Beiträge von Finn

    Total OT, aber was mir am oberen Bild richtig ins Auge gestochen ist, ist der Haufen Gelber Säcke ... dass man da nicht irgendwo ne Stelle findet für ne Gitterbox oder so, damit der Müll bei starkem Wind nicht einfach durch die Gegend geblasen wird ... nicht schön sowas.

    Fiel mir auch als Erstes in den Blick... trotzdem tolle Fotos, Thorsten, danke ;).

    In Ulm wächst ein Turm für den Berblinger in die Höhe [NUZ]

    Zitat

    Im Jubiläumsjahr wird dem Schneider von Ulm ein Denkmal gesetzt. Wie einst bei Berblingers Flug muss auch bei diesem Vorhaben der Wind mitspielen.


    Das Berblinger-Denkmal wächst nun in die Höhe [SWP+]

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    In einem sind sich alle Beteiligten absolut sicher: Das Berblinger-Denkmal an der Adlerbastei wird spektakulär. Seit Montag werden die Bauteile für den 20 Meter hohen Treppen-Turm angeliefert. In den kommenden Wochen wird das begehbare Denkmal in Etappe montiert und aufgestellt, am 25. Juni wird der Turm eröffnet.

    Valckenburgschule: Nachdenken über Neubau [SWP+]

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    Verwaltungsausschuss des Kreistags stellt energetische Sanierung des Altbaus nach Kostenexplosion zurück. Kreisverwaltung: Die Schule ist voll funktionsfähig.

    Bis nach den Sommerferien soll die Landkreisverwaltung auch die Option eines Neubaus prüfen, aber so oder so vermute ich, dass zu diesem Thema erstmal einige Jahre nichts zu hören sein wird. Das Bestandsgebäude taugt vorerst noch, für kleinere Sanierungsmaßnahmen ist Geld da.


    Interessant aber die Hinweise, dass am Donauufer keine Erweiterungsmöglichkeit besteht und für einen Neubau Standorte in, aber auch außerhalb von Ulm geprüft werden sollen. Ich fände es an sich schade, den Standort und das Gebäude aufzugeben, aber natürlich regt eine solche Option auch die Gedanken an... wo könnte man eine solche Schule (ca. 1500 Schüler/innen aus dem ganzen ADK) bauen?


    Periphere Standorte wie Langenau oder Ehingen kann ich mir nicht vorstellen, das würde zu viele Schüler/innen benachteiligen. Ulm hat den schlagenden Vorteil der (relativ zum Gebiet des Kreises) recht zentralen Lage. Hätte man auf dem Kuhberg noch Kapazität und Platz für eine weitere Schule? Alternativ zu Ulm fiele mir allenfalls Blaustein ein, etwa am Lix-Gelände.

    Ich werde es immer etwas ärgerlich finden, dass dieses UNESCO-Welterbe am Rande eines Gewerbegebietes hinter einer schnöden Tankstelle zu finden ist... immerhin führt ein beliebter Radwanderweg nahe daran vorbei. Schön, dass das Projekt mit seiner langen Vorlaufzeit endlich kurz vor der Ziellinie steht.

    Natürlich funktioniert das nicht bei allen Geschäftsmodellen so, aber duch den Mix an "Aufgabe" und "sich Widersetzen", egalisiert sich das alles wieder ein bisschen. Darum schätze ich, das unsere Region im Gesamten zwar kräftig einstecken muss, sich aber auch wieder relativ schnell erholt. Wahrscheinlich wird nicht alles wie vorher sein, es wird sich einiges ändern, wie Puquio geschrieben hat: "... der Wandel noch schneller verlaufen wird" es geht weiter :)

    Dürfte einschlägige psychologische Gründe haben, dass wir uns an positive Deutungen klammern, aber das ist bei mir auch nicht anders ^^. Mir fällt es noch etwas schwer, von einer "Chance" zu schreiben, wenn die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen noch nicht einmal voll durchgeschlagen sind... aber es stimmt schon, viele Branchen sind jetzt einem heftigen Innovations- und Änderungsdruck ausgesetzt, um zu überleben. Wie Puquio schreibt, die so zäh verlaufende Digitalisierung hat in manchen Bereichen plötzlich einen großen Sprung gemacht. Wenn man dem eine vernünftige Richtung gibt, kann man sicherlich eine positive Richtung aus der Krise heraus vorzeichnen. Deswegen finde ich es auch völlig in Ordnung, dass gerade darüber diskutiert wird, ob Konjunkturpakete, Rettungsschirme, Konsumgutscheine etc. an Kriterien gebunden werden - Ausbau von Radwegen, Bindung an Sozialstandards, Bindung an lokale Betriebe, etc.


    Ich gehe davon aus, dass es auch in Ulm massive Sparmaßnahmen der Stadt beim Wohnungsbau geben wird. Öffentliche Bauvorhaben werden abgespeckt oder ggf. gar nicht gebaut bzw. auf lange Sicht verschoben.


    Städte wie hier in München kündigen Sparmaßnahmen an.


    https://www.sueddeutsche.de/mu…steuerausfaelle-1.4904389

    Sehr interessanter Artikel, vielen Dank dafür. Wie in München kann ich mir vorstellen, dass die Kultur das "weichste" aller Ziele ist - für Ulm hieße das dann wohl, den Museumsumbau und den Neubau des Probengebäudes für das Theater erstmal auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Darüber hinaus fallen mir aber keine nennenswerten städtischen Bauprojekte ein, die über die vor ein paar Jahren festgelegte Priorisierung von Infrastruktur, speziell Brücken und Schulen, hinausgehen. In Neu-Ulm könnte der LEW-Neubau und eine mögliche Neubebauung auf der Fläche des abgerissenen Bahnhofsparkhauses nach hinten geschoben werden.


    Immerhin: Die offensive Ulmer Bodenpolitik läuft losgelöst vom städtischen Haushalt über die Hospitalstiftung, 2019 wurde deren Vermögen auf 50 Mio. Euro beziffert. Bitter wäre freilich, wenn der soziale Wohnungsbau unter der Krisenentwicklung leidet, aber derzeit hat die UWS ja so einige Projekte in der Pipeline.


    Einerseits bin ich schon für Flüge, wir fliegen halt nur ab und an. Allerdings frage ich mich ob da die 19.-, 29.-, 39.- - Euro-Flüge nach Madrid, Barcelona oder Rom sein müssen. Da dürfte dann schon das 4-5 fache aufgerufen werden.

    Andererseits ist es einfach mühsam mit der Bahn von Stuttgart oder Ulm via Paris nach London zu kommen. Noch heftiger ist über Köln und Brüssel. Da geht fast ein ganzer Reisetag drauf. Also werden wir nach Corona und Brexit wieder fliegen.

    Ich hoffe auch auf eine Tendenz, wie Puquio sie skizziert hat - den Flugverkehr für die Mittel- und Langdistanz bewahren, für die Nahdistanz aber auf die Bahn setzen. In Frankreich hat man ein solches Vorhaben interessanterweise schon fest vor - Air France KLM wird gerettet, aber die Bedingung ist, dass Inlandsflüge drastisch reduziert werden. Auf Deutschland übertragen würde dann z. B. Memmingen gar nicht so sehr darunter leiden, aber von Stuttgart aus würde man dann nicht mehr viermal täglich nach Berlin oder Düsseldorf fliegen können. Fände ich völlig okay und angemessen.


    Dazu führen Flughäfen zu ansteigenden Disparitäten, da eben nicht die Breite der Städte partizipieren kann. Es ist ein zutiefst undemokratisches Verkehrsmittel, da es praktisch nur einer kosmopolitischen Mittel- bis Oberschicht dient (wobei das hier in Europa eben mehr Schichten einbindet aber globar extrem exklusiv ist). Aber auch bei uns wundert mich z.B. nicht, dass der Osten weniger Coronafälle hat, dort leben weniger dieser ultramobilen Menschen.

    Interessantes Argument, hatte ich so noch nicht auf dem Schirm, finde ich aber sehr plausibel. Ich würde noch ergänzen wollen, dass Milliarden, die man in die Schieneninfrastruktur investiert, deutlich mehr Folgeinvestitionen und Wohlstandseffekte auslösen als Milliarden, die man privaten Fluggesellschaften als "bail out" überweist. (Nebenbei: Die Lufthansa wehrt sich ja gegen den staatlichen Einstieg, weil Staat und Arbeitnehmer dann im Aufsichtsrat eine Mehrheit gegenüber der Arbeitgeberseite hätten...:rolleyes:.) Wenn man das etwas polemisch ausdrücken will, Investitionen in die Breite versus Investitionen in die Spitze...

    Danke für die vielen Inputs, kommen alle in meine Hirnbox zum Verarbeiten und Wälzen... :). Antworten werde ich nur auszugsweise, um den Rahmen nicht zu sprengen.

    Bei den Leerständen kommt es wie immer auf die Lage an. In den Innenstädten werden meiner Meinung nach weniger Leerstände sein und wenn, werden deise schnelelr wieder belegt. In den schlechteren Lagen könnte sich das anders gestallten. Dort sind auch oft noch inhabergeführte Geschäfte. Hier wird es längere Leerstände geben. Manche Viertel könnten sich hier negativ entwickeln.

    Ein Gedanke, der mir dabei kam: Vielleicht könnte wachsender Leerstand auch dafür sorgen, dass die Mietpreise wieder etwas sinken und gerade für inhabergeführte Geschäfte erschwinglicher werden. Gerade in 1A- und 1B-Lagen sind die aufgerufenen Mietpreise, die man gelegentlich online findet, schon krass; es wird schon kein Eigentümer am Hungertuch nagen, wenn da die Margen etwas geringer ausfielen. (Aber: Größere Objekte sind oft in institutioneller Hand, bspw. von Rentenfonds, die mit konstanten Einkünften kalkulieren müssen.)


    Fällt aber mit hoher Wahrscheinlichkeit in die Kategorie Wunschdenken. Auf die Glacis-Galerie sehe ich Probleme zukommen, beim Blautalcenter könnten weitere Ladenschließungen die Reformideen befeuern.


    So wie ich weiß sind die Hotels hier recht oft eher von Gästen mit beruflichem Aufenthalt in der Region belegt. Hier hat es weniger Auswirkungen, als wenn es mehr touristische Gäste sind

    Ich denke, an sich stimmt das für UL/NU - aber man hat sich in den letzten Jahren auch viel um touristische Verkehre bemüht (bspw. mit der Marke Zweilandstadt), um die Auslastung zu erhöhen. Völlig offen, wie sich das entwickelt... vielleicht wird ein steigender Trend zum Inlandstourismus das etwas abfedern.


    Schön wäre, wenn die leichte Korrektur in der Globalisierung im Pharmabereich Impulse setzen würde für die Biotech Cluster Region zwischen Ulm und Bodensee. Bin ich aber skeptisch, da man sowas nationalpolitisch nur sehr eingeschränkt beeinflussen kann.

    Genau daran hatte ich auch gedacht. Wenn es zu einer teilweisen Rückverlagerung der Medikamentenproduktion nach Europa kommen sollte, würde ich persönlich aber eher Ansiedlungen z.B. in Osteuropa als in unserer Hochlohnregion erwarten.

    Eine offene Frage an alle: Was glaubt ihr, wie die Coronapandemie auf den Wohnungs- und Städtebau in der Doppelstadt durchschlagen wird?


    Ich habe mir da noch keine Meinung gebildet und weiß noch nicht einmal, ob ich überhaupt schon einen großen Teil der möglichen Konsequenzen erfasst habe. Am klarsten dürfte vielleicht noch sein, dass die Kommunen weniger Geld haben werden und es in Handel und Gastronomie zu Geschäftsaufgaben kommen wird. Aber werden die Kommunen jetzt sparen müssen, oder im Gegenteil als Konjunkturlokomotiven gebraucht, die ihre Investitionen aufrecht erhalten müssen? Werden die Leerstände ein Jahr, zwei Jahre, fünf Jahre anhalten? Keine Ahnung.


    Der hohe Zuzug nach Ulm/Neu-Ulm ist auch ein Ausdruck der hiesigen Wirtschaftskraft - wird der Druck auf den Wohnungsmarkt geringer und werden die Mieten und Kaufpreise günstiger, wenn der Sog etwas abebbt? Oder verschärft sich der Leidensdruck sogar eher noch, wenn mehr Menschen zumindest zeitweise unter- oder nichtbeschäftigt sind? Die Zahl der Hotelbetten in UL/NU stieg zuletzt rasant - wird die Krise den Markt endgültig zum Kippen bringen?


    Ich bin da ganz ehrlich überfragt, weil ich die Dimensionen und die kurz-, mittel- und langfristigen Folgen absolut nicht einschätzen kann. Prinzipiell bin ich zuversichtlich, dass unsere Region die Krise insgesamt gut wegstecken und keine langfristigen Schäden davontragen wird, aber die kurzfristigen Verwerfungen können erheblich sein. Wie seht ihr das?

    Wohnhaus für Senioren am Bahntrog [SWP+]

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    Zwischen Glacis-Galerie und Venet-Haus soll ein achtstöckiger Komplex mit 55 Appartements entstehen.

    Ich habe noch einmal die Beschlussvorlage in der Neu-Ulmer Ratsinfo überflogen, in einem Dokument sind auch noch einmal ein paar Visualisierungen mehr und alle Pläne drin.


    (Quelle: Stadt Neu-Ulm, Sitzung vom 29.04.; Bildrechte: Schöner Leben Gruppe, [pliz] Blease Architekturwerkstatt)


    Das dürfte nun das dritte Vorhaben sein, mit dem die Architekten sich aktuell und demnächst in der Doppelstadt zeigen - neben diesem Projekt hier auch noch die Studentenwohnungen im Mähringer Weg und das Boutique-Hotel in der Deutschhausgasse. Ich bin da nicht mit jedem Detail bis ins letzte glücklich, aber insgesamt sind das schon sehr interessante Entwürfe. Langweilige Architektur wie bei den üblichen renditeoptimierten Kästen kann man ihnen wirklich nicht vorwerfen.

    Ich tippe jetzt einfach mal auf einen Fehler bei der Homepage-Erstellung...

    Würde ich auch so sehen. Die Visualisierungen geben ja ganz klare Hinweise mit der Vorbehaltstrasse für die Straßenbahn und die Position der spitz zulaufenden Grundstücksecke. Vielleicht stand in einem früheren Stadium noch nicht fest, welches Grundstück es mal werden würde.


    Mit dem Merckle-Campus und dem Quantum-Neubau nimmt der Science Park III übrigens nun richtig Form an. Die vereinzelten Bauten werden so langsam entlang der Marie-Goeppert-Mayer-Straße zusammengebunden.

    Was du so alles ausgräbst, toll!

    Zitat

    Der Gebäudekörper wird ebenfalls nach geomantischen Gesichtspunkten positioniert, so können geophatische Störfelder, wie bspw. Wasseradern, und sonstige negative Erdenergien optimal umgangen werden und Kraftpunkte des Bodens identifiziert und genutzt werden. [...] Freies zirkulieren und optimale Versorgung aller Räume mit viel gutem Chi führen zu Gesundheit, Wohlbefinden und Erfolg. [...] Das richtige Arrangement von gesunden, harmonischen und energiereichen Arbeitsräumen, Möbeln und Symbolen, die die ideale Harmonie in der näheren und weiteren Umgebung aufrechterhalten, führt zu mehr Erfolg und fördert die Leistung.

    ^^


    Wenn ich den Lageplan richtig deute, kommt das Gebäude an die Kreuzung Wolfgang-Paul-Straße/Marie-Goeppert-Mayer-Straße, gegenüber vom projektierten Merckle-Campus. 7 Mieteinheiten, 49 Stellplätze, Fertigstellung... Q3 2021? Sportlich. Der Entwurf gefällt mir aber ganz gut, das Gebäude sieht nach viel mehr aus, als es ist - eigentlich ein ziemlich kompakter Bau. In den Plänen zähle ich 14 Stellplätze im EG und einige im Außenbereich - ob man sich für den Rest ebenfalls ins Z4 eingemietet hat?

    Ich gestehe, dass das nur sehr, sehr randlich mit unserem Forum zu tun hat, aber...


    Vergeltung von Erwin Müller - Verdi glaubt an Machtdemonstration des Firmenchefs [SWP+]

    Zitat

    Die Gewerkschaft Verdi hält die 21 Kündigungen in dem traditionsreichen Geschäft Abt für komplett verzichtbar. Chefin Maria Winkler: „Das sind absolute Peanuts.“

    Daraus:

    Zitat

    Man könne über die wahren Beweggründe nur spekulieren, sagt Winkler. Es handle sich wohl um eine „Retourkutsche“ gegen das Rathaus, das sowohl bei Müller in der Hirschstraße als auch bei Abt versuchte, die Corona-Regeln durchzusetzen. Milliardär Erwin Müller wolle so klarmachen, dass er unantastbar sei und man auch die Finger von seinem Hotelprojekt am Münster lassen solle.

    Offensichtlich nur Spekulation, aber wenn das ansatzweise stimmt...

    Tolle Fotodoku, danke!

    Man sieht auch, das die A7 Brücke damals schon so breit gebaut wurde.

    Auch eine kleine Brücke wurde damals gebaut über einen Graben. Diese kann man jetzt auch erkennen und sie wird endlich gebraucht

    Da sieht man mal, wie segensreich es ist, in weiser Voraussicht an die nächsten 30, 40, 50 Jahre zu denken, wenn man teure Infrastruktur wie Brücken oder Tunnel hochzieht. Deswegen glaube ich auch, dass die neue Konrad-Adenauer-Brücke in Maximalausführung kommt, mit acht Spuren - umfunktionieren kann man sie immer noch, in Straßenbahntrassen oder Radschnellwege, wenn die Mobilität sich ändert.

    Abriss und markanter Neubau in Söflingen [SWP+]

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    Die Häuser in der Söflinger Straße 231 bis 235 sind bekannt über die Vorstadt hinaus. Nicht nur wegen der Metzgerei Kleiber, vormals Hörmann, und der Sparkasse, sondern auch, weil die Gebäude den Eingang zum Söflinger Ortskern markieren. Sie sollen nun drei Neubauten weichen.

    Dem Artikel nach empfanden Gemeinderäte und Verwaltung den Entwurf zunächst auch gewöhnungsbedürftig, zeigten sich nach der Auseinandersetzung mit den Plänen aber durch die Bank angetan - so der Artikel.


    Im Artikel ist außerdem die Rede davon, dass das Projekt in mehreren Bauabschnitten verwirklicht werden könnte. Kann ich vor dem Hintergrund der gemeinsamen Tiefgarage nicht ganz verstehen - technisch sicherlich möglich, aber aufwändig und kostspielig.

    Am Neu-Ulmer Bahnhof entsteht eine neue Wohnanlage für Senioren [NUZ+]

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    Der Neu-Ulmer Stadtrat ebnet den Weg für einen Neubau östlich der Glacis-Galerie. Ein weiteres Großprojekt ist dagegen vertagt worden.

    Die Visualisierung sieht ganz ansprechend aus, mit einigen ungewohnten Elementen wie dem voll verglasten Treppenhaus und weiteren großflächigen Fensterelementen zum Pendlerparkplatz hin. In jedem Fall zu begrüßen, dass der Schotterplatz überbaut wird. Einige Zimmer werden leider den Blick auf die Wendelrampe der Galerie hinnehmen müssen...

    Weiter Vorbehalte gegen Bauprojekt am Allgäuer Ring [SWP+]

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    Niedriger und mit Sozialwohnungen: So stellen sich Neu-Ulmer Stadträte das neue Quartier am Allgäuer Ring vor. Nach langer Debatte vertagt der Ferienausschuss den Beschluss.

    Viele Stadträte stören sich noch an der Höhe des Punkthauses und den fehlenden Sozialwohnungen - 20% sind verpflichtend bei Vorhaben ab 75 WE, aber die 257 Studentenzimmer werden auf WE nicht angerechnet, und die verbliebenen 54 echten Wohnungen fallen unter die Mindestzahl. Auf Kritik aus der ersten Runde im Stadtrat wurden Ein- und Ausfahrt der TG in die Steubenstraße gelegt (statt der Einfahrt über die Ringstraße). Auch habe die Stadt noch unentgeltlich einen mehrere Meter breiten "Streifen an Memminger Straße/Ringstraße für einen Fuß- und Radweg oder eine Straßenbahnlinie" erhalten. Das Vorhaben dreht noch eine weitere Runde.


    Ich kann die Kritik an der Höhe des Punkthauses nicht wirklich nachvollziehen. Es wird ja in keine gewachsene Nachbarschaft gesetzt, sondern an eine der Hauptverkehrsachsen in Neu-Ulm, ohne jegliche Verschattungsgefahr für irgendeine Bestandsbebauung.


    Dass die Diskussion um die Sozialquote so intensiv geführt wird, finde ich gut. Die Zitate zeigen, dass parteiübergreifend die notwendige Sensibilität in dieser Frage herrscht. Ich würde das Vorhaben trotzdem so, wie es vorliegt, bauen lassen, auch wenn ich wahrlich kein Freund von großmaßstäblichen Investorenvorhaben zur Renditemaximierung bin. Aber das Konzept ist rund. Dafür darf man dann gerne die Quote von 20 % ab 75 WE auf 30 % ab 40 WE (inkl. Studentenappartements) für zukünftige Vorhaben korrigieren :).

    Bis zur Sanierung der Ulmer Fußgängerzone dauert’s noch - Zwischenlösung geplant [SWP+]

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    Die Ulmer Fußgängerzone wird wohl nicht vor 2025 umgestaltet. Wenn der McDonald’s-Container im Sommer verschwindet, gibt es eine Zwischenlösung.

    Seit ich von der Möglichkeit eines Sanierungsgebietes gelesen habe, kann ich gut mit der Perspektive 2025 leben. Ist auch städtebaulich noch einmal ein bisschen spannender. Für die Ex-McDonald's-Fläche sind die Gemeinderäte mutmaßlich dem Verwaltungsvorschlag gefolgt, den ich weiter oben gepostet habe.

    Die Valckenburgschule oder das 60,5-Millionen-Euro Desaster [SWP+]

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    Experten halten die energetische Sanierung des Altbaus nicht für wirtschaftlich. Das Gebäude müsse vielmehr generalsaniert werden.

    Der Landkreis hatte ein altes Gutachten von 2013 als Entscheidungsgrundlage herangezogen, das sich bei näherer Betrachtung durch einen Reutlinger Generalplaner als kompletter Unfug erwiesen hatte. Die avisierte energetische Sanierung würde 36,8 Mio. Euro statt angenommen 12,3 Mio. Euro kosten, würde aber die zahlreichen funktionalen und anderen technischen Mängel des Gebäudes nicht beheben. Für eine Generalsanierung müsse man 60,8 Mio. Euro ansetzen. Das Vorhaben wird erstmal zurückgestellt.


    Besser die Handbremse rechtzeitig hochziehen als mit Karacho gegen die Wand zu fahren, aber das ist schon einigermaßen blamabel für den Landkreis. Das Vorhaben scheint nicht sehr gut vorbereitet gewesen zu sein.


    Angesichts der aufgerufenen Kosten und mit den zu erwartenden Baukostensteigerungen im Hinterkopf denke ich, dass hier Sanierung versus Neubau diskutiert werden muss. Nicht, dass ich die Diskussion will - ich mag das Schulgebäude. Aber die Kosten machen die Diskussion einfach notwendig.