verschrieen sein dürfte. Ich habe mich ja sogar mehrfach für den Rückbau von Infrastruktur eingesetzt ^^.


    Wer schauen mag: In der Bürgerinfo sind die Vorlagen und Pläne alle dokumentiert.

    Absolut, hier jetzt wegen 3,5 m Mehrbreite auf jeder Seite und einer Handvoll zusätzlich zu fällender Bäume auf die beiden Spuren zu verzichten, für ein weiteres Jahrhundert einen Flaschenhals in Beton zu gießen, und zukünftige Zusatznutzungen für ÖPNV drastisch zu erschweren, wäre meiner Meinung nach sehr verfehlt. Zumal ich (wie die meisten Experten) kaum mit einer Zunahme von Fernverkehr durch die Extraspuren rechne (wer den Umweg über A8 und A7 nicht ausfahren will, tut das auch nicht bei 6 Spuren, und die B10 ist ja in ihrem gesamten relevanten Verlauf eh nur vierspurig), hingegen würde man durch die zusätzlichen lokalen Spuren Verkehr von der Herdbrücke und somit aus der Innenstadt hinaus auf die neue Adenauerbrücke verlegen, da Verflechtungsvorgänge dann von den Außenspuren wegverlagert würden.

    Hat mich positiv überrascht obwohl wir hier im Forum schon an verschiedenen Stellen darüber geredet hatten.

    Der Wegfall des Tunnels für den MIV ergäbe auch eine Chance für Bus/Tram diesen exklusiv zu nutzen. Oder ist da die Verfüllung angedacht?

    Ich kann die Grafiken nur so interpretieren, dass der Tunnel ganz verschwindet. Man sieht ja, dass die Tunnelmünder von Straßen überdeckt sind, aus Richtung Neue Mitte ist dort sogar eine Haltelinie eingezeichnet, wo heute noch der Tunnel beginnt.


    Tramlinie bzw. ÖPNV-Spur ist ja auch schon eingezeichnet, da ändert sich nicht wesentlich was.

    Wir haben mit der Interhyp (Filiale Ulm) gute Erfahrungen gemacht, als wir vor einigen Jahren unsere Wohnung finanziert haben. Gute persönliche Beratung, und mit der Bank, die es dann am Ende wurde, sind wir bislang auch sehr zufrieden. Dazu muss man wissen, dass die Interhyp ein Vermittler ist, und daher aus einem Fundus möglicher Banken die beste/günstigste auswählt. Zumindest bei den Ulmern sind da nicht nur die Großen dabei, sondern durchaus auch Kreissparkassen und Ähnliches aus der Region, was bei Vermittlern ja nicht selbstverständlich ist. Die Vermittlungsprovision übernimmt dann die Bank, für euch ist das gebührenfrei (natürlich wird die Bank das dann ggf. einpreisen...). Für uns war das wesentlich komfortabler, als selbst bei vielen Banken vorzusprechen.


    Ich denke, in der heutigen Niedrigzins-Situation werden die Unterschiede nicht so gravierend sein, ich würde mal mit 1-2% p.a. rechnen (kann natürlich durchaus auch mehr variieren, je nach eurer Situation, Eigenanteil etc.) Wichtig sind Dinge wie Dauer der Zinsbindung, Möglichkeit für Sondertilgungen, Möglichkeiten für Änderungen der Tilgungsrate während der Laufzeit, falls sich eure persönliche Situation ändern sollte...

    Ich meinte das Illerkraftwerk, da waren ja auf Höhe Illertissen bereits vor dem Winter die Baustelle eingerichtet worden und Arbeiten begonnen worden. Hätte mich jetzt interessiert, ob man da schon was sehe kann ;)


    Der Mühlbach ist ein mittelalterliches künstliches Gewässer, das das mittlere untere Illertal mit Energie versorgt hat für Mühlen und Wasser für die Bleichen. An vielen dieser Standorte hat sich dann später Industrie entwickelt, in Illertissen z.B. die Firma RUKU, die die Biertischgarnitur erfunden hat, oder Wieland Werke in Vöhringen. Er fließt von Altenstadt bis Illerzell von und in die Iller (Kanal). Nennt sich heute in Karten jedoch auch Altenstädter Kanal.
    Spannend ist vielleicht auch, dass ein Ast dieser Kanalstruktur bei Herrenstetten über einen offenen Trog über den Illerkanal geleitet wird. Ich weiß nicht, ob man das heute noch sagen darf, aber es war eine tolle Rutsche :)

    Wir haben deinen Beitrag mal zum Anlass genommen, um uns die Kanalüberquerung mal anzusehen - durchaus interessant, und beeindruckend wieviel Wasser da doch durchrauscht! Vielen Dank für den Tip!


    Wir haben direkt südlich von Dietenheim auf der St2018 die Iller nach Jedesheim überquert. Ich hab im Vorbeifahren aus dem Augenwinkel direkt nördlich der Brücke zumindest größere Spundwände und Bauarbeiten am Ufer gesehen. Ist das die Stelle, die du meintest?

    Ich finde ja bei der modernen Ulmischen Interpretation der Giebelhäuser leider immer extrem unschön, dass es heutzutage offenbar keine Dachüberstände mehr gibt, weder am Giebel noch an der Traufe. Das läßt die Häuser, obwohl in der Gesamtform sehr gefallend, dann doch irgendwie steril und glattgebügelt wirken. Da würden ein paar Zentimeter Überstand rundrum echt viel reißen... sieht man auch gerade hier im Vergleich mit der originalen Bausubstanz.

    Mach dir keinen Stress - wenn's was Neues gibt, werde ich's auch noch in ein paar Wochen hier lesen können ;-)

    Nach Bellenberg hat es mich noch nicht verschlagen, und ich habe auf Google Maps nichtmal einen Mühlbach dort gefunden, wüßte also gar nicht, wo ich gucken sollte.

    Dafür waren wir neulich ein gutes Stück weiter südlich unterwegs, nämlich rund um die auf Google Maps als "Illerfall-Holzbrücke" gekennzeichnete Staustufe bei Fellheim. Das ist tatsächlich eine recht interessante Ecke mit einigen Brücken über die Iller und die benachbarten Kanäle, sehr sehenswert (für Leute, die sowas mögen) auch das imposante doppelstöckige Brücken-Ensemble aus A7 und Gemeindestraße, an dessen Widerlagern und Stützen sich ein Schulprojekt mit tollen und großflächigen Graffiti und Glas-Mosaiken aus verschiedenen Themenwelten austobt. Wir sind wegen der Eiseskälte nur eine kleine Runde dort gelaufen, war aber so eindrucksvoll, dass wir auf jeden Fall nochmal bei schönerem Wetter ausführlicher dort hin wollen.