Straßenbahn-Ausbau Linie 2 | Schulzentrum Kuhberg bis Science Park II

  • vielen Dank zusammen. Macht insofern doch alles Sinn.. bin halt generell ein "wenn man etwas macht, dann bitte sinnvoll - Mensch", und wenn man etwas an der richtigen Stelle investiert, dann bekommt man eben auch was "Gescheites" dafür, anstatt, wie häufig eine Lösung für 80% Kosten und 5% Nutzen. Aber wie gesagt, danke Euch.. beantwortet so einiges.. gerade das mit den Theaterviertelplanungsunklarheiten.
    Zum Berliner Ring:
    Naja, da man sicher nicht über eine vielbefahrene Straße eine Stadtbahnkreuzung führen möchte, und, wie schon Sputnick schrieb, es steil bergab geht, kann man eigentlich nur sinnvollerweise eine durch die Topologie vgl. günstige Unterführung hinbauen (stime also zu)
    Grüßle

  • Seit heute (Dienstag, "morgen" ist nach dem Schlafen...) werden die Bürogebäude entlang der Lise-Meitner-Straße mit mobilen Klimaanlagen versorgt, da der Umschluss der Fernwärmeleitungen begonnen hat. Das EnerGon braucht wohl dank Ökokrams nur wenig externe Energie, weshalb hier nur ein kleiner Anhänger steht. Andere Gebäude haben teils imposante Anlagen mit externen Tanks... bin mal gespannt, wie lange das jetzt dauert.


  • In der Lise-Meitner-Straße geht es übrigens wieder richtig zur Sache; in den letzten Tagen hat man mobile Heizzentralen vor den Bürogebäuden aufgestellt, der Umschluß der Fernwärmeleitungen steht also kurz bevor. Danach kann man dann hoffentlich auch die linke Straßenseite komplettieren. Am neuen Parkplatz stehen die Randsteine, und seit Freitag wird dort fleißig gepflastert.

    Ach da ist unsere zweite Heizzentrale hingewandert... ;) Der Lettenwald ist ja immer noch nicht an die Fernwärme angeschlossen, und letztens wurde zur Heizperiode wieder eine zweites Aggregat aufgebaut. Jetzt ist das alte verschwunden...

  • Millionenzuschuss für Linie 2 [SWP]

    Zitat

    Freude im Ulmer Rathaus, noch verhaltene Freude bei den Verkehrsbetrieben der Stadtwerke: Die aktuellen Pläne des Landes, den Nahverkehr mit einer Millionenspritze zu modernisieren, haben eine gespannte Erwartungshaltung ausgelöst. Am Mittwoch, so der Ulmer Landtagsabgeordnete Martin Rivoir (SPD), wollen sich die Regierungsfraktionen in Stuttgart auf einen Zuschuss einigen. Für die Ulmer Verkehrsbetriebe könnte das eine zusätzliche Summe von 7,5 Millionen Euro bedeuten.

    Ich hoffe, dass unsere Abgeordneten dem Land die Kofinanzierung auch der schon bestellten Straßenbahnen abringen können. Unerwartet noch einmal 7,5 Millionen Euro zugeschossen zu bekommen wäre sensationell.

  • Doch kein Geld für die Linie 2 [SWP]


    Zitat

    Mit bis zu 7,5 Millionen Euro Zuschuss des Landes Baden-Württemberg könnte die Stadt Ulm rechnen, um neue Straßenbahnwagen für die Linie 2 anzuschaffen. Darauf wolle sich die Regierungsfraktion in Stuttgart einigen, hatte der Landtagsabgeordnete Martin Rivoir (SPD) vergangene Woche mitgeteilt (wir berichteten). Daraus wird nun erst einmal nichts.

    Kommando zurück :(

  • Straßenbahn Linie 2 wird deutlich teurer [SWP]

    Zitat

    Halbzeit der Bauarbeiten zur Linie 2: Stadt und Stadtwerke ziehen eine positive Bilanz. „Bisher hat sich alles sehr gut entwickelt. Die Bauarbeiten machen große Fortschritte, der Zeitplan liegt im Rahmen“, sagte Finanzbürgermeister Martin Bendel in einer Pressekonferenz. Sein Fazit in zeitlicher und finanzieller Hinsicht bei einem solchen Großprojekt: „Wir können das.“

    Kostensteigerung von ungf. +10,7%: 249 Mio. Euro statt 225 Mio. Euro. 10 Mio. Euro der Kostensteigerung sind von der Stadt zu stemmen, die Hälfte davon entfällt auf die böse Überraschung in der Römerstraße. Die Kosten wären aber wohl eh in den nächsten Jahren angefallen. Keine erfreuliche Nachricht, aber auch keine Elbphilharmonie. Die zweckgebunden Sparbücher der Stadt sind ja noch gut gefüllt.

  • Straßenbahn Linie 2 wird deutlich teurer [SWP]

    Kostensteigerung von ungf. +10,7%: 249 Mio. Euro statt 225 Mio. Euro. 10 Mio. Euro der Kostensteigerung sind von der Stadt zu stemmen, die Hälfte davon entfällt auf die böse Überraschung in der Römerstraße. Die Kosten wären aber wohl eh in den nächsten Jahren angefallen. Keine erfreuliche Nachricht, aber auch keine Elbphilharmonie. Die zweckgebunden Sparbücher der Stadt sind ja noch gut gefüllt.

    Ich sehe jetzt schon das Gejaule der üblichen Protagonisten in den Leserbriefspalten der SWP vor mir... ;)

  • Ärgern kann man sich freilich darüber, aber ein bisschen Kontext muss halt sein. Das deutsche Vergaberecht hat fast schon zwangsläufig Kostensteigerungen zur Folge, sobald das Projekt etwas umfangreicher wird. Der Baukostenindex klettert indes fleißig, umso mehr, wenn man in einer Boomregion lebt. Und ein Teil der Kosten wie die sehr teure Kanalsanierung hat ja gar nicht unbedingt was mit der Straßenbahn zu tun; die hätte man ansonsten auch finanzieren müssen, dann halt aus einem anderen Topf. Nicht zuletzt muss man für die Kostensteigerung keine Kredite aufnehmen, sondern kann sich am zweckgebunden für solche Dinge angelegten Sparbuch bedienen. Insofern: Schöner wäre es ohne Kostensteigerung, aber das ist jetzt weder groß überraschend noch vom Volumen her dramatisch.


    Edit: Aber wo ich den ersten Kommentar gleich lese :D ... der Hebesatz für die Grundsteuer B wurde zuletzt 2011 erhöht, der Hebesatz für die Gewerbesteuer 1994 (!), und beide sind deutlich unterm Durchschnitt aller Stadtkreise in Baden-Württemberg. Wieso bemüht man sich eigentlich gar nicht mal mehr darum, Fakten zu recherchieren, bevor man etwas raushaut?

  • Ärgern kann man sich freilich darüber, aber ein bisschen Kontext muss halt sein. Das deutsche Vergaberecht hat fast schon zwangsläufig Kostensteigerungen zur Folge, sobald das Projekt etwas umfangreicher wird. Der Baukostenindex klettert indes fleißig, umso mehr, wenn man in einer Boomregion lebt. Und ein Teil der Kosten wie die sehr teure Kanalsanierung hat ja gar nicht unbedingt was mit der Straßenbahn zu tun; die hätte man ansonsten auch finanzieren müssen, dann halt aus einem anderen Topf. Nicht zuletzt muss man für die Kostensteigerung keine Kredite aufnehmen, sondern kann sich am zweckgebunden für solche Dinge angelegten Sparbuch bedienen. Insofern: Schöner wäre es ohne Kostensteigerung, aber das ist jetzt weder groß überraschend noch vom Volumen her dramatisch.


    Edit: Aber wo ich den ersten Kommentar gleich lese :D ... der Hebesatz für die Grundsteuer B wurde zuletzt 2011 erhöht, der Hebesatz für die Gewerbesteuer 1994 (!), und beide sind deutlich unterm Durchschnitt aller Stadtkreise in Baden-Württemberg. Wieso bemüht man sich eigentlich gar nicht mal mehr darum, Fakten zu recherchieren, bevor man etwas raushaut?

    Man muß nicht recherchieren, es reicht doch etwas Populismus und Rechthaberei... :thumbdown:
    Ich habe mir erlaubt dich mit einem Satz dort in meiner Antwort in der SWP zu zitieren. Ich hoffe das ist dir Recht, ansonsten lösche ich es wieder.

  • Nee, nix dagegen. Hätte ich selber geschrieben, wenn ich bei der SWP kommentieren würde.


    Hinsichtlich der ganzen Kostensteigerungen insgesamt wünsche ich mir, dass der Begriff der Wirtschaftlichkeit im Vergaberecht einmal durchgeklopft wird. Wenn wirtschaftlich oft genug nur als "günstig" verstanden wird und man stets zum günstigsten Angebot greift (oder greifen muss), dann muss man sich nicht wundern, wenn die Anbieter hohe Risiken und erwartbare Preissteigerungen runterrechnen oder verstecken.


    Man kann da ruhig spickeln, was es anderswo an best practice gibt. Die Infrastrukturkosten der Olympischen Spiele in London etwa waren am Ende eine satte Milliarde günstiger als geplant, weil man von vornherein sehr realistische Annahmen zu Risikokosten und Baukostensteigerungen direkt in die Kalkulation eingepreist hat. Fände ich prinzipiell gut, auch wenn man dadurch das ein oder andere wünschenswerte Projekt nicht mehr über die magische 1,0-Marke beim NKF kitzeln kann; so, wie die Anbieter tricksen, tricksen natürlich auch die Verwaltungen. Die Linie 2 liegt solide drüber, da mache ich mir keine Sorgen; aber wie man in Neu-Ulm die 1,0 nicht knacken konnte für die theoretische Linie 3, bei einer so kurzen und flachen Strecke mit so vielen Nutzern... hm :whistling: .


    Hat jetzt aber nur mittelbar mit der Straßenbahn zu tun. Unterm Strich wäre dem Steuerzahler mit der Anpassung des Rechtsrahmens hin zu einer ehrlicheren Kalkulation am besten gedient. Bis dahin muss man mit dem arbeiten, was man hat. Ärgerlich bleibt es ja: Ulm wird nicht allzu sehr zu knabbern haben, die Gelder sind zweckgebunden beiseite gelegt worden -- aber den Großteil müssen Bund und Land berappen, und das geht natürlich von den allgemeinen Finanzmitteln (sprich, unseren Steuern) ab. Toll ist das nicht.

  • Gestern war nur Zeit für die Presseartikel, aber heute morgen habe ich mir mal die Unterlagen in der Bürgerinfo angeschaut. Die Beschlussvorlage umfasst einen knapp 20 Seiten starken Bericht zum Sachstand, den man mal überfliegen kann. Wenn man will. Meine Zusammenfassung als kleiner Beitrag zur allgemeinen Transparenz:


    [Blockierte Grafik: https://vgy.me/AhLnvw.png]
    (Quelle: Stadt Ulm)


    Kostensteigerungsposten im Einzelnen und in der Zusammenfassung:

    • Planungskosten extern mit +3,26 Mio. Euro zwischen 2015 und 2017
    • Baukosten +19,6 Mio. Euro
    • Betriebshof +0,46 Mio. Euro
    • Fahrzeugbeschaffung +0,15 Mio. Euro


    Mehraufwand im Zuge der Bauarbeiten:

    • Kanalbaumaßnahmen Beyerstraße: 700 m Abwasserkanal, 10 Schachtbauwerke, Bauzeitverlängerung ca. 6 Monate; Mehrkosten 5,4 Mio. Euro, davon 1,0 Mio. Euro "Beschleunigungsmaßnahmen", um die Arbeiten schneller abschließen zu können, damit die Arbeiten an der Linie 2 wieder aufgenommen werden können.
    • Überarbeitung der gesamten Planung der Verkehrsanlagen und Teile der Leitungsplanung beim Kuhbergast wegen Planungsmängeln des beauftragten Ingenieurbüros. Das ist ein Teil der gestiegenen Planungskosten (extern). Könnten einfach normale Fehler sein, könnte aber auch Schlamperei sein (Regresshaftung?), die wiederum die Verwaltung nicht erkannt hatte. Wer's gerne zynisch hat, kann mit Mauschelei argumentieren. Man weiß es nicht. Ich halte es für am wahrscheinlichsten, dass das Büro schlechte Arbeit geleistet und die Verwaltung (aus Personalmangel und Zeitdruck?) das nicht entdeckt hat.
    • Reste des Nordost-Flankenturms wurden am Theater im Boden gefunden, teurere Gründungsmethode für den Fahrleitungsmast wurde erforderlich.
    • Medienkanal im Bereich der Uni, der dem Land gehört, hat sich wider Erwarten als statisch unzureichend entpuppt bzw. die Dokumente waren beim Land nicht mehr auffindbar. Es stand wohl eine Trassenumplanung im Raum, aber am Ende wurde der Kanal stattdessen ertüchtigt. Czisch beschwerte sich laut NUZ-Artikel darüber, dass das Land sich hier mit der Stadt ein Tauziehen um die Kosten liefert. Ich kann nicht beurteilen, auf wessen Fehler die Mehrkosten zurückgehen; schlechte Arbeit vom Planungsbüro? Schlechte Dokumentation und Kommunikation des Landes?
    • Anpassung Haltestelle Uni-Süd, damit Fahrgäste der Linien 2, 5 und 15 an einem gemeinsamen Haltesteig umsteigen können.
    • Neue Baumstandorte, Extra-Busbahnsteig an der Haltestelle Lehrer Tal.
    • Neuordnung Wegeverbindungen nach dem Abbruch der Brücke beim Alten Fritz.
    • Boden-/Gründungsverhältnisse im Bereich der ÖPNV-Brücke schwieriger als angenommen, daraus resultierend Zusatzkosten und die Wiederholung des Einbaus der Hilfsbrücke. Hier hat die SWU Verkehr aber Schadensersatzansprüche angemeldet, da haben das Planungsbüro und der Baugrundgutachter wohl sehr schlechte Arbeit geleistet.
    • Umplanungen der Wendeanlage Ehinger Tor und an den Knoten Römer-/Beyerstraße und Wagner-/Beyerstraße zur Verbesserung der Barrierefreiheit der Fußgängerübergänge.
    • Zusätzliche Signalisierung am Egginger Weg, zusätzliche Rechtsabbiegespur zum Parkplatz der Gewerbeschulen.
    • Neuplanung der Radwegführung zwischen Theater und ÖPNV-Brücke.
    • Deutliche Preissteigerungen bei den allgemeinen Baukosten, da "der Markt in der Region nach wie vor sehr gesättigt ist" (vgl. NBS, A 8, haufenweise private Vorhaben) und oft nur 1-2 Angebote auf Auschreibungen eingingen, wenn überhaupt. Die Planungshonorare wachsen mit den Baukosten.
    • Betriebshoferweiterung + 3,05 Mio. Euro: nur wenige oder gar keine Angebote auf Ausschreibungen, "das Preisniveau lag bei abgegebenen Angeboten oft deutlich über dem der Vorjahre" und "die Ergebnisse für die großen Ausschreibungspakete 'Umbau der Wagenhalle' und 'Gleis- und Tiefbau auf den Hofflächen' liegen deutlich höher als geplant".


    Der Nutzen-Kosten-Faktor des Vorhabens liegt auch nach der Kostensteigerung noch bei 1,17 gegenüber dem dem Baubeschloss 2012 zugrundeliegenden NKF von 1,36; damals wurde kalkuliert, dass man auch mit 30 Mio. Euro Zusatzkosten noch bei >1,0 bleibt. Das Risiko, dass man noch unter 1,0 fällt, wird mittlerweile mit 2% beziffert.


    Ist das alles komplett sauber gelaufen? Weiß ich nicht. Vermutlich nicht komplett, und erst recht nicht in einer Beschlussvorlage dokumentiert. Ich sehe die Kostensteigerungen als Laie aber weitestgehend nachvollziehbar begründet. Kriminelles Handeln ist als Unterstellung schnell in die Tastatur gehackt, erklärt die Steigerungen aber weniger überzeugend als der belegbare, steile Kurs des Baupreisindexes und die Auslastung der Tief- und Hochbauunternehmen.


    Die kritische Begleitung durch eine aufgekläre Bürgerschaft ist wertvoll, aber dann muss die Kritik auch sitzen. Nach diesem Bericht etwa erscheint es mir offensichtlich, dass der hohe Zeitdruck bei der Vergabe der Planungen und Aufträge Leistungen in teils schlechter Qualität nach sich gezogen hat. Das mag zum Teil dem extern gesetzten engen Zeitrahmen (GVFG bis 2019) geschuldet sein, zum anderen aber auch daran liegen, dass die Bauverwaltung offensichtlich krass überlastet ist. Der Personalmarkt mag leergefegt sein, aber trotzdem mein Vorschlag als Teil der konstruktiven Kritik: Bemühungen deutlich ausbauen, um qualifiziertes Personal anzuwerben. Lieber zahle ich das Geld einem internen Planer als einem externen Büro, das dann lausige Arbeit abliefert. Dürfte am Ende günstiger kommen.


    ***


    Nebenbei: Das geplante neue Parkhaus für die Wissenschaftsstadt soll jetzt "auf der Fläche nördlich des derzeitigen Parkplatzes P 23" entstehen, um sich die städtebaulichen Entwicklungsmöglichkeiten am Standort P 16 zu bewahren. Ob das so gut ist? Nördlich von P 23 hieße direkt am Berliner Ring, hieße ganz schön weit ab vom Schuss. P 16 städtebaulich zu entwickeln ist schön, aber ein Parkhaus in der Walachei bringt auch nix.


    Außerdem ist noch keine Einigung zwischen Stadt und Uni erzielt worden, wer zu welchen Teilen den Neubau der Forschungsgebäude finanziert, in dem die empfindlichen Anlagen TITAN und SALVE unterkommen. Das Risiko, dass der Streckenabschnitt am Hbf nicht vor Ende der Abrechnungsperiode fertig wird, wird mittlerweile als hoch eingeschätzt; wird das GVFG mehr oder weniger 1:1 verlängert, dürfte man ungeschoren davon gekommen -- ansonsten entfällt die Förderung für diesen Abschnitt. Gründe sind vor allem das Parkhaus am Bahnhof (Autofahrer!) und die Sedelhöfe (Autofahrer! Handel!)


    Interessant: "Derzeit wird planungstechnisch untersucht, wie eine Ausrichtung des geplanten Gebäudes für das Bauvorhaben der Fa. Realgrund an der Gebäudeflucht der südlichen Karlstraße sowie zusätzliche Baumstandorte auf der Südseite berücksichtigt werden können." (S. 10) -- ein Bauvorhaben von Realgrund an der südlichen Karlstraße? Damit könnte die uralte Brachfläche Ecke Karlstraße/Neutorstraße gemeint sein, über die gerade die Ausweichstreckenführung für die Karlstraße führt. Schön, dass da was in Planung ist -- aber Realgrund... :S


    ***


    P.S.: Ich habe mir den Spaß gegönnt, über den freien Mittag diese Zusammenfassung zu tippen. Aber eigentlich müsste das der Job der Stadt sein und nicht das Hobby eines Schmocks im Internet. Es dürfte doch wohl hoffentlich originärstes Interesse der Stadt sein, so viel Transparenz wie möglich herzustellen, um so viel Zustimmung und Akzeptanz wie möglich zu generieren und den Diskurs nicht superknappen und unvollständigen Artikeln in der Tagespresse mitsamt Kommentatorenflut zu überlassen. Die Bürgerinfo ist schön und sollte mehr genutzt werden, aber einiges dort ist schon arg technisch und verwaltungsfachlich.

  • Volle Zustimmung zu deinem Bericht Finn!
    Ein Parkhaus bei P16 wäre der eventuelle Nutzen als Pendler-Parkhaus wenn es von den Uni-Angestellten nicht vollständig genutzt wird. Die Tramhaltestelle wäre ja direkt gegenüber.
    Sinnvoll wäre auch gewesen, statt des letztjährigen Ausbaus des Parkplatzes P41 dort ein zweites Parkhaus zu bauen.

  • Bei P 16 hätte ich mir vielleicht so etwas wie ein Parkhaus mit vier Geschossen vorstellen können, das auf einen Supermarkt im Erdgeschoss draufgesetzt wird. P 16 liegt ja relativ zentral auf dem Oberen Eselsberg. Ich will mich aber mal beim Parkhaus "nördlich von P 23" nicht festlegen, das könnte vielleicht unsauber formuliert sein und stattdessen meinen: nördlich des neuen Kreisverkehrs an Stelle von P 23. So war ja mal der Planungsstand. Ein Parkhaus wirklich direkt am Berliner Ring fände ich echt zu unattraktiv.


    Eine Wild Card bleibt noch: Der Uni-Sportplatz gegenüber von P 16. Wenn es beim lose im Raum schwebenden Plan bleibt, könnten mehr Sportflächen rund um die Halle Nord geschaffen werden und der Uni-Sportplatz könnte prinzipiell dorthin umziehen. Der wäre dann allerdings auch arg peripher und vor allem viel weiter weg von der Uni-West, den Wohnheimen und der Hochschule. Aber die Fläche wäre für eine Entwicklung direkt an der Haltestelle (Supermarkt, Parkhaus,...) natürlich auch attraktiv.

  • Hatte ich mir auch so gedacht mit dem Sportplatz. Aber ich war feige wollte keine schlafenden Hunde wecken... :D


    Neben P16 wurde übrigens eine Umleitungsstrecke für den MIV asphaltiert. Ich nehme an dort werden die Trassierungsarbeiten und der Bau der neuen Haltestelle demnächst losgehen.