Beiträge von Sputnick

    Früher bin ich "mal eben" beim Mükra in der Neutorstrasse vorbei, wenn ich ein paar "wichtige" Kleinigkeiten gebraucht hab. Das sind so spontane Einfälle, da fährt man mal kurz vorbei aufm Weg von der Arbeit. Nur ein paar Minuten Umweg und man hat das gewünschte gleich in der Hand.


    Eigentlich kaufe ich gern da, wo man die Ware mit den Fingern angucken kann, Ulm legt einem da aber mächtig Steine in den Weg. Da kauf ich doch lieber online … das schlimme daran: man gewöhnt sich an die schnelle unkomplizierte Lieferung in die Packstation, die rund um die Uhr ”geöffnet” ist. Mir ist inzwischen lieber, 2 bis 3 Tage auf etwas zu warten, als mit dem Auto nach Verkehrs- und Parkhorror-Ulm zu fahren.


    Und wegen irgendwelchen Kleinigkeiten mit ÖPNV nach Ulm fahren? Fällt mir ja im Traum nicht ein, da kostet mich das Strassenbahnfahren mehr als das Porto für einen Onlinekauf.

    Sehe ich ähnlich, hat aber bei mir nicht mit dem Verkehr zu tun, sondern mit dem Nichtvorhandensein kostenloser Parkplätze. Ich hätte kein Problem damit, mal ne Viertelstunde im Stau zu stehen, wenn ich dafür eine Ware "sofort" (also taggleich) bekommen kann. Dafür dann aber 3 Euro Parkgebühren oder 4,20€ für die Bahn zu berappen, wenn der große Onlinehändler mir die Ware am nächsten Tag portofrei in die Packstation beim Aldi legen kann, sehe ich nicht ein - zumal der Onlinehändler den Einzelhandel in den allermeisten Fällen auch preislich unterbietet. Dann warte ich halt bis zum nächsten Tag und verbinde die Abholung gleich mit dem Lebensmitteleinkauf.


    Bei Dingen, die meine Präsenz erfordern (z.B. Ärzte), spielt die Parkplatzsituation inzwischen auch eine große Rolle bei mir. Ich fahre lieber nach Erbach, wo ich einen kostenlosen Parkplatz neben der Praxis habe, statt mit Bahn/Bus/Auto zum Facharzt in die City zu fahren und wahlweise für Ticket oder Parken zu löhnen. Der Zeitaufwand ist ähnlich, der Frust deutlich geringer.


    Mir ist durchaus bewusst, dass ich damit dem Einzelhandel schade, aber wenn ich Zeit und Geld investieren soll, möchte ich auch einen Mehrwert haben, und es ist ja leider in den meisten Fällen heutzutage nicht so, dass persönliche Beratung das rausreißt - ich recherchiere sowieso online und weiß meistens ziemlich genau, was ich haben möchte. Häufig (leider) besser als der Verkäufer.


    Vielleicht muss man wirklich über kurz oder lang den Weg gehen, ÖPNV grundsätzlich kostenlos zu machen und an der Peripherie auch kostenloses P&R anzubieten, wenn man den Einzelhandel in den Städten erhalten will - zumindest, wenn man auf Kundschaft aus dem Umland angewiesen ist. Eine andere Idee wäre zum Beispiel, den Preis für Tickets bei Einkauf in der Innenstadt verrechnen zu können, wie manche Parkhäuser es ja schon machen...

    Die Anlage ist ja denkmalgeschützt. Da ist nichts mit abreißen. Die TSG Söflingen musste vor Jahren eine Sporthalle so planen daß die Bunkeranlage dort erhalten und zugänglich bleibt.Auf dem Lageplan den die SWP damals veröffentlichte war die Anlage ausgespart von der zukünftigen Bebauung.

    Wenn wirklich etwas gebaut werden soll, dann kriegt man das mit dem Denkmalschutz auch gelöst. Wäre ja auch in Neu-Ulm nicht das erste Mal, dass Festungsanlagen irgendwelchen Bauprojekten weichen müssen.
    Aber offenbar ist das hier wirklich nicht der Fall - danke für die Info!

    Siehe auch mein Beitrag zum Wohngebiet: Wohnen am Illerpark (ehem. Ulmer Riedteile)


    Siehe Städtebaulicher Entwurf
    Der Bereich ist ausgespart.

    Auch dir vielen Dank - ich hatte Seite 3 dieses Threads gelesen, aber die Posts von dir auf Seite 2 müssen durchgerutscht sein (das Forum scheint manchmal Threads als gelesen zu markieren, die ich gar nicht geöffnet hatte...)

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, warum Conti sich für Neu-Ulm entscheidet... Der Science Park mit (bald) Straßenbahnanschluss, Lage zur Uni und Hochschule und all den anderen Institutionen ist doch mehr als optimal. Da muss bei der Stadt Ulm aber mächtig was falsch laufen, wenn die ihre Bauplätze im Science Park nicht losbekommen und stattdessen immer mehr Unternehmen wegziehen. Ulm verliert immer mehr den Anschluss im Vergleich zu Karlsruhe oder Stuttgart, was Zukunftsthemen anbelangt.


    Apropos ich denke, dass Elektrobit im jetzigen Continentalgebäude verbleibt und vielleicht vergrößert... Vorstellbar wäre es zumindest.

    Der Kommentar ist mir damals wohl entgangen... soweit ich weiß, ist es tatsächlich so, dass das ehemalige Nokia-Gebäude aus allen Nähten platzt und für Conti und den ehemaligen e.solutions-, jetzt Elektrobit-Standort zusammen da nicht genug Platz ist. Ich könnte mir also ebenfalls vorstellen, daß Elektrobit das Gebäude dann alleine weiternutzen wird.
    Wobei Elektrobit ja auch im Science Park III noch den Neubau hat, der aber sicherlich nicht annähernd groß genug ist.
    Nun ja, da Elektrobit ja mittlerweile auch Conti gehört, bleiben sie dem Science Park doch zumindest indirekt erhalten...


    Währenddessen baut die BMW Car IT nebenan im Energon weiter auf und hat zum Jahreswechsel auch die Flächen von Inway übernommen, die nun ebenfalls in den Wiley gezogen sind...

    Was wird eigentlich mit der denkmalgeschützten Bunkeranlage aus dem 1. Weltkrieg passieren, die sich in der Ecke befindet? Die habe ich neulich gefunden, als ich eigentlich auf der Suche nach Resten der besagten Flakbatterie war (die es wohl nicht mehr gibt, wenn ich das jetzt richtig verstehe...).

    Über die Gründe der Geschwindigkeitsreduzierung kann man geteilter Meinung sein.
    Wie ich oben schon schrieb wird bei freier Straße meist zu schnell gefahren.
    Für mich hat die Reduzierung schon Sinn: Man hat dort aus den Seitenstraßen allgemein eine schlechte Sicht auf die Söflinger- oder Wagnerstraße, bei Nacht sowieso. Durch parkende Autos ist das Ganze eh unübersichtlich, man muß sehr weit in die Vorfahrtsstraße reinfahren um eine einigermaßen gute Sicht auf den bevorrechtigten Verkehr zu haben.

    Richtig, ich sage ja nichts gegen Tempolimits per se, schon sowieso in Wohngebieten und an gefährlichen Einmündungen. Ich mokiere mich über die vorgeschobenen Begründungen, wo ich mir als Autofahrer dann doch als mal veräppelt vorkomme - mir kann doch niemand erzählen, daß die Luft entlang der B10 besser ist, wenn die Kolonnen sich mit 70 vorbeiquälen als mit 100...

    Das ist genauso vorgeschoben wie die 70 für "Luftreinhaltung" z.B. auf der B10. Mein Motor ist bei 50 im 4. Gang nicht lauter als bei 30 im 3. (aber das Auto schneller vorbeigefahren), und die meisten Verbrenner verbrennen am effizientesten und saubersten bei 90-100, und nicht bei 70.
    Wenn man Tempolimits aus Sicherheitsgründen oder zur Verkehrsberuhigung/-umlenkung will, dann soll man auch dazu stehen, und nicht fadenscheinige Begründungen liefern.

    Das war reiner Zufall

    War es. Nachdem die Fotoshow in der Lise-Meitner-Straße vorbei war, hab ich dann noch die geplante Tour gemacht, bin auf dem Rückweg wieder über den Campus gefahren und sah dann da gerade die Bahn ankommen. Also spontan geparkt, nochmal raus, den schicken alten Werkstattwagen abgelichtet und auf die Bahn gewartet. Und als dann der Bus noch kam, musste ich einfach abdrücken :)

    Ich war dann doch heute eher zufällig zur rechten Zeit am rechten Ort - hatte ja nicht dran geglaubt, tatsächlich eine Bahn zu sehen, und wollte den schönen Sonntag nutzen, mal wieder die Strecke abzufahren. Kaum war ich aber am geplanten Startpunkt Science Park II angekommen, rollte mir die Bahn vor die Linse!


    An der großen Wendeschleife an der Uni ist mir dann später noch ein tolles Stelldichein vors Handy gefahren. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf einem Bild!

    Interessant, werde ich mir morgen mal ansehen. Vorstellen kann ich mir auch nichts darunter...
    edit: ab Fahrplanwechsel fährt da die Linie 15 durch, allerdings in nördlicher Richtung von der Endhaltestelle der Linie 2 ab.

    Inzwischen hängt da auch eine Fußgängerampel, soll wohl ein gesicherter Überweg werden. Finde ich leicht übertrieben an der Stelle.


    Ich dachte ja auch, dass die Linie 15 in nördlicher Richtung abfahren würde, aber wenn ich mir die Haltestelle so anschaue, frage ich mich, wie das gehen soll? Aus Süden kommt der Bus sicher nicht in die Haltestelle ein, die ist so angelegt, dass man von Nord rein- und nach Süd rausfahren muss... oder hab ich Knoten in den Augäpfeln?

    Findet die Testfahrt in der Wissenschaftsstadt nun eigentlich morgen statt? Das war doch, soweit ich weiß, der avisierte Termin - vorhin waren sie aber immer noch dabei, an der Oberleitung rumzuschrauben, und Ampeln hängen auch noch nicht alle.


    Speaking of which: Vorm Conti-Gebäude, Fahrtrichtung Süd hängt tatsächlich seit neuestem eine Ampel, ich kann mir nur nicht erklären, wozu die da sein soll - Gleise gibt es dort nicht zu queren, und Busse werden doch in diese Richtung nicht abfahren...