Beiträge von Sputnick

    Hochinteressant, vielen Dank!


    Man umgeht auf diese Weise elegant die Probleme mit den Firmen, die Angst vor den Oberleitungen und vor Erschütterungen hatten, indem auch eine eventuelle Verlängerung daran mit größerem Abstand vorbeiführen wird. Zudem könnte man eine Haltestelle in der Nähe zu Daimler schaffen. Und es bleibt zumindest ein Teil der Parkplätze entlang der Straße erhalten - vielleicht ist die Tatsache, daß man momentan die Parkplätze am oberen Ende der LMS ordentlich ausbaut und pflastert, schon der Umplanung geschuldet? Im weiteren Verlauf ist das ja nach wie vor nur ein Schotterstreifen.


    Wie man ggf. den Berliner Ring überqueren will, war mir ohnehin immer ein Rätsel, ich könnte mir da eigentlich nur eine Unterführung vorstellen (angesichts des Verkehrs und der Tatsache, daß die Zufahrt zum SPIII ganz schön steil runtergeht). Da wäre die ursprünglich geplante Wendeschleife wohl im Weg gewesen.


    Für mich persönlich noch interessant: im Plan für die untere Lise-Meitner-Straße ist das Energon 2 bereits eingezeichnet, sowie die beiden neuen Zufahrten zum Energon-Komplex. Interessant für mich, weil das Energon 2 das neue Heim für meinen Arbeitgeber werden wird, und ich wohl zukünftig etwas in die (Innen-)Planungen involviert sein werde... Baubeginn voraussichtlich im Sommer, Fertigstellung hoffentlich schon Ende 2016.

    So wie es aussieht, werde ich in gut 15 Monaten in einen noch zu errichtenden Neubau im Pfaffenhau V einziehen; da wird es sicher dann von mir auch mal gelegentlich Baustellenfotos geben.


    Mit Alpenblick rechne ich aber selbst aus einem Dachgeschoss im WA1 nicht; ich denke nicht, daß man hoch genug oben ist, um über die andere Talseite schauen zu können... und leider ist der Bebauungsplan ja auch im WA2 dergestalt geändert worden, daß dort nun auch vierstöckige Punkthäuser (zur Miete) erstellt werden statt flachere Bauten. Meinen aktuell bombastischen Rundum-Fernblick von der zweithöchsten Dachterrasse Ulms am Eselsberg werde ich dann wohl gegen eine schönere Wohnung in einer etwas grüneren Ecke eintauschen - ein lachendes und ein weinendes Auge sind das Resultat!

    Ich tippe mal darauf, dass die dichte Bebauung mit das grusligste war? Ist halt renditeoptimiert geplant...


    Dichte Bebauung per se ist gar nicht mal so ein Problem für mich; aber das sind ja richtige Mietskasernen wo du wirklich nirgends Luft zum Atmen zu haben scheinst. Auch die Balkone wirken winzig, und die Aussicht beschränkt sich auf die Fenster vom Nachbarn ein paar Meter weiter... Auf den Visualisierungen sah das weiträumiger aus. Dazu dann noch die Gegend; ich hatte ja erwartet, daß der Bauplatz in Hanglage ist und man (wie in den Visualisierungen...) den Blick über die Stadt schweifen lassen kann; aber so wie es aussieht, schaut man einfach auf die Altbebauung jenseits der Bahnlinie, auf ungefähr gleicher Geländehöhe...


    Nun ja. Inzwischen finde ich den Pfaffenhau wesentlich reizvoller.

    Puh, da hab ich die Tage aus gegebenem Anlaß mal nach Wohnungen geschaut und kurzzeitig dieses Projekt in der engeren Wahl gehabt - anhand der Visualisierungen bei Tentschert (und der schönen Luftaufnahmen mit Münsterblick). Wenn man das mit der Realität vergleicht... ist ja gruselig. Und das in so einer Lage.


    Wobei, da sind ja noch die Bahnlinien... finde es interessant, daß sich jeder über die Brenzbahn und deren möglichen oder unmöglichen Ausbau macht und die Auswirkungen auf die Wohnqualität; ich würde mir da viel mehr Sorgen um die Hauptstrecke nach Stuttgart machen, die ja auch keine 100 Meter entfernt vorbeigeht. Spätestens nach Inbetriebnahme der NBS wird die zu einer (mehr oder wenigen) reinen Güterverkehrsstrecke, und vermutlich voll ausgelastet sein - wenn man keine Rücksicht mehr auf schnellere Personenzüge nehmen muß, kann man die schweren Güterzüge (die nicht auf die NBS dürfen) sicherlich schön eng takten... und der Bedarf ist ja da.

    Heute sind die Bagger am südlichen Ende der Lise-Meitner-Straße angerückt und buddeln fleißig neben dem Fußweg herum. Schaut auf den ersten Blick wie eine Verbreiterung aus - sind das schon die Vorboten für den Bau der Linie 2 (wo daraus ja eine Straße werden soll)? Baubeginn ist ja eigentlich erst nächstes Jahr...

    Ich würde das besagte Gebäude allerdings direkt neben dem ex-Nokia-Gebäude erwarten, und nicht ein gutes Stück weiter die Straße hoch, wie es auf den Fotos aussieht. Von daher bin ich skeptisch. Ich habe allerdings auch nie konkrete Pläne gesehen.


    Ich glaube auch nicht, daß Conti dann komplett aus dem alten Bau ausziehen würde; die wollen ja weiter wachsen. Andererseits ist die derzeitige Lösung, daß sich eSolutions und Conti ein Gebäude teilen, sicher auch nicht optimal und dauerhaft so geplant... das ist ja eher aus der Not heraus entstanden, als man die Mitarbeiter von Nokia schnellstmöglich anheuern wollte. Vielleicht würde dann also doch eSolutions das Nokia-Gebäude komplett übernehmen und Conti nach nebenan ziehen? Wer weiß.

    Auf der anderen Straßenseite sind noch viele Grundstücke frei, neben Daimler, AEG, gegenüber Continental und Telekom usw. Gehören die noch der Statd?


    Warum wird nicht erst dort aufgefüllt, bevor man ein neues Gebit dranhängt? :S


    Östlich der Straße gehört Daimler, wie ja einige andere Poster schon angemerkt haben. Soweit ich mich erinnere, soll aber zumindest ein Teil der Fläche während (und vielleicht auch nach?) des Baus der Tramlinie als Parkplatz verwendet werden, da ja die Parkplätze entlang der Lise-Meitner-Straße wegfallen werden.


    Für die Fläche nördlich von Continental (ex-Nokia) gibt es bereits fertige Pläne. Kurz vor der Schließung des Nokia-Standorts im Juni 2012 wurde ein Baubeginn im September angepeilt. Letztens habe ich läuten hören, daß nun Continental die Umsetzung plant; kann aber nicht sagen, wie vertrauenswürdig das Gerücht ist.


    Die geschotterte Fläche zwischen ex-Nokia und Parkhaus beherbergte ja mal ein zweistöckiges Containergebäude; keine Ahnung, ob da wieder was geplant wird. Und dann gibt es auch noch Pläne für ein Energon2 zwischen Parkhaus und Energon, deren Umsetzung in der Diskussion ist. Eine Verdichtung auf dieser Seite der Lise-Meitner-Straße ist also abzusehen.

    Mehr als einen weiteren Supermarkt am Eselsberg (es gibt ja zumindest den REWE) würde ich mir ja brauchbare Gastronomie wünschen. Ich wohne im Bereich Virchowstraße, und es gibt außer dem winzigen Bistro Montreux *nichts*, was man fußläufig erreichen könnte, und wo man mal abends ein paar Bierchen zwitschern könnte, ohne mit dem Bus in die Stadt zu müssen.


    Verstehe ich überhaupt nicht, in Uni-Nähe und bei so vielen Studenten sollte es sich doch lohnen, das Gastronomieangebot entsprechend auszubauen. Zwar gibt es jetzt wohl seit neuestem einen Biergarten auf dem Campus, aber der ist fast schon wieder zu weit weg für die Bewohner des Eselsbergs, um da nach Feierabend entspannt hinzuschlendern. Von ein paar ordentlichen Restaurants ganz zu schweigen.

    Willkommen im Forum, Sputnick und Danke für diese erste Info, :)


    Die Zufahrt zum Rettungsplatz war aber doch schon immer über Osten in der Planung oder bin ich da falsch. Nicht gut aber das die genaue Lage der Pfeiler für die Straßenbahnbrücke immer noch nirgends erscheint. :(


    Nein, siehe im Originalplan die Seiten 9 und 10. Wobei ich das mit dem Bahnübergang falsch im Kopf hatte, die langen Sperrzeiten wären durch Rangierfahrten in den Ostbahnhof verursacht worden, nicht durch den LKW-Verkehr. Seite 30 hat noch was zu der Engstelle der Rettungszufahrt, die sich durch die Neutorbrücke ergeben hätte.


    In den Planunterlagen für die Straßenbahnbrücke habe ich schon den Trog der NBS gesehen, von daher gehe ich mal davon aus, daß das schon richtig mitgeplant wird. Bin jetzt aber gerade zu faul zum Suchen :)


    Vielen Dank für das herzliche Willkommen; ich lese hier auch schon länger mit. Eine Fundgrube für Baustellenfreunde.

    Hi all,


    dann stelle ich mich mal gleich als noch recht frisch zugezogener Bahn-Interessierter vor und beantworte die Frage von Finn :)



    Entgegen der ursprünglich planfestgestellten Variante wird die Abstellgruppe Ost tatsächlich bereits in Kürze (d.h. wohl in diesem Jahr) stillgelegt, da die FIBA rechtzeitig fertig geworden ist. Das kann man der Planänderung von 2012 entnehmen.


    Das wichtigste daraus:

    • Die Zuführung zum Rettungsplatz (und damit auch die Baustraße) kann nun östlich der Neutorbrücke verlaufen, statt wie anfangs geplant westlich davon. Daher ja auch der bereits erfolgte Umbau der Unterführung. Für die Bauphase hat das ganz erhebliche positive Konsequenzen, da ansonsten ein gesicherter Bahnübergang über die Filstalbahn nötig gewesen wäre - ferngesteuert aus der Bz Karlsruhe, mit aufgrund des LKW-Verkehrs sehr häufigen und jeweils bis zu zehnminütigen Sperrzeiten für die Hauptstrecke nach Stuttgart.
    • Man kann die Baustraße komplett über DB-Gelände führen, statt Gelände der Stadtwerke in Beschlag zu nehmen.
    • Man spart sich eine dritte Brücke über die Rettungszufahrt.
    • Man ist etwas flexibler bei der Pfeiler-Planung für die neue Straßenbahnbrücke (die übrigens in keiner der Visualisierungen gezeigt wird...).