Bahnverbindungen

  • Der neue Fahrplan ab Dezember ist veröffentlicht und für Ulm und Region gibt es einige Veränderungen.


    Hier die einzelnen Veränderungen:


    - Inbetriebnahme Elektrifizierung Südbahn

    - zukünftig Halbstundentakt bis nach Friedrichshafen (Stadt)

    - WLAN auf der gesamten Strecke ab 2022 (Herbst)

    - Railjet (ICE) Verbindung Frankfurt-Ulm-Friedrichshafen-Bregenz-Innsbruck

    - Inbetriebnahme Regio-S-Bahn (Linie RS2/RS21)


    - ICE XXL Züge zwischen München- Stuttgart und weiter bis Frankfurt (Flughafen), Köln und Hamburg

    - Wechsel der IC Verbindung Frankfurt/Karlsruhe, Stuttgart und München auf ICE Flotte

  • Die Bahn hat ja letzte Woche für den Fern- und Nahverkehr fleißig PMs mit den Verbesserungen rausgeschickt... am Mittwoch wird der volle Fahrplan veröffentlicht - mal sehen, in welchen Details dann so der Teufel stecken wird :evil:.


    Wobei die von cortauri genannten Veränderungen ja teilweise schon richtig gute Geschichten sind, insbesondere die Inbetriebnahme der elektrifizierten Südbahn. Cool ist auch, dass gleich eine Railjet-Verbindungen über den Bodensee nach Wien eingeführt wird. Ähnliches könnte ich mir ja für die Brenzbahn vorstellen, so ein Intercity Friedrichshafen-Ulm-Aalen-Nürnberg hätte schon was... aber dazu müsste man die Strecke freilich erst unter Strom setzen.

  • Ja das Thema Ulm-Aalen-Nürnberg/Würzburg hat mich auch seit längerem beschäftigt.


    Was leider sehr schade ist, ist die Verbindung von ulm Richtung Norden, auch Überregional. Hier geht es immer über Stuttgart oder erstmal mit der Regionalbahn nach Aalen oder Donauwörth.


    Ich vermisse hier eine gute Verbindung an die Hochgeschwindigkeitsstrecke in Würzburg. Das Wäre auch international eine interessanter Ansatz. Gäbe es eine Hochgeschwindigkeitsstrecke entlang der A7 bis Crailsheim (Anbindung IC Stuttgart-Nürnberg) und weiter bis Würzburg hätte man eine kurze Anbindung in den Norden. Fahrzeit Ulm bis Crailsheim 30 Minuten und nochmal 30 Minuten bis Würzburg. Verbindungen bis Hannover dauern dann anstatt rund 5 Stunden nur 3 Stunden. Das wäre eine mehr als gute Alternative zum Flugzeug und erst recht zum Auto.


    Die Strecke könnte man dann bis Friedrichshafen und Zürich weiterführen und /oder in Ulm trennen und Richtung Memmingen/Kempten weiterführen. Letzte beide Strecken (Friedrichshafen-Zürich und Ulm Memmingen/Kempten müssten aber ausgebaut werden.


    Leider gibt es keine sinnvolle Strecke zwischen Reutte und Innsbruck. Würde Österreich da was bauen, dann wäre man über den Streckenast Hamburg, Fulda, Würzburg, Ulm, Kempten, Innsbruck an den neuen Brennerbasistunnel angeschlossen. Dann wäre man von Ulm in 1 1/2 Stunden in Innsbruck und in insgesamt 3 Stunden am Gardasee. Auch wäre es eine Alternative für den Güterverkehr, der sich ja zur zeit durch das Rheintal quält.


    Auch ja... Wunschvorstellungen :-) kommt - wenn in 50 Jahren.


    Die IC/EC Linien 2022 sind übrigens veröffentlicht. https://www.bahn.de/service/ueber-uns/zugtypen/streckenkarte


    Jetzt gibt es dann 5 IC/EC Linien ab/an Ulm, bisher sind es 3.

  • Ich vermisse hier eine gute Verbindung an die Hochgeschwindigkeitsstrecke in Würzburg. Das Wäre auch international ein interessanter Ansatz.


    Letzte beide Strecken (Friedrichshafen-Zürich und Ulm Memmingen/Kempten müssten aber ausgebaut werden.


    Leider gibt es keine sinnvolle Strecke zwischen Reutte und Innsbruck.

    Das wäre wohl die einzige Chance für diese Verknüpfung, wenn man Österreich mit im Boot hätte. Das bräuchte aber dann einen Zugspitz-Basistunnel, oder? :/ Aber mit der neuen europäischen Magistrale und dem neuen Brennerzulauf wird das alles nicht gerade wahrscheinlicher. Da müsste der Knoten München überlaufen sein, und die Rheintalstrecke nicht ausgebaut werden, der Brennerbasistunnel genügend Kapazität aufweisen, dass man da hoffen dürfte.

  • Das wäre wohl die einzige Chance für diese Verknüpfung, wenn man Österreich mit im Boot hätte. Das bräuchte aber dann einen Zugspitz-Basistunnel, oder? :/ Aber mit der neuen europäischen Magistrale und dem neuen Brennerzulauf wird das alles nicht gerade wahrscheinlicher. Da müsste der Knoten München überlaufen sein, und die Rheintalstrecke nicht ausgebaut werden, der Brennerbasistunnel genügend Kapazität aufweisen, dass man da hoffen dürfte.

    Wenn die sich im Raum Rosenheim nicht einig werden, dann gibt es eventuell die Option.


    Nach der Elektrifizierung von Ulm - Friedrichshafen und Lindau, wird der Güterverkehr hier auch deutlich zunehmen, denn die DB Cargo schickt ihre Züge von Stuttgart bisher über die Seelinie (über Schweiz am Bodensee entlang), um keine Dieselloks auf den ehemaligen Abschnitten nutzen zu müssen.